Montag, 29. November 2010

Der Ökonomiker stellt sich vor... (Update 19.01.2013)


Wir sind eine Hand voll Idealisten, die sich mit viel Engagement an den Ereignissen rund um die Finanzkrise 2007/2008 abarbeiten. Weit ab von Mainstream und den uralten Lehren national-konservativ geprägter Ökonomen, wollen wir die Ursachen erklären und Lösungen erörtern. Erfahren Sie, warum die Krise noch lange nicht zu Ende ist, das Schlimmste noch vor uns liegt und wie Sie damit umgehen müssen, vielleicht sogar davon profitieren können!

Trotz akademischer Verstärkung ist dieser Blog weitgehend frei von fachspezifischen Aufsätzen oder fremdwörterdurchtränkten Beiträgen. Wir schreiben ausdrücklich für Leserinnen und Leser, die sich nicht unbedingt in den Wirtschaftsnachrichten zu Hause fühlen und deshalb auf eine verständliche Sprache angewiesen sind. 

Was wir hier verbreiten, basiert auf mehr als 30 Jahren gründlicher Beobachtung von Politik und Wirtschaft, vielen Jahren Tätigkeit als Unternehmensberater, unzähligen Bankgesprächen und viel gesundem Menschenverstand, ergänzt durch ein riesiges Archiv.  

Die Welt befindet sich mittlerweile endgültig in der ultimativen „The Truman Show“. Die Wahrheit wird unterdrückt, von der Journaille weggeschrieben, ersetzt durch Trickserei und Täuschung. Trotz der vielen guten Informationsmöglichkeiten im Internet ist diese Entwicklung bisher nur bei einer kleinen Minderheit, nach unseren Erfahrungen unter 1 %, in den Köpfen angekommen.

Wir wollen mithelfen, diese Quote zu verbessern, wenigstens im deutschsprachigen Raum. Deshalb gibt es diesen Blog.

Es geht uns nicht darum, die Welt zu verbessern. Klein und unbedeutend haben wir darauf sowieso keinen Einfluss. Wir wollen aber informieren, kritisieren, kommentieren, zum Nachdenken anregen, kommunizieren. Aufklärung tut Not:  

"An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern" (Erich Kästner).  

Die Ursachen dieser Finanz- und Wirtschaftskrise sind hinlänglich bekannt und an anderen Stellen im Internet schon ausführlich erörtert worden. Nicht immer mit wahrhaftigen und sinnvollen Ergebnissen, aber immer mit nützlichen Erklärungsversuchen. Deshalb verzichten wir hier weitgehend auf eine eigene Bewertung der Vorgänge vor der Lehman-Pleite, sondern verweisen - falls erforderlich - auf entsprechende Quellen.

Die Welt um uns herum erleben wir als ein riesiges Großlabor, in dem sich unzählige Laboranten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an dem Experiment versuchen, die „chemischen Reaktionen“ in der Finanzwelt aus den vergangenen Jahren beherrschbar zu machen. Leider erinnern die Protagonisten eher an naseweise Pennäler, die mit ihren Versuchen am Ende das Labor – die Welt - verwüsten.

Es wäre eigentlich an den Medien, diese Dinge öffentlich zu machen. Leider sind aber die Medien längst Teil des Experiments und vernachlässigen völlig den Pulitzer'schen Auftrag:  

"Es gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, macht sie vor aller Augen lächerlich, und früher oder später wird die öffentliche Meinung sie hinwegfegen. Bekanntmachung allein genügt vielleicht nicht; aber es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen."  

Statt dessen helfen Sie zu beschwichtigen und zu beruhigen, sie bauen mit an den potemkinschen Dörfern und verbreiten herrliche Wohlfühl-Propaganda. Die wenigen kritischen Journalisten wirken dann nur wie der einsame Rufer in der Wüste.

In diesem Blog stellen wir echte, belastbare Informationen bereit. Teilweise exklusiv, viele ihrer Zeit voraus. Recherchiert aus öffentlichen und eigenen Quellen. Die öffentlich zugänglichen Quellen geben wir an.

Ausdrücklich weisen wir darauf hin, dass die Äußerungen in diesem Blog unsere persönlichen Meinungen wiedergeben, die wir sorgfältig erarbeitet haben.

Wer sich nicht regelmäßig mit Wirtschaft & Politik und deren Folgen auf die persönlichen Lebensumstände beschäftigt, bzw. aus Zeitmangel beschäftigen kann, sollte sich für unser Angebot Zeit nehmen. Der Nutzen ist enorm und wächst mit jedem neuen Beitrag.

"Wer die Augen nicht zum Sehen benutzt, wird sie später zum Weinen gebrauchen" (Jean Paul, 1763 - 1825, dt. Schriftsteller).

In diesem Blog treffen wir grundsätzliche Aussagen. In einer persönlichen, individuellen Analyse können wir natürlich spezifisch auf jeden Einzelfall genau eingehen. Daher bieten wir allen interessierten Leserinnen und Lesern im deutschsprachigen Raum eine auf ihre Verhältnisse abgestimmte  Beratung an. Für die erste Kontaktaufnahme genügt eine Email an: der-oekonomiker@email.de.