Montag, 14. März 2011

Standpunkt, Ausgabe 15 & 16: Fukushima, Finanzkrise, USA, China, Europa, Deutschland, Rohstoffe, Krisenvorsorge


Die aktuellen Ereignisse liefern uns keine bessere Gelegenheit, den Auftritt unserer wöchentlichen Publikation zu ändern. Damit meinen wir nicht nur die Katastrophe in Japan, sondern auch die Entwicklungen in Arabien, den USA und Europa.

Neu ab dieser Ausgabe ist nicht nur der Name, mit dem wir unterstreichen, dass wir hier unsere sehr persönliche Sicht der Dinge beschreiben, sondern auch der Inhalt. Wir werden in jeder Ausgabe mindestens ein Schwerpunktthema behandeln. Wir formulieren kurz und prägnant, um die Seitenzahl grundsätzlich auf maximal 8 zu begrenzen.

Die Quellenangaben werden gestrafft. Wir greifen für unsere Meinungsbildung auch auf eigene Quellen zurück, die wir aus verschiedenen Gründen nicht nennen wollen. Dafür bitten wir um Verständnis. Diese Informationen verschaffen uns nämlich einen entscheidenden Wissensvorsprung. Der ist uns wichtiger als die Beschränkung auf öffentliche Quellen.

Wir stellen trotzdem nur echte, belastbare Informationen bereit, die wir allgemein verständlich kommentieren.

Ausdrücklich weisen wir darauf hin, dass die folgenden Äußerungen unsere persönliche Bewertung wieder geben, die wir mit großer Sorgfalt erarbeitet haben.

Wer sich nicht regelmäßig mit Wirtschaft & Politik und deren Folgen auf die persönlichen Lebensumstände beschäftigt, bzw. beschäftigen kann, sollte sich für die folgenden Seiten unbedingt Zeit zu nehmen. Der Nutzen ist enorm und wächst mit jeder weiteren Ausgabe, die wir regelmäßig, kostenlos und ohne jede Verpflichtung, bereitstellen.

Denken Sie aber bitte auch daran, diese Informationen Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen, etc., etc., zugänglich zu machen. Die Ereignisse erfordern Hintergrundwissen und machen Denkanstöße notwendig.

Nutzen Sie unsere Erfahrung für Ihre eigenen Entscheidungen. Vor allen Dingen nehmen Sie endlich die Scheuklappen herunter, Sie werden sofort eine bessere Sicht auf das Wesentliche haben. Ignorieren Sie nicht die Fakten: Stecken Sie nicht länger den Kopf in den Sand!

Für Rückfragen, Anregungen, Kommentare, genügt eine Email.


Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.“ (Arthur Schopenhauer)


Exklusiv-Nachricht, 29. März 2011:

Am 24.03.2011 haben wir von unseren US-amerikanischen Quellen den Hinweis erhalten, dass die Anlage in Fukushima längst völlig kollabiert sei und schon seit mindestens 10 Tagen in 3 Reaktoren die Kernschmelze läuft und massiv Strahlung freigesetzt wird. Diese Nachricht hat uns geschockt, deren Konsequenzen sind unabsehbar. Wir haben alle Angaben auf Zuverlässigkeit überprüft und fassen heute das Ergebnis zusammen:

Die Kernschmelze läuft seit der Explosion des ersten Reaktors. Mittlerweile ebenfalls in den anderen havarierten Reaktoren.

Strahlung extrem hoch, teilweise hoch giftig. Die Angaben der japanischen Regierung und der Betreibergesellschaft sind geschönt.

Die USA stufen das Krisenmanagement der japanischen Regierung als verheerend ein. Die Regierung sei völlig überfordert. Mehrfach schon wurde angebotene Hilfe abgelehnt.

Erhebliche, gesundheitsgefährdende Verstrahlungen werden im Umkreis von wenigstens 1000 Kilometer erwartet. Sehr wahrscheinlich müßte eigentlich die gesamte Insel evakuiert werden, alleine im Umkreis von Tokio 40 Mio. Menschen, was die japanische Regierung für nicht durchführbar hält.

Die USA sind höchst alarmiert. Streitkräfte und Nationalgarde befinden sich in Alarmbereitschaft.
Alle Regierungen sind längst über den Ernst der Lage unterrichtet. Es besteht aber weltweit Einigkeit, das wahre Ausmass der Katastrophe so lange wie möglich zu verschleiern.

Schon Verstrahlungen im Umkreis von 400 Kilometer führen zu vollständigen Produktionsausfällen in allen wichtigen Industriezweigen, mit einem vollständigen Zusammenbruch internationaler Lieferketten, ergo weltweiter Produktionsausfälle und Fabrikschließungen. Leider beschreiben wir hier kein Schreckgespenst, sondern handfeste Realität, von der wir nicht mehr weit weg sind.

Achtung: Die folgenden Bewertungen (Stand 23.03.2011) berücksichtigen diese Informationen noch nicht. Wir arbeiten gerade mit Hochdruck an einer Bewertung dieser Ereignisse, die wir kurzfristig herausgeben.

Dieses Foto zeigt deutlich die Zerstörung in Fukushima, © ap


Schwerpunktthema: Erdbebenkatastrophe in Japan und die Folgen:

Das humanitäre Fiasko dieser Katastrophe wollen wir nicht bewerten, dies können Andere sehr wahrscheinlich besser. Bemerkenswert ist hierzu nur, wie wenig ein so hoch industrialisiertes Land wie Japan in der Lage ist, die Menschen in den betroffenen Gebieten mit dem Nötigsten zu versorgen und die kollabierten Reaktoren zügig zu sichern. Letzteres funktionierte vor 25 Jahren in Tschernobyl, damals noch in der kommunistischen Sowjetunion, wesentlich besser.

Ebenfalls beschäftigen wir uns nicht damit, ob trotz der völlig unkalkulierbaren Risiken Atomenergie sinnvoll ist oder nicht. Der Kampf um diese Energieform dauert schon Jahrzehnte und wird von Befürwortern und Gegnern mehr oder weniger heftig geführt. Natürlich haben wir dazu eine Meinung, die hier aber nichts verloren hat.

Vielmehr wollen wir reflektieren, ob die Wortmeldungen der Politiker, der Ökonomen, der Experten, der Notenbanker und der vielen anderen Berufenen weltweit, einen inhaltlichen Wert haben, Rückschlüsse zulassen, oder wieder nur der üblichen, allgemeinen Beruhigung dienen. Natürlich stellen wir auch die japanische Informationspolitik von Regierung und Kraftwerksbetreiber unter Beobachtung.

Nicht lange aufhalten wollen wir uns mit den politischen Reaktionen. Die Bundeskanzlerin steckt im Wahlkampf fest, entsprechend zackig war die Reaktion. Den Umfrageergebnissen hat dieser Aktionismus eher geschadet. Die anderen Industrienationen (Japan eingeschlossen) und die Schwellenländer wollen erst einmal nicht von der Atomenergie lassen, entsprechend blumig die Äusserungen aus Amerika, Russland, China, Indien, Frankreich, Großbritannien, usw. Erst seit etwa einer Woche setzt hier und da eine gewisse Zurückhaltung ein, mehr aber auch nicht. Die Politik weltweit wird auf Zeit spielen, an der Atomenergie festhalten, Unbedenklichkeitsgutachten vorlegen, bestenfalls die Atomindustrie zu neuen Sicherheitsstandards verpflichten, die dann wieder nicht eingehalten werden. Bis zur nächsten Katastrophe in spätestens 25 Jahren. Ach so, die Wahlkampfspenden der Energiekonzerne müssen im Gegenzug wohl zukünftig deutlich höher werden.

Die Ökonomen versprechen uns für Japan „der Wiederaufbau ist ein Konjunkturmotor“ (WIRTSCHAFTSBLATT.AT, 14.03.2011), beschreiben die Weltwirtschaft als „robust genug“ (in WIRTSCHAFTSWOCHE, 14.03.2011), oder „halten ökonomische Folgen des Bebens für beherrschbar“ (HANDELSBALTT, 13.03.2011). Wieder andere sehen „die Katastrophe als Chance für die angeschlagene Wirtschaft“ in Japan (TAGES-ANZEIGER/CH, 11.03.2011). Okay, es gibt auch kritische Stimmen, die kommen von Nicht-Ökonomen. So formuliert die FAZ.NET am 13.03.2011 „Japan steht vor einer Rezession“, die WELT titelt „Stürzt der Tsunami die Wirtschaft in eine Krise?“, oder noch einmal der schweizerische TAGES-ANZEIGER am 14.03.2011: „Die drei grössten Gefahren für die Wirtschaft“.

Schon in den nächsten Wochen, nicht erst Monaten, wird sich zeigen, dass die Auswirkungen auf Japan und die Welt unvorstellbar negativ sein werden. Warum:

Natürlich haben wir keine Zweifel daran, dass Japan den Wiederaufbau schaffen kann. Wir teilen jedoch nicht die Zuversicht der Ökonomen, die diesen Wiederaufbau als weltweites Konjunkturprogramm einstufen. Das ist Blödsinn. Was geschieht z. B., wenn es durch potenzielle Zahlungsausfälle bei den Hypothekendarlehen, Unternehmenskrediten oder Kreditkartendarlehen der Katastrophenopfer zu Zusammenbrüchen japanischer Banken kommen wird? Japan rettet schon seit 20 Jahren Banken vor dem Untergang, nicht zuletzt deshalb ist das Land auch ohne diese Katastrophe schon massiv verschuldet. Es hat die mit Abstand höchste Staatsverschuldung aller Industrienationen. Die gigantischen Kosten für diesen Wiederaufbau, vorsichtige Schätzungen gehen von bis zu 220 Milliarden US-Dollar aus (täglich werden es mehr), zwingen Japan eigentlich dazu, große Teile seiner internationalen Finanzanlagen zu verkaufen. Besonders betroffen davon wären die USA und Europa. Für die USA ist Japan nach China der zweitwichtigste Gläubiger (886 Milliarden USD in Staatsanleihen), in Europa war Japan in den vergangenen Monaten immer wieder als Käufer von Staatsanleihen der PIIGS-Staaten auffällig.

Wir gehen davon aus, dass die Bank of Japan, um den zu erwartenden Streitigkeiten mit FED und EZB im Moment aus dem Weg zu gehen, die wirtschaftlichen Folgen der Katastrophe mit Geldspritzen in Milliardenhöhe erst einmal abfedert. Von Dauer ist diese Lösung nicht. Während die Katastrophe ihrem Höhepunkt zutreibt, suchen FED, EZB, Bank of Japan, Bank of England und die chin. Staatsbank händeringend nach einer Lösung. Wir sind davon überzeugt, dass hier nach etwas gesucht wird, das es schlicht nicht gibt. Die Amerikaner setzen gerade alle Hebel in Bewegung, um die Japaner dauerhaft davon abzubringen, auch nur Teile ihrer Anlagen in den US-Staatsanleihen aufzulösen. Die Folgen eines solchen Abverkaufs wären für die US-Regierung und den US-Dollar fatal. So weit wird es nicht kommen, wir verzichten deshalb auf die Darstellung dieses Szenarios. Fraglich ist jedoch, ob die Japaner weiter neue US-Staatsanleihen zukaufen, um den US-amerikanischen Haushalt mit zu finanzieren. Hier hegen wir ganz erhebliche Zweifel. China wird ebenfalls nicht so ohne weiteres in diese Bresche springen, von Europa gar nicht erst zu reden. Die USA stehen in den nächsten Monaten vor schier unlösbaren Problemen, die dann auch die übrige Welt auf vielfältige Weise erreichen werden. Unter der medien- geglätteten Oberfläche nehmen die Währungs- und Handelskriege an Schärfe zu.

Auf Europa, insbesondere die EWU, kommen große Probleme zu, die mit Sarkozy, Merkel, Cameron, usw. nicht zu lösen sind. Diese Politiker verwalten die Probleme nur und verschärfen sie dadurch noch. Lässt Japan seine US-Staatsanleihen in Ruhe, muss Europa mit dem Schlimmsten rechnen. Wir erwarten die Auflösung von wenigstens 100 Milliarden Euro Staatsanleihen europäischer Staaten durch Japan. Alternativ, um dem Druck zu begegnen, wird Europa diese Papiere als Sicherheit für ein supergünstiges Darlehen akzeptieren, bereitgestellt von EZB und/oder den wirtschaftlich starken EU-Ländern. Sicher ist auf jeden Fall, dass Europa den Spekulanten wieder die Flanke für neue Angriffe auf den Euro öffnet.

Zu den Währungsproblemen kommen für Europa auch erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten dazu, verursacht durch die massiven Störungen der globalen Lieferströme. Bisher wird dieses Thema noch klein geredet, erst in den vergangenen Tagen tauchen die ersten Berichte in den Medien über erzwungene Produktionsstopps auf. In den nächsten Wochen werden diese Nachrichten deutlich zunehmen. Gerne reden die Vertreter der betroffenen Industrien und die Ökonomen davon, dass sich um Japan herum neue Lieferströme ausbilden werden, also andere Länder einspringen. Diese Aussagen dienen ausschliesslich der Beruhigung. In anderen Ländern fehlen schlicht Produktionsstätten und qualifizierte Arbeitskräfte, um diese Lieferausfälle auszugleichen. Selbst die japanischen Konzerne sind erst einmal nicht in der Lage, die ausgefallenen Produktionen innerhalb des Konzerns, an anderen Standorten weltweit, auszugleichen.

Einzelne Meinungen erwarten den wirtschaftlichen Kollaps Japans. So weit gehen wir noch nicht. Auf das Land selbst bezogen sind wir einigermaßen zuversichtlich. Letztlich wird der Kapitalbedarf aber so groß werden, dass auch erhebliche Teile des japanischen Vermögens in den USA aufgelöst und für den Aufbau in den Katastrophengebieten eingesetzt werden muss. Spätestens ab diesem Zeitpunkt gerät das globale Finanzsystem in massive Schwierigkeiten. Wieder werden Blasen platzen, Stagflation, Deflation, Inflation, Hyperinfaltion, werden sich die Klinke in die Hand geben, Massen-Arbeitslosigkeit als Folge von allem über die Industrieländer herein brechen. Kurz gesagt: Die Rettung Japans wird zu einem weiteren Sargnagel des weltweiten, politikgestützten Finanzsystems.

Die bisherigen Beschreibungen gründen auf der Annahme, dass Japan die Probleme in Fukushima einigermaßen in den Griff bekommt. Wovon wir aber immer weniger ausgehen. Für uns ist ganz klar: Die Nachrichtenlage wird immer dünner, weil die Probleme mit den Reaktoren immer größer werden. Wir beschäftigen uns wirklich sehr intensiv mit der Entwicklung dort und studieren alles, was an Nachrichten dazu weltweit verbreitet wird. Unsere Einschätzung der Lage ist ganz eindeutig so, dass alles getan wird, um eine Panik in Japan – und dem Rest der Welt – zu verhindern. Sogar die Formulierungen der wenigen Nachrichten sind so wachsweich, dass wir mit dem Schlimmsten rechnen, nämlich mit der Unbewohnbarkeit weiter Landstriche, die Region um Tokio eingeschlossen. Wann die japanische Regierung die Katze aus dem Sack lässt, können wir heute nur erahnen. Jedenfalls sind die dürftigen Nachrichten eine abgestimmte Aktion, an der die wichtigsten Regierungen und die Internationale Atombehörde in Wien sich beteiligen. Wieder einmal wird die Menschheit zum Narren gehalten. Tschernobyl lässt grüßen. Der Bürgermeister der Stadt Minamisoma, gelegen in unmittelbarer Nähe zum AKW Fukushima, schildert am 17. März in einem Interview mit klaren Worten seinen Eindruck von der Situation: „Sie (die Regierung, eigene Anmerkung) lassen uns hier, um zu sterben“ (Daily Mail Reporter, BBC). SPIEGELONLINE beschreibt schon am 18. März die Situation am AKW Fukushima mit „Stabil am Abgrund“. REUTERS zitiert am gleichen Tag die US-Nuklearbehörde damit, die Krise in Japan sei schlimmer als die Katastrophe 1979 in Three Mile Island. Richtig, für unsere jüngeren Leser, es gab bereits wenige Jahre vor Tschernobyl einen Reaktorunfall, damals in den USA.

Der Betreiber des AKW Fukushima, TEPCO, einer der weltgrößten Energiekonzerne, gilt als Vertuschungsfirma (Quelle: SPIEGELONLINE, 12.03.2011). Beispielsweise war den Verantwortlichen schon seit Jahren bekannt, dass erhebliche Sicherheitslücken bestehen und die japanischen AKW’s nicht ausreichend gegen schwere Erdbeben gesichert sind (Quellen: SZ vom 19.03.2011, FAZ vom 17.03.2011, HANDELSBLATT und SPIEGELONLINE vom 16.03.2011, heise.de vom 20.07.2007).

Uns in Deutschland muss die Katastrophe in Japan eigentlich nichts angehen: Das Bundesamt für Strahlenschutz ließ bereits am 16.03.2011 verbreiten, dass keine Gefahr durch die Unglücke in Japan droht (Quelle u. a.: HANDELSBLATT, „Keine Strahlengefahr für Deutschland“). Warum fällt es uns nur so schwer, diese gute Nachricht zu glauben?


Finanzkrise:

Unabhängig von den Ereignissen rund um die Katastrophe in Japan verfestigen sich die Entwicklungen in Arabien, bei den Nahrungsmittel- und Rohstoffpreisen, bei den Staatsverschuldungen, oder auch im globalen Finanzsystem, zu einem Turbo-Treibsatz für die Fortsetzung der Finanzkrise.

In Libyen herrscht mittlerweile ein Krieg unter internationaler Beteiligung, in vielen anderen Ländern der Region gibt es mindestens bürgerkriegsähnliche Zustände. Alles mit sich verstärkender Tendenz. Der Westen schaut mehr oder weniger hilflos zu, meinungsbildend sind die Schwellenländer. Die NATO outet sich als Komödienstadel. Deutschland hat im Sicherheitsrat nichts zu suchen. Nur der Vollständigkeit halber: Der afghanische Präsident, Karsai, hat die NATO aufgefordert, ihre Einsätze in seinem Land zu beenden. Wegen der vielen zivilen Opfer sei die Toleranz des afghanischen Volkes nun endgültig zu Ende (FAZ, 12.03.2011).

Die Nahrungsmittel- und Rohstoffpreise steigen weiter. Ein Ende ist nicht in Sicht. Spekulanten sorgen dafür. Die Unruhen werden sich ausweiten, der Westen wird zusehen müssen. Die einzige wirkliche Lösung ist verbaut, eine tiefgreifende Bankenregulierung.

Selbst der IWF beklagt dieser Tage in einer Studie, die „Saat für die nächste Krise“ werde gesät (Washington Post, 11.03.2011) und ruft nach einer deutlich schärferen Bankenregulierung (HANDELSBLATT, 12.03.2011).

Ebenfalls vom IWF kommt die Warnung, die Staatsverschuldungen seien auf dem Weg zu einem neuen Nachkriegsrekord, so der stellvertretende Direktor, John Lipsky (imf.com).

An dieser Stelle listen wir heute einmal die wichtigsten Punkte auf, die ursächlich für die Fortsetzung der Finanzkrise sind:

Der Anstieg der Nahrungsmittelpreise steht im Zusammenhang mit der Zunahme der Spekulation in Lebensmitteln und anderen Waren. Dieser Bereich ist derzeit wirklich der einzige Ort, an dem die Spekulanten Chancen zum Geldverdienen sehen, und es ist ihnen egal, wer die höheren Preise für ihre Gewinne zahlen muss.

Die weltgrößten Banken sind nicht mehr nur „too big to fail“ wie 2008, sondern mittlerweile „too big to rescue“, sie können nicht mehr gerettet werden, obwohl sie immer noch so tun. Gründe sind nicht nur die weiterhin fehlende Bankenregulierung in den betroffenen Ländern, sondern eine weitere Deregulierung (jawohl, Sie lesen richtig) des Finanzsystems und die Bereitstellung grenzenloser Liquidität durch die Notenbanken, allen voran die US-FED.

Diese Liquidität entwertet zwanghaft jedes Geld. Diese Entwertung wird sich beschleunigen. Aufzuhalten ist sie längst nicht mehr.

Die Arbeitslosigkeit in den Industrieländern wird stark zunehmen. In den peripheren Ländern (z. B. Irland, Spanien, Griechenland) ist es schon so weit und wird noch weiter gehen. Die offiziellen Statistiken sind getürkt. Am Beispiel USA und Deutschland haben wir diese Tatsache schon früher erläutert. Bitte nachlesen. Diese Entwicklung wird um die Welt gehen. Unabänderlich.

Diese Entwicklung führt dazu, dass nicht nur im Nahen Osten, Zentralasien und Afrika Unruhen und Revolutionen stattfinden, sondern auch in Mittel- und Südamerika, wo eine vergleichbare wirtschaftliche Situation besteht. Die angebliche Vorbildfunktion z. B. von Brasilien und Argentinien ist ein Hirngespinst der Analysten und Ökonomen und wird durch nichts bewiesen.

Die USA sind politisch und wirtschaftlich schwach (nicht militärisch). Es gibt keine Erholung der Wirtschaft, des Konsumverhaltens, des Arbeitsmarktes, des Immobilienmarktes, usw. Alles nur verbale Zuversicht, sonst nichts. Die Fakten, allen voran die weiter ausufernde Staatsverschuldung, beweisen das Gegenteil. Besserung nicht in Sicht, ganz im Gegenteil. Obama, Bernanke, Geithner und die Republikaner sollten in der kurzen Geschichte der USA forschen, dort gäbe es sinnvolle Lösungsansätze. Offensichtlich sind die Herrschaften aber noch nicht so weit. Wir hoffen weiter.

Der Dollar ist schwach und wird schwächer. Die FED ist längst pleite. Es merkt nur keiner, da sie sorgfältig entscheidet, welche Informationen sie der Öffentlichkeit anbietet. Wird diese Pleite und deren Folgen in den USA öffentlich, dann „steppt der Bär“. In den USA wird es dann zu massiven Unruhen kommen, die nicht ohne Wirkung auf die restliche Welt bleiben werden.

Die Bruttoinlandsprodukte (Messgröße der Wirtschaftskraft) vieler Länder werden zu einem großen Prozentsatz von den Finanzgeschäften der Banken und ihrer Ableger generiert, nicht von der realen Wirtschaft. Die Casino-Geschäfte der Finanzwirtschaft sorgen für die Wirtschaftskraft der Industrieländer. Vielleicht liegt ja gerade darin begründet die geringe Neigung der Politiker, diesen Geschäften durch eine scharfe Regulierung den Boden zu nehmen ...

Niemand darf vor diesen Tatsachen die Augen verschliessen, andernfalls käme es einem finanziellen Selbstmord gleich.


USA:

Wir haben bereits weiter oben einiges zur aktuellen Situation der einstigen Wirtschaftsupermacht erläutert. Einiges wollen wir jetzt noch ergänzen.

Die USA stehen schlechter da als Griechenland. Legt man die gleichen Maßstäbe an, dann sind die USA faktisch bankrott. Die Ratingagenturen ignorieren absichtsvoll diese Tatsache. Aber nicht Pimco, Allianz-Tochter und Verwalter des weltgrößten Anleihefonds Total Return Fund. Die haben kürzlich alle US-Staatsanleihen verkauft. Der Fonds sieht kurzfristig massive Haushaltsprobleme der USA durch eine Verschärfung der Zinslast. Wir warnen schon seit vielen Wochen vor dieser Entwicklung.

In der letzten Ausgabe berichteten wir, dass 44,08 Mio. US-Amerikaner Lebensmittelmarken beziehen. Die Financial Times berichtete jetzt, dass 1/5 aller Amerikaner, rund 60 Mill., berechtigt wären, Lebensmittelmarken zu beziehen. Mehr als jemals zuvor sei eine wachsende Anzahl an US-Bürgern auf die staatlichen Leistungen angewiesen. Es ist offensichtlich wohin die Entwicklung weiter geht. 44 Mio. sind jedenfalls noch nicht das Ende.

Die Republikaner planen drakonische Sparmaßnahmen, was, wie sich bereits in Europa beobachten lässt, die ganze Entwicklung nur noch verschlimmern wird. Ein völlig falscher Ansatz. Aber noch nicht aufzuhalten. Die Einsicht kommt, wenn überhaupt, nur sehr spät. Wisconsin gibt die Speerspitze des republikanischen Vorstosses. Hier findet eine regelrechte Schlacht zwischen den Parteien statt, mit leichten Vorteilen für die regierenden Republikaner. Was jedoch für diesen Bundesstaat kein Vorteil ist. Nur – leider – verfolgen Demokraten und Republikaner den falschen Ansatz.

Vor diesem Hintergrund wollen wir noch einmal den Blick lenken auf die Situation bei den US-Kommunalanleihen. Die Ratingagentur Moody’s hat den Bonitätsausblick dieser Anleihen das dritte Jahr in Folge negativ bewertet. Meredith Whitney, eine in den USA angesehene Analystin, erwartet noch für dieses Jahr „signifikante“ Ausfälle bei kommunalen Anleihen, mit einem Volumen von mehreren hundert Milliarden Dollar. Quelle: wirtschaftsblatt.at, 19.03.2011. Das wäre keine schöne Entwicklung für deutsche Banken, allen voran die HRE. In den Bilanzsummen schlummern Milliardenrisiken aus Kreditengagements und Wertpapieranlagen bei hochverschuldeten US-Kommunen und –Bundesstaaten. Das Bundesfinanzministerium nennt insgesamt 51 Milliarden US-Dollar, die von der Bankenaufsicht BaFin ermittelt wurden. Davon hält alleine die HRE, und damit der deutsche Steuerzahler, rund 29 Milliarden USD an Risiken. Außerdem sind, natürlich, die Landesbanken stark involviert. Die marode WestLB nennt 3 Milliarden USD, die LBB Baden-Württemberg und die Landesbank Hesen-Thüringen (Helaba) machen keine Angaben. Quelle HANDELSBLATT, 08.03.2011. Wir halten die Sicherheiten für minderwertig und erwarten einen hohen Abschreibungsbedarf, den bei den genannten Banken der geneigte Steuerzahler ausgleichen darf.


China:

Schon wieder sorgt eine Ratingagentur für schlechte Nachrichten. In diesem Fall ist es Fitch, die China eine Banken- und Systemkrise prophezeit. Schon in der Ausgabe 2 vom 13.12.2010 haben wir erstmalig vor dieser Entwicklung gewarnt und dafür einiges Unverständnis geerntet. Langsam wenden sich die Dinge in der öffentlichen Wahrnehmung. Die Beurteilung von Fitch berücksichtigt noch nicht die jüngsten Ereignisse in Japan. Hoffen wir nur alle, dass es noch einige Zeit dauert, bis die chinesischen Blasen hoch gehen. Die Folgen werden unabsehbar sein und es ist überlebenswichtig, darauf vorbereitet zu sein.

Energiepolitisch meldet sich China im Rahmen des neuen Fünf-Jahres-Plans kraftvoll zu Wort. Der chinesische Volkskongress hat beschlossen, die Kernenergie, besonders in den Küstenprovinzen, massiv auszubauen. Die in Betrieb befindlichen 13 AKW’s sollen bis 2020 verachtfacht werden. Zu der Katastrophe in Japan hat sich die chinesische Führung bisher nicht geäußert. Quelle: focus.de, 14.03.2011. Können wir davon ausgehen, dass die chinesischen AKW’s sicherer sind wie die der Industrieländer? Nein. Herrliche Aussichten.


Europa:

Wichtigstes Ereignis im Berichtszeitraum war sicherlich der Euro-Gipfel und die dort gefassten Beschlüsse zur „Euro-Rettung“.

Längst haben wir in der Sache schon Position bezogen und diese begründet. Wir halten nach wie vor die Gemeinschaftswährung für richtig. Die Währung wird jedoch nur überleben, wenn endlich die Spekulationen unterbunden und dringend notwendige wirtschaftspolitische Strukturen in der EU geschaffen werden. Nach unseren Informationen hat der Gipfel hierzu keine Entscheidungen getroffen. Die EU spielt immer noch auf Zeit.

Auf Einzelheiten des neuen Rettungsschirms müssen wir nicht eingehen, die sind sicherlich hinreichend bekannt. Es ist nach wie vor ein Bankenrettungsschirm, nichts sonst. Aber auch nicht der letzte.

Stichwort Transferunion. Die FAZ hat sich damit am 14.03.2011 in einer Analyse beschäftigt und als nicht durchführbar bezeichnet. Dem Autor, Herrn Mussler, möchten wir zurufen, manchmal hilft ein Blick in das FAZ-Archiv, um der Wahrheit nahe zu kommen. Die EU ist bereits seit ihrer Gründung eine Transferunion, oder was sind Subventionen in die einzelnen Länder aus dem großen EU-Topf anderes? So lange auch schon behauptet Deutschland Nettozahler zu sein. Wir erinnern nur an Margret Thatcher, Englands eiserne Lady, und ihren erfolgreichen Kampf um die Milliarden aus Brüssel. Schon vergessen? Zugegeben, gefühlt ist das schon eine Ewigkeit her, geändert hat sich nichts.

Die schon wieder auf dem Gipfel an die Adresse der PIIGS-Staaten geäußerten Vorwürfe des unsoliden Wirtschaftens, der zu hohen Lohnabschlüsse, des zu späten Rentenalters, entbehren jeder Grundlage. Diese Länder haben nur zwei elementare Fehler gemacht: 1. Ihren Banken auf Geheiß der EU die Fesseln abgenommen und 2. die entfesselten Banken, wieder auf Befehl aus Brüssel, mit Steuergeldern gerettet. Was so alle 27 EU-Staaten gemacht haben. Diese Wahrheit passt aber offensichtlich nicht in das Berliner Weltbild. Gerne erinnern wir daran, dass Berlin machtvoll an diesen beiden Beschlüssen mitgewirkt hat, diese Tatsache heute aber lieber totschweigt.

Klartext: Irland, Portugal, Spanien, Griechenland sollten als Märkte für die starken EU-Länder erschlossen werden. Deshalb die Aufnahme in die EWU, trotz der schon damals hinreichend bekannten wirtschaftlichen Ungleichgewichte. In den Augen der Eurokraten waren diese Probleme vernachlässigbar. Insofern ist es auch Unsinn, von einer ausschliesslich politischen Entscheidung für den Euro zu reden, es ging zuallererst um wirtschaftliche Interessen. Hauptnutznießer ist Deutschland. Alle 27 EU-Staaten müssen die Hose runter lassen, wenn die Euro-Zone kaputtspekuliert wird. Bei vielen europäischen Politikern ist diese Gewissheit leider noch nicht angekommen.

Derweil werden Griechenland, Spanien und Portugal weiter im Rating herunter gestuft. Trotz erweitertem Rettungsschirm und kraftvollen Aussagen aus Brüssel, Paris und Berlin. Griechenland wird von Moody’s sogar gleich abgeschrieben. Quellen: ftd.de, 07.03., 10.03., 16.03.2011. So wird es weitergehen. Das Ganze ist eine Farce.

Irland enttäuscht uns. Statt sich gegen Brüssel aufzulehnen, meldet die neue Regierung weiteren Geldbedarf an. Also bleibt auch hier alles beim alten.

Aus Großbritannien, Amerikas Statthalter in Europa, hören wir, dass im März Massendemonstrationen gegen das Sparpaket der Regierung stattfinden sollen. Es sollen mehr als 1 Mio. Menschen auf die Straße gehen. Warten wir ab. Wundern muss man sich über diese Proteste nicht, wenn die Löhne kaum halb so schnell steigen wie die Verbraucherpreise, während die Arbeitslosigkeit zunimmt.


Deutschland:

Nicht nur in den USA gibt es verschuldete Kommunen. Hierzulande vollzieht sich eine ähnliche Entwicklung. Nichts ist zu spüren vom Ende der Krise oder dem deutschen Wirtschaftsboom. Deutlich gesunkene Steuereinnahmen verursachen tiefe Löcher in den Haushalten vieler Städte und Gemeinden. Die in Wahrheit andauernde Krise verursacht eine regelrechte Explosion der Sozialausgaben. Immer mehr Kommunen geraten in die Zahlungsunfähigkeit und werden unter die Verwaltung der Länder gestellt. Viele kommunale Haushalte waren schon vor der Finanzkrise defizitär, seit 2008 haben sich die Probleme verschlimmert. Die Folgen liegen auf der Hand: Schwimmbäder, Büchereien und Theater werden geschlossen, der Nahverkehr eingeschränkt. Mittlerweile warnt der Deutsche Städtetag vor dem Niedergang vieler Kommunen, weil immer mehr Städte, trotz striktem Sparkurs, sowie Anhebung von Gebühren und Eintrittsgeldern, in eine Verschuldung geraten, aus der sie sich aus eigener Kraft gar nicht befreien können.

Wir sehen dadurch unsere Auffassung bestätigt: Es gibt in Deutschland keinen von den Ökonomen erwarteten Marathon-Boom (WELT ONLINE, 10.03.2011). Die deutsche Wirtschaft wächst auch nicht solide (Handelsblatt, 10.03.2011). Die Katastrophe in Japan wird ihre Spuren in der deutschen Wirtschaft hinterlassen. Der DIHK ist anderer Meinung (Handelsblatt, 14.03.2011).

Deutschland träumt.


Rohstoffe:

Preissteigerungen haben die Rohstoffe weiter im Griff. Kleinere Korrekturen bleiben bedeutungslos. Die Inflation erhält laufend neue Nahrung. China ist sauer über diese Entwicklung und kritisiert die Geldpolitik anderer Länder, insbesondere der USA (WELT ONLINE, 14.03.2011). Selbst die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel „sieht wachsenden Inflationsdruck in Industrieländern“ (wirtschaftsblatt.at, 14.03.2011). Endlich fällt denen das auf.

Der Ölpreis bewegt sich seitwärts. Nur, wie lange noch? Japan wird den Preis treiben. Außerdem die Unruhen in Arabien und Zentralasien. Der Zukunftsforscher Gerald Celente hält in absehbarer Zeit einen Ölpreis von 200 USD für möglich. Hoffen wir alle, er liegt falsch.

Die Edelmetalle Gold und Silber verharren auf hohem Niveau. Gerne wird in den Medien immer wieder davon fabuliert, dass Gold und Silber vor starken Preiskorrekturen stehen. Was soll das? Aktuell werden rund 0,7 % aller weltweiten Finanzvermögenswerte in Gold gehalten. Zum Vergleich: 1968 waren es 5 %. Die meisten Menschen haben ganz einfach nicht in Gold investiert und werden es auch nie mehr nachholen können. Demnächst trifft steigende Nachfrage auf ein zu knappes Angebot. Die Folge sind weiter steigende Preise. 1.700 – 1.800 USD/Unze sind in Sichtweite. Bei Silber ist die Verfügbarkeit eigentlich noch kritischer. Silber wird in der Industrie deutlich stärker verwendet als Gold. Der Preis unterliegt aber starken Schwankungen. Als nächstes Ziel sehen wir 40 USD/Unze. Silber wird in den nächsten Jahren als Vermögensschutz an Bedeutung gewinnen. Diese Entwicklung wird auch den Abstand zum Goldpreis reduzieren. Am langen Ende wird sich Silber besser entwickeln als Gold. Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, ob wir Stagflation, Deflation oder Inflation erleben. Silber wird in jedem Fall seinen Weg machen. Ein wahrer Champion.


Krisenvorsorge:

Die Entwicklung der Atomkatastrophe in Japan wird immer mehr zu einem globalen Problem für die Weltwirtschaft. Die Folgen daraus sind noch nicht absehbar. Wir setzen jedoch alles daran, so schnell wie möglich einen konkreten Überblick zu geben. Jetzt kommt es darauf an, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die dafür notwendigen Informationen werden wir liefern.

Sicher ist aber bereits heute schon: Die Schuldenorgie geht weiter. Der Kapitalbedarf Japans wird unvorstellbare Summen erreichen. Dafür muss die ganze Welt einstehen.

Deshalb verschärfen wir unsere Warnung noch einmal für die folgenden Vermögensanlagen: Staatsanleihen/Bundesschätzchen verkaufen, Sparbücher und Festgeldkonten auflösen, wenigstens stark reduzieren, Fondsanteile verkaufen, Lebensversicherungen nicht nur ruhend stellen, sondern auflösen und den Rückkaufswert auszahlen lassen, Bausparverträge, soweit möglich, auflösen. Die so gewonnene Liquidität unverzüglich krisensicher investieren. Die Ideen dazu haben wir.

Finger weg von Immobilien, Aktien, und, und, und. Alles nicht krisenfest. Die Angebote der Banken, Versicherungen, etc. taugen nichts. Das Sparverhalten muss sich rigoros ändern.

Alles muss auf den Prüfstand, auch bestehende Darlehens- und/oder Leasingverträge mit längeren Laufzeiten.

Wer die Dinge laufen lässt und darauf hofft, verschont zu werden, wird sein ganz persönliches Waterloo erleben.

Aktuell: In der Presse war zu lesen „Finanzprodukte bekommen Beipackzettel“ (z. B. focus.de, 18.03.2011). Niemand darf sich davon irreführen lassen. Die Risiken bleiben. Nach wie vor gibt es keinen Schutz vor Falschberatung und Verlusten.