Dienstag, 1. Februar 2011

Wochenrückblick, Ausgabe 10, Kalenderwoche 05/2011


Dieser Wochenrückblick erscheint leider einen Tag später wie geplant. Eine Grippe hat uns in den letzten Tagen stark beeinträchtigt. Dafür bitten wir um Verständnis.

In der zurück liegenden Woche gab es zu unseren Themenschwerpunkten wieder viele Neuigkeiten, leider keine guten. Die Entwicklungen rund um den Globus beunruhigen uns mittlerweile doch sehr stark. Alle Entwicklungen haben wir, mehr oder weniger klar, schon voraus gesagt. Bezüglich der Einzelheiten dazu verweisen wir auf die bisherigen Wochenrückblick-Ausgaben und unsere kürzlich erschienene Jahresvorausschau für 2011.

Gerade wegen der jüngsten Entwicklungen und ihrer Folgen, können wir das Bestreben, uns kurz zu fassen, nicht durchhalten. Vordringlich wollen wir vollständig informieren.

Es ist unser Anspruch, unsere Leserinnen und Leser, durch eine fundierte Beschreibung der Faktenlage, die echten, belastbaren Informationen bereit zu stellen und diese zu kommentieren. 
 
Wir haben eine Auswahl der wichtigsten Nachrichten getroffen. Sollte Interesse an einem Thema bestehen, das wir nicht behandelt haben, so werden wir gerne auf Zuruf unsere Auswahl ergänzen oder auch ein Thema gesondert behandeln.

Die folgenden Äußerungen geben unsere persönliche Bewertung wieder, die wir mit großer Sorgfalt erarbeitet haben. Gerade deshalb legen wir großen Wert darauf, jede unserer Aussagen durch entsprechende Quellen belegen zu oder durch belastbare Indizien untermauern zu können. Die wichtigsten Quellenangaben haben wir angegeben. Sollte darüber hinaus Bedarf bestehen, werden wir gerne die entsprechenden Nachweise zur Verfügung stellen. Email genügt.

Besonders den Leserinnen und Lesern, die sich nicht regelmäßig mit Wirtschaft & Politik und deren Folgen auf die persönlichen Lebensumstände beschäftigen, bzw. beschäftigen können, empfehlen wir ausdrücklich, sich für die folgenden Seiten Zeit zu nehmen. Der Nutzen ist enorm und wächst mit jeder weiteren Ausgabe.

Denken Sie aber bitte auch daran, diese Informationen Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen, etc., etc., zugänglich zu machen. Die Ereignisse der kommenden Monate erfordern Hintergrundwissen für Jeden.


Finanzkrise:

Zu diesem Thema haben wir für diese Woche in den USA eine passende Überschrift gefunden: „The Next Global Banking Crisis Is 3 Years Away“ (theatlantic.com, 03.02.2011). 
 
Wir selbst hatten im vergangenen Jahr für diese Entwicklung einen Zeitrahmen von 3 bis 5 Jahren abgesteckt, halten neuerdings aber auch die oben formulierten 3 Jahre für sehr realistisch. Die Nachrichten aus der vergangenen Woche forcieren klar diesen Trend.

Ursache dafür ist das weltweite Finanzsystem mit seiner grenzenlosen Liquidität und die Finanzkonzerne mit ihren Schattenbanken. Wir haben immer wieder darauf hingeweisen, dass die bisherigen halbherzigen Regulierungen in den USA und Europa, vollmundig angekündigt, weder das internationale Finanzsystem nachhaltig stabilisiert, noch den Casino-Betrieb der Finanzkonzerne beendet haben. Der Casino-Betrieb geht unvermindert weiter, alle damit verbundenen neuen, viel größeren Risiken werden wieder nur in sogenannten Schattenbanken vor der Öffentlichkeit versteckt. Wir betonen den Begriff „Öffentlichkeit“ ausdrücklich, die Insider, Banker, Ökonomen, Regulierer, Kontrolleure, Politiker, wissen nämlich ganz genau Bescheid über die Sprengkraft dieser Entwicklung. Beispielhaft zitieren wir das HANDESLBATT vom 03.02.2011 mit der Überschrift „Ökonomen warnen vor neuen Risiken für Finanzsystem“. Dort wird beschrieben, dass „das Problem „too big to fail“ (zu groß, um zu scheitern) noch größer geworden ist“ und selbst „regionale Bankenriesen vergrößern ihre Marktmacht“. Es geht in dem Artikel um die großen US-Banken, jedoch betrifft diese Entwicklung alle Finanzkonzerne der Welt, egal ob in Europa, Asien, Südamerika oder Australien. Sogar Russland und China sind betroffen. Sehr ausführlich beschäftigt sich die ZEIT unter der Überschrift „Gewächse im Verborgenen“, ebenfalls am 03.02.2011, mit dieser Entwicklung. Es ist bemerkenswert, dass die Bankkonzerne ganz offen damit umgehen und die im Rahmen der Regulierungen neu geschaffenen Gesetze für diese forcierte Entwicklung verantwortlich machen. D. h., die neuen Vorschriften werden schlicht unterlaufen. Scheinbar wird es schon als Fortschritt angesehen, dass diese Diskussion heute in aller Offenheit stattfindet, was früher nur im Verborgenen ablief. Der DGB hat sich ebenfalls damit beschäftigt und titelte am 01.02.2011 „Neue Schattenbanken im Keim ersticken“ (Quelle: dgb.de). Dort findet sich u. a. eine sehr aufschlussreiche Grafik über die Verbindlichkeiten von Geschäfts- und Schattenbanken in den USA. Danach überstiegen im vergangenen Jahr (gemessen zur Jahresmitte, Anm. der Verfasser) die Verbindlichkeiten der Schattenbanken die der Geschäftsbanken um 2,3 Billionen US-Dollar. Die Gesamtvolumina betragen gewaltige 15,3 Billionen zu 13 Billionen US-Dollar. 10 Jahre früher, im Jahr 2000, beliefen sich die Verbindlichkeiten der Schattenbanken auf ca. 8,5 Billionen, die der Geschäftsbanken auf „nur“ rund 6 Billionen US-Dollar. Die Zahlen sprechen für sich.

Gift ist die gigantische Liquidität, die von den Notenbanken, insbesondere der FED, EZB und Bank of England, täglich in das Finanzsystem gepumpt wird. Diese Liquidität befeuert die Aktienmärkte, treibt die Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise, verstärkt die Armut, vernichtet Privatvermögen und rettet trotzdem nicht die Welt: Schafft keine Arbeitsplätze in den USA, verhindert nicht den Bankrott von Staaten, oder bekämpft nicht die Inflation.

Deshalb können auch Analystenprognosen behaupten „Es gibt weit und breit keine Argumente gegen Aktien“ und auf der anderen Seite von Gold abraten. Quelle: HANDELSBLATT ONLINE, 02.02.2011. Was den Anstieg der Aktienkurse betrifft, so geben wir diesen Experten sogar Recht. Nur ist es nicht die Qualität der Papiere, die für diese neuen Höchststände sorgen wird, sondern die massenhafte Liquidität im Markt. Diese Entwicklung ist Teil der immer noch vorhandenen Finanzkrise und findet seine Entsprechung schon Anfang der 1930er Jahre, während der Großen Depression. Was die Entwicklung des Goldpreises betrifft, gilt entsprechend auch für Silber, werden sich die Experten in diesem Jahr noch ganz erstaunt die Augen reiben. Gold und Silber werden nämlich immer mehr ihre Plätze als Vermögensbewahrer einnehmen.

Diese unbegrenzte Liquidität führt noch zu weiteren Verwerfungen. Es ist erst ein paar Tage her, als das HANDELSBLATT am 02.02.2011 unter der Überschrift „Staatsfonds meiden USA und Europa“ die Investmentstrategie der „mächtigen Staatsfonds aus Asien und den reichen Ölstaaten am Golf“ vorstellte. Die, so wird behauptet, „zeigen den Industrieländern zunehmend die kalte Schulter und investieren ihre Milliarden (...) lieber vor der eigenen Haustür. Die Schwellenländer versprechen nicht nur höhere Renditen, sondern gelten mittlerweile auch als sicher.“ Nach einer Studie des US-Vermögensverwalters State Street gelten für die Manager der Fonds die Schwellenländer „auch als sicherer Hafen, der Schutz vor Turbulenzen der großen Währungen wie Euro oder Dollar biete.“ Diese Aussage ist schlichter Nonsens. Der US-Dollar ist Leitwährung und die Währungen der Schwellenländer (ausgenommen China) daran gekoppelt. Der Euro ist in vielen dieser Länder Zweitwährung. Es wird höchstens Wochen dauern und wir lesen wieder das genaue Gegenteil.

Wohin so etwas führt, lässt sich gerade sehr schön in Vietnam verfolgen. Dieses Land unternimmt alle Anstrengungen, um China als Werkbank der Welt abzulösen. Deshalb galt es als „eine der viel versprechenden Boomregionen in Asien“. Die staatlichen Banken wurden angewiesen, „massenhaft Kredite zu vergeben“. Geld, das aus dem Ausland kam. Mittlerweile ist der Schuldenberg hoch, Verbindlichkeiten drohen auszufallen. Standard & Poor senkte, von der Welt unbemerkt, das Rating. Begründet wurde die Herabstufung u. a. mit dem hohen Leistungsbilanzdefizit des Landes. Quelle: „Vietnam wächst nur auf Pump“, FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND, 04.02.2011.


USA:

Schon in der letzten Ausgabe haben wir zu dem Bericht der von Präsident Obama eingesetzten Kommission zur Untersuchung der Finanzkrise Stellung bezogen. Heute, nach Kenntnis neuer Einzelheiten aus diesem Bericht, unterstreichen wir noch einmal: Die Aussage-Protokolle sind voller strafwürdiger Handlungen, die problemlos für eine Bestrafung der Täter ausreichen würden. Nur wird sich kein Staatsanwalt in den USA finden, der ein solches Verfahren einleitet. Der müsste mindestens um seine berufliche Existenz fürchten. Diese Täter bleiben unbehelligt, schlimmer noch, sie treiben weiter ihr Unwesen und gehören zu den mächtigsten Männern Amerikas. Diesen Umstand muss man dauerhaft verinnerlichen, wenn es darum geht, die Folgen der aktuellen Politik von FED und Regierung zu beurteilen.

So z. B. bei der Tatsache, dass die FED mit ihren umstrittenen Ankäufen von US-Staatsanleihen mittlerweile den bisherigen Führenden, China, übertrifft. Nach Angaben der New Yorker FED, die für die Anleihekäufe zuständig ist, besitzt die Notenbank US-Schuldtitel in Höhe von 1.108 Milliarden US-Dollar, China nur noch Bestände im Wert von 896 Milliarden US-Dollar. Berücksichtigt man die weiteren Käufe, so erreichen die Bestände der US-Notenbank bis Mitte 2011 voraussichtlich 1.600 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: China und Japan zusammen halten 1.773 Milliarden, alle ausländischen Zentralbanken zusammen halten 2.600 Milliarden US-Dollar an US-Schuldtiteln der US-Regierung. Quelle: THE FINANCIAL TIMES, 02.02.2011. Anmerkung: Dieses Geld wird keinen einzigen werthaltigen Job in den USA schaffen, sondern als Spielgeld im Banken-Casino um die Welt vagabundieren. Immer auf der Suche nach einem schnellen Gewinn. Amerika gehört eigentlich längst einer Hand voll Privat-Banken in der Welt.

Bei dieser Entwicklung ist es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die USA das „Triple AAA Rating“ verlieren. Ab diesem Tag brennt die globale Finanzwelt. Die Menschen, die für diesen Tag nicht vorgesorgt haben, und es wird die absolute Mehrheit sein, werden schlagartig in Panik verfallen, mit allen Konsequenzen. Wir sehen hier düstere Aussichten.

Zu der immensen Zunahme der Staatsschulden kommen mittlerweile auch noch die gigantischen Schuldenberge der US-Bundesstaaten, die sich nicht mehr länger verheimlichen lassen. Einen Überblick gibt SPIEGELONLINE am 31.01.2011 unter der Überschrift „US-Bundesstaaten stehen vor der Pleite“. Bitte dort nachlesen, Außerdem haben wir schon frühzeitig über diese Problematik berichtet, sehr anschaulich in unserer Jahresvorausschau 2011. Zeitungen in den USA titeln „Die Staaten stehen am Rande des Abgrunds“ (Toledo Blade, Ohio), „Ob die Steuern steigen oder die Bildung und andere lebensnotwendigen Programme gekürzt werden – die Krise ist dramatisch“ (New York Times).

Die Ursachen finden sich in der andauernden Immobilienkrise und dem schlechten Arbeitsmarkt. Auch hierzu haben wir immer wieder berichtet, bitte nachlesen. Unsere frühen schlechten Zahlen bestätigen sich jetzt ausnahmslos alle, oder werden sogar noch übertroffen.

Die folgenden Zahlen zum Immobilienmarkt stammen aus US-amerikanischen Statistiken (Quelle: Internet, Stand 31.01.2011): 11 % der US-Eigenheime stehen leer, die US-Banken sitzen auf 3 Mio. Häusern, die noch verwertet werden müssen, 8 Mio. Amerikaner sind mit ihren Hypothekenzahlungen im Rückstand, 5 Mio. Hauseigentümern droht Zwangsräumung, 48 % aller US-Eigenheim-Hypotheken weisen eine Unterdeckung auf, der Preisverfall übersteigt bereits den während der Großen Depression in den 1930er (25,9 %), Tendenz weiter fallend.

Ähnlich desolat sind die Zahlen des Arbeitsmarkts. Wir verweisen hierzu ebenfalls auf unsere bisherigen Ausgaben. Seit Wochen schon behaupten Regierung und Notenbank unisono einen Arbeitsmarktaufschwung, der in Wirklichkeit nicht stattfindet. Sogar die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND („Arbeitsmarktaufschwung an den Familienvätern vorbei“, 06.02.2011) hat jetzt gemerkt, dass etwas faul ist, spricht von einem „Drama“ und von „abgehobenen Analysen mancher Ökonomen zum US-Arbeitsmarkt“. Die Januar-Zuwächse sind ein Witz, 36.000 Stellen sollen es außerhalb der Landwirtschaft sein. Im Januar wurden auch die ursprünglich rund 1 Mio. neuer Arbeitsplätze für das gesamte Jahr 2010 um sagenhafte minus 483.000 Stellen nach unten korrigiert. Die offizielle US-amerikanische Arbeitslosenstatistik ist ein einziges Luftschloss. Aussagekräftig sind ausschließlich die Zahlen von John Williams’ Shadow Government Statistics (shadowstats.com) und die liegen immer noch bei 22 % Arbeitslosenquote. Wer gegenüber dieser hohen Zahl misstrauisch ist, kann sich alternativ die US-Erwerbsquote (Civilian Participation Rate) ansehen. Die erreicht im Januar 2011, allen blumigen Reden von Präsident Obama und Notenbank-Chef Bernanke zum Trotz, mit 64,2 % einen Tiefstand wie zuletzt im März 1984. Aufschlussreich ist auch die Zahl der arbeitsfähigen Bevölkerung ab 16 Jahre, die angeblich dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht (Not in Labor Force). Sagenhafte 86,168 Millionen Menschen werden in dieser Statistik geparkt, alleine im Januar sind 2,292 Millionen hinzu gekommen. Quelle: US-Arbeitsmarktbericht Januar 2011, bls.gov. Die Qualität der neuen Jobs ist miserabel. 76,1 % aller neuen Jobs waren im unteren resp. im Niedriglohnsektor entstanden (Quelle: National Employment Project, nelp.org).

Ganz ähnlich sieht es bei den offiziellen Konjunkturdaten aus. In denen ist ein erheblicher Anteil fiktiven Wirtschaftswachstums enthalten. Es wird beschönigt „auf Teufel komm raus“, nur um irgendetwas Positives in den Händen zu halten. Andererseits ist es jederzeit möglich, die Daten des U. S. Bureau of Economic Analysis (BEA) auf bea.gov einzusehen.

Wie schamlos mit Zahlen hantiert wird, zeigen auch die aktuellen Absatzzahlen für Autos in den USA. Die SÜDDEUTSCHE titelte „Amerikaner verrückt nach neuen Autos“, SPIEGELONLINE sah „Konsumrausch trotz Krise: Amerikaner kaufen wieder dicke Autos“ und WELT ONLINE „US-Autokäufer reißen sich wieder um Spritschlucker“. Das war nichts als eine mediale Märchenstunde, wahrscheinlich um die gleichzeitig von den deutschen Autoherstellern vorgestellten Verkaufsteigerungen für die USA zu untermauern. Tatsächlich bewegen sich die verkauften Fahrzeugeinheiten auf dem Niveau der Rezession 1990/91. Im Januar wurden im Vergleich zum Vormonat Dezember 2010 minus 28,7 % weniger verkauft. Nur im Vergleich zum Vorjahresmonat sehen die Verkäufe mit plus 17,3 % gut aus. Die Spritschlucker kommen ebenfalls nur im Vergleich zum Vorjahresmonat auf eine gute Quote von plus 29,8 %. Absatzsteigerungen sehen anders aus. Quelle: Motorintelligence.com.

Den wahren Zustand Amerikas bildet die Zahl der Food Stamps-Bezieher ab. Im November 2010 ist diese Zahl zum 25. Mal in Folge weiter angestiegen, auf jetzt 43,6 Millionen Menschen. Zum Vorjahresmonat ein Anstieg von plus 5,4 Mio. Menschen. Mittlerweile beziehen rund 14 % der US-Gesamtbevölkerung staatliche Lebensmittelhilfen. Quelle: United States Department of Agriculture, Food & Nutrition Service, fns.usda.gov. Wir haben es schon prophezeit und bleiben dabei: Diese Zahl wird weiter ansteigen.

Amerikas Weg aus der Krise führt nicht über ständig neue Liquiditätsschübe an die Banken und Konzerne, sondern nur über Maßnahmen zur Schaffung von Industriearbeitsplätzen an den bekannten Standorten, Verbesserung der Infrastruktur, ein Hilfsprogramm für in Not geratene Hauseigentümer (das diesen Namen auch verdient), oder auch Umschulungsmaßnahmen für die Entlassenen im Baugewerbe. Dinge eben, für die Amerika aber noch nicht reif ist, da diesen sofort der Geruch von Kommunismus bzw. Sozialismus anhaftet.


China:

Eine sehr interessante Nachricht haben wir in der britischen Zeitung THE TELEGRAPH (telegraph.co.uk) gefunden, der am 31.01.2011 am Beispiel Pekings über Chinas boomende unterirdischen Städte berichtete. „Dort, in dem riesigen Netzwerk nicht genutzter Luftschutzbunker der Stadt, leben bis zu 1 Million Menschen in kleinen fensterlosen Räumen, die sie für GBP (brit. Pfund, Anm. der Verfasser) 30 bis GBP 50 pro Monat anmieten.“ Über der Erde steht genügend Wohnraum zur Verfügung, den sich die Massen der Wanderarbeiter nicht leisten können. Hunderttausende Wohnungen stehen leer, gebaut nur, um im internationalen Vergleich einen überdurchschnittlichen Wirtschaftsaufschwung zu generieren.

Steigt die Inflation in China weiter, was zu erwarten ist, werden diese unterirdischen Städte weiter Zulauf bekommen.

Der deutsche Mittelstand lässt sich nicht beirren und setzt weiter auf die chinesische Karte. Wohnungen und Hotels werden eingerichtet, Konsumgüter verkauft, außerdem Baumaschinen und Technik. Schließlich wird immer noch überall „mit unvorstellbarem Tempo gebaut“. Alle setzen auf den neuen kaufkräftigen Mittelstand, der sich „beim Konsum an westlichem Geschmack orientiert“. Die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND berichtete am 03.02.2011 unter der Überschrift „Kaufkraft statt Billiglohn“ darüber. Sehen wir uns die Entwicklung über die nächsten Monate an. Vorher erinnern wir daran, wie viele deutsche Mittelständler China in der Vergangenheit frustriert den Rücken gekehrt haben. China ist ein riesiges Land mit einer riesigen Bevölkerung, von der aber nur ein kleiner Teil, ca. 100 Millionen, über nennenswertes Einkommen verfügt.

Der Besuch des chinesischen Ministerpräsidenten in den USA und die Aufträge für die US-amerikanische Wirtschaft zeigen weiter Wirkung. So haben die USA in einem mehrfach verschobenen Bericht zur Wechselkurspolitik darauf verzichtet, die Regierung in Peking offiziell der Manipulation zu bezichtigen. Strafmaßnahmen gegen die Volksrepublik sind damit ausgeschlossen. Darüber sind hochrangige US-Abgeordnete empört. Quelle: „USA sprechen China von Manipulation frei“, HANDELSBLATT vom 05.02.2011.

China dagegen ist nicht so zimperlich. Die Zentralbank hält das von der FED und anderen Zentralbanken bevorzugte Mittel der finanziellen Lockerung (Quantitative Easing, z. Zt. QE2) für nutzlos. Eine interessante Aussage wenn man Chinas Politik der erzwungenen Kreditvergaben durch die Banken im eigenen Land bedenkt.


Europa:

Beginnen möchten wir diesen Abschnitt mit einigen aufschlussreichen Aussagen von Felix Zulauf , einem ehemaligen Investmentbanker der UBS, auch bekannt als Querdenker, der zur Staatsverschuldung und Finanzkrise äußerte: „Wir wissen, dass die Griechen pleite sind. Aber wir sind alle Griechen.“ Quelle: HANDELSBLATT ONLINE, 03.02.2011. Weiter heißt es dort: „Ich bin überrascht, wie unbekümmert die Politiker zu Werke gehen. Das ist verantwortungslos sondergleichen. Die Politiker bestrafen den Sparer und belohnen die Spekulanten, mit Spekulanten meine ich Großanleger, Hedge-Fonds und Investmentbanken.“ So gewinnen die Falschen und verlieren die Unbeteiligten. „Wir müssen die Schulden runterfahren“, das „trifft jeden“, sagt Zulauf. „Wenn man Schulden abbauen will, dann muss man enteignen, auf die eine oder andere Weise.“ Gemeint sind Schuldenschnitt resp. hohe Inflation. Zulauf beschreibt mit wenigen Worten das Dilemma.

Auf Europa bezogen können wir nur weiter die Luft anhalten und hoffen, dass der Kollaps noch einige Zeit auf sich warten lässt. Sehr zuversichtlich sind wir nicht. Zu stark sind einerseits die Einflüsse von Außen und andererseits die hilflosen Bemühungen der Politiker in den betroffenen Ländern und der EZB, die Probleme im Sinne der Menschen, nicht im Sinne der Finanzkonzerne, zu lösen.

Gerne hier einige Beispiele aus der vergangenen Woche, die unsere Einschätzung unterstreichen. „Italien blockiert schärferen Stabilitätspakt“ (HANDELSBLATT ONLINE, 31.01.2011. „Merkel plant Euro-Regierung“, FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND, 31.01.2011. „Ungarn verstaatlicht Rentenkassen“, FAZNET, 01.02.2011. „Sparen, sparen, Spanien“, SPIEGELONLINE, 03.02.2011. „Die deutsche Regierung will nicht einsehen, dass ihr wirkliches Problem die Banken sind“, TAGESANZEIGER/CH, 01.02.2011. „EZB warnt vor wachsender Inflationsgefahr“, MANAGER MAGAZIN, 03.02.2011.

Wir haben diese Dinge erst jüngst berichtet und kommentiert. Deshalb heute nur ein paar zusätzliche Angaben. Italiens Staatsverschuldung beträgt fast 120 % des BIP, doppelt so hoch wie zulässig. Daran soll sich so schnell auch nichts ändern. Schließlich kämpft Berlusconi um sein politisches Überleben. Merkel will, gemeinsam mit Sarkozy, ein Zeichen setzen, sagte sie in Davos. Plötzlich macht die Bundeskanzlerin Druck und will „politische Zusammenarbeit“ und „politische Koordinierung“ nachholen. Wir halten diesen Vorstoss zum jetzigen Zeitpunkt für einen reinen Versuchsballon, um die Stimmung zu testen. In Ungarn hat die Regierung gerade 2,9 Mio. Menschen ihre privaten Renten verstaatlicht. Nur 100.000 haben sich dieser Enteignung widersetzt. Im Land rumort es gewaltig. Spanien kann und darf nicht sparen. Die Arbeitslosenquote von über 20 % und die gerade begonnene Rettungsaktion für die Sparkassen sprechen dagegen. Der span. Banken-Rettungsfonds FROB ist bisher völlig unterkapitalisiert. In Deutschland sind vor allen Dingen die Landesbanken und die HRE das Problem. Aktuell sehr schön an den Bemühungen um die WestLB zu sehen, wo nach gesicherten Erkenntnissen sehr schmerzhafte Belastungen auf die deutschen Steuerzahler zukommen, egal ob Verkauf oder Liquidation. Bei der HRE wird schon seit Wochen hinter verschlossenen Türen über eine Aufspaltung nachgedacht mit dem Ziel, den schuldenüberladenen Teil, nach einer öffentlichkeitswirksamen Schonfrist, zu liquidieren. Gemeint ist hier nicht die bereits externierte Bad-Bank, die ist ein eigener Problemfall. Die offizielle Inflation in der Euro-Zone im Januar betrug 2,4 %, nach knapp über 2 % im Dezember.

Die europäischen Unternehmen haben ihre eigene Krisenbewältigung. Sie phantasieren von den Märkten Indien und China, wo „die cleveren Konsumenten wissen, was sie suchen“ und Europas Unternehmen wollen sie bedienen. ZEIT ONLINE titelte am 03.02.2011 vielsagend „Eine Milliarde Kunden“. Hier ist der Wunsch der Vater des Gedanken. Obwohl die Globalisierung dazu benutzt wurde, durch Verlagerung von Arbeit in diese Länder, dort neue Konsumenten zu erzeugen, bleiben die Erwartungen bisher noch unerfüllt. Daran wird sich auch so schnell nichts ändern. Inder und Chinesen sind gefangen in eigenen massiven Problemen, da bleibt die Konsumneigung auf der Strecke.

Es wird schon nach wenigen Wochen Realität, was wir am 20.12.2010 in unserer Ausgabe 3 beschrieben haben. FOCUS MONEY ONLINE titelte am 06.02.2011 „Furcht vor chinesischen Billigarbeitern“. Es ist schon eine EU-Richtlinie auf dem Weg, die es Firmen erlaubt, Arbeitskräfte aus Drittstaaten in Europa einzusetzen. Die deutsche Baubranche warnt schon vor „hundertausenden Dumping-Arbeitern aus China“. Die Richtlinie wird die Entsendung von Arbeitskräften aus Drittstaaten innerhalb eines Konzerns in andere EU-Länder regeln. Chinas Einfluß auf Europa ist schon spürbar, und die Aussicht auf Milliarden-Hilfen für die Bewältigung der Euro-Krise macht käuflich.

Großbritannien meldet sich zurück, vorläufig mit starken Worten und großen Plänen. Wir erinnern uns: Das Land ist faktisch pleite. Deshalb sollen innerhalb der nächsten vier Jahre die Staatsausgaben um 113 Milliarden Pfund (134 Milliarden Euro) sinken. Die Währung hat in den vergangenen 2 Jahren knapp 1/3 ihres Wertes gegenüber Dollar und Euro verloren, die Rating-Agenturen drohen damit, die Bonität herunterzustufen. Im öffentlichen Dienst sollen 500.000 Stellen abgebaut werden. Es gibt Regionen, wo 60 % der Arbeitsplätze vom Staat kommen. Bereits heute leben 20 % der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Quelle: „Poor Britannia“, ZEIT ONLEINE, 03.02.2011. Man muss kein Ökonom sein um sich vorstellen zu können, was diese Politik der harten Einschnitte provoziert. Der US-amerikanische Zukunftsforscher Gerald Celente spricht von unkontrollierten Aufständen, Aktionen, Krawallen und Revolten, die nicht auf Großbritannien beschränkt bleiben (Quelle: Trends Journal 2011). Sieht so auch die nahe Zukunft anderer europäischer Staaten aus?


Deutschland:

Oberflächlich betrachtet wird unser Land nur noch von Optimisten bevölkert. Anders lassen sich die seit Wochen kursierenden Nachrichten nicht interpretieren.

Heute beschäftigen wir uns mit der Prognose von Deutschlands größtem Marktforscher, der Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg. Nach deren Aussage finden die Bundesbürger Gefallen am Geldausgeben. Der Konsum wird 2011 deutlich steigen und sogar zur Konjunkturstütze. Der private Verbrauch werde um 1,5 % zulegen, nach 0,5 % im vergangenen Jahr. „Der private Konsum ist mittlerweile eine stabile Säule für einen anhaltenden Aufschwung“, so die GfK. Die deutschen Verbraucher hätten sich verändert. Sie seien keine Angstsparer mehr. Seit letztem Jahr seien sie “sogar die Konsum-Optimisten Europas“, so die Meinung der GfK. Quelle: MANAGER MAGAZIN, 03.02.2011, Titel „Deutsche sind Europas Konsum-Optimisten“. Es muss System dahinter stehen, dass solchen Aussagen offensichtlich viel Beachtung geschenkt werden. Die Wahrheit ist eine andere, das belegen die Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Wiesbaden eindrucksvoll. Betrachten wir zuerst die Einzelhandelsumsätze für Dezember 2010. Das Weihnachtsgeschäft erfüllte keinesfalls die Erwartungen, die Umsätze sanken preisbereinigt im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um minus 1,3 %, obwohl der Monat einen Verkaufstag mehr als der Dezember 2009 aufwies. Tatsächlich war der Dezember 2010 der schlechteste Dezember seit Beginn der Datenerhebung 1994. Nirgendwo in den deutschen Medien fand sich ein entsprechender Hinweis. Aber es kommt noch besser, pardon, wir meinten natürlich schlechter. Die Daten von Destatis belegen, dass seit 1994 bis heute kein „deutscher Konsumboom“ stattfand. Wir haben uns noch die Einnahmen aus der Umsatzsteuer angesehen. Die sanken im November 2010 um deutliche minus 3,46 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Was die Deutschen zu „Europas Konsum-Optimisten“ macht, erschließt sich uns ebenfalls nicht. Die Daten von Eurostat, die europ. Statistikbehörde, weisen nach, dass Deutschland die privaten Konsumausgaben von 2000 bis zum 3. Quartal 2010 gerade um (erbärmliche) plus 19,3 % gesteigert hat, während z. B. Norwegen auf plus 70,2 % kommt, oder sogar Österreich auf 34,9 %. Die Analyse der falschen Pkw-Verkaufszahlen schenken wir uns heute. Quellen: gfk.com, destatis.de, eurostat.ec, bundesbank.de.

Wir stellen uns – wieder einmal - ernsthaft die Frage, welche Interessen hinter den Leuten (GfK, Ifo-Institut) stehen, die solche falschen Analysen verbreiten. 
 
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Januar deutlich um 331.000 auf über 3,3 Mio. gestiegen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) machte dafür allein das Winterwetter verantwortlich (Quelle: ZEIT ONLINE, 01.02.2011). Offensichtlich machen es unsere österreichischen Nachbarn besser. Dort heißt es „Arbeitslosigkeit auch im Winter rückläufig“ (Quelle: Wirtschaftsblatt.at, 01.02.2011). 
 
Der DGB hat eine Studie (Quelle: dgb.de) zur Leiharbeit veröffentlicht, die von der SZ zu der Überschrift „Armut trotz Arbeit ist an der Tagesordnung“ (Quelle: sueddeutsche.de, 06.02.2011) zusammen gefasst wurde. Diese Studie weist nach, dass Leiharbeiter nur etwa halb so viel verdienen wie normale Arbeitskräfte. Fast jeder achte (92.000) ist deshalb trotz des Jobs auf Hilfe vom Staat angewiesen (sogenannte „Aufstocker“). Nur 19,1 % der Leiharbeiter verdienen monatlich mehr als 2000 Euro brutto, 10 % im Westen und gut 20 % im Osten verdienen weniger als 1000 Euro brutto im Monat, obwohl sie Vollzeit arbeiten. Für diese Studie wurde die Entgeltstatistik der BA ausgewertet. „Das Verarmungsrisiko der erwerbstätigen Leiharbeitskräfte ist damit fast vier bis fünf Mal größer als in der Gesamtwirtschaft“, sagte der Autor der Studie, DGB-Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy, gegenüber der SZ. Tolle Aussichten, wenn man an die erwarteten Zuwächse bei den Leiharbeitnehmern für 2011 und folgende denkt.

Erinnern Sie sich noch daran? Kürzlich erklärte die deutsche Industrie, 70.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Wir nannten das in der Ausgabe 6 „eine der vielen Absichtserklärungen“. Wir haben uns vielleicht getäuscht: VW schafft Zehntausende neue Jobs. Nur leider nicht in Deutschland. SPIEGEL ONLINE zitiert am 06.02.2011 unter der Überschrift „VW soll Personal-Offensive in China planen“ aus der Branchenzeitschrift „Automobilwoche“. Danach will VW die Zahl seiner Mitarbeiter bis 2018 um weltweit 40.000 steigern. Den größten Zuwachs werde es mit 35.000 in China geben. Über Deutschland wird erst garnicht gesprochen.


Rohstoffe:

Die Preise für Rohstoffe und Lebensmittel steigen unaufhörlich. Beim Öl werden schon Preise von bis zu 200 US-Dollar diskutiert, wenn der Suez-Kanal von Ägypten geschlossen werden sollte. Die Nahrungsmittelpreise haben im Januar ein Allzeithoch erreicht. Die UN-Organisation FAO warnt deshalb vor dramatischen Folgen für die armen Länder, sollte spekulatives Geld die Preise weiter in die Höhe treiben. Unsere amerikanischen Partner bestätigen uns nachdrücklich, dass ein Großteil der frisch gedruckten Dollars direkt in die Rohstoffe investiert wird. Die Spekulanten behaupten natürlich das Gegenteil und finden sogar noch politische Unterstützung. Auslöser der Unruhen in Tunesien war nicht der Wille, die Regierung zu stürzen, sondern der massive Anstieg der Lebensmittelpreise. Das Gleiche in Ägypten. Sicher hat den Ägyptern der Erfolg der Tunesier Mut gemacht. Auf der anderen Seite ist Ägypten der weltweit größte Weizenimporteur. Der Preis für Weizen ist im letzten Jahr durch die Decke gegangen und in Ägypten haben sich die Brotpreise fast verdreifacht. Nehmen wir als nächstes Land den Jemen. Der Jemen ist das ärmste Land der arabischen Welt. Die Ölvorräte drohen in wenigen Jahren zu versiegen. 60 % der Staatseinnahmen werden mit Öl erwirtschaftet. Armut und Mangelernährung betreffen schon heute weite Teile der Bevölkerung. Die Arbeitslosigkeit beträgt offiziell 40 %. Wasser wird knapp. Ein Pulverfass.

Die US-Außenministerin Hilary Clinton ist über die Entwicklung im gesamten Nahen Osten besorgt und sieht die Region vor einem tiefen politischen Umbruch. IWF-Chef Strauss-Kahn warnt unterdessen vor sozialen Unruhen und fürchtet die Destabilisierung von weiteren Ländern. Wundert diese Entwicklung wirklich noch irgendjemanden? Der Westen macht weiter wie bisher, ignoriert seine Fehlentwicklungen, raubt durch seine prall gefüllten Finanzkonzerne den Ärmsten die Nahrung und fordert dann noch von den betroffenen Menschen, wie in Ägypten, Ruhe und Besonnenheit. Der blanke Hohn. Wir erwarten große Schwierigkeiten für den Westen allgemein und die USA im Besonderen, sollte hier nicht innerhalb kürzester Zeit - wir meinen Tage, nicht Wochen oder gar Monate – ein radikales Umdenken stattfinden. Der Westen kann nur Teile seines Einflusses retten, wenn er die Spekulation aus den Nahrungsmitteln nimmt und nicht Milliarden in die Rüstung, sondern in humanitäre Maßnahmen steckt. Wir wissen, so etwas wird nicht passieren. Wir wollten es wenigstens gesagt haben. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf einen sehr interessanten Artikel der ZEIT vom 03.02.2011, erschienen unter der Überschrift „Wir brauchen eine radikale Agrarwende“. Dort stehen, nach unserer Auffassung, sehr viele richtige Dinge. Empfehlenswert. Wir können nicht mehr länger so tun, als gehe uns diese Entwicklung nichts an.


Krisenvorsorge:

Wir müssen nichts von unseren bisherigen Aussagen zurücknehmen. Im Gegenteil. Wir unterstreichen nachdrücklich, dass unsere Vorhersagen zur Entwicklung von Gold und Silber, zu den Bundesschätzchen und Lebensversicherung, den Sparguthaben und den Immobilien haargenau so eintreffen werden, wie wir es längst beschrieben haben. Das sei überheblich meinen Sie? Nein, es ist nur das Ergebnis gründlicher Recherche und sorgfältiger Bewertung der uns zur Verfügung stehenden Informationen.

Nachdrücklich fordern wir dazu auf, die persönlichen Vermögensverhältnisse an die sich nachhaltig abzeichnende Entwicklung anzupassen. Dafür ist eine völlige Änderung der Einstellung zu den bisher bevorzugten Anlageformen nötig. Dafür bleibt nicht mehr viel Zeit. Fehlt der Mut dazu dann bieten wir unsere Hilfe an. Email genügt.

Im Internet sind wir auf folgende Aussage gestossen:

Silver Can Swing Your Wealth Between Rich And Poor.“