Sonntag, 4. Dezember 2011

Standpunkt 104, Paradies fällt aus!


derStandard.at: „Die Vertreibung aus dem Paradies“

Wir haben uns in der letzten Zeit angewöhnt, den Lesezirkel deutschsprachiger Medien noch etwas zu erweitern und lesen deshalb z. B. regelmäßig auch den Wirtschaftsteil des österreichsichen Standard. In der Hoffnung hier wie anderswo Dinge für uns zu entdecken, die den Blick noch mehr schärfen. Was uns gefällt, übernehmen wir hierher oder setzen wenigstens den Link auf den lesenwerten Artikel.

Unmittelbar nach dem Artikel von gestern, sind wir noch einmal fündig geworden.


In dem Interview  von Regina Bruckner mit Annina Kaltenbrunner, Assistentin an der Business Scholl der Universität im englischen Leeds, geht es um das zunehmend vorhergesagte “Ende der Eurozone” und “warum Europa sich von den märkten erpressen lässt und banken immer noch im Finanzhimmel sind.”

Der Vorspann: „Die Lage in der Eurozone ist ernst. Soviel ist sicher. Die Politik scheint mit ihren Maßnahmen immer einen Schritt hinterher. Annina Kaltenbrunner, Ökonomin an der Universität Leeds Business Scholl (LUBS), haqt mit einem Volkswirte-Team in einer Studie (Breaking up? A Route out of the Eurozone Crisis) die Lage analysiert und kommt zu dem Schluss, dass es ohne Fiskalunion mit gemeinsamer Preis- und Lohnpolitik nicht gehen wird. 

Warum ihr ein Auseinanderbrechen der Eurozone derzeit wahrscheinlicher erscheint, als eine Lösung des Problems, erklärt sie im Interview:“

Der Beitrag erschien am 01.12.2011 hier:


Leider findet sich dort kein Verweis auf die zitierte Studie. Allen Interessierten stellen wir diesen Link zusätzlich bereit:


Ein Muss für alle, die „den Mut haben, sich ihre eigene Meinung zu bilden“.