Samstag, 3. März 2012

Standpunkt 183 - Horrorgrafik Arbeitslosigkeit

Update: 10.03.2012

Horrorgrafik: Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone auf Höchststand

Die Zahlen sind raus. “washington.com” meldet gestern diese desaströse Zahl: 10,7 % Arbeitslosenquote im Januar innerhalb der EWU. Es ist der höchste Stand seit Beginn der Euro-Zone 1999.

Dabei gibt es auch echte Ausreißer – nach oben. “querschuesse.de” nennt es richtig “Skandalöse Arbeitslosenquoten” (01.03.2012) und meint Spanien mit 23,3%, Griechenland mit 19,9% und Portugal mit 14,8%. Noch schlimmer sind die Quoten bei der Jugendarbeitslosigkeit (unter 25 Jahren): Spanien 49,9%, Griechenland 51,1% (Quelle: "querschuesse.de", 08.03.2012), Portugal 35,1%.

Zum besseren Verständnis die folgenden Grafiken:

 
Quelle: Merijn Knibbe, “real-world economic review blog”, 01.03.2012




Sehenswert die Entwicklung seit Beginn der Finanzkrise, bzw. den EU/IWF-Sparprogrammen.

Warum versucht man uns immer noch weiszumachen, die milliardenschweren Hilfspakete helfen den Staaten aus ihrem Dilemma? Oder Portugal und Spanien werden von der europäischen Gemeinschaft solidarisch gerettet? Oder Irland ist auf dem besten Weg aus der Krise und Italien gerät nicht in Schwierigkeiten? Alles Nonsens. Was wir erleben, ist mit der folgenden deutschen Volksweisheit bestens beschrieben: “Geld regiert die Welt”.

Dazu auch eine Grafik ...


Quelle: “spiegel.de”

800 Banken haben sich bedient, die notleidenden genauso wie die gesunden. Sicher ist: Damit wird kein einziger Arbeitsplatz in der EU geschaffen, aber viele werden in den nächsten Wochen und Monaten noch verloren gehen.

Bleibt nur eine, kleine Hoffnung: “Niemand kann ewig bluffen.” – Urban Priol