Mittwoch, 11. Juli 2012

Standpunkt 302 - Grundlagenforschung


Die "Basics" auf einer Seite


“Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht stets ihr Opfer.” (Gustave Le Bon, franz. Massenpsychologe)


Mittlerweile hat sich viel mehr oder weniger Lesenswertes im Blog angesammelt. Für alle Neuankömmlinge eine zeitaufwendige Sache, diese Beiträge nach den persönlichen Interessen durchzukämmen.

Wir haben diesen Job übernommen und zwei Auswahlen zusammengestellt. Die erste listet unsere Basis-Beiträge auf. Bestens geeignet für alle Leserinnen und Leser, selbst für blutige Anfänger, die sich erst ganz neu mit der Finanzkrise beschäftigen.

Der übernächste Standpunkt, Ausgabe 304, fasst die Beiträge für fortgeschrittene Leserinnen und Leser zusammen. Natürlich auch bestens geeignet für den Rest, besonders wenn er sich vorher durch die  Basics gekämpft/gelesen hat.

Wir haben die chronologische Reihenfolge nicht beibehalten, aber den Inhalt der einzelnen Themen nicht verändert. Es sind die ursprünglichen Unikate geblieben.


Standpunkt - Ausgabe 191, 20. März 2012 

Dieses Dossier steht im eindeutigen Widerspruch zur öffentlichen Meinung. Die deutschen Leitmedien, die Bundesregierung und ihre Berater, EU und IWF, die Finanzindustrie und ihre Lobbyisten, sie alle singen das unverfängliche Lied von Stabilität, Verlässlichkeit, Verfassungstreue und Rechtsstaatlichkeit. Tatsächlich werden unter dem Deckmantel von Demokratie, Verfassungstreue und Rechtsstaatlichkeit schon längst die Regelungen getroffen, mit denen in der Zukunft die Masse der Staatsbürger verarmt werden können. Selbstverständlich geschieht diese Enteignung dann im Einklang mit Verfassung und Gesetz. 

Standpunkt – Ausgabe 85, 24. Oktober 2011

Der folgende Artikel ist auf faz.net am 22.10.2011 erschienen. Wir haben ihn im Original übernommen, nichts weggelassen, nichts hinzugefügt. Das Copyright liegt bei Reuters und der F.A.S.
Der Autor stellt einen sehr schmerzhaften Lösungsansatz für die Staatsschuldenkrise vor und nimmt dabei ausführlich zur derzeitigen Gemengelage Stellung. Lesenswert.

Standpunkt, Ausgabe 66, 5. September 2011

Der Schweizer Tages-Anzeiger veröffentlichte am 03.09.2011 in seiner Online-Ausgabe ein Interview mit dem deutschen Ökonomen Klaus Wellershoff, 1998 bis 2009 Chef-Ökonom der Schweizer Großbank UBS. Er gründete das Beratungsunternehmen Wellershoff & Partners, das er auch selber leitet. Wellershoff macht in diesem Interview einige Aussagen zur Euro-Krise, die wir an anderer Stelle als “kleine Tatsachen” beschrieben haben. Jedenfalls der blanke Horror für die Anti-Euro-Fraktion in Deutschland. Weil wir davon ausgehen, dass dieses Gespräch nicht den Weg in die hiesigen Medien findet, drucken wir Auszüge daraus ab.

Dossier, Standpunkt - Ausgabe 64, 1. September 2011

Schon Goethe brachte es auf den Punkt. Es ist heute immer noch so aktuell wie damals. Wir versuchen zu klären warum.

Standpunkt - Ausgabe 88, 2. November 2011

Im September war es soweit: Gold und Silber erleben ein Blutbad. Eine Erholung hat seit dem noch nicht wieder stattgefunden. Wie ist diese Situation zu bewerten? Können wir überhaupt noch unsere Empfehlung weiter aufrecht halten, Gold und ganz besonders Silber als unabdingbar für die Vermögenssicherung einzustufen und beiden gesteigerte Aufmerksamkeit zu schenken? Wir haben immer wieder ein klares Statement für Gold und Silber abgegeben. Besonders Silber hat es uns als „Gold des kleinen Mannes“ als Vermögenssicherung angetan.

Standpunkt – Ausgabe 207, 30. April 2012

Ausnahmsweise veröffentlichen wir einen Artikel in unserem Blog, der ursprünglich im “stern” das Licht der Welt erblickt hat. Der Autor, Walter Wüllenweber, hat einen gescheiten Beitrag geschrieben der die Dinge untersucht, die wir in jüngster Zeit immer wieder zur Diskussion stellen: Wem nützt die Krise? Wer profitiert von den europäischen Spardiktaten? Die soziale Marktwirtschaft – noch da oder schon lange weg? Die Agenda 2010 – Aderlass für die Einen, Zugewinn für die Anderen? 

Standpunkt – Ausgabe 156, 24. Januar 2012

Der scheidender BaFin-Chef Jochen Sanio zieht eine ernüchternde Bilanz, ortet verpasste Chancen und seiner Meinung nach hat die Bankenaufsicht die Finanzbranche noch längst nicht im Griff.

Standpunkt – Ausgabe 97, 22. November 2011

Schon viel haben wir zur Euro-Krise geschrieben und gerne würden wir endlich von diesem Dauer-Thema ablassen. Leider gibt es aber immer wieder neu Anlass, sich mit der Entwicklung dieser Krise zu beschäftigen. Besonders deshalb, weil wir schon seit Monaten zu den Wenigen gehören, die die sogenannten Spekulationen gegen bestimmte Länder der Euro-Zone als Währungskrieg Dollar vs Euro einstufen und aktuell erleben dürfen, dass diese Auffassung in der öffentlichen Wahrnehmung täglich mehr Aufmerksamkeit gewinnt.

Europas Lügen haben kurze Beine!
Dossier, Standpunkt – Ausgabe 199, 22. April 2012

Der Beitrag hält, was der Titel verspricht. Zur Einstimmung ein Zitat des Schauspielers Walter Sittler im Zusammenhang mit „Stuttgart 21“: „Es nutzt nichts, als einfacher Bürger die nachweisbar richtigen Argumente zu haben, wenn du einer Koalition aus politischer und wirtschaftlicher Macht gegenüberstehest, die etwas durchsetzen will.“

Standpunkt – Ausgabe 92, 5. November 2011

Der Autor beschäftigt sich sehr eingehend mit der jüngsten Entwicklung bei der Euro-Krise rund um das Griechen-Referendum. Sehr detailreich und kompetent.

Standpunkt – Ausgabe 73, 19. September 2011

Die Diskussion über die Euro-Krise, festgemacht an Griechenland, ist nur noch grotesk. Die fanatischen Anti-Euro-Neurotiker verseuchen das Land mit ihren Parolen, bevölkern mit ihren “Copy & Paste”-Kommentaren die Foren und trommeln wie weiland Goebbels für ihre Sache.
Dagegen sind die Euro-Befürworter, gleichzeitg auch Anhänger der Europäischen Gemeinschaft, vollständig ins Hintertreffen geraten. Sie argumentieren sachlich, mit Fakten soweit vorhanden, oder wenigstens mit starken Indizien für ihre Meinung und natürlich weniger laut wie die Gegenseite.
“Optisch” deshalb Vorteil für die Euro-Gegner. die besseren Argumente liegen aber klar bei den Befürworter.

Standpunkt – Ausgabe 136, 2. Januar 2012

Der heutige Beitrag ist der Aktualität geschuldet. Einer Aktualität, die sich – wie in jedem Jahr – in Form von Prognosen für das neue Jahr wie Blattgold ausbreitet. Viel Raum nimmt dabei die weitere Entwicklung der europäischen Krise, gerne auch als Euro- oder Staatsschulden-Krise betitelt, ein. Wesentlicher Teil sind Betrachtungen darüber, ob Griechenland seine Krise überhaupt meistern kann.

Standpunkt – Ausgabe 141, 5. Januar 2012

Weil unsere Standpunkt-Ausgabe 136 „Griechische Zustände“ auf reges Interesse stößt, drucken wir zur Ergänzung Auszüge des Artikels von Wassilis Aswestopoulos hier ab.

Standpunkt – Ausgabe 188, 13. März 2012

Land und Leute werden willentlich in eine jahrelange Armut geführt, in eine dauerhafte Abhängigkeit von ihren europäischen Freunden. Griechenland wird planmäßig zu Tode gerettet, schreibt Conrad Schuhler vom Münchner Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung.

Standpunkt – Ausgabe 193, 27. März 2012

Wie lichterloh das europäische Haus immer noch brennt, zeigen die Milliarden Euro mit denen die EZB kürzlich Europa überschwemmt hat. 800 Banken haben sich bedient. Bei den 32 größten Abnehmern dieser Liquidität zeigt sich, wo nach wie vor die Risiken weiterhin raketengleich in den Himmel schießen. Die Länderrisiken sind klar zu verorten: Spanien, Italien, Frankreich, Portugal, Irland und Belgien heißen die primären Gefahrenherde. Nicht erstaunlich für uns ist die Beteiligung der beiden deutschen Banken auf dem 11. und 17. Platz. Bemerkenswert aber die starke Beteiligung der drei größten britischen Banken, oder auch der größten dänischen und der größten norwegischen Bank, allesamt aus Nicht-Euro-Ländern.

Standpunkt – Ausgabe 198, 10. April 2012

Egal, welchen Aspekt der Krise wir betrachten, immer auch steht Deutschland im Mittelpunkt. Entweder als maßgeblicher Verursacher zu Beginn oder als Krisentreiber heute. Weit, weit weg vom deutschen Modell der sozialen Marktwirtschaft, fristet der Exportvizeweltmeister ein Dasein als Speerspitze ultrakonservativer Wirtschaftslehren, denen sich selbst die Demokratie unterordnen muss (“marktkonforme Demokratie” nennt es die Bundeskanzlerin).

Standpunkt – Ausgabe 264, 15. Juni 2012

Demnächst kommt es zum Schwur. Besser, den Banken werden die Hosen runtergezogen, freiwillig tun die das nämlich nicht.

Standpunkt – Ausgabe 72, 18. September 2011

Längst ist in den Diskussionen über die Euro-Krise eigentlich alles gesagt. Trotzdem verdient dieser kleine Aufsatz wenigstens bei denen Beachtung, die sich nach wie vor kritisch mit dem Thema auseinandersetzen und vor allen Dingen versuchen, nicht den “Copy & Paste”-Argumenten der Anti-Euro-Fanatiker auf den Leim zu gehen. Statt dessen eher das große Ganze im Auge behalten wollen.

Gerade ist es wieder einmal besonders beliebt und eindruckheischend, die Kosten der Euro-Rettung für Deutschland vorzurechnen. Von bis zu 465 Milliarden Euro ist die Rede, wie das Ifo-Institut berechnet hat. Die Deutsche Bank kommt auf 400 Milliarden Euro. Jeweils große Summen, denen aber beiden keine seriösen Berechnungen zugrunde liegen. Wie auch, schliesslich sind echte, belastbare Zahlen überhaupt nicht bekannt: Die kennt sehr wahrscheinlich nur Goldman Sachs, die dieses Wissen natürlich für sich behalten.

Standpunkt – Ausgabe 107, 6. Dezember 2011

Hermann Sussitz interviewt Dieter Stiefel, Wirtschaftshistoriker und Ökonom, emeritierter Professor am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört die Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre. Nicht die schlechteste Voraussetzung, sich mit der Schuldenkrise zu beschäftigen.
Der Österreicher Stiefel meint, die EU wird trotz Finanzmarktwirrungen und hoher Verschuldung die entscheidende Rolle im 21. Jahrhundert spielen.
Er erklärt in diesem Interview, warum ein Mehr an Europa und internationaler Zusammenarbeit sich immer auszahlt, der Euro die Rettung, eine Fiskalunion aber wenig realistisch ist.

Wir haben unser Angebot erweitert. Einzelheiten dazu hier