Samstag, 7. Juli 2012

Standpunkt 296 - Nachrichten-Ticker, 06.07.


Hier stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle Beiträge des vergangenen Tages aus dem Internet zusammen, die wir kurz kommentieren oder ergänzen. Keinesfalls geht es darum, nur das zu veröffentlichen, was uns in den Kram passt. Gegensätzliche Meinungen bekommen ihre Chance ...


Wir beginnen die heutige Zusammenstellung mit einigen Beiträgen zum aufflackernden Ökonomen-Streit in Deutschland. Hochkarätige Leute melden sich zu Wort, hüben wie drüben. Das genügt, wir werden keinen eigenen Beitrag dazu verfassen. Statt dessen arbeiten wir weiter mit Hochdruck an unserem Masterplan zur Lösung der Krise in Europa. Eine Sache, die eigentlich den Ökonomen gut zu Gesicht stehen würde.

Ein “kleines schmutziges Geheimnis” gibt es heute zum Schluß. Auf keinen Fall versäumen.



Deutschlands klügster Professor als Rattenfänger
(tagesanzeiger.ch) Dass sich der streitbare deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn an die Spitze eines akademischen Saubannerzuges gegen Brüssel stellt, ist kein Zufall. Ein Kommentar. Weiterlesen…

Kommentar: Fast waren wir davon überzeugt, dieser Streit würde im deutschsprachigen Ausland unbeachtet bleiben. Diese Schweizer Sicht ist bemerkenswert kritisch. Wir jedenfalls sehen unsere eigene Einschätzung seiner Arbeit in den vergangenen Jahren bestätigt. Danke. Ein Top-Ranking, wie von der Wirtschaftswoche im vergangenen Jahr verliehen, hat Hans-Werner Sinn nicht verdient (hier).


Hans-Werner Sinn, die Euro-Krise und der Stammtisch
(ftd.de) Einmal mehr formieren sich in Deutschland Ökonomen, um gegen die Euro-Krisenpolitik aufzubegehren. Der Aufruf von über 150 Ökonomen um Hans-Werner Sinn ist nicht die erste Kritik an Europas Kurs. Ein Kritiker der Kritiker spricht von "Stammtisch-Ökonomie". Weiterlesen...

Kommentar: Wir haben immer wieder Hans-Werner Sinn vorgehalten, was jetzt endlich in aller Öffentlichkeit von ihm gefordert wird: Statt immer nur die Lösungsvorschläge zu kritisieren einen eigenen Beitrag zur Bewältigung der Krise zu leisten. Wahrscheinlich ist das aber gar nicht möglich, da er weiter  an Lehren glaubt, die sich längst als völlig falsch erwiesen haben. Für Sinn ist günstig, dass die Kritik hauptsächlich aus dem Ausland kommt und ihm dadurch die Zustimmung in der Heimat bombensicher ist. Es genügt, sich die Leser-Kommentare näher anzusehen.


“Schlimmste Stammtischökonomie”
(wirtschaftswunder.ftd.de) Die Reaktionen auf den Aufruf der über 170 deutschen Ökonomen, die sich gegen eine Bankenunion wenden, fielen am Donnerstag heftig aus. Dabei mussten die von uns befragten Nichtunterzeichner keineswegs groß „angebohrt“ werden – zu entsetzt waren viele. Dabei sind fehlender Realitätsbezug und latenter Nationalismus nur zwei Vorwürfe. Inhaltlich gibt der Text sogar so wenig her, dass eine fundamentale Analyse sogar kaum möglich ist – „schlimmste Stammtischökonomie“, wie Peter Bofinger, Mitglied im Sachverständigenrat, findet. Hier lesen Sie die ausführlichen Stimmen der renommiertesten Volkswirte, die sich nicht der Herde angeschlossen und der FTD Rede und Antwort gestanden haben. Weiterlesen...

Kommentar: Lesen, mehr ist dazu nicht zu sagen.


Ökonomenstreit droht zu eskalieren
(ftd.de) Die Volkswirte um Hans-Werner Sinn geraten immer stärker in Bedrängnis. In einem weiteren Aufruf stellen sich 15 hochkarätige Ökonomen gegen den Ifo-Chef und sprechen sich für eine Bankenunion aus. Zu den Unterzeichnern gehören Beatrice Weder di Mauro sowie IfW-Chef Dennis Snower. Weiterlesen...

Kommentar: Es nimmt noch kein Ende. Für heute reichts, fast ...


Der Weckruf
(faz.net) 172 deutsche Ökonomen fordern in einem offenen Protestbrief die Bürger dazu auf, die Politiker vor den Folgen ihrer Rettungspolitik zu warnen. Danke für den Weckruf! Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass Karlsruhe die Notbremse zieht. Weiterlesen...

Kommentar: Die F.A.Z. entwickelt sich mit ihrem Wirtschaftsteil immer mehr zum neuen Kampfblatt der ultra-liberalen, national-konservativen Sektierer.Schade.


Herdenstimmung: Die Deutschen lieben Angela Merkel
(heise.de/telepolis) Politisch ist Deutschland auf Stillstand justiert, Auswege gelten als Einbahnstraßen. Die Krise schreitet fort, die Piraten, die erst einmal Hoffnung auf Veränderung geweckt haben, verlieren an Zustimmung. Das liegt nicht nur daran, dass sie nun in der Ebene einiger Landesparlamente angekommen sind und das Entern nun in kontinuierliche Arbeit übergeht, oder dass die üblichen Macht- und Konkurrenzkämpfe um politische Ausrichtung und Posten stattfinden. In Schwierigkeiten, Krisen oder Konflikten halten sich die Menschen oft an diejenigen, die schon an der Macht sind. Ihnen traut man noch am ehesten zu, das Schiff lenken zu können, einfach auch deswegen, weil sie am Ruder sind und sich auf der Weltbühne bewegen - und dies schon öfter und länger als neue Parteien. Und das mehr oder weniger lustige Volk der Piraten hat zu vielen der großen Themen wenig und auch wenig Überzeugendes zu sagen. Weiterlesen...

Kommentar: Sagenhafte Umfragewerte für eine mangelhafte Leistung, dank Ökonomenstreit.


Bank von England wirft die Druckerpresse wieder an
(nzz.ch) Im Kampf gegen die Rezession stockt die britische Zentralbank ihr Anleihenkaufprogramm um 50 Milliarden Pfund auf. Der Leitzins bleibt erwartungsgemäss bei 0,5%. Weiterlesen...

Kommentar: Das heißt, die BofE hat mit diesem neuen Programm die Ankäufe auf 470 Milliarden Euro erhöht. Die EZB bringt es bisher auf vergleichsweise geringe 210,5 Mird. Euro, für alle betroffenen Euro-Krisenländer wohlgemerkt. An dieser Stelle müssen wir doch noch einmal darauf hinweisen, dass die WELT  vor wenigen Tagen erklärte: “Großbritannien ist das neue Vorbild für Europa” (hier).Nicht wirklich, oder?


Richter kippen Teil von Portugals Sparprogramm
(spiegel.de) In mehreren Ländern verschärft sich die Schuldenkrise: In Portugal kippt das Verfassungsgericht eine wichtige Maßnahme des Sparplans. Spanien und Italien kämpfen mit steigenden Renditen für ihre zehnjährigen Anleihen. Und das hoch verschuldete Zypern bittet Russland um Finanzhilfe. Ein Überblick. Weiterlesen...

Kommentar/Ergänzung: Nicht alle Institutionen in den Krisenländern lassen sich instrumentalisieren. Eine kleine Stockung für Portugals Sparprogramm. Derweil massieren sich die schlechten Nachrichten, wie beispielsweise die Warnung des portugiesischen Immobilien- und Bauverbands (CPCI) zeigt. Danach könnten die rasant steigenden, faulen Schulden im Bausektor die komplette Wirtschaft des Landes zum Einsturz bringen (hier).  


Ungarn gibt Druck von Geldgebern nach
(derStandard.at) Die ungarische Notenbank hat ein entsprechendes Gesetz geändert, der Weg für EU-Hilfen ist damit frei. Weiterlesen...

Kommentar: Bei der ganzen Malaise über die europäischen Südstaaten wird immer noch vergessen, dass es auch in Osteuropa brennt. Noch sind die Summen erträglich. Es bleibt aber nicht so. Eine Verschärfung wird dann Österreich besonders hart treffen. So wird der harte Kern Europas weiter geschwächt.  


Osteuropa im Fokus der Sparpolitik
(wirtschaftsblatt.at) Die Wirtschaftsforscher des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) erwarten eine weitere Verschlechterung der Konjunktur in Mittel- und Osteuropa. Weiterlesen...

Kommentar: Eine wichtige Analyse. Leider hat Deutschland diesen neuen Krisenherd noch nicht auf dem Plan. Slowenien wird nicht alleine bleiben.


Finnische Außenministerin droht mit Euro-Austritt
(zeit.de) Keine Bankenunion, keine gemeinsame Haftung: Finnlands Finanzministerin Urpilainen kündigt eine “harte Haltung” im Euro-Streit an und stellt sich gegen den Rettungskurs. Weiterlesen...

Kommentar: Finnland bringt sich schon einmal für eine Sonderbehandlung in Stellung. Und Europa wird wieder einknicken. Warum nur? Soll Finnland doch austreten. Andererseits ist die wirtschaftliche Lage im Land längst nicht mehr so rosig, wie gerne noch von deutschen Euro-Kritikern behauptet wird. Deshalb geht es auch nicht um einen Austritt, sondern nur um Sonderrechte.  


Olympia soll den Briten Milliarden bringen
(derStandard.at) Premier David Cameron will Kritiker beschwichtigen und meint, das Großprojekt Olympia bringe 13 Milliarden Pfund in die Staatskassen. Weiterlesen...

Kommentar: Der Wunsch ist der Vater des Gedanken. Cameron braucht einen Erfolg. Seine Landsleute sind aufgebracht über die strengen Sparmaßnahmen, das Land steckt in einer scharfen Rezession, Liborgate erschüttert die Londoner City. Für die britische Regierung wird es Zeit, dass die Olympischen Spiele 2012 beginnen.   


Finanzwächter sollen Kontrollen vernachlässigt haben
(spiegel.de) Die britische Finanzmarktaufsicht FSA gerät in die Kritik: Laut "Wall Street Journal" bekam sie schon vor Jahren Hinweise, dass Banken den zentralen Zinssatz manipulieren, zu dem sich Institute untereinander Billionen von Dollar leihen. Doch erst 2010 ging die Behörde den Spuren nach. Weiterlesen...

Kommentar: Ein Mosaiksteinchen mehr. Die Londoner City bestimmt den Pulsschlag Großbritanniens. Da kann es einfach nicht mehr verwundern, dass sich die britische Regierung bisher gegen jeden Regulierungsversuch der Finanzmärkte widersetzt hat.


Aufsichtsbehörde im Zwielicht
(suedeutsche.de) Immer mehr Institutionen werden in den Skandal um manipulierte Zinssätze in Großbritannien hineingezogen. Neben den ersten Schadenersatzforderungen werden Vorwürfe gegen die Regulierungsbehörde laut. Sie hätte bereits vor Jahren gegen die Tricks vorgehen können, ließ aber einen verdächtigen Barclays-Manager laufen. Die Manipulation belastet nun die Geldbeutel der Sparer. Weiterlesen...

Kommentar: Erst nur die Bank of England, jetzt auch die Aufsichtsbehörde FSA. Wie lange noch schauen die Menschen den Banken dabei zu, wie sie hemmungslos weiter betrügen? Offensichtlich schon wieder eine grenzüberschreitende Sauerei. Sehen wir wieder nur die Spitze des Eisbergs?


Deutsche Bank in Turbulenzen
(suedeutsche.de) Erreicht der Libor-Skandal nun Deutschland? Die Finanzaufsicht BaFin prüft mehrere deutsche Institute – einem Agenturbericht zufolge auch die Deutsche Bank. Weiterlesen...

Kommentar: Natürlich die Deutsche Bank, wer will daran zweifeln. Interessanter ist vielmehr, wen es sonst noch betrifft. Wir sind gespannt, vermuten einen üblichen Verdächtigen, die Commerzbank.


Frankreich wird zum neuen Sorgenkind Europas
(welt.de) Nun gerät auch Frankreich in den Fokus der Märkte. Das Land kämpft mit schweren strukturellen Problemen. Doch statt zu sparen, erhöht die Regierung die Steuern – und stellt mehr Beamte ein. Weiterlesen...

Kommentar: So, so, die Märkte. Das Märchen geht weiter. Es sind die Spekulanten, damn it! Schon melden sich die ersten Kritiker zu Wort, um die Pläne der sozialistischen Regierung ausgiebig zu bemängeln. Leider bleiben diese Kritiker vernünftige Gegenvorschläge schuldig.       


Schuldenkrise beschleunigt den Aufstieg der Schwellenländer
(handelsblatt.com) Die westlichen Industriestaaten kämpfen mit der Schuldenkrise. Die aufstrebenden Volkswirtschaften Asiens werden dagegen immer stärker. Die Welt steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Weiterlesen... 

Kommentar: Was für ein Nonsens. Markus Zschaber hätte erst einmal die jüngsten Nachrichten aus dem fernen Asien lesen sollen, oder auch die aus Brasilien. Da stützt nichts seine Annahme. Erst einmal sieht es danach aus, dass die beschriebenen Staaten von der Finanzkrise des Westens eingeholt werden. Besonders China ist da stark gefährdet.   


Warum Chinas Banken zu den Größten der Welt gehören
(blog.zeit.de) Zumindest die Namen der Banken klingen noch nach sozialistischer Planwirtschaft. Die “Industry and Commercial Bank China” (ICBC) sollte vor allem die Maschinenbauindustrie und den Handel finanzieren. Die “China Construction Bank” (CCB) war für die Bauindustrie zuständig und die “Agricultural Bank China” (ABC) für die Landwirtschaft. Alle drei Banken befinden sich zwar nach wie vor in Besitz des chinesischen Staates. Diese strikte Trennung wird aber nicht mehr wirklich eingehalten. Grundsätzlich agieren sie wie andere Geschäftsbanken auch – und sind die größten der Welt.
Wie aus der jährlichen Rangliste der tausend größten und profitabelsten Banken des britischen Branchenmagazins The Banker hervorgeht, besetzen chinesische Banken inzwischen fast alle vorderen Plätze. Weiterlesen...

Kommentar: Das Ranking sagt nichts aus über die Stabilität der chinesischen Banken. Viele Gerüchte machen die Runde, von denen keines dazu geeignet ist, zu beruhigen. 700 Milliarden Dollar Kredite stehen in den chinesischen Regionen schon seit Monaten unter Wasser, d. h. sie werden nicht oder nur noch teilweise von den Schuldnern bedient. Dabei wird es nicht bleiben, wenn der Immobiliensektor kollabiert. Außerdem finanzierten die Regionalregierungen in der Vergangenheit viele Prestigobjekte mit Geld, das von der Zentralregierung nicht kontrolliert wurde. Schattenbanken sind übrigens auch in China kein Fremdwort.  


Chinas Millionäre stürmen globalen Häusermarkt
(manager-magazin.de) Viele reiche Chinesen legen ihr Geld in Luxusimmobilien an. Vermehrt meiden sie dabei den überhitzten heimischen Markt. Stattdessen investieren sie im Ausland. In den USA sind Chinesen schon zweitgrößte ausländische Käufergruppe. Hierzulande zieht es sie vor allem nach Berlin. Weiterlesen...

Kommentar: “Peking hat Angst vor der Immobilienblase”, heißt es im Artikel. Schon hoffen die Amerikaner darauf, dass die Chinesen ihren Häusermarkt stabilisieren. 9 Milliarden sind schon mal ein nettes Sümmchen. Es gibt seit dem vergangenen Jahr eine Million chinesische Dollar-Millionäre. Da steckt Potenzial.


Rasanter Wohlstandsverlust bedroht US-Konjunktur
(manager-manager.de) Das Euro-Schuldendrama lenkt die USA von eigenen Problemen ab. Stagnierende Löhne und Arbeitslosenquoten, mauer Konsum. Im Juni ist der Einzelhandelsumsatz in Amerika zusammengeschrumpft. Jetzt wird eine erneute Rezession in den USA wahrscheinlicher.  Weiterlesen...

Kommentar: Ganz brauchbare Analyse. Es gibt so wenige davon. Regelmäßig wird Amerika immer nur schöngeschrieben, kritische Töne sind in den deutschen Leitmedien verpönt. Die gemeldete Zuversicht aus den USA ist einzig und allein der Präsidentschaftswahl im November geschuldet. Mit der Wirklichkeit hat das nichts zu tun.


Das “Dirty Little Secret” der Eurokrise
(blog.tagesanzeiger.ch) Die Spanier sind alle faul. Die Portugiesen und Italiener sowieso. Und die Iren trinken hauptsächlich. Ihrem eigenen Schlendrian haben sie es zu verdanken, dass ihre Staatsschulden heute untragbar hoch sind, sie ihre Wettbewerbsfähigkeit verloren haben und sie in der Krise stecken.
Die Deutschen dagegen sind die Exportweltmeister. Global wettbewerbsfähig wie keine andere Nation. Diesen Status haben sie sich selbst erschaffen, mit harten Strukturreformen im eigenen Arbeitsmarkt.
Wenn die Welt doch bloss so einfach wäre.
Leider ist alles etwas komplizierter. Die heutige Stärke Deutschlands und die Schwäche Spaniens, Irlands, Portugals und Italiens ist eine direkte Folge der Einführung der Gemeinschaftswährung im Jahr 1999 respektive der Politik der Europäischen Zentralbank nach der Jahrtausendwende (Griechenland wird in der Aufzählung bewusst nicht aufgeführt, denn dort ist die Lage tatsächlich verbockt).
Blenden wir also zurück, ins Jahr 2000. Deutschland war damals der kranke Mann Europas, der es kaum mehr zu schaffen schien, Wachstumsraten von mehr als 2 Prozent zu erreichen. Das Platzen derTechnologieblase im Frühjahr 2000 traf Deutschland hart: Der zuvor hochgejubelte Neue Markt in Frankfurt brach um 96 Prozent ein. Weiterlesen...

Kommentar: Absolute Pflichtlektüre. Für Leute, die sich der Wahrheit stellen wollen. Die wird hier kurzgefaßt und mit Grafiken belegt noch einmal vorgestellt. Aus Schweizer Sicht. Empfehlen wir auch dringend Hans-Werner Sinn und seinen Unterstützern, den Politikern aller Couleur, den Technokraten der Bundesbank und der besserwisserischen Journaille.Es wird Zeit, über diese Wahrheit zu reden.