Mittwoch, 8. August 2012

Standpunkt 336 - Nachrichten-Ticker, 07.08.


Hier stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle Beiträge des vergangenen Tages aus dem Internet zusammen, die wir kurz kommentieren oder ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell über das Wichtigste informieren wollen. Keinesfalls geht es darum, nur das zu veröffentlichen, was uns in den Kram passt. Gegensätzliche Meinungen bekommen ihre Chance ...

Themen: Aktien - Reichensteuer - Euro-Krise – USA – US-Staatsanleihen – Großbanken – IWF - Griechenland – Schuldenschnitt – Spanien - ESM – Inflation - Bundesbank –– Staatstrojaner  


Sorry, aber wir müssen unsere Warnung weiter aufrechterhalten: Die Nachrichten sind wenig erfreulich. Sie zeigen jedoch unmissverständlich, wohin die Reise in den nächsten Wochen und Monaten geht: von der beherrschbaren Finanz-/Euro-/Banken-Krise zum „Blutbad“ Finanzkollaps. Die Banken betrügen unvermindert weiter, zwingen die Staaten in die Haftung und befeuern so weiter die Staatsschuldenkrise. Es ist ein Teufelskreis. Die Politiker stehen dieser Entwicklung hilflos gegenüber, schlimmer noch, sie verspielen mit leichter Hand das Volksvermögen ihrer Länder. Sie sind längst Teil des von den Banken weltweit betriebenen Finanz-Casinos. Am Ende des Spiels bleiben nur einige wenige Reiche übrig.

Für alle neuen LeserInnen haben wir hier und hier die wichtigsten Blog-Beiträge zusammengestellt.

Wer ernsthaft beabsichtigt, sich gegen Financial Repression und die Maßnahmen einer späteren Enteignung zur Wehr zu setzen, der muss jetzt handeln, nicht erst in ein paar Wochen oder Monaten. Dann kann es schon zu spät sein. Gerade ist es noch 5 vor 12, dann ist es schon 5 nach 12.

Uns geht es nicht um Panikmache oder Verschwörungstheorien, sondern nur darum, unseren LeserInnen den Blick zu schärfen für die weitere Entwicklung. Wir machen nicht die Nachrichten, wir kommentieren sie nur.

Gerne sind wir aber dabei behilflich, Ersparnisse und Vermögen krisenfest zu machen. Wir garantieren eine individuelle, unabhängige und provisionsfreie Beratung. Für diese Beratung berechnen wir lediglich eine leistungsgerechte, einmalige Aufwandsentschädigung. Dadurch können wir unseren Blog werbefrei halten. Darauf legen wir größten Wert, eine unabdingbare Voraussetzung für unsere Unabhängigkeit. Wir bekämpfen die Finanzindustrie, deren Angebote empfehlen wir nicht. Für die Kontaktaufnahme genügt eine E-Mail an der-oekonomiker@email.de.   


Deutsche entdecken die Aktie wieder
(ftd.de) Die europäische Schuldenkrise treibt Deutschlands Anleger wieder verstärkt in Aktien: Mehr als zehn Millionen haben ihr Geld in Dividendenpapieren angelegt. Direkt in Aktien investieren so viele Bundesbürger wie seit 2003 nicht mehr. Weiterlesen...

Kommentar: Erst Wohnimmobilien zu Hause, dann Ferienimmobilien in Spanien, jetzt auch noch Aktien: Die Deutschen probieren gerade alles aus, aus Angst vor der Krise. Folgerichtig titelt „zeit.de“: „Euro-Krise treibt deutsche Anleger wieder in die Aktien“ (hier). Nur im Internetboom des Jahres 2000 war das Wachstum größer: Investoren strömen zurück in den deutschen Aktienmarkt, weil die Aussicht auf Gewinne gestiegen ist, heißt es bei der ZEIT. Nur, stimmt das? Viele werden sich sicherlich noch an das Blutbad erinnern, nachdem die Dotcom-Blase geplatzt ist und die Kurse reihenweise purzelten. Alle Industrienationen stehen vor einer mehr oder weniger tiefen Rezession, in Deutschland brechen der Industrie die Aufträge weg (hier). „Industrieflaute in Deutschland – Experten prophezeien Rezession in Euro-Zone“ schreibt SPIEGELONLINE (hier). Die Wirtschaften aller südeuropäischen Länder liegen bereits im Staub (hier, hier), Frankreichs Autoindustrie wackelt (hier), die Niederlande (hier) und Finnland (hier) melden mittlerweile deutliche Anzeichen einer Rezession. Die Länder Osteuropas sind mehr oder weniger pleite, usw., usw. Wer vor diesem Hintergrund behauptet, die Kurse an den Börsen hätten diese Entwicklung längst eingepreist, der muss Tomaten auf den Augen haben.

Wir nehmen zur Kenntnis, dass Leute wie der Wirtschaftsjournalist Manfred Gburek, bekannt durch seine Kolumne für die Wirtschaftswoche, dessen Meinung wir achten, gerade „die Kunst der Aktienspekulation“ preist (hier) und Aktien als Teil eines Sicherheitspakets für die nahenden Turbulenzen empfiehlt. Diese grundsätzliche Aussage teilen wir nicht. Die Aktienkurse werden, ähnlich den Kursen bei Gold, Silber und den Rohstoffen, manipuliert. Anders als bei Gold und Silber, wo diese Manipulationen tolerierbar sind, zeigt das Beispiel der Facebook-Aktie sehr gut, wo solche Machenschaften hinführen: Der Privatanleger ist der Dumme, aber selbst Institutionelle wie die Schweizer Großbank UBS haben bei diesem Börsengang viele Millionen verloren (hier).

Deshalb gilt: An Aktien darf sich nur der Anleger trauen, dessen Ersparnisse, bzw. Vermögen bereits krisenfest ist und der sich auch erhebliche Verluste gefahrlos leisten kann. Sonst gilt:

„Wer die Augen nicht zum Sehen benutzt, wird sie später zum Weinen gebrauchen.“ (Jean Paul)


Die „Wahrheiten“ der Bild-Zeitung über die Reichen-Steuer
(nachdenkseiten.de) „7 Wahrheiten über die Reichen-Steuer“ machte gestern BILD auf Seite 2 auf und mobilisiert die Leserschaft der zumeist „kleinen Leute“ gegen die Initiative „umfairteilen – Reichtum besteuern“ von Gewerkschaften, Sozialverbänden und Bürgerinitiativen und Oppositionsparteien für eine höhere Besteuerung der großen Vermögen zur Rückführung der Staatsverschuldung. Schaut man BILDs „Wahrheiten“ genauer an, so entpuppen diese sich als bewusste Irreführungen oder glatte Lügen. Von Wolfgang Lieb. Weiterlesen…

Kommentar/Ergänzung: Gerade weil in den letzten Tagen – vgl. unsere Nachrichten-Ticker – diese Sache sehr einseitig diskutiert wird, es überwiegen die Gegner, halten wir diesen Beitrag für unbedingt lesenswert. Zur „Einstimmung“ übernehmen wir die Grafik, die deutlich macht, um was es eigentlich geht: 


Die gewerkschaftsnahe Hans Böckler Stiftung findet, dass in Deutschland „Besserverdiener lange geschont“ wurden. Dazu eine interessante Grafik: 


Ergänzend verweisen wir auch noch auf unseren Nachrichten-Ticker von gestern, in dem wir uns ausführlich mit dem Thema an Hand eines Artikels von Marc Beise in der SZ , „Reden wir endlich über die Ausgaben“, beschäftigen (hier).


Pimco-Chef Gross: „Finger weg von Europa, die wollen nur Euer Geld“
(wirtschaftsfacts.de) In einer Weise, wie sie deutlicher nicht mehr sein kann, warnte Bill Gross, Co-Chef des weltgrößten Anleihefonds, die Anleger vor weiteren Investitionen in Europa. Die Eurozone sei bereits derart kaputt, dass Investoren es vermeiden sollten, ins offene Messer zu laufen. Vielmehr gehe es den politischen Führern Europas nur noch darum, an das Kapital der Investoren zu gelangen, das man ihnen tunlichst versagen sollte. Die Krise in Europa sei noch lange nicht vorbei, Fortschritte seien weder politisch noch wirtschaftlich erzielt worden. Wie soll die Lösung aussehen, wenn weder Vertrauen in Politik und Wirtschaft noch in die Währung besteht? Weiterlesen…

Kommentar: Uns ist noch gut in Erinnerung, wie Gross alle Welt aus den US-Staatsanleihen treiben wollte und PIMCO mit „gutem“ Beispiel vorangegangen war. Später hat er das bereut (hier). Womit Gross jetzt diesen Ratschlag begründet ist nicht wirklich neu, weder der Zustand der Krise, noch die Beteiligung internationaler Investoren. Andererseits waren wir schon immer der Auffassung, Europa muss diese Krise alleine, ohne jede fremde Hilfe, lösen (hier). So wäre auch den Spekulanten das Wasser abgegraben, mit dem sie ihre Süppchen kochen. Apropos Süppchen: PIMCO, als weltgrößter Anleihefonds, der  problemlos eine ganze Reihe von Staaten platt machen könnte, gehört für uns zu den wichtigsten Strippenziehern der Finanzindustrie. Ein Schelm, wer bei solchen Äußerungen Böses denkt. Publikumswirksame Show, während die Spekulanten weiter ins Boot steigen.
  

Amerika droht eine weitere Herabstufung
(fuw.ch) Sean Egan, Chef der Ratingagentur Egan-Jones, warnt im Interview mit „Finanz und Wirtschaft“ vor dem wachsenden Schuldenberg in den USA und vor einer Geldschwemme in Europa. Weiterlesen…

Kommentar: Nicht die Aussage in der Überschrift ist von Interesse, sondern der Inhalt des Interviews. Egan analysiert u. a. treffend die augenblickliche Situation Europas und ihre Folgen aus US-amerikanischer Sicht. Investoren sollen Europa meiden. Gut möglich, dass mit dieser Warnung nur der zunehmende Einsatz der Spekulanten kaschiert werden soll.  


US-Staatsanleihen sind gefragt wie nie
(derStandard.at) Die Zinsen für amerikanische Staatsanleihen sind so niedrig wie noch nie, und das obwohl Standard & Poor’s vor einem Jahr die Bestnote entzog. Weiterlesen...

Kommentar: Ein Fake, da sind wir uns sicher. Es gibt nur noch drei nennenswerte Abnehmer für US-Staatsanleihen: die US-Notenbank Fed, China und Großbritannien. Wobei Großbritannien sich die Käufe von der Fed finanzieren lässt. Amerika wird herausgeputzt, sonst nichts. 


Was tun mit den Großbanken?
(format.at) In der Finanzkrise mussten viele Banken mit dem Geld der Steuerzahler gerettet werden – Milliarden wurden in die Branche gepumpt. Nach dem Willen der Regierungen in den USA, Großbritannien und anderen europäischen Staaten soll sich das nicht wiederholen. Weiterlesen…

Kommentar: Eine kleine Gegenüberstellung der Pläne in den verschiedenen Ländern. Für eine einheitliche Regelung gibt es noch viel Gesprächsbedarf. Erfahrungsgemäß dauert das lange und die Banken können weiter mit der Welt spielen.

Beachtenswert der erste Satz im Vorspann. Was dort beschrieben wird ist schlicht die Ursache der Krise in Europa: Milliarden-Zahlungen für die Banken, mit denen die Staatsschulden nach oben getrieben wurden. Diese Tatsache wird heute in den Diskussionen um die Euro-Rettung einfach ignoriert.   


Harvard-Ökonom: Falsche IWF-Prognosen treiben Griechenland in Richtung Crash
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Der Wirtschaftsprofessor Dani Rodrik hat ermittelt, dass der IWF selbst mitten in der Krise immer noch zu positive Prognosen über Griechenland abgegeben hat. Damit hätten die Technokraten eine klare Mitschuld an der Zuspitzung der Lage. Weiterlesen…

Kommentar: Typisch IWF. Ein Sauhaufen, wie wir kürzlich an anderer Stelle schon festgestellt haben. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.


Dank nationaler Banken: Griechenland wird kurzfristige Bonds zu günstigeren Zinsen los
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Griechenland emittierte am Dienstag kurzfristige Anleihen mit einer Laufzeit von sechs Monaten und musste etwas weniger hohe Renditen dafür zahlen. Da meist die griechischen Banken diese Art der Anleihen kaufen, ist der gesunkene Zinssatz aber kein wirklicher Maßstab. Der griechische Staat ist auf die nationalen Banken angewiesen. Mithilfe der Ausgabe kurzfristiger Anleihen will die Regierung fällige Zahlungen refinanzieren. Weiterlesen...

Kommentar: Wer sich über diesen Trick wundert, der sei daran erinnert, dass die EZB direkte Hilfen für Griechenland vorläufig abgelehnt hat.


Schritt für Schritt zum Schuldenschnitt
(sueddeutsche.de) Schafft Griechenland die Wende? Das Land spart, aber die Zinslast ist hoch. Der IWF lässt den Euro-Staaten nun ausrichten, sie könnten dem Land doch Schulden erlassen. Doch das würde Europas Steuerzahler treffen. Weiterlesen…

Kommentar: Fest steht, Griechenland schafft nicht die Wende. Jedenfalls nicht mit den Sparprogrammen, die mittlerweile beschlossene Sache sind. Fest steht aber auch, dass ein neuer Schuldenschnitt keine Lösung ist. Griechenland benötigt einen Wirtschaftsaufschwung, keinen massiven Abschwung, wie zur Zeit.


Krise in Spanien: Insolvenzen auf Rekordniveau
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Die Insolvenzen von spanischen Unternehmen und Familien sind im zweiten Quartal auf einen neuen Rekordwert gestiegen: 2.272 Konkurse wurden gemeldet. 28,6 Prozent mehr als im selben Zeitraum 2011. Und fast 31 Prozent der Pleiten wurden im Bausektor verzeichnet. Weiterlesen…

Kommentar: Nur zur Erinnerung: Die Deutschen haben begonnen, in diesem Land Ferienimmobilien zu kaufen. Deren Entwicklung ist vorgezeichnet.Die spanischen Immobilienpreise haben den Boden noch nicht erreicht.


Der ESM als europäische Bank oder Anleihen-Käufer
(euraktiv.de) Ankündigungen der EZB, zeitlich begrenzt unkonventionelle Maßnahmen zu ergreifen, bringen wenig, meint Suleika Reiners vom World Future Council. Ihr zufolge wäre es wirksamer und zielgenauer, wenn Staaten sich direkt bei einer öffentlichen europäischen Bank wie dem ESM refinanzieren könnten. Weiterlesen…

Kommentar: Der ESM polarisiert. Nicht nur die Politiker, auch die deutschen Stammtische. Die Mehrheit hat sich dagegen entschieden, ohne wirklich wissen zu wollen, um was es geht. In diesem Beitrag unternimmt die Autorin den Versuch, für den ESM eine Lanze zu brechen. Leitmotiv: „Wir müssen die Politik unabhängig von den Finanzmärkten machen.“ Das widerspricht natürlich der Merkel’schen Philosophie einer „marktkonformen Demokratie“. Und dem deutschen Hang zurück zur eigenen, vermeintlich stabilen, Währung.


Vergesst die Inflation!
(nachdenkseiten.de) Es gibt Ängste, die sind unausrottbar. Im nationalen Bewusstsein der Deutschen scheint die Urangst vor der Hyperinflation der Jahre 1922 und 1923 allgegenwärtig. Wen wundert es da, dass Politiker oder Kommentatoren nur allzu gerne das Schreckgespenst „Inflation“ beschwören, um ihren politischen Positionen emotionalen Nachdruck zu verleihen? In den letzten Wochen hatte diese Geisterbeschwörung wieder einmal Hochkonjunktur, ging es doch darum, Stimmung gegen verschiedene Vorschläge zu machen, mit denen die EZB aktiver in den Kampf gegen die Eurokrise einbezogen werden sollte. Doch die Angst vor einer bevorstehenden Inflation ist irrational und lenkt nur ab, wenn es darum geht, erfolgreiche Lösungswege aus der Eurokrise zu finden. Von Jens Berger. Weiterlesen…

Kommentar: Lesen, verstehen, handeln. Ein hervorragender Beitrag zur unseligen Diskussion um Inflationsängste und fehlende Geldwertstabilität, die von der Bundesbank unter ihrem jugendlichen Präsidenten Jens Weidmann ständig am Kochen gehalten wird. Handeln heißt: Nicht der Schutz vor der Inflation muss Priorität haben, sondern Maßnahmen gegen Financial Repression und Enteignung. Damit werden zukünftig die Ersparnisse, bzw. Vermögen, attackiert.


Der Bundesbank-Chef sollte in Drachenblut baden
(welt.de) Ob Inflation gut ist oder schlecht, ist ewig umstritten. Die Euro-Nachbarn beschuldigen die Deutschen, wir hätten eine Obsession, vielleicht ein Trauma. Ist das wirklich so? Weiterlesen…

Kommentar: Der verklärte Kampf der Bundesbank gegen die Inflation ist zum reinen Selbstzweck verkommen. Die Mauer, hinter der diese Herrschaften ihr Unwesen treiben. Wer sich heute immer noch hinter der Bundesbank versammelt, der hat nicht begriffen, dass sich die Welt in den vergangenen sechzig Jahren grundlegend verändert hat. Globalisierung, die Auflösung der UdSSR, die Anpassung des chinesischen Kommunismus an den westlichen Kapitalismus, die Erweiterung der EU und die Einführung der Gemeinschaftswährung, machen auch für die Bundesbank Anpassungen notwendig. Davon ist sie noch viel zu weit entfernt. Mit ihrer Haltung blockiert sie maßgeblich eine vernünftige Lösung der Krise in Europa. Im Verborgenen betreibt sie die Auflösung der Euro-Zone, will ein Zurück in die europäische Kleinstaatlichkeit. Nicht um das Wohl der Menschen geht es ihr, nicht um Arbeitsplätze, notwendige Sozialleistungen, eine auskömmliche Altersversorgung, die Vermeidung von Not und Elend oder eine gesunde Konjunktur. Ihr geht es, ganz banal, nur um die Wiederherstellung alter Machtfülle. Dabei kommt ihr die öffentliche Meinung zur Hilfe: „Nicht alle Deutschen glauben an Gott, aber alle glauben an die Bundesbank“, erkannte schon 1987 der damalige Präsident der EU-Kommission, der Franzose Jacques Delors. Kritischen Geistern empfehlen wir unseren Beitrag “Die Bundesbank: Hüter der Stabilität oder des Finanzkapitals?” (hier), der sich ausführlich mit einer Untersuchung des österreichischen Ökonomen Stephan Schulmeister aus dem Jahr 1997 zu diesem Thema beschäftigt. Aufklärend.


Der Staatstrojaner lebt
(faz.net) Der bayerische Datenschutzbeauftragte legt seinen Bericht zum Staatstrojaner vor. Die Reaktionen vermitteln eine deutliche Botschaft: Weiterhin soll bestehendes Recht gebrochen werden. Weiterlesen…

Kommentar: Ein prima Beispiel dafür, wie in Deutschland, pardon Bayern, mit den demokratischen Rechten  der Bürger umgegangen wird: als programmierter Verfassungsbruch. „Hauptsache, wir können überwachen!“ Rechtsbruch wird Tradition, genau das Richtige für Bayern.