Montag, 13. August 2012

Standpunkt 341 - Nachrichten-Ticker, 12.08.


Hier stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle Beiträge des vergangenen Tages aus dem Internet zusammen, die wir kurz kommentieren oder ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell über das Wichtigste informieren wollen. Keinesfalls geht es darum, nur das zu veröffentlichen, was uns in den Kram passt. Gegensätzliche Meinungen bekommen ihre Chance ...

Themen: Banken-Crash - Weltwirtschaftskrise – Hundt – EZB – Haftungsunion – Griechenland – Troika – Rösler – Slowenien – Dänemark – Bankenkrise – Türkei – Immobilienblase  


Hilflose Politiker vergeigen Europa: Die Nachrichten sind wenig erfreulich. Sie zeigen jedoch unmissverständlich, was sich in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt: aus der ursprünglich beherrschbaren Finanz-/Euro-/Banken-Krise kommt es zum „Blutbad“ Finanzkollaps. Die Banken betrügen unvermindert weiter, zwingen die Staaten in die Haftung und befeuern so weiter die Staatsschuldenkrise. Es ist ein Teufelskreis. Die Politiker stehen dieser Situation hilflos gegenüber, schlimmer noch, sie verspielen mit leichter Hand das Volksvermögen ihrer Länder. Längst sind sie Teil des von den Banken weltweit betriebenen Finanz-Casinos. Am Ende dieses Spiels bleiben nur einige wenige Reiche übrig.

Deutschland bereitet sich vor, auf Financial Repression und geeignete Maßnahmen zur Enteignung ihrer Bürger. Niemand ist darin so erfahren wie die Deutschen.

Uns geht es nicht um Panikmache oder die Verbreitung von Verschwörungstheorien, sondern nur darum, unseren LeserInnen den Blick zu schärfen für die weitere Entwicklung. Wir machen nicht die Nachrichten, wir kommentieren sie nur.

Für alle LeserInnen, Neuankömmlinge oder Alteingesessene, haben wir hier und hier unsere wichtigsten Blog-Beiträge zusammengestellt.

Wer sich nicht wehrlos diesem Schicksal von Repression und Enteignung ergeben will, der muss jetzt handeln, nicht erst in ein paar Wochen oder Monaten. Dann kann es schon zu spät sein. Gerade ist es noch 5 vor 12, dann ist es schon 5 nach 12.

Gerne sind wir aber dabei behilflich, Ersparnisse und Vermögen krisenfest zu machen. Wir garantieren eine individuelle, unabhängige, und sorgfältige Beratung. Wir berechnen lediglich eine leistungsgerechte, einmalige Aufwandsentschädigung. Dadurch können wir unseren Blog werbefrei halten. Darauf legen wir größten Wert, eine unabdingbare Voraussetzung für unsere Unabhängigkeit. Wir bekämpfen die Finanzindustrie, deren provisionspflichtigen Angebote empfehlen wir nicht. Für die Kontaktaufnahme genügt eine E-Mail an der-oekonomiker@email.de. 


Wegen Vernetzung: Schon die Schieflage einer Bank kann globalen Crash auslösen
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Eine Studie der ETH Zürich zeigt: Die internationalen Finanzinstitutionen haben die Krise genutzt, um sich noch stärker zu vernetzen. Durch die wechselseitige Abhängigkeit müssten daher auch kleinere Banken von den Notenbanken gerettet werden, weil heute praktisch jede Bank den totalen Crash auslösen könnte. Die Banken betreiben diese Strategie offenbar ganz bewusst, um auf jeden Fall durch einen Bailout abgesichert zu sein. Weiterlesen...

Kommentar/Ergänzung: Ein irrer Mechanismus. In Deutschland betroffen sind Deutsche Bank und Commerzbank. Beide Banken sind durch ihre Beteiligung am internationalen Derivatehandel bestens vernetzt und können sich darauf verlassen, von den Notenbanken gerettet zu werden. Deshalb machen sie unverdrossen mit ihren windigen, kriminellen Geschäftsmodellen weiter und gehen immer größere Risiken ein. Bezahlen müssen letztendlich die Steuerzahler in den betroffenen Ländern. Seit unserem Beitrag über das „Desaster Derivatehandel“ (hier) weisen wir immer wieder auf die Folgen für Deutschland oder auch die Schweiz hin.

„Der innerste Zirkel der Finanzkrise“, so überschreibt die ETH Zürich eine Zusammenfassung ihrer Untersuchung (hier). „Too Central to Fail“ statt „Too Big to Fail“: Ob Banken in Notlagen ein Risiko für das Finanzsystem darstellen, bestimmt weniger ihre Grösse, als wie stark sie mit anderen Banken vernetzt sind. So die Wirtschaftsforscher der ETH. Als Beweis führen die Forscher an, dass die US-Notenbank (Fed) im November 2008 Notkredite über 804 Milliarden Dollar an solche Banken herausgab, um das amerikanische Finanzsystem vor dem Zusammenbruch zu retten. Insgesamt hatte die Fed damals sagenhafte 1.200 Milliarden Dollar Kredite ausgeliehen.

Die Grafik der ETH Zürich zeigt das Netzwerk, das 22 Großbanken die Rettung im Crash-Fall sichert: 



Bank of England: Wir befinden uns bereits in einer Weltwirtschaftskrise
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Großbritannien ist abhängig von der Entwicklung der weltweiten Wirtschaft. Die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in der ganzen Welt verhindert eine Erholung, ist der Chef der britischen Zentralbank überzeugt. Auch ein Ende der Euro-Krise kann die BoE nicht erkennen. Weiterlesen…

Kommentar: Klare Worte aus Großbritannien. Die Londoner City merkt nun einmal zuerst, wenn Sand im Getriebe ist. In Deutschland werden die ersten Anzeichen der Rezession dagegen immer noch weggeredet.


Hundt sieht in EZB-Politik eine „Gefahrenabwehr“
(welt.de) Im Beitrag für „Die Welt“ verteidigt Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Politik der EZB und fordert mehr Vergemeinschaftung in der Haushalts- und Finanzpolitik und eine Stabilitätsunion in Europa. Weiterlesen…

Kommentar: Hundt fordert u. a., man soll „nicht den dritten vor dem ersten Schritt tun“. Genau das passiert, würde Europa seinen Vorschlägen folgen. Hundt ignoriert, wie alle anderen Ideenspender auch, dass erst die Krise der Banken gelöst werden muss, bevor weiter an der Integration Europas gearbeitet werden kann. Die Menschen machen sonst nicht mit. Und das zu recht.   
  

Ohne Exit-Option schnurstracks in die Haftungsunion
(welt.de) Die Euro-Retter machen Urlaub. Bis alle wieder zurück sind, gilt: Hauptsache, der Euro übersteht den Sommer. Notbeschlüsse und kurzfristige Maßnahmen sollen es richten. Weiterlesen…

Kommentar: Zeit kaufen durch Notbeschlüsse und kurzfristige Maßnahmen ist seit 2009 das Wesen der europäischen Versuche zur Krisenbewältigung. Die Wirtschaftsjournalisten, schon mit den unmittelbaren Folgen der Finanzkrise 2008 überfordert, zeigen wenig Neigung, aus ihrem damaligen Versagen zu lernen. Versagt haben sie, das steht vollkommen außer Frage. Seit 2003, als die Krise in den USA absehbar war und die Beteiligung europäischer Banken, insbesondere deutscher Banken, ruchbar wurde, haben die Journalisten der deutschen Führungsmedien sich weggeduckt. Sich klein gemacht, sich raus gehalten, wie immer in den vergangenen 100 Jahren, von wenigen Momenten in der noch jungen Bundesrepublik abgesehen. Und heute? Bleiben sie oberflächlich, ignorieren weiter die Gefahren für Land und Leute, stellen immer neue Fehldiagnosen, stützen die falsche Krisenpolitik der Bundeskanzlerin und oberlehrern sich durch die Probleme Südeuropas. Das ist zu wenig.


Griechenland: Troika drängt Banken zu rascheren Zwangsversteigerungen
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Bis Ende 2012 läuft in Griechenland das Verbot, Immobilien, deren Hypothekenschuld sich auf bis zu 200.000 Euro beläuft, unter den Hammer zu bringen. Doch die Troika übt nun massiven Druck auf die griechischen Banken aus, das Verbot aufzuheben. 100.000 Immobilien könnten unter den Hammer kommen. Tausende ihr Eigenheim verlieren. Weiterlesen...

Kommentar/Ergänzung: Hintergrund ist ein in Griechenland geltendes Verbot, Versteigerungen von Immobilien mit einer Verschuldung von bis zu 200.000 Euro durchzuführen. Das Verbot gilt bis Ende 2012 und soll eigentlich verlängert werden. Die Troika ist gegen eine Verlängerung. Das ist nur ein Beispiel von vielen, wie längst praktiziert wird, was Deutschlands Politiker unisono fordern: Den massiven Eingriff in die Souveränität der Staaten, die angeblich mit Hilfsgeldern der EU und des IWF gerettet werden müssen. Zur Erinnerung: Die Hilfen für Griechenland sind Hilfen für die Banken, nicht die griechischen, sondern die ausländischen (hier). Es geht um rund 100.000 Immobilien und ihre Eigentümer, die damit endgültig vor dem Nichts stehen. Griechische Banken suchen nach Alternativen die, natürlich, aber von der Troika dann erst noch zugelassen werden müssen, was höchst fraglich ist.


Griechenland-Hilfe: CDU-Fraktionsvize kündigt deutsches Veto an
(handelsblatt.com) CDU-Fraktionsvize Fuchs kritisiert die EZB wegen der Notkredite für Griechenland und kündigt ein deutsches Veto gegen weitere Hilfen an. Er warnt zudem die Zentralbank davor, als „verdeckte Notenpresse“ zu arbeiten. Weiterlesen...

Kommentar: Deutschlands Politiker sind überwiegend leider eine Schande. Erinnern an das „Management nach dem Jeans-Prinzip“: Nieten an den wichtigsten Stellen. Tragen ihre selbsterklärte Kompetenz wie einen Bauchladen vor sich her. In Wahrheit versuchen sie,  mit oberlehrerhafter Besserwisserei Politik zu machen. Der Sachverstand ist gleich Null, für Gesetz und Verfassung ist kein Platz, nationalstaatliche Souveränität der anderen wird mit Füßen getreten, alles bereits der Bundestagswahl 2013 untergeordnet. Fraglich nur, ob sich die Krise in Europa an die deutschen Spielregeln hält.

Was Fuchs bemängelt ist notwendige Praxis. Irland kann davon ein Lied singen. Nur wird es dort nicht angeprangert, vielmehr darf das Land – als Dank für den beschlossenen Fiskalpakt – kürzlich eine Anleihe platzieren die, was für eine Überraschung, von den Investoren auch angenommen wird. Über die wirtschaftlichen Verhältnisse in Irland wollen wir uns jetzt nicht auslassen, nur sind sie nicht wirklich besser wie in Griechenland.   


Nächste Rösler-Attacke gegen Athen
(wirtschaftsblatt.at) Der deutsche Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat sich nochmals schwer enttäuscht über die Reformbemühungen Griechenlands geäußert. Weiterlesen…

Kommentar: Noch so einer, auf den die vorangegangene Beschreibung passt. Der Mann ist als Politiker völlig talentfrei. Die Anforderungen an deutsche Politiker sind nicht sehr hoch, trotzdem wird Rösler sie nie erfüllen. Aufrichtigkeit, Fairness? Wohl eher nicht: Ignoriert beispielsweise mit Fleiss die hoffnungsvollen Nachrichten aus Griechenland. Für uns ein Brandstifter im europäischen Haus. Noch so einer, der sich schon im Bundestagswahlkampf befindet.  


Dänemark erwartet nationale Bankenkrise
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Alte Kredite, die dänische Banken noch vor der Finanzkrise aufgenommen haben, bedrohen nun die Existenz etlicher nationaler Banken. Mehr als 50 Milliarden Euro müssen refinanziert werden. Die Zentralbank kann nicht helfen und darüber hinaus benötigen die dänischen Banken weitere fast 6 Milliarden Euro, um ihr Eigenkapital aufzustocken. Weiterlesen…

Kommentar: Was sind wir schon kritisiert worden für unsere Haltung gegenüber Dänemark. Früh schon (hier, hier und hier) haben wir auf die Schwierigkeiten im Bankensektor des Landes hingewiesen. Nach unserer Ansicht steckt Dänemark schon seit vielen Monaten in einer kapitalen Bankenkrise. Trotz früherer Milliardenhilfen durch die Notenbank (hier) und die EZB (hier) gibt es keine Entspannung. Ursache ist, wie kann es auch anders sein, eine platzende Immobilienblase. Dänemark gehört nicht zur Euro-Zone und kommt deshalb leichter an Gelder der EU und des IWF, ohne Auflagen versteht sich.


Türkei und die Euro-Krise: Europa? Muss nicht sein …
(spiegel.de) Krise? Nicht bei uns! Die Türken blicken mit neuem Selbstbewusstsein auf das Euro-Drama, das sich vor ihrer Haustür abspielt. Der Traum vom EU-Beitritt hat an Reiz verloren. Eine gefährliche Entwicklung – denn die Aussicht auf eine Mitgliedschaft war der wichtigste Motor für Reformen. Weiterlesen…

Kommentar: Eine gute Entwicklung, dass die Türken kein Interesse mehr an einem EU-Beitritt haben. Die Türkei in der EU? Zwei Welten prallen aufeinander. Schlagartig würden riesige, unkalkulierbare, unbeherrschbare Probleme entstehen, die die Entwicklung der EU auf Jahre hinaus beeinträchtigen.

Natürlich laufen die Geschäfte gut, noch. Die Türkei hat vor Jahren mit Dumpinglöhnen, Steuergeschenken und Fördermitteln aus Brüssel (jährlich fließen 500 Millionen Euro in die Türkei) der Wirtschaft in Portugal und Griechenland das Wasser abgegraben. Da lässt es sich leicht auf dicke Hose machen. Nur ist es damit demnächst vorbei: Europa ist der wichtigste Handelspartner, 80% der Investitionen aus dem Ausland kommen aus der EU. Die Rezession in Europa wird in der Türkei tiefe Spuren hinterlassen. Das lässt sich nicht so einfach durch andere Märkte ausgleichen. In der Türkei gilt wie überall: Schönreden macht froh.


Ende des Booms: Immobilien-Blase in der Türkei wird platzen
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Daron Acemoğlu vom MIT sieht in der Türkei Parallelen zu den vergangenen Immobilienkrisen in Spanien und den USA. Auch in der Türkei drohe die Immobilienblase zu platzen. Wenn die türkische Wirtschaft dadurch geschwächt würde, sei auch die europäische Finanzkrise eine große Gefahr für das Land. Weiterlesen…

Kommentar: Was ist denn nun los? Eben noch lesen wir von Erfolg und Wohlstand, nur ein bisschen in Gefahr durch die Euro-Krise und jetzt zeichnet sich das Platzen einer Immobilien-Blase ab.

Offensichtlich läuft diese Sache weltweit nach dem gleichen Muster ab, nicht nur in der Euro-Zone, wie es von den deutschen Top-Politikern und dem Star-Ökonomen aus München mit seiner akademischen Entourage gerne behauptet wird. Es geht quer durch alle Wirtschaftsräume und Währungen, weil es gesteuert wird von der Finanzindustrie. Die ist es, die billiges Geld in die Immobilienmärkte rund um den Globus pumpt, die Gewinne auf vielfältige Art und Weise abschöpft und nachher nur eine leere, wertlose Hülle übriglässt für die dann die Steuerzahler einspringen dürfen. Es dauert Jahre, bis sich die so gerupften Immobilienmärkte und Steuerzahler davon erholen. Während die Finanzkonzerne längst schon wieder eine neue, kriminelle Sauerei veranstalten. Was können wir daraus lernen, wenn wir nur wollen: Die Banken waren es, die sich mit billigem Geld in der Euro-Zone Märkte geschaffen haben, um maximale Gewinne zu erzielen. Die Gemeinschaftswährung hat nur den Weg dafür geebnet und ist ansonsten frei von jeder Schuld. Was heute gefordert wird, mehr Integration, mehr Fiskalunion, einen Fiskalpakt und eine Schuldenbremse, fesselt die Staaten, aber nicht die Banken.

Die Türkei steht vor unruhigen Zeiten: Rezession in Europa, Immobilienblase daheim mit einer sich anschließenden Bankenkrise. Wer rettet die Türken? Wir ahnen Schlimmes…


Drohender US-Lizenzentzug: Fed warnt vor Run auf Standard Chartered Bank
(wirtschaftsfacts.de) Die Federal Reserve macht sich laut US-Medienberichten wieder einmal große Sorgen. Die Bedenken sind hausgemacht, denn ein drohender Entzug der amerikanischen Banklizenz durch die Behörden in den Vereinigten Staaten macht die Investoren an den Finanzmärkten anscheinend überaus nervös. Nachdem die US-Regierung die britische Traditionsbank bezichtigte, in jüngster Vergangenheit Gelder für den Iran gewaschen zu haben, könnte das geschäftliche Aus für Standard Chartered in den USA kurz bevorstehen. Die Fed warnt jetzt vor einem bevorstehenden Run auf das Institut, der das heimische Finanzsystem aus den Angeln heben könnte. Weiterlesen…

Kommentar: Wollen die Amerikaner wirklich ein Exempel statuieren, ohne Rücksicht auf Verluste? In normalen Zeiten hätten wir die Frage verneint. Nur, die Amerikaner sind massiv angefressen, denen stinkt die Sache mit "Lie-borgate" ganz gewaltig. Da kann es gut sein, dass die US-Niederlassung der britischen Standard Chartered Bank wahrhaftig ins Gras beißen muss.


Gabriel wirft Schweizer Banken bandenmäßige Steuerhinterziehung vor
(manager-magazin.de) SPD-Chef Sigmar Gabriel beschuldigt Schweizer Banken der organisierten Kriminalität bei der Verschiebung von Schwarzgeld. In einem Interview bezeichnete er die Praktiken der Geldhäuser als einen „schweren Straftatbestand“ und forderte Ermittlungen durch den Generalbundesanwalt. Weiterlesen…

Kommentar: Der Vorwurf ist nicht neu. Das ist Teil des Schweizer Bankgeschäfts seit Menschengedenken. Das können die Schweizer noch so vehement abstreiten. Es ist so (hier). Trotzdem ist es reichlich populistisch, was Gabriel hier veranstaltet. SPD und Grüne hatten zwei Legislaturperioden Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Gereicht hat es nur zu martialischem Getöse von der Kavallerie (hier).