Donnerstag, 16. August 2012

Standpunkt 344 - Nachrichten-Ticker, 15.08.


Hier stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle Beiträge des vergangenen Tages aus dem Internet zusammen, die wir kurz kommentieren oder ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell über das Wichtigste informieren wollen. Keinesfalls geht es darum, nur das zu veröffentlichen, was uns in den Kram passt. Gegensätzliche Meinungen bekommen ihre Chance ...

Themen: Clement - Lebensarbeitszeit – Unterbeschäftigung in Deutschland – Rezession – Brasilien – Euro-Krise – Griechenland – Karlsruhe – ESM – Euro-Rettung – Spanien – Problemkredite – Deutschland – Banken-Zerschlagung – USA  


Hilflose Politiker vergeigen Europa: Die Nachrichten sind wenig erfreulich. Sie zeigen jedoch unmissverständlich, was sich in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt: aus der ursprünglich beherrschbaren Finanz-/Euro-/Banken-Krise kommt es zum „Blutbad“ Finanzkollaps. Die Banken betrügen unvermindert weiter, zwingen die Staaten in die Haftung und befeuern so weiter die Staatsschuldenkrise. Es ist ein Teufelskreis. Die Politiker stehen dieser Situation hilflos gegenüber, schlimmer noch, sie verspielen mit leichter Hand das Volksvermögen ihrer Länder. Längst sind sie Teil des von den Banken weltweit betriebenen Finanz-Casinos. Am Ende dieses Spiels bleiben nur einige wenige Reiche übrig.

Deutschland bereitet sich vor, auf Financial Repression und geeignete Maßnahmen zur Enteignung ihrer Bürger. Niemand ist darin so erfahren wie die Deutschen.

Uns geht es nicht um Panikmache oder die Verbreitung von Verschwörungstheorien, sondern nur darum, unseren LeserInnen den Blick zu schärfen für die weitere Entwicklung. Wir machen nicht die Nachrichten, wir kommentieren sie nur.

Für alle LeserInnen, Neuankömmlinge oder Alteingesessene, haben wir hier und hier unsere wichtigsten Blog-Beiträge zusammengestellt.

Wer sich nicht wehrlos diesem Schicksal von Repression und Enteignung ergeben will, der muss jetzt handeln, nicht erst in ein paar Wochen oder Monaten. Dann kann es schon zu spät sein. Gerade ist es noch 5 vor 12, dann ist es schon 5 nach 12.

Gerne sind wir aber dabei behilflich, Ersparnisse und Vermögen krisenfest zu machen. Wir garantieren eine individuelle, unabhängige, und sorgfältige Beratung. Wir berechnen lediglich eine leistungsgerechte, einmalige Aufwandsentschädigung. Dadurch können wir unseren Blog werbefrei halten. Darauf legen wir größten Wert, eine unabdingbare Voraussetzung für unsere Unabhängigkeit. Wir bekämpfen die Finanzindustrie, deren provisionspflichtigen Angebote empfehlen wir nicht. Die uns zugänglich gemachten Informationen behandeln wir absolut vertraulich. Für die Kontaktaufnahme genügt eine E-Mail an der-oekonomiker@email.de.   


Clement will fitte Deutsche bis 80 arbeiten lassen
(welt.de) Der frühere Wirtschaftsminister Wolfgang Clement entfacht die Debatte um die Rente neu. Demnach sollen fitte Senioren viel länger arbeiten als bisher vorgesehen. Millionen Deutsche wären betroffen. Weiterlesen...

Kommentar: Noch einer, der nicht altersweise werden will. Arbeiten bis über den Tod hinaus. Die Agenda 2010, der Todesstoß für den deutschen Sozialstaat, reicht noch nicht, jetzt sollen die Menschen auch noch um ihre Renten gebracht werden. Auf diese Weise wird kalt lächelnd enteignet. Die Leistungen aus jahrzehntelanger Beitragszahlung in die gesetzliche Rentenversicherung, zusätzlich Riester-Rente oder/und Kapitallebensversicherungen, können nicht mehr bezogen werden, weil der Staat einfach die Lebensarbeitszeitbegrenzung abschafft. Die statistische Lebenserwartung männlicher Neugeborener liegt bei rund 77 Jahren, die von weiblichen bei rund 82 Jahren. Noch Fragen? 


Millionen Deutsche sind unterbeschäftigt
(zeit.de) Gut 7,4 Millionen Erwerbsfähige sind unterbeschäftigt, stellt das Statistische Bundesamt fest. Die meisten von ihnen sind Frauen, die unfreiwillig Teilzeit arbeiten. Weiterlesen…

Kommentar: Eine der Wahrheiten hinter den niedrigen Arbeitslosenzahlen in Deutschland. Verhältnisse, ähnlich denen in den USA. Besser, Clement würde sich Gedanken machen diese Menschen in eine Vollbeschäftigung zu bringen, statt die Menschen bis 80 arbeiten zu lassen.


Europa: Rezession breitet sich wie eine Krankheit aus
(format.at) Österreich und Deutschland konnten sich mit einem BIP-Plus von 0,2 bzw. 0,3 Prozent noch knapp behaupten, doch rechnen auch hier Fachleute mit einem weiteren Einknicken und einem Minus im Zeitraum Juli bis September. Weiterlesen…

Kommentar: Alles halb so wild. Deutschlands Wirtschaft ist robust. Einbrüche in Europa werden einfach durch die Ausweitung im Handel mit den Schwellenländern ausgeglichen, so die Vorstellung der deutschen Wirtschaft. Eine Milchmädchenrechnung, wie sich noch herausstellen wird.


Brasiliens 66-Mrd.-Dollar-Programm
(ftd.de) Präsidentin Rousseff startet eine gigantische Konjunkturhilfe, um den Absturz der Wirtschaft zu stoppen. Statt der Staatskonzerne sollen es private Investoren richten. Weiterlesen…

Kommentar: Was ist denn nur los, im hoch gelobten Brasilien? Die Wirtschaft lahmt, eine Besserung will sich nicht einstellen. So wie Brasilien geht es auf die eine oder andere Weise allen anderen Schwellenländern auch. Da ist es wenig wahrscheinlich, dass sich Deutschland für die Rezession in Europa an diesen Ländern schadlos halten kann. Ein Traum der deutschen Wirtschaft. Darüber kann auch nicht der all-time-high-Handelsüberschuss (hier) hinwegtäuschen.


„Deutschland befindet sich in einer Situation, in der es nur verlieren kann“
(format.at) „Es ist ausgeschlossen, dass Deutschland davon nicht betroffen sein wird“, sagt Stuart Thomson, der im Juli Bundesanleihen abgestoßen hat. „Spanien wird ohne Hilfe von außen nicht überleben. Die Rettung wird Deutschland zusätzlich belasten“, ergänzt der Fondsmanager bei Ifnis Asset Management in Glasgow. Weiterlesen...

Kommentar: Ein kleiner Einblick in die augenblickliche Sichtweise europäischer Fondsmanager. Es gibt Zweifel an der Solidität der Bundesanleihen und Skepsis gegenüber der geringen Rendite. Eine treffende Aussage am Schluss zu Deutschlands Rolle in der Euro-Krise: „Entweder verstärken sie [die Deutschen] ihre Bemühungen, übernehmen einen Großteil der Arbeit und zahlen den Löwenanteil, um das System am Leben zu erhalten oder – falls sie sich dagegen entscheiden – sie werden langfristig darunter leiden. Das ist nicht fair, aber eine andere Wahl haben sie nicht. Entweder gehen sie [die Euro-Staaten] alle unter oder sie schwimmen gemeinsam.“


Griechenland: Ein Land ohne Perspektive
(nachdenkseiten.de) In seinem neuen Artikel schildert uns Niels Kadritzke die trostlose Situation, in der sich Griechenland momentan befindet, wirft einen Blick auf die sich verstärkende Emigration qualifizierter junger Menschen und beschäftigt sich ausgiebig mit der aktuellen Diskussion um die nächste Kredittranche durch den EFSF.
Am 10. August gab das Statistische Amt Griechenlands die neuesten Arbeitslosenzahlen bekannt. Im Mai 2012 ist die Arbeitslosenrate auf 23.1 Prozent gestiegen. Sie liegt damit um ein Drittel höher als ein Jahr zuvor und um nahezu das Dreifache höher als vor fünf Jahren. Das Wirtschaftsforschungsinstitut IOBE ergänzte diese Zahlen mit der Prognose, dass ab September diesen Jahres mit einer Arbeitslosenrate von über 24 Prozent zu rechnen sei. Noch pessimistischer ist Savas Robolis, Chef des Arbeitsforschungsinstituts der Gewerkschaften. Er geht davon aus, dass die Einsparungen in Höhe von 11,6 Milliarden Euro, die der Regierung von der Troika für die Haushaltsjahre 2012 und 2013 abverlangt werden, am Ende eine Arbeitslosenrate auf 28 bis 29 Prozent bedeuten (Interview mit dem Radiosender Skai am 10. August).
Noch trostloser sind die Aussichten für die Altersgruppe von 15 bis 24 Jahren: Hier liegt die Arbeitslosenrate inzwischen bei 54,9 Prozent. Diese Zahl markiert einen EU-Rekord und bedeutet, dass in Griechenland inzwischen mehr Arbeitslose im jugendlichen Alter registriert sind als in Spanien. Das gilt noch verstärkt für Universitäts-Absolventen, von denen allenfalls noch ein Drittel mit einer adäquaten Beschäftigung rechnen kann.
Solche Zahlen sind für die betroffenen Individuen deprimierend, aber darüber hinaus haben sie eine existenzielle Bedeutung für die Gesamtgesellschaft: Wenn die junge Generation keine Perspektive im eigenen Lande hat, geht sie weg. Für immer. Die Bereitschaft zur Auswanderung von jungen Griechinnen und Griechen ist in den letzten 12 Monaten rapide gestiegen. Inzwischen können sich – Umfragen zufolge – fast 40 Prozent der jungen Generation vorstellen, auf Dauer in ein anderes EU-Land abzuwandern. Wer heute eine Chance im Ausland sieht – und die nötigen Sprachkenntnisse hat – ist schon morgen weg. Weiterlesen…

Kommentar: Wann hört der Wahnsinn mit den Spardiktaten endlich auf? Was führt die Bundesregierung im Schilde? Welche Rolle spielt die Bundesbank? Fragen, auf die es hoffentlich sehr bald Antworten gibt.   


Jetzt hilft nur noch die Pleite
(spiegel.de) Griechenland hat seine Geldgeber erneut enttäuscht. Die Regierung will mehr Zeit zum Sparen – und braucht noch mehr Hilfsmilliarden. Nichts davon können die EU-Partner dem Land gewähren, ohne ihre eigene Glaubwürdigkeit zu verlieren. Die Rettungspolitik ist gescheitert. Zeit für einen Neuanfang. Weiterlesen…

Kommentar: Nicht die Griechen sind das Problem, sondern ahnungslose, nichtsnutzige Journalisten, ketzerische Politiker, blindwütige Ökonomen und die unzähligen besserwisserischen Oberlehrer – in Deutschland. Nirgendwo sonst in Europa wird so abschätzig über die Griechen geredet wie an den deutschen Stammtischen und im Kreis der Meinungsführer. 

Eine Pleite Griechenlands ist keine Erlösung, weder für die Griechen, noch für den Rest Europas. Das Leiden nimmt nur noch weiter zu, die Kosten sind nicht abschätzbar. Argentinien ist das beste Beispiel dafür. 

Glaubwürdigkeit? Die haben Angela Merkel und Peer Steinbrück schon im Oktober 2008 verspielt, als sie wider besseres Wissen behauptet haben, die Einlagen der deutschen Sparer seien sicher. Aber wie sagte einmal Jean-Claude Juncker für einen Politiker korrekt: „Wenn es ernst wird, muss man lügen.“  Das dachte sich dieser Journalist wohl auch.  


Rechtsprofessor warnt Karlsruhe vor uferlosen Folgen des ESM
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Die Haftungen Deutschlands für eine umfassende Eurorettung würden 3,7 Billionen Euro betragen. Wird der ESM vom Bundesverfassungsgericht für zulässig erklärt, würde dieser Betrag Deutschland massiv belasten, warnt der Mitkläger gegen den ESM, Markus Kerber. Weiterlesen…

Kommentar: Unverschämt. Was Kerber hier betreibt ist übelste Stimmungsmache. Keine Lüge ist zu dreist, um gegen den Euro in Stellung gebracht zu werden. Es kann keine auch nur halbwegs zuverlässige Berechnung über die Kosten der Eurorettung und den deutschen Anteil daran geben. Nicht zuletzt deshalb, weil eine solche Berechnung davon abhängt, mit welchen Maßnahmen die Krise in Europa gelöst werden soll. Hört Europa damit auf seine Banken zu retten, dann wird die Eurorettung eine billige Sache. Andernfalls müssen irgendwann rund 18 Billionen Euro Müll in den Bilanzen der europäischen Banken wertberichtigt werden (hier), das Derivate-Desaster  (hier) noch gar nicht mitgerechnet. Alleine für den Fall reichen die 3,7 Billionen Haftung für Deutschland nicht.

Vor Monaten hatten sich schon die deutschen Spitzen-Ökonomen, angeführt von Hans-Werner Sinn, spektakulär verrechnet (hier, hier und hier). Nun auch noch ein Rechtsprofessor. Deutschland ist halt doch eher ein Land der Dichter und Denker …


Die Kosten der Euro-Rettung sind unvermeidbar
(handelsblatt.com) Es ist verdienstvoll, dass SPD-Chef Gabriel die Geburtsfehler des Euro anspricht. Seine Lösungsvorschläge sind aber nicht geeignet die Krise zu überwinden. Er hätte sich besser zu einer anderen Wahrheit bekennen sollen. Weiterlesen…

Kommentar: Stimmt, aber bei der Höhe der Kosten für die Lösung der Krise in Europa besteht erheblicher Gestaltungsspielraum. Wird der genutzt, dann steigen die Chancen sprunghaft, dass die Mehrheit der Europäer der Politik auf ihrem Weg zu mehr europäischer Integration folgt. Aber auch da gilt: weniger ist mehr. Europas Politiker müssen zur Krisenlösung ein Meisterstück abliefern, wozu ihnen leider das nötige Geschick fehlt. Und dann setzen sie auch noch auf die falschen Ratgeber (hier). 


Spanien: Kleine Sparer verlieren bei Haircut 30 Milliarden Euro
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Die EU besteht auf einem Schuldenschnitt für die spanischen Kleinanleger. Nun will die Regierung die betrogenen Sparer mit neuen Versprechungen zur Einwilligung bewegen. Weiterlesen…

Kommentar: Enteignung auf Spanisch. Die kriminellen Verursacher kommen davon. Und machen weiter wie bisher. Irgendwann kommt es, das Finanzverbrecher-Tribunal in Den Haag. Das Kriegsverbrecher-Tribunal muss nur ein bisschen zusammenrücken.


Krise hält Europas Banken im Griff – Problemkredite erreichen Billionenmarke
(pwc.de) Das Volumen der „Non Performing Loans“ hat sich von 2008 bis 2011 mehr als verdoppelt / Starker Anstieg in Euro-Krisenstaaten / Verkauf von Kreditportfolien in Deutschland bleibt schleppend / Weiterlesen…

Kommentar: Eine völlig normale Entwicklung, zu großen Teilen der deutschen Austeritätspolitik in Europa geschuldet. Natürlich nehmen die Kreditausfälle noch zu. Die Lösung: Gebt den Menschen Arbeit und den Unternehmern Aufträge, nehmt die Spardiktate zurück, nehmt die Finanzindustrie auseinander, haltet endlich, was ihr den Menschen in den Monaten nach der Lehman-Pleite versprochen habt und reguliert die Finanzmärkte, liebe PolitikerInnen, die meisten vom Volk demokratisch gewählt.


SPD-Finanzexperte: Deutschland haftet für tausend Milliarden
(fr-online.de) Für Deutschland könnte die Euro-Krise weit teurer werden als bislang bekannt. Der haushaltspolitische Sprecher der SPD, Carsten Schneider, beziffert das deutsche Haftungsrisiko für die Krisenländer auf die atemberaubende Summe von einer Billion Euro. Ein Gespräch. Weiterlesen…

Kommentar: Jetzt aber mal halblang, Herr Schneider. Momentan haftet Deutschland für knappe 100 Milliarden Euro. Mehr ist da noch nicht. Klar kann es mehr werden, wenn weiter so von allen Beteiligten mit der Krise taktiert wird wie bisher. Dann fällt nämlich die Euro-Zone auseinander, die Bilanzen der Banken und Versicherungen verfaulen vor unseren Augen, der Derivate-Handel kollabiert, angeblich müssen dann 22 systemrelevante Banken weltweit gerettet werden (hier), was die Volksvermögen kostet. Da passen dann 1000 Milliarden locker in die Portokasse. Es wird Zeit, sich als Finanzexperte darüber Gedanken zu machen, Herr Schneider.


Konzernchef fordert Zerschlagung der Banken
(sueddeutsche.de) „Als Bürger dieses Landes fordere ich: Setzt das zügig um“: Bernd Scheifele ist Chef eines großen Dax-Unternehmens – und fordert die Zerschlagung der großen Geldinstitute. Normales Bankgeschäft und Investmentbanking sollten in Zukunft getrennt werden, so der Heidelberg-Cement-Chef. Ein Vorstoß, der in Deutschland vor allem die Deutsche Bank treffen würde. Weiterlesen…

Kommentar: Klar formuliert, gut begründet. Dem können wir nichts hinzufügen.


USA schlechter als Griechenland
(heise/telepolis.de) Diese Zahlen findet man nicht in Mainstream-Medien: Anstatt mit dem Bruttosozialprodukt werden die Schulden hier mit den Steuereinnahmen verglichen. So lässt sich errechnen, wie viele Jahre ein Land bräuchte, um über Sparmaßnahmen oder Steuern und Vermögensabgaben seine Schulden zu tilgen. Das unerwartete Ergebnis: Zwei von den Ratingagenturen nicht eben positiv bewertete Staaten, die Türkei und Slowenien, haben das günstigste Verhältnis von Steuereinnahmen und Staatsschulden. Weiterlesen…

Kommentar: Eine höchst interessante Arbeit. Die am Beispiel Slowenien den Schluss zulässt, dass die Angriffe der Spekulanten gegen den Euro eine abgekartete Sache sind. Slowenien steht schon seit mehreren Wochen unter Beschuss (hier, hier, hier), um das Land unter den Rettungsschirm zu zwingen. Damit wird zwangsläufig der Druck auf Österreich erhöht, dann wieder auf Italien. Europa wird so immer mehr in die Enge getrieben. Von einem Land, das nie mehr seine Schulden begleichen kann, dem aber der Weg in die Staatspleite verstellt ist. Wir erleben gerade einen Währungskrieg Dollar versus Euro. Wer daran noch zweifelt, der verweigert sich der Wirklichkeit.


Heute wollen wir den Nachrichten-Ticker mit einer Grafik abschließen, die das Verhältnis von Staatsschulden zu Einnahmen ausgewählter Länder zeigt. Kommentar zwecklos, es genügt der visuelle Eindruck. 

 
© zerohedge.com, 2012