Dienstag, 11. September 2012

Standpunkt 375 - Nachrichten-Ticker, 10.09.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir kurz kommentieren oder ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell über das Wichtigste informieren wollen. Keinesfalls geht es darum, nur das zu veröffentlichen, was uns in den Kram passt. Gegensätzliche Meinungen bekommen ihre Chance ...


Themen: US-Finanzministerium - Holland-Wahl – Spekulanten – EZB – Euro-Krise – Euro-Rettung – Bankenunion – Hans-Olaf Henkel – BDI –  Griechenland – Lohniveau in Deutschland – Konjunktur - China - Spanien - Banken   


Wegen Krise: USA schicken Staatssekretärin des Finanzministeriums nach Europa
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Die USA wollen weiter Einfluss auf die politischen Entscheidungen in der Schuldenkrise nehmen. Nun schickt das US-Finanzministerium in dieser wichtigen Woche seine Staatssekretärin nach Europa. Treffen in Spanien, Deutschland und Frankreich sind geplant. Weiterlesen…  

Kommentar: Amerika hält den Daumen drauf – auf Europa. Im Angesicht der Präsidentschaftswahl im November ist das erst der Anfang. Der IWF drängelt schon wieder seit Tagen und mischt sich ein, US-Blogs trommeln gegen den Euro und die übl(ich)en Helfershelfer kommen regelmäßig aus ihren Löchern gekrochen, sondern ihre kruden Meinungen ab und verschwinden wieder. Den Rest besorgen die Hardliner in Deutschland, die Nationalisten in Finnland und die Rechtspopulisten in Holland. Europa wird mürbe gemacht, bisher mit Erfolg.


Previewing The Dutch Elections
(zerohedge.com) Even in the face of worsening odds of re-election (no sitting government has been returned to power in EU elections since the start of the crisis) one would expect national governments to do what is necessary to maintain current stability. As Deutsche Bank notes, there has been an increase in 'extreme' parties; but the ultimate arbiter of burden sharing capacity, or whether the Euro will continue on the steady incremental path to integration is whether regular voters vote for it. Hence the importance of elections, like the Dutch election this week; and the theme is not great. Read more…

Kommentar: Die deutschen Führungsmedien halten sich mit Berichten über die anstehende Wahl in den Niederlanden diskret zurück. Es läuft nicht gut für Deutschland, im Nachbarland, dessen Regierung bisher fest an der Seite der Bundesregierung stand. Das Wahlergebnis könnte eine unliebsame Überraschung parat halten, wie dieser kurze Bericht aus den USA zeigt.  


Die Spekulanten sind der falsche Feind
(tagesanzeiger.ch) Die Euromisere hat viele Ursachen. Doch über das Schicksal der Einheitswährung entscheiden nicht die Hedgefonds. Weiterlesen…

Kommentar: Nein, sondern schwache Regierungen, falsche Berater, Pop-Ökonomen, politische Außenseiter, bankrotte Banken, die USA. Wir erheben mit dieser Aufzählung keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sind aber sicherlich dicht dran.  


Das Wichtigste zum EZB-Entscheid
(fuw.ch) Die EZB hat angekündigt, unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenländern aufzukaufen. Doch was bedeutet dieser Entscheid? „Finanz und Wirtschaft“ beantwortet die wichtigsten Fragen. Weiterlesen…

Kommentar:  Scheinbar ist es den deutschen Medien nicht möglich, eine einigermaßen objektive Schilderung der Auswirkungen der jüngsten EZB-Entscheidung zu veröffentlichen. Alles bisher Erschienene überzeichnet ins Unsachliche. Diese Analyse aus der Schweiz ist das Beste, was wir bis heute zu dem Thema gefunden haben und können sie unseren LeserInnen nur wärmstens empfehlen.


Für Hartgesottene: Die Chronik der Krise
(format.at) Die nachfolgende Auflistung zeigt die Chronik der Schuldenkrise im Euroraum seit der Unterzeichnung des Maastricht-Vertrags bis hin zu der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag vergangener Woche. Der Fokus liegt dabei auf Griechenland. Weiterlesen…

Kommentar: So eine chronologische Darstellung ist hilfreich, selbst wenn es ihr an Tiefe mangelt. Besonders wenn es an der Zeit fehlt, sich die Informationen erst mühselig zusammen zu suchen. Griechenland hat die Hauptrolle in dieser Krisentragödie, daran wird sich nichts ändern. Es ist das schwächste Glied in der Euro-Kette.   


Euro-Rettung: Die große Illusion
(zeit.de) Euro-Rettung? Alle warten auf das Urteil des Verfassungsgerichts und den Bericht der Troika. Dabei ist alles schon entschieden. Weiterlesen…

Kommentar: Eine blitzsaubere Beschreibung der aktuellen Situation bei den Rettungsbemühungen für den Euro. Und in ihrem Ergebnis eine Enttäuschung für die Gegner dieser Rettungsbemühungen. Wir bleiben dabei: Diese Maßnahmen lösen die Krise nicht, können aber erst einmal Luft schaffen und den größten Druck rausnehmen. Handlungsunfähige Regierungen (hier) packen das Übel nicht an der Wurzel, lösen nicht die alten Versprechen ein, die schon vor vier Jahren gegeben wurden. Sie trauen sich nicht ran an die Finanzindustrie. Die Autoren schreiben, die Euro-Rettung sei „too big to be stopped“ – zu groß, um noch aufgehalten zu werden. Das ist sicherlich richtig. Entscheidend ist aber auch, wie viele Milliarden Euro noch verbraten werden, wie viele unnütze Entscheidungen noch getroffenen werden und wie viele europäische Länder noch in die Rezession getrieben werden, bis die Regierungen endlich vollkommene Handlungsfähigkeit beweisen und die Bankenkrise beenden. Nur das ist der Schlüssel zum Erfolg.     


Das Spiel wird schmutzig
(manager-magazin.de) Mit dem Kauf von Staatsanleihen kriselnder Euro-Länder will die Europäische Zentralbank die Währungsunion retten. Doch die Lage ist derart verfahren, dass es keinen sauberen Ausweg mehr aus der Euro-Schuldenkrise zu geben scheint. Weiterlesen…

Kommentar: Doch, den Ausweg gibt es. Glatt, sauber, wirkungsvoll. Zerstört das Welt-Finanz-Casino der Finanzindustrie, zerschlagt die Banken, schafft saubere Finanzmärkte, beendet die Spekulation, schafft nützliche Regularien, sorgt für schlagkräftige Kontrollen, bestraft die kriminellen Verursacher. Vor allem: trennt die Staatsschulden von den Hilfszahlungen für die Banken.


Und jetzt die Bankenunion!
(zeit.de) Die EZB hat in der vergangenen Woche getan, was getan werden musste, um den Euro auf ein solides Fundament zu stellen, jedenfalls soweit es ihr Instrumentarium betraf. Jetzt muss eine Bankenunion folgen, durch die die gefährliche Verbindung von Bankrisiken und Staatsschulden ein für alle Mal gekappt wird. Am 29. Juni waren die Weichen dafür gestellt worden. Erst wenn diese Union unter Dach und Fach ist, können wir uns sicher sein, dass auch unsere Kinder und Enkel mit Euro zahlen werden. Eine Währungsunion erfordert auf Dauer eine Fiskalunion, die wiederum eine Vorstufe für eine politische Union ist. Da die Bevölkerung und die nationalen Parlamente dazu noch nicht bereit sind und eine offene Diskussion, darüber wie weit die Europäische Integration letztendlich gehen soll, bislang scheuen, ist die Kombination von Bankenunion und Gelddrucken plus Auflagen das Einzige, was sich gegenwärtig durchsetzen lässt. Das heißt aber nicht, dass dieser neue institutionelle Rahmen nicht belastbar wäre. Wie zu erwarten war, und wie das in der Geschichte des europäischen Friedensprozesses immer wieder der Fall war, muss eine Krise nur ernst genug sein, damit es weitergeht mit der Zusammenarbeit auf unserem kleinen Kontinent. Wir erleben einen historischen Moment, wenn mich nicht alles täuscht. Weiterlesen…

Kommentar: Um Himmels Willen, Nein! Der Autor schreibt viele richtige Dinge, in seinem Plädoyer für eine Bankenunion. Trotzdem ist es noch viel zu früh für so eine Institution, wobei wir uns die Frage stellen, ob sie überhaupt nötig ist, wenn die Krise gelöst wäre. Mehr Integration ist gut und notwendig, aber sie darf nicht im Schnellverfahren platziert werden, wonach es aber gerade aussieht. Die europäischen Krisenmanager verwenden ihren kleinen Rest Handlungsfähigkeit darauf, den ursprünglichen Mangel der Währungsunion in kürzester Zeit zu korrigieren. Das wird nicht funktionieren, ohne dass wieder neue Mängel entstehen. Außerdem ist der Preis zu hoch, es kostet zu viel Demokratie. Noch einmal: Bankenunion und Fiskalunion lösen nicht die aktuelle Krise, sie können höchstens später neue Krisen vermeiden. Jetzt muss erst mit Hochdruck und geeigneten Mitteln die Krise in Europa gelöst werden, danach ist mehr Integration möglich. Vorher werden diese Bestrebungen in Deutschland mit Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht überzogen. Kein guter Einstieg in mehr Europa.


Handelt die EZB gegen deutsche Interessen?
(handelsblatt.com) Die Börsen jubelten, nachdem bekannt wurde, dass die EZB unbegrenzt Anleihen von klammen EU-Staaten kaufen wird. Doch in Deutschland, vor allem in den Reihen der Bundesbank wird Kritik laut. Zu recht? Weiterlesen…

Kommentar: Was der Autor kritisiert, ist nicht die Aufgabe der EZB. Die hat keine Handhabe dafür zu sorgen, dass die Hilfs-Milliarden für die Banken wenigstens teilweise an die Wirtschaft weitergegeben werden. Wofür auch? Die Kaufkraft in den konsumfreudigen Ländern Europas sinkt rapide, andere Märkte können diese Ausfälle nicht ausgleichen, für wen dann produzieren? Deutschlands Autoindustrie macht gerade diese schmerzhafte Erfahrung. Nur noch mit riesigen Rabatten, selbst in China, lassen sich die Produkte an die Kundschaft bringen. Die andere Kritik, die deutschen Steuerzahler hätten einigen Grund zur Unzufriedenheit, ist deren Unwissenheit geschuldet. Für die sind nicht zuletzt die deutschen Leitmedien verantwortlich. Das neo-konservative Handelsblatt beispielsweise bedient bevorzugt die fest geschlossenen Reihen der Euro-Gegner. Sehr oft auf niedrigem „BILD“-ungsniveau.  


„EZB wird Deutschland zum Absturz bringen“
(welt.de) Investoren jubeln über die „Draghi-Bazooka“. Doch der Chefökonom der Commerzbank ist sicher, dass Deutschland davon nicht profitieren wird. Er warnt vielmehr vor der „italienischen Währungsunion“. Weiterlesen…

Kommentar: Noch so ein Pop-Ökonom, der mit Halbwahrheiten Meinung macht. Wir rekapitulieren: Die Commerzbank gehört zu den Zockern im weltweiten Derivatehandel (hier). Geht da etwas schief, und die Chancen dafür stehen gut, dann ist die teilverstaatlichte Bank schlagartig insolvent und Herr Krämer hoffentlich seinen Job los. Leider liegt sie dann auch endgültig dem deutschen Steuerzahler auf der Tasche. Das wird richtig teuer. Draghi-Bazooka oder Inflation sind deshalb nicht die Themen, die uns beschäftigen müssen. Die Bazooka gibt es nicht und die Inflation bleibt bis auf weiteres nur ein Gespenst, von dem sich die Deutschen in Angst und Schrecken versetzen lassen.  
  

EZB: Aus, aus, das Spiel ist aus!
(handelsblatt.de) Die Entscheidung der EZB, unbegrenzt Staatsanleihen aus Südländern kaufen zu wollen, ist für Deutschland ähnlich dramatisch wie das Kippen der „No-Bail-Out“-Klausel. Dagegen ist auch das Verfassungsgericht machtlos. Weiterlesen…

Kommentar: Hans-Olaf Henkel erklärt wieder den Euro-Gegnern seine Welt. In mundgerechten, leicht verständlichen Happen. Erwartungsgemäß zeigt der bei der Bank of Amerika in Lohn und Brot stehende frühere BDI-Präsident (hier) eine sehr eindimensionale Sicht auf die Dinge. Was er kritisiert ist nicht kritikwürdig, was er schon wieder versäumt, sind nützliche Lösungsvorschläge. Wir sind uns sicher, er hat keine. Seine Aufgabe erschöpft sich in Stänkereien gegen den Euro und die Rettungsversuche.  


BDI-Chef will Griechenland zur Sonderwirtschaftszone machen
(spiegel.de) „Die Wirtschaft braucht endlich Klarheit.“ BDI-Präsident Hans-Peter Keitel ermahnt die Politik, das Griechenland-Problem schnell zu lösen. Sein Vorschlag im Interview mit SPIEGEL ONLINE: Hellas soll neue Hilfsmilliarden erhalten und zugleich zur Sonderwirtschaftszone erklärt werden. Weiterlesen…

Kommentar: So wenig Sachkenntnis, der Herr Keitel. Die Einrichtung einer Sonderwirtschaftszone verstößt gegen EU-Recht und die Hilfsmilliarden werden sowieso fließen. Gegen härteste Sparauflagen versteht sich. Natürlich wäre eine Sonderwirtschaftszone für die Wirtschaft, auch die deutsche, eine feine Sache. Enorme Steuervorteile und reichlich Fördergelder auf der einen Seite, wenig Rechte für die Arbeitnehmer auf der anderen Seite. Seine übrigen Thesen hat es so auch schon anderswo gegeben. Brauchbare Alternativen zur Lösung der Krise in Europa bietet auch der BDI-Präsident nicht. Schade.  


„Griechen sind besser als die Deutschen“
(derstandard.at) Freunderlwirtschaft ist die Wurzel allen griechischen Übels, Politiker tun lieber den Schwachen als einander weh, sagt Spiros Paraskewopoulos. Weiterlesen…

Kommentar: Ein unterhaltsamer Beitrag zur Diskussion über die Krise und ihre Folgen in Griechenland. Von einem griechischen Ökonomen. Zur Lösung trägt aber auch er nichts bei.   


Die Deutschen verdienen immer weniger
(tagesanzeiger.ch) Die Löhne in Deutschland geraten immer mehr unter Druck: Gut jeder fünfte Beschäftigte arbeitete 2010 zum Niedriglohn von weniger als 10,36 Euro pro Stunde. Weiterlesen… 

Kommentar: Was wurde den deutschen Arbeitnehmer für 2012 nicht alles an Lohnzuwachs in Aussicht gestellt. Scheinbar hat dieses erfreuliche Ereignis nur eine kleine Minderheit erreicht. Das Erhard’sche „Wohlstand für alle“ – ein Relikt aus den Anfängen der Bundesrepublik. Die folgende Grafik zeigt in einem Vergleich zwischen Normalbeschäftigten und Leiharbeitnehmern die zum Teil gravierenden Unterschiede bei den Löhnen und Gehältern: 





Die Zukunft in Deutschland heißt staatlich geförderte Arbeitsarmut. Im Gegenzug gibt es 850 Euro Mindest-, Grund- oder Solidarrente, je nach politischem Lager.  


Konjunktur in Deutschland: Rösler widerspricht Rezessionsgefahr
(ftd.de) Das Wirtschaftsministerium rechnet trotz der Euro-Krise mit einer stabilen Konjunktur im zweiten Halbjahr. Röslers Beamte glauben an hohe deutsche Wettbewerbsfähigkeit und die gute Nachfrage nach deutschen Produkten. Ihr Urteil steht im Kontrast zur Prognose der OECD. Weiterlesen…

Kommentar: Rechnen kann man mit allem. Die Frage ist nur, ob die Rechnung am Ende aufgeht. Sicherlich werden es Ifo-Geschäftsklima und GfK-Konsumklima-Index schon richten und alles in rosa Farben erscheinen lassen. So lange wie irgend möglich, am besten bis nach den nächsten Bundestagswahlen. Das ist eine Herkulesaufgabe – für den untalentierten Herrn Rösler.


China bereitet deutschen Autobauern Sorgen
(manager-magazin.de) China war lange das gelobte Land der deutschen Automobilindustrie. Vor allem den Premiumanbietern bescherte es auch während der Krise in Europa noch sattes Wachstum. Doch die Zeiten ändern sich, wie Zahlen des chinesischen Automobilverbandes zeigen. Weiterlesen…

Kommentar: Keine wirkliche Überraschung für uns. Wir sind schon seit Monaten skeptisch …


Bauprojekte in Madrid: Spaniens Immobilien-Irrsinn startet von vorn
(ftd.de) Völlig überdimensionierte Immobilienprojekte stürzten Spanien tief in die Krise. Ausgerechnet mit gigantischen Vergnügungsstädten versuchen Madrid und Barcelona, die Wirtschaft wiederzubeleben. Alte Bekannte aus irren Boomzeiten dürfen da nicht fehlen. Weiterlesen…

Kommentar/Ergänzung: Ausführlicher berichtet „sueddeutsche.de“ in dieser Sache: „US-Milliardär baut Las Vegas in der spanischen Wüste nach“ (hier). Brot und Spiele eben. Dahinter steckt pure Verzweiflung. Die darniederliegende spanische Bauindustrie braucht dringend Arbeit, die beteiligten ausländischen Banken suchen für ihre riesigen Liquiditätsbestände dringend neue Geschäftsfelder und  spielen, passend zu Las Vegas, Finanz-Casino. Der spanische Staat dagegen nimmt sich ein Beispiel an China, das sich mit einem riesigen Konjunkturprogramm gegen den Rückgang des Wirtschaftswachstums stemmt. Viel Geld darf es den spanischen Staat allerdings nicht kosten, sonst gibt es kaum die Zustimmung der EU. 



„Banken können nicht in der Cowboy-Manier weitermachen“
(handelsblatt.com) Die Bankenbranche hat sich verändert, meint Gerd Häusler. Die Aufsicht kontrolliere jetzt auch viel strenger. Der Chef der BayernLB über Finanzskandale, radikale Personalentscheidungen und den Kulturwandel von innen. Weiterlesen…

Kommentar: Eine Unverschämtheit, die Aussagen in dem Interview. Statt Fakten, Fakten, Fakten, nur Lügen, Lügen, Lügen. Der Gutmensch Banker, gewandelt vom Saulus zum Paulus. Lächerlich. In Wahrheit werden doch nur die Methoden perfider, die Gier behält ihr Niveau. Die Landesbanken stecken immer noch bis über beide Ohren in Schlamm und Morast. Große Teile des Giftmülls in europäischen Banken entfällt auf diesen Bankentypus und dessen Zweckgesellschaften, auch Schattenbanken genannt. Leider gibt es in Europa dazu keine verlässlichen Informationen. In den USA schon: