Freitag, 19. Oktober 2012

Standpunkt 421 - Nachrichten-Ticker, 18.10.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir kurz kommentieren oder ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell über das Wichtigste informieren wollen. Keinesfalls geht es darum, nur das zu veröffentlichen, was uns in den Kram passt. Gegensätzliche Meinungen bekommen ihre Chance ...


Themen: Vermögensverteilung Österreich – Grundsicherung – Spanien – Italien – Griechenland – EU-Gipfel – Eurozone – Anleihen-Blase – Türkei – US-Rating – China – Großbanken - Atommüll


In eigener Sache I:
Ein neues Update zum Thema Enteignungen ist fertig und steht hier für unsere LeserInnen zur Verfügung. Wir haben diesen Beitrag sorgfältig recherchiert und verständlich formuliert. Unabhängig davon sind wir für Anregungen und Ergänzungen oder auch Kritik immer dankbar. Besonders gut hat uns die folgende „Kritik“ gefallen: „Unbedingt lesenswert; ein ganzes Füllhorn von Fakten und Daten, akribisch aufbereitet. Hier wird genau beschrieben, wie der Diebstahl der Staatskrake vonstatten gehen wird und wie er propagandistisch begleitet werden wird“ (hier). Für Offliner gibt es den Beitrag auch als pdf-Datei.


Ungleichheit lähmt die Wirtschaft
(tagesanzeiger.ch) Die Ungleichheit ist der größte Zankapfel zwischen Obama und Romney. Wenn Einkommen und Vermögen auseinanderdriften, ist das aber mehr als ein politisches Problem. Selbst konservative Ökonomen kommen zur Einsicht, dass die Wirtschaft leidet. Lesen…

Kommentar: Am Beispiel Amerika zeigt sich deutlich, was schief läuft durch die Umverteilung. Die Reichen interessiert das nicht. Die behaupten tatsächlich immer noch, dass sie mit ihrem Konsum den Menschen Arbeit geben, ergo die Welt retten. Wahrscheinlich glauben die das auch.  


Ökonom: "Hohe Lohnabschlüsse sind Selbstbetrug"
(derstandard.at) Ulrich Schuh will es Deutschland gleichtun und plädiert für niedrigere Lohnabschlüsse, die Benya-Formel hält er für überholt.
Die Metaller haben den Startschuss für die Kollektivvertragsverhandlungen gegeben, die Inflationsrate liegt auf einem Acht-Monats-Hoch. Abgelten könne man diese Teuerung in der Lohnbildung aber nicht eins zu eins, sagt der Ökonom Ulrich Schuh. Hohe Lohnabschlüsse würden außerdem ohnehin von der Inflation aufgefressen.
Als positives Beispiel sieht Schuh Deutschland. Niedrigere Lohnabschlüsse hätten dem Land wirtschaftlich wieder auf die Beine geholfen. Und auch für die Europäische Zentralbank (EZB) müsste eine solch hohe Inflationsrate ein Hinweis darauf sein, dass es möglicherweise bald nötig wird, die Preisstabilität wiederherzustellen. Lesen…

Kommentar: Solche Ökonomen freuen die Reichen. Schuh ist für EcoAustria tätig, ein von der österreichischen Industriellenvereinigung unterstütztes Wirtschaftsforschungsinstitut. Seine Ideen betreffen Österreich, gleichzeitig lobt er Deutschland für seinen Abbau der Sozialen Marktwirtschaft. Kein Wort über die ausufernden Leiharbeitsverhältnisse und Minijobs, den Anstieg der Armut, die absehbare Altersarmut, usw. Schade für die Österreicher, dass diese abgehalfterte Idee für sie noch einmal aus der Schublade geholt wird. Es gibt sie immer, die Unbelehrbaren. Die folgenden Grafiken zeigen augenfällig wo es hinführt, dem Lohnminusweltmeister Deutschland zu folgen: 




 

Armut: Fast 900.000 Deutsche auf Grundsicherung angewiesen 
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) 2011 stieg die Zahl der Deutschen ab einem Alter von 18 Jahren, die eine Grundsicherung erhielten auf 844.000, so das Statistische Bundesamt. Das waren 5,9 Prozent mehr als noch 2010. Bei den über 65-Jährigen lag die Zeit bei fast 500.000. Von der Leyen sieht es positiv: „Es ist gut, dass wir das letzte Auffangnetz Grundsicherung im Alter haben.“ Lesen… 

Kommentar: Noch so ein Ergebnis deutscher Sozialpolitik. Eine der schädlichen Leistungen der Agenda 2010. Nach wie vor als großer Wurf gefeiert. Vielen deutschen Politikern geht sie nicht weit genug und deshalb wird schon an einer Verschärfung gearbeitet. Die schädlichen Folgen in der Zukunft spielen heute keine Rolle. Die Gewerkschaften leisten bisher keinen nennenswerten Widerstand gegen diese Pläne. Wir befürchten, daran wird sich auch nichts mehr ändern. Gerhard Schröder hat sie gefügig gemacht. 


Spanien braucht nur 50-Mrd.-Euro-Dispo 
(ftd.de) Kurz vor dem EU-Gipfel zeichnet sich die Höhe der Kreditzusage an Spanien ab. Auf dem Treffen werden zwar keine grundlegenden Konzepte beschlossen. Doch in Spanien und Griechenland gibt es Fortschritte und auch im Streit über die Bankenunion könnte man weiterkommen. Lesen… 

Kommentar: Eine unglaubliche Show, die da gerade abgezogen wird. Die Menschen werden schamlos belogen, um Spanien entgegen zu kommen und andererseits nicht von den Spekulanten endgültig abgeschossen zu werden. Noch einmal, klar und deutlich für unsere LeserInnen: Spanien benötigt mindestens 300 Mrd. Euro zur Stabilisierung der Banken und noch einmal 200 Mrd. Euro Hilfe für seine Regionen. Wetten?   


Wie die spanische Mittelschicht verschwindet 
(sueddeutsche.de) Schöne Wohnung, guter Job: In Spanien hatten sich viele Menschen auf ein Leben in Sicherheit eingestellt. Doch die Krise ändert alles. Plötzlich haben normale Bürger Probleme, das Nötigste zum Leben zusammenzubekommen. Lesen… 

Kommentar/Ergänzung: In den USA hat sie begonnen, die Erosion der Mittelschicht (hier). Längst sind auch die PIIGS-Staaten dran ( hier, hier, hier und hier). Diese Entwicklung wird bisher nicht zur Kenntnis genommen. Spanien und Italien werden das ändern. Ursache: Verfehlte Krisenpolitik. Die Grafik zeigt eine der Ursachen: 





Spanien: Das Krisenszenario wird bittere Realität
(format.at) Die Kreditausfälle der Banken werden vor dem Hintergrund der tiefen Rezession und der hohen Arbeitslosigkeit in Spanien weiter dramatisch zunehmen. Zuletzt haben die faulen Kredite in Spaniens Banken einen neuen Rekordstand erreicht. Die notleidenden Kredite in Spanien beliefen sich im August auf 178,6 Mrd. Euro nach 173,2 Mrd. Euro im Vormonat, wie die Zentralbank des Landes am Donnerstag mitteilte. Damit machten die faulen Kredite im August 10,5 Prozent der Gesamtausleihungen aus und erreichten einen neuen Höchststand. Lesen…

Kommentar: Eine logische Entwicklung, zurückzuführen auf die Sparmaßnahmen der spanischen Regierung. Tendenz weiter ansteigend. Passt überhaupt nicht zu den nur 50 Mrd. Euro, die Spanien zur Stützung seiner Banken von Europa gerade in Aussicht gestellt werden.    


Italien: Moody’s stuft älteste Bank der Welt auf Ramsch-Niveau herab
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Die italienische Bank Banca Monte dei Paschi di Siena wird vermutlich weitere Milliarden Euro Staatshilfe benötigen, erwartet die Ratingagentur Moody’s. Aus diesem Grund stufte sie die Kreditwürdigkeit des Instituts auf Ramsch-Niveau. Lesen…

Kommentar: Während Spanien um dringend notwendige Hilfs-Milliarden kämpft, schießen die Spekulanten und ihre Helfershelfer Italien weiter sturmreif. Monti wird als italienischer Regierungschef noch sein blaues Wunder erleben, trotz seiner guten Beziehungen zu Goldman Sachs, dem Orchesterchef der Angriffe auf den Euro. Die weiteren Spekulationen gegen Italien werden seine jüngsten Aussagen Lügen strafen, z. B. der: "Italien ist kein Problem mehr für EU" (hier): „Der italienische Regierungschef Mario Monti zeigt sich über die Entwicklung in seiner krisengeschüttelten Heimat optimistisch. Italien zählt nicht mehr zu den EU-Ländern, die der Stabilität der Eurozone Probleme machen", versicherte Monti bei einer Pressekonferenz anlässlich der internationalen Konferenz für strukturelle Reformen, die er mit dem Generalsekretär der OECD, Jose Angel Gurria, am Montag in Rom eröffnete. Seine Regierung habe wichtige strukturelle Reformen und Sparmaßnahmen durchgesetzt, versicherte Monti. "Ohne diese Maßnahmen hätten wir unsere Souveränität verloren", erklärte der Premier. An die letzte Aussage werden wir uns bald wieder erinnern. 


Warum wir die Hilfskredite vor Athen schützen müssen 

(focus.de) Viele haben den Euro bereits komplett abgeschrieben. Die Krise der Gemeinschaftswährung liegt vor allem daran, dass zusammen passen soll, was nicht passt. Nun sind Zwischenlösungen in Sicht. Die schwere Griechenland-Krise hat im Wesentlichen drei Ursachen: die Korruption des Landes, die falsche Vorstellung, Staaten könnten nie pleite gehen, und die fatalen Anreize des Euro. Lesen… 

Kommentar: Ein dümmlicher Beitrag. Falsch in der Analyse und den Konsequenzen. Voller althergebrachter Vorurteile. Bedient die eurofeindliche Grundstimmung Deutschlands. Nur darum geht es. Eine Schande, oder? 


Citigroup-Ökonom: „Merkel fürchtet Griechenland-Pleite mitten im Wahlkampf“
(focus.de) Die Bundesregierung hat sich klar zu Griechenland bekannt. Im FOCUS-Online-Interview erklärt Jürgen Michels, Eurozonen-Chefvolkswirt bei der Citigroup, warum er weiterhin mit einem Austritt Athens rechnet und was er vom EU-Gipfel am Donnerstag erwartet. Lesen…


Kommentar: Noch so ein Verführer zum Griechenland-Austritt aus der Eurozone, trotz fehlender Rechtsgrundlage. Ein kleingeistiges Interview, dem wieder entscheidende Aussagen fehlen: Wie lässt sich die Krise lösen. Vergessen wir nie, die Citigroup ist einer der Drahtzieher hinter den Problemen in Europa. Da ist so ein Interview auf jeden Fall interessengesteuert.  


EU-Gipfel: Zurück in die Zukunft?
(tagesanzeiger.ch) Das Europa im Sinn von Maastricht ist gescheitert. Die Staatsoberhäupter müssen sich entscheiden: Entweder zurück zu nationalen Währungen oder vorwärts zu einer richtigen Zentralbank und einer Bankenunion. Lesen…

Kommentar: Nein, diese Wahl gibt es nicht. Es darf keine nationalen Währungen mehr geben. Damit wäre auch die EU obsolet. Ein gigantisch Schaden würde entstehen, wie die aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt. So lange es keine andere gibt, ist sie erst einmal das Maß aller Dinge. Es ist aber noch nicht die Zeit für die diskutierten Pläne von mehr Integration durch Fiskalpakt oder Bankenunion. Erst muss die Finanzindustrie tiefgreifend reformiert werden. Natürlich geht es bei dieser Gelegenheit auch gleich dem Murks von Maastricht an den Kragen. Erst danach kann an einer Verbesserung der EU gearbeitet werden. Nur, wer soll diesen Job machen? Eigentlich wäre es Sache von Angie I., der Kaiserin von Europa (hier). Die zeigt sich aber unfähig für dieses Himmelfahrtskommando. Also wird es weitergehen wie bisher, bis zum bitteren Ende.


Europa empfängt die Deutschen mit Skepsis
(zeit.de) In Deutschland reden alle über Wolfgang Schäubles Pläne. Doch in Brüssel verstärkt sich der Eindruck, Berlin trete mit zwei Gesichtern auf. Lesen…

Kommentar: Wir können diesen Eindruck nur bestätigen. Deutschland ist an der Lösung der Krise scheinbar nicht gelegen. Oder nur so, dass am Ende Deutschland seine Stellung als Exportmeister Europas gefestigt hat. Auf Kosten seiner Nachbarn und ohne jeden Skrupel.     


Gemeinsam gegen die Euro-Zone
(heise/telepolis.de) Der Euro ist derzeit keine Erfolgsgeschichte und um die Reputation der politischen Parteien steht es ebenfalls nicht zum Besten. Wer in dieser Situation mehr oder weniger generell dagegen ist, findet schnell 1.000 Freunde und allerhand Leute, die irgendwie "darüber sprechen". Doch die Wahlinitiative 2013 will mehr. Mit Hilfe der vorwiegend im Süden der Republik erfolgreichen Freien Wähler sollen "qualifizierte parteilose Kandidaten" aufgestellt werden. Zunächst für die anstehende Landtagswahl in Niedersachsen – später womöglich auch für die Bundestagswahl 2013. Lesen…

Kommentar: Bitte in aller Ruhe lesen. Sehr umfangreich, aber dafür sehr informativ. Schließlich geht es auch um den Rechtspopulisten Hans-Olaf Henkel, der händeringend eine Partei als neue politische Heimat sucht.


Die Anleihen-Blase platzt spätestens 2013
(format.at) Die Finanzmärkte zu verstehen, ist eigentlich ganz leicht. Überall auf der Welt senken die Zentralbanken die Leitzinsen oder belassen sie auf rekordniedrigen Niveaus, sodass jeder Investor, der zumindest sein Kapital erhalten will, in Wertpapiere investieren muss, die entsprechende Rendite abwerfen und mit entsprechendem Risiko behaftet sind. Deshalb erleben Unternehmensanleihen im Prinzip seit 2009 einen Hype, der einfach nicht enden will. Lesen…

Kommentar: Eine sehr konkrete Aussage, gut begründet. Kommentieren wollen wir sie nicht. Nur soviel: dann platzt auch der Derivatehandel.


Türkischer Minister: „Die EU ist die scheinheiligste Organisation der Welt“ 
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Statt des Friedensnobelpreises hätte die EU einen Preis für „Falschheit und Scheinheiligkeit“ verdient, meint der türkische Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan. Die Türkei wendet sich weiter von der EU ab. Ein Ergebnis der jahrelangen Blockadehaltung trotz weitreichender Reformen. Diese drohen nun zu stocken. Lesen…  

Kommentar: Eine mutige Haltung, bei der starken Abhängigkeit von Europa. Wir haben gegenüber der Türkei eine ähnliche Haltung wie gegenüber dem EU-Beitritt Großbritanniens: Finger weg, Europa. Zu unterschiedlich sind die Kulturen. Das ist die einzige Stelle, an der wir Merkels Haltung unterstützen. Es wird Zeit, die Zahlungen an die Türkei einzustellen und die bisher gezahlten rund 3 Milliarden Euro schleunigst zurückzufordern. Geld, was nur aufgrund der EU-Beitrittsverhandlungen von Brüssel an Ankara gezahlt wurde (hier). Her damit. Außerdem natürlich die Wirtschaftsbeziehungen überdenken. Erst einmal sollten europäische Fabriken ausgelastet werden und die eingesparten Zuschüsse für die Türkei statt dessen in Griechenland oder Portugal investiert werden. Wirkt Wunder bei der Erholung dieser Länder. 


„Die USA werden abgestuft“
(handelsblatt.com) Die Experten der Fondsgesellschaft Pimco rechnen damit, dass die USA schon bald von den Ratingagenturen abgestuft werden. Dies könnte zu einem Aufruhr an den Märkten führen, sagte der Fondsmanager Scott Mather. Lesen… 

Kommentar: Wenn es soweit ist wird sich niemand mehr daran ernsthaft stören, vor allen Dingen nicht die Märkte. War schon im vergangenen Jahr so: viel Wind um Nichts. Deshalb für uns die reinste Stimmungsmache. Offensichtlich hat PIMCO ein Interesse an der Abstufung. 


Chinas ach so “konservative” Notenbanker – die Kreditmenge wächst explosionsartig  
(wirtschaftswunder.ftd.de) Es gibt Wirtschaftsjournalisten in diesem Land, die meinen, Chinas Geldpolitik sei zu restriktiv oder konservativ. Da werden die Währungshüter schon einmal als “die letzten Aufrechten” gefeiert, wo doch auf der ganzen Welt Notenbanken die Märkte angeblich mit billigem Geld überschwemmen. Ein Blick auf die Kreditdaten der Volksrepublik zeigt da etwas ganz anderes. Wenn es ein Land gibt, das gerade in Liquidität ertrinkt, wo also das Geld nicht nur bei der Notenbank geparkt wird wie in den USA oder im Euro-Raum, dann ist das wohl China! Lesen…

Kommentar: Unbedingt lesen. Artikel ist nicht sehr lange, aber aussagekräftig. Wir sehen uns in unserer kritischen Haltung gegenüber China weiter bestätigt. Die Herrschaften dort kochen halt auch nur mit Wasser.  

Finanzbranche: Ende einer Epoche
(manager-magazin.de) Für die Geldkonzerne gehen 20 Jahre Macht und Herrlichkeit zu Ende. Ihnen droht die Zerschlagung, der ganzen Branche die Schrumpfung. Was bleibt am Ende vom Finanzgewerbe übrig? Lesen…

Kommentar: Eine lesenswerte, sehr komplette Übersicht über die aktuellen Pläne in Europa. Die Umsetzung wird noch eine ganze Weile auf sich warten lassen, davon sind wir überzeugt. Die Interessen sind einfach zu unterschiedlich, die Bankenlobby viel zu stark. Außerdem lässt sich die Politik von den falschen Leuten beraten. Es genügt ein Blick nach Amerika, auf die Verschleppung von Dodd-Frank Act und Volcker Rule. Die verstauben in irgendeiner Ecke, statt ihren Job zu machen.


Asse als Lager für Atommüll völlig ungeeignet
(zeit.de) Der Untersuchungsausschuss zu Asse stellt Politik, Atomwirtschaft und Wissenschaft ein schlechtes Zeugnis aus: Die Probleme waren bekannt, wurden aber ignoriert. Lesen…

Kommentar: Nein, wir kümmern uns nicht um das Atommüllendlager. Dieser Artikel soll als Beispiel dafür dienen, wie hinterlistig Politik gemacht wird. Oft genug menschenverachtend und nur den Interessen der Wirtschaft verpflichtet. Gerade auch sehr gut bei dem Umgang mit der europäischen Krise zu beobachten. Nennt sich „marktkonforme Demokratie“ und ist das Steckenpferd der deutschen Kanzlerin. Ein klarer Verstoß gegen die Verfassung.


In eigener Sache II:
Die täglichen Nachrichten zur politischen Großwetterlage geben regelmäßig die Begleitmusik für ein unabwendbares Ereignis wieder: Aus der ursprünglich beherrschbaren Finanz-/Euro-/Banken-Krise entwickelt sich unerbittlich ein Finanzkollaps. Die Welt befindet sich in einem Teufelskreis, dem die Regierungen hilflos gegenüberstehen. Europa ist mittendrin. Die Banken betrügen hemmungslos weiter und die Politiker helfen ihnen dabei tatkräftig (hier).

Deutschland ist bisher gut weggekommen. Eine Insel der Seligen – und Scheinheiligen (hier). Das bleibt nicht so. Wacht endlich auf, der Traum geht zu Ende! Längst bereitet die Bundesregierung heimlich, still und leise die Enteignung ihrer Bürger vor (noch einmal hier). Die Diskussion um eine Reichensteuer war erst der Anfang.  Außerdem haben wir hier und hier unsere wichtigsten Blog-Beiträge zusammengestellt.

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