Freitag, 30. November 2012

Standpunkt 468 - Nachrichten-Ticker, 29.11.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell über das Wichtigste informieren wollen. Keinesfalls geht es darum, nur das zu veröffentlichen, was uns in den Kram passt. Gegensätzliche Meinungen bekommen ihre Chance ...       


Tagesthemen: Arbeitskosten in Europa – EU-Reform Zombiebanken – Hoffnung USA – Argentinien 


"Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht" 
Seit einigen Wochen steht ein neues Update zum Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung. Für „Offliner“ gibt es den Beitrag dort auch als pdf-Datei. Wir haben wie immer sorgfältig recherchiert und allgemeinverständlich formuliert. Unabhängig davon sind wir für Anregungen und Ergänzungen oder auch Kritik immer dankbar. Besonders gut hat uns die folgende „Kritik“ gefallen: „Unbedingt lesenswert; ein ganzes Füllhorn von Fakten und Daten, akribisch aufbereitet. Hier wird genau beschrieben, wie der Diebstahl der Staatskrake vonstatten gehen wird und wie er propagandistisch begleitet werden wird“ (hier). Außerdem möchten wir uns auf diesem Weg für das riesige Interesse an diesem Beitrag bedanken. Wir nehmen es als Bestätigung unserer Arbeit und als Ansporn, weiter zu machen wie bisher. 


Unterschied zwischen Belgien und Bulgarien pro Arbeitsstunde: 35,80 Euro 
(heise/telepolis.de) Eine aktuelle Studie zeigt die Entwicklung der Arbeitskosten im europäischen Vergleich – und analysiert die Auswirkungen auf Währungsstabilität und soziale Sicherungssysteme.
Bruttolohn, Arbeitgeberanteile an den Sozialbeiträgen, Kosten für Aus- und Weiterbildung und Steuern – in die Berechnung der Arbeitskosten fließen gleich mehrere Faktoren ein. Der Betrag, der am Ende herauskommt, entscheidet nicht nur über die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes, sondern auch über die Entwicklung des Wachstums, die Stabilität von Währungen oder die Zukunft sozialer Sicherungssysteme. Eine aktuelle Untersuchung des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung beziffert die Arbeitskosten in Deutschland auf 30,10 Euro pro Stunde im Jahr 2011. Dieser Wert basiert auf Zahlen der europäischen Statistikbehörde Eurostat und liefert insofern wenig Diskussionsstoff. Seine Interpretation umso mehr. Mehr...

Kommentar: Die Arbeitskosten in der Eurozone sind ein ständiger Streitpunkt innerhalb der Diskussion um die Lösung der europäischen Krise. Diese Untersuchung des IMK (hier) schlägt denen die Argumente aus der Hand, die für die Krisenstaaten eine Senkung der Lohnkosten empfehlen, ohne auf der anderen Seite in Deutschland einen deutlichen Anstieg der Löhne zu befürworten. Tatsächlich würde es genügen, wenn in Deutschland einseitig die Löhne und Gehälter überdurchschnittlich steigen, um damit die Versäumnisse der vergangenen Jahre aufzuholen. Vielleicht wäre es unter diesen Voraussetzungen sogar möglich, hierzulande eine zarte Binnennachfrage zu kreieren. Die folgende Grafik aus der Untersuchung zeigt die Mißverhältnisse: 




Wir sind uns sicher, Deutschland wird seinen Ruf als Lohnminusmeister mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen - in der irrigen Annahme, sich damit auf Dauer einen Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Nachbarn zu verschaffen.  


Es braucht ein Europa der Regionen 
(tagesanzeiger.ch) Nicht die wirtschaftlichen Ungleichgewichte gefährden die europäische Einheit, sondern der wachsende Einfluss der Nationen. Europa braucht eine Demokratie ohne Nationalstaaten. Mehr... 

Kommentar: Ein bedenkenswerter Ansatz. Funktioniert aber nur, nachdem die Krise gelöst worden ist, keinesfalls als Lösung selbst. Unabdingbare Voraussetzung für eine Lösung der Krise in Europa ist, daran führt kein Weg vorbei, definitiv die Zerschlagung der Finanzindustrie und ihrer Strukturen. Ohne einen Neubau des Finanzsystems, dem ausnahmslos alle bankrotten Banken in Europa zum Opfer fallen müssen, kann es keine Weiterentwicklung der EU als politische und wirtschaftliche Einheit geben. Banken dürfen nie und nimmer systemrelevant sein, Staaten und ihre Bürger schon. 


"Bringen diese Banken was, oder sind sie bloß ein Ärgernis?" 
(format.at) Angesichts der Schuldenkrise in Europa fordert Julius Bär-Chefökonom Janwillem Acket die Schließung von "Zombiebanken". Zombiebanken sind scheintote Banken, die zu groß sind, als dass sie pleitegehen dürften. "Es gibt eine ganze Reihe von Banken, die haben keine Daseinsberechtigung", sagte Janwillem Acket am Donnerstag vor den Medien in Zürich. Mehr... 

Kommentar: Leider ist das Beispiel nicht besonders glücklich gewählt: die deutschen Landesbanken. Sicher, diese Banken sind entbehrlich, wirklich gefährlich sind sie nicht. Deren Bilanzmüll paßt locker in den deutschen Bankenrettungsfonds SoFFin. Anders verhält es sich bei der Deutschen Bank, der Commerzbank, den beiden Schweizer Großbanken, der britischen HSBC, usw. Alles Banken, die sich im Derivatehandel verheddert haben (hier) und damit eine Massenvernichtungswaffe in den Händen halten, die bei der kleinsten Erschütterung hochgehen kann. 


USA sind plötzlich Hoffnung der Weltwirtschaft 
(welt.de) Unerwartet gute Zahlen aus den USA: Die Wirtschaft ist im dritten Quartal um 2,7 Prozent gewachsen, an den Börsen setzt sich die gute Stimmung durch. Davon profitiert auch die deutsche Wirtschaft. Mehr... 

Kommentar: Der Versuch einer Gesundbetung. Richtig, die Weltwirtschaft braucht die USA als Hoffnungsträger. Nur ist es bis dahin noch ein entbehrungsreicher Weg, für die Amerikaner und den Rest der Welt. Die aktuelle Wirklichkeit in den USA gibt noch keinen Anlaß zur Hoffnung, noch weniger zur Zuversicht. Die behauptete gute Laune der US-Verbraucher gibt es nicht, die Chancen auf eine Lösung des Haushaltsstreits bis zum Jahresende sind äußerst gering. Die folgenden Beiträge unterstreichen unsere Einschätzung: 


Bowles Says Fiscal Cliff Deal Unlikely by End of Year 
(bloomberg.com) The co-chairman of President Barack Obama’s 2010 fiscal commission said it’s unlikely the President and Congress will reach a deal by the end of this year to avert the so-called fiscal cliff.
Erskine Bowles, also a former chief of staff to President Bill Clinton, estimated there is a one-third probability the sides will strike a deal by the end of this year. Speaking today at a breakfast in Washington sponsored by the Christian Science Monitor, he said there’s another one-third chance that all sides will reach a deal early in 2013.
“I’m really worried,” Bowles told reporters. “I believe the probability is we’re going over the cliff.”
Bowles isn’t involved in the budget negotiations, though he said he met with Obama yesterday. He also was among a group of company leaders who met today with House Republicans. Following the meeting, Bowles told reporters he sensed no greater willingness by Republicans to let income tax cuts for high earners expire Dec. 31 as Obama is demanding.
“We’ve got a very long way to go and very few days to get there,” he said. Bowles didn’t describe his conversation with the president.
Read more... 

Kommentar: In den deutschsprachigen Medien wird schon seit Tagen die Zuversicht verbreitet, die Verhandlungen zwischen Demokraten und Republikanern kommen voran und eine Lösung gelingt bis zum Jahresende. Dieser Artikel vermittelt einen anderen Eindruck. 


Ugly Q3 GDP Confirms Personal Consumption Collapsing; Headline "Growth" Driven By Government, Inventory Accumulation 
(zerohedge.com) One glance at today's second read of Q3 GDP may leave some with the false impression that the US economy is soaring, because after sliding to 1.3% in Q2, and after a preliminary read of 2.0% in the first Q3 estimate, today's print, which missed estimates of a 2.8% print, did nonetheless rise to 2.7%. "A stunning success", the administration sycophants would say. Absolutely wrong. Because a quick glance at the underlying numbers shows the true picture of the economy which contracted far more than most expected, with personal consumption collapsing to 1.4% Q/Q, on hopes of a 1.9% rise, and down from 2.0%. In fact, at 0.99% personal consumption expenditures - the core driver of 70% of the US economy - were a tiny 36% of the headline number. Ironically today's second GDP revision was far worse when analyzed at the component level, than the first Q3 estimate, which while lower overall at 2.0%, at least had personal consumption nearly 50% higher at 1.42%, or well over half of the total contribution. So what drove "growth" in Q3? Nothing short of the most hollow and worst components of GDP: Government Spending, which soared to 0.67% of the annualized number, the first positive print in years, and of course, Inventories, which were responsible for 30% of the headline number. Finally, and most importantly, Fixed Investment, aka CapEx, was a meager 0.1%, or the lowest GDP contribution since Q1 2011. Without CapEx there is no corporate revenue growth (and future hiring intentions) period.
Sadly not even Sandy can be blamed on the collapse in consumption in Q3, for the simple reason that the Hurricane did not hit until 1 month into Q4. Perhaps it is Sandy's fault it did not hit sooner. In the meantime, all those hoping that the US consumer is finally waking up from his slumber and is spending (on credit of course) like a drunken sailor (for anything more than iPads using student loan proceeds), will have to wait until Q1 2013, as the Q4 2012 number will be even uglier than the one just released. Read... 

Kommentar: Zugegeben, ein etwas trockener Stoff. Räumt aber eindeutig mit dem Märchen vom steigenden US-Konsum auf, das gerade landauf, landab durch das deutsche mediale Dorf geschrieben wird. Diese Grafik spricht Bände: 


Da muß nichts mehr kommentiert werden. 


Housing Recovery: What Has Been Forgotten? 
(zerohedge.com) As of late there has been a flood of commentary written about the housing  recovery pointing  to the bottom in  housing  and  how the revival in  housing will drive economic growth in  the years ahead. It is true that the revival in the housing market is a positive thing and is certainly something that everyone wants.  However, the hype surrounding the nascent recovery to date may be a bit premature. Read more... 

Kommentar: Bestenfalls ein sehr, sehr zaghaftes Pflänzchen, was gerade das Licht der Welt erblickt, mehr ist es noch nicht: "It is important to understand that housing will recover - eventually.  However, the reality of that recovery could be far different than what the current media and analysts predict. In an economy that is expected, according to the Federal Reserve, to have a long term economic growth trend of 2.6% - a recovery to historic norms, much less the pre-crises peak, is highly unlikely.  However, for now, the housing market is recovering and that is a good thing - just remember what is really driving it."




Alarm in Argentinien 
(ftd.de) Argentiniens Politiker haben ihre Schuldenschnitt von 2002 als Sieg verkauft – und gar als Vorbild für Griechenland. Der Schuldenschnitt war richtig. Aber seine ideologische Überhöhung fällt Argentinien nun auf die Füße. Mehr...

Kommentar: Wahrlich kein gutes Vorbild für Griechenland. Argentinien steckt heute immer noch in den Schwierigkeiten, die dem Land der Schuldenschnitt und seine Nebenwirkungen eingebrockt hat. Regelmäßig wird diese Tatsache übersehen. Scheinbar wird das bisschen Fleisch, das Argentinien mittlerweile wieder angesetzt hat, gleich wieder abgefieselt werden


Argentinien büßt für Kampf gegen Spekulanten 
(sueddeutsche.de) Ein gepfändetes Schiff, Kolonialismus-Vorwürfe und eine Abwertung um gleich fünf Stufen durch die Ratingagentur Fitch: Der Streit zwischen Argentinien und Finanzspekulanten eskaliert. Bevor das Land einem Hedgefonds eine Milliarde Dollar zurückzahlt, riskiert es lieber einen Staatsbankrott. Mehr...

Kommentar: Das Land wehrt sich - umsonst, sein Schicksal ist besiegelt. Dafür sorgen US-Richter. 


"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen." 
(Karl Farkas, österreichischer Kabarettist) Besser kann man nicht beschreiben, was wir bei unseren Beratungen immer und immer wieder erleben. Es ist offensichtlich brutal schwer, sich von den liebgewonnenen, teilweise sogar ererbten Anlagegewohnheiten zu trennen. Aber nur so geht es. Nur so ist es möglich, sich und seine Ersparnisse auf das Unabwendbare vorzubereiten. 

Aus der ursprünglich beherrschbaren Finanz-/Euro-/Banken-Krise entwickelt sich unerbittlich ein Finanzkollaps. Die Regierungen schauen diesem Treiben vollkommen hilflos zu. Schlimmer: Die Banken betrügen hemmungslos weiter und die Politiker helfen ihnen dabei tatkräftig (hier).  

Deutschland ist bisher gut weggekommen. Eine Insel der Seligen – und Scheinheiligen (hier). Das bleibt nicht so. Dieser Traum geht zu Ende! Längst bereitet die Bundesregierung heimlich, still und leise die Enteignung ihrer Bürger vor (noch einmal hier, inkl. pdf-Datei für das eigene Archiv). Die Diskussion um eine Reichensteuer war garantiert erst der Anfang.  Außerdem haben wir hier und hier unsere wichtigsten Blog-Beiträge zusammengestellt. Die bisherigen „Gastbeiträge“ gibt es hier.    

Es wird Zeit, Ersparnisse bzw. Vermögen vor diesem staatlichen Zugriff so weit wie möglich in Sicherheit zu bringen. Wir wissen wie es geht und können Ihnen dabei helfen. Für unsere Beratung berechnen wir lediglich eine angemessene, einmalige Aufwandsentschädigung. Für die Kontaktaufnahme genügt eine E-Mail an der-oekonomiker@email.de.

Donnerstag, 29. November 2012

Standpunkt 467 - Nachrichten-Ticker, 28.11.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell über das Wichtigste informieren wollen. Keinesfalls geht es darum, nur das zu veröffentlichen, was uns in den Kram passt. Gegensätzliche Meinungen bekommen ihre Chance ...       


Tagesthemen: Hannes Androsch – Dirk Müller IWF versus Europa – Salami Griechenland-Rettung – Kreditfalle – Spanien – Jens Weidmann – Euro-Masterplan – Superman Mark Carney    


"Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht" 
Seit einigen Wochen steht ein neues Update zum Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung. Für „Offliner“ gibt es den Beitrag dort auch als pdf-Datei. Wir haben wie immer sorgfältig recherchiert und allgemeinverständlich formuliert. Unabhängig davon sind wir für Anregungen und Ergänzungen oder auch Kritik immer dankbar. Besonders gut hat uns die folgende „Kritik“ gefallen: „Unbedingt lesenswert; ein ganzes Füllhorn von Fakten und Daten, akribisch aufbereitet. Hier wird genau beschrieben, wie der Diebstahl der Staatskrake vonstatten gehen wird und wie er propagandistisch begleitet werden wird“ (hier). Außerdem möchten wir uns auf diesem Weg für das riesige Interesse an diesem Beitrag bedanken. Wir nehmen es als Bestätigung unserer Arbeit und als Ansporn, weiter zu machen wie bisher. 


Hannes Androsch: "Bankenrettung ist noch nicht weit genug" 
(derstandard.at) Eurokrise, Steuern, Forschung: Für Hannes Androsch passieren in "Biedermeier-Lustigkeit wundersame Dinge" - in Österreich wie in Europa. Seit vergangener Woche ist er Aufsichtsratschef der Fimbag, die die staatlichen Kapitalhilfen und Garantien der Republik an die Banken Österreichs verwaltet. derStandard.at hat den Industriellen zum Gespräch getroffen. Der Finanzminister unter Bruno Kreisky schildert, welche Ansammlung von "Kakophonien" in Europa und in Österreich herrschen, was bei der Bankenrettung verschlafen wurde und in Europa schief läuft. Mehr... 

Kommentar: Unsere österreichischen LeserInnen wissen Bescheid, Hannes Androsch ist einer der ihren, für alle anderen gilt: wir blicken nach Österreich. Lesenswertes Interview eines Politiker-Dinosaurier, an dem sich die Geister scheiden. 
Androsch nimmt kein Blatt vor den Mund: "Nicht Griechenland wurde bislang gerettet, sondern nur die Banken, besonders deutsche und französische..." Oder das: "Wir befinden uns in einer Eurokrise, weil wir eine politische Krise haben. (...)  Eine so schwere Krankheit kann man nicht mit einem einzigen Skalpellschnitt beseitigen. Für die Südländer ist die Austeritätskeule viel zu wuchtig. Es bedarf zumindest einer Doppel-, wenn nicht einer Triple-Strategie: Man braucht auf einige Jahre ausgelegte Einsparungen in einer für eine Volkswirtschaft verkraftbaren Dosis, gleichzeitig auch in die Zukunft gerichtete Wachstumsimpulse und Strukturveränderungen in den Produktmärkten - nicht zuletzt auch wegen der demographischen Entwicklungen." Es geht noch weiter, mit den Wahrheiten:  Unserer Währung kann die Schuld an der jetzigen Krise nicht zugeschrieben werden, diese ist Resultat einer weltweit zu lockeren Geldpolitik und verantwortungsferner Kreditpolitik, aber auch des Maastricht-Systems mit seinen Mängeln beziehungsweise Konstruktionsfehlern. Ich erinnere daran, dass die ersten, die sich an die unzulänglichen Maastrichtregeln nicht gehalten haben, Länder wie Frankreich oder Deutschland waren. 
Die wenigen Schwächen, die dieses Interview hat, so z. B. wenn Androsch erklärt, der US-Bankensektor sei "durch Regulierung, Aufsichtsbehörden und strafrechtliche Verfahren" wieder in Ordnung gebracht. 


Aktienexperte Dirk Müller: „Die Börsen sind außer Rand und Band“ 
(focus.de) Aktienexperte und Buchautor Dirk Müller spricht im FOCUS-Online-Interview über die Schulden-Zeitbombe in den USA und eine mögliche Inflation als Ausweg aus der Krise. Außerdem nennt „Mister Dax“ Gründe, warum es an den Börsen kräftig krachen könnte. Mehr...

Kommentar: Gleich noch ein Interview. Müller findet ebenfalls klare Worte und beschreibt die Unzulänglichkeiten der europäischen Krisenpolitik. Zur Griechenland-Rettung: "Kern allen Übels ist, dass die Gelder ausschließlich in die Refinanzierung der Banken gehen. Die werden ihre Griechenland-Anleihen los, weil die EZB diese Anleihen übernimmt. Es fließt also kein Geld in die Wirtschaft, sondern es werden einfach nur Schulden umgeschichtet. Und die Verschuldung Griechenlands wächst weiter. Wo ist da das Erfolgssystem? Wo ist man da auf einem guten Weg?" Oder zu den günstigen Portugal-Prognosen:  "Portugal ist auf einem guten Weg? Dort demonstriert bereits das Militär und macht mobil gegen die Sparpakete. Wir sind vielleicht auf dem guten Weg zu Revolutionen – wahrhaftig ein guter Weg, den wir da einschlagen." Sicher, wir gehen mit einigen seiner Ansichten nicht eins, trotzdem halten wir alle seine Aussagen für nachdenkenswert und gut dazu geeignet, sich daran zu reiben, um so zu einer eigenen Meinung zu kommen. 


IWF: „Die Welt verliert zunehmend die Geduld mit Europa“ 
(diepresse.com) Der Exekutivdirektor des Internationalen Währungsfonds, Johann Prader, kritisiert nach den jüngsten Entscheidungen zu Griechenland, dass sich die Politik auf keine tragfähige Lösung einigen könne. Mehr... 

Kommentar: Der IWF beginnt damit, seine Haltung gegenüber der europäischen Krise  zu ändern. Weg von der strammen Austeritätspolitik deutschen Zuschnitts, hin zu sehr viel mehr Flexibilität. Noch wäre es nicht zu spät, daß sich Europa ändert und ebenfalls seine Krisenpolitik ändert. Andernfalls behält es den Schwarzen Peter für die Finalisierung der Finanzkrise, deren Teil die Euro(pa)-Krise ist. Mit der deutschen Kanzlerin ist das aber nicht zu machen - wenigstens nicht vor der nächsten Bundestagswahl 2013. Sie will erneut gewählt werden, da stört eine Lösung der europäischen Krise, die auf jeden Fall viel Geld kosten wird. Nur werden die Kosten dafür von Monat zu Monat immer höher. 


Die teuerste Salami der Welt 
(spiegel.de) Offiziell hat die Bundesregierung in Brüssel den erneuten Schuldenschnitt für Griechenland verhindert. Tatsächlich ist der längst Realität. Doch Kanzlerin Merkel setzt weiter auf Salamitaktik bei der Krisenlösung. Die Opposition sollte endlich ihre Unterstützung dafür aufgeben. Mehr...

Kommentar: Wolfgang Münchau kommt in dieser Kolumne wieder einmal ohne Umschweife zu "des Pudels Kern" und entlarvt die Krisenpolitik der deutschen Kanzlerin als klassische Salamitaktik. Münchau ist mit uns davon überzeugt, daß es nicht funktionieren wird und nennt dafür seine Gründe. Gut geeignet, um sich fit zu machen für die Diskussionen am Arbeitsplatz, Stammtisch und im Verein. 


Top-Ökonomen: Robert Skidelsky - Die Kreditfalle 
(ftd.de)  Nicht die aggressiven Verleiher waren Schuld an der Krise, sondern unvernünftige oder verblendete Kreditnehmer, vor allem aus nicht wohlhabenden Schichten. Diese Sicht erklärt vieles viel besser als die orthodoxen Annahmen. Mehr... 

Kommentar: Noch so ein Faktenverdreher.  Dieses Mal der britische Wirtschaftshistoriker Skidelsky. Aber lesen Sie selbst.


Warum die EU Spaniens Banken mit Milliarden hilft
(ftd.de) Ein halbes Jahr nach dem Hilferuf Spaniens steht der Umfang der EU-Rettungsaktion für dessen marode Geldhäuser fest: Sie erhalten 37 Mrd. Euro. Ein Blick auf die Hintergründe der Bankenhilfe. Mehr...

Kommentar: Gut geeignet für alle, die sich bisher nur sehr zögerlich mit der "spanischen Krankheit" auseinandergesetzt haben. Der Beitrag liefert, knapp formuliert, einiges an Basiswissen. 


Bockiger Weidmann durchkreuzt Schäubles Hilfepläne 
(focus.de) Um den Griechen auf die Beine zu helfen, soll die Bundesbank einen Teil ihrer Gewinne an Athen überweisen. Zumindest hat sich das die Bundesregierung so gedacht. Bundesbank-Chef Weidmann macht jedoch klar: So einfach ist die Sache nicht. Mehr... 

Kommentar: Weidmann tut gerade so, als könne er auf die Mittelverwendung ernstlich Einfluß nehmen. Kann er nicht. Deshalb wird wenigstens Unruhe gestiftet, um den Mythos der Bundesbank als Stabilitätsanker am Leben zu halten. Es ist der berühmte "Sturm im Wasserglas", den Weidmann entfacht und für den ihn Stammtische und Journaille postwendend loben werden. Mit Vorschlägen zur Krisenlösung hält er sich leider sehr zurück, was wir auf das Heftigste bedauern. 


Barrosos Masterplan für einen krisensicheren Euro 
(welt.de) EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat einen Plan für eine stärkere Währungsunion entwickelt. Mit der Idee für eine neue Rechtsgrundlage schafft Brüssel sich aber eine gewaltige Baustelle. Mehr... 

Kommentar: Ähnlich wie Weidmann ist auch Barroso von seiner Idee eines integrierten Europas geradezu beseelt. Dazu muß erst einmal ein neuer EU-Vertrag her. Barroso ist kein Träumer. Er weiß, die Umsetzung dieses Ziels benötigt Zeit, viel Zeit und deshalb veranschlagt er schon von vornherein zehn Jahre. Eines ist sicher, die europäische Krise wird so lange nicht auf eine Lösung warten und mit immer neuen Hilfspaketen ist es auch nicht getan. Van Rompuy wird mit einem eigenen Vorschlag nachlegen, so daß langwierige Diskussionen sicher zu erwarten sind. 


Ein Ruf wie Superman 
(fr-online.de) Ein Kanadier wird neuer Chef der Bank of England: Mark Carney soll helfen, das Land aus der Krise zu führen. In seinem Heimatland ist ihm das überraschend gut gelungen. Mehr... 

Kommentar/Ergänzung: Wir haben schon in Standpunkt No. 464 über diese erstaunliche Personalie bei der Bank of England berichtet (hier). Erstaunlich finden wir bei dem heutigen Artikel in der Frankfurter Rundschau (FR), daß Carney für seine Zeit bei der Bank of Canada so sehr gelobt wird. Dafür gibt es eigentlich keinen guten Grund. "Kanada gerät in die Mühlen der Weltwirtschaft" titelt kürzlich wirtschaftfacts.de und faßt zusammen: Ähnlich wie in Australien beginnt nun auch die Wirtschaft Kanadas unter der sich abschwächenden Weltwirtschaft zu leiden. Auch die rohstofflastigen Exportnationen müssen langsam erkennen, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Der jahrelang anhaltende Rohstoffboom hatte sowohl in Australien als auch in Kanada mit zu einer Blasenbildung an den Immobilienmärkten beigetragen, während die Verschuldung unter den privaten Verbrauchern auf neue Rekordniveaus kletterte. Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) senkte gestern ihre Prognose für das Wachstum in Kanada sowohl für das laufende als auch für das nächste Jahr. Mehr hier. Außerdem hier: "Consumer Debt Eroding Canada Banks’ Edge as S&P Cuts Outlook". Die massive Verschuldung der Haushalte zeigt diese Grafik: 

Quelle: zerohedge.com
 
Erheblicher Druck besteht längst auch im kanadischen Immobilienmarkt: "Kanadische Häusermarktblase bedroht die Finanzindustrie" überschreibt die Schweizer Finanz und Wirtschaft einen Artikel und analysiert: Der überbewertete Liegenschaftsmarkt zeigt Anzeichen von Schwäche. Privathaushalte sind massiv verschuldet, die Abwärtsspirale könnte den Banken gefährlich werden. Mehr hier. Eine Erfolgsgeschichte liest sich anders. Oder hier: "Massenproteste der Studenten wegen Finanzkrise" melden schon im Sommer die deutschen-wirtschafts-nachrichten.de und schreibt in der Einleitung: Die weltweite Finanzkrise zieht immer weitere Kreise und hat nun auch Kanada erreicht. Anfängliche Studentenproteste entwickelten sich zu Massenkundgebungen, welche nun zum Rücktritt der Bildungsministerin führten. Was kann "Europa von ihm lernen", wie die FR meint? Die beschriebenen Maßnahmen haben lediglich dazu geführt, daß Kanada später von der Finanzkrise betroffen wird. So hat auch Mark Carney das Fed zum Vorbild genommen und der heimischen Finanzindustrie reichlich Liquidität zur Verfügung gestellt. Völlig verklärt hält ihn der britische Finanzminister George Osborne für den besten Notenbanker der Welt (Quelle: Mark Carney: "Der weltbeste Notenbanker", diepresse.com, hier)


"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen." 
(Karl Farkas, österreichischer Kabarettist) Besser kann man nicht beschreiben, was wir bei unseren Beratungen immer und immer wieder erleben. Es ist offensichtlich brutal schwer, sich von den liebgewonnenen, teilweise sogar ererbten Anlagegewohnheiten zu trennen. Aber nur so geht es. Nur so ist es möglich, sich und seine Ersparnisse auf das Unabwendbare vorzubereiten. 

Aus der ursprünglich beherrschbaren Finanz-/Euro-/Banken-Krise entwickelt sich unerbittlich ein Finanzkollaps. Die Regierungen schauen diesem Treiben vollkommen hilflos zu. Schlimmer: Die Banken betrügen hemmungslos weiter und die Politiker helfen ihnen dabei tatkräftig (hier).  

Deutschland ist bisher gut weggekommen. Eine Insel der Seligen – und Scheinheiligen (hier). Das bleibt nicht so. Dieser Traum geht zu Ende! Längst bereitet die Bundesregierung heimlich, still und leise die Enteignung ihrer Bürger vor (noch einmal hier, inkl. pdf-Datei für das eigene Archiv). Die Diskussion um eine Reichensteuer war garantiert erst der Anfang.  Außerdem haben wir hier und hier unsere wichtigsten Blog-Beiträge zusammengestellt. Die bisherigen „Gastbeiträge“ gibt es hier.    

Es wird Zeit, Ersparnisse bzw. Vermögen vor diesem staatlichen Zugriff so weit wie möglich in Sicherheit zu bringen. Wir wissen wie es geht und können Ihnen dabei helfen. Für unsere Beratung berechnen wir lediglich eine angemessene, einmalige Aufwandsentschädigung. Für die Kontaktaufnahme genügt eine E-Mail an der-oekonomiker@email.de.

Mittwoch, 28. November 2012

Standpunkt 466 - Nachrichten-Ticker, 27.11. (2)


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell über das Wichtigste informieren wollen. Keinesfalls geht es darum, nur das zu veröffentlichen, was uns in den Kram passt. Gegensätzliche Meinungen bekommen ihre Chance ... 

Ein Novum, erstmalig gibt es bei uns einen Nachrichten-Ticker-Nachtrag. Es sind einfach zu viele Beiträge, die wir in den vergangenen 24 Stunden zusammengetragen haben. Deshalb geben wir jetzt noch den Rest:  


Tagesthemen: Basel III – UK-Downgrade brit. EU-Referendum – Schweizer Bankenaufsicht – Griechenland   


Angst vor dem Crash: EU und USA stoppen Basel III kurz vor dem Ziel 
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Offenbar haben die europäischen und US-Banken noch so viele Schrottpapiere in ihren Büchern, dass sie nun die strengen Eigenkapitalregeln für die Banken („Basel III“) kurz vor dem Ziel stoppen. Damit können auch zahlreiche Zombie-Unternehmen hoffen, dass es noch einige Zeit Geld zum Nulltarif gibt. Mehr... 

Kommentar: Wir haben es erwartet und deshalb bereits vor zwei Tagen in einem Kommentar formuliert: "Die europäischen Banken nehmen gerne den Ball auf, den die amerikanischen erst vor wenigen Tagen ins Spiel gebracht haben. Die Politik wird nachgeben." Na also, geht doch. Die Angst vor Pleiten ist einfach zu groß. 


Who’s the Next Downgrade Domino to Fall?…The UK?  
(snbchf.com) Whoever downgrades France, must do the same to the United Kingdom. But we know that Moodys have one of their main offices in London, mostly British and American share holders. Apart from Standard and Poors’ highly criticized US downgrade in August 2011, the leading three rating agencies seem to be very myopic with regards to the United Kingdom and the United States. Would they saw through the branch on which they were sitting? Read more... 

Kommentar/Ergänzung: Ein klasse Beitrag, der treffend formuliert auf den Punkt kommt und seine Aussagen mit hervorragenden Grafiken untermauert. Da gibt es nichts zu mäkeln. Die "schönsten" Grafiken schon einmal zur Einstimmung "fürs Auge": 


Grafik 1: UK Risk Status:



Grafik 2: Decomposition of Debt worldwide:



Grafik 3: France Risk Status: 


Grafik 3 haben wir einem Beitrag bei zerohedge.com entnommen. Sie soll den Vergleich zwischen Großbritannien und Frankreich erleichtern und stammt ursprünglich, wie Grafik 1, aus dem Fundus der BBC


Monti knallhart: Briten sollen EU-Referendum abhalten 
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Eine Volksabstimmung der Briten soll über den Verbleib von Großbritannien in der EU Aufschluss geben, wenn es nach Mario Monti geht. Der italienische Premier will die Briten herausfordern, er selbst glaubt nicht an einen Austritt Großbritanniens. Mehr... 

Kommentar: Die Forderung steht im Zusammenhang mit den gescheiterten Verhandlungen über den neuen EU-Haushalt. Monti hofft jedoch, anders wie wir, auf den Verbleib der Briten in der EU. Mittlerweile hat sich die politische Großwetterlage zwischen Großbritannien und dem europäischen Festland geändert: Die Bank of England bekommt einen ehemaligen Goldman als neuen Chef: Mark Carney. Damit wird Großbritannien, der wichtigste Brückenkopf US-amerikanischer Interessen in Europa, weiter "ausgebaut". Der EU-Austritt Großbritanniens, den wir uns so sehr wünschen, ist damit erst mal vom Tisch


Bankenrettung kann ein gutes Geschäft sein 
(wirtschaftsblatt.at) Mitunter muss der Staat eingreifen – die USA zeigen wie’s geht. Mehr... 

Kommentar/Ergänzung: Es ist immer wieder erstaunlich, wie in den deutschsprachigen Medien die Rettungsaktionen der US-Regierung nach der Lehman-Pleite für Banken und Autobauer verklärt und zu einem guten Geschäft für die Steuerzahler schöngerechnet werden. Es ist eine sehr einseitige Sicht auf die Dinge, die in diesem Artikel betrieben wird. Was für die Autorin offensichtlich keine Rolle spielt, ist beispielsweise der Einsatz, den der Fed betrieben hat, um zu retten, was zu retten war. Oder die Schäden, die der gesamten Volkswirtschaft entstanden sind. Better Markets hat kürzlich einen Report veröffentlicht, mit einem niederschmetternden Ergebnis: “The Cost of the Wall Street-Caused Financial Collapse and Ongoing Economic Crisis Is More Than $12.8 Trillion”. Diesen Report gibt es hier, aber leider nur auf Englisch. 12,8 Billiarden US-Dollar sind eine unvorstellbare Summe (= 12.800.000.000.000.000), da fallen ein paar Hundert Milliarden Dollar angebliche Rückzahlungen nur als lächerlich gering auf. Das amerikanische Levy Economics Institute hat den Aufwand des Fed untersucht und kommt zu folgendem Ergebnis: "$29,000,000,000,000: A Detailed Look at the Fed’s Bailout by Funding Facility and Recipient". Leider auch nur in Englisch verfügbar (hier). Trotzdem, durch das umfangreiche Grafik-Material sehr informativ. Der erhebliche Aufwand für die Bankenrettungen zeigt noch einmal die folgende Grafik (die Hervorhebungen spielten in dem ursprünglichen Beitrag eine Rolle): 


Quelle: washingtonblog.com
 
Wenigstens der Schluß des Artikels stimmt uns versöhnlich - durch den Hinweis auf die Vergessenen der Rettungsmaßnahmen: "Hunderte kleinere Banken wurden eiskalt fallengelassen, KMU gingen en masse pleite." Die waren nicht wichtig für die großen Zampanos an der Wall Street. 


"Viel strenger hätte die Finma nicht handeln können
(tagesanzeiger.ch) Die Finma zieht Konsequenzen aus dem Fall Adoboli: Ihre Beurteilung der
Kontrollmassnahmen bei der UBS fällt vernichtend aus. Beobachter des Finanzplatzes sehen den Strategiewechsel nun in anderem Licht.
Mehr... 

Kommentar: Die schweizerische Bankenaufsicht beginnt durchzugreifen. Während im restlichen Europa alle Banken noch Narrenfreiheit genießen, geht die FINMA dazwischen. Auf jeden Fall fährt sie schweres Geschütz auf: "Bei der UBS-Investmentbank geht künftig nichts mehr ohne Einverständnis der Finma", heißt es in einem anderen Artikel der Zeitung: "Beamte auf gefährlichem Terrain" (hier). Was haben "Joe" Ackermann und Paul Achleitner, die beiden "Manager-Lichtgestalten" gegenüber der deutschen Öffentlichkeit erst kürzlich behauptet: Die Banken hätten ihre Lektion gelernt. Das war eine Finte, mehr nicht. In Wahrheit wurde es nach 2008 nur noch viel schlimmer. 


Zweifel an der Tragfähigkeit der neuen Griechenland-Beschlüsse 
(faz.net) Das neue Hilfsprogramm für Griechenland besteht aus vielen verschiedenen Maßnahmen. Auch viele Teilnehmer an der Marathonsitzung konnten danach kaum erklären, was wirklich beschlossen wurde. Die Korrespondenten der F.A.Z. geben erste Antworten auf die wichtigsten Fragen. Mehr... 

Kommentar: Ein gut gemeinter Versuch, das Maßnahmenpaket hinter den neuen Milliarden für Griechenland zu erklären. Und tatsächlich, er ist gelungen.