Montag, 5. November 2012

Standpunkt 441 - Nachrichten-Ticker, 04.11.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell über das Wichtigste informieren wollen. Keinesfalls geht es darum, nur das zu veröffentlichen, was uns in den Kram passt. Gegensätzliche Meinungen bekommen ihre Chance ... 


Themen: Europa Euro-Krise – Jens Weidmann – US-Immobilienmarkt – US-Wahlkampf 


In eigener Sache:
Ein Update 2.0 zum Thema „Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht“ steht hier für unsere LeserInnen bereit. Für „Offliner“ gibt es den Beitrag dort auch als pdf-Datei. Wir haben sorgfältig recherchiert und allgemeinverständlich formuliert. Unabhängig davon sind wir für Anregungen und Ergänzungen oder auch Kritik immer dankbar. Besonders gut hat uns die folgende „Kritik“ gefallen: „Unbedingt lesenswert; ein ganzes Füllhorn von Fakten und Daten, akribisch aufbereitet. Hier wird genau beschrieben, wie der Diebstahl der Staatskrake vonstatten gehen wird und wie er propagandistisch begleitet werden wird“ (hier). Außerdem möchten wir uns auf diesem Weg für das riesige Interesse an diesem Beitrag bedanken. Wir nehmen es als Bestätigung unserer Arbeit und als Ansporn weiter zu machen wie bisher. 


"Europa leidet daran, dass seine Führer im Regelfall Mittelmaß sind" 
(format.at) Der österreichische Wirtschaftskammer-Chef Christoph Leitl hat am Sonntag vor einem Zerfall der Eurozone gewarnt und sich dafür ausgesprochen, dem maroden Griechenland "weitere Bluttransfusionen" zu gewähren. Mehr lesen… 

Kommentar: Der Mann, Unternehmer und Politiker (natürlich ÖVP), hat einen klaren Blick auf die europäische Wirklichkeit, obwohl wir seine Bewertung der europäischen Krisenmanager für übertrieben positiv halten. Es ist ein anderer Österreicher, der Ökonom Erich Streissler, der es noch deutlicher auf den Punkt bringt: “Da die hauptsächlichen EU-Dirigenten von einmaliger Unkenntnis und einmaliger Unfähigkeit sind, kann man nicht sagen wie lange sie mit Täuschungsmanövern der Öffentlichkeit herumspielen werden.” Das gefällt uns noch besser. 


"Warum in einen Krieg ziehen, den wir nicht gewinnen?" 
(wirtschaftsblatt.at) Österreichs Wirtschaftskammerchef Christoph Leitl warnt vor der Auflösung der gemeinsamen Währungszone, auch vor einer Vermögenssteuer. Mehr lesen…

Kommentar: Eine absolut treffende Aussage. Er meint die Diskussion über die Veränderung der europäischen Verträge. Wir würden es noch auf den Zerfall der Eurozone ausdehnen. Seine Meinung zur Vermögenssteuer muß man nicht überbewerten, Leitl wird wissen, daß da was kommt. Er kann nur versuchen, auf den Zeitpunkt der Einführung und die Bedingungen Einfluß zu nehmen. Einfach mal lesen.


Melvyn Kraus - Wann begreift Weidmann?
(ftd.de) Wann erkennt endlich auch Bundesbankchef Jens Weidmann, dass das Anleihekaufprogramm der EZB deutschen Sparern und Steuerzahlern hilft? Es ist noch nicht zu spät. Mehr lesen…

Kommentar: Weidmann begreift schon. Daran glauben wir fest. Was ihn wurmt ist der weiter schwindende Einfluß der Bundesbank. Statt die Lösung der Krise aktiv mitzugestalten, sogar endlich Lösungen anzubieten und nicht nur Kritik zu üben, gibt Weidmann den sturen Bremser. Macht sich zur Lichtgestalt der Eurogegner, zur Galionsfigur der Stammtischführer die glauben, die Rückkehr zur D-Mark würde schlagartig die Probleme lösen. Nicht erst seit der Bertelsmann-Studie (hier) steht fest, daß die Kosten einer Auflösung der Eurozone unbezahlbar hoch wären. Und dabei geht die Studie sogar von der günstigsten Entwicklung aus.   


US-Immobilienmarkt: Häuserkampf in Suburbia
(ftd.de) Vier Jahre nach dem Platzen der US-Immobilienblase bangen noch immer Millionen Menschen um ihren Teil vom amerikanischen Traum - das Eigenheim. Sie werden von Banken bedrängt und stehen vor dem Ruin, auch, weil die Politik versagt hat. Mehr lesen…

Kommentar: Ein kleiner Blick auf die wahren Verhältnisse im US-Immobilienmarkt. Die Wirklichkeit hat nämlich nichts  mit den positiven Aussagen im Zuge des US-Präsidentenwahlkampfes zu tun. Sicherlich gibt es bereits Regionen, in denen sich die Verhältnisse bessern. Nachdem die Preise dort vorher dramatisch gefallen waren. Nach wie vor werden monatlich rund 180.000 Häuser in den USA zwangsversteigert (Quelle: The Detroit News, 11.10.2012). Ein Ende ist noch nicht in Sicht. Der US-Häusermarkt ist ein glasklarer Käufermarkt, ideal für Investoren, die sich einen langfristigen Vermögenszuwachs sichern wollen. Unabhängig davon, wie sich die Krise in Europa oder die Finanzkrise weltweit entwickelt. Wer sich ernsthaft gegen die Folgen der ungelösten europäischen Krise und der weiter schwelenden Finanzkrise absichern will, der muß geopolitisch denken und kommt an einem Investment in den USA nicht vorbei. Der US-Immobilienmarkt ist dafür die richtige Adresse. Deutschland ist dafür ebenso wenig geeignet wie Europa: In Deutschland bildet sich gerade eine finale Immobilienblase und im benachbarten Europa sind die Preise noch lange nicht im Keller. Sogar Griechenland oder Spanien haben da noch mächtig viel Potential – nach unten. Um in den US-Markt zu investieren reichen bereits 10.000 Euro, das kann Europa an keiner Stelle bieten. Wir helfen gerne.


Obama gegen Romney: Was für Amerika auf dem Spiel steht
(sueddeutsche.de) Verliert Barack Obama die Wahl, er wäre ein tragischer Held. Aber es geht um mehr als das Los des ersten schwarzen Präsidenten. Mitt Romney würde nach einem Sieg so gut wie alles rückgängig machen, was sein Vorgänger erreicht hat. Amerika hat die Wahl zwischen zwei Staatsmodellen. Mehr lesen…

Kommentar: Bald ist der Kampf vorbei und Amerika wählt sich einen Präsidenten. Es ist scheinbar eine enge Sache zwischen den beiden Kandidaten, also auch zwischen einer grundlegend anderen Politik. Dieser Artikel unternimmt den Versuch, die Unterschiede für Außenstehende verständlich zu machen. 


Warum Romneys Chancen schwinden
(sueddeutsche.de) Im Wahlkampf-Endspurt konzentrieren sich Präsident Obama und Herausforderer Romney auf die "Swing States". Doch ist die Wahl in diesen "unentschiedenen" Staaten wirklich noch offen? Ein Überblick über die aktuellsten Umfragen - und was das für die Wahlchancen von Obama und Romney bedeutet. Mehr lesen…

Kommentar: Es geht eng zu, zwischen den Kandidaten. Wie knapp es teilweise ist, beschreibt dieser Artikel.


Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen.“
(Karl Farkas, österreichischer Kabarettist) Die täglichen Nachrichten zur politischen Großwetterlage geben regelmäßig die Begleitmusik für ein unabwendbares Ereignis wieder: Aus der ursprünglich beherrschbaren Finanz-/Euro-/Banken-Krise entwickelt sich unerbittlich ein Finanzkollaps. Die Welt befindet sich in einem Teufelskreis, dem die Regierungen hilflos gegenüberstehen. Europa ist mittendrin. Die Banken betrügen hemmungslos weiter und die Politiker helfen ihnen dabei tatkräftig (hier).

Deutschland ist bisher gut weggekommen. Eine Insel der Seligen – und Scheinheiligen (hier). Das bleibt nicht so. Wacht endlich auf, der Traum geht zu Ende! Längst bereitet die Bundesregierung heimlich, still und leise die Enteignung ihrer Bürger vor (noch einmal hier, inkl. pdf-Datei für das eigene Archiv). Die Diskussion um eine Reichensteuer war garantiert erst der Anfang.  Außerdem haben wir hier und hier unsere wichtigsten Blog-Beiträge zusammengestellt. Die bisherigen „Gastbeiträge“ gibt es hier.

Es wird Zeit, Ersparnisse bzw. Vermögen krisenfest zu machen. Jeder besitzt etwas, das er vor staatlichem Zugriff schützen muss. Sprechen Sie dafür mit den richtigen Leuten: uns. Wir wissen worauf es ankommt und können Ihnen helfen. Für unsere Beratung berechnen wir lediglich eine angemessene, einmalige Aufwandsentschädigung. Für die Kontaktaufnahme genügt eine E-Mail an der-oekonomiker@email.de