Mittwoch, 21. November 2012

Standpunkt 458 - Nachrichten-Ticker, 20.11.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell über das Wichtigste informieren wollen. Keinesfalls geht es darum, nur das zu veröffentlichen, was uns in den Kram passt. Gegensätzliche Meinungen bekommen ihre Chance ...        


Themen: Moody’s versus Frankreich – Finanzkrise Robert Shiller – Supermacht Europa – Griechenland –  Spanien – Portugal – Bundesbank – Rezession – USA 


"Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht" 
Seit einigen Wochen steht ein neues Update zum Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung. Für „Offliner“ gibt es den Beitrag dort auch als pdf-Datei. Wir haben wie immer sorgfältig recherchiert und allgemeinverständlich formuliert. Unabhängig davon sind wir für Anregungen und Ergänzungen oder auch Kritik immer dankbar. Besonders gut hat uns die folgende „Kritik“ gefallen: „Unbedingt lesenswert; ein ganzes Füllhorn von Fakten und Daten, akribisch aufbereitet. Hier wird genau beschrieben, wie der Diebstahl der Staatskrake vonstatten gehen wird und wie er propagandistisch begleitet werden wird“ (hier). Außerdem möchten wir uns auf diesem Weg für das riesige Interesse an diesem Beitrag bedanken. Wir nehmen es als Bestätigung unserer Arbeit und als Ansporn, weiter zu machen wie bisher.   


Moody's watscht Frankreich ab  
(ftd.de) Frankreich verliert sein Toprating bei der Agentur Moody's. Der Finanzminister findet das ungerecht. Der zuständige Analyst hält dagegen: Wenn Frankreich weiter so wirtschafte, wird die Lage noch viel schlimmer. Mehr...  

Kommentar/Ergänzung: Heute das Top-Thema. Wir haben einige aktuelle Meinungen gesammelt, um vor allen Dingen die gespielte Aufgeregtheit wiederzugeben, für die es überhaupt keinen Grund gibt. Die Moody's-Entscheidung war nur eine Frage der Zeit und logisch aufgrund der öffentlichen Stimmung gegen Frankreich. Wir selbst gehen den Weg so weit mit, wie es die bisherigen enttäuschenden Leistungen von Hollande betrifft. Was sonst noch angeführt wird, um die Herabstufung zu begründen, ist abgeschriebenen von den Ratings für Spanien unde Italien. Den Triple-A-Verlust Frankreichs haben wir bereits im September 2011 beschrieben. Der Beitrag "Die Triple-A Märchen" ist immer noch aktuell und hier nachzulesen. "Starrsinn, Reformstau, fehlende Wettbewerbsfähigkeit", so interpretiert welt.de die Ursachen für die Entscheidung (hier) und faßt zusammen: "Die US-Ratingagentur hat Frankreichs Spitzenrating gekippt. Moody’s sieht das Wachstum und den Haushalt in Gefahr. Der zweite AAA-Verlust könnte teuer werden. Die Zinskosten drohen anzusteigen." Wie immer gibt es den vollen Text der Begründung von Moody's bei zerohedge.com: "One Less In The AAA Club: Moody's Downgrades FrAAnce From AAA To Aa1" (hier). "Frankreich wankt – eine neue Zeitbombe in Europa tickt" findet focus.de und tut ganz überrascht (hier): "Frankreich gerät zunehmend in den Strudel der Schuldenkrise. Die Haushalts- und Wirtschaftsdaten sind katastrophal. Nun hat das Land auch bei der Ratingagentur Moody’s die Bestnote verloren. Die Nervosität in Europas Hauptstädten steigt." Weiter geht es mit der Frankfurter Rundschau, die titelt "Moody’s sorgt für Unmut" (hier). Österreichs Die Presse analysiert  "Wie groß ist die „Grande Nation“?" (hier): "Frankreich hat bei zwei Ratingagenturen kein Triple A mehr. Die Zinsen sind aber immer noch relativ niedrig. Bedeutungslos ist die Herabstufung deshalb aber nicht. Die Sorge um Frankreich wächst." Bemerkenswert in dieser Analyse ist die Feststellung "die OECD geht davon aus, dass Frankreich langfristig sogar Deutschland an Wirtschaftskraft überholen wird." Eine andere Meldung in der gleichen Zeitung behauptet das krasse Gegenteil: "IWF: Frankreich könnte hinter Spanien zurückfallen" (hier): "Der Weltwährungsfonds warnt: Wenn Paris nicht Steuern und Arbeitskosten reduziert, droht das Land hinter Italien und Spanien zurückzufallen." Wer von den Kaffeesatzlesern hat denn nun Recht? Die Franzosen reagieren gelassen. Die F.A.Z. überschreibt ein Interview mit dem französischen Ökonomen Patrick Artus so: "Frankreichs Herabstufung wird keinen Effekt haben" (hier): Artus, Chefvolkswirt der französischen Investmentbank Natixis und Professor an der Sorbonne-Universität, erklärt, was aus der Rating-Herabstufung durch Moody’s für Frankreich folgt: Nichts. Denn Asiens Notenbanken kaufen weiter Frankreichs Anleihen. Deutschland aber nutzt die Gunst der Stunde, um am Nachbarn rumzunörgeln.


Cernko gibt Banken Teilschuld an der Finanzkrise  
(diepresse.com) Der Bank-Austria-Chef äußert sich selbstkritisch zu der Bankenrolle. Es müsse auch ein Weg für eine Insolvenzabwicklung bei Banken gefunden werden. Mehr... 

Kommentar: Eine kleine Überraschung, diese Äußerung. Finden wir. Selbst wenn Willibald Cernko den Banken nur eine "Teilschuld" gibt und den Rest der Poltik in die Taschen schiebt.  


"Nordeuropa wird selbstgefällig"  
(zeit.de) Der Ökonom Robert Shiller hält nichts von pauschalen Urteilen über die Finanzwelt. Er sagt: Lasst euch lieber was Neues einfallen – und demokratisiert die Finanzmärkte! Mehr...  

Kommentar: Es sind steile Thesen, die Shiller in diesem Interview verbreitet. Vieles ist weit weg von der Wirklichkeit. Shiller wirkt auf uns wie ein von der US-Finanzindustrie bezahlter Schönschreiber. Der Mann gilt als renommierter Ökonom und findet sicherlich Gehör mit seinen zumindest teilweise kruden Äußerungen. Leider. 


Ökonom: "Europa wird nie mehr Supermacht"   
(diepresse.com)  Der indisch-britische Ökonom Meghnad Desai sieht Indien auf einem guten Weg, China und Europa eher weniger. Ein wahres Wachstumswunder sagt er im Interview mit der "Presse" hingegen Myanmar voraus. Mehr...  

Kommentar: Der Blick durch die rosarote Brille auf die wichtigsten Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien und China. Verständlich aber auch, daß vor dem Hintergrund der Krise Europa dagegen nicht mehr gut wegkommt. Diese Gefahr wird Realität, wenn die Eurozone auseinanderbricht, die EU folgt und Europa in völlige Kleinstaatlichkeit zerfällt. Auf sich allein gestellt, spielt selbst Deutschland nachher keine große Rolle mehr.  


Geradewegs hinein ins demokratische Niemandsland  
(sueddeutsche.de) Athen hat sich dem Diktat der Kreditgeber unterworfen. Dem Land fehlen immer noch Milliarden. Nun bringt der deutsche Finanzminister Schäuble auch noch ein Sperrkonto ins Spiel. Dabei hat die griechische Regierung ohnehin kaum mehr demokratischen Handlungsspielraum. Sollte Ministerpräsident Samaras Schäubles Idee zustimmen, wäre das endgültig politischer Selbstmord. Mehr...  

Kommentar: Mit Demokratie hat das nicht mehr viel zu tun. Oder der Achtung staatlicher Souveränität. Alles im Verschwinden begriffen. Exekutiert von den reichen Pfeffersäcken aus dem Norden, den hilfsbereiten Freunden. Die Wirklichkeit beschreibt treffend eine deutsche Volksweisheit: "Bei Geld hört die Freundschaft auf."  


Nachhaltige Lösung für Athen bis nach der deutschen Bundeswahl vertagt  
(diepresse.com) Ein Schuldenschnitt oder ein drittes Hilfspaket für Griechenland sind für die Regierung in Berlin derzeit nicht vorstellbar. Experten, IWF und EZB drängen jedoch auf neue, tief greifende Maßnahmen. Mehr...  

Kommentar/Ergänzung: Die Autorin schreibt u. a.:  "Deutschland gefällt sich seit Beginn der Krise in der Rolle des Bremsers – und dieses Gebaren verstärkt sich umso mehr, je näher die Bundestagswahlen 2013 rücken. Bis zum kommenden Herbst, vermuten Beobachter, werden sich die Euroländer weiter nur in kleinen und vorsichtigen Schritten durch die Krise schummeln. Selbst Empfehlungen von oberster Stelle sind für Berlin tabu, wenn dadurch deutsche Steuergelder belastet würden." Das ist genau der Weg, wie sich die Krise weiter verschlimmert und durch Europa frißt. Jede Lösung, wenn sie diesen Namen verdient, kostet Geld - natürlich auch deutsches Geld - und erhält deshalb keine Chance. Damit rückt ein Ende der Krise in weite Ferne. Eher verstärkt sich der Eindruck, die Euro-Zone wird abgewickelt. Diejenigen, die diese Krise verursacht haben, die Banken, bleiben ungeschoren, werden gestützt und verdienen an dieser Entwicklung kräftig mit. 

Damit die Kanzlerin erst gar nicht auf die Idee kommt, diesen Weg doch noch zu verlassen bevor es zu spät ist, hocken ihr die Euro-Gegner "voller Sorge" im Genick. "Politik bangt wegen Griechenland um Gesamteuropa" titelt das Handelsblatt, eines der neoliberalen deutschen Kampfblätter, ganz besorgt (hier). "Die Rettungspolitik macht aus Nachbarn Schuldner", kritisiert FDP-Finanzexperte Frank Schäffler. Auch Oppositionspolitiker bangen um Europa und kritisieren die Griechenland-Strategie der Kanzlerin scharf. So das Blatt in der Einleitung. Alle Beteuerungen dieser Herrschaften heucheln Mitgefühl für die betroffenen Menschen in Südeuropa, in Wahrheit geht es ihnen darum, angeblichen Schaden von den deutschen Steuerzahlern fernzuhalten. Dafür wird getrickst und getäuscht, daß sich die Balken biegen.  


Spanien: Allzeithoch bei den Doubtful Loans  
(querschuesse.de) Heute veröffentlichte die spanische Zentralbank (Banco de España) die monatlichen Daten der spanischen Kreditinstitute zu den “Data on Doubtful Loans” für September 2012. Die Zahl der zweifelhaften Kredite und Darlehen, über 75% davon mit mehr als 90 Tagen im Zahlungsrückstand, stieg erneut an, auf ein Rekordanteil von 10,71% der vergebenen Kredite der spanischen Banken an den Privatsektor, nach aufwärtsrevidierten 10,52% (ursprünglich 10,09%) im Vormonat und nach 7,16% im Vorjahresmonat.
Die aktuellen 10,71% aller Kredite im Zahlungsrückstand entsprechen einem neuen Allzeithoch. Hinter dieser Rate verbirgt sich ein neues Rekordkreditvolumen an Krediten in zweifelhafter Qualität in Höhe von 182,226 Mrd. Euro, nach 178,766 Mrd. Euro im Vormonat und nach 128,080 Mrd. Euro im Vorjahresmonat. Das Gesamtvolumen der vergebenen Krediten und Darlehen an Unternehmen und privaten Haushalten schrumpfte auf 1,701788628 Billionen Euro (-4,87% zum Vorjahresmonat). Mehr...  


Kommentar: Da stellt sich die Frage, wie 40, 60 oder 100 Milliarden Euro Bankenhilfe ausreichen sollen, um diese wahrscheinlichen Zahlungsausfälle zu kompensieren. Zumal die Höchststände noch nicht erreicht sind. Die raketengleiche Entwicklung seit 2008 zeigt folgende Grafik aus dem Beitrag:  



„Die Ratten fressen uns auf“: Spanien droht der Kollaps  
(diepresse.com) Hunderte spanische Dörfer und Städte stehen vor der Pleite – ebenso mehrere Regionen. Die nationalen Rettungstöpfe sind leer, die Arbeitslosigkeit steigt weiter. Aber Premier Rajoy verweigert EU-Hilfsgelder. Mehr...  

Kommentar: Lesen, um zu verstehen. Da wundert es nicht, wenn auf der anderen Seite Südeuropas, in Griechenland, wieder Fälle von Malaria auftreten (hier). Wir schreiben das Jahr 2012...   


Troika gibt nächste Portugal-Tranche frei  
(manager-magazin.de)  Griechenland wartete Monate auf das Votum der Prüfer, Portugal hat das Ergebnis in nur einer Woche erhalten: Der südeuropäische Staat hat den Reformtest seiner Geldgeber locker bestanden. Damit ist der Weg frei für die nächste Milliardenspritze. Portugal erhält weitere 2,5 Milliarden Euro. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Was für Portugal so einfach ist, wird Griechenland dauernd verwehrt. Die Retter messen mit zweierlei Maß. Wobei es für die Menschen in diesen Ländern keinen Unterschied macht. Rezession, Arbeitslosigkeit, Armut, Perspektivlosigkeit, plagen alle gemeinsam. Da muß schon einiges aufgeboten werden, um die weitere Hilfe für Portugal zu rechtfertigen. Die ZEIT titelt "Portugal qualifiziert sich für nächste Hilfstranche" (hier) und wundert sich: "Trotz wachsenden Widerstands im Land bescheinigt die Troika Portugal Fortschritte bei den Sparmaßnahmen. Die Überprüfung der Reformen in Lissabon dauerte nur eine Woche." Verhalten geht es bei heise/telepolis.de zu. Unter der Überschrift "Portugal steigert Exporte" versammeln sich auch kritische Töne: "Gesteigerte Ausfuhren kompensieren die schwache Inlandsnachfrage nicht, Brasilien warnt Spanien und Portugal, den Sparkurs fortzusetzen" (mehr hier). Die rote Karte zeigt der IWF, der "Portugal wenig Hoffnung" macht. Das Handelsblatt schreibt dazu: "Portugal gilt als Musterschüler in Sachen Reformen. Mit harten Spareinschnitten will die Regierung wieder auf den grünen Zweig kommen. Doch der IWF sieht das Land noch tief in der Krise" (mehr hier).  


Bundesbank lobt Anpassung in den Krisenländern  
(faz.net) Die Euro-Krisenländer machen Fortschritte, urteilt die strenge Bundesbank. Ablesbar ist das zum Beispiel an verbesserten Handelsbilanzen und sinkenden Lohnstückkosten. Mehr...  

Kommentar: Der Ritterschlag für die Länder Südeuropas und Irland: Es gibt ein bisschen Lob von den Hardlinern aus der Bundesbank. Viele Menschen in diesen Ländern haben dafür schon mit ihrem Leben bezahlt, wie alleine die gestiegenen Selbstmordraten zeigen (hier und hier). Ein viel zu hoher Preis.  


Schaeffler erleidet Gewinneinbruch  
(faz.net) Um gut 15 Prozent ist der Vorsteuergewinn des Industriezulieferers aus Herzogenaurach zurückgegangen verglichen mit den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres. Weniger Wachstum in Asien. Mehr...  

Kommentar: Ein Beispiel dafür, daß Asien nicht die Rückgänge in Europa ausgleichen wird. Deshalb wird auch in Deutschland eine Rezession tiefe Spuren hinterlassen.  Vielleicht steht ja dann auch Schaeffler auf der chinesischen Kaufwunschliste.


Die Bewohner der amerikanischen Fiskalklippe  
(project-syndicate.org)   Anfang 2012 hat Ben Bernanke, der Vorsitzende der US-Notenbank Federal Reserve, den Begriff “Fiskalklippe” (Fiscal Cliff) eingeführt, um die Aufmerksamkeit der Gesetzgeber und der Öffentlichkeit zu gewinnen. Er wollte damit die US-Bürger vor dem Zusammenspiel der staatlichen Steuererhöhungen und Ausgabebeschränkungen warnen, die voraussichtlich Ende dieses Jahres einsetzen.
 

Aber es handelt sich nicht wirklich um eine “Klippe” in dem Sinne, dass man bei einem Schritt über die Kante tief fallen, hart landen und für lange Zeit nicht mehr aufstehen würde. In der modernen US-Volkswirtschaft bilden die geplanten Änderungen mehr eine Art fiskalen “Abhangs”: Der volle Effekt der Steuererhöhungen werden nicht sofort zu spüren sein (da sich die Effekte einbehaltenen Einkommens erst langsam auswirken), und auch die Ausgabenkürzungen werden schrittweise umgesetzt (die Regierung hat gewisse Ermessensspielräume). Dieser Abhang bietet Präsident Barack Obama eine echte Gelegenheit, die Einkommensbasis der öffentlichen Hand auf den Stand von Mitte der 1990er Jahre zurückzubringen.
 

Angesichts der Hysterie, die in den letzten Monaten hauptsächlich durch die Befürworter von Kürzungen bei den beiden größten Sozialprogrammen des Landes, der Sozialversicherung und Medicare, angefacht wurde, muss man bei der Wortwahl zur Beschreibung der Haushaltssituation in den USA vorsichtig sein. Diese Interessengruppen argumentieren, dass wir uns auf eine Klippe hin bewegen und daher extreme Maßnahmen ergreifen müssen. Kürzungen bei den Pensionen und der Gesundheitsfürsorge für Senioren wären tatsächlich extrem – und dabei völlig unnötig und unangemessen.
 

Stünden die USA allerdings vor einem fiskalen Abhang, hätten diejenigen, die sich gegen Steuererhöhungen einsetzen – in erster Linie die Republikaner im Repräsentantenhaus des US-Kongresses – allerdings schlechte Karten. Mehr...  

Kommentar: Der US-Ökonom Simon Johnson klärt auf. Dagegen bleiben die Erklärungsversuche der deutschen Leitmedien farblos. Die Entwicklung in Amerika entscheidet über die Entwicklung der Finanzkrise. Deshalb ist es unvermeidlich, daß sich unsere LeserInnen über die US-Politik informieren. Wir liefern den Stoff dazu.  


"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen." 
(Karl Farkas, österreichischer Kabarettist) Besser kann man nicht beschreiben, was wir bei unseren Beratungen immer und immer wieder erleben. Es ist offensichtlich brutal schwer, sich von den liebgewonenen, teilweise sogar ererbten Anlagegewohnheiten zu trennen. Aber nur so geht es. Nur so ist es möglich, sich und seine Ersparnisse auf das Unabwendbare vorzubereiten. 

Aus der ursprünglich beherrschbaren Finanz-/Euro-/Banken-Krise entwickelt sich unerbittlich ein Finanzkollaps. Die Regierungen schauen diesem Treiben vollkommen hilflos zu. Schlimmer: Die Banken betrügen hemmungslos weiter und die Politiker helfen ihnen dabei tatkräftig (hier).  

Deutschland ist bisher gut weggekommen. Eine Insel der Seligen – und Scheinheiligen (hier). Das bleibt nicht so. Dieser Traum geht zu Ende! Längst bereitet die Bundesregierung heimlich, still und leise die Enteignung ihrer Bürger vor (noch einmal hier, inkl. pdf-Datei für das eigene Archiv). Die Diskussion um eine Reichensteuer war garantiert erst der Anfang.  Außerdem haben wir hier und hier unsere wichtigsten Blog-Beiträge zusammengestellt. Die bisherigen „Gastbeiträge“ gibt es hier.    

Es wird Zeit, Ersparnisse bzw. Vermögen vor diesem staatlichen Zugriff so weit wie möglich in Sicherheit zu bringen. Wir wissen wie es geht und können Ihnen dabei helfen. Für unsere Beratung berechnen wir lediglich eine angemessene, einmalige Aufwandsentschädigung. Für die Kontaktaufnahme genügt eine E-Mail an der-oekonomiker@email.de.