Freitag, 28. Dezember 2012

Standpunkt 496 - Nachrichten-Ticker, 27.12.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir versuchen, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance... 


Tagesthemen: Schäuble vs. Eurokrise – Euro-Krise – Oase EuropaWährungskriege – Exportartikel Rentner – Altersvorsorge – Fiscal Cliff – China


Top-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht" 
Es ist schon einige Wochen her, daß wir ein neues Update zum Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben. Für „Offliner“ gibt es den Beitrag dort auch als pdf-Datei. Wir haben diesen Beitrag wie immer sorgfältig recherchiert und allgemeinverständlich formuliert. Unabhängig davon sind wir für Anregungen und Ergänzungen oder auch Kritik offen und dankbar. Besonders gut hat uns die folgende „Kritik“ gefallen: „Unbedingt lesenswert; ein ganzes Füllhorn von Fakten und Daten, akribisch aufbereitet. Hier wird genau beschrieben, wie der Diebstahl der Staatskrake vonstatten gehen wird und wie er propagandistisch begleitet werden wird“ (hier). Nach wie vor besteht großes Interesse an diesem Thema. Wir nehmen es als Bestätigung unserer Arbeit und als Ansporn, weiter zu machen wie bisher. 


Schäuble erklärt die Euro-Krise für beendet
(welt.de) Finanzminister Schäuble glaubt, dass die Euro-Krise sich 2013 entschärfen wird. Die Lage sei besser als gedacht. Länder wie Griechenland und Frankreich wüssten, dass sie Reformen durchführen müssten. Mehr... 

Kommentar/Ergänzung: Wolfgang Schäuble gibt den Pinocchio. Dringender Aufruf an unsere LeserInnen: Glaubt nicht länger diesen politischen Scharlatanen. Es ist schon einige Monate her, daß wir den Beitrag "Europas Lügen haben kurze Beine" auf unserem Blog veröffentlicht haben. Mittlerweile sind neue Lügen dazugekommen, keinesfalls sind es weniger geworden. Schon damals erklärten Politiker die Krise in Europa für beendet. Ein guter Grund, diesen Beitrag noch einmal nachzulesen: hier. Die Mehrheit der Deutschen fühlt sich offensichtlich in diesen Lügengespinsten gut aufgehoben. "Merkel schlägt alle: CDU auf Rekord-Hoch" meldet die Internetseite deutsche-wirtschafts-nachrichten.de und schreibt: "Die Euro-Krise hat der Popularität von Bundeskanzlerin Angela Merkel keinen Abbruch getan, im Gegenteil: Die CDU erreicht bei aktuellen Umfragen Rekordwerte. Weil aber die FDP vom Radarschirm der Wähler verschwindet, muss sich Merkel langsam mit der Rückkehr einer großen Koalition mit der SPD anfreunden." Mehr hier. Die Deutschen bleiben, trotz leidvoller Erfahrungen in ihrer Geschichte, unbelehrbar. Das ist dümmster Nationalpatriotismus, völlig deplatziert in dieser globalisierten Welt, deren Entwicklung nicht mehr gestoppt, noch nicht einmal ein kleines Stück zurückgedreht werden kann. Merkels Erfolg könnte daran liegen, was der Engländer Samuel Butler einmal so formulierte: "Der beste Lügner ist der, der mit den wenigsten Lügen am längsten auskommt." Schon vergessen: Einem anderen hochrangigen europäischen Politiker, Jean-Claude Juncker, wird das folgende Zitat zugeschrieben: "Wenn es ernst wird, muss man lügen." 


Lichtblicke in den Euro-Sorgenländern
(standard.at) Die Schuldenkrise geht in das vierte Jahr. Was in Griechenland begann, hat sich in Irland, Portugal, Italien, Spanien fortgesetzt.  Die Länder ächzen unter Rezession, Massenarbeitslosigkeit, Rekordschulden. Doch wer genauer sucht, findet auch erste kleine Lichtblicke. Sie signalisieren noch lange nicht das Ende der Krise, lassen aber zumindest auf ein Ende der Abwärtsspirale hoffen. Mehr... 

Kommentar/Ergänzung: Offensichtlich müßen zum Jahreswechsel halbwegs gute Nachrichten herbeigeschrieben werden. Die Österreicher wollen da nicht zurückstehen. Besser wären gute Vorsätze, die sind vorläufig Mangelware. Aber es sind noch einige Stunden bis zur Silvesternacht. Könnte also noch was werden. So lange müßen wir uns damit zufrieden geben:
Irland, der einstige "keltische Tiger" macht die größten Fortschritte. Nach Prognose der EU-Kommission wird Irland sein Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr auf 1,1 Prozent mehr als verdoppeln und 2014 auf 2,2 Prozent zulegen, heißt es in dem Beitrag. Beim österreichischen Format heißt es zeitgleich: "Irland nach (in) der Krise: Ein Paradies für Schnäppchenjäger". Und faßt zusammen: "Die Krise und die Probleme der einheimischen Banken haben dem keltischen Tiger, die Zähne gezogen. Heute ist die Inselrepublik im Atlantik ein Paradies für Schnäppchenjäger. Vor allem US-Firmen jagen nach profitablen Objekten." Ein Beispiel: "Immobilien, die einst mehr als acht Millionen € gekostet haben sind jetzt um 550.000 zu haben." Mehr hier. Irland wird filetiert. Was übrig bleibt, ist wertloser Schund. Erinnert uns sehr an die Argentinien-Krise. 
Griechenland: "Hoffnungsschimmer für die am Boden liegende griechische Wirtschaft gibt es nur wenige, aber es gibt sie. (...) Die Verbraucher schätzen die Konjunkturaussichten zuletzt so positiv ein wie seit 20 Monaten nicht mehr." Tatsächlich? Die Zeit schreibt gerade: "Die an der Krise verrecken". Thema: "In Athen steigt die HIV-Infektionsrate um rund 1.600 Prozent pro Jahr, vor allem weil mehr Menschen Heroin spritzen. (...) Es gibt eine eindeutige Korrelation zwischen Obdachlosigkeit, Drogenkonsum und HIV-Infektionen." Mehr hier. Die "staatlichen Hilfen für Drogensüchtige wurden gestrichen", mitten in Europa, mitten in der EU. 
Die guten Nachrichten zu Spanien: Geschenkt. Das Land steht vor einem jahrelangen, wahrscheinlich jahrzehntelangen Leidensweg. Die Zeit: "Spanien versetzt das Familiengold" und schreibt: "In Spanien boomt das Geschäft mit dem Gold. Viele Bürger verkaufen Ringe und Ketten, um ihre Miete zahlen zu können – Anleger im Ausland profitieren." Mehr hier
Das Lob für Italien hilft vielleicht Mario Monti bei der Wahl zum nächsten Regierungschef Italiens, hat aber mit der Wirklichkeit wenig zu tun, wie die beiden Grafiken zeigen:
 






Außerdem: "Montis Agenda gegen Italiens Misere" schreibt die SZ über ein Reformprogramm, mit dem Monti das hochverschuldete Land sanieren möchte. Mehr hier. In Italien selbst kommt das Programm nicht sonderlich gut an. Konkreter stellt der Spiegel Montis Pläne vor: "Monti präsentiert Masterplan gegen Italiens Krise" und schreibt dazu einleitend: "Er ziert sich vor dem Wahlkampf, dennoch hat Mario Monti einen ziemlich detaillierten Plan für sein Land. In einem 25-seitigen Papier präsentiert der Reformer seine Strategie gegen Italiens Schuldenkrise - und erhält dafür die Unterstützung des Vatikans." Der Artikel enthält eine Übersicht der Kernpunkte gegen die italienischen Probleme. Mehr hier. Lichtblicke? Wo? Es ist stockfinster!

 
"Hinhauen auf die Länder ist nicht gerechtfertigt"
(wirtschaftsblatt.at) Österreichs Finanzministerin Maria Fekter zeigt sich im WirtschaftsBlatt-Gespräch zuversichtlich für die Stabilität der EU und bricht eine Lanze für den Föderalismus in Österreich. Mehr... 

Kommentar: Es hört einfach nicht auf, mit den Lügen und Halbwahrheiten zu Europa. Auch Maria Fekter ist nicht frei davon. Erinnert eher an verkappte Durchhalteparolen, an Mutmacher. Betrifft nicht ihre Aussagen zur österreichischen Politik, die lassen wir unkommentiert. Ansonsten: Klar ist Föderalismus eine gute Sache, nicht nur für Österreich, funktioniert auch ganz gut in Deutschland, könnte auch in Europa funktionieren.


Die europäische Oase
(project-syndicate.org) Sind Nicht-Europäer viel weniger pessimistisch hinsichtlich Europa als Europäer selbst? Könnte es sein, dass die Distanz eine Voraussetzung dafür ist, die missliche Lage des Kontinents aus einer ausgewogeneren Perspektive zu betrachten? Mehr... 

Kommentar: Dominique Moisi, der Mutmacher aus Frankreich. Ein kritischer Beitrag, mit viel Hoffnung versetzt. Sein Fazit: "Europa bleibt ein wichtiger Akteur in Wirtschaft und Handel – einer, der jederzeit wieder zu neuer Größe finden kann, jetzt, da er die Systemkrise zumindest teilweise überwunden hat. Europa bleibt auch ein Vorbild für Versöhnung, das die Menschen zum Träumen bringt, trotz der zu hohen Arbeitslosenquoten, besonders unter den jungen Menschen. Aber Europa wird nicht mehr als globaler Akteur wahrgenommen – und das ist auch gerechtfertigt. Es ist eine Oase des Friedens, wenn nicht Dynamik. Die Frage für Europäer heute ist, ob sie mit ihrem Status zufrieden sein können und – noch wichtiger – ob sie es sollten."    


Dreiste Griffe in die Taschen der Steuerzahler
(wiwo.de) Eine europäische Bankenaufsicht soll her. Sie ist nicht nur rechtlich umstritten, sondern droht auch zu einem Debakel für deutsche Steuerzahler zu werden. Die können sich wehren – noch. Kolumne von Manfred Gburek. Mehr... 

Kommentar: Klar kommt es zum Rückgriff auf die Steuerzahler. Daran ändern auch die Vorschläge Gbureks nichts, wie dem begegnet werden kann. Am Ende bleiben immer noch  "Financial Repression" und Enteignung als die staatlichen Mittel zur Sanierung seines Haushalts. Es sei denn, man verfolgt eine geopolitische Strategie, nutzt Gesetzeslücken und folgt den Ideen guter Berater

 
2013 wird das Jahr der Währungskriege
(format.at) Der nächste "Weltkrieg" hat längst begonnen. Während Europa das Ende der Schuldenkrise herbeisehnt und die USA noch verzweifelt versuchen, die fiskalische Klippe zum Jahresende zu umschiffen, hat ein anderer Kampf längst eine globale Dimension erreicht. Jüngster Anheizer in dieser Auseinandersetzung ist Japan. Denn der designierte japanische Regierungschef Shinzo Abe hat angekündigt, dass die wichtigste Zentralbank in Fernost bald aus allen Rohren feuern soll: negative Leitzinsen, ein Bekenntnis zu einer "unbegrenzten" Geldpolitik und der Anlauf von noch viel mehr Staatsanleihen stehen auf dem Wunschzettel Abes. Mehr... 

Kommentar: Ein lesenswerter Beitrag. Der gleich mit dem deutschen Wunschdenken aufräumt, die EZB könnte noch einmal zu ihren Wurzeln zurückkehren und eine unabhängige Geldpolitik betreiben. Es sind die anderen, die das Spiel diktieren: Japan, China, USA, Großbritannien, die Schwellenländer. Europa hat die letzten drei Jahre handlungsunfähig verschlafen und daran wird sich auch in den nächsten Monaten nicht ändern. Leider.  


"Die Alten werden abgeschoben"
(heise/telepolis.de) Der Guardian schaut sich den Exportweltmeister Deutschland an. Mehr... 

Kommentar: Der Autor des Beitrages schreibt u. a.: "Der Lack der glänzenden Wirtschaftsmaschine Deutschland blättert ziemlich ab, wenn es um die schwachen Alten in einem Land, dessen Bevölkerung zu "fastest-ageing populations in the world" gehört, derart steht - so die Botschaft des Artikels, dessen Überschrift mit dem "Exportweltmeister" sein Spiel treibt: Germany 'exporting' old and sick to foreign care homes. (...) Der Guardian-Bericht nennt auch Zahlen. Denen zufolge leben geschätzte 7.146 deutsche Rentner in Altenheimen in Ungarn. "Mehr als 3.000 wurden in Heime in der tschechischen Republik geschickt" und 600 in die Slowakei. Darüber hinaus wird eine unbekannte Zahl von deutschen Rentnern in Spanien, Griechenland und der Ukraine erwähnt, ebenso, dass Thailand und die Philippinen eine wachsende Zahl älterer Deutscher anziehen.Wer wundert sich vor diesem Hintergrund noch über die fehlende Solidarität gegenüber den Menschen in den Krisenländern Europas? Direkt zum Guardian-Artikel geht es hier.


Schlechte Altersvorsorge kostet 50 Milliarden
(handelsblatt.com) Schlechte Beratung bei der Altersvorsorge kommt Verbraucher teuer zu stehen. Besonders betroffen sind Kunden, die eine Riester-Rente oder Lebensversicherung abgeschlossen haben. Auch Immobilienbesitzer zahlen drauf. Mehr... 

Kommentar: Die Studie beschreibt die Spitze des Eisbergs. Seit 1998 beispielsweise sind Kapitallebensversicherungen durch das Landgericht Hamburg als Betrug qualifiziert. Trotzdem schließen die Deutschen Jahr für Jahr Unsummen in Lebensversicherungspolicen ab. Selbst jetzt, wo seit Mitte 2011 die Enteignung der Lebensversicherten glasklar in § 89 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) und mit weitreichenden Folgen festgeschrieben ist, melden die Gesellschaften überdurchschnittliches Neugeschäft. Die Kunden machen sich allerhöchstens Sorgen um die Garantieverzinsung und die Überschußbeteiligung, nicht um den höchstwahrscheinlichen Verlust jeglicher Leistung aus dem Vertrag. Selbst in diesem Beitrag spielt weder das Urteil des LG Hamburg, noch die Vorschrift des § 89 VAG, eine Rolle, es wird einfach unterschlagen. Ähnlich verhält es sich bei der Riester-Rente. Längst ist bekannt, daß nur die Gesellschaften einen Nutzen aus diesen Verträgen haben. Ganz egal, weiter werden neue Verträge abgeschloßen. "Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen." Der österreichische Kabarettist Karl Farkas hat Recht. 


Das Endspiel am Fiscal Cliff
(tagesanzeiger.ch) Die Republikaner suchen den Heldentod auf dem Schlachtfeld der Fiskalpolitik. Deshalb ist im Kampf um das US-Budget eine Einigung in letzter Minute sehr
unwahrscheinlich geworden.
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Kommentar/Ergänzung: Eine bemerkenswerte Analyse unserer Nachbarn in der Schweiz. Das Fazit: Der Autor befürchtet, daß sich die Republikaner auf christliche Fundamentalisten, Waffennarren und libertäre Anarchisten reduzieren und sich zu einer ernsthaften Bedrohung für einen modernen Bürgerstaat entwickeln. Ein schwacher Präsident Barack Obama wäre nicht in der Lage, dieser Entwicklung ernsthaft Paroli zu bieten. "Harte Landung" nennt es die SZ und schreibt: "Obama und dem US-Kongress läuft die Zeit davon: In wenigen Tagen drohen Amerikas Bürgern automatisch Steuererhöhungen und den Regierungsbehörden drastische Kürzungen. Dass das Land von der Steuerklippe stürzt, gilt als äußerst wahrscheinlich - nun soll ein Hintertür-Kompromiss zumindest die Geringverdiener vor dem Absturz schützen." Mehr hier. Das Fazit: "Ich glaube, dass wir in den ersten Januarwochen eine Einigung erreichen werden", erklärte am Mittwoch der demokratische Abgeordnete Jim Himes, "das bedeutet aber, dass wir technisch über die Fiskalklippe gehen werden." An dieser Aussage zweifelt inzwischen kaum jemand mehr - in den kommenden Tagen geht es nur darum, wie hart die Amerikaner landen. Die Zeit beschreibt, was passiert, "wenn Amerika über die Klippe springt": "Mehr Arbeitslose, mehr Arme, vielleicht eine Weltwirtschaftskrise: Was passiert, wenn sich die Parteien in Washington im Steuerstreit nicht einigen." Mehr hier. Der Spiegel überschreibt es mit "Der Zeitlupen-Crash" und faßt zusammen: "Das Horrorszenario lautet: Wenn Demokraten und Republikaner sich nicht bis Silvester auf einen Haushalt einigen, bricht Amerikas Konjunktur ein und mit ihr die Weltwirtschaft. In Wirklichkeit wären die Folgen überschaubar - aber nur, wenn der Kompromiss in ein paar Wochen gefunden ist." Mehr hier. Noch eine ausführliche Analyse. Sie kommt zu einem anderen Fazit: Daß der Worst Case nicht eintritt. Falls doch, geben sich die Finanzexperten gelassen.  "Der simple Schluss, dass ein Sturz über die Fiskalklippe unweigerlich eine Rezession bedeutet, ist falsch", sagt Lewis Alexander, Ökonom bei Nomura Securities. Erst wenn Ende Februar noch immer kein Kompromiss in Sicht wäre, würden die Analysten langsam nervös. Dann nämlich rechnen sie damit, dass immer mehr Firmen Investitionen zurückhalten - und eine Abwärtsspirale in Gang setzen, die sich nur noch schwer aufhalten lässt. Überwinden die USA dagegen in den kommenden Wochen ihre Haushaltskrise, würde sich der Abwärtstrend wohl umkehren. So gesehen ist der vielbeschworene Sturz von der Fiskalklippe zunächst eher ein Sprung mit einem Fallschirm. Wir kommen zu dem Schluß: Das Leben geht weiter, alles andere ist Spekulation. 

Quelle: politico.com

"Obama stellt das Weltbild des guten Millionärs in Frage"
(sueddeutsche.de) Die Superreichen verdienen immer mehr, Amerikas Mittelschicht stagniert. Dennoch wehren sich die Multimillionäre vehement gegen höhere Steuern und vergleichen den "respektlosen" Obama mit Hitler und sich selbst mit "geprügelten Ehefrauen". Die Autorin Chrystia Freeland erklärt im Interview, wie die Superreichen ticken. Mehr...

Kommentar: Dieses Interview öffnet die Augen für die Gründe, die sehr wahrscheinlich für die unnachgiebige Haltung der Republikaner bei den Verhandlungen um die Finanzklippe verantwortlich ist. Unbedingt lesen. 


"China drohen gewalttätiger Aufruhr und Chaos"
(welt.de) Im chinesischen Volk gärt der Unmut über Zwangsenteignungen und staatliche Willkür. Hochqualifizierte und Reiche wandern ab, Wissenschaftler drängen den Staat zu Reformen. Mehr...

Kommentar: Chinas Fassade bröckelt gewaltig. Das bleibt nicht ohne Wirkungen auf die Weltwirtschaft. Besonders nicht auf die Pläne deutscher Konzerne, durch den Handel mit China die Ausfälle in Europa teilweise auszugleichen. Oder auf die Investitionen in neue Produktionsanlagen, wie es beispielsweise VW plant. 

Quelle: toonpool.com


Chinas roter Adel scheffelt Milliarden
(spiegel.de) Sie sind die Söhne, Töchter und Erben "unsterblicher" Funktionäre - doch mit Revolution und Kommunismus haben Chinas "Prinzlinge" wenig zu tun. Sie raffen lieber Milliarden, logieren in Palästen und finden nichts dabei. Hinter der strengen Fassade ist die KP zum Selbstbedienungsladen geworden. Mehr...

Kommentar: Wir wollen das nicht kommentieren, empfehlen jedoch dringend, den Beitrag aufmerksam zu lesen. 

"Eye to Eye with China", Quelle: allvoices.com

"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen." 
(Karl Farkas, österreichischer Kabarettist) Stimmt. Es kostet sehr viel Überwindung, sich von den eingefahrenen, ererbten Anlagegewohnheiten zu trennen. Aber nur so geht es. Nur so ist es möglich, Ersparnisse und Vermögen vor den Folgen der weltweit schwelenden Krisen abzusichern.

Die in den ersten Monaten nach ihrer Entstehung noch beherrschbare Finanzkrise entwickelt sich unerbittlich zu einem Finanzkollaps. Die Regierungen, ausnahmslos mitverantwortlich für diese Entwicklung, unternehmen nichts, um dieses schamlose Treiben zu beenden. Im Gegenteil: Die Politiker entpuppen sich als willfährige Helfer der höchst kriminellen Finanzindustrie (hier).  

Deutschland ist oberflächlich betrachtet bisher gut weggekommen. Eine Insel der Seligen – und Scheinheiligen (hier). Dieser Traum geht gerade zu Ende! Die Bundesregierung ist darauf vorbereitet. Längst plant sie heimlich, still und leise, die Enteignung ihrer Bürger (noch einmal hier, inkl. pdf-Datei für das eigene Archiv). Die Diskussion um eine Reichensteuer war garantiert erst der Anfang. 

Es wird Zeit, Ersparnisse bzw. Vermögen vor diesem staatlichen Zugriff in Sicherheit zu bringen. Wir wissen wie es geht und können Ihnen mit Tips und Tricks dabei helfen. Diese Beratung kostet lediglich eine angemessene, einmalige Aufwandsentschädigung. Für die Kontaktaufnahme genügt eine E-Mail an der-oekonomiker@email.de. 

"Neuankömmlinge" und "Auffrischer" können sich hier und hier in unsere wichtigsten Blog-Beiträge einlesen. Die bisherigen „Gastbeiträge“ gibt es hier.