Freitag, 11. Januar 2013

Standpunkt 510 - Nachrichten-Ticker, 10.01.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir versuchen, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance... 


Tagesthemen: 2030 – USA gegen EU-Austritt Großbritanniens – Fekter erklärt EU-Krise – Irrtum Euro-Rettung – Portugal – EU-Sozialreport – Export – Griechenland – Arbeitszeiten in Europa


Top-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht" 
Es ist schon einige Wochen her, daß wir ein neues Update zum Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben. Für „Offliner“ gibt es den Beitrag dort auch als pdf-Datei. Wir haben diesen Beitrag wie immer sorgfältig recherchiert und allgemeinverständlich formuliert. Unabhängig davon sind wir für Anregungen und Ergänzungen oder auch Kritik offen und dankbar. Besonders gut hat uns die folgende „Kritik“ gefallen: „Unbedingt lesenswert; ein ganzes Füllhorn von Fakten und Daten, akribisch aufbereitet. Hier wird genau beschrieben, wie der Diebstahl der Staatskrake vonstatten gehen wird und wie er propagandistisch begleitet werden wird“ (hier). Nach wie vor besteht großes Interesse an diesem Thema. Wir nehmen es als Bestätigung unserer Arbeit und als Ansporn, weiter zu machen wie bisher


Die Welt im Jahre 2030
(project-syndicate.org) Natürlich weiß niemand, wie die Welt in zwei Jahrzehnten aussehen wird, doch gewisse Dinge sind wahrscheinlicher als andere. Unternehmen und Regierungen werden fundierte Abschätzungen vornehmen müssen, weil einige ihrer Investitionen länger als 20 Jahre Bestand haben werden. Der National Intelligence Council  (NIC) der USA hat im Dezember seine Einschätzung veröffentlicht: Global Trends 2030: Alternative Worlds.
Der NIC erwartet eine veränderte Welt, in der „kein Land – weder die USA noch China noch irgendein anderes großes Land – eine Hegemonialmacht sein wird“. Dies spiegelt vier „Megatrends“ wider: die Stärkung des Individuums und das Heranwachsen einer globalen Mittelschicht, die Diffusion der Macht vom Staat hin zu informellen Netzwerken und Bündnissen, durch Urbanisierung, Migration und gesellschaftliche Alterung bedingte demographische Veränderungen sowie eine erhöhte Nachfrage nach Nahrungsmitteln, Wasser und Energie.
Jeder dieser Trends, so der Bericht, verändert unsere Welt und wird „den historischen Aufstieg des Westens seit 1750 weitgehend umkehren, Asiens Gewicht in der Weltwirtschaft steigern und eine neue Ära der ‚Demokratisierung‘ auf internationaler und nationaler Ebene einleiten“. Die USA werden in Bezug auf Hard Power und Soft Power „Erster unter Gleichen“ bleiben, doch „das ‚unipolare Moment‘ ist vorbei“.
Man erhält freilich nie zuverlässige Ergebnisse, indem man aktuelle Trends einfach fortschreibt. Überraschungen sind unvermeidlich; daher zeigt der NIC zugleich einige von ihm als „Game Changer” bezeichnete Faktoren auf – Ereignisse, die die vorherrschenden Trends auf überraschende Weise verändern könnten. Von  Joseph S. Nye. Mehr...

Kommentar: Es ist schwer vorstellbar, aber die Weichen für die Entwicklung bis 2030 werden heute gestellt, in diesen Wochen, in den kommen Monaten, in den nächsten paar Jahren. Die Finanzkrise lastet seit 2008 wie ein Krebsgeschwür auf der Welt. Ausnahmslos alle Regionen sind davon befallen. Einige wenige Flecken gibt es, da hält sich das Geschwür der Krise vorläufig noch zurück, verbirgt sich unter der Oberfläche des schönen Scheins. Nur Täuschung, ausbrechen wird sie auch dort noch. Deshalb sind Perspektiven wichtig, an denen sich die eigenen Gedanken orientieren können, die nützliche Hinweise darauf geben, wie die persönlichen Verhältnisse auf die absehbare Verschärfung der Krise eingestellt werden können. Das Wichtigste: Eigeninitiative ist notwendig. Die Regierung wird die Bürger nicht schützen. Nicht weil sie es nicht können, sondern weil sie es nicht wollen. Politiker sind machtbesessen, diesem Zustand ordnen sie alles andere unter. Deutsche Regierungen haben in der Vergangenheit immer wieder sehr gründlich den Menschen ihre Ersparnisse genommen, sie enteignet. Dagegen gibt es geeignete Maßnahmen, um sich zu schützen. Nur, was ständig unterschätzt wird, die Zeit dafür läuft unaufhaltsam ab. 

Dieser Beitrag des Amerikaners Nye zeigt, daß es auch noch ein Leben nach der Krise gibt. Aus diesem Grund lohnt es sich, die kommenden Krisenjahre so gut wie möglich zu überstehen, sich abzusichern, vorzusorgen für die Zeit danach. Nye stellt zum Schluss fest: "Der NIC-Bericht kommt zu Recht zu dem Schluss, dass es keine vorgegebene Antwort auf die Frage gibt, wie die Welt 2030 aussehen wird. Ob die Zukunft gut oder schlecht wird, hängt auch von den politischen Strategien ab, die wir heute ergreifen." Das ist die Maßregel für jeden Einzelnen: Die Zukunft wird dann gut, wenn heute die richtigen Strategien ergriffen werden.


USA warnen Großbritannien vor Distanz zur EU
(format.at) Euroskeptikern in Großbritannien bläst eisiger Wind ins Gesicht: Sowohl aus den Reihen der eigenen Unternehmen als auch aus den USA wird die Kritik an wachsender Distanz zur Europäischen Union lauter. Mehr...

Kommentar: Schon sind wir wieder im Heute. Amerika ruft Großbritannien zur Ordnung. Unsere LeserInnen wußten längst Bescheid. Wir sind schon immer der Meinung, daß die Briten in Wahrheit die EU nicht verlassen werden, weil der große Bruder dazu nie und nimmer sein Okay geben wird. Großbritannien ist für die USA als Mitglied der EU von Bedeutung, ein Brückenkopf ihrer Interessen. Den werden die Amerikaner nicht aufgeben. Und die Briten können sich so viel Eigenständigkeit von Amerika nicht leisten, um eigenmächtig den Schritt heraus aus der EU zu machen. Wir bedauern das sehr, für uns war der Beitritt vor vierzig Jahren schon ein Unglück. Die Briten waren zuallererst Engländer, Nachfolger einer Weltmacht, die einmal 25% der Weltbevölkerung beherrscht hat und in jedem Winkel der Welt vertreten war. Das ist schon lange Geschichte, aber die Briten können sich damit einfach nicht abfinden. Sie wollen sich nicht in den Dienst Europas stellen, obwohl sie einen Platz weit vorne in der politischen Führung des Kontinents einnehmen könnten - nur nicht alleine. Das ist jetzt prophetisch, aber über kurz oder lang wird Großbritannien an dieser Haltung zerbrechen, politisch und wirtschaftlich. Das Land lebt vornehmlich von der Londoner City. Die verdient ihr Geld als Schlüsselspieler im weltweiten Finanz-Casino. Wie lange noch? Die Einsätze sind hoch, vieles ist betrügerisch. Die Realwirtschaft hat Großbritannien seit Maggie Thatcher konsequent abgewirtschaftet. Industriearbeitsplätze stellen nur noch einige ausländische Konzerne in ihren Fabriken zur Verfügung. Scheidet Großbritannien aus der EU aus, verlieren diese Unternehmen sofort das Interesse an diesem Standort. Schottland wird nicht mehr Ruhe geben, bis es sich von Großbritannien separiert hat. Bereits heute steht fest: die Schotten wollen in der EU bleiben. Da brauchen die Konzerne nur ein paar Hundert Kilometer umzuziehen und bleiben weiter in der EU.  


Fekter: "Schuldenkrise weitgehend bewältigt"
(diepresse.com) Für Maria Fekter ist der Euro wieder stabil. Eurogruppen-Chef Juncker, den sie schon öfter auf dem falschen Fuß erwischt hatte, sieht das ganz anders. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Arme Österreicher, jetzt spinnt auch noch ihre Finanzministerin. Nach Schäuble und Barroso fühlt auch sie sich berufen, die europäische Krise für die Zukunft zu bagatellisieren. Dabei wäre es doch so leicht, sich hin und wieder an die folgende Regel zu halten: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Jean-Claude Juncker, in den letzten Monaten nicht immer auf der Höhe der Zeit, findet zum Ende seiner Amtszeit wieder zu alter analytischer Stärke. Er findet,  "wir sollten uns keinen Illusionen hingeben". Immerhin sieht er "die Talsohle durchschritten". Die Welt titelt: Juncker warnt Euro-Länder vor "schwierigen Zeiten" und faßt es so zusammen: "Kurz vor seinem Ausscheiden aus dem Amt spricht Euro-Gruppen-Chef Juncker noch mal Klartext. Die Euro-Krise sei keineswegs schon zu Ende. Die Länder sollten sich keinen Illusionen hingeben. Mehr hier. Leider hat Juncker mit einer Sache Unrecht: In der europäischen Krise ist die Talsohle noch in weiter Ferne. Wie sehr Schäuble, Barroso oder Fekter mit ihren Äußerungen die Menschen an der Nase herumführen, beschreibt ein Beitrag sehr gut, der gerade bei heise/telepolis.de erschienen ist: "In Brüssel wird nun offiziell verkündet, die Eurokrise sei vorbei. Doch das passt nicht damit zusammen, dass die Euro-Zone in der Rezession steckt, die Arbeitslosigkeit auf immer neue Rekordwerte steigt und das Wachstum in den Schwellenländern zu lahmen beginnt. Am Abwärtstrend wird sich trotz neuer Psychologie zur Krisenbekämpfung nichts ändern, solange am drastischen Sparkurs festgehalten wird. Diese Meinung setzt sich offenbar auch im Internationalen Währungsfonds (IWF) durch. (...) So ist nicht verwunderlich, dass IWF-Chefin Christine Lagarde sogar vor der Gefahr einer neuen großen Weltwirtschaftskrise warnt. Mehr hier. Da gibt es richtig viel Gedankenfutter.


Der Irrtum der Euroretter und das Schweigen im Blätterwalde
(nachdenkseiten.de) Die vornehmste Aufgabe der Volkswirtschaftslehre ist es, die Politik zu beraten. Auf Basis der Beratung durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) verordnete die Politik halb Europa eine selbstmörderische Kürzungspolitik. Doch das neue Jahr begann mit einem Paukenschlag. Einer der einflussreichsten Volkswirte, Olivier Blanchard, seines Zeichens Chefökonom des IWF, gibt plötzlich zu, dass man sich in der Vergangenheit „verrechnet“ habe und die vom Währungsfonds vorgeschlagene Kürzungspolitik womöglich die aktuelle Krise sogar noch verschärft. Dieses Eingeständnis stellt die bisherige Politik der „Euroretter“ komplett in Frage. Eigentlich sollte man nun erwarten, dass Blanchards Offenbarungseid politisches Tagesgespräch Nummer Eins ist. Doch weit gefehlt. Der erste SPIEGEL des neuen Jahrs machte nicht mit dem Thema „Der Irrtum der Euroretter“ auf, sondern fragte sich, ob das männliche Geschlecht mit der modernen Gesellschaft überfordert sei. Über die neuen Rechenkunststücke des IWF verliert der SPIEGEL kein Wort. Auch der Tagesschau war das eingestandene Versagen des IWF keine Meldung wert. Der Dogmatismus der ökonomischen Debatte hierzulande macht offenbar blind. Von Jens Berger. Mehr...

Kommentar: Zugegeben, der Beitrag ist stellenweise keine leichte Kost. Trotzdem sehr zu empfehlen. Alleine schon deshalb, weil der IWF seiner eigenen Selbsterkenntnis, die Jens Berger ausführlich erläutert, nicht Folge leisten wird. In Europa geht es mit den Spardiktaten weiter wie bisher, obwohl der IWF seinen Einfluss geltend machen könnte, diesen Nonsens zu verhindern. Der folgende Artikel zeigt beispielhaft, was wir meinen: 


Hoch verschuldetes Portugal soll mehr Beamte feuern
(welt.de) Trotz Milliardenkürzungen: Portugal steckt in der Krise fest. Der Internationale Währungsfonds hat nun weitere Sparmöglichkeiten ausgemacht: Vor allem bei Beamten kann noch gestrichen werden. Mehr...

Kommentar: Scheinbar glaubt der IWF seinen eigenen Erkenntnissen nicht (die gibt es zum nachlesen  hier, leider nur in Englisch). Da sind halt auch nur sture Technokraten am Werk. Die Portugiesen gehen bereits täglich auf die Straße und protestieren. Wir sind fest davon überzeugt: Die Menschen dort werden sich nicht mehr sehr viel länger drangsalieren lassen, die Demonstrationen werden sich zu Unruhen ausweiten.  Gut möglich, daß sich die Regierung dann auch nicht länger an der Macht halten kann. Sogar Polizei und Militär haben schon gegen die Zustände demonstriert. Es bleibt spannend, am südwestlichen Rand Europas. 


Brüsseler Spitzen
(nordbayern.de) Fleißsternchen für den vermeintlichen Musterschüler Deutschland, Kopfnüsse für die ewigen Faulenzer im Süden: Der Sozialbericht der EU lässt einen ratlos zurück. Auf der einen Seite zeichnet Sozialkommissar Andor ein leider nur allzu realistisches Bild von der desolaten Lage in weiten Teilen der Gemeinschaft. Und auf der anderen Seite empfiehlt er den Krisenstaaten teilweise genau die Therapien, die deren Niedergang beschleunigt haben. Verstehen muss man diese Brüsseler Schizophrenie nicht. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Ein hervorragender Artikel der Nürnberger Nachrichten. Da sitzt jedes Wort und auch das Fazit kommt auf den Punkt: Der Sozialreport zeigt, dass die sozialen Ungleichheiten in den Euroländern stärker ausgeprägt sind als in den Nicht-Euroländern. Sprich: Die Eurozone leidet darunter, dass sie zwar eine gemeinsame Währung, aber keine gemeinsame Politik hat. Das ist inzwischen bekannt, doch die Regierung Merkel stemmt sich weiter vehement gegen jede Veränderung. Und daran wird sich auch nichts ändern: Denn im deutschen Superwahljahr 2013 ist es allemal einfacher, den Krisenstaaten weitere Sparbemühungen abzuverlangen, als neue Lösungen anzubieten. Die folgende Grafik macht die Probleme am Beispiel der Jugendarbeitslosigkeit augenfällig: 

Quelle: zerohedge.com
  
Wer immer noch glaubt, diese Entwicklung läge an den betroffenen Ländern selbst, der möge sich bitte noch einmal den Chart in unserem Nachrichten-Ticker vom 08.01. ansehen (hier). Der macht deutlich, daß sich die Arbeitslosigkeit in Europa erst seit der Lehman-Pleite im Herbst 2008 drastisch erhöht hat. Nicht zuletzt wegen der zuerst halbherzigen und später falschen Lösungsversuche. "Die hektische Eile nach der langen Weile" beschreibt es Ralf Streck am 10.05.2010 bei heise/telepolis.de. Sein Resümee: "Der absurde Kurs der Bundesregierung in der Frage eines Hilfspakets für Griechenland hat sich zum Rohrkrepierer entwickelt. Der schwarz-gelbe Schlingerkurs vor den Wahlen in Nordrhein-Westfalen hat einen Flächenbrand ausgelöst. Die spekulativen Angriffe haben sich ausgeweitet und vor allem die Refinanzierungskosten für Portugal, Irland und Spanien steigen. Doch auch der Schuldenrekordhalter Italien rückt ins Zielfernrohr." Mehr hier


Die verarmten griechischen Reichen
(heise/telepolis.de) Einige Dinge und Hauptakteure beim Namen genannt. Athen bereitet sich mal wieder auf ein Zittern um die nächste Kredittranche vor. Erneut stehen, das ist bereits absehbar, neue Sparmaßnahmen ins Haus. Die Mehrheit der Medien wird sich auf bekannte, griffige Anekdoten von blinden Taxifahrern und verheirateten Witwern konzentrieren und gleichzeitig Hellenen auf Staatsbesuch feiern. Schwesterblätter der Feiernden schlagen parallel ohne Nennung entscheidender Details auf die am Boden liegende griechische Wirtschaft ein. Diskussionen um verschwindende Listen mit Steuersünder werden weiterhin für Schlagzeilen sorgen. Eine wirkliche Aufklärung der Skandale wird jedoch nur von wenigen verfolgt. Mehr... 

Kommentar: Dieser Beitrag demaskiert einmal mehr die Rettungsmaßnahmen der Troika als vollkommene Farce. Den kleinen Leuten rauben EU und griechische Regierung das letzte Hemd und zerstören dauerhaft ihre Lebensgrundlage, während die reichen Griechen - unbehelligt von den Spardiktaten aus Brüssel - weiter ihr Unwesen treiben dürfen.  Unser Fazit: Am Beispiel Griechenland zeigt sich das korrupte politische System in Europa. Kungelei mit den Reichen und Mächtigen ersetzt den verfassungsmäßigen Auftrag der Regierungen und politischen Parteien. Die Folgen liegen auf der Hand: Bürgerkriegsähnliche Unruhen, rechtsradikale Parteien erhalten verstärkt Zulauf. 


Fleißige Österreicher und faule Dänen
(wirtschaftsblatt.at)  Statistisch gesehen arbeiten Österreicher hinter den Briten EU-weit pro Woche am meisten. Die Stechuhr früher zu betätigen, könnte künftig aber trotzdem Sinn machen. Mehr... 

Kommentar: Erstaunlich, es sind nicht die Südeuropäer, allen voran die Griechen, die in diesem Artikel angeprangert werden. Ganz im Gegenteil. Alleine deshalb verdient der Beitrag schon Erwähnung.  


"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen." 
(Karl Farkas, österreichischer Kabarettist) Stimmt. Es kostet sehr viel Überwindung, sich von den eingefahrenen, ererbten Anlagegewohnheiten zu trennen. Aber nur so geht es. Nur so ist es möglich, Ersparnisse und Vermögen vor den Folgen der weltweit schwelenden Krisen abzusichern.

Die in den ersten Monaten nach ihrer Entstehung noch beherrschbare Finanzkrise entwickelt sich unerbittlich zu einem Finanzkollaps. Die Regierungen, ausnahmslos mitverantwortlich für diese Entwicklung, unternehmen nichts, um dieses schamlose Treiben zu beenden. Im Gegenteil: Die Politiker entpuppen sich als willfährige Helfer der höchst kriminellen Finanzindustrie (hier).  

Deutschland ist oberflächlich betrachtet bisher gut weggekommen. Eine Insel der Seligen – und Scheinheiligen (hier). Dieser Traum geht gerade zu Ende! Die Bundesregierung ist darauf vorbereitet. Längst plant sie heimlich, still und leise, die Enteignung ihrer Bürger (noch einmal hier, inkl. pdf-Datei für das eigene Archiv). Die Diskussion um eine Reichensteuer war garantiert erst der Anfang. 

Es wird Zeit, Ersparnisse bzw. Vermögen vor diesem staatlichen Zugriff in Sicherheit zu bringen. Wir wissen wie es geht und können Ihnen mit Tips und Tricks dabei helfen. Diese Beratung kostet lediglich eine angemessene, einmalige Aufwandsentschädigung. Für die Kontaktaufnahme genügt eine E-Mail an der-oekonomiker@email.de. 

"Neuankömmlinge" und "Auffrischer" können sich hier und hier in unsere wichtigsten Blog-Beiträge einlesen. Die bisherigen „Gastbeiträge“ gibt es hier.