Montag, 14. Januar 2013

Standpunkt 513 - Nachrichten-Ticker, 13.01.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir versuchen, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance...  


Tagesthemen: Chart-Show 2012 – Schweizerische Notenbank – Währungskrieg – Italien 


Top-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht" 
Es ist schon einige Wochen her, daß wir ein neues Update zum Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben. Für „Offliner“ gibt es den Beitrag dort auch als pdf-Datei. Wir haben diesen Beitrag wie immer sorgfältig recherchiert und allgemeinverständlich formuliert. Unabhängig davon sind wir für Anregungen und Ergänzungen oder auch Kritik offen und dankbar. Besonders gut hat uns die folgende „Kritik“ gefallen: „Unbedingt lesenswert; ein ganzes Füllhorn von Fakten und Daten, akribisch aufbereitet. Hier wird genau beschrieben, wie der Diebstahl der Staatskrake vonstatten gehen wird und wie er propagandistisch begleitet werden wird“ (hier). Nach wie vor besteht großes Interesse an diesem Thema. Wir nehmen es als Bestätigung unserer Arbeit und als Ansporn, weiter zu machen wie bisher


Chart-Show 2012
(der-oekonomiker.blogspot.de) Es ist ein Jahresrückblick der besonderen Art. Ein Augenschmaus: An Hand vieler Charts des vergangenen Jahres zeigen augenfällig, wie fest die Finanzkrise noch immer die ganze Welt im Griff hat. Mehr... 

Kommentar: Sehenswert. 


Die brisante Wette der Schweizer Notenbank
(spiegel.de) Von wegen Hort der Stabilität: Die Schweiz fährt eine hochriskante Strategie, um den Kurs des Franken gegenüber dem Euro zu drücken und so der eidgenössischen Exportwirtschaft zu helfen. Auf diese Weise wird das Land doch noch in die Euro-Krise hineingezogen. Mehr...

Kommentar: Wow, die ehemals ultra-konservative Schweizerische Nationalbank (SNB) betreibt Wirtschaftspolitik - mit allen Mitteln. Wie sehr haben sich durch die Krise in Europa die Zeiten geändert. Für die kleine Schweiz bedeutet das: Probleme bis unters Dach. Deren Bekämpfung schafft nur wieder neue Schwierigkeiten. Der Teufel wird mit dem Beelzebub ausgetrieben. Die SNB kauft Wertpapiere anderer Länder, und ihr Bestand an Währungsanlagen, Anleihen, Aktien und Gold - insgesamt fast 500 Milliarden Franken (rund 413,5 Milliarden Euro) - ist inzwischen fast so hoch wie die gesamte Wirtschaftsleistung des Landes. Zum Vergleich: Die Anleihe- und Hypothekenkäufe des Fed summieren sich auf einen Betrag von rund 20 Prozent des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts. Andererseits: Gerät die SNB tatsächlich in die Bredouille, steht es auch um alle anderen Notenbanken und das weltweite Finanzsystem schlecht. Die möglichen Verluste der SNB sind dann nur ein winzig kleiner Teil eines riesigen, billiardenschweren Problems, also vor diesem Hintergrund vollkommen vernachlässigbar. 
Die Schweiz sitzt noch auf einem anderen Sprengsatz, wie die folgende Grafik zeigt. Es sind die beiden Großbanken UBS und Credit Suisse. 

Quelle: manager-magazin.de


Die Welt steht vor dem nächsten Währungskrieg
(welt.de) Japans Regierung läutet eine neue Runde des Gelddruckens ein. Das könnte leicht zu einem globalen Wettlauf der Abwertungen führen. Und am Ende müssten alle Wirtschaftsmächte darunter leiden. Mehr...

Kommentar: Das Vorhaben Japans war Teil des Wahlkampfes der LDP und deshalb schon seit Wochen bekannt. Darin gleich den Auslöser für einen neuen Währungskrieg zu sehen, halten wir für wenig wahrscheinlich. 


 Warum ein Mittelständler in den USA neu startet
(welt.de) Vier Generationen lang produzierte das Familienunternehmen Rapa Autoteile in Oberfranken. Dann zog der Mittelständler in die USA. Ein Lehrstück über die Chancen und Zwänge der Globalisierung. Mehr...

Kommentar: Ein Beitrag für alle LeserInnen, die Amerika schon voreilig abgeschrieben haben. Die Zukunft wird zeigen, daß nicht China und die hochgelobten Schwellenländer, oder gar Europa, die Weltwirtschaft wieder anschieben werden, sondern wieder einmal die USA. Zugegeben, bis dahin ist es noch ein weiter Weg. So lange sich Demokraten und Republikaner nicht auf einen New Deal 2.0 einigen können, wird es keine Initialzündung geben. Letztlich ist Amerika nach wie vor das Maß der Dinge, ob es dem Rest der Welt passt oder nicht. Das wäre jedoch nur der halbe Erfolg. Für die andere Hälfte müssen Finanzsystem und Finanzindustrie weltweit endlich tiefgreifend reformiert werden. Ohne Rücksicht auf "Systemrelevanz", "too big to fail" oder "too big to rescue". 


Italiens Jugend ohne Hoffnung 
(derstandard.at) Das Hauen und Stechen vor den Parlamentswahlen ist voll im Gang. Konzepte zur Bekämpfung insbesondere der hohen Jugendarbeitslosigkeit fehlen. Mehr...

Kommentar: Der Nährboden für gewalttätige Unruhen, die reihum alle krisengeplagten Länder erfassen können.   


"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen." 
(Karl Farkas, österreichischer Kabarettist) Stimmt. Es kostet sehr viel Überwindung, sich von den eingefahrenen, ererbten Anlagegewohnheiten zu trennen. Aber nur so geht es. Nur so ist es möglich, Ersparnisse und Vermögen vor den Folgen der weltweit schwelenden Krisen abzusichern.

Die in den ersten Monaten nach ihrer Entstehung noch beherrschbare Finanzkrise entwickelt sich unerbittlich zu einem Finanzkollaps. Die Regierungen, ausnahmslos mitverantwortlich für diese Entwicklung, unternehmen nichts, um dieses schamlose Treiben zu beenden. Im Gegenteil: Die Politiker entpuppen sich als willfährige Helfer der höchst kriminellen Finanzindustrie (hier).  

Deutschland ist oberflächlich betrachtet bisher gut weggekommen. Eine Insel der Seligen – und Scheinheiligen (hier). Dieser Traum geht gerade zu Ende! Die Bundesregierung ist darauf vorbereitet. Längst plant sie heimlich, still und leise, die Enteignung ihrer Bürger (noch einmal hier, inkl. pdf-Datei für das eigene Archiv). Die Diskussion um eine Reichensteuer war garantiert erst der Anfang. 

Es wird Zeit, Ersparnisse bzw. Vermögen vor diesem staatlichen Zugriff in Sicherheit zu bringen. Wir wissen wie es geht und können Ihnen mit Tips und Tricks dabei helfen. Diese Beratung kostet lediglich eine angemessene, einmalige Aufwandsentschädigung. Für die Kontaktaufnahme genügt eine E-Mail an der-oekonomiker@email.de. 

"Neuankömmlinge" und "Auffrischer" können sich hier und hier in unsere wichtigsten Blog-Beiträge einlesen. Die bisherigen „Gastbeiträge“ gibt es hier