Dienstag, 22. Januar 2013

Standpunkt 521 - Nachrichten-Ticker, 21.01.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir versuchen, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance... 


Tagesthemen: Roubini-Rückblick 2012 – Spekulation vs. Nahrungsmittel – 200 Millionen Arbeitslose  – Exportüberschuss 2012 – Subprime-Krise USA – Korruption in Spanien – Japan – EU-Austritt Großbritannien 


Top-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht" 
Es ist schon einige Wochen her, daß wir ein neues Update zum Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben. Für „Offliner“ gibt es den Beitrag dort auch als pdf-Datei. Wir haben diesen Beitrag wie immer sorgfältig recherchiert und allgemeinverständlich formuliert. Unabhängig davon sind wir für Anregungen und Ergänzungen oder auch Kritik offen und dankbar. Besonders gut hat uns die folgende „Kritik“ gefallen: „Unbedingt lesenswert; ein ganzes Füllhorn von Fakten und Daten, akribisch aufbereitet. Hier wird genau beschrieben, wie der Diebstahl der Staatskrake vonstatten gehen wird und wie er propagandistisch begleitet werden wird“ (hier). Nach wie vor besteht großes Interesse an diesem Thema. Wir nehmen es als Bestätigung unserer Arbeit und als Ansporn, weiter zu machen wie bisher. 


Die wirtschaftlichen Fundamentaldaten für 2013 
(project-syndicate.org) Die Weltwirtschaft wird in diesem Jahr ähnlichen Bedingungen ausgesetzt sein wie bereits 2012. Hier gibt es keine Überraschungen: ein weiteres Jahr mit einem durchschnittlichen weltweiten Wachstum von etwa 3% und mit sehr unterschiedlichen Erholungsraten – in den Industriestaaten wird das Wachstum unterdurchschnittliche 1% betragen, und in den Entwicklungsländern etwa 5%. Aber es gibt auch ein paar wichtige Unterschiede.
Die meisten hochentwickelten Volkswirtschaften werden weiterhin darunter leiden, Schulden und Fremdkapital abbauen zu müssen, was das Wirtschaftswachstum bremst. Aber nicht nur die Peripherie der Eurozone und Großbritannien müssen dieses Jahr sparen, sondern auch viele andere Industrieländer. Die Sparmaßnahmen greifen auf den Kern der Eurozone, die Vereinigten Staaten und andere Industrienationen über (mit Ausnahme von Japan). Angesichts synchron verlaufender Haushaltskonsolidierungen in den meisten fortgeschrittenen Volkswirtschaften könnte ein weiteres Jahr mäßigen Wachstums in einigen Ländern zu einer echten Depression führen. Mehr...


Kommentar: Wir waren kürzlich tatsächlich davon überzeugt, die Vorhersagen für 2013 wären am Ende. Weit gefehlt, anläßlich des diesjährigen Weltwirtschafsforums in Davos hat sich Nouriel Roubini noch zu Wort gemeldet. Das können wir natürlich nicht ignorieren, schliesslich gilt Roubini als einer der wenigen Ökonomen, die frühzeitig die Subprime-Krise in den USA vorhergesagt haben. Bei der SZ ist er "Der Prophet des Untergangs" (hier). Der Mann ist als ausgesprochener Schwarzmaler bekannt und bleibt auch in diesem Beitrag seinem Ruf (Dr. Doom, O-Ton New York Times Magazine) treu. In den USA erwartet er "früher oder später wieder einen Kampf um die Schuldenobergrenze". Als Normalzustand für Europa sieht er "Stagnation und Rezession", Für China erwartet er eine "harte Landung" bis Ende 2013. In den Schwellenländern läßt das Wachstum nach. Sein Fazit: "Auch wenn die Gefahr, dass alle diese Risiken in ihrer schwersten Form eintreten, gering ist, könnte jedes einzelne von ihnen ausreichen, die Weltwirtschaft zu lähmen und in eine Rezession zu stürzen. Und wenn auch nicht jede dieser Gefahren extreme Ausmaße annehmen wird, so sind sie doch alle in gewisser Form bereits sichtbar oder absehbar. Zu Beginn des Jahres 2013 sind die Abwärtsrisiken für die Weltwirtschaft auf dem Vormarsch." Roubini formuliert seine Vorschau sehr geschickt, im Vergleich zu früheren Vorhersagen legt er sich in diesem Jahr nicht mehr fest, sondern läßt sich das berühmte Hintertürchen offen. Bisher war er jedenfalls dogmatischer. 


“Sämtliche Maßnahmen der EZB werden sich als nichtig erweisen”
(format.at) Im letzten Jahr sagten zahlreiche Ökonomen und Investoren, angeführt von Nouriel Roubini, ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euroraum voraus. Aber sie hatten nicht mit der Entschlossenheit der europäischen Politiker und Notenbanker gerechnet, die Währungsunion zu bewahren und die Lasten unterschätzt, die die Griechen bereit waren zu schultern. Mehr...

Kommentar: Roubini ist mit seinen depressiven Vorhersagen nie alleine. Das zeigt beispielsweise dieser Rückblick auf die Prophezeiungen zu Griechenland im vergangenen Jahr. Alles hochkarätige Experten, die sich geirrt haben: "Aber auch andere Auguren hatten Zweifel am Fortbestand der aus 17 Ländern gebildeten Währungsunion und erklärten, ein Ausscheiden Griechenlands stehe unmittelbar bevor, sei unvermeidlich oder im eigenen Interesse. So äußerten sich beispielsweise Hedgefondsmanager John Paulson, Goldman-Sachs-Präsident Gary Cohn, die Nobel-Preisträger Paul Krugman und Joseph Stiglitz, der Vorstandsvorsitzende von Pacific Investment Management Co. (PIMCO, Teil des Allianz-Konzerns, Anm. von uns), Mohamed El-Erian sowie Kenneth Rogoff und Martin Feldstein von der Harvard University und der Chefvolkswirt der Citigroup Inc., Willem Buiter." So heißt es im Beitrag. Teilweise Leute, deren Meinung wir selbst hoch schätzen. Einige von ihnen halten einen "Grexit" immer noch für möglich. Da kann man nicht viel verkehrt machen, dieses Szenario hat sicherlich eine 50:50-Chance. 


Appetit auf Rohstoffhandel
(fr-online.de) Die Deutsche Bank beendet ihre Spekulations-Pause mit Finanzinstrumenten auf Agrarprodukte. Der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, begründet diese Entscheidung mit Untersuchungen, die keine stichhaltigen Belege für einen Zusammenhang der Geschäfte mit dem Hunger in der Welt erbracht hätten. Mehr...

Kommentar: In diesem Beitrag versucht die Frankfurter Rundschau zur Spekulation mit Nahrungsmitteln Stellung zu beziehen. Irgendwie bleibt sie aber wachsweich, findet, der Standpunkt der Deutschen Bankspekulativ ausgerichtete Anleger seien „unverzichtbar für das Funktionieren von Rohstoffmärkten“ sei "nicht von der Hand zu weisen". Dann kommt doch noch ein kritischer Unterton: "An den Rohstoffbörsen zirkuliert allerdings ein Vielfaches des Kapitals, das für derartige Versicherungen nötig wäre. Deshalb fordert Foodwatch, wirksame Positionslimits an den Börsen einzuführen und reine Kapitalanleger, also branchenfremde Investoren, von den Handelsplätzen zu verbannen − oder Fitschen & Co. treten den Gegenbeweis an." Das, da sind wir uns sicher, wird nicht passieren. Wir haben gestern selbst zu diesem Thema Stellung genommen und aussagefähige Charts aufgeboten. Bitte hier noch einmal nachlesen. 


ILO rechnet mit Millionen mehr Arbeitslosen
(derstandard.at) Die Vereinten Nationen glauben, dass 2013 über 200 Millionen Menschen erwerbslos sind. Die Politik müsse mehr dagegen tun. Mehr... 

Kommentar: Die International Labour Organization (ILO) ist eine Sonderorganisation der UN und damit beauftragt, soziale Gerechtigkeit sowie Menschen- und Arbeitsrechte zu befördern (Quelle: Wikipedia, 21.01.2013). Für 2014 sollen weitere 3 Millionen Arbeitslose hinzu kommen. Wesentlich verantwortlich dafür macht die ILO - wieder einmal - die Krise in Europa. Damit macht sie es sich viel zu einfach. Zur Lösung sollen die Banken wieder in den Dienst der Realwirtschaft gestellt werden und gleichzeitig Europa einen "effektiven Neustart" für die Problemstaaten versuchen. Wenigstens diese Ansätze sind richtig. Nur gibt es kaum Hoffnung darauf, daß die krisenmanagernden Politiker diese Vorschläge aufgreifen. Noch machen die das, was ihnen ihre Berater aus der Finanzindustrie soufflieren. Denen geht es aber nur um drei Dinge: Die gigantischen Verluste ihrer Zunft weiter zu verstecken, die offensichtlichen Teile dieser Verluste auf die Bürger der betroffenen Staaten abzuwälzen und an diesem Hin und Her noch kräftig zu verdienen. 


Deutschlands Exportüberschuss 2012 gefährdet Stabiltät 
(diepresse.com) Das Ifo-Institut kritisiert, dass ein Teil der Exporte in die Euro-Länder quasi mit deutschem Steuerzahlergeld finanziert wird. Nur China erzielt einen größeren Saldo. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Es ist immer wieder ein Genuss, wenn sich Hans-Werner Sinn zu Wort meldet. Vor allen Dingen, wenn er hinlänglich Bekanntes als große Entdeckung in der Öffentlichkeit feiert. Dabei ist es so einfach: Das Plus des Einen ist das Minus des Anderen. Schon immer.  Die folgende Grafik zeigt das Ungleichgewicht: 






Natürlich kommt das Geld für die Finanzierung des Handelsüberschusses aus Deutschland. Woher sonst? Fällt es vom Himmel? Deutschland will seine Produkte verkaufen, um jeden Preis. Also muss es auch das Kapital dafür bereitstellen: 





Was in diesem Beitrag über den Umgang mit den Target-Krediten geschrieben steht, ist schlicht falsch. Es ist Sinn's Steckenpferd, diese Sau immer wieder einmal durch das mediale Dorf zu jagen. Der Grund ist einfach: Das Thema ist komplex und schwer verdaulich. Da kann man leicht Thesen aufstellen, bei denen sich niemand die Mühe macht, sie zu überprüfen. Einige Experten haben schon den Versuch unternommen, die Sache verständlich zu erklären, leider ohne Erfolg. Deutschland hört auf den Un-Sinn von Hans-Werner Sinn. Auch für Laien verständlich ist ein Beitrag, der im vergangenen Sommer bei nachdenkseiten.de erschienen ist. Damals behauptete der sogenannte haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider,  in einem Interview den Schwach-Sinn, der deutsche Steuerzahler hafte im Rahmen der Eurokrise bereits für "eine Billion Euro". Jens Berger antwortete darauf mit einem Beitrag unter der vielsagenden Überschrift "Die SPD, Hans Werner Sinn und die Billionenfrage". In diesem Beitrag erklärt der Autor die Haftung der Steuerzahler, den Target-Wirrwarr und warum der Steuerzahler nicht für Notenbankverluste aufkommen muss. Mehr hier. Da bleiben keine wichtigen Fragen mehr offen. Wer sich in die Thematik richtig verkeilen möchte, der findet reichlich Links zu Studien und Aufsätzen. Unser Fazit: Leute wie Hans-Werner Sinn und Carsten Schneider lassen keine Gelegenheit aus, um der Öffentlichkeit ein X für ein U vorzumachen. Denen geht es nicht um die Sache, sondern nur um ihre Eitelkeit. Die Journaille liest außerdem Sinn jedes Wort von den Lippen ab und übernimmt alles was er absondert als die ultimative Heilslehre. Schändlich. 


USA tanzen wieder auf dem Subprime-Vulkan
(derstandard.at) Nach dem Crash erschweren die USA Hypotheken. Für potenzielle Autokäufer ist schlechte Bonität aber derzeit kein Problem. Subprime-Kredite sind wieder in, lautete etwa der Tenor in einem Reuters-Bericht im vergangenen September. Diesmal geht es allerdings nicht um Immobilien. Vielmehr werden Autos mit den Krediten finanziert, die wieder mit leichter Hand vergeben werden. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Daher also kommen die angeblich guten Umsätze der US-amerikanischen und deutschen Autokonzerne in den USA. Aus halbseidenen Finanzierungen. Ein Viertel der Autoverkäufe sollen es mittlerweile sein, die mit Krediten an Kunden mit schlechter Bonität finanziert werden. Was jedoch sehr viel schwerer wiegt, aber in diesem Artikel überhaupt nicht zum Ausdruck kommt, ist die Tatsache, daß bereits wieder Häuser auf die gleiche Weise finanziert werden. Schon seit Wochen wird in den deutschsprachigen Medien der US-Immobilienmarkt schöngeschrieben und als sicheres Indiz gewertet, daß es in den USA endlich aufwärts geht. "Verfrühte Hoffnung in den USA" überschreibt die Schweizer Finanz und Wirtschaft einen Beitrag, in dem sie sich mit der aktuellen Entwicklung auf dem US-Immobilienmarkt eingehend beschäftigt und zu einem beänstigenden Ergebnis kommt: "Laut Greed & Fear sind gegenwärtig vor allem zwei Käufergruppen am Immobilienmarkt aktiv. Zum einen handelt es sich um Investoren, die sich eine hohe Rendite aus Immobilenanlagen versprechen. Zum andern sind es Privatpersonen mit niedrigem Einkommen, die von der staatlichen Förderung profitieren (Federal Housing Administration, FHA) und damit vergleichsweise günstig eine Hypothek beziehen können. 2012 wurden rund 29% der Hypotheken über die FHA vergeben (Quelle: Chris Wood, Greed & Fear, CLSA):




Hypothekenbezüger, die in die Kategorie Subprime fallen, machen demnach einen überdurchschnittlich hohen Anteil aus. Hingegen fehlen die Impulse aus der breiten Mittelschicht, die Häuser für den Eigenbedarf bauen will. Zwar haben die Baubeginne im Dezember den höchsten Stand seit 2008 erreicht. Die derzeitige Bautätigkeit konzentriert sich aber hauptsächlich auf Mehrfamilienhäuser, der Bau von Einfamilienhäusern hat sich bei weitem noch nicht von der Krise erholt, wie aus der nächsten Grafik ersichtlich wird (Quelle: Chris Wood, Greed & Fear, CLSA):"



Die Beschreibung der aktuellen Wirtschaftslage in den USA gibt es gleich mit: "Die Hoffnung auf eine Normalisierung der Wirtschaftslage ist noch verfrüht. Der US-Immobilienmarkt, ein Sockel der amerikanischen Wirtschaft, ist noch zu schwach, um einen Zinsanstieg verkraften zu können. Das bedeutet auch, dass das Fed die expansive Geldpolitik fortführen muss, da sonst die Gefahr einer erneuten Wirtschaftsflaute besteht." Alles hier nachzulesen. 


In Spanien regiert die Korruption: 200 Politiker unter Verdacht 
(format.at)  Die Spanier müssen in der Krise darben, die Politiker nutzen unterdessen ihre Ämter zur Bereicherung. Dieser Eindruck drängt sich vielen Bürgern des Euro-Krisenlands angesichts einer Welle von Korruptionsaffären auf, die die politische Szene in Madrid erschüttern. Im Mittelpunkt der Skandale steht die konservative Volkspartei (PP) von Ministerpräsident Mariano Rajoy. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Das bedeutet den Anfang vom Ende der Regierung von Rajoy. Einfach lesen, dann wird das Ausmaß begreifbar. Ergänzend dazu noch einen Beitrag, der bei wirtschaftsfacts.de erschienen ist: "Spanien: Wie lange noch bis zum Sturz von Rajoys konservativer PP?". Dort heißt es dazu: "Wenn Mariano Rajoys konservative Partei PP in Spanien schon nicht über die eigene Unzulänglichkeit, Unfähigkeit und ihre andauernden “Baron Münchhausen” Geschichten zur Stabilität des heimischen Bankensystems stürzt, so werden das wohl die neuesten Enthüllungen um einen riesigen Parteispenden- und Korruptionsskandal ihrer höchsten Mitglieder besorgen. Man kann sicher nicht behaupten, dass die oppositionellen Sozialisten weniger korrupt wären, womit sich die Frage stellt, wie es politisch in dem am Boden liegenden Spanien überhaupt noch weitergehen soll?" Und noch eine treffende Feststellung: "Politische Parteien und Regierungen maßen sich an, an die Steuerehrlichkeit der Bürger zu appellieren, und haben nicht selten selbst den größten Dreck am Stecken." Mehr hier. Nach Griechenland jetzt Spanien. Wie geht es weiter? Italien? 


Japans Finanzminister fordert Patienten zum raschen Sterben auf
(format.at) Der japanische Finanzminister Taro Aso, bekannt für seine radikalen Meinungsäußerungen, hat wieder mal einen extremen Vorschlag: Patienten, die künstlich ernährt werden, sollten "möglichst rasch sterben". Mehr... 

Kommentar: Der Kulturschock: In Japan sind jetzt auch wieder reiche, menschenverachtende Dumpfbacken an der Macht. Oder ist das schon die neue Umverteilung? Die reichen 1% reißen sich das bisschen Vermögen der 99%er unter den Nagel. Die können sich anschließend kein menschenwürdiges Leben mehr leisten und werden entsorgt. Aso's Idee, die totkranken Pflegefälle "rasch sterben zu lassen", könnte der Einstieg dazu sein. Die schwedische Autorin Ninni Holmquist hat in ihrem Roman "Die Entbehrlichen" eine literarische Vision darüber entwickelt, wie unsere Welt und unser Alter in Zukunft aussehen könnten. Erschreckend. Einzelheiten zu diesem Buch gibt es hier. 

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Bei einer Fiskalunion seid Ihr die Briten los
(welt.de) Wenn Brüssel wirklich eine volle politische Union mit Integration haben will, dann können die Briten dabei nicht mehr mitmachen. Diese EU ist nicht das, was wir erwartet haben. Mehr...

Kommentar: Immer diese leeren Versprechungen. Der EU-Austritt wird in Washington, nicht in London entschieden. Daran sollten sich die Briten so langsam gewöhnen. 


"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen." 
(Karl Farkas, österreichischer Kabarettist) Stimmt. Es kostet sehr viel Überwindung, sich von den eingefahrenen, ererbten Anlagegewohnheiten zu trennen. Aber nur so geht es. Nur so ist es möglich, Ersparnisse und Vermögen vor den Folgen der weltweit schwelenden Krisen abzusichern.

Die in den ersten Monaten nach ihrer Entstehung noch beherrschbare Finanzkrise entwickelt sich unerbittlich zu einem Finanzkollaps. Die Regierungen, ausnahmslos mitverantwortlich für diese Entwicklung, unternehmen nichts, um dieses schamlose Treiben zu beenden. Im Gegenteil: Die Politiker entpuppen sich als willfährige Helfer der höchst kriminellen Finanzindustrie (hier).  

Deutschland ist oberflächlich betrachtet bisher gut weggekommen. Eine Insel der Seligen – und Scheinheiligen (hier). Dieser Traum geht gerade zu Ende! Die Bundesregierung ist darauf vorbereitet. Längst plant sie heimlich, still und leise, die Enteignung ihrer Bürger (noch einmal hier, inkl. pdf-Datei für das eigene Archiv). Die Diskussion um eine Reichensteuer war garantiert erst der Anfang. 

Es wird Zeit, Ersparnisse bzw. Vermögen vor diesem staatlichen Zugriff in Sicherheit zu bringen. Wir wissen wie es geht und können Ihnen mit Tips und Tricks dabei helfen. Diese Beratung kostet lediglich eine angemessene, einmalige Aufwandsentschädigung. Für die Kontaktaufnahme genügt eine E-Mail an der-oekonomiker@email.de. 


"Neuankömmlinge" und "Auffrischer" können sich hier und hier in unsere wichtigsten Blog-Beiträge einlesen. Die bisherigen „Gastbeiträge“ gibt es hier.