Sonntag, 10. Februar 2013

Standpunkt 540 - Nachrichten-Ticker, 09.02.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir bemühen uns darum, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance... 


Tagesthemen: Pleite-Banken in Europa – Eurokrise - Marc Faber  – USA


Top-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht"
 Es ist schon eine Weile her, daß wir ein neues Update zu diesem wichtigen Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben.  Der Beitrag ist von uns wie immer sorgfältig recherchiert und allgemeinverständlich formuliert worden. Nach wie vor besteht großes Interesse an diesem Thema. Für das Frühjahr bereiten wir deshalb ein weiteres Update vor und sind für Anregungen, Ergänzungen, (Insider-)Informationen oder auch Kritik offen und dankbar. Besonders gut hat uns die folgende „Kritik“ der immer noch höchst aktuellen Ausgabe gefallen: „Unbedingt lesenswert; ein ganzes Füllhorn von Fakten und Daten, akribisch aufbereitet. Hier wird genau beschrieben, wie der Diebstahl der Staatskrake vonstatten gehen wird und wie er propagandistisch begleitet werden wird“ (hier).  Wir nehmen es als Bestätigung unserer Arbeit und als Ansporn, weiter zu machen wie bisher. 


Schlappe für Draghi: Banken können Kredite nicht zurückzahlen
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Kredite in Höhe von mehr als einer Billion Euro hatte die EZB an die Euro-Banken vergeben. Seit drei Wochen läuft nun die Rückzahlung, allerdings sehr schleppend. Vor allem die Banken der Peripherie haben Probleme damit, die Kredite zu begleichen. Mehr...

Kommentar: Leider eine vorhersehbare Entwicklung. Für viele der Banken, die sich damals bei der EZB betankt hatten, hat sich die Situation mittlerweile weiter dramatisch verschlechtert. Sie kämpfen ums nackte Überleben. In dem Beitrag "Seid umschlungen, Milliarden!" beschäftigen wir uns mit der Verteilung der zweiten Tranche der EZB und nennen die Banken mit den größten Beträgen beim Namen. Mehr hier. Dabei sind auch die, denen das Wasser bis zum Hals steht. 


Wettbewerbsfähigkeit: Reformen in Europa lassen sich nicht kaufen
(presseurop.eu) Das von Deutschland angeregte Prinzip, den Regierungen Geld nur gegen Wirtschaftsreformen zu geben, wird die Staaten gegenüber Partikularinteressen schwächen. Statt dessen sollte die EU die nationale Reformpolitik direkt finanzieren. Mehr...

Kommentar: Die deutsche Kanzlerin und ihre Schranzen sehen das anders. Und beharren weiter auf ihren zerstörerischen Methoden. Nichts wird sie davon abbringen. Bis zum bitteren Ende. 


"Die Zinsen können schockartig steigen"
(fuw.ch) Im Interview mit "Finanz und Wirtschaft" äussert sich "Dr. Doom" Marc Faber zur Politik der Notenbanken, zum künftigen Zinsgefüge und zu den Auswirkungen auf die Märkte. Mehr...

Kommentar: Faber bedient nie den Mainstream. Gerade deshalb ist seine Meinung für alle unsere LeserInnen von großem Interesse.  


Jesse Jackson und der 1700-Milliarden-Vorschlag
(tagesanzeiger.ch) US-Multis bunkern riesige Geldmengen im Ausland – aus Steuergründen. Politiker Jesse Jackson will die Milliarden mit einem Deal ins eigene Land zurückholen – und für einen "neuen Marshallplan" verwenden. Mehr... 

Kommentar: Was ist das denn? Statt die Steuerschlupflöcher zu schließen, will der Bürgerrechtler Jesse Jackson neue Geschenke verteilen. Wir sehen es auch nicht so wie der Autor des Beitrages, dass es steuerliche Gründe sind, die Gewinne im Ausland zu halten. Es ist noch nicht lange her, als der Tages-Anzeiger im Zusammenhang mit dem Steuerstreit zwischen den USA und der Schweiz folgende Feststellung getroffen hat: "USA pflegen die grösste Steueroase" und fasst zusammen: "In Delaware genießen Firmen seit mehr als 100 Jahren Steuerprivilegien. Doch Kritik an der Steuerflucht in den USA und die Finanzmarktreform bedrohen den Sonderstatus des amerikanischen Kantons Zug." Mehr hier. Im US-Bundesstaat Nevada herrschen übrigens ähnliche günstige Verhältnisse. Wir glauben deshalb, dass es den US-Konzerne darum geht, weitestgehend unkontrolliert investieren zu können. 


"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen." 
(Karl Farkas, österreichischer Kabarettist) Stimmt. Es kostet sehr viel Überwindung, sich von den eingefahrenen, ererbten Anlagegewohnheiten zu trennen. Aber nur so geht es. Nur so ist es möglich, Ersparnisse und Vermögen vor den Folgen der weltweit schwelenden Krisen abzusichern.

Die in den ersten Monaten nach ihrer Entstehung noch beherrschbare Finanzkrise entwickelt sich unerbittlich zu einem Finanzkollaps. Die Regierungen, ausnahmslos mitverantwortlich für diese Entwicklung, unternehmen nichts, um dieses schamlose Treiben zu beenden. Im Gegenteil: Die Politiker entpuppen sich als willfährige Helfer der höchst kriminellen Finanzindustrie (hier).  

Deutschland ist oberflächlich betrachtet bisher gut weggekommen. Eine Insel der Seligen – und Scheinheiligen (hier). Dieser Traum geht gerade zu Ende! Die Bundesregierung ist darauf vorbereitet. Längst plant sie heimlich, still und leise, die Enteignung ihrer Bürger (noch einmal hier, inkl. pdf-Datei für das eigene Archiv). Die Diskussion um eine Reichensteuer war garantiert erst der Anfang. 

Es wird Zeit, Ersparnisse bzw. Vermögen vor diesem staatlichen Zugriff in Sicherheit zu bringen. Wir wissen wie es geht und können Ihnen mit Tips und Tricks dabei helfen. Diese Beratung kostet lediglich eine angemessene, einmalige Aufwandsentschädigung. Für die Kontaktaufnahme genügt eine E-Mail an der-oekonomiker@email.de. 


"Neuankömmlinge" und "Auffrischer" können sich hier und hier in unsere wichtigsten Blog-Beiträge einlesen. Die bisherigen „Gastbeiträge“ gibt es hier.