Samstag, 16. Februar 2013

Standpunkt 546 - Nachrichten-Ticker, 15.02.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir bemühen uns darum, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance... 


Tagesthemen: Jugendarbeitslosigkeit – Arbeitszeitverkürzung – Deflation – Japan – Währungskrieg – US-Banken – Gangster Bankers Too Big to Jail – Finanzkrise voraus – Finanztransaktionssteuer – DGB vs. Krisen – China – Italien


Top-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht"
 Es ist schon eine Weile her, daß wir ein neues Update zu diesem wichtigen Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben.  Der Beitrag ist von uns wie immer sorgfältig recherchiert und allgemeinverständlich formuliert worden. Nach wie vor besteht großes Interesse an diesem Thema. Für das Frühjahr bereiten wir deshalb ein weiteres Update vor und sind für Anregungen, Ergänzungen, (Insider-)Informationen oder auch Kritik offen und dankbar. Besonders gut hat uns die folgende „Kritik“ der immer noch höchst aktuellen Ausgabe gefallen: "Unbedingt lesenswert; ein ganzes Füllhorn von Fakten und Daten, akribisch aufbereitet. Hier wird genau beschrieben, wie der Diebstahl der Staatskrake vonstatten gehen wird und wie er propagandistisch begleitet werden wird" (hier).  Wir nehmen es als Bestätigung unserer Arbeit und als Ansporn, weiter zu machen wie bisher.


Jugendarbeitslosigkeit: Abrupt abgehängt
(boeckler.de) Junge Europäer sind von Erwerbslosigkeit infolge der Wirtschaftskrise viel stärker betroffen als Erwachsene. Besonders in Südeuropa ist die Lage dramatisch, wie eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt. Von Lukas Grasberger. Mehr...

Kommentar: Wir haben gestern auf einen Beitrag über die Situation in Griechenland hingewiesen. Über die Hintergründe informiert diese Studie. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Die Ideen, die von der Politik kommen, sind kaum geeignet, kurzfristig zu helfen. Vielmehr verschlimmert der kompromißlose Sparwahn die Situation in Südeuropa und Irland. 


"Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich" – Warum werden immer wieder die gleichen Fehler gemacht? 
(flassbeck-economics.de) Vor einigen Tagen machte ein Aufruf die Runde, in dem eine neue und verschärfte Dimension von Arbeitszeitverkürzung (AZV) mit vollem Lohnausgleich (und sogar Personenausgleich) gefordert wurde. Nachdem ich mich gegenüber Spiegel online ablehnend dazu geäußert habe, haben mich viele gebeten, ich solle doch noch einmal darlegen, wie sich meine reservierte Haltung gegenüber AZV als Mittel zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit erklärt. Mehr... 

Kommentar/Ergänzung: Heiner Flassbeck, zuletzt Chef-Volkswirt der UNCTAD, ist ein entschiedener Gegner der neu aufgeflammten Diskussion um eine Arbeitszeitverkürzung. In diesem Beitrag erklärt er, warum. Vor dem Hintergrund der beschämenden Arbeitslosenquoten in Südeuropa können wir seinen Argumenten so ohne weiteres nicht folgen, Flassbeck ist uns zu akademisch, zu dogmatisch. Vor allen Dingen, weil es andernorts gute Erfahrungen mit dieser Regelung gibt. Die TAZ meldet "Arbeitszeitverkürzung in Frankreich - Mehr Jobs für Geringqualifizierte" und fasst zusammen: "Weniger arbeiten ohne Lohnverlust, wie geht das? Gehen da nicht Arbeitsplätze verloren? Ein Blick nach Frankreich liefert Erklärungen." Die Erfahrungen sind eindeutig, zitiert die Zeitung den Arbeitszeitforscher Steffen Lehndorff. Der erklärt:  „Gerade bei den gering qualifizierten Arbeitern in der Industrie gab es die größten Beschäftigungszuwächse.“ Der Grund: Wird die individuelle Arbeitszeit am Band und im Schichtsystem gekürzt, ist offensichtlich, dass Arbeitskraft fehlt und es neue Beschäftigte braucht. „Je höher das Qualifikationsniveau, desto voraussetzungsvoller wird hingegen das Ganze“, so Lehndorff. Der Effekt: In Frankreich reduzierten viele Hochqualifizierten ihre Arbeitszeit faktisch nicht. Zumal es dazu grundsätzlich möglich sein muss, Arbeit zu teilen. Ein Abbau der Arbeitslosigkeit funktioniere aber nur, wenn auch tatsächlich Arbeitszeit verkürzt werde. Doch trotz der teilweise ausgebliebenen Verkürzung seien in Frankreich insgesamt zwischen 300.000 und 400.000 neue Jobs entstanden, so Lehndorff. Mehr hier. Lehndorff hat sich bereits früher für den DGB mit diesem Thema ausführlich beschäftigt: "Chancen der Arbeitszeitverkürzung". Lehndorff stellt 2010 fest: "Dass Arbeitszeitverkürzung ein machtvolles Instrument der Beschäftigungssicherung sein kann, ist selten zuvor so eindrucksvoll demonstriert worden wie im vergangenen Jahr. (...) Bis zur Krise war der Gedanke, dass radikale Arbeitszeitverkürzungen helfen können, Arbeitsplätze zu sichern oder gar zu schaffen, politisch ein toter Hund. Die positiven Erfahrungen bei Volkswagen in den 1990er Jahren und vor allem in Frankreich zwischen 1998 und 2002 hatten daran nichts ändern können. 2009 wurde dieses Tabu gebrochen. Dass es die betrieblichen Arbeitszeitverkürzungen waren, die wesentlich zum Abwenden der unmittelbar drohenden Katastrophe auf dem deutschen Arbeitsmarkt beigetragen haben, wird heute von niemandem ernsthaft bestritten." Mehr hier. Lehndorff hat gute Ideen, die Beachtung verdienen. Wer sich von unseren LeserInnen intensiv mit diesem Thema beschäftigen will, der kann sich noch mit der Studie "Arbeitszeitentwicklung in Europa" beschäftigen, die Lehndorff u. a. erstellt haben. Diese Studie gibt es hier


The Deflationary Spiral Bogey
(zerohedge.com) What is deflation? According to dictionary.com, it is “a fall in the general price level or a contraction of credit and available money.”
Falling prices. That sounds good, especially if you have set some cash set aside and are thinking about a major purchase.
But as some additional research with Google would seem to demonstrate, that would be a naïve and simple-minded conclusion. According to received wisdom, deflation is a serious economic disease. As the St. Louis Fed would have us believe,

While the idea of lower prices may sound attractive, deflation is a real concern for several reasons. Deflation discourages spending and investment because consumers, expecting prices to fall further, delay purchases, preferring instead to save and wait for even lower prices. Decreased spending, in turn, lowers company sales and profits, which eventually increases unemployment.  
The problem with deflation, then, is that it feeds on itself, destroying the economy along the way. It is the macro equivalent of a roach motel: perilously easy to enter but impossible to leave. The problem, you see, is that deflation reduces consumption, which reduces production, eventually shutting down all economic activity.
Wikipedia explains it this way:
Because the price of goods is falling, consumers have an incentive to delay purchases and consumption until prices fall further, which in turn reduces overall economic activity. Since this idles the productive capacity, investment
also falls, leading to further reductions in aggregate demand. This is the deflationary spiral. 
Deflation is far worse than its counterpart, inflation, because the Fed can fight inflation by raising interest rates. Deflation is nearly impossible to stop once it has started because interest rates can only be cut to zero, no lower. For this reason, "The Ben Bernank" believes that monetary policy should be biased toward preventing deflation more than preventing inflation.
Economist Mark Thornton cites the prominent New York Times blogger Paul Krugman who compares deflation to a black hole, a type of astrophysical object whose gravitational field is so strong that no matter or energy that comes near it can escape. Krugman writes,
 
... the economy crosses the black hole’s event horizon: the point of no return, beyond which deflation feeds on itself. Prices fall in the face of excess capacity; businesses and individuals become reluctant to borrow, because falling prices raise the real burden of repayment; with spending sluggish, the economy becomes increasingly depressed, and prices fall all the faster.
In case you’re not already scared straight, the deflationary doomsday has already happened in America when (according to the New York Times) it caused the Great Depression.
Japan, according to Bloomberg “has been battling deflation for more than a decade, with the average annual 0.3 percent decline in prices since 2000 damaging economic growth.” The New York Times reports that Japan’s new prime minister Abe “has galvanized markets by encouraging bold monetary measures to beat deflation.”
I hope that everyone is clear on this.
Now that you understand the basics, I have some questions for the people who came up with this stuff.
Read more... 

Kommentar: In Deutschland reden und schreiben alle über die "German Angst" vor der Inflation. Dabei ist es Zeit, sich mit dem Gegenteil zu beschäftigen, der Deflation. Eine Plage, die Japan schon seit Jahren heimsucht und die dort mit einer gelenkten Inflation bekämpft werden soll. So will es jedenfalls die neue Regierung. Leider können wir unseren LeserInnen nur einen Beitrag in Englisch anbieten, der sich fundiert mit diesem Thema auseinandersetzt. Im deutschsprachigen Raum gibt es (noch) nichts Vergleichbares.


Nikkei’s Best Weekly Run in 54 Years
(nytimes.com)  The year 1959 was in many ways remarkable. America granted Alaska and Hawaii statehood, Fidel Castro took power in Cuba and Singapore gained its independence from Britain. The Barbie doll and pantyhose went on sale for the first time; Miles Davis recorded “Kind of Blue” at a New York studio.
Until Friday, 1959 was also the last time the Nikkei 225 stock index rallied for 12 straight weeks, driven by the quickening pace of Japan’s postwar economic boom. Now the index has repeated that feat, rising 0.47 percent to 11,191.34 on Friday to finish the week up 2.5 percent. The Japanese business media have been quick to jump on the historical tidbit, trumpeting the Nikkei’s best weekly run in 54 years. The rally in 1959 actually lasted 17 weeks.
This time around, the Nikkei’s rally was motivated by the new Japanese prime minister, Shinzo Abe. Mr. Abe has galvanized markets by encouraging bold monetary measures to beat deflation, and hefty government spending to jump-start the economy. The result has been a weakening of the yen by 15 percent over the past three months, a boon for Japanese exporters, and a 25 percent surge in the stock market over the same period. Read more...


Kommentar: Japan lechzt nach Inflation. Die Börse bildet diese Sehnsucht unmittelbar ab. 


Von Währungskrieg keine Spur
(capital.de) Geht es nach den Finanzministern der G20, so ist der viel zitierte Währungskrieg ein Hirngespinst. Bei ihrem Treffen in Moskau geben sich die Beteiligten jedenfalls harmonisch. Von Manipulationen der Wechselkurse wollen sie nichts wissen. Mehr...

Kommentar: Diese Reaktion muss nicht überraschen. Schließlich sind die stärksten Notenbanken, Fed und Bank of England, seit Monaten daran beteiligt. Die japanische Regierung nimmt sich daran nur ein Vorbild. Deren Aktionen werden zum Anlass genommen, von einem Währungskrieg zu reden. 


What’s Inside America’s Banks?
(theatlantic.com) Some four years after the 2008 financial crisis, public trust in banks is as low as ever. Sophisticated investors describe Big Banks as "Black Boxes" that may still be concealing enormous risks - the sort that could again take down the economy. A close investigation of a supposedly conservative bank's financial records uncovers the reason for these fears - and points the way toward urgent reforms. Read more... 

Kommentar: Wie durch und durch faul das System ist, erklärt ausführlich dieser Beitrag. Was hier beschrieben wird, gilt auch für die Großbanken in Europa. Dem ist nur mit tiefen Eingriffen beizukommen. Die werden bisher erfolgreich von den tausendfachen Lobbyisten hüben wie drüben verhindert. Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer dagegen ist eine lächerliche Maßnahme. Es ist ein mächtiger Beitrag (15 Seiten), aber definitv ein Augenöffner. 


Gangster Bankers: Too Big to Jail 
(rollingstone.com) How HSBC hooked up with drug traffickers and terrorists. And got away with it. By Matt Taibbi. Read more...

Kommentar: Ergänzt vorzüglich den vorherigen Beitrag. Der US-Journalist Matt Taibbi hat für die US-Ausgabe des RollingStone wieder eine hervorragend recherchierte Arbeit abgeliefert. Die Karikatur von Victor Juhasz für den Beitrag zeigt vortrefflich, wie sich die Bankster vor der Justiz schützen: 


 


"Die nächste Finanzkrise kommt bestimmt"
(fuw.ch) Die Finanzprofessoren Anat Admati und Martin Hellwig warnen im Interview mit "Finanz und Wirtschaft" vor der extremen Überschuldung der Grossbanken und fordern den Aufbau von viel mehr Eigenmitteln. Mehr...

Kommentar: Dieser Aussage ist nichts hinzuzufügen. Sie ist völlig zutreffend. Die Reform des globalen Finanzsystems kommt nicht vom Fleck. Die Umsetzung des Regelwerks Basel III verzögert sich ("Baseler Aufseher geben Banken mehr Zeit", hier), und wichtige Sicherungsmechanismen werden aufgeweicht. Derweil feiern Finanzwerte an der Börse ein Comeback. Dennoch kann jederzeit eine neue Krise ausbrechen, sagen Anat Admati und Martin Hellwig. Die international hoch renommierten Finanzprofessoren fordern deshalb erheblich strengere Eigenkapitalauflagen für Grossbanken. Mit ihrem Buch «The Banker’s New Clothes» entkräften sie gängige Mythen und stoßen die Debatte über die  Regulierung der Branche neu an. Leider sprechen Admati und Hellwig nur die offensichtlichen Systemfehler an, die sie mit einigen Hundert Milliarden beziffern. Über den billionenschweren Müll in den Bankbilanzen verlieren sie, ebenso wie über die Risiken des Derivatehandels, kein Wort. Schade. Das ist aber der einzige Mangel dieses Beitrags. Mit allem anderen kommen sie auf den Punkt, beispielsweise bei der Verfilzung von Banken und Staat.


Wem nützt die Finanztransaktionssteuer wirklich?
(heise/telepolis.de) Auf den Spuren eines verdeckten Rettungspaketes für Euro-Anleihen. Seit Ausbruch der angeblichen Weltfinanzkrise stand die Forderung nach einer Finanztransaktionssteuer ganz vorne auf der Agenda von Kritikern der internationalen Finanzmärkte. Diese glaubten, durch so eine Steuer würden insbesondere die als toxisch eingestuften Derivate gebremst - und damit die Risiken für Staaten und Banken gemindert. Sogar als "Steuer gegen Armut" wurde die neue Abgabe gefeiert. Doch nun kam alles ganz anders. Mehr...

Kommentar: Gerade wird uns die EU-Finanztransaktionssteuer als große politische Leistung für ganz Europa verkauft, obwohl sie nur in elf Ländern eingeführt wird. Der Beitrag von Alexander Dill beleuchtet die Hintergründe und Wirkungen. Weit weg von den Jubelschreien in den deutschen Leitmedien. Seit Fazit bringt es auf den Punkt.


"Kapitalbesitzer tragen zum Gemeinwohl nur wenig bei" 
(boeckler.de) DGB-Vorstand Dietmar Hexel über Gemeinwohl als Unternehmensziel, Belegschaftskapital und die hohe Wahrscheinlichkeit weiterer Wirtschaftskrisen. Mehr...

Kommentar: Ein lesenswertes Interview über Ideen, mit denen der DGB zukünftig neue Wirtschaftskrisen verhindern möchte. In der europäischen Krise bleiben die deutschen Gewerkschaften bisher erstaunlich passiv, da verdient jede öffentliche Äußerung Beachtung.


Chinas Problem in einem Chart
(fuw.ch) 2012 war ein besonderes Jahr für China. Die Zahl der Einwohner im arbeitsfähigen Alter schrumpfte gemäß Daten des Nationalen Statistischen Amtes um 3,45 Millionen auf 937,27 Millionen. Es ist das erste Mal seit Jahrzehnten, dass das Land einen Rückgang in der absoluten Größe seiner Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter verzeichnet. Gemäß Annahmen des Statistischen Amtes wird die arbeitsfähige Bevölkerung von nun an auf absehbare Zeit langsam und stetig schrumpfen. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Chinas Hemmnisse auf dem Weg zur Weltwirtschaftsmacht sind vielfältig. Der folgende Chart zeigt eines davon: 



Erst vor wenigen Tagen hat sich die Schweizer Finanz und Wirtschaft unter der Überschrift "Die arbeitende Bevölkerung in China nimmt unumkehrbar ab" bereits mit diesem Thema beschäftigt und ihre Recherchen so zusammengefaßt: "Es gibt immer weniger arbeitende Chinesen. Die Regierung kann auch mit Aufhebung der Einkindpolitik nicht gegensteuern. Reformen sollen die Wirtschaft nun auf die Arbeitskräfteknappheit vorbereiten." Mehr hier. In diesem Beitrag bezieht sich der Autor auf eine Studie des IWF. Die kommt zu dem Ergebnis, dass sich durch die anstehenden Reformen in China die Lage am Arbeitsmarkt noch verschärfen wird. Der demografische Trend sei zu dominant. Die Politik kann ihn nur minimal verzögern. Diese Grafik stammt aus dem Beitrag: 





Kritische Wahlen in Italien
(project-syndicate.org)  Wahlen im Winter sind nicht nach dem Geschmack der Italiener. Dennoch werden am 24. und 25. Februar bis zu 50 Millionen italienische Wahlberechtigte ihre Stimmen abgeben, um ein neues Parlament zu wählen. Im Anschluss daran wird man die 62. italienische Regierung der letzten 65 Jahre bilden. Mehr...

Kommentar: Der Autor dieses Beitrages, der italienische Journalist Mario Margiocco, beschreibt seine Sicht auf die anstehenden Wahlen in Italien. Bestens geeignet, um sich eine Meinung zu bilden. Sein Fazit ist leicht verständlich: "Ganz allgemein wird das Ergebnis der Wahlen in Italien zweifellos weit reichende Auswirkungen auf eine immer noch fragile Eurozone haben, wenngleich das Wesen dieser Auswirkungen nicht vorhergesagt werden kann – außer Berlusconi kehrt an die Macht zurück. In diesem Fall sind die Folgen nur allzu klar.


"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen." 
(Karl Farkas, österreichischer Kabarettist) Stimmt. Es kostet sehr viel Überwindung, sich von den eingefahrenen, ererbten Anlagegewohnheiten zu trennen. Aber nur so geht es. Nur so ist es möglich, Ersparnisse und Vermögen vor den Folgen der weltweit schwelenden Krisen abzusichern.

Die in den ersten Monaten nach ihrer Entstehung noch beherrschbare Finanzkrise entwickelt sich unerbittlich zu einem Finanzkollaps. Die Regierungen, ausnahmslos mitverantwortlich für diese Entwicklung, unternehmen nichts, um dieses schamlose Treiben zu beenden. Im Gegenteil: Die Politiker entpuppen sich als willfährige Helfer der höchst kriminellen Finanzindustrie (hier).  

Deutschland ist oberflächlich betrachtet bisher gut weggekommen. Eine Insel der Seligen – und Scheinheiligen (hier). Dieser Traum geht gerade zu Ende! Die Bundesregierung ist darauf vorbereitet. Längst plant sie heimlich, still und leise, die Enteignung ihrer Bürger (noch einmal hier, inkl. pdf-Datei für das eigene Archiv). Die Diskussion um eine Reichensteuer war garantiert erst der Anfang. 

Es wird Zeit, Ersparnisse bzw. Vermögen vor diesem staatlichen Zugriff in Sicherheit zu bringen. Wir wissen wie es geht und können Ihnen mit Tips und Tricks dabei helfen. Diese Beratung kostet lediglich eine angemessene, einmalige Aufwandsentschädigung. Für die Kontaktaufnahme genügt eine E-Mail an der-oekonomiker@email.de. 

"Neuankömmlinge" und "Auffrischer" können sich hier und hier in unsere wichtigsten Blog-Beiträge einlesen. Die bisherigen „Gastbeiträge“ gibt es hier.