Mittwoch, 20. Februar 2013

Standpunkt 550 - Nachrichten-Ticker, 19.02.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir bemühen uns darum, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance... 


Tagesthemen: TV-Tip: Cleveland vs. Wall Street – Blind und taub – Konjunktur in Deutschland – Konsum in Deutschland  – Fiskalunion – EU-Finanzsteuer – G20 vs. Yen – Griechenland


Top-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht"
 Es ist schon eine Weile her, daß wir ein neues Update zu diesem wichtigen Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben.  Der Beitrag ist von uns wie immer sorgfältig recherchiert und allgemeinverständlich formuliert worden. Nach wie vor besteht großes Interesse an diesem Thema. Für das Frühjahr bereiten wir deshalb ein weiteres Update vor und sind für Anregungen, Ergänzungen, (Insider-)Informationen oder auch Kritik offen und dankbar. Besonders gut hat uns die folgende „Kritik“ der immer noch höchst aktuellen letzten Ausgabe gefallen: "Unbedingt lesenswert; ein ganzes Füllhorn von Fakten und Daten, akribisch aufbereitet. Hier wird genau beschrieben, wie der Diebstahl der Staatskrake vonstatten gehen wird und wie er propagandistisch begleitet werden wird" (hier).  Wir nehmen es als Bestätigung unserer Arbeit und als Ansporn, weiter zu machen wie bisher. 


TV-Tip: Cleveland versus Wallstreet, ARTE, heute, 21.40 Uhr

(programm.ard.de) Am 11. Januar 2008 legten der von der Stadt Cleveland beauftragte Anwalt Josh Cohen und seine Partner gegen 21 Wall-Street-Banken Klage ein. Die Stadt machte die von den Banken veranlassten Immobilienzwangsversteigerungen für ihren Niedergang verantwortlich. Doch die Banken wehrten sich gegen einen Prozess. Der Dokumentarfilm konstruiert das fiktive Gerichtsverfahren, das hätte stattfinden müssen.
Cleveland zählte zu den US-amerikanischen Städten, die die "Subprime-Krise", also den Zusammenbruch des amerikanischen Immobilienmarktes, im Jahr 2007 am heftigsten getroffen hatte. Der Bürgermeister und ein Teil der Einwohner Clevelands beschlossen, die 21 Banken, die sie für die Räumungen und Zwangsversteigerungen verantwortlich machten, vor Gericht zu bringen. Der Anwalt Josh Cohen und seine Partner reichten am 11. Januar 2008 im Namen der Stadt Klage ein. Doch die Wall-Street-Banken wehrten sich mit allen Mitteln gegen einen Prozess. Sie beauftragten den Anwalt Keith Fisher damit, das Verfahren abzuwenden. Dieser wälzte die Verantwortung von den Banken auf die Makler und die über ihre Verhältnisse
lebenden Hauseigentümer ab.
Der Dokumentarfilm stellt nun das Gerichtsverfahren nach, das hätte stattfinden müssen. Es ist ein fiktiver Prozess, doch dessen Hintergrund, Protagonisten und Zeugenaussagen sind real. Alle haben ihre eigenen Rollen zu spielen, der Richter, die Anwälte, die Zeugen und sogar die Geschworenen, die das Urteil fällen müssen. Nach und nach - Zeuge um Zeuge - demontiert der Dokumentarfilm das System der "Subprimes", dieser riskanten Hypothekendarlehen, die die Weltwirtschaft in eine tiefe Krise gestürzt haben.
Auf den Solothurner Filmtagen erhielt der Film 2011 den Jurypreis "Prix Soleure" und war auch in Kinos in der Schweiz, Deutschland und Frankreich zu sehen.
"Der Schweizer Filmemacher Jean-Stéphane Bron holt in seinem fiktiven Prozess das Versäumte nach. Er greift dabei nicht einfach auf Schauspieler oder Laien zurück, sondern bringt wirklich Beteiligte und Betroffene vor die Kamera. Da ist jede Emotion echt. Dass Bron als Dokumentarfilmer zu deutlich Partei ergreift und Bürgerrechtlerin Barbara Anderson zur Heldin macht, tut der Entlarvung der Verantwortlichen keinen Abbruch. Das Lehrstück erhielt einen Riesenapplaus auf den Filmfestspielen von Cannes!" ("TV Spielfilm"). Mehr...


Kommentar: Dieser Dokumentarfilm ist ein absolutes MUSS. Wer heute noch keine Gelegenheit dazu hat, der kann es am 24.02., 28.02. und 15.03.2013 nachholen. 


Why Don't People See
(zerohedge.com) I meet people that still believe that the world is fine. They believe things like: 
  • The US government has plenty of money. 
  • Government cares for its citizens.
  • The economy cannot crash.
  • We are not in a recession (Depression).
  • The lives of their children will be better than their own.
  • The government can continue to print money to fund promises they cannot afford.
Despite these untenable beliefs, these are not stupid people. Many are professionals who do quite well — doctors, lawyers, dentists, college professors, etc. They are not zombies, our walking dead, have no idea about what is happening around them no less the way things work in an economy, society or the world. It is our educated who should care yet seem to be oblivious to what lies ahead.
The ignorance and/or lack of concern of this group is perplexing and maddening. They are certainly capable of understanding. It is also in their interests to comprehend, as they are the ones who will lose the most. How does one open their eyes? What can they be shown to arouse them from their ignorance? Read more... 


Kommentar: Was in diesem Beitrag beschrieben wird, ist offensichtlich ein internationales Phänomen. Auch wir erleben es regelmäßig in unseren Beratungsgesprächen, in denen unsere Gesprächspartner geradezu resistent auf Argumente und Fakten reagieren, mit denen wir sie gegen die Krisenfolgen absichern wollen. Wir beraten nicht das deutsche BILD-ungsbürgertum und die Stammtischführer, die ihre Geisteshaltung regelmäßig in die Kommentare deutschsprachiger Leitmedien ergießen. Die melden sich erst gar nicht bei uns. Wir beraten vielmehr gut ausgebildete, gut informierte, gut situierte Personen, die überwiegend reine Neugierde, weniger der Wille zur Krisenabsicherung, zu uns treibt. Sie suchen die Bestätigung dafür, dass sie mit ihren eigenen Vorsorgemaßnahmen - Gold, Silber, Bargeld im Bankschließfach, Aktien im Depot, außerdem die eine oder andere Immobilien gegen die Inflation - alles richtig machen. Tatsächlich erleben wir, von wenigen Ausnahmen abgesehen, einen erschreckend einfältigen Umgang mit den absehbaren Gefahren für die eigenen Ersparnisse, bzw. Vermögen. Viele glauben außerdem, sie hätten noch alle Zeit der Welt, um sich vor den geplanten Zwangsmaßnahmen des Staates schützen zu können. Ein Trugschluss, den viele teuer bezahlen werden. Ähnlich den Regelungen in anderen Bereichen, z. B. im deutschen Insolvenzrecht, wird sich der Staat die Vermögensveränderungen mindestens der vergangenen zwei Jahre näher ansehen. Was dann nicht "wasserdicht verpackt" ist, wird den staatlichen Zwängen zum Opfer fallen. Bargeldverbot, Devisen- und Kapitalverkehrskontrollen, Goldbesitzverbot, § 89 VAG, Zwangshypothek (die Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!) werden alle nicht als Gefahr für das eigene Hab' und Gut adressiert. Betroffen sind nur die anderen. Geopolitische Überlegungen spielen überhaupt keine Rolle. Nur so viel: Die Schweiz und Norwegen, oder - weiter weg - Dubai und Singapur, gelten als sicherer Hort vor staatlichen Zugriffen. Das sind Träumereien, sonst nichts. Die USA jagen Steuersünder überall. Nicht nur für sich, sondern für alle befreundeten Staaten. Die Folgen sind schon seit Monaten im Zusammenhang mit der Schweiz zu besichtigen: Geltendes Recht wird von den Schweizern selbst mit Füßen getreten, das Bankgeheimnis befindet sich in Auflösung (hier), die eigenen Mitarbeiter werden von den Banken verraten (hier), in höchster Not sogar die kriminellen Handlungen einer ganzen Branche zugegeben (Fall Wegelin, hier). Unter diesen Umständen genügt es nicht, Gold, Silber, Bargeld zu bunkern und Aktien oder Immobilien zu besitzen. Sehr viel wichtiger sind die Details und die Wahl des richtigen Standortes für diese Sicherungsmaßnahmen.


Finanzprofis so optimistisch wie vor Krisenbeginn
(spiegel.de) Die deutschen Finanzexperten sind überraschend optimistisch. Laut einer Umfrage des Instituts ZEW bewerten sie die Konjunkturaussichten so gut wie zuletzt im April 2010. Die Gefahren der Euro-Krise haben sie zumindest für Deutschland abgehakt. Mehr...

Kommentar: Wir wollen unseren Leserinnen dieses Umfrageergebnis nicht vorenthalten. Es dient nur dem einen Zweck, die Stimmung im Land zu heben. Mit der Wirklichkeit hat es so wenig zu tun wie Ifo-Geschäftsklimaindex und GfK-Konsumklimaindex, denen es ebenfalls nur darum geht, die Berliner Politik durch günstige Stimmungsmache zu unterstützen.


Verbraucher stützen deutsche Wirtschaft immer stärker
(manager-magazin.de) Die Verbraucher werden eine immer stärkere Stütze der deutschen Wirtschaft. Der Konsumplus 2013 wird laut des Marktforschers GfK höher ausfallen als das vom Bundesamt geschätzte Wirtschaftswachstum. Grund für die Konsumfreude ist die Euro-Krise: Aus Angstsparern werden Angstkonsumenten. Mehr...

Kommentar: Es ist blanker Nonsens, der von der GfK behauptet wird. Gefühlte Jobsicherheit und die Erwartung auf steigende Einkommen sollen angeblich die Konsumneigung der Deutschen fördern. Außerdem die abflauende Eurokrise. Die gleichen Gründe, die angeblich das Weihnachtsgeschäft beflügeln sollten, was aber dann doch nicht funktionierte, wie sich nachträglich herausgestellt hat. Wir fassen zusammen: Das ist wirklichkeitsferne Wohlfühl-Propaganda zur Unterstützung der Bundesregierung unter der Über-Kanzlerin Angela Merkel. Wir dürfen daran erinnern, Europa befindet sich in einer ausgewachsenen Rezession, gut abzulesen an den neuesten Verkaufszahlen für Neuwagen und die Entwicklung des BIP, wie die folgenden beiden Grafiken zeigen: 


Quelle: zerohedge.com

Quelle: dgb.de


Studie: Nur Fiskalunion kann Eurozone stabilisieren 
(diepresse.com) Eine europaweit einheitliche Einkommenssteuer von zehn Prozent könne die Unterschiede zwischen den Volkswirtschaften wesentlich verringern. Die Europäische Schuldenkrise lässt sich Ökonomen zufolge nur durch eine Fiskalunion lösen. Die bisherigen Maßnahmen hätten den Euro kurzfristig stabilisiert, erklärte der Chef der Beratungsgesellschaft PwC in Deutschland, Norbert Winkeljohann, am Dienstag bei der Vorstellung einer gemeinsam mit dem Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) erarbeiteten Studie. Für eine dauerhafte Stabilisierung "müssen die Mitgliedstaaten Teile ihrer fiskalischen Souveränität aufgeben". Mehr...

Kommentar: Sie lassen nicht locker, die sogenannten Experten. Immer wieder jagen sie die Sau "Fiskalunion" durchs Dorf. In diesem Fall sogar aufmerksamkeitsheischend als Studie verpackt. Uns fällt auf, dass Thomas Straubhaar vom HWWI mittlerweile längst wieder in seine alten neoliberalen Denkmuster zurückfindet, deren großer Anhänger er vor der Finanzkrise 2008 war. Unter dem Eindruck der Krise und ihrer Ursachen hatte sich Straubhaar für längere Zeit vom Saulus zum Paulus gewandelt und einige brauchbare Lösungen, jenseits des Mainstream, vorgeschlagen. Damit ist offensichtlich Schluss, wie diese Studie zeigt. Natürlich kann man sich Gedanken darüber machen, ob in ferner Zukunft zu einer stärkeren Integration Europas nicht auch eine Fiskalunion gehören muss. Nur als Krisenlösung taugt sie nicht, mit ihr würde das Pferd von hinten aufgezäumt. Die Fiskalunion ist nicht geeignet, den Ursprung der europäischen Krise, die Krise der Banken, zu beheben. Schlimmer noch, die bisher von den Banken und ihren emsigen politischen Steigbügelhaltern, allen voran die vom Volk so hoch geschätzte Bundeskanzlerin Angela Merkel, betriebene Vergemeinschaftung der Verluste bliebe fest zementierter Bestandteil europäischer Geldpolitik. Für die Finanzindustrie ein Zustand wie im Schlaraffenland. Damit wäre endgültig die sowieso nur noch in kleinsten Spuren vorhandene Chance vertan, die von den G7-, bzw. G20-Staaten unmittelbar nach der Finanzkrise versprochene Neuordnung der Finanzmärkte doch noch zu bewerkstelligen (Beispiele: "G-7-Staaten versprechen radikale Maßnahmen gegen Finanzkrise" (hier) und "G20-Gipfel in Washington - Aktionsplan gegen Finanzkrise", hier). Eine fatale Entwicklung, die mittlerweile in Südeuropa ihre verheerende Wirkung entfaltet hat und weiter um sich greift. Die Verantwortliche dafür hat Urban Priol mit Angela Merkel bereits 2010 ausgemacht: "Als 'Kaltmamsell des Kapitals' serviert sie ihren Souverän, das Volk, auf der Schlachtplatte." (Quelle: Mainpost, 29.07.2010, Chaos-Combo) 


Warum die EU-Finanzsteuer ihr Ziel verfehlen wird 
(handelsblatt.com) Die EU-Finanztransaktionssteuer hilft nicht, zukünftige Krisen zu vermeiden. Sie trifft vielmehr die Falschen, also in erster Linie die Kunden der Banken. Dabei gibt es wesentliche passgenauere Alternativen. Mehr...

Kommentar: Noch so ein Konstrukt, mit dem der Krise nicht beizukommen ist. An der Idee scheiden sich die Geister, wir können ihr nichts abgewinnen. Das Übel wird nicht bei der Wurzel gepackt, sondern in der Folge nur die Instrumente Zweckgesellschaften und Schattenbanken weiter aufgebläht. Wer sich bisher nur oberflächlich mit dem Thema beschäftigt hat, der findet in diesem Beitrag eine gute Zusammenfassung der Auswirkungen dieser Steuer. Selbst wenn der Autor, Rolf Kroker vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, sehr stark auf die Unternehmerinteressen abzielt. Mit seinem Fazit kommt er auf den Punkt: "Die EU-Finanztransaktionssteuer ist nicht das Mittel der Wahl, um die noch nicht überwundene jüngste Finanzkrise zu meistern und zukünftige Krisen zu vermeiden. Zum einen adressiert sie nicht zielgenau die Fehlentwicklungen an den Finanzmärkten, zum anderen gibt es passgenauere Alternativen. Die EU-Kommission räumt selber ein, dass ihr Vorschlag mit Wachstumseinbußen verbunden sein wird. Allein dies ist ein klarer Beleg dafür, dass die EU-Finanztransaktionssteuer alles andere als eine optimale Lösung darstellt. Denn wenn sie die Ordnung der Finanzmärkte wirklich nachhaltig verbessern würde, sollte sich dies in höherem und nicht geringerem Wirtschaftswachstum niederschlagen." Bedauerlich nur, dass er sich bei den angedeuteten Alternativen bedeckt hält. 


G 20 geben den Yen zum Abschuss frei
(welt.de) Im Devisenpoker ist die nächste Runde eingeläutet. Nach der Erklärung der führenden
Industriestaaten und Schwellenländer (G20) vom Wochenende ist der japanische Yen in die Nähe des tiefsten Stands seit fast drei Jahren gefallen. Der Kurs des Dollar im Handel mit der japanischen Währung stieg in der Spitze auf 94,22 Yen. Damit liegt der Yen in der Nähe seines tiefsten Stands seit Mai 2010. Auch zum Euro verlor die japanische Devise an Wert. Vorübergehend mussten fast 126 Yen für einen Euro gezahlt werden; so viel wie fast seit drei Jahren nicht mehr.
"Für mich haben die Erklärungen der G-7 und der G-20-Staaten nichts verändert. Japan wird an seiner Politik festhalten und der Yen wird weiter fallen", erklärt Stephen Jen, Hedgefondsmanager bei SLJ Macro Partners. Er rechnet damit, dass der Yen in den kommenden Wochen weitere 15 Prozent gegenüber Dollar & Co. abwerten werde. Mehr...


Kommentar/Ergänzung: Wir haben in den vergangenen Tagen das Thema bereits hinreichend kommentiert. Heute möchten wir anlässlich dieses Beitrages nur noch wichtige Passagen aus der Abschlusserklärung des G20-Gipfels vom Wochenende nachliefern, die hier zu finden sind: "G20-Treffen in Moskau: Die Abschlusserklärung". Es geht um die Wechselkurse und Budgetsanierungen. Leere Worthülsen als hohe Kunst der Diplomatie. EZB-Chef Draghi macht aus dem Willen zum Wirtschaftswachstum eine Mahnung an die Euroländer zu sparen (hier). 


Die Griechen halten uns wieder zum Narren
(focus.de) Finanzminister Stournaras will einen Schuldenschnitt – doch Notenbankchef Provopoulos verspricht: „Die Europäer bekommen ihr Geld zurück.“ Wer lügt hier eigentlich? Und warum werden jene bestraft, die gegen das Griechen-Getrickse kämpfen? Mehr...

Kommentar: Leider sind es Leute wie Uli Dönch, die ihre Leser in Wahrheit zum Narren halten. Sein Kommentar ist an Scheinheiligkeit kaum zu überbieten. Als Fachjournalist kennt Dönch die Umstände hinter den angeblichen Rettungsmaßnahmen für Griechenland sehr genau: Es ist ganz großes Theater, was alle Beteiligten abziehen und gelogen wird ebenfalls,  daß sich die Balken biegen. Der griechischen Regierung werden in diesem Schauspiel die Lügen regelrecht abgepresst, als Preis für die vorgebliche Solidarität des übrigen Europa. Die Griechen sagen das, was Europas Krisenmanager hören wollen. Ehrlichkeit ist für die Beteiligten ein Fremdwort, dem sich auch die Leitmedien und ihre Journalisten in dieser Krise nicht unbedingt verpflichtet fühlen. Jean-Claude Juncker hat es salonfähig gemacht: "Wenn es ernst wird, muss man lügen.“  


"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen." 
(Karl Farkas, österreichischer Kabarettist) Stimmt. Es kostet sehr viel Überwindung, sich von den eingefahrenen, ererbten Anlagegewohnheiten zu trennen. Aber nur so geht es. Nur so ist es möglich, Ersparnisse und Vermögen vor den Folgen der weltweit schwelenden Krisen abzusichern.

Die in den ersten Monaten nach ihrer Entstehung noch beherrschbare Finanzkrise entwickelt sich unerbittlich zu einem Finanzkollaps. Die Regierungen, ausnahmslos mitverantwortlich für diese Entwicklung, unternehmen nichts, um dieses schamlose Treiben zu beenden. Im Gegenteil: Die Politiker entpuppen sich als willfährige Helfer der höchst kriminellen Finanzindustrie (hier).  

Deutschland ist oberflächlich betrachtet bisher gut weggekommen. Eine Insel der Seligen – und Scheinheiligen (hier). Dieser Traum geht gerade zu Ende! Die Bundesregierung ist darauf vorbereitet. Längst plant sie heimlich, still und leise, die Enteignung ihrer Bürger (noch einmal hier, inkl. pdf-Datei für das eigene Archiv). Die Diskussion um eine Reichensteuer war garantiert erst der Anfang. 

Es wird Zeit, Ersparnisse bzw. Vermögen vor diesem staatlichen Zugriff in Sicherheit zu bringen. Wir wissen wie es geht und können Ihnen mit Tips und Tricks dabei helfen. Diese Beratung kostet lediglich eine angemessene, einmalige Aufwandsentschädigung. Für die Kontaktaufnahme genügt eine E-Mail an der-oekonomiker@email.de. 

"Neuankömmlinge" und "Auffrischer" können sich hier und hier in unsere wichtigsten Blog-Beiträge einlesen. Die bisherigen „Gastbeiträge“ gibt es hier.