Sonntag, 24. Februar 2013

Standpunkt 554 - Nachrichten-Ticker, 23.02.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir bemühen uns darum, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance... 


Tagesthemen: Moody’s vs. Großbritannien – Italien – Spanien vs. Rajoy – Frankreich  – Eurokrise – Bankenunion – Libor-Skandal – China – US-Haushalt


Top-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht"
 Es ist schon eine Weile her, daß wir ein neues Update zu diesem wichtigen Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben.  Der Beitrag ist von uns wie immer sorgfältig recherchiert und allgemeinverständlich formuliert worden. Nach wie vor besteht großes Interesse an diesem Thema. Für das Frühjahr bereiten wir deshalb ein weiteres Update vor und sind für Anregungen, Ergänzungen, (Insider-)Informationen oder auch Kritik offen und dankbar. Besonders gut hat uns die folgende „Kritik“ der immer noch höchst aktuellen letzten Ausgabe gefallen: "Unbedingt lesenswert; ein ganzes Füllhorn von Fakten und Daten, akribisch aufbereitet. Hier wird genau beschrieben, wie der Diebstahl der Staatskrake vonstatten gehen wird und wie er propagandistisch begleitet werden wird" (hier).  Wir nehmen es als Bestätigung unserer Arbeit und als Ansporn, weiter zu machen wie bisher. 


Moody's entzieht Großbritannien Top-Rating
(handelsblatt.com) Nachdem die Börsen sich ins Wochenende verabschiedet hatten, fiel der Rating-Hammer auf Großbritannien: Wegen schwachen Aussichten, lahmem Wachstum und einem wachsenden Schuldenberg verlieren die Briten die Bestnote. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Nein, Schadenfreude empfinden wir nicht. Nur Genugtuung darüber, dass Moody's endlich unserer Einschätzung zu Großbritannien gefolgt ist. Es ist lange her. Am 23.09.2011 haben wir den Beitrag "Die Triple-A Märchen" veröffentlicht und dort unseren LeserInnen eine Ausblick auf die Entwicklung der Triple-A-Ratings gegeben. Mehr hier. Zu den Ländern, bei denen wir einen Verlust des Triple-A prophezeit haben, gehörte Großbritannien. Unsere Begründung von damals: "Die Top-Benotung Großbritanniens ist ein Witz. Geschuldet nur noch dem wichtigen Londoner Finanzplatz und der Funktion als Brückekopf zur Wahrung der US-Interessen in Europa. Das Land ist faktisch pleite, was wir so auch immer wieder äußern, nie mehr in der Lage, seine Schulden zurück zu zahlen. Es wird einfach weiter gewurschtelt, wie im Rest der Welt auch. Die Regierung will alles zu Geld machen, was einigermaßen Erfolg verspricht: Der Hafen von Dover steht zum Verkauf, außerdem 50% der staatlichen Wälder, die Anteile an Post und Bahn, usw. Dazu die üblichen Einsparungen im Gesundheitswesen, bei den Rentenansprüchen, der Bildung, usw. Alleine im Öffentlichen Dienst sollen 500.000 Stellen abgebaut werden. Achtung: Es gibt Regionen, in denen 60% der Arbeitsplätze vom Staat kommen. Bereits heute leben 20% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Ziel: Die Staatsausgaben sollen innerhalb der nächsten vier Jahre um 134 Milliarden Euro sinken. Eine völlig illusorische Vorgabe. Diese Sparpläne werden, genau wie bei vergleichbaren Aktionen in anderen europäischen Ländern, das Land endgültig ruinieren. Da hilft es auch nichts, wenn ein ausgemusterter Flugzeugträger, die „Ark Royal“, das einstige Prunkstück der Royal Navy, verkauft werden soll. Übrigens, ein nagelneuer Flugzeug-Träger kann nicht in Dienst gestellt werden, es fehlt schlicht das Geld für die Flugzeuge. Die Wirtschaftsleistung geht bereits zurück, das Verbrauchervertrauen ist auf den niedrigsten Stand seit Jahren gesunken.. Die Arbeitslosenquote liegt offiziell bei 8%, bei den 16- bis 24-jährigen schon bei über 20%. Die Regierung hält dagegen und erwartet, „dass der Privatsektor in den nächsten Jahren über eine Million (= 1 000 000) neue Stellen schaffen wird“. Die Währung hat in den vergangenen zwei Jahren knapp 1/3 ihres Wertes gegenüber Dollar und Euro verloren. Die Bank of England (BoE) erwartet einen Rückgang des Lebensstandards auf das Niveau der 1920er Jahre, wenn das Land die Krise überstehen will. Mervyn King, Chef der BoE: „Der Rückgang des Lebendsstandard ist der unvermeidbare Preis, den wir für die Finanzkrise (…) zahlen müssen.“ King hat völlig recht, nur will sich noch niemand vorstellen, wie massiv diese Einschnitte sein werden. Offizielle Staatsschuldenquote 76%, nach 45% in 2007. Nach einer Studie des unabhängigen Centre for Economics and Business Research (CEBR) beträgt die tatsächliche Staatsschuldenquote 138%, da wesentliche Ausgaben in den Regierungszahlen einfach unterschlagen werden. Mit den Verhältnissen in diesem Land gegen die Schuldenmacherei in der Euro-Zone zu argumentieren, wie es immer wieder gerne die Euro-Gegner machen, ist blanker Hohn. Großbritannien bewahrt sich bisher nur deshalb vor dem endgültigen Kollaps, weil die BoE unbegrenzt Liquidität bereitstellt, d. h. Schulden macht ohne Ende. Aber die Anti-Euro-Fanatiker feiern dieses abgewirtschaftete Land als  Vorbild." 
Die aktuelle Begründung von Moody's gibt es hier: "Farewell Eng£AAAnd: Moody's Downgrades The UK From AAA To Aa1" (zerohedge.com). Das Handelsblatt titelte im Januar 2013 "Der englische Patient" und fasste zusammen: "Die britische Wirtschaft schrumpft weiter - die Gefahr einer Rezession ist groß, das AAA-Rating ist in akuter Gefahr, die politischen Risiken sind unkalkulierbar. Keine guten Zeiten für internationale Investoren." Mehr hier
Der Verlust des Top-Ratings war anderen auch eine Meldung wert. "Moody's stuft Großbritannien von AAA auf AA1 herab" schreibt  Österreichs DIE PRESSE. Weiter heißt es dort: "Großbritannien zahlt den Preis für eine hartnäckige Wirtschaftsflaute und ist erstmals in der Geschichte von einer großen Rating-Agentur herabgestuft worden." Mehr hier. Das Wirtschaftsblatt titelt "Großbritannien verliert Top-Rating" und schreibt einleitend: "Die Rating-Agentur hat die Note für die Briten von AAA auf AA1 herabgestuft. Finanzminister Osborne: Neubewertung bestätigt Ernst der Lage zur Verschuldung." Mehr hier. Eine gute Analyse. 
Die ersten Kommentare sind entspannt. "Moody’s entzieht den Briten das Vertrauen" überschreibt Michael Maisch seinen Kommentar beim Handelsblatt. Er glaubt, "mit ihrer Herabstufung Großbritanniens hat die Ratingagentur der konservativen Regierung einen herben Schlag versetzt. Der wirtschaftliche Schaden dürfte sich indes in Grenzen halten." Mehr hier. Die SZ schreibt kritischer: "Moody's-Abwertung bringt britische Regierung in Not" und der Autor fasst seine Meinung so zusammen: "Lange galt Großbritannien als sicherer Hafen für Anleger. Jetzt verliert das Land erstmals sein gutes Kreditrating. An der Bestnote hatten sich Premier Cameron und Schatzkanzler Osborne immer gemessen - eine Steilvorlage für die Opposition." Mehr hier. Das Fazit fällt durchwachsen aus: "Zumindest eine positive Note hat das Urteil von Moody's: Die Agentur stuft Großbritannien als "stabil" ein, eine weitere Herabstufung ist damit vorerst nicht in Sicht. Standard & Poor's und Fitch, die beiden anderen großen Ratingagenturen, haben Großbritannien jedoch bereits seit längerem auf einen negativen Ausblick gestellt. Nicht unwahrscheinlich, dass die Ratingagenturen nun dem Beispiel Moody's folgen - und Großbritannien abwerten." Dick trägt der SPIEGEL auf und findet, es ist "Eine Demütigung für den Premier". In der Einleutung heißt es: "Erstmals in der Geschichte hat eine Rating-Agentur Großbritannien herabgestuft - eine herbe Niederlage für die Regierung in London. Premier Cameron und Finanzminister Osborne hatten versprochen, das AAA zu halten. Nun stellt die Opposition kritische Fragen, der Kurs des Pfunds fällt." Mehr hier
Unser Fazit: Das war nicht nicht das letzte Wort zur Herabstufung Großbritanniens. Da ist noch Luft nach unten. Unabhängig davon, wie Fitch und S&P entscheiden werden. Zwei Grafiken, die das britische Dilemma in Auszügen zeigen: 






Der italienische Patient
(manager-magazin.de) Italien ist nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich ein gespaltenes Land: Die Unternehmer im Norden spielen in einer Liga mit exportstarken Konkurrenten aus Deutschland, sie hoffen auf Reformen nach der Wahl. Der Süden des Landes krankt derweil an denselben Symptomen wie Griechenland und Portugal - und fällt weiter zurück. Mehr...

Kommentar: Der letzte Beitrag vor der Wahl in Italien für unsere LeserInnen. Eine fundierte Analyse über die Zustände im Land. Wir glauben nach wie vor nicht daran, dass die Italiener die Witzfigur Berlusconi noch einmal aus der Abstellkammer holen, um ihr Land von ihm regieren zu lassen. Der folgende Chart zeigt die Staatsverschuldung Stand November 2012:


Quelle: zerohedge.com



Spaniens Ministerpräsident im freien Fall
(heise/telepolis.de) Eine notarielle Erklärung des früheren Schatzmeisters bringt Mariano Rajoy im Korruptionsskandal dem Rücktritt nahe.
Immer massiver wird vom spanischen Regierungschef Mariano Rajoy der Rücktritt gefordert. Der Oppositionsführer Alfredo Pérez Rubalcaba erklärte am Morgen in der Radiokette "Ser", der Ministerpräsident sei untragbar geworden. "Er muss gehen", sagte der Sozialist, weil er sein Schicksal mit dem des ehemaligen Schatzmeisters seiner Volkspartei (PP) verbunden habe. Und heute deckte die große Tageszeitungen El País auf ihrer Titelseite auf, dass Luis Bárcenas seine parallele Kontoführung der Partei am 14. Dezember 2012 sogar vor einem Notar bestätigt hatte. Mehr...


Kommentar: Eine lesenswerte Analyse des spanischen Korruptionsskandals. Eigentlich stellt sich nur die Frage, wie lange sich Rajoy noch im Amt halten kann. Er ist angezählt, scheint aber ein dickes Fell zu haben. Könnte also sein, dass die Spanier Geduld brauchen oder den Druck durch öffentliche Proteste weiter erhöhen müssen. 


"Frankreich-Bashing ist irreführend"
(lostineu.eu) Jetzt lästern sie wieder, die selbst ernannten Frankreich-Experten. Weil die “Grande Nation” in diesem Jahr wohl ihr Defizitziel verfehlt, wird sie angeblich gleich zum Sorgenkind, ja zum Problemfall für die Euro-”Retter” (SPON).
Fakt ist, dass die deutsche Wirtschaft im 4. Quartal 2012 wesentlich stärker abgerutscht ist als die französische, und dass die Wachstumsprognosen für 2013 nicht allzu verschieden sind – irgendwo zwischen 0,1 und 0,5 Prozent (wobei sich die meisten Prognosen als falsch erwiesen
haben).
Fakt ist auch, dass Paris seine “Hausaufgaben” macht und das strukturelle Budgetdefizit abbaut. Seit 2009 sei es pro Jahr um rund ein Prozent gefallen, sagte EU-Währungskommissar Rehn. Deshalb dürfte es auch keine EU-Sanktionen setzen.
Und die Wettbewerbsfähigkeit? Die sinkende Produktivität? Ein Mythos, schreibt der ehemalige Chef der “London School of Economics”, H. Davies, in der “FT”. Die Produktivität sei höher als in UK und etwa gleichauf mit D, das Frankreich-Bashing sei irreführend
. Mehr...

Kommentar: Kleiner, aber feiner Beitrag zur Situation in Frankreich. Bitte unbedingt den weiterführenden Links folgen, es lohnt sich. Erleichtert alles zusammen die eigene Meinungsbildung. Die dürfte dann mit dem Mainstream nicht mehr viel zu tun haben. Die beiden folgenden Grafiken sprechen für sich: 


 

Selbst die Situation der französischen Großbanken ist nicht schwieriger wie die anderer Länder:




Die Krise erreicht den Norden
(fr-online.de) Die Euro-Zone verharrt in der Rezession. Die neuen Sorgenkinder heißen Frankreich und Niederlande. Mehr...

Kommentar: Leider sieht auch die Frankfurter Rundschau nicht genau hin. Nach wie vor gilt Deutschland als Musterknabe. Wie lange noch? Das Wirtschaftswachstum nimmt rezessive Züge an, die angebliche Binnennachfrage ist ein Fake, genauso wie die Ergebnisse diverser Umfragen unter Deutschlands Managern. Zwingend ist aber, dass die Krise Europas auch noch hierzulande ankommt. Die Politik wird diese Tatsache für sich zu nutzen wissen, sie positiv herausstellen und sich letztlich als Verdienst zurechnen, dass sie erst spät in Deutschland auftaucht. 


"…dann ist die Bankenunion keine Union"
(fuw.ch) Charles Goodhart, Professor an der London School of Economics, äussert sich im Gespräch mit "Finanz und Wirtschaft" über die Mängel der Bankenunion in Europa. 
Die Idee einer europäischen Bankenunion hat von Anfang an verfangen. Seither ist aber noch viel passiert. Was hat dies für Folgen für das Finanzsystem? Mit diesen Themen kennt sich der emeritierte Professor Charles Goodhart bestens aus. Er ist Co-Gründer und Mitglied der Financial Markets Group an der London School for Economics (LSE), die sich auf Bankenregulierung, Finanzstabilität und Geldpolitik konzentriert. Goodhart war zudem lange bei der Bank of England tätig und diente unter anderem als externes Mitglied des geldpolitischen Gremiums sowie als Berater des Zentralbankchefs. Heute setzt er sich mit der Bankenunion sowie der grenzüberschreitenden Abwicklung gefährdeter Banken auseinander. Mehr...

Kommentar: Goodhart macht ein paar grundsätzliche Anmerkungen zur Bankenunion und zur Beteiligung der Staaten an einer Bankensanierung. Leider verzichtet auch er auf (er)klärende Worte zu den wirklichen Hintergründen der Krise in Europa. Noch einer, der kneift. Eine Aufsicht über die Großbanken durch die EZB und eine drastische Erhöhung der Eigenkapitalquote sind keine Lösung. Falsch auch seine Einschätzung, dass die spanischen Banken BBVA, Santander und Caixa, sich "in gutem Zustand" befinden. Warum sonst haben sich gerade diese drei Banken bei den LTRO-Aktionen der EZB jeweils einen kräftigen Schuss genehmigt. Bei der zweiten Tranche waren alle drei ganz vorne, wie unser Beitrag "Seid umschlungen, Milliarden!" (hier).


Libor-Skandal: EU-Kommission spricht Banken pauschal von jeder Schuld frei
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Die EU-Kommission deckt das kriminelle Verhalten der Banken Europas: Es soll keine Strafen geben, sondern nur Abschlagszahlungen. Die Banken können sich pauschal freikaufen, obwohl Millionen Anleger geschädigt wurden. Jeder kleine Ladendieb wird in Europa härter bestraft. Mehr...

Kommentar: Übel, diese Entscheidung der EU. Sie zeigt, wie sehr die Politik schon korrumpiert ist. Erst dadurch ist möglich, was der Unternehmer Ernst Prost (Liqui Moly) unter dem vielsagenden Titel "Geldgierige und verantwortungslose Finanzwirtschaft gefährdet Realwirtschaft (Unternehmen und Arbeitsplätze), erpresst Völker und Staaten und bedroht die Demokratie!" beschreibt. Vor wenigen Tagen haben wir schon im Zusammenhang mit dem Artikel "Einflüsterer Goldman Sachs" (hier) auf dieses Statement hingewiesen (hier). Heute wollen wir das noch einmal erneuern: Den Prost-Beitrag gibt es hier. Der in Rede stehende Beitrag vermittelt zum Schluss den Eindruck, die USA und Großbritannien würden mit dem Problem anders umgehen: "In den USA und in Großbritannien wollen sich die Behörden von den Banken nicht so einfach abspeisen lassen. Es wurden bereits drei Banken zu massiven Strafzahlungen verurteilt, weitere Urteile werden erwartet. Die Banken RBS, Barclays und UBS mussten zusammen 2,6 Milliarden Dollar zahlen, weil sie zugelassen hatten, dass ihre Händler bei der Manipulation mitmachten." Diese Bewertung ist nicht zutreffend. Die ausgesprochenen Strafen sind, gemessen an den erklärten Quartalsgewinnen, lächerlich gering. Außerdem klagen auch die US-Behörden und die Briten, die persönlich Verantwortlichen nicht an. In den USA beginnen Bundesstaaten damit, Menschen, die ihre Schulden nicht bezahlen können, mittlerweile ins Gefängnis zu stecken. Ohne Rücksicht darauf, ob sie schuldig oder unschuldig in diese Situation geraten sind. 


Why A China Crash May Be Imminent
(zerohedge.com) Those silly enough to believe that China's economy has "recovered" should at least been given some pause by this week's events. For China surprised the market with moves to reduce liquidity in the banking system and curb the property market. Clearly, the government is worried about the re-appearance of bubbles due to excessive credit growth. And they should be worried because it's obvious that the bubbles which caused China's slowdown never went away. In fact, they've gotten worse from government stimulus designed to prevent a hard economic landing. These government actions have made the chances of an imminent China crash more likely. Read more...

Kommentar: Eine fundierte Analyse, der wir problemlos folgen können. Für LeserInnen, die sich kritisch mit der Berichterstattung zu China in den deutschsprachigen Leitmedien auseinandersetzen wollen. 


Riskantes Poker um US-Haushalt
(fuw.ch) Der Konflikt um die amerikanische Budgetpolitik spitzt sich abermals zu. Der Machtkampf in Washington wird damit zum grösseren Risiko als das klaffende Loch in der Staatskasse. “Noch hat Amerika Zeit, seine Finanzen in den Griff zu kriegen” findet der "Finanz und Wirtschaft"-Redakteur Christoph Gisiger. Mehr...

Kommentar: Amerika bleibt in Not. Ein schwacher Präsident Barack Obama hat es wieder einmal versäumt, die zurückliegenden Wochen sinnvoll zu nutzen. Wir bleiben bei unserer Meinung: Amerika fehlt ein starker, unabhängiger, nur dem Amt verpflichteter Präsident. Weder die Arbeit für eine gemeinnützige Organisation, noch das Jurastudium, oder die leistungslose Verleihung des Friedensnobelpreises, haben den amtierenden Präsidenten auf diese Situation vorbereitet und können ihm dabei helfen. Charisma alleine gestaltet keine Politik. Wir bedauern das, weil wir ein klein wenig die Hoffnung hatten, Obama nutzt seine Wiederwahl doch noch dazu, wenigstens einige seiner erneuerten Versprechen, einzulösen. Daraus wird wohl nichts. Unabhängig davon liefert Gisiger eine sehr gute Analyse zur US-Budgetpolitik.


"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen." 
(Karl Farkas, österreichischer Kabarettist) Stimmt. Es kostet sehr viel Überwindung, sich von den eingefahrenen, ererbten Anlagegewohnheiten zu trennen. Aber nur so geht es. Nur so ist es möglich, Ersparnisse und Vermögen vor den Folgen der weltweit schwelenden Krisen abzusichern.

Die in den ersten Monaten nach ihrer Entstehung noch beherrschbare Finanzkrise entwickelt sich unerbittlich zu einem Finanzkollaps. Die Regierungen, ausnahmslos mitverantwortlich für diese Entwicklung, unternehmen nichts, um dieses schamlose Treiben zu beenden. Im Gegenteil: Die Politiker entpuppen sich als willfährige Helfer der höchst kriminellen Finanzindustrie (hier).  

Deutschland ist oberflächlich betrachtet bisher gut weggekommen. Eine Insel der Seligen – und Scheinheiligen (hier). Dieser Traum geht gerade zu Ende! Die Bundesregierung ist darauf vorbereitet. Längst plant sie heimlich, still und leise, die Enteignung ihrer Bürger (noch einmal hier, inkl. pdf-Datei für das eigene Archiv). Die Diskussion um eine Reichensteuer war garantiert erst der Anfang. 

Es wird Zeit, Ersparnisse bzw. Vermögen vor diesem staatlichen Zugriff in Sicherheit zu bringen. Wir wissen wie es geht und können Ihnen mit Tips und Tricks dabei helfen. Diese Beratung kostet lediglich eine angemessene, einmalige Aufwandsentschädigung. Für die Kontaktaufnahme genügt eine E-Mail an der-oekonomiker@email.de. 

"Neuankömmlinge" und "Auffrischer" können sich hier und hier in unsere wichtigsten Blog-Beiträge einlesen. Die bisherigen „Gastbeiträge“ gibt es hier.