Dienstag, 26. Februar 2013

Standpunkt 556 - Nachrichten-Ticker, 25.02.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir bemühen uns darum, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance... 


Tagesthemen: Triple-A-Staaten – Großbritannien am Ende – Bankenrettung in Europa – Jugendarbeitslosigkeit – Spanien – Italien – USA


Top-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht"
 Es ist schon eine Weile her, daß wir ein neues Update zu diesem wichtigen Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben.  Der Beitrag ist von uns wie immer sorgfältig recherchiert und allgemeinverständlich formuliert worden. Nach wie vor besteht großes Interesse an diesem Thema. Für das Frühjahr bereiten wir deshalb ein weiteres Update vor und sind für Anregungen, Ergänzungen, (Insider-)Informationen oder auch Kritik offen und dankbar. Besonders gut hat uns die folgende „Kritik“ der immer noch höchst aktuellen letzten Ausgabe gefallen: "Unbedingt lesenswert; ein ganzes Füllhorn von Fakten und Daten, akribisch aufbereitet. Hier wird genau beschrieben, wie der Diebstahl der Staatskrake vonstatten gehen wird und wie er propagandistisch begleitet werden wird" (hier).  Wir nehmen es als Bestätigung unserer Arbeit und als Ansporn, weiter zu machen wie bisher. 


Briten läuten Ende der Triple-A-Staaten ein
(welt.de) Die Herabstufung der britischen Kreditwürdigkeit ist ein Schlag für die Finanzmärkte, das Pfund verliert kräftig. Weitere Länder stehen auf der Kippe – auch Deutschland hat keine weiße Weste mehr. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Sorry, aber der Anfang vom Ende wurde bereits 2011 mit den USA gemacht. Seit damals war auch Großbritannien bereit für die Herabstufung. Gute Freunde aus der Londoner City haben dafür gesorgt, dass es noch so lange gedauert hat. Wer heute über die Herabstufung mit Erstaunen reagiert, der will den desolaten Zustand des Landes einfach nicht wahrhaben: Großbritannien ist pleite und die Regierung hat keinen Plan, um daran etwas zu ändern. Der österreichische Standard meldet als Folge der britischen Hilflosigkeit "Cameron schaltet in Jetzt-erst-recht-Modus". Die Zeitung schreibt: "Selbst die konservative Handelskammer verlangt von Cameron laut einer in der Financial Times veröffentlichten Stellungnahme in den kommenden Monaten Investitionen in die Infrastruktur und in den "produktiven Sektor". Osborne und Cameron kündigten dagegen an, an ihrem Sparkurs nun erst recht festhalten zu wollen. Seit Amtsantritt der konservativ-liberalen Regierung wurde bei Sozialausgaben (Kindergeld, Mietzuschüsse) eine Milliarden-Schrumpfkur durchgezogen, die Mehrwertsteuer wurde erhöht. Allein 2011 wurden im öffentlichen Sektor 270.000 Arbeitsplätze abgebaut. Bis 2018 will die Regierung einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen."  Mehr hier. Und gibt damit dem Land ultimativ den Rest. Osborne und Cameron schaffen so die Voraussetzungen dafür, bei der nächsten Wahl abzuhalftern. Andererseits sind wir uns sicher, dass die Engländer dem Treiben ihrer Regierung bald nicht mehr länger widerspruchslos zuschauen werden. Weiterer Druck ist außerdem durch die Separationsbestrebungen Schottlands sicher. Vor dessen Küste lagern beispielsweise die Ölvorkommen, von denen Großbritannien bisher noch zehrt und damit den kompletten Absturz verhindert. Die Frankfurter Rundschau sieht einen "Nackenschlag für den Schatzkanzler" und erwartet: "Schatzmeister Osborne gibt sich entschlossen, Staatsschulden und Arbeitslosigkeit zu senken - doch die Wirtschaftsdaten sprechen gegen eine baldige Erholung." Die Zeitung zitiert George Osborne so:  „Der Schritt schwächt nicht unsere Entschlossenheit, mit dem Plan der Wirtschaftserholung fortzufahren, er wird sie verdoppeln.“ Mehr hier


"Großbritannien ist ein Schulden-Junkie"
(spiegel.de) Der Entzug der Top-Bonität ist eine peinliche Abstrafung für Großbritannien. Die Cameron-Regierung steht nun unter Druck, ihren Sparkurs zu ändern. Doch kann sie darauf verweisen, dass andere Länder nicht besser dastehen. Mehr...

Kommentar: Die Experten in London versuchen sich mit der Herabstufung zu arrangieren. Sie wird als hinnehmbar qualifiziert. Dazu schreibt der SPIEGEL in dem Beitrag: "Aber kein Volkswirt oder Analyst zeigte sich wirklich überrascht. "Diese Herabstufung sagt uns nichts, was wir nicht schon wussten", bloggte Tim Morgan, Chef-Analyst der Brokerfirma Tullett Prebon. "Großbritannien ist ein Schulden-Junkie, unfähig, mit seinen Mitteln auszukommen." Das Verdikt von Moody's werde keine ernsten Folgen haben, prognostizierte "Financial Times"-Kolumnist Martin Wolf." Abwarten, Mr. Wolf. Fakt ist, dass Großbritannien an der Krankheit aller Industriestaaten leidet: Die milliardenschweren Bankenhilfen treiben die Staatsschulden in immer neue Höhen, in der Konjunktur kommt davon aber nichts an. Die Banken bunkern. Noch einmal die Grafik, die den desolaten Schuldenstand augenfällig macht: 


Quelle: zerohedge.com



Staatsgeheimnis Bankenrettung
(tagesspiegel.de) Rettet Deutschland wirklich Spanien, Irland und die anderen Krisenländer? Eine Recherchereise durch Europa offenbart: Die vielen Milliarden an Steuergeldern schützen vor allem wohlhabende Anleger vor Verlusten – meist sind es Deutsche. Die Regierungen und Zentralbanker wollen das am liebsten verschleiern. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Unbedingt lesen, diese Analyse. Endlich bestätigt ein Beitrag offen unsere Auffassung, die wir von Anfang an in unserem Blog vertreten: Die Staatsschuldenkrise in Europa ist eine versteckte Bankenkrise und die Rettungsaktionen dienen zuallererst den europäischen Großbanken aus Großbritannien, Deutschland, der Schweiz und Frankreich. Wer sich von unseren LeserInnen mit dieser Wahrheit intensiver beschäftigen möchte, dem empfehlen wir die Dokumentation "Staatsgeheimnis Bankenrettung", die heute um 21.45 Uhr bei ARTE ausgestrahlt wird. ARTE beschreibt die Doku so: "Im Verlauf der Eurokrise haben zahlreiche Banken gigantische Summen verloren. So sehen sich Staaten wie Griechenland, Spanien und Irland gezwungen, ihre Geldinstitute mit Milliardenbeträgen zu stützen. Aber wohin fließt das Geld wirklich? Wem schulden die maroden Banken das Geld? Diese scheinbar simplen Fragen versucht der Wirtschaftsjournalist und Sachbuchautor Harald Schumann zu beantworten. 50 Milliarden Euro in Griechenland, 70 Milliarden Euro in Irland, 40 Milliarden Euro in Spanien - ein Eurostaat nach dem anderen sieht sich gezwungen, seine Banken mit gigantischen Summen zu stützen, um damit die Verluste auszugleichen, die den Geldhäusern aus faulen Krediten entstanden sind. Aber wohin gehen die Milliarden eigentlich? Wer sind die Begünstigten? Mit dieser einfachen Frage reist der preisgekrönte Wirtschaftsjournalist und Sachbuchautor Harald Schumann quer durch Europa und bekommt verblüffende Antworten. Die Geretteten sitzen - anders als häufig vermittelt und von vielen angenommen wird - nicht in den ärmeren Eurostaaten, sondern hauptsächlich in Deutschland und Frankreich. Ein großer Teil des Geldes landet nämlich bei den Gläubigern der Banken, die gerettet werden wollen oder müssen. Und obwohl diese Anleger offenkundig schlecht investiert haben, werden sie - entgegen aller Logik der freien Marktwirtschaft - auf Kosten der Allgemeinheit vor jeglichen Verlusten geschützt. Warum ist das so? Wer bekommt das Geld? Eigentlich simple Fragen, die aber den Kern der europäischen Identität berühren. Harald Schumann gelingt es auf seine eigene, unnachahmliche Weise, dieses komplizierte Thema jedermann verständlich zu machen. Und er vertritt ebenso kenntnisreich wie beherzt seine Meinung. "Staatsgeheimnis Bankenrettung" ist der leidenschaftlichste Film, der je zur Bankenkrise gemacht wurde."  (Quelle: arte-tv, hier) Einen Trailer zum Film gibt es hier


Profiteure von Irlands Bankenrettung
(tagesspiegel.de) Die mit 30 Milliarden Euro gestützte Anglo Irish Bank musste alle Gläubiger auszahlen. Darunter waren 32 Finanzunternehmen mit Sitz in Deutschland und Frankreich. Mehr...

Kommentar: Der Beitrag legt zum Thema "Staatsgeheimnis Bankenrettung" noch einmal nach und listet namentlich die Nutznießer auf. Sehenswert. Dabei ist manche Überraschung für unsere LeserInnen, da sind wir uns sicher. 


Die Jugend ist der große Verlierer der Euro-Krise
(welt.de) Die älteren Arbeitnehmer in den Euro-Ländern haben die Krise deutlich besser überstanden als ihre jüngeren Kollegen. In einem Land hat es sogar fast ausschließlich die Jugend erwischt. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Sapperlot! Die WELT kümmert sich jetzt um die Jugend in den Krisenländern. Was offensichtlich ist und von Eurostat schon seit Monaten öffentlich gemacht wird, das hat sich die Zeitung extra berechnen lassen. Auch das Fazit ist erstaunlich wirklichkeitsnah: "Jugendarbeitslosigkeit nimmt weiter zu". Stimmt, WELT. Glücklicherweise hat Europa schon eine Lösung parat: "Jugendgarantie soll Jobsuchende von der Straße holen" meldet das Luxemburger Wort und schreibt dazu: "Die Jugendarbeitslosigkeit hat in 13 Mitgliedstaaten der EU eine Quote von über 25 Prozent erreicht, in Luxemburg liegt sie bei rund 20 Prozent. Am Donnerstag wird sich der europäische Rat für Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit und Verbraucherschutz (EPSCO) mit einer Jugendgarantie für junge Arbeitssuchende bis zum 25. Lebensjahr befassen. Im EPSCO-Rat sitzen die EU-Minister für Sozialpolitik, Beschäftigung und Gesundheit." Mehr hier. Scheinbar glauben die europäischen Spitzenpolitiker wieder einmal, ein drängendes Problem durch eine Garantie lösen zu können. Nur ein neuer Trugschluss. 


Spanien: Protest gegen Sparkurs und "Bananenmonarchie"
(derstandard.at) Demos in 80 Städten - Regierung beschloss Paket gegen Jugendarbeitslosigkeit. Viele Spanier haben das Schmierentheater satt. Ihr Vertrauen in die politische Führung ist erschüttert. Seit dem Platzen der Immobilienblase 2007 geht es kontinuierlich abwärts. Ein Trend, der sich auch seit dem messianischen Antritt der Rechtsregierung unter Premier Mariano Rajoy vom konservativen Partido Popular (PP) vor 14 Monaten nur beschleunigte. Einschneidenden Reformen, Steuererhöhungen und Einsparungen zum Trotz, wurde weder die Beschäftigung angekurbelt, noch das Budgetdefizit signifikant eingedämmt. Trotzdem wurde es rund um die Protestbewegung gegen die Kürzungspolitik, die besonders 2011 für Schlagzeilen sorgte, in den vergangenen Monaten still. Doch angefacht vom Bekanntwerden einer mutmaßlichen Schwarzgeldkasse, aus der sich PP-Parteimitglieder bis hin zum Premier Rajoy selbst gelabt haben sollen, mobilisieren sich nun erneut Massen. Mehr...

Kommentar: Wir können es nicht lassen und berauschen uns an der Wehrhaftigkeit der Spanier. Sie haben es verdient, dass wir Beiträge, die über ihre Proteste berichten, bekannt machen. An diesem Beitrag ist uns zuerst die Überschrift aufgefallen: Deutschland ist eine "Bankenrepublik", die Spanier nennen sich "Bananenmonarchie". Soweit zu den Unterschieden, die sich hauptsächlich darin manifestieren, dass die Spanier für die deutsche "Bankenrepublik" demnächst noch mehr zur Kasse gebeten werden. Wir erinnern daran: Spanische Banken benötigen mindestens 300 Milliarden Euro, um ihre Schulden bei den Partnern aus dem Norden bezahlen zu können. Erst knapp 50 Milliarden davon haben sie erhalten. Im Gegenzug wurden den Spaniern massive Spardiktate aufoktroyiert. Damit ist noch nicht Schluss. 


Italien: Gesundheitswesen vor dem Exitus
(tagesschau.de) In keinem Bereich lassen sich die Folgen der italienischen Wirtschaftskrise so gut beobachten wie im Gesundheitswesen: Viele Patienten müssen Monate oder sogar Jahre auf ihre Behandlung warten. Krankenhausärzte haben zum Teil seit Monaten kein Gehalt mehr bekommen. Mehr...

Kommentar: Erinnert irgendwie an die Situation in Griechenland oder Spanien, wo im Laufe der Sparmaßnahmen ebenfalls die Gesundheitssysteme kollabiert sind. Und wieder spielt Korruption eine Rolle. Die Krise verläuft nach einem Muster. 


Wahl in Italien endet mit klarer Ohrfeige für Monti
(format.at) Die Italiener haben dem rigorosen Sparkurs des scheidenden Premiers Mario Monti eine klare Abfuhr erteilt. Der Wirtschaftsprofessor geht mit knappen 9,5 Prozent der Stimmen als klarer Verlierer der zweitägigen Parlamentswahlen hervor. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Das vorläufig einzige zuverlässige Ergebnis, unmittelbar nach dem Ende der Wahl in Italien. Und nicht wirklich eine Überraschung. Der Rest sind erst einmal Mutmaßungen. Auch über Berlusconis Rolle. Deshalb darf munter spekuliert werden. Währenddessen macht sich die F.A.Z. noch ihre eigenen Gedanken und analysiert das wirtschaftliche und politische Geschehen im Land: "Junge Italiener leben wieder bei ihren Eltern. Unternehmer wissen oft nicht mehr weiter. Die Finanzbehörden arbeiten zunehmend jenseits der Rechtsstaatlichkeit. Die Lage in Italien ist dramatisch - heute wird das Ergebnis der Parlamentswahlen verkündet." Mehr hier. Endgültige Ergebnisse gibt es noch nicht. Trotzdem legt sich der Schweizer Tages-Anzeiger schon auf eine Regierungskoalition fest und sucht eine Antwort auf die Frage: "Bringen Bersani und Monti Italiens Wirtschaft auf die Beine?". Die Zeitung schreibt dazu: "In Italien zeichnet sich eine Koalition der Linken unter Pier Luigi Bersani mit dem Bündnis um Mario Monti ab. Was Italien-Kenner von dieser Konstellation erwarten."  Als Kenner zitiert werden die Italien-Expertin Ulrike Rondorf von der Commerzbank und Marco Valli von der Bank Unicredito. Beide glauben nicht daran, dass ein Bündnis aus Bersani und Monti Italien Verbesserungen bringen wird. Ihr Fazit ist ernüchternd. Mehr hier. Der Euro wird davon nicht sterben, die europäische Krise leider auch nicht.


Wenn die Sparbombe zündet
(spiegel.de) Horrorszenario für Amerika: Weil sich US-Präsident Obama und die Republikaner nicht einigen können, steht das Land in vier Tagen vor massiven Sparmaßnahmen. Gekürzt würde breitflächig nach der Rasenmähermethode - langfristig droht die Rezession. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Eine kleine Korrektur: Die USA befinden sich nach unserer Einschätzung bereits in der Rezession. Vielleicht lesen die Republikaner ja noch schnell die Umfrage von Pew Research. Danach "würden 49 Prozent der Amerikaner im Falle eines Sequesters den Republikanern im Kongress die Schuld geben, nur 31 Prozent sähen sie beim Präsidenten. Dessen Zustimmungsraten indes sind auf einem Dreijahreshoch: Einer Bloomberg-Befragung zufolge bewerten 55 Prozent der Amerikaner seine Arbeit positiv. Die Republikaner erreichen magere 35 Prozent" heißt es im Beitrag. Die Umfrage ist Teil eines Reports von Pew Research: "If No Deal is Struck, Four-in-Ten Say Let the Sequester Happen". Den kompletten Report gibt es hier. Die folgende Grafik stammt daraus: 




Einigen sich die beiden Parteien nicht noch in letzter Minute, kommt es knüppeldick: "USA drohen Einschnitte um 1,2 Billionen Dollar" schreibt Österreichs DIE PRESSE und fasst zusammen: "Die Vereinigten Staaten steuern erneut auf die „Fiscal Cliff“ zu: Wenn sich Republikaner und Demokraten bis Freitag nicht einigen, drohen Sparmaßnahmen beim Militär sowie Entlassungen." Das Fazit: "Die 'Fiscal Cliff' ist ein hausgemachtes Problem, in das sich die USA hineingeritten haben. Hintergrund ist ein heftiger Streit um die Schuldenobergrenze im Sommer 2011. Als damals das Schuldenlimit erreicht wurde, verknüpften die Republikaner eine Zustimmung zu weiteren Kreditaufnahmen mit der Verpflichtung zu massiven Einsparungen. Um Druck auf sich selbst auszuüben, ein gezieltes Sparprogramm zu verabschieden, hatte der Kongress dann diese Idee: Kommt es zu keiner Einigung auf ein solches Sparprogramm, treten ab 2013 automatische Ausgabenkürzungen nach dem Rasenmäherprinzip in Kraft. Ende Dezember verlängerte man diese Frist bis 1. März." Mehr hier. Obama und die Republikaner haben diese Zeit bisher nicht genutzt. Blöd für die Republikaner ist die Tatsache, die heise/telepolis.de eine Meldung wert ist: "Die Amerikaner wollen die Staatsausgaben nicht senken". Einleitend heißt es in dem Beitrag: "Nach Ansicht der Republikaner muss der Staat schrumpfen, was auch hieße, er muss seine Ausgaben senken. Beim Militär und anderen Sicherheitsbelangen sind sich die amerikanischen Rechten allerdings nicht so sicher, schließlich soll das Eigentum geschützt und weltweit wirtschaftliche Interessen gesichert werden. Überzeugt haben die Sparpläne die Amerikaner nicht, weswegen diese bei den Wahlen abgestraft wurden. Eine aktuelle Umfrage des Pew Research Center belegt, dass die überwiegende Mehrheit alles andere will, als staatliche Ausgabe zu kürzen." Mehr hier. Direkt zum Pew Research-Report "As Sequester Deadline Looms, Little Supportfor Cutting Most Programs" geht es hier.


"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen." 
(Karl Farkas, österreichischer Kabarettist) Stimmt. Es kostet sehr viel Überwindung, sich von den eingefahrenen, ererbten Anlagegewohnheiten zu trennen. Aber nur so geht es. Nur so ist es möglich, Ersparnisse und Vermögen vor den Folgen der weltweit schwelenden Krisen abzusichern.

Die in den ersten Monaten nach ihrer Entstehung noch beherrschbare Finanzkrise entwickelt sich unerbittlich zu einem Finanzkollaps. Die Regierungen, ausnahmslos mitverantwortlich für diese Entwicklung, unternehmen nichts, um dieses schamlose Treiben zu beenden. Im Gegenteil: Die Politiker entpuppen sich als willfährige Helfer der höchst kriminellen Finanzindustrie (hier).  

Deutschland ist oberflächlich betrachtet bisher gut weggekommen. Eine Insel der Seligen – und Scheinheiligen (hier). Dieser Traum geht gerade zu Ende! Die Bundesregierung ist darauf vorbereitet. Längst plant sie heimlich, still und leise, die Enteignung ihrer Bürger (noch einmal hier, inkl. pdf-Datei für das eigene Archiv). Die Diskussion um eine Reichensteuer war garantiert erst der Anfang. 

Es wird Zeit, Ersparnisse bzw. Vermögen vor diesem staatlichen Zugriff in Sicherheit zu bringen. Wir wissen wie es geht und können Ihnen mit Tips und Tricks dabei helfen. Diese Beratung kostet lediglich eine angemessene, einmalige Aufwandsentschädigung. Für die Kontaktaufnahme genügt eine E-Mail an der-oekonomiker@email.de. 

"Neuankömmlinge" und "Auffrischer" können sich hier und hier in unsere wichtigsten Blog-Beiträge einlesen. Die bisherigen „Gastbeiträge“ gibt es hier.