Samstag, 9. März 2013

Standpunkt 567 - Nachrichten-Ticker, 08.03.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir bemühen uns darum, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance... 


Tagesthemen: Griechen-Elend – Sparpolitik falsch – Eportwelle – Fitch vs. Italien – Moody’s vs. Österreich  – Fed vs. EZB – Portugal – Aktienboom


Top-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht"
 Es ist schon eine Weile her, daß wir ein neues Update zu diesem wichtigen Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben.  Der Beitrag ist von uns wie immer sorgfältig recherchiert und allgemeinverständlich formuliert worden. Nach wie vor besteht großes Interesse an diesem Thema. Für das Frühjahr bereiten wir deshalb ein weiteres Update vor und sind für Anregungen, Ergänzungen, (Insider-)Informationen oder auch Kritik offen und dankbar. Besonders gut hat uns die folgende „Kritik“ der immer noch höchst aktuellen letzten Ausgabe gefallen: "Unbedingt lesenswert; ein ganzes Füllhorn von Fakten und Daten, akribisch aufbereitet. Hier wird genau beschrieben, wie der Diebstahl der Staatskrake vonstatten gehen wird und wie er propagandistisch begleitet werden wird" (hier).  Wir nehmen es als Bestätigung unserer Arbeit und als Ansporn, weiter zu machen wie bisher. 


Bis zu 50 Prozent der Menschen sind nicht mehr krankenversichert
(heise/telepolis.de) Eine Ärzte-Delegation informierte sich über die Folgen der Krise für das griechische Gesundheitssystem, aber auch über solidarische Gegenstrategien. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Während sich bei Maybrit Illner live die sogenannten Experten über Italien ihre Köpfe ohne brauchbare Ergebnisse zerbrechen, nimmt für die Griechen das Elend weiter zu. Ein deutscher Polit-Clown, Rainer Brüderle, gibt dabei eine Kostprobe seiner geistigen Leere und hält einen Austritt des EU-Gründungsmitglieds Italien für möglich. "Da müssen nicht zwingend alle dabei sein, die heute dabei sind", gibt die österreichische Zeitung FORMAT eine Aussage der FDP-Spitzenkraft wieder. Mehr hier. Das ist dümmliches Geplapper eines Ahnungslosen. Teuer wird dieses Elend in Griechenland auch noch: "Greek inflation eases, to 1968 levels" meldet die griechische Zeitung Ekathimerini und vergleicht die offizielle Inflation mit der Wirklichkeit. Mehr hier. Dieser Beitrag war auch zerohedge.com eine Meldung wert, die auch gleich mit einer leicht verständlichen Grafik ergänzt ist: 


Deutschsprachige Medien melden aktuell erste positive Signal aus Griechenland. Österreichs FORMAT titelt: "Griechenland ist nicht zu retten? Von wegen ...". Die gute Nachricht fasst die Zeitung so zusammen: "Für das krisengeschüttelte Griechenland gibt es wieder positive Nachrichten, auch wenn das Ende der Talfahrt noch nicht erreicht scheint. Zwar soll auch 2013 die Wirtschaft nochmals um 4,5 Prozent schrumpfen. Aber im Dezember sank erstmals seit 2008 die Arbeitslosenquote. Zugleich meldet die Tourismusbranche steigende Buchungszahlen für dieses Jahr. Das ist wichtig, weil an diesem Wirtschaftszweig jeder fünfte Job in Griechenland hängt. Auch die Stimmungsbarometer in der griechischen Wirtschaft zeigen erstmals seit drei Jahren wieder nach oben. Ökonomen sehen deshalb begründete Hoffnung auf eine Trendwende. "Im Jahr 2012 hat die Wucht der Krise so dramatische Veränderungen gebracht, dass eine Bodenbildung jetzt möglich sein wird", sagte der Chefvolkswirt der Allianz-Gruppe, Michael Heise, zu Reuters. Ähnlich zuversichtlich gibt sich der Direktor des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft, Michael Hüther: "Die Reformen führen sicher dazu, dass in diesen Ländern der Turnaround gelingt", sagt er mit Blick auf die Staaten, die derzeit Hilfen aus den Euro-Rettungsschirmen erhalten." Mehr hier. Solche Aussagen halten wir für kriminell Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen, um die Situation schönzureden und den Maßnahmen Nachdruck zu verleihen, die sich längst als völlig ungeeignet erwiesen haben, wie selbst der Chef-Volkswirt des IWF, Olivier Blanchard, mittlerweile erkannt hat (hier). Die Deutschen hören es nicht gerne, aber es ist ihre Regierung und ihre "Kanzlerin der Beschwichtigung" (O-Ton der Kabarettistin Lisa Fitz), die dafür verantwortlich sind. Zum Schluss noch das Fazit der Ärztedelegation aus dem allerersten Beitrag: "Wir haben in dem griechischen Gesundheitssystem Phänomene wiedergefunden, die Medico bereits in den 80er Jahren in Lateinamerika angeklagt hat. Auch dort waren sie eine Folge der Strukturanpassungsprogramme, die zu einem massiven Einschnitt bei sozialen Leistungen auch im Gesundheitswesen führten. Ein öffentliches, qualitativ gutes Gesundheitssystem für alle Menschen muss jedoch an erster Stelle stehen und darf nicht den Sparauflagen zum Opfer fallen." Leicht verständlich, oder? 


Weshalb Sparen nichts mit Tugendhaftigkeit zu tun hat
(fuw.ch) Spanien und Irland, die USA und Grossbritannien haben jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt. Sie haben zu viel konsumiert und zu wenig gespart. Sie haben zu viel importiert und zu wenig exportiert. Deutschland und China, Japan und auch die Schweiz sind dagegen ein Beispiel an Tugendhaftigkeit. Sie sparen viel, konsumieren weniger, ihre Exporte sind grösser als ihre Importe. So lauten oft gehörte Aussagen. Nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Eurokrise wird besonders in Deutschland oft das Argument geäussert, die "Spanier müssten halt mehr so sein wie die Deutschen." Intuitiv nehmen die meisten Leute an, es sei für ein Land erstrebenswert, einen Überschuss der eigenen Leistungsbilanz, also im Handel mit Waren und Dienstleistungen, anzustreben. Ebenfalls gelten hohe Sparquoten gemeinhin als tugendhaft. Leider ist das viel zu simpel, teilweise auch schlichtweg sinnlos. Auch das Argument, die Eurokrise wäre gelöst, wenn die Mittelmeer-Anrainer bloss so wären wie die Deutschen, führt in die Irre. Mehr...

Kommentar: Statt durch die Talk Shows zu tingeln und bräsig Weisheiten über Europa zu verbreiten, sollten sich Deutschlands Spitzenpolitiker endlich die Zeit nehmen, sich mit den wahren Hintergründen der europäischen Krise zu beschäftigen. Das setzt aber ein gehöriges Maß an Selbstkritik voraus. Eine Tugend, die nur noch wenig verbreitet zu sein scheint. Leider. Dieser Beitrag von unseren Schweizer Nachbarn möchten wir denen unter unseren LeserInnen empfehlen, die nach wie vor an das deutsche Märchen glauben, dass der europäischen Krise mit der bisherigen Sparpolitik beizukommen ist. Alle anderen werden in ihrer Meinung bestätigt und gestärkt für die leidigen Diskussionen im Kreise der Kollegen, Freunde, usw. 


Deutsche Exportwalze rollt und rollt und … !?
(isw-muenchen.de) Im Jahr 2012 wurden von Deutschland Waren im Wert von fast 1,1 Billionen Euro (1.097,4 Mrd.) exportiert, so viel wie noch nie. Trotz Rezession in Euroland ein Plus von 3,4 %; die Importe stiegen lediglich um 0,7 %. Damit erzielte die deutsche Wirtschaft einen Exportüberschuss von 188 Milliarden Euro, den zweithöchsten Exportüberschuss in der Geschichte der BRD und kaum weniger als der Rekord von 2007 mit 195 Milliarden Euro. Es ist zugleich der höchste Handelsbilanzüberschuss eines Landes weltweit, höher als der von Exportweltmeister China (178 Mrd. Euro). Der Anteil des Warenexportes am BIP beträgt bei Deutschland im Jahr 2012 41,5 % bei China 27,5 %.
Die deutschen Exporterfolge sind umso bemerkenswerter, als die Ausfuhren in die EU stagnieren und in den Euroraum rückläufig sind. In die EU insgesamt wurden um -0,3 % weniger Waren ausgeführt, in die Eurozone um – 2,1 % weniger. Aufgrund des Spardiktats der Troika und den wirtschaftlichen Depressionen in den Peripherieländern, können diese immer weniger Waren aus Deutschland einführen. "Die Eurokrise frisst sich langsam in die Exportwirtschaft", sagt Kai Carstens, Leiter der Konjunkturabteilung am Ifo-Institut. Dadurch verminderte sich der Anteil der Eurozone an den deutschen Ausfuhren auf jetzt 37,5 %, vor der Krise im Jahr 2006 waren es noch 44 %; der Anteil der EU-Länder an den deutschen Exporten betrug 2012 57 %, gegenüber 64,6 % in Jahr 2006. Mehr...


Kommentar/Ergänzung: Die Grundlage deutscher Überheblichkeit und Besserwisserei gegenüber den Nachbarn. Außerdem verantwortlich dafür, dass die Deutschen dem Irrtum unterlegen, die Krise werde sie verschonen. Tatsächlich sorgen die Exporterfolge lediglich dafür, von der Krise länger als die anderen Staaten verschont zu werden. Das wird jedoch nur so lange funktionieren, wie die anderen Länder weiter hohe Leistungsbilanzdefizite zulassen und deren Nachfrage nicht durch eine Rezession nachlässt. Diese Situation tritt aber gerade ein. Deutschland wichtigste Handelspartner in Europa schwächeln. Beispielhaft dafür zwei Nachrichten von deutsche-wirtschafts-nachrichten.de: "Gefährlich: Deutsche Wirtschaft hängt am Tropf der Auto-Industrie" beschreibt die Auswirkungen der massiv rückläufigen Autonachfrage in Europa, die vorläufig noch durch die USA und China aufgefangen werden: "Deutschlands Export-Artikel Nummer eins ist das Auto. Die Rezession-Tendenzen könnten Deutschland daher schneller treffen als gedacht. Noch versuchen es die Hersteller mit Statistik-Tricks." Mehr hier. Die andere Meldung: "Tiefe Rezession: Stahlbranche in der Krise". Dazu heißt es: "Im Februar ist die Produktion in der Stahlindustrie im Vergleich zum Vorjahr um fast vier Prozent zurückgegangen. 2012 sank die Auslastung in Deutschland auf den tiefsten Stand seit 1996. Die neuen Daten zeigen jedoch, dass die Stahlbranche weiterhin ums Überleben kämpft." Mehr hier


Fitch stuft nach Wahlausgang Italien herab
(wirtschaftsblatt.at)  Bonität und Ausblick des Euro-Krisenstaates wurden in einem Schritt herabgestuft. Italien erhält die Quittung für die Hängepartie nach der Wahl sowie die tiefe Rezession und bekommt eine schlechtere Bonitätsnote verpasst. Die Ratingagentur Fitch stufte die Kreditwürdigkeit des von der Schuldenkrise gebeutelten Landes am Freitag auf "BBB+" und damit eine Note unter die bisherige Bewertung "A-" herunter. Fitch versah die neue Note zudem mit einem negativen Ausblick und drohte damit weitere Herabstufungen an. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Eine absehbare, weil bereits angekündigte, Entscheidung. Mit den schon üblichen fadenscheinigen Gründen. Die gibt es hier, bei zerohedge.com. Standard & Poor's bewertet das Land ebenfalls mit "BBB+" und Moody's mit "Baa2". Wie Fitch haben auch die beiden anderen führenden Agenturen ihre Bewertungen mit einem negativen Ausblick versehen. Zu der dubiosen Rolle der Ratingagenturen noch eine kleine Auswahl externer Beiträge: "Trio Infernale", SPIEGEL, 16.11.2009, hier - "Credit Rating Agencies: Their Role in the Financial Crisis and the Regulatory Price that they must now pay", Bryant Burgher Jaffe & Roberts LLP., 01.12.2009, hier - Ratingagenturen: "Verkauften unsere Seele dem Teufel", DIE PRESSE, 26.04.2010, hier - "Heute Gold, morgen Ramsch", SPIEGEL, 29.04.2010, hier - "Thomas Straubhaar: Warum Rating-Agenturen verramscht werden müssen", SPIEGEL, 05.05.2010, hier - "IWF brandmarkt Ratingagenturen als Krisenverschärfer", Financial Times Deutschland, hier - "Die Diktatur der Notengeber", F.A.Z., hier - "Methode der sich selbst erfüllenden Apokalypsen", WELT, 27.07.2012, hier, die dazugehörige Studie "Ratingagenturen als Krisenbeschleuniger?", Universität St. Gallen, CH, hier (leider nur in Englisch verfügbar). Wir selbst halten diese Ratingagenturen so überflüssig wie einen Kropf. Wir kennen nur eine, die saubere Arbeit abliefert, dafür aber erst kürzlich von der US-Börsenaufsicht SEC aus dem Verkehr gezogen wurde, Egan-Jones. "Die kritische Ratingagentur Egan-Jones darf 18 Monate lang keine Staatsanleihen bewerten", schreibt die F.A.Z. (hier).


Der Italien-Schock ist verdaut
(fr-online.de) EZB-Chef Draghi sieht die Wahl in Italien nicht als Gefahr für die Eurozone. Trotzdem kann er keine wirklich guten Nachrichten verkünden. Die unklare politische Situation in Italien sieht die Europäische Zentralbank (EZB) derzeit nicht als Risiko für die Euro-Zone. „Die Märkte sind wieder da, wo sie vor der Wahl waren“, sagte EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag. „Die Märkte verstehen, dass wir in Demokratien leben.“ Zudem gebe es auch keine Anzeichen, dass andere Euro-Länder von den Turbulenzen angesteckt worden seien. Mehr...

Kommentar: Offensichtlich sieht die EZB die Dinge rund um Italien völlig entspannt, wenn man dieser öffentlichen Erklärung Glauben schenkt. Erstaunlich, dass sich vor diesem Hintergrund die deutschen Medien an diesem Thema lamentierend festbeissen. Der Ex-Goldman Sachs-Eleve Draghi macht wieder nur das, was die Finanzindustrie von ihm erwartet: Tricksen und Täuschen. Oder, wie Jean-Claude Juncker wahrheitsgemäss solche Aussagen beschreibt: "Wenn es ernst wird, muss man lügen" (hier). Eine treffende Beschreibung der europäischen Krisenpolitik unter Leitung von Angela Merkel.


Österreichs Banken: Situation heikler als in Spanien
(diepresse.com) Die US-Ratingagentur Moody's geht davon aus, dass einige österreichische Banken die Staatshilfe nicht so schnell zurückzahlen werden. Daher bleibe der Ausblick für den heimischen Finanzsektor „negativ“. Mehr...

Kommentar: Moody's sieht für die österreichischen Großbanken dicke Probleme in Osteuropa. Davon sind auch wir schon seit vielen Monaten überzeugt und durch nichts davon abzubringen. Osteuropa ist ein Pulverfass, dessen Lunte schon brennt. Geht es hoch, treffen die schlimmsten Einschläge Österreich. Unsere österreichischen LeserInnen sollten auf keinen Fall den Beschwichtigungen aus den Vorstandsetagen der einschlägigen Banken und aus dem Mund des Chefs der OeNB, Ewald Nowotny, vertrauen.  Das wird, mit Blick auf die eigenen Ersparnisse, tragisch enden. Diese Herrschaften verdienen kein Vertrauen - wenigstens nicht bei solchen Aussagen. Leider müssen wir das so klar formulieren. Gegenüber Osteuropa ist aus österreichischer Sicht höchste Aufmerksamkeit geboten.  


Fed entwaffnet die EZB
(wirtschaftsblatt.at) Auf den ersten Blick müsste EZB-Präsident Mario Draghi der größte Fan von US-Notenbank-Chef Ben Bernanke sein. Denn mit der Fortsetzung der lockeren US-Geldpolitik duch die Federal Reserve beruhigt diese die Märkte weltweit - auch in Europa. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Was dieser Beitrag beschreibt, ist Folge des offiziell nicht stattfindenden Währungskriegs. Vielleicht ergibt sich aus dieser Entwicklung demnächst eine Chance, die als "notwendige Reformen" in den europäischen Südstaaten bezeichneten Spardiktate abzuschwächen oder sogar zu beenden. Erste Anzeichen dafür glaubt der österreichische STANDARD schon entdeckt zu haben und meldet: "EU nimmt leise Abschied von der Sparpolitik". Die Zeitung meint, "soziale Schieflage, Proteste und die Erstarkung politischer Randgruppen zeigen zusehends Wirkung". Mehr hier. Ein bemerkenswerter Beitrag, der auch auf den aktuellen Streit zwischen dem US-Ökonomen Paul Krugman und dem EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn eingeht. 


Sparpläne empören portugiesisches Militär
(heise/telepolis.de) Militärvereinigungen fordern den Rücktritt der konservativen Regierung, die das Land in den Abgrund führe. Mehr...

Kommentar: In Portugal zeichnet sich eine Entwicklung ab, die im Norden Europas schlicht ignoriert wird: Der Protest erreicht das Militär, dessen Sympathiewerte in der Bevölkerung sowieso schon über denen der aktuellen Regierung liegen. Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass in Portugal die von der Troika verordnete Sparpolitik der Regierung vom Militär gewaltsam gegen Demostranten verteidigt/durchgesetzt wird. Es beginnt sich zu rächen, dass bekannt wurde: Der Staat hat sich in der Vergangenheit bereits an den Pensionsfonds vergriffen, um mit diesem Trick das Staatsdefizit zu senken. Davon ist auch das Militär betroffen. Neuerliche Eingriffe sind geplant. Stehen deshalb demnächst französische und deutsche Einheiten aus Polizei und Streitkräfte in Portugal, um der europäischen Krisenpolitik Nachdruck zu verleihen? 


Die Gründe für den Aktienboom
(spiegel.de) Der Dax hat die Marke von 8000 Punkten geknackt. Doch das liegt nicht an glänzenden Konjunkturaussichten, sondern vor allem an der Geldschwemme und der schrittweisen Enteignung der Sparer. Wer es sich leisten kann, flüchtet in Aktien. Mehr...

Kommentar: Das Fazit des Beitrags beschreibt eindrücklich Wahn und Wirklichkeit: "Die Geldwelle hat Dax und Dow auf ein Niveau getragen, das zu den konjunkturellen und politischen Risiken nicht passt. Solange diese am Markt in den Hintergrund gedrängt werden, kann die Rekordjagd munter weitergehen: Die Kursrally ist entfesselt von den Notenbanken und wird wohl erst durch sie beendet werden." Die Folge: Ein Blutbad. Die Schweizer Wirtschaftszeitung Finanz und Wirtschaft bringt es weiter auf den Punkt. Sie titelt: "Der Aktienmarkt ist historisch überbewertet". Mehr hier. Die folgende Grafik stammt aus diesem Beitrag: 


 


"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen." 
(Karl Farkas, österreichischer Kabarettist) Stimmt. Es kostet sehr viel Überwindung, sich von den eingefahrenen, ererbten Anlagegewohnheiten zu trennen. Aber nur so geht es. Nur so ist es möglich, Ersparnisse und Vermögen vor den Folgen der weltweit schwelenden Krisen abzusichern.

Die in den ersten Monaten nach ihrer Entstehung noch beherrschbare Finanzkrise entwickelt sich unerbittlich zu einem Finanzkollaps. Die Regierungen, ausnahmslos mitverantwortlich für diese Entwicklung, unternehmen nichts, um dieses schamlose Treiben zu beenden. Im Gegenteil: Die Politiker entpuppen sich als willfährige Helfer der höchst kriminellen Finanzindustrie (hier).  

Deutschland ist oberflächlich betrachtet bisher gut weggekommen. Eine Insel der Seligen – und Scheinheiligen (hier). Dieser Traum geht gerade zu Ende! Die Bundesregierung ist darauf vorbereitet. Längst plant sie heimlich, still und leise, die Enteignung ihrer Bürger (noch einmal hier, inkl. pdf-Datei für das eigene Archiv). Die Diskussion um eine Reichensteuer war garantiert erst der Anfang. 

Es wird Zeit, Ersparnisse bzw. Vermögen vor diesem staatlichen Zugriff in Sicherheit zu bringen. Wir wissen wie es geht und können Ihnen mit Tips und Tricks dabei helfen. Diese Beratung kostet lediglich eine angemessene, einmalige Aufwandsentschädigung. Für die Kontaktaufnahme genügt eine E-Mail an der-oekonomiker@email.de. 

"Neuankömmlinge" und "Auffrischer" können sich hier und hier in unsere wichtigsten Blog-Beiträge einlesen. Die bisherigen „Gastbeiträge“ gibt es hier.