Sonntag, 24. März 2013

Standpunkt 583 - Nachrichten-Ticker, 23.03.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir bemühen uns darum, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance...


Tagesthema: Zypern-KriseBörsenfieber – US-BIP – Globalisierung versus Deutschland


Top-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht" 
Es ist schon eine Weile her, daß wir ein neues Update zu diesem wichtigen Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben. Der Beitrag ist von uns wie immer sorgfältig recherchiert und allgemeinverständlich formuliert worden. Die Enteignung zyprischer Sparer zeigt, das Thea verdient nach wie vor größtes Interesse. Für das Frühjahr bereiten wir ein neues Update vor und sind für Anregungen, Ergänzungen, (Insider-) Informationen oder auch Kritik offen und dankbar. Wir freuen uns über jede gut gemeinte Unterstützung! Besonders gut hat uns die folgende „Kritik“ der immer noch höchst aktuellen letzten Ausgabe gefallen: "Unbedingt lesenswert; ein ganzes Füllhorn von Fakten und Daten, akribisch aufbereitet. Hier wird genau beschrieben, wie der Diebstahl der Staatskrake vonstatten gehen wird und wie er propagandistisch begleitet werden wird" (hier).  Wir nehmen es als Bestätigung unserer Arbeit und als Ansporn, weiter zu machen wie bisher. 


Bevor die Zypern-Krise ihr Finale erlebt, liefern wir heute einen ganz gewöhnlichen Ticker. Es sind auch ein paar Nachrichten zu allen kleinen und großen Krisen dieser Welt dabei, die sich natürlich genauso weiterentwickeln wie die Krise in Europa, nur sehr viel beschaulicher. 

So ganz kommen wir natürlich auch heute nicht an Zypern vorbei. Einige Beiträge waren "liegen geblieben" und finden nachträglich noch den Weg in unseren Blog. Eine Sache ist uns dabei besonders aufgefallen, mit der  wir heute beginnen wollen. Wir haben sie entdeckt in einem Artikel des österreichischen STANDARD, der die Enteignung auf die Schnelle in eine Vermögenssteuer umdeutet, um ihr damit Rechtschaffenheit zu verpassen: Europarechtler: "Zehn Prozent Selbstbehalt sind gerechtfertigt". Dort heisst es eingangs: "Jede natürliche oder juristische Person hat ein Recht auf Achtung ihres Eigentums", das steht in der Europäischen Menschenrechtskonvention. Spareinlagen sind Eigentum. Mehr hier. Damit ist klar, Merkel und Schäuble machen auch nicht vor der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) halt. Und auch nicht erst seit Zypern. Nur wird es erst bei dem "Rettungsversuch Zypern" offensichtlich. In Griechenland, Portugal und Spanien konnte alles noch prima kaschiert werden, wenn man nur an den Griff in die Rentenkassen denkt. Im Ergebnis ist es doch das gleiche, oder?


"Das ist der langsame Tod des europäischen Projekts"
(format.at) Der Beschluss der Eurogruppe, eine Abgabe auf die Bank-Einlagen in Zypern zu erheben, bedeutet für den ehemaligen Gouverneur der Notenbank in Nikosia, Athanasios Orphanides, den “langsamen Tod” der politischen Integration Europas. “Was wir in den vergangenen Tagen erlebt haben, ist ein sehr gravierender Schnitzer der europäischen Regierungen, die strenggenommen die Regierung von Zypern erpresst haben, um sie zu zwingen, Geld zu beschlagnahmen, das von rechts wegen den Einlegern gehört”, sagte Orphanides am Dienstag in einem Interview mit Bloomberg. "Europäische Regierungen behandeln derzeit nicht jeden Bürger nach gleichem Recht. Es ist nicht ersichtlich, wie so etwas die Zukunft des europäischen Projekts positiv beeinflussen kann.” Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Es spricht viel für Orphanides' Meinung. Vor allen Dingen, wenn man die Idee der Gründer, der Entwickler und der Befürworter eines "Gemeinsamen Europas" zugrunde legt. Anders ist es unter dem Gesichtspunkt einer "markonformen Demokratie", die mittlerweile - wir haben es gestern beschrieben - bereits totalitäre Züge annimmt. Dann läuft eigentlich alles nach Plan - Merkels Plan. Seinem Fazit ist nichts mehr hinzuzufügen:  “Die Art und Weise, in der die stärksten Regierungen Europas die zypriotische Regierung erpresst haben, um Einlagen zu konfiszieren, kommt der Botschaft gleich, dass niemand, der Bankguthaben in einem kleinen Land wie Luxemburg hat, sich sicher fühlen kann. Niemand mit Bankguthaben in einem schwachen Land wie Spanien sollte sich sicher fühlen. 

Was aber für die Zukunft ganz neue Fragen aufwirft. Was wir meinen, hat kürzlich die Schweizer Wirtschaftszeitung Finanz und Wirtschaft aus aktuellem Anlass als "das Klumpenrisiko Zyperns" bezeichnet. Es geht um die große Gefahr,  "wenn Anlagen von Banken die Leistungskraft einer Volkswirtschaft um ein Mehrfaches übersteigen und der Finanzsektor gefährdet ist." Mehr hier. Unter diesem Gesichtspunkt wären aber Irland und ganz besonders Luxemburg, neben Zypern, extrem gefährdet, wie die folgende Grafik aus dem Beitrag anschaulich zeigt: 






Irlands Bankensektor ist alles andere als gerettet, in Luxemburg wird gerade eine weitere Krise verortet: "Aufgeblähte Banken: Luxemburg ist der nächste Krisen-Kandidat" heisst es bei deutsche-wirtschafts-nachrichten.de: "Der luxemburgische Außenminister hat Deutschland gerügt. Man könne nicht einfach den Finanzsektor Zyperns verteufeln, jedes Land habe sein eigenes Geschäftsmodell. Der Mann weiß, wovon er spricht: In Luxemburg ist die Lage noch viel gefährlicher." Mehr hier. Die Grafik stammt vom IWF. Andere Institutionen kommen zu anderen Ergebnissen und sehen noch weitere Länder, mit einem ähnlichen Geschäftsmodell, in dieser Bredouille. Großbritannien beispielsweise, die beim IWF noch ganz gut wegkommen. Oder das zum Musterknaben hochstilisierte Island. 


Quelle: zerohedge.com


Causa Zypern: Getrödelt, gepfuscht und vertuscht
(format.at) Meistens sind es die kleinen Dinge im Leben, die urplötzlich große Wirkung entfalten. Am Beispiel Zypern zeigt sich, dass der kleinste Mosaikstein in der EU zur großen Katastrophe führen kann, wenn sich daraus eine Eigendynamik entwickelt. Die politischen Spitzen der Euro-Zone sind sich dennoch einig: „Die Euro-Zone ist stabil“ – und: „Zypern ist nicht systemrelevant“. Wie sehr man auf derartige Worte zählen kann, wissen wir seit Ausbruch der Krise – nämlich gar nicht! Mehr...

Kommentar: Eine sehr gute Analyse unseres österreichischen Nachbarn Jochen Hahn zu elementaren Behauptungen der europäischen Spitzenpolitiker zum Thema Zypern. Zwangsläufig sein Fazit: "Das Zypern-Desaster ist EU-hausgemacht und Indiz für die völlige Hilflosig- und Unfähigkeit der politischen Führung. Durch die Vorgangsweise in Zypern wurde unnötig Vertrauen zerstört. Ausgang: Ungewiss!" 


Stimmen aus Zypern: Was hier passiert, ist irrsinnig
(faz.net)  Gegenwärtig erleben wir, wie Zypern als Laboratorium für extreme Versuche der Krisenbewältigung dienen muss. Zyprische Künstler und Intellektuelle reflektieren über Aktualität und Ursachen der Krise. Mehr... 

Kommentar/Ergänzung: Meinungen aus dem jüngsten Krisengebiet Europas. Auf jeden Fall lesenswert. Es gibt sogar ein bisschen Verständnis für die Haltung Europas und Kritik an den Zuständen im eigenen Land. Selbst die Wiedervereinigung der Insel spielt eine Rolle. Aber keiner hat Verständnis für die unnachgiebige Haltung von Merkel und Schäuble. Einer sagt: "Europa hat uns verraten" und beschreibt es so: "Vielleicht haben die Banken Zyperns Fehler gemacht. Aber warum geht es nur um uns? Die Menschen hier wissen, was in Europa los ist, sie wissen von den Banken in Liechtenstein und Luxemburg, die sehr viel mächtiger sind als diejenigen in Zypern - und deren Geld auch nicht sauber ist. Europa sollte uns helfen, die schwarzen Schafe der zyprischen Banken loszuwerden, aber nicht auf diese Weise. Was passiert, ist irrsinnig. Das ist die Todesstrafe. Die versuchen das bei dem schwächsten und kleinsten Staat in Europa. Ein Land besteht doch nicht aus seinen Banken, nicht aus seinen Politikern. Wir sprechen über europäische Bürger, die mit all diesen Spielen nichts zu tun haben, Leute wie Sie und ich." Ob Merkel und Schäuble, Draghi und Asmussen, wissen, mit wem sie es zu tun haben, über wen sie den Stab brechen? Kaum vorstellbar, wenn jetzt auch noch öffentlich über die Pleite Zyperns diskutiert wird: "Zypern: An der Staatspleite führt kein Weg vorbei". Weiter heisst es dort: "Auch wenn die Euro-Retter über das Wochenende noch eine hastige Lösung für Zypern zimmern. Sie wird nicht länger als ein paar Tage halten. Nichts ist durchdacht, jeder Ansatz muss scheitern. Panik ist ein schlechter Ratgeber. Angela Merkel ist mit ihrer Alles-oder-Nichts-Politik gescheitert." Mehr hier. Die F.A.Z. titelt zum Thema weniger drastisch: "Was ist, wenn Zypern kentert?" Typisch für den Wirtschaftsteil der F.A.Z. geht es weiter: "Eine kleine Insel im östlichen Mittelmeer bringt Europa in große Nöte. Ließe Europa sie kentern, wäre das für die Zyprer böse. Würde eine Pleite auch böse Folgen für die Euroländer auslösen?" Mehr hier. Zypern bringt Europa in Not? Eine lächerliche Feststellung. Im Artikel geht es mit dem erhobenen Zeigefinger kräftig weiter. Das nährt erneut unsere Hoffnung, dass Europas politische Blindflieger sich an den Zyprern die Zähne ausbeißen. Der abschließende Rat des Beitrags, nach Argentinien zu blicken, sollte den Zyprern den Angstschweiss auf die Stirn treiben. Argentinien hat sich bis heute von den Hilfsmaßnahmen des IWF und den Plünderungen durch Konzerne aus den USA und Spanien im Wege der erzwungenen Privatisierungen nicht erholt. Die Inflationsrate beispielsweise beträgt über 30%. Die passende Karikatur zu unserer Hoffnung haben wir gefunden: 


Quelle: economist.com


Zyperns Reiche sollen 20 Prozent Zwangsabgabe zahlen
(spiegel.de) Nach stundenlangen Verhandlungen hat sich die zyprische Regierung offenbar auf einen Kompromiss mit der internationalen Geldgeber-Troika geeinigt. So sollen nach Angaben von Reuters nur Einlagen über 100.000 Euro belastet werden - bei der Bank of Cyprus solle eine Abgabe von 20 Prozent fällig werden. Mehr...

Kommentar: Die Konditionen verschärfen sich. Nicht vergessen, Schäuble wollte ursprünglich 40% auf alles. Die Hälfte ist schon erreicht. 


Schatzinsel in Nöten
(tagesanzeiger.ch) Der Schuldenschnitt in Griechenland stürzte Zypern in die Krise. Vor allem Russen haben ein Interesse daran, dass die Insel nicht untergeht. Sie erlernten dort den Kapitalismus. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Die Krisenursache ist korrekt beschrieben, wird natürlich in Deutschland hartnäckig bestritten. Dabei sollten sich die Verantwortlichen für die Krise in Zypern, allesamt Deutsche, an die alte heimische Volksweisheit erinnern: "Lügen haben kurze Beine". Aber mit den in dem Beitrag beschriebenen russischen Interessen, da klappt es noch nicht so richtig. Die halten sich noch bedeckt. Der österreichische FORMAT meldet: Russland lässt Zypern abblitzen: "Die Verhandlungen sind beendet". Die Zeitung fasst zusammen: "Zypern allein zu Haus – "Die Verhandlungen sind beendet", erklärte der russische Finanzminister Anton Siluanow am Freitag der Agentur Interfax zufolge. Es gebe kein Interesse an den Vorschlägen des zyprischen Finanzministers Michalis Sarris." Mehr hier. Sehr wahrscheinlich erwartet Russland einen billigen Einstieg in Zyperns Gasvorräte. Währenddessen erklärt Bundesfinanzminister Schäuble mit einer neuen Lüge der staunenden Welt das europäische Problem im Mittelmeer. Die WELT meldet: "Schäuble gibt Zypern die Schuld an der Krise" und schreibt erklärend: "Zypern wird einen schweren Weg gehen – so oder so. Aber das ist nicht die Folge europäischer Sturheit, sondern eines Geschäftsmodells, das nicht mehr funktioniert", sagte der CDU-Politiker. "Zypern hat seit Herbst 2011 praktisch keinen Zugang zu den Finanzmärkten. Zyperns Anleihen sind auf Ramschstatus gesunken. Und die beiden großen Banken sind faktisch insolvent." Es ist noch nicht zu Ende. Die Zeitung schreibt noch: Schäuble "wisse um seine Verantwortung für die Stabilität des Euro." Mehr hier.


Mitgegangen, mitgefangen
(tagesanzeiger.ch) Zypern ist bankrott. Wenn die EU dem Land nicht bald mit mindestens 10 Milliarden Euro zu Hilfe eilt, wird es die Zahlungsunfähigkeit erklären müssen. Nun darf sich Europa nicht aus der Verantwortung stehlen. Mehr...

Kommentar: Eine Einschätzung unserer Schweizer Nachbarn. Bedenkenswert.


Frust über deutsche Dominanz in der Euro-Gruppe
(welt.de) Die Verhandlungen zur Zypern-Krise sollen zahlreiche EU-Diplomaten
erstimmt haben. Neben Finanzminister Schäuble seien alle anderen nur "Randfiguren". Die "Hegemonie" der Deutschen wachse täglich.
Mehr...

Kommentar: Hegemonie ist eine freundliche Umschreibung für das, was gerade in Europa passiert. Erklärt uns das Schweigen vieler Länder zu den Rettungsplänen für Zypern. 


"Man hat den Eindruck, dass die Beteiligten überfordert sind"
(format.at) Der deutsche Ökonom Clemens Fuest über die überforderte Politik und die langfristigen Folgen des abgelehnten Hilfspakets für Zypern. Die Euro-Retter haben im Fall Zypern einen Tabubruch begangen: In ihrem ersten Entwurf haben sie auch Kleinanleger nicht damit verschont, sich an der Staatshilfe zu beteiligen. Nicht nur in Zypern war der Aufschrei danach groß. Mehr...

Kommentar: Das erste Mal, dass wir mit Clemens Fuest im Großen und Ganzen einer Meinung sind. Zu unserer eigenen Überraschung.


Just when you thought it was safe…
(economist.com) Bailing out Cyprus was always going to be tricky. But it didn’t have to be like this. Read...

Kommentar: Bitte lesen! Inklusive der Links. Die folgende Karikatur stammt aus dem Beitrag





"Wir brauchen irrwitziges Wachstum"
(handelsblatt.com) Sind die Rekorde an den Börsen gerechtfertigt? Nur wenn die Wirtschaft „in einem irrwitzig starken Tempo wächst“, meint Jim O’Neill von Goldman Sachs AM. Doch das ist im Moment nicht in Sicht. Mehr...

Kommentar: Für die unnachgiebigen Aktienfans unter unseren LeserInnen. Wo soll dieses Wachstum herkommen? Die Aktienmärkte leben ausschliesslich von der grenzenlosen Liquidität der Spekulanten. 


Fed senkt US-BIP-Prognose
(n-tv.de) Zypern ist für die US-Notenbanker weit weg. Ein Auge auf die sich weiter zuspitzende Lage in dem Euro-Land haben sie dennoch. Wichtiger ist aber die Situation der US-Wirtschaft - und die macht Sorgen. Das Wachstum fällt wohl schwächer aus als zunächst vorausgesagt. Die lockere Geldpolitik wird daher fortgesetzt. Mehr...

Kommentar: Die Spekulanten stört es wenig. Die haben Kohle ohne Ende. Bereitgestellt von der Fed, um damit die Wirtschaft anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Es hält sich nur keiner daran. 


"Die Globalisierung trägt uns weg von Deutschland"
(manager-magazin.de) Ein Jahr nach der Übernahme des deutschen Betonpumpenherstellers Putzmeister durch den chinesischen Baukonzern Sany spricht Putzmeister-Chef Norbert Scheuch über interkulturelle Arbeitsteilung, Streiks in China und seine eigenen Übernahmepläne. Mehr...

Kommentar: Die Botschaft ist klar. Putzmeister wird chinesisch. Nur um das Wann geht es noch. Wir sehen unsere Befürchtungen bestätigt.


Deutschland: Vermögen – für viele unerreichbar!
(querschuesse.de) Die Daten der Bundesbank, aus der Studie „Private Haushalte und Ihre Finanzen“ (PHF), zeigen ganz klar die enorme Schere bei der Vermögensverteilung in Deutschland und das die Mehrheit der privaten Haushalte an der Wettbewerbsfähigkeit und den Exporterfolgen Deutschlands nicht partizipiert. Gerade der miese Stand, im Vergleich zu anderen Ländern in der Eurozone, beim medianen Nettovermögen der deutschen Haushalte ist nicht erstaunlich, sondern konsistent, denn hinter den Exporterfolgen und der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands steht eben vor allem die Nichtteilhabe von Millionen deutschen Arbeitnehmern, die so mies partizipieren, dass ein Vermögensaufbau nahezu unmöglich ist! Über zwei Jahrzehnte Stillstand bei den Reallöhnen hinterlassen Spuren und Millionen prekär Beschäftigte und Niedriglöhner können von einem Vermögensaufbau nur träumen und dies dokumentiert die hässliche Seite des deutschen “Erfolgsmodells”. Mehr...

Kommentar: Wieder ein wunderbarer Beitrag von Steffen Bogs. Da müssen wir nichts kommentieren. Nur noch drei Grafiken aus dem Beitrag, um das Interesse zu wecken: 


 







"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen." 
(Karl Farkas, österreichischer Kabarettist) Stimmt. Es kostet sehr viel Überwindung, sich von den eingefahrenen, ererbten Anlagegewohnheiten zu trennen. Aber nur so geht es. Nur so ist es möglich, Ersparnisse und Vermögen vor den Folgen der weltweit schwelenden Krisen abzusichern.

Die in den ersten Monaten nach ihrer Entstehung noch beherrschbare Finanzkrise entwickelt sich unerbittlich zu einem Finanzkollaps. Die Regierungen, ausnahmslos mitverantwortlich für diese Entwicklung, unternehmen nichts, um dieses schamlose Treiben zu beenden. Im Gegenteil: Die Politiker entpuppen sich als willfährige Helfer der höchst kriminellen Finanzindustrie (hier).  

Deutschland ist oberflächlich betrachtet bisher gut weggekommen. Eine Insel der Seligen – und Scheinheiligen (hier). Dieser Traum geht gerade zu Ende! Die Bundesregierung ist darauf vorbereitet. Längst plant sie heimlich, still und leise, die Enteignung ihrer Bürger (noch einmal hier, inkl. pdf-Datei für das eigene Archiv). Die Diskussion um eine Reichensteuer war garantiert erst der Anfang. 

Es wird Zeit, Ersparnisse bzw. Vermögen vor diesem staatlichen Zugriff in Sicherheit zu bringen. Wir wissen wie es geht und können Ihnen mit Tips und Tricks dabei helfen. Diese Beratung kostet lediglich eine angemessene, einmalige Aufwandsentschädigung. Für die Kontaktaufnahme genügt eine E-Mail an der-oekonomiker@email.de. 

"Neuankömmlinge" und "Auffrischer" können sich hier und hier in unsere wichtigsten Blog-Beiträge einlesen. Die bisherigen „Gastbeiträge“ gibt es hier.