Freitag, 29. März 2013

Standpunkt 588 - Nachrichten-Ticker, 28.03.

Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir bemühen uns darum, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance...


Tagesthema: Zahlt Krisenmanager! – Es ist soweit: Enteignung durch EU-Gesetz! – EU-Kapitalverkehrskontrollen kommen – Sparer sind Gläubiger – Zypern – Euro – Aufschwung Deutschland?


Top-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht" 
Es ist schon eine Weile her, daß wir ein neues Update zu diesem wichtigen Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben. Der Beitrag ist von uns wie immer sorgfältig recherchiert und allgemeinverständlich formuliert worden. Die Enteignung zyprischer Sparer zeigt, das Thea verdient nach wie vor größtes Interesse. Für das Frühjahr bereiten wir ein neues Update vor und sind für Anregungen, Ergänzungen, (Insider-) Informationen oder auch Kritik offen und dankbar. Wir freuen uns über jede gut gemeinte Unterstützung! Besonders gut hat uns die folgende „Kritik“ der immer noch höchst aktuellen letzten Ausgabe gefallen: "Unbedingt lesenswert; ein ganzes Füllhorn von Fakten und Daten, akribisch aufbereitet. Hier wird genau beschrieben, wie der Diebstahl der Staatskrake vonstatten gehen wird und wie er propagandistisch begleitet werden wird" (hier).  Wir nehmen es als Bestätigung unserer Arbeit und als Ansporn, weiter zu machen wie bisher.


Nach Zypern – Krisenmanager an den Kosten beteiligen
(neuewirtschaftswunder.de) Kleiner Nachklapp in Sachen Zypern-Desaster. Wie Forsa im Auftrag des Stern ermittelt hat, glauben 54 Prozent der Deutschen nicht an die Zusage der Kanzlerin, dass die Spareinlagen in Deutschland sicher sind. Unfassbar, was unsere Wahnsinns-Retter da in so kurzer Zeit völlig unnötig und grob fahrlässig angerichtet haben.
Vor zwei Wochen war (vergleichsweise) Ruhe im Eurokrisen-Karton, da hat der Deutsche geruhsam vor sich hin gespart und sich darüber gefreut, sich gelegentlich ordentlich über die instabilen Südländer furchtbar aufregen zu dürfen. Jetzt zweifeln selbst die Deutschen an der Sicherheit ihrer Ersparnisse (sie sagen das zumindest). Das ist “financial contagion” at its best (or worst).
Das trägt schon kriminelle Züge, wenn man – wie mit der Ankündigung, nun die Sparer zu schröpfen – derart lernresistent die falsche Krise bekämpft: in einer Finanz- und Bankenkrise geht es darum, alles zu garantieren, was irgendwie zu wackeln beginnt. Weil sonst nach Kurzem alles wackelt. Das haben ein paar hundert Jahre Finanz- und Bankenkrisen nunmal schlicht und einfach immer wieder gezeigt. (...) Vielleicht sollte man einfach mal im besten Sinne des Anreizgedankens darüber nachdenken, einen Mechanismus zu finden, die Herrschaften von IWF, EZB und EU-Kommission, ebenso wie Frau Merkel und Herrn Schäuble an den Kosten der Kriseneskalation zu beteiligen – statt Sparer, die nichts dafür können, dass die Retter die Krise immer schlimmer machen. Mehr...

Kommentar: Dank an Thomas Fricke. Endlich mal ein vernünftiger Vorschlag der das Zeug dazu hätte, der Krise in Europa zu einem einigermaßen "guten" Ende zu verhelfen. Genau genommen der beste überhaupt. Einen Personenkreis hat er leider vergessen. Es sind die Verantwortlichen in der Finanzindustrie, die sich immer noch Milliarden-Boni einstecken, mit denen leicht kleinere Länder wie Irland, Griechenland, Portugal, Zypern und demnächst Belgien, Luxemburg, Malta, Dänemark, oder Finnland aus ihren Bankenkrisen geholfen werden könnte. Dafür sollte so schnell wie möglich ein "Modell" geschaffen werden. Diese Leute sind es auch, die bis heute mit Hilfe der Politik erfolgreich verhindern, dass durch eine Zerstörung der "too big to bail"-Banken (ein Trennbankensystem ist dafür zu wenig: "Tückische Trennkost", hier), der Erschaffung neuer - tiefgreifend regulierter und dauerhaft kontrollierter - Finanzmärkte, die Eindämmung - für die Realwirtschaft - nutzloser Spekulationsgeschäfte, die anduernden Krisen in Europa und der Welt beendet werden. Alles Dinge, die von den Regierungen der G20-Staaten schon lange versprochen worden sind. 


EU will Großanleger bei Bankpleiten zur Kasse bitten
(manager-magazin.de) Die EU will schon bald Großanleger systematisch für die Sanierung und Abwicklung von Banken zur Kasse bitten können. EU-Binnenmarktkommissar Barnier kündigte einen entsprechenden Gesetzesentwurf an. Sparkonten bis 100.000 Euro sollen aber gesetzlich geschützt sein. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Die Zeit drängt. Die nächsten Länder stehen zur Abwicklung an. Zypern ist schliesslich überall in Europa. Schon Stunden, nachdem der neue Eurogruppenchef für die wahrheitsgetreue Ankündigung dieser Maßnahme aus den eigenen Reihen heftig kritisiert wurde, geht die EU damit an die Öffentlichkeit.  Während die Sparer in Deutschland immer noch an das Wunder glauben, Angie werde sie vor einer Enteigung schützen, wird bereits ein entsprechendes Gesetz auf europäischer Ebene vorbereitet. Das hat dann auch in Deutschland Gültigkeit. Unabhängig davon lohnt es sich, einen Blick darauf zu werfen, was überhaupt abgesichert ist. Der finanztip.de schreibt dazu: "Zu den geschützten Einlagen zählen insbesondere Sichtgelder auf Girokonten, Termingelder (z.B. Festgeld), Spareinlagen (damit auch Guthaben in Bausparverträgen) und auf den Namen lautende Sparbriefe. (...) Da ein Wertpapierdepot von der Bank nur verwaltet wird und die Wertpapiere sich im Eigentum des Bankkunden befinden, ist eine Sicherung eines Depots kein Bestandteil der Einlagensicherung." Mehr dazu hier. 

Der Begriff "Großanleger" dient der Irreführung. Genauso wie der Begriff "Kleinsparer" bei Beträgen bis 100.000 Euro. Als Kleinsparer fühlen sich natürlich 99% der Europäer und deshalb nicht betroffen von dem neuen Gesetz. Ein kapital(vernichtend)er Irrtum! Wir werden in unserem Update zum Thema Enteignungen demnächst (erscheint im April) ausführlich darauf eingehen. Übrigens, von der Einlagensicherung nicht betroffen sind auch die "Bundesschätzchen" (hier), für die steht der deutsche Staat angeblich gesondert gerade. Eine trügerische Sicherheit. In der deutschen Vergangenheit wurden solche Papiere kurzerhand für wertlos erklärt und jede Zahlung darauf eingestellt. 

Die EU hat, unter Führung der Bundesregierung, mit der Zypern-Hilfe eine üble Machenschaft begonnen, die erst ihr Ende findet, wenn in der EU alle Ersparnisse/Vermögen, weitgehend konfisziert sind. Deutschland bleibt da keine Ausnahme! Nur die Superreichen, das oberste 1%, bleiben weitgehend verschont - wie schon in der Vergangenheit. Denen werden Gesetzeslücken angeboten, durch die sie mit dem größten Teil ihres Vermögens schlüpfen können. Schliesslich sind es deren Schultern, die das gesamte kapitalistische System tragen. Die müssen entlastet werden. Der ganze Rest wird "ins Gras beißen". Selbst die Rentner, anders wie früher, müsen ihren Beitrag leisten. 

Wer bis hierher gelesen hat, ohne dass ihn vorher schon der Mut verlassen hat, dem empfehlen wir noch den Beitrag "When Will Deposit Haircuts Take Place In Other European Countries?" zu lesen. Daraus ein Auszug: "When all is said and done, what happened in Cyprus over the past two weeks, is nothing but the culmination of re-marking the "assets" in the country's financial system (which as noted previously, were a preponderance of worthless Greek bonds and countless other non-performing loans), long priced at assorted "myth" levels, to a long overdue reality. As a result of delaying resolving the mismatch between non-performing assets and liabilities for years, the resolution was one which saw some €16 billion of the total asset base impaired, which in turn necessitated the impairment of billions of deposits: the primary liability funding the Cypriot financial system. Furthermore, as a result of the "Freudian Slip" by the Eurogroup's new head earlier this week, we know that Cyprus will be the template for all future bank resolutions, which seek to avoid a democratic popular vote of depositor self-impairment (a vote which is now known will never actually pass) and proceed to restructuring the banking sector a la carte, by liquidating bad banks and impairing liabilities to the point where the balance sheet is once again viable (however briefly). Read more... Noch Zweifel, dass es sich in Europa längst um ein totalitäres System handelt? Oder immer noch davon überzeugt, dass sich Angie schützend vor die deutschen Sparguthaben stellt? Schade, schade, das wäre ein fataler Irrtum. Die folgende Grafik aus dem Beitrag von zerohedge.com zeigt eindrucksvoll, wo die wirklichen Probleme in Europa sitzen: 


 


Wie lange lassen sich Sparer hinhalten?
(tagesanzeiger.ch) Zyperns Banken werden mit Kapitalkontrollen vor dem Schlimmsten geschützt. Doch schon bald müssen diese aufgehoben werden. Und dann beginnt das grosse Zittern erst. Mehr... 

Kommentar/Ergänzung: Was für ein grandioser Irrtum, dem der Autor aufsitzt. Ohne Kapitalverkehrskontrollen funktioniert die in dem voran gegangenen Beitrag beschreibene Enteignung der Sparer, die in der EU Gesetz werden soll, nicht. Bekanntlich wurden in Zypern Konten geräumt, obwohl die Banken geschlossen und nach offizieller Lesart keinerlei Verfügungen möglich waren. Daraus lernen Europas Krisenverschlimmerer. Noch verstoßen Kapitalkontrollen gegen EU-Recht. Das "Enteignungsgesetz" wird das ändern und auch eine maximale Kapitalverkehrskontrolle vorsehen, sonst bleibt der Raubzug gegen die Konten weitgehend wirkungslos. Wir halten Regelungen für möglich, die weit über das hinausgehen, was in der Vergangenheit praktiziert worden ist. Deshalb können wir uns auch nicht vorstellen, dass sich am Zustand in Zypern noch etwas ändert. "Kapitalverkehrskontrollen in Zypern könnten Jahre anhalten" meldet konsequenterweise die WELT. Mehr dazu hier. In Island, das ist einer von Europas neuen Musterknaben, wurden während der Pleite des Landes in 2008 Kapitalverkehrskontrollen eingeführt, die bis heute gültig sind (Quelle: "Was sind Kapitalverkehrskontrollen?", dw.de, hier).


Endstation Zypern
(heise/telepolis.de) Die vorläufige Stabilisierung der beschaulichen Steueroase im Mittelmeer offenbart die Schwachstelle im System: Sparer sind Gläubiger. Aber warum eigentlich?
Mit der Teilenteignung der Sparer auf Zypern wird enthüllt, was eigentlich für die breite Öffentlichkeit verborgen bleiben sollte: Die Sparer sind in Wahrheit Gläubiger. Dies ist allerdings kein zypriotischer Sonderweg, sondern langjährige globale Realität - auch hier in Deutschland.
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Kommentar:  Das ist eine Pflichtlektüre. Nicht sehr unterhaltsam, aber schafft freie Sicht auf wesentliche Dinge rund um das eigene Geld und dessen gefährliche Beziehung zur Bank.


Zyprischer Fallout
(heise/telepolis.de) Die geopolitischen und wirtschaftlichen Folgen der kompromisslosen Haltung Berlins während der Zypern-Krise zeichnen sich bereits deutlich ab. Mehr... 

Kommentar: Eine Analyse, die man in dieser Form in den deutschsprachigen Leitmedien nicht finden wird. Selbst wer den "Zypern-Plan" gut findet, sollte seinen Geist möglichen Folgen öffnen. Wir empfehlen, auch den diversen Links zu folgen. 


Schäuble weist Zyprer zurecht
(n-tv.de) Für viele Zyprer sind Deutschland und die EU Schuld an den schmerzhaften Einschnitten im Hilfspaket für ihre Insel. Einige verunglimpfen Bundeskanzlerin Merkel gar als neuen Hitler. Für Finanzminister Schäuble sind dagegen die Zyprer selbst schuld an ihrer Misere – ihr Geschäftsmodell ist schlicht gescheitert. Mehr... 

Kommentar/Ergänzung: Wir haben uns in den vergangenen Tagen schon ausführlich mit Wolfgang Schäuble beschäftigt. Wer sich dafür interessiert, der möge bitte in unseren Tickern nachlesen. Umso mehr gibt es noch einmal zu dem gescheiterten zyprischen Geschäftsmodell zu sagen. Dazu nutzen wir einen Beitrag, der gerade zu diesem Thema erschienen ist. "Zypern - Die Mär vom bösen Geschäftsmodell" titelt das CAPITAL und schreibt dazu: "Denn es bleibt festzuhalten, dass in Zypern keine wildgewordenen Spekulanten am Werk waren, die sich mal wieder verzockt haben. Die dortigen Banken haben im Kern genau das getan, was Europas Politiker (und viele Journalisten) noch vor kurzem als besonders vernünftig und vorbildlich gepriesen haben: Sie investierten massiv in griechische Staatsanleihen. In angeblich mündelsichere Papiere, für die keinerlei Eigenkapital als Risikopuffer vorgehalten werden muss. Als es zum Haircut kam und die Gläubiger des griechischen Staates auf einen Teil ihres Geldes verzichten mussten, wurden Zyperns Banken eben auch entsprechend rasiert. Die harte Wirtschaftskrise in Griechenland traf sie dann noch zusätzlich. Dieser Zusammenhang war schon im Moment des griechischen Haircut bekannt, aber die Europäer haben es trotzdem zugelassen, dass sich daraus über Monate ein hochexplosives Polit- Gemisch entwickelte." Mehr dazu hier. Falsch ist es wenn in dem Beitrag behauptet wird, die zyprischen Banken hätten keine ausreichende Risikovorsorge getroffen. Alle, wirklich alle Papiere waren durch Derivate abgesichert und diese auch bezahlt. Als es dann zu dem griechischen Haircut kam, wurde von der ISDA für geschätzte 70% der derivategesicherten Investments der Leistungsfall verweigert. Das Ergebnis zeigt diese Grafik: 

Quelle: zerohedge.com
 
 
Hey, die Zypern-Rettung zeigt, wie stark der Euro ist
(blogs.faz.net) Müssen wir uns nach der Zypern-Rettung um unser Geld sorgen? Nein. Nach Zypern bekommt die positive Deutung der Euro-Krise mehr Gewicht. Hier kommen sechs Argumente von einem unerschütterlichen Optimisten, die zeigen: Der Euro ist offenbar schon wesentlich stabiler und die Krise der Währungsunion weiter überwunden als gedacht. Schon gegen Ende des vergangenen Jahres sagten einige, das Schlimmste liege hinter uns. Sie haben wohl recht behalten. Mehr...

Kommentar: Geradezu aberwitzig, wie die "Zypern-Rettung", die sich als das genaue Gegenteil herausstellen wird, hier und da schöngedeutet wird. Dieser Beitrag ist das beste Beispiel dafür. Am Ende steigert er sich noch: Von Aberwitz in Schwachsinn, hey.


Noch in 2013 OECD erwartet raschen Aufschwung für Deutschland
(manager-magazin.de) Die OECD traut der Bundesrepublik ein starkes Comeback zu: Noch in diesem Jahr erwarten die Experten mehr als 2 Prozent Wachstum - ein Vielfaches dessen, was deutsche Ökonomen vorhersagen. Im Rest der Euro-Zone kommt die Erholung nur im Schneckentempo voran. Mehr... 

Kommentar/Ergänzung: Alles ist gut in Deutschland, bestätigt die OECD. Das ist phänomenal, aberwitzig, schwachsinnig. Warten wir ab, welches der Attribute zutreffen wird. Wo sogar der deutsche Sachverständigenrat seine Prognose noch einmal revidiert hat - nach unten, versteht sich - ohne aber Konsequenzen zu ziehen: "Sachverständigenrat senkt Konjunkturprognose – Mieses Wachstum, doch die Politik tönt: 'Deutschland geht es gut'." Weiter heißt es: "Obwohl der Sachverständigenrat seine Konjunkturprognose vom Herbst um 0,5 Prozentpunkte auf eine jahresdurchschnittliche Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts für 2013 auf magere 0,3 Prozent senkt, gibt er keinerlei Alarmzeichen. Seine Devise scheint: Deutschland geht es gut, solange der Staat nichts dafür tut." Mehr dazu hier. Die folgenden zwei Charts stammen aus dem Beitrag:







Deutschland: reale Einzelhandelsumsätze mit -2,2%
(querschuesse.de) Das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete heute Morgen wieder latent schwache deutsche Einzelhandelsumsätze für den Monat Februar 2013. Die nominalen Einzelhandelsumsätze bei den unbereinigten Originaldaten sanken um -1,0% zum Vorjahresmonat und die unbereinigten realen Umsätze sanken um -2,2% zum Vorjahresmonat. Der Februar 2013 hatte allerdings mit 24 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Februar 2012. Berücksichtigt man die Saison- und Kalendereffekte (Census X-12-ARIMA Verfahren) stiegen im Vergleich zum Vormonat die Einzelhandelsumsätze nominal um +0,5% und real um +0,4% zum Vormonat! Weiter dokumentieren die Daten für Deutschland eine langanhaltende Konsumschwäche der privaten Haushalte, denn immer noch liegen die saisonbereinigten und realen Einzelhandelsumsätze um -0,6% unter dem Niveau von 2000 und um -0,8% unter dem Jahr 1994, dem Beginn der langen Datenreihe! Mehr...

Kommentar: Ein bisschen Wirklichkeit kann nicht schaden. Ein paar Daten zum "starken" Binnenkonsum und den Einkommen in Deutschland. Das Fazit ist eindeutig: "Bei dieser lahmen Entwicklung der durchschnittlichen realen Nettolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer und je Monat erscheinen seit 19 Jahren darbende reale Einzelhandelsumsätze nur konsistent." Noch zwei Charts aus dem Beitrag: 

 








"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen."
(Karl Farkas, österreichischer Kabarettist) Stimmt. Es kostet sehr viel Überwindung, sich von den eingefahrenen, ererbten Anlagegewohnheiten zu trennen. Aber nur so geht es. Nur so ist es möglich, Ersparnisse und Vermögen vor den Folgen der weltweit schwelenden Krisen abzusichern.

Die in den ersten Monaten nach ihrer Entstehung noch beherrschbare Finanzkrise entwickelt sich unerbittlich zu einem Finanzkollaps. Die Regierungen, ausnahmslos mitverantwortlich für diese Entwicklung, unternehmen nichts, um dieses schamlose Treiben zu beenden. Im Gegenteil: Die Politiker entpuppen sich als willfährige Helfer der höchst kriminellen Finanzindustrie (hier).  

Deutschland ist oberflächlich betrachtet bisher gut weggekommen. Eine Insel der Seligen – und Scheinheiligen (hier). Dieser Traum geht gerade zu Ende! Die Bundesregierung ist darauf vorbereitet. Längst plant sie heimlich, still und leise, die Enteignung ihrer Bürger (noch einmal hier, inkl. pdf-Datei für das eigene Archiv). Die Diskussion um eine Reichensteuer war garantiert erst der Anfang. 

Es wird Zeit, Ersparnisse bzw. Vermögen vor diesem staatlichen Zugriff in Sicherheit zu bringen. Wir wissen wie es geht und können Ihnen mit Tips und Tricks dabei helfen. Diese Beratung kostet lediglich eine angemessene, einmalige Aufwandsentschädigung. Für die Kontaktaufnahme genügt eine E-Mail an der-oekonomiker@email.de. 

"Neuankömmlinge" und "Auffrischer" können sich hier und hier in unsere wichtigsten Blog-Beiträge einlesen. Die bisherigen „Gastbeiträge“ gibt es hier.