Samstag, 6. April 2013

Standpunkt 596 - Nachrichten-Ticker, 05.04.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir bemühen uns darum, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance...


Tagesthema: Goldverbot – Eurokrise – Soros zu Europa – Lehman-Lüge – Italien – US-Arbeitslosenrate – Japan-Geldschwemme


Top-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht" 
Es ist schon eine Weile her, daß wir ein neues Update zu diesem wichtigen Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben. Der Beitrag ist von uns wie immer sorgfältig recherchiert und allgemeinverständlich formuliert worden. Die Enteignung in Zypern zeigt, warum das Thema nach wie vor größtes Interesse verdient. Wir haben mit den Arbeiten für das neue Update begonnen und hoffen weiter auf Anregungen, Ergänzungen, (Insider-) Informationen oder auch nützliche Kritik. Wir freuen uns über jede gut gemeinte Unterstützung!


ABN AMRO: Kunden bekommen ihr Gold, nur nicht so leicht
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Ein Sprecher der ABN Amro Bank klärt auf: Kunden bekommen weiterhin ihr physisches Gold zurück. Es wird nur etwas komplizierter, weil die Bank einen Subunternehmer gewechselt hat. Mehr...

Kommentar: Der Preis für die Aktualität. Gestern haben wir auf einen Beitrag hingewiesen und kommentiert, in dem gemeldet wurde, die drittgrößte niederländische Bank "ABN AMRO enteignet Gold-Kunden". Offensichtlich ist es noch nicht soweit, die Bank hat diese Informationen unverzüglich korrigiert. Wir bitten unsere LeserInnen, davon Kenntnis zu nehmen. Unabhängig davon zeigt der ungeschickte Umgang der Bank gegenüber der Öffentlichkeit, wie sensitiv solche Änderungen von den Kunden aufgenommen werden. Nicht zuletzt deshalb, weil die heutige ABN AMRO ein Zusammenschluss zwischen dem niederländischen Teil der "alten" ABN AMRO und der Fortis Bank ist und zu 100% dem niederländischen Staat gehört. Also bestens geeignet, um versuchsweise die öffentliche Reaktion auf ein Goldverbot zu testen. Übrigens, die Bank wird seit 2010 durch Milliardenhilfen des Staates am Leben erhalten. 


Der Euro zerstört Europa und unseren Wohlstand!
(heise/telepolis.de) Die Südländer können und werden niemals ihre Schulden zurückzahlen. Es wird einen Schuldenschnitt geben. Der Euro wird ad acta gelegt und uns alle enorm viel Wohlstand kosten. Aber in jeder Krise steckt auch eine Chance. Jetzt haben wir eine Riesenkrise, also auch eine Riesenchance. Vielleicht schaffen wir es endlich, aus der Vergangenheit zu lernen und nach dem Ende des jetzigen Wirtschaftssystems ein neues, faires System zu implementieren, das zur Abwechslung allen Menschen dient und nicht nur 5%. Mehr...

Kommentar: Die Autoren machen es sich zu einfach. Es ist ein falscher Schluss, den sie aus ihrer im Großen und Ganzen richtigen Analyse ziehen. Nicht der Euro ist es, der Europa und den Wohlstand zerstört, es ist die Politik, die eine Krise verschlimmert, die nicht vom Euro ausgegangen ist. Und es ist so gewollt. Deutschland treibt diese Politik der Krisenverschlimmerung an, verschafft sich so vermeintlich Wettbewerbsvorteile, verlängert in Wirklichkeit aber nur die Zeit bis zum Einschlag der Krise. Es würde den Rahmen dieses Kommentars sprengen, in allen Einzelheiten auf das Thema einzugehen. Trotzdem wollen wir unseren LeserInnen den Blick schärfen für die wahren Gründe des Niedergangs der Wirtschaftsmacht Europa. 

Natürlich krankt die Gemeinschaftswährung an erheblichen Geburtsfehlern. Diese Fehler waren nicht nur den Gründern, sondern auch den später Verantwortlichen hinreichend bekannt. Es ist ein unausrottbarer deutscher Mythos, dass der "Murks von Maastricht" alleine vom damaligen französischen Staatspräsidenten François Mitterrand "am Küchentisch" verzapft worden sei. Angeblich als Preis für Frankreichs Zustimmung zur deutschen Wiedervereinigung. Statt dessen gibt es gute Gründe für die Annahme, dass  die Deutsche Bundesbank diesen Murks zu verantworten hat. Die hat damals mit allen Mitteln versucht, den Euro wegen des erwarteten Machtverlustes zu verhindern. Kein einziger Versuch wurde in den folgenden Jahren unternommen, die Geburtsfehler auszumerzen. Wie üblich in der EU, wurde auch in der Eurozone einfach weitergemurkst. Trotzdem ist es eine Tatsache: Die Aufnahme von Griechenland, oder später Kleinstaaten wie Malta oder Zypern, waren Petitessen, auf keinen Fall die Störenfriede, als die sie heute gebrandmarkt werden. Deren wirtschaftliche Bedeutung entspricht bestenfalls der Größe einer Portokasse und wäre daher kaum geeignet, den Euro in Gefahr zu bringen. 

Die Wende kam mit dem Einschlag der 2007 in den USA begonnenen Finanzkrise durch die Lehman-Pleite 2008 in Europa. Schlagartig entstand eine Bankenkrise, in deren unmittelbaren Folge mit milliardenschweren Zwangs-Hilfspaketen eine ganze Reihe von Banken in Europa stabilisiert werden mussten. Ohne Rücksicht auf absehbare Verluste und in einer Eile, die alle Bedenken im Keim erstickte. Angela Merkel hatte die Maßnahmen einfach für "alternativlos" erklärt.  In der Eurozone waren Länder wie Irland, Portugal und Griechenland damit sofort überfordert, deren Staatsschulden schossen in die Höhe. Bei anderen Ländern setzt die Wirkung erst später ein. Ein Ereignis, das die Schwächen der Gemeinschaftswährung für alle Welt sichtbar macht. Allen voran die Tatsache, dass es keine geeigneten Maßnahmen im Repertoire der EZB und der nationalen Zentralbanken gibt, schnell und angemessen auf diese Bankenkrise zu reagieren. Ihnen sind schlicht die Hände gebunden. Dadurch klar im Nachteil gegenüber beispielsweise der Fed und der Bank of England. Die USA und Großbritannien steckten im gleichen Dilemma, die Banken waren in höchster Not, Fed und Bank of England (BoE) konnten jedoch reagieren. Heute wird gerne die Metapher vom Werkzeugkasten verwendet. Derjenige der EZB war - dank des "Murks von Maastricht" leer, der von Fed und BoE wenigstens ein bisschen gefüllt. Deshalb wurden in Europa für die Bankenhilfen die Steuerzahler direkt angezapft, während man anderswo den Umweg über die Notenbanken nehmen konnte, um sich dadurch mehr Zeit für eine angemessene Lösung zu verschaffen. Und die Strippenzieher in der Wall Street ließen sich noch einen aus ihrer Sicht genialen Schachzug einfallen: Sie erkannten das europäische Dilemma und starteten unverzüglich einen Währungskrieg gegen den Euro. 

Massive Spekulationen gegen das vermeintlich schwächste Glied der Eurokette, Griechenland, setzen ein und führen zum Ziel. Europas Regierungen finden keine angemessene Antwort auf diese Angriffe. Ihre Maßnahmen erschöpfen sich erst einmal in Sprechblasen aus verbalem Hüh und Hott. Alles ist dabei. Unterstützung für Griechenland? Ja, vielleicht, nein. Die Deutschen erinnern sich plötzlich an die angeblichen Tricksereien Griechenlands im Zusammenhang mit dem Euro-Beitritt und lehnen jede Hilfe rundweg ab. Mit fatalen Folgen. Die Spekulanten wittern ihre Chance und setzen Griechenland erst recht zu. Mit durchschlagendem Erfolg für ihre Kassen. Für die USA ist es ebenfalls eine lohnende Sache: Seit Ende 2009 steht die sogenannte "Euro-Krise" im Mittelpunkt des weltweiten Interesses, nicht mehr so sehr der Dollar und die sehr viel schwierigere Schuldensituation der Amerikaner, die von der folgenden Grafik exzellent dargestellt wird: 


Quelle: hermann-talk

Mittlerweile ist die Krise in den großen Volkswirtschaften der Eurozone angekommen: Spanien, Italien, Frankreich. Dazu in Holland und Belgien. Zypern wurde gerade abgewickelt, Malta und Luxemburg stehen unter Beobachtung. Knallharte Spardiktate zwingen Europa in die Knie. Es herrschen Massenarbeitslosigkeit, himmelschreiende Armut, Not und Elend. Krisenbedingt steigen die Selbstmordraten. Eine ganze Generation hat keine Perspektive, egal wie gut sie ausgebildet ist. In Südeuropa ist das gesamte Gesundheitswesen kollabiert oder auf dem Weg dahin. Mit tödlichen Folgen. Unter deutscher Führung spart sich Europa ins Verderben. Rezession und Depression kehren ein. Einzig Österreich und Deutschland glauben noch unverbrüchlich daran, dass dieser Kelch des Leidens an ihnen vorübergeht. Bei den Nicht-EU/Euro-Ländern ist es die Schweiz. Was für ein tragischer Irrtum!

Noch einmal: Das ist NICHT die Schuld des Euro, das ist einzig und allein die Schuld unfähiger, (ultra-)nationalistischer, machtbesessener, egoistischer, korrumpierter Politiker (die Aufzählung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit!), die sehenden Auges die Krise verschlimmbessern und sich in den vergangenen Jahren allen vernünftigen Vorschlägen zur Lösung der Krise kategorisch verweigert haben. Die sich lieber missbrauchen lassen für die Rettung der Banken - ursächlich haben wir immer noch eine Bankenkrise, KEINE Staatsschuldenkrise - und dafür viele Hundert Millionen Menschen in Europa in die Schuldenknechtschaft nehmen werden, OHNE dass am Ende die Banken gerettet sind. 

Wenn der Euro zerbricht, wie es die Autoren beschreiben, dann bedeutet es für 99% der Menschen der Verlust aller finanzieller Ressourcen. Wieder werden es 1% sein, die so reich bleiben, dass sie auch danach wieder die Geschicke der Welt bestimmen werden. Eine alte Volksweisheit nennt das Warum: "Geld regiert die Welt".  


George Soros: "Europa hat Japans Weg in den Tod eingeschlagen"
(welt.de) US-Starinvestor Soros warnt Europa vor einer Katastrophe. Die EZB gehe einen Weg, der einst schon Japan zum Verhängnis geworden sei. Japans neue Geldpolitik hält er für "eine Sensation". Mehr...

Kommentar: Äußert sich Soros, äußert sich immer auch einer der weltweit erfolgreichsten Spekulanten, der einen Milliardenschnitt mit der Spekulation gegen das englische Pfund und in der Asienkrise gemacht hat. Bei beiden Ereignissen war Soros einer der big player und Krisenverursacher. Gerade deshalb hat der Mann, verglichen mit Europas Krisenmanagern, reichlich viel Kompetenz aufzubieten. Sehr viel mehr auch als die Einflüsterer der Bundeskanzlerin, wie beispielsweise Dibelus von Goldman Sachs oder die beiden Vorturner des deutschen Branchenprimus' Deutsche Bank, usw. Leider verträgt die Kanzlerin keinerlei Kritik an ihrem Modell einer "marktkonformen Demokratie". Sein Fazit passt einfach nicht in ihr Weltbild: "Mit seinem harschen Sparkurs, das es den anderen Mitgliedern der Euro-Zone aufdränge und seinen antiquierten Ideen einer harten Geldpolitik werde Deutschland Europa in die Katastrophe führen."



Die deutsche Lehmann-Lüge
(capital.de) Nie wieder sollten Bankkunden auf windige Finanzprodukte hereinfallen, versprach die Bundesregierung nach dem Crash 2008 und erließ viele neue Schutzvorschriften. Leider wurde das größte Problem der Branche damit nicht gelöst: die Provisionsgier der Verkäufer am Bankschalter. Mehr...

Kommentar: Eine Analyse für alle LeserInnen, die sich immer noch auf die Ratschläge ihrer Bankberater verlassen (statt sich an uns zu wenden...). Schon seit vielen Jahren geht es in der Branche nur um Provisionsmaximierung. Alle Institute sind betroffen, Sparkassen und Genossenschaftsbanken inklusive. Das Ergebnis? Schiffsfonds, Spitzenreiter unter den Provisionen, bescheren den Anlegern mittlerweile riesige Verluste für die, wie sollte es auch anders sein, die vermittelnden Banken nicht geradestehen. Die beiden Grafiken aus dem Beitrag geben einen ersten Überblick: 








Bridgewater Asks "Could Italy Blow Up The Euro?"
(zerohedge.com) Judging by the purchasing frenzy of Italian bonds today, most of it emanating out of Japan which after last night's epic snafu involving JGBs and the double halt of bond trading which may have spooked the "New BOJ-frontrunning Normal" Mrs Watanabe, not to mention Albert Edwards' recent rekindled love affair with the Mediterranean country, one may have left with the impression that all is well, and Italy is "safe." Not so fast: according to the world's biggest hedge fund (after the ECB and the NY Fed of course), Bridgewater, whose daily letter today is titled "Could Italy Blow Up The Euro?" things in Italy are hardly as rosy as market conditions make them appear (although as the BOE itself admitted, any link the policy vehicle known as the "market" may have had with economic fundamentals is long gone), and in fact may be set to get far worse. Read more...

Kommentar: Wir antworten mit einer Originalaussage des deutschen Finanzministers: "Schäuble sieht Euro nach Zypern-Rettung gestärkt" titelt die Zeit und schreibt weiter: "Der Euro sei heute sicherer als in den vergangenen Jahren, sagt der Finanzminister." Mehr dazu hier. Blackwater ist da anderer Meinung. 


USA: Jobwachstum erlahmt  
(n-tv.de) Die Sorge vor einer Abkühlung der Arbeitsmarkterholung in den USA wird Gewissheit: Die Zahl neuer Stellen steigt im März nicht einmal halb so stark wie erhofft. Dabei hinterlassen vor allem die automatischen Kürzungen öffentlicher Ausgaben ihre Wirkung. Für die Konjunkturentwicklung der weltgrößten Volkswirtschaft ist das eine Hiobsbotschaft. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Für uns hat es nie eine Erholung am US-Arbeitsmarkt seit der Finanzkrise 2007 gegeben. Selbst wenn deutschsprachige Medien regelmäßig ungeprüft die offiziellen US-Daten übernehmen, wie beispielsweise die folgende Grafik der Schweizer Finanz und Wirtschaft zeigt, die die Entwicklung in Europa und den USA gegenüberstellt und den Eindruck vermittelt, die US-Regierung habe einen guten Job gemacht: 




Steffen Bogs von querschuesse.de macht sich immer wieder viel Mühe mit dem Aufschlüsseln der US-Arbeitslosendaten. Seine aktuellen Ergebnisse hat er schon veröffentlicht: "USA: latent schwacher Arbeitsmarkt". Bogs schreibt einleitend: "Auch der US-Arbeitsmarktbericht für den Monat März 2013 zeigt wieder die miese Qualität der wirtschaftlichen Erholung in den USA, denn gemessen in der Relation zur Bevölkerung, gibt es keine wirklichen positiven Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Nur mittels statistischer Verbiegung versucht man den wahren Zustand am Arbeitsmarkt zu kaschieren. In der Realität können Notenbankliquidität und Staatsdefizite gerade einmal mühsam den Status Quo halten und trieben bisher die Finanzmärkte, generierten aber de facto keine realwirtschaftlichen Fortschritte." Mehr dazu hier. Er beschreibt sehr gut die Schwachstellen in den offiziellen Zahlen und liefert außerdem sehenswerte Charts dazu. Zwei zeigen wir hierher. Der erste zeigt die Zahl der erwerbsfähigen Amerikaner ab 16 Jahre, die nicht gezählt werden bei der Ermittlung der Arbeitslosenstatistik, weil sie angeblich dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen. Der zweite zeigt den Anteil der Erwerbstätigen an der Gesamtbevölkerung. Unglaublich, es ist der niedrigste Stand seit 1979!







"Real March Unemployment Rate: 11.6%" meldet, im Unterschied zu den offiziellen, sagenhaften 7,6%, zerohedge.com. "Tyler Durden" schreibt: "Today, we got the laughable news that the unemployment rate declined even as those not in the labor force grew by over 660,000, while the total civilian non-institutional population grew by just 167,000 to 244,995, meaning the actual labor force declined by 496,000. Which is precisely the issue: fudging the labor force participation rate is how the Obama administration has managed to maintain the myth the economy has grown under his leadership for the past 4+ years. It hasn't, and in fact if one renormalizes for the recent long-term average participation rate of 65.8%, one gets a very different number. How different? A difference that is now at a record compared to what is reported. As the chart below shows, a "renormalization" process indicates a massive and record 4% difference between the reported unemployment rate of 7.6%, and what the real unemployment rate is assuming normal growth of the labor force, which in March was 11.6%, up from 11.3% in February, and the highest since August 2012 when it was 11.7%. More importantly, as the real unemployment chart shows, the economy has not improved by one bit since 2009!" Mehr dazu hier.

Ganz anders sieht es John Williams' Shadow Government Statistics, der seine Ergebnisse in der folgenden Grafik veröffentlicht hat: 




Danach befindet sich die echte Arbeitslosenquote auf dem Niveau der Great Depression in den 1930er Jahren. Mehr dazu hier.


Japan: Geldschwemme gegen Staatsschulden
(sueddeutsche.de) Binnen zwei Jahren will die japanische Zentralbank den Geldumlauf verdoppeln - und wagt damit das größte Experiment in der jüngeren Wirtschaftsgeschichte. Schafft dieses riskante Manöver Wohlstand, oder brockt sich Japan damit eine galoppierende Inflation bei wirtschaftlicher Stagnation ein? Die SZ beantwortet die wichtigsten Fragen. Mehr...

Kommentar: Lesenswert. 


"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen."
(Karl Farkas, österreichischer Kabarettist) Stimmt. Es kostet sehr viel Überwindung, sich von den eingefahrenen, ererbten Anlagegewohnheiten zu trennen. Aber nur so geht es. Nur so ist es möglich, Ersparnisse und Vermögen vor den Folgen der weltweit schwelenden Krisen abzusichern.

Die in den ersten Monaten nach ihrer Entstehung noch beherrschbare Finanzkrise entwickelt sich unerbittlich zu einem Finanzkollaps. Die Regierungen, ausnahmslos mitverantwortlich für diese Entwicklung, unternehmen nichts, um dieses schamlose Treiben zu beenden. Im Gegenteil: Die Politiker entpuppen sich als willfährige Helfer der höchst kriminellen Finanzindustrie (hier).  

Deutschland ist oberflächlich betrachtet bisher gut weggekommen. Eine Insel der Seligen – und Scheinheiligen (hier). Dieser Traum geht gerade zu Ende! Die Bundesregierung ist darauf vorbereitet. Längst plant sie heimlich, still und leise, die Enteignung ihrer Bürger (noch einmal hier, inkl. pdf-Datei für das eigene Archiv). Die Diskussion um eine Reichensteuer war garantiert erst der Anfang. 

Es wird Zeit, Ersparnisse bzw. Vermögen vor diesem staatlichen Zugriff in Sicherheit zu bringen. Wir wissen wie es geht und können Ihnen mit Tips und Tricks dabei helfen. Diese Beratung kostet lediglich eine angemessene, einmalige Aufwandsentschädigung. Für die Kontaktaufnahme genügt eine E-Mail an der-oekonomiker@email.de. 

"Neuankömmlinge" und "Auffrischer" können sich hier und hier in unsere wichtigsten Blog-Beiträge einlesen. Die bisherigen „Gastbeiträge“ gibt es hier.