Montag, 8. April 2013

Standpunkt 598 - Nachrichten-Ticker, 07.04.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir bemühen uns darum, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance...


Tagesthema: Warum CDU? – Griechenland – EU-Masterplan – Europa-Krise – soziale Unruhen – Euro-Zone – Zypern – Bank of Japan


Top-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht" 
Es ist schon eine Weile her, daß wir ein neues Update zu diesem wichtigen Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben. Der Beitrag ist von uns wie immer sorgfältig recherchiert und allgemeinverständlich formuliert worden. Die Enteignung in Zypern zeigt, warum das Thema nach wie vor größtes Interesse verdient. Wir haben mit den Arbeiten für das neue Update begonnen und hoffen weiter auf Anregungen, Ergänzungen, (Insider-) Informationen oder auch nützliche Kritik. Wir freuen uns über jede gut gemeinte Unterstützung!


Nachgefragt: Warum wählen so viele die CDU?
(heise/telepolis.de) Trotz Dauerkrise, politischem Stillstand und schrumpfendem Sozialstaat: Die CDU hat mit rund 40 Prozent die größte Wählerschaft Deutschlands. Mehr...

Kommentar: Eine Frage, die auch die Welt bewegt. Der Autor versucht sich mit Hilfe von Experten an einer Erklärung. Lesenswert. Sein Fazit: "Ganz gleich, wo man sich politisch verortet: Nüchtern betrachtet ist es nicht von der Hand zu weisen, dass sich Angela Merkel einer immensen Beliebtheit erfreut. Doch politische Analysen sind das eine, konkrete Kreuzchen das andere: Die Bundestagswahl am 22. September 2013 wird zeigen, was die Wähler sich erhoffen. Wird es die CDU abermals schaffen, sich als 'alternativlos' darzustellen - oder werden die Wähler das 'Alternativ-Los' ziehen?" Nach unserer Einschätzung ist es völlig unerheblich, wie im Herbst von den Deutschen gewählt wird. Keine der zur Wahl stehenden Parteien, die "Alternative für Deutschland" inklusive, halten wir für fähig, die Krise in Europa im Sinne der 500 Millionen Europäer zu lösen. Diese Chance wurde längst vertan. Die Verantwortung dafür trägt die Kanzlerin. Dass ihre Umfragewerte darunter nicht leiden, führen wir auf die ausgesprochen kanzlerfreundliche Propaganda der heimischen Leitmedien, die fehlende ökonomische Bildung (hier), eine zunehmend nationalistisch-egoistische Haltung gegenüber den europäischen Nachbarn, einen starken Hang zu oberlehrerhafter Besserwisserei und eine nach wie vor ausgeprägte Obrigkeitshörigkeit des deutschen "BILD"-ungsbürgertums zurück. Wie die Lemminge folgen die Deutschen "ihrer" Kanzlerin in den finanziellen Abgrund. Dazu haben wir eine nette Karikatur gefunden. Wer wohl der Lemming mit dem Rettungsring am Schluss ist... 


Quelle: economist.com


Griechenland: Deutschland geht mit der Knute in Südeuropa herum
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Das Bild von den bösen Deutschen scheint sich bei den Griechen immer stärker zu verfestigen. Ein ehemaliger Regierungssprecher schildert die Wahrnehmung Deutschlands als Zuchtmeister Europas. In Deutschland lebende Kinder von griechischen Einwanderern ziehen skurrile Vergleiche. Das Friedensprojekt EU bewegt sich auf Abwegen. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Das ist eine Rolle, in der sich die Deutschen und ihre Politiker besonders gut gefallen, die des Zuchtmeisters. Kraft seiner wirtschaftlichen Stärke knechtet Deutschland die Menschen in Südeuropa bis in Not und Elend. Völlig ohne Skrupel lässt die Bundesregierung durch millionenfache Schuldenknechtschaft deutsche Banken retten und ruiniert im Gegenzug die Wirtschaft in den betroffenen Ländern. "Deutschland profitiert von der Verarmung der EU-Peripherie" überschreibt heise/telepolis treffend einen aktuellen Beitrag und beschreibt, was "bei der Diskussion über der deutschen EU-Politik auch von deren Kritikern immer übersehen wird". Mehr hier. Wer Deutschland kritisch sieht, für den ist dieser Beitrag eine Pflichtlektüre. Alle anderen sollten ihn sich nicht zumuten, er könnte ihr Weltbild nachhaltig stören. 

Nur allzu verständlich, dass die Griechen sich immer wieder mit dem Thema möglicher Forderungen gegenüber Deutschland beschäftigen. Gerade wird das Ergebnis eines Athener Geheimberichtes in die Öffentlichkeit lanciert, der feststellt "Deutschland schuldet Griechenland Reparationen", wie der SPIEGEL titelt. Das Magazin schreibt weiter: "Noch ist der Bericht streng geheim - bald könnte er großen Ärger auslösen: Auf 80 Seiten arbeitet eine Expertenkommission der griechischen Regierung die möglichen Reparationsforderungen des Landes an Deutschland auf. Doch die Führung in Athen scheut sich, die Ergebnisse zu veröffentlichen." Mehr hier. Der SPIEGEL bezieht sich auf den Bericht einer griechischen Zeitung. Eine Summe wird aus dem neuen Bericht nicht genannt. Frühere Forderungen beliefen sich auf insgesamt 162 Milliarden Euro, das sind 80% des heutigen BIP Griechenlands. Dieser Betrag würde die griechischen Probleme entschärfen. Natürlich bestreitet jede Bundesregierung die Rechtmäßigkeit griechischer Forderungen aus der Nazi-Zeit. Ohne ihre Auffassung, wie könnte es auch anders sein, näher zu begründen. Wir halten es nicht für abwegig, dass Griechenland einen Rechtsstreit über seine Ansprüche gegen Deutshland ohne Probleme gewinnen kann. 


Der Masterplan: Wie die EU an die deutschen Sparbücher kommen will 
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Der Plan zur Euro-Rettung nimmt Kontur an: Über die Bankenunion wird eine europäische Einlagensicherung kommen. Für Banken-Rettungen werden überall die Sparer und Bond-Holder herangezogen. Es gibt keinen Plan B für den Euro, sagt EZB-Chef Mario Draghi. Die Gemeinschafts-Währung sei keine Drehtür. Die Karawane zieht weiter. Mehr...

Kommentar: Schon die Überschrift sorgt bei uns für Magenschmerzen. Damit wird der Lüge Vorschub geleistet, die so gerne von den Politikern der Bundesregierung und der SPD verbreitet wird: Deutschland muss  für die Schulden der anderen Länder in Europa aufkommen. Natürlich bleibt es völlig wirkungslos, dagegen zu argumentieren. Trotzdem wollen wir wenigstens gegenüber unseren LeserInnen auf einige wenige Fakten hinweisen, die diese vom "Zahlmeister Deutschland" eigentlich widerlegen. Hinter jeder Blase in der Eurozone steckt primär ein Geschäftsmodell deutscher Banken unter Führung des Primus Deutsche Bank. Alle anderen Banken, vor allen Dingen die Banken in den betroffenen Ländern, waren geduldet oder willkommene Helfer bei der Verfolgung deutscher Pläne zur Gewinnmaximierung. 

Sehr gut zu beobachten in Spanien, was hoffentlich in den kommenden Monaten noch deutlicher zu Tage tritt, wenn es um weitere Bankenhilfen gehen wird. Spaniens Banken benötigen nach unserer Schätzung 300 Milliarden Euro Hilfen. Jeder Euro aus den Rettungspaketen dient direkt und indirekt der deutschen Finanzindustrie. Verhindert ihren frühzeitigen Kollaps. Die Deutschen sind deshalb bestens damit bedient, dass sie nur 27% Anteil an der Rettung der Banken haben. Die größere Last tragen andere. Irgendwann lässt sich nicht länger verschleiern, dass Deutsche Bank und Co. faktisch pleite sind. Dann geht es den Deutschen wirklich an ihre Sparbücher. Zu keiner Zeit ist es darum gegangen, den Euro zu retten. Die Währung ist nicht in Gefahr. Immer sind es die Interessen deutscher Banken, die gewahrt werden müssen. Wegen der Verquickungen des Derivatehandels, in dem die Deutsche Bank und Commerzbank eine gewichtige Rolle spielen, müssen innerhalb der Eurozone neben den spanischen auch noch italienische und französische Banken gerettet werden. Ein Leistungsfall zu viel im Derivatehandel und diese Massenvernichtungswaffe entfaltet augenblicklich ihre Wirkung und pulverisiert auf einen Schlag die Banken in den westlichen Industriestaaten. 

Dieses Problem lässt sich nicht dadurch aus der Welt schaffen, indem man es einfach ignoriert, wie es in Deutschland der Fall ist. Nach US-Schätzungen stehen 1.200 bis 1.400 Billionen US-Dollar Volumen des Derivatehandels, läppische 70 Billionen Weltjahreswirtschaftsleistung gegenüber. Das kann nicht funktionieren. Weil das so ist, sieht die europäische Politik ihre einzige Aufgabe nicht darin, die Krise zu lösen, sondern den unausweichlichen Knall so weit wie möglich in die Zukunft zu schieben. Das Gerede von einer Staatsschuldenkrise in Südeuropa verdeckt nur die wahren Hintergründe. 

Wer sich mit dem Thema Derivatehandel noch nicht auseinandergesetzt hat, der sollte unseren Beitrag vom "Desaster Derivatehandel" unbedingt lesen. Er öffnet Horizonte. Mehr hier.  


Weidmann: "Banken können auch abgewickelt werden"
(focus.de) Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat Konsequenzen aus der Zypern-Krise angemahnt. „Es ist wichtig, aus Zypern die Lehre zu ziehen, dass
Banken abgewickelt werden können“. Ähnlich äußerte sich auch Deutschlands oberste Finanzaufseherin Elke König.
Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Natürlich können sie das. Nur gilt das auch für die deutschen? Vorläufig jedenfalls nicht. In Deutschland wird es ein bitteres Ende geben, ein riesiges Blutbad, nicht zu vergleichen mit den jüngsten Ereignissen in Zypern. Die "Merkel-Garantie" ist wertlos. Heute schon. Darauf würden wir wetten. Zur Einlagensicherung sind die Aussagen von Weidmann und König wachsweich. Grundlage des Beitrags ist eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters. Auf die bezieht sich auch die griechische Zeitung Ekathimerini mit ihrem Artikel "Cyprus shows that banks can be wound up, says ECB's Weidmann". Mehr hier.


Das sind die nächsten vier Opfer der Euro-Krise
(welt.de) Wer schlittert als Nächstes in die Krise? Thomas Mayer, Ex-Chefökonom der Deutschen Bank, hat nachgerechnet – und Länder ausgemacht, die schon bald bei der Gemeinschaft um Hilfe betteln könnten. Mehr...

Kommentar: Diese Rangliste ist nicht wirklich eine Überraschung, obwohl mit Slowenien ein Land ganz weit hinten rangiert, das bereits mit größten Problemen kämpft. Anders als Meyer, sehen wir auch die Niederlande längst in großer Gefahr, selbst Österreich befindet sich nur noch in einer Phase relativer Ruhe. 


 

UNO-Behörde warnt vor sozialen Unruhen in der EU
(diepresse.com) Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) sieht ein erhöhtes Risiko sozialer Unruhen in der EU, vor allem in Zypern, Griechenland, Portugal und Italien. Mehr...

Kommentar: Völlig nachvollziehbar. Die ILO warnt schon länger vor dieser Entwicklung. Bisher ohne Erfolg. Der Sparwahn geht unvermindert weiter. Besser wird es auch nicht durch die Pläne der AfD. Wer zahlt dann für die bankrotten deutschen Banken?


In der Euro-Zone schlägt Stunde der Wahrheit
(format.at) Italien ist eines von vielen Euro-Ländern wie Spanien oder Frankreich, die die selbst gesteckten Defizit-Ziele nach oben korrigieren müssen. In Portugal schiebt das Verfassungsgericht der Sparwut einen Riegel vor. Der April könnte zum Monat der Wahrheit in der EU und der Euro-Zone werden. Denn jetzt müssen die Regierungen ihre Haushaltszahlen und -ziele nach Brüssel melden. Dadurch entsteht ein Zahlentableau, das zeigen wird, ob die Defizite wieder abgebaut werden können. Mehr...

Kommentar: Die Ergebnisse werden absehbar schlecht ausfallen. Und die Krisenverschlimmerer werden sofort noch größere Sparanstrengungen fordern. Dabei ist jetzt schon keine Luft mehr. In Portugal sind Teile des neuen Haushaltsplanes für verfassungwidrig erklärt worden. "Verfassungsgericht stürzt Portugal ins Chaos" meldet aufgeschreckt Österreichs FORMAT. Mehr hier. Es geht noch anders. "Portugals Regierung: Verfassungsgericht verschärft Krise" meldet sich die F.A.Z. zu Wort. Sie schreibt weiter: "Portugal in Nöten: Das Verfassungsgericht kippte Teile des Sparhaushalts. Die Regierung von Passos Coelho wirft den Richtern vor, mit dem Urteil die Finanzkrise zu verschärfen." Mehr hier. Natürlich bleibt auch die EU nicht untätig. "European Commission 'Threatens' Portugal - Get Your Constitutional Court In Line" meldet beispielsweise zerohedge.com: "It seems, despite the constant "it's all fixed" banter, that Portugal's Constitutional Court decision that the Troika-imposed austerity is unconstitutional (as we discussed in detail here and here) has a few of the 'elites' nervous. And so, late on a Sunday night European time, they launch a press release that is about as passively aggressive as they come, "any departure from the program's objectives, or their re-negotiation, would in fact neutralize the efforts already made and achieved by the Portuguese citizens, namely the growing investor confidence in Portugal, and prolong the difficulties from the adjustment... it is a precondition for a decision on the lengthening of the maturities of the financial assistance to Portugal." In other words, get your constitutional court in line or the OMT 'promise' get's it!" Read more. Das ist eine unmissverständliche Ansage. Der lässt die portugiesische Regierung gleich Taten, nein erst einmal Ideen, folgen: "Portugal Considers Paying Public Workers In Treasury Bills Instead Of Cash" meldet wieder zerohedge.com. Weiter heißt es: "As reported late on Friday, just as the market closed, the Portuguese constitutional court decided that several provisions of the country's 2013 budget were not constitutional. According to the high court, cuts in wages and pensions of public employees were unfair (there's that word again) because they targeted only the public sector. The court rejected plans to cut one of the 14 paychecks that public workers usually get each year and to slash 6.4% from pensions for retirees. This coincided with the government warning that the court's decision would put into question the country's ability to fulfill its €78 billion international bailout program, which in turn would send bondholders of Portuguese sovereign debt scrambling for the exits as suddenly the country may find itself in the ECB's 'dunce' corner, with Draghi preparing to pull a 'Berlusconi' on a government which can't even whip its judicial branch in line. However, of more immediate concern is how will the government now plug a hole of up to €1.3 billion in its €5.3 billion 2013 budget. A solution has, luckily, presented itself: bypass the unconstitutional provisions by paying government workers not in cash, but in government bills!" Read more. Eines ist jedenfalls sicher: Not macht erfinderisch.   


Bank of Cyprus rechnet
(n-tv.de) Die Bank of Cyprus wird von ihren Kundengeldern wohl noch mehr einbehalten, als bisher bekannt. Medienberichten zufolge können sich die Kunden offenbar von der Hälfte ihrer Gesamteinlagen verabschieden. Bundesbankpräsident Weidmann befürchtet, dass der Geldbedarf Zyperns größer ist als angenommen. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Eine Zwischenmeldung. Und die Gelegenheit, die folgende Grafik und noch einige Beiträge der vergangenen Tage nachzulegen: 


Quelle:acting-man.com

"Zypern steht vor desaströsem Wirtschaftseinbruch" meldet das manager magzin und bezieht sich auf einen Troika-Bericht. Mehr hier. Logisch, bei dem Sparpaket: "Zyperns Sparplan lässt Experten rätseln" meldet erneut das manager magazin. Mehr hier. Der SPIEGEL meldet "Zyperns gefährlicher Sparkurs" und schreibt: "Zwangsabgabe auf Bankguthaben, Stellenstreichungen, Privatisierungen, Steuererhöhungen: Zypern muss für einen Zehn-Milliarden-Euro-Kredit ein hartes Sparpaket umsetzen. Experten befürchten, dass die Maßnahmen die Wirtschaft endgültig in den Abgrund treiben." Mehr hier. Wohin das führt, beschreibt die ZEIT so: "Zypern rüstet sich für die Armut". Mehr hier. Zypern erleidet das Schicksal aller europäischen Krisenstaaten, eine jahrelange Schuldenknechtschaft


"Die Bank of Japan bringt die Märkte massiv aus dem Gleichgewicht"
(format.at) Die Bank of Japan pumpt Billionen in die Wirtschaft – ob es funktioniert, darf bezweifelt werden. Auf die Konsequenzen sind die Notenbanker um Kuroda nicht vorbereitet. Auch einen Plan B gibt es nicht. Es ist ein Erdbeben an den Finanzmärkten, das die japanische Notenbank mit ihrer noch nie dagewesenen Geldschwemme ausgelöst hat - und zugleich ein radikaler Strategiewechsel. Die Entscheidung des neuen Notenbankchefs Haruhiko Kuroda, aus allen Rohren gleichzeitig zu feuern, ist ein klares Signal, dass er keine Politik der Trippelschritte verfolgen wird. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Internationale Beobachter haben Zweifel an dem Erfolg. Lob gibt es nur aus einer Ecke: "IWF lobt ultralockere Geldpolitik der Bank of Japan" meldet ebenfalls Österreichs FORMAT: "Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat die von Deutschland kritisierte lockere Geldpolitik Japans als willkommenen Schritt zur Ankurbelung der Weltwirtschaft gewürdigt." Mehr hier. Es bleibt einzig das Geheimnis von Madame Lagarde, wie diese Geldschwemme die Weltwirtschaft ankurbeln soll. Ähnliche Maßnahmen von Fed, Bank of England oder EZB waren wenig erfolgreich. 


"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen."
(Karl Farkas, österreichischer Kabarettist) Stimmt. Es kostet sehr viel Überwindung, sich von den eingefahrenen, ererbten Anlagegewohnheiten zu trennen. Aber nur so geht es. Nur so ist es möglich, Ersparnisse und Vermögen vor den Folgen der weltweit schwelenden Krisen abzusichern.

Die in den ersten Monaten nach ihrer Entstehung noch beherrschbare Finanzkrise entwickelt sich unerbittlich zu einem Finanzkollaps. Die Regierungen, ausnahmslos mitverantwortlich für diese Entwicklung, unternehmen nichts, um dieses schamlose Treiben zu beenden. Im Gegenteil: Die Politiker entpuppen sich als willfährige Helfer der höchst kriminellen Finanzindustrie (hier).  

Deutschland ist oberflächlich betrachtet bisher gut weggekommen. Eine Insel der Seligen – und Scheinheiligen (hier). Dieser Traum geht gerade zu Ende! Die Bundesregierung ist darauf vorbereitet. Längst plant sie heimlich, still und leise, die Enteignung ihrer Bürger (noch einmal hier, inkl. pdf-Datei für das eigene Archiv). Die Diskussion um eine Reichensteuer war garantiert erst der Anfang. 

Es wird Zeit, Ersparnisse bzw. Vermögen vor diesem staatlichen Zugriff in Sicherheit zu bringen. Wir wissen wie es geht und können Ihnen mit Tips und Tricks dabei helfen. Diese Beratung kostet lediglich eine angemessene, einmalige Aufwandsentschädigung. Für die Kontaktaufnahme genügt eine E-Mail an der-oekonomiker@email.de. 

"Neuankömmlinge" und "Auffrischer" können sich hier und hier in unsere wichtigsten Blog-Beiträge einlesen. Die bisherigen „Gastbeiträge“ gibt es hier.