Mittwoch, 7. August 2013

Standpunkt 719 - Nachrichten-Ticker, 06.08.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir bemühen uns darum, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance... 

Fragen, Anregungen und Kritik einfach an der-oekonomiker@email.de schicken.

Für "Neuankömmlinge" und "Auffrischer" haben wir hier und hier unsere wichtigsten Blog-Beiträge zusammengestellt. Die "Gastbeiträge" gibt es hier.


Tagesthemen: Fed vs. Deutschland (2 Beiträge) – Letta zu Europa (4) – Experiment Spanien – Roubini zu den Schwellenländern


Top-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht" 
Es ist schon viele Monate her, daß wir ein Update zu diesem wichtigen Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben. Wir arbeiten an einem Upgrade. Neben den zahllosen Methoden der Enteignung aus der deutschen geschichte beschäftigen wir uns mit den Vorschlägen von DIW und Boston Consulting Group zur Lösung der Krise in Europa, der virtuellen Währung Bitcoin, dem Zypern-Modell, den Plänne der EU zur Bankenrettung, außerdem mit Bargeldverbot, Kapitalverkehrskontrollen, Goldverbot und den Folgen der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismus.


How Safe is the Swiss Franc?
(acting-man.com) SocGen Thinks CHF is the 'Next Safe Haven to Fall'. Read more... 

Kommentar: Die französische Großbank Société Générale bezieht gegenüber dem Schweizer Franken Stellung. Leider ist dieser höchst spannende Beitrag nur auf Englisch verfügbar, so dass ihm die dringend gebotene Aufmerksamkeit deutscher Krisenschützer versagt bleibt. 


"Wenn wir funktionierendes Wirtschaftssystem wollen, müssen wir von vorne anfangen"
(format.at) Der britische Professor Tim Jackson plädiert für weniger Wirtschaftswachstum, eine Neudefinition von Wohlstand und Investitionen in Jobs, die genau dazu beitragen. Mehr...

Kommentar: Ein bemerkenswertes Interview. Jackson trifft mit vielen seiner Thesen den Nagel auf den Kopf. Auf jeden Fall bieten sie eine Menge Denkanstösse für Leute, die sich eine eigene Meinung bilden wollen. Jackson ist der Zeit weit voraus. 


Sparen alleine löst die Krise nicht
(nzz.ch) Die Diskussion über den absoluten Schuldenstand Griechenlands führt in die falsche Richtung, sagt der erfahrene «Staats-Schuldenmanager» Charles Dallara. Er hat bis vor kurzem bei den Restrukturierungsgesprächen mit der griechischen Regierung die Interessen der privaten Gläubiger vertreten und plädiert im Gespräch für die Einrichtung eines Investitionsfonds zur gezielten Ankurbelung der griechischen Volkswirtschaft. Mehr...

Kommentar: Anders als die Politiker und Technokraten in Europa vertritt Dallara offen die Interessen der Finanzindustrie. Da kann es nicht schaden zu wissen, was einer ihrer Verhandlungsführer über die europäische Krisenpolitik denkt und welche Alternativen es aus seiner Sicht gibt. Am Beispiel Griechenlands analysiert Dallaras die Krise in Europa fundiert und bietet achtbare Lösungsvorschläge. Offensichtlich fehlt ihm die Beschränktheit vieler deutscher Experten. 


Quelle: politicalcartoons.com

Gründe und Auswege für die Existenzkrise in Europa
(format.at) Zu Beginn der Krise wurde ein Versprechen gegeben: Zwar müssten mit Steuergeldern die Banken gerettet werden, im Gegenzug aber werde alles getan, um zu verhindern, dass sich eine solche Krise wiederholen kann. Die Bürgerinnen und Bürger haben geliefert.
Sie stützen die Banken mit Steuergeldern und stehen solidarisch für andere Nationen mit Garantien ein. In vielen Ländern Europas mussten die Menschen drastische Lohnkürzungen und Rentenkürzungen hinnehmen. Mindestlöhne wurden beschnitten, Arbeitnehmerrechte abgeschafft. Die Arbeitslosigkeit, vor allem bei jungen Menschen, ist explodiert. Die Sanierungsprogramme mögen notwendig sein, zum Teil sind sie aber sozial unausgewogen. Die Menschen haben die Folgekosten der Krise geschultert.
Was aber ist aus den Versprechen geworden, die auf G-20-Gipfeln und bei Treffen der Staats- und Regierungschefs der EU gegeben wurden? Aus all den Versprechen, Finanzprodukte und Finanzmärkte konsequent Regulierung und Kontrolle zu unterwerfen, systemrelevante Banken zu verkleinern, Spekulanten fair an den Folgekosten der Krise zu beteiligen und die Wirtschaft wieder anzukurbeln? Von diesen Maßnahmen wurde so oft gesprochen, dass man den Eindruck bekommen konnte, sie seien schon längst umgesetzt. Aber leider ist dem nicht so. Und genau deshalb verlieren die Menschen das Vertrauen. Mehr... 

Kommentar: Der Autor dieses Beitrags, Martin Schulz, ist Präsident des EU-Parlaments. In dieser Funktion hat er die Möglichkeit, Korrekturen an der europäischen Politik in Zeiten der Krise durchzusetzen. Zu Beginn seiner Amtszeit im vergangenen Jahr ist Schulz, besonders in den Talk-Shows des deutschen Fernsehens, sehr ambitioniert aufgetreten. Davon spüren wir schon seit Monaten nichts mehr. In diesem Beitrag will er die Krise mit mehr Europa bekämpfen. Das ist uns unbegreiflich. Die Menschen verlieren das Vertrauen wegen der nicht eingehaltenen Versprechen, wie Schulz selbst attestiert. Mehr europäische Integration gehörte nicht dazu. Die jetzt als Krisenlöser anzubieten, wie Schulz es tut, geht komplett an der Sache vorbei. Dafür sind die Menschen in Europa nicht (mehr) zu gewinnen. Die Reihenfolge ist eine andere: Erst die versprochene Finanzreform, dann Jobs und ausreichende Einkommen, danach mehr europäische Integration. Nur so kann es funktionieren. Die Finanzindustrie weiß das bisher zu verhindern. Wie lange noch? Bis zum bitteren Ende, dem völligen Zusammenbruch der Finanzindustrie weltweit, befürchten wir. 


Europas Scheinnormalität
(project-syndicate.org)  Im August macht Europa Urlaub, viele Politiker sind mehrere Wochen nicht da. Dabei werden wichtige Initiativen auf Eis gelegt, bis Anfang September alle zurück sind.
Dieses Jahr gibt es noch einen weiteren Grund, warum Europa im August im Standby-Modus läuft. In Deutschland stehen die Bundestagswahlen an, und niemand will den wahrscheinlichen Sieg von Angela Merkel untergraben. Schließlich ist Deutschland wichtig für das Wohlergehen ganz Europas und dank der ruhigen Hand von Frau Merkel konnte der Kontinent in den vergangenen Jahren verschiedene Herausforderungen überwinden. Daher sind viele darauf aus, kontroverse politische Entscheidungen zu vertagen, um das politische Schiff Deutschlands nicht in gefährliche Gewässer zu bringen.
Einige der jüngsten Wirtschaftsnachrichten scheinen diesen Ansatz zu bestätigen. Ende Juli zeigte der weithin beachtete Indikator der europäischen Fertigungsaktivität nun zum zweiten Mal in 23 Monaten ein Wachstum an.
Zusätzlich zu dem Gefühl einer beruhigenden Normalität haben verschiedene europäische Politiker optimistische Ankündigungen gemacht. Während der Euro und die Eurozone noch vor neun Monaten in Gefahr gewesen seien, so der Präsident des Europäischen Rates Herman Van Rompuy, sei dies jetzt nicht mehr der Fall.

All dies hat eine hochwillkommene Ruhe auf den Finanzmärkten ausgelöst. Staatliche Zinsspreads haben sich gut verhalten, der Euro ist gestärkt, und die Aktienmärkte verzeichnen ein kräftiges Plus. 
Trotzdem dürfen wir uns nicht in einer falschen Sicherheit wiegen. Das Gefühl der Normalität dieses Sommers ist nicht natürlich und auch in der Zukunft nicht unbedingt haltbar. Es ist das Ergebnis von vorübergehenden und – wenn Europa nicht aufmerksam ist – auch potenziell umkehrbaren Faktoren. Wenn die Politiker die Wirtschaftsprobleme nicht schnell und umfassend angehen, wird die gegenwärtige Ruhe eine Ruhe vor einem neuen Sturm sein. Mehr...

Kommentar: Der Beitrag stammt von Mohammed A. El-Erian, Chef der Allianz-Tochter PIMCO, die den weltgrößten Rentenfonds unterhält. Niemand will die trügerische Ruhe vor der deutschen Bundestagswahl stören, vor allen Dingen nicht mit Kritik an der Kanzlerin. Ganz im Gegenteil: Ihr bescheinigt El-Erian eine ruhige Hand zur Überwindung der Herausforderungen vergangener Jahre. Hoffentlich ist El-Erian auf dieser Schleimspur nicht ausgerutscht. Andererseits können wir ihn gut verstehen. PIMCO ist zu allererst Spekulant und daran interessiert, auf beiden Seiten des Tischs zu sitzen, um von jeder Entwicklung so gut wie möglich zu profitieren. Für uns und unsere LeserInnen ist es gut zu wissen, wer die Politik der Kanzlerin nach Außen stützt. El-Erian gehört im Augenblick dazu und beschränkt sich deshalb auf ein paar Mahungen. Einen Beitrag zur Lösung der Krise leistet er nicht. 


Gefährliche deutsche Illusionen
(sueddeutsche.de) Hierzulande läuft es trotz Euro-Krise ganz gut? Nicht wirklich. Den Deutschen geht es wirtschaftlich schlechter als sie glauben, warnt ein großes Wirtschaftsinstitut: Das Wachstumspotenzial sei ebenso niedrig wie in Spanien. Die Politik müsse dringend etwas ändern. Mehr...

Kommentar: Der Kritiker, auf den dieser Beitrag Bezug nimmt, ist Marcel Fratzscher vom DIW in Berlin. Der vertritt mit seinen Thesen das genaue Gegenteil zur offiziellen Meinung der Bundesregierung. Nur eine Masche? Schliesslich ist Fratzscher auch Berater der Kanzlerin. Jedenfalls ist seine Einschätzung zutreffend. 


IWF warnt Deutschland vor übertriebenem Sparkurs
(cash.ch) Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Deutschland zu mehr Anstrengungen beim Abbau wirtschaftlicher Ungleichgewichte aufgefordert und vor überzogenem Sparen gewarnt. Mehr...

Kommentar: Die Warnung kommt viel zu spät, die Weichen sind längst gestellt und das Unheil nimmt seinen Lauf. Die Deutschen sind nicht bekannt dafür, einen einmal eingeschlagenen Weg in Frage zu stellen und zu ändern. In der Geschichte gibt es reichlich Beweise für deutsche Sturheit (in der öffentlichen Meinung wird sie gerne mit Zielstrebigkeit verwechselt), einfach in den 1920er und 1930er Jahren nachlesen. Von den schlimmsten Auswüchsen, so die Schutzbehauptung, habe man nichts gewusst. So wird man es auch mit der finalen Krise in Europa halten, statt endlich einmal aus den selbst gemachten schlechten Erfahrungen der Vergangenheit zu lernen. Unser Tip: Die deutsche Geschichte beginnt nicht erst mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai 1949, sondern mindestens schon am 1. Januar 1871. Seit dem ist viel passiert. 


Schuldenerlass und Euro-Zerfall: Diese Grausamkeiten verschweigen unsere Politiker
(focus.de) Merkel, Schäuble & Co. gaukeln uns vor, sie hätten die Euro-Krise im Griff. Doch nach dem 22. September geht‘s erst so richtig los: Neue Hilfsmilliarden, Schuldenschnitt, europäische Bankenunion – vielleicht sogar der Austritt Griechenlands aus der Währungsunion. Mehr...

Kommentar: Gerade mimt er den Scheinheiligen, der Herr Doench. Was er in seinem Beitrag anprangert wird schon seit Wochen, eher seit Monaten, diskutiert. Sogar im FOCUS, Doench muss nur nachlesen. "Beschönigen, beschwichtigen, vertuschen" gehört zum existentiellen Handwerkszeug der Politiker. Anders können sie nicht überleben. Deshalb ist es Aufgabe der Medien, zu informieren, sachlich und fundiert. Statt dessen machen sie sich zum Büttel des bevorzugten politischen Lagers. Vorzugsweise gut getarnt, so wie Uli Doench. Zum Schluss lässt er dann aber doch die Maske fallen und favoritisiert fürs erste den Austritt Griechenlands aus der Eurozone. Wohl wissend, dass  die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion (EWU) einen solchen Schritt vertraglich nicht vorsieht. Weder einen Austritt, noch einen Rauswurf. Diese Tatsache wird von Doench einfach verschwiegen, oder in bester Politikermanier "vertuscht". Doench, ein politischer Brandstifter. 

Italiens Wirtschaft peilt Ende der Rezession an
(welt.de) Noch schrumpft die Wirtschaft in Italien. Doch der Rückgang ist kleiner ausgefallen als erwartet. Ökonomen rechnen bald wieder mit Wachstum. Aber die politische Situation ist ein Risikofaktor. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Ein ziemlich einfältiger Beitrag. Ohne belastbare Fakten. Unverhohlene Wahlkampfhilfe für Angela Merkel. Die Wirtschaftsleistung befindet sich auf dem Niveau von 2000, die Staatsschulden erinnern an die Zeiten Mussolinis. Die beiden Grafiken stammen aus dem Beitrag "Italian Debt-To-GDP Worst Since Mussolini" bei ZERO HEDGE (hier): 

 



Nach unserer Einschätzung befindet sich Italien auf dem Weg in Richtung Depression. Was überhaupt noch nicht "eingepreist" ist sind die Leichen in den Kellern der italienischen Banken. Monte dei Paschi di Siena (MPS) war nur die Spitze des Eisbergs (hier). 

The Lie Must Go On: BLS "Catches" BLS At Misrepresenting 2013 Job Gains By Over 40% 
(zerohedge.com) Many were surprised when last month we exposed the divergent lies at the Bureau of Labor Statistics when comparing two otherwise convergent data sets: the monthly all-important Non-Farm Payroll report and the (one month-delayed) JOLTS survey. Specifically, what we showed is that the Net Turnover from JOLTS (Hires less Separations) is now 40% below the trendline of cumulative job additions implied by the Non-Farm Payroll report's Establishment survey which has become the holy grail for both the stock market and the Federal Reserve's tapering ambitions. Following the release of the June JOLTS update, we can report that the divergence within BLS data series continues, and that the average monthly US job gain for the first 6 months of 2013 is either 198K if one uses the non-farm payroll data, or 30% lower, 140K to be specific, if one uses the JOLTS net turnover number. Read more...

Kommentar: So viel zur Wahrhaftigkeit der offiziellen Arbeitsmarktdaten des BLS, die regelmäßig von den deutschsprachigen Leitmedien "nachgeplappert" werden. Unterschiede von 42 bis 84% in den Ergebnissen, aus dem gleichen Haus und aufgrund der gleichen erhobenen Zahlen, sind keine Nachlässigkeit, sondern folgen einem Plan. Die Grafiken im Beitrag sind sehenswert. 


Why The Unemployment Rate Is Irrelevant
(zerohedge.com) The media, the financial markets and investors have become fixated on the unemployment rate, as reported by the Bureau of Labor Statistics, particularly since it was directly linked by the Federal Reserve to its current bond buying program. With the latest gyrations in the markets over the last couple of months tied to "will the Fed taper or not" the focus on employment has become much more intense since the Fed  has tied  its bond buying to a 6.5% full employment target.
The problem for the Fed, the markets and the economy, is that the unemployment rate, in particular the U-3 report, has become completely irrelevant.
In order for an economy to achieve a level of growth that becomes self-supporting, which means it doesn't require $85 billion a month in support to stay out of a recession, there are two primary requirements: 1) full-time employment growth that exceeds population growth, and; 2) a level of employment that absorbs the majority of currently available labor force. 
When these measures are met the available labor pool is reduced allowing for increases in wages and hours worked as competition for available jobs becomes increasingly more intense. In turn, increased employment leads to higher levels of consumption and stronger economic growth. Read more...

Kommentar: Eine erschöpfende Analyse der US-Arbeitsmarktdaten. Die folgenden Grafiken stammen aus dem Beitrag: 





 




Wieder einmal sagen Bilder mehr als Tausend Worte... 


China's Credit Crisis In Charts
(zerohedge.com) The rapid pace of China credit expansion since the Global Financial Crisis, increasingly sourced from the inherently more risky and less transparent "shadow banking" sector, has become a critical concern for the global markets. From the end of 2008 until the end of 2013, Chinese banking sector assets will have increased about $14 trillion. As Fitch notes, that's the size of the entire US commercial banking sector. So in a span of five years China will have replicated the whole US banking system. What we're seeing in China is one of the largest monetary stimuli on record. People are focused on QE in the US, but given the scale of credit growth in China Fitch believes that any cutback could be just as significant as US tapering, if not more. Goldman adds that China stands to lose up to a stunning RMB 18.6trn/$US 3trn. should this bubble pop. That seems like a big enough number to warrant digging deeper... Read more...

Kommentar: Soll die Beiträge und unsere Kommentare aus jüngster Zeit ergänzen. Wir zeigen einen der Charts: 




Sehenswert außerdem die Beiträge "Chinesen kopieren neues VW-SUV", hier, und "Made China: European Clone Towns", hier


"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen."
(Karl Farkas, österreichischer Kabarettist) Stimmt. Es kostet sehr viel Überwindung, sich von den eingefahrenen, ererbten Anlagegewohnheiten zu trennen. Aber nur so geht es. Nur so ist es möglich, Ersparnisse und Vermögen vor den Folgen der weltweit schwelenden Krisen abzusichern. 

Die Finanzkrise von 2008 geht weiter. Die Krise in Europa auch. Ein Ende ist nicht in Sicht. Wir erwarten einen Kollaps des weltweiten Finanzsystems, der nicht beherrscht werden kann. 

Deutschland ist bisher gut weggekommen. Die Fassade bröckelt, zeigt schon tiefe Risse, hält aber bis zur Bundestagswahl. Die Bundesregierung hat sich, mit deutscher Gründlichkeit, auf die Zeit danach bestens vorbereitet. Ihre Planungen für die Enteignung der Bürger (noch einmal hier, inkl. pdf-Datei für das eigene Archiv) sind abgeschlossen. Wer sich vor diesen Maßnahmen erfolgreich in Sicherheit bringen will, muss jetzt handeln.