Samstag, 17. August 2013

Standpunkt 729 - Nachrichten-Ticker, 16.08.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir bemühen uns darum, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance... 

Fragen, Anregungen und Kritik einfach an der-oekonomiker@email.de schicken.

Für "Neuankömmlinge" und "Auffrischer" haben wir hier und hier unsere wichtigsten Blog-Beiträge zusammengestellt. Die "Gastbeiträge" gibt es hier.


Tagesthemen: Bundestagswahlkrampf – Jürgen Habermas – Arbeitsmarkt: Jobwunder Deutschland? – Inflation, welche Inflation? – Austeritätspolitik in Europa – Bankenrettung in Deutschland und der Schweiz – JPMorgan – China


Top-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht" 
Es ist schon viele Monate her, daß wir ein Update zu diesem wichtigen Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben. Wir arbeiten an einem Upgrade. Neben den zahllosen Methoden der Enteignung aus der deutschen Geschichte beschäftigen wir uns mit den Vorschlägen von DIW und Boston Consulting Group zur Lösung der Krise in Europa, der virtuellen Währung Bitcoin, dem Zypern-Modell, den Plänne der EU zur Bankenrettung, außerdem mit Bargeldverbot, Kapitalverkehrskontrollen, Goldverbot und den Folgen der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismus.


Wie es ist, aber irgendwie anders
(heise/telepolis.de) Nach dem DeutschlandTrend gibt es keine Alternative zu Merkel für Deutschland.
Vier Wochen vor der Wahl scheint diese nach dem neuesten DeutschlandTrend   bereits gelaufen zu sein. Was immer geschehen ist, wirkt sich nicht auf die Wähler aus. Bis auf die Grünen, die einen Punkt verlieren und nun bei der Sonntagsfrage auf 12 Prozent kommen, und die Linken, die einen Punkt zulegen können und nun bei 8 Prozent liegen, verharren die übrigen Parteien bei ihren alten Werten.
 
(...) So richtig scheinen die Deutschen aber nicht zu wissen, welche Regierung sie haben wollen. Die Fortsetzung von Schwarz-Gelb wollen nur 17 Prozent, Rot-Grün wollen auch nicht mehr. SPD, Grüne und Linke haben nur 11 Prozent Anhänger, Schwarz-Grün 16 Prozent. Am ehesten scheint man einer großen Koalition geneigt zu sein, aber 23 Prozent zeugen auch nicht gerade für eine große Leidenschaft. Eigentlich also soll es nicht so weitergehen, aber auch nicht anders. Die Unions-Wähler ziehen allerdings mehrheitlich die risikolose Alternative einer großen Koalition vor, die SPD-Wähler sind unentschlossen. Das entspricht der allgemeinen Stimmungslage. Weswegen bei der Bundestagswahl die Zahl der Nichtwähler hoch sein dürfte. Sie und nicht die Wähler einer Partei werden darüber entscheiden, wer die Regierung bildet. Das kommt dabei heraus, wenn das Volk keine Meinung hat und die Parteien keine wirkliche Alternative bildenMehr...

Kommentar: Natürlich "soll es nicht so weitergehen", aber es gibt kein "anders". Keine der aufgeführten Parteien taugt dazu, der Krise in Europa mit wirkungsvollen Maßnahmen zu begegnen. Dazu genügt ein Blick in die Wahlprogramme (CDU/CSU, FDP, SPD, Grüne, Linke). Es gibt auch nicht das "kleinere Übel": Die Linke gibt schon seit Monaten vor, die wahren Ursachen der Krise zu kennen. Eine Gesetzesvorlage oder mächtigen Druck auf die Bundesregierung hat es von ihr bisher aber nicht gegeben. Es bleibt nur, diese Wahl zu boykottieren. Nur dann hat man die Gewissheit, die Schlächter nicht auch noch gewählt zu haben, die später mithelfen, dem ganzen Volk für die "alternativlose" Rettung "seiner" Banken das Fell über die Ohren zu ziehen.


Deutschland: Die schlafende Schönheit
(presseurop.eu) Die Regierung Merkel nötigt die Südländer zu tiefgreifenden Reformen und leugnet doch die gesamteuropäische Verantwortung für die Folgen der Krisenpolitik. Eine fatale Haltung für Europa, insbesondere wenige Wochen vor der Bundestagswahl, meint der Philosoph Jürgen Habermas. Mehr...

Kommentar: Wie nicht anders zu erwarten, schreibt Habermas viele intelligente Dinge zur von Deutschland dominierten europäischen Krisenpolitik.  Im Original heißt der Beitrag sehr treffend "Germany Dozes on a Volcano" ("Deutschland döst auf einem Vulkan", SPON, 09.08.2013, hier). Dazu schreibt Habermas: "Deutschland tanzt nicht, es döst auf dem Vulkan. Versagende Eliten? Jedes demokratische Land hat die Politiker, die es verdient. Und von gewählten Politikern ein Verhalten jenseits der Routine zu erwarten hat etwas Apartes. Ich bin froh, seit 1945 in einem Lande zu leben, das keine Helden nötig hat. Ich glaube auch nicht an den Satz, dass Personen Geschichte machen, jedenfalls nicht im Allgemeinen. Ich stelle nur fest, dass es außerordentliche Situationen gibt, in denen die Wahrnehmungsfähigkeit und die Phantasie, der Mut und die Verantwortungsbereitschaft des handelnden Personals für den Fortgang der Dinge einen Unterschied machen." Auf wenig Verständnis hierzulande wird der Philosoph mit seiner Forderung nach "Gemeinschaftssoliarität" treffen. Er meint damit, dass  "die Regierungen, die ihre Sparprogramme aufoktroyiert haben, nun die Verantwortung für die Folgen in den südlichen Ländern übernehmen müssen." Die passende Lektüre für das Wochenende.


Arbeitsmarkt: ... und raus bist du
(zeit.de) Deutschland feiert sein Jobwunder. Doch der Erfolg ist teuer erkauft: Durch Leiharbeit, Niedriglöhne und die ständige Gefahr des sozialen Abstiegs. Mehr...

Kommentar: Eine Analyse, die uns an die "gute alte" ZEIT erinnert. Die sich an die Fakten hält und nichts beschönigt. Ausführlich ist sie außerdem. Wir haben nur noch zwei Grafiken zur Ergänzung: 





Warum mehr Geld keine Inflation verursacht
(fuw.ch) Die Banken schaffen keine neuen Kredite aus den riesigen Reserven bei den Zentralbanken. Sie können es gar nicht. Mehr...

Kommentar: Ein bemerkenswerter Beitrag der beschreibt, "warum die Reserven keine Rollen spielen, denn die seit der Finanzkrise riesigen Reserven der Banken bei den Zentralbanken können nicht als Kredite verliehen werden – und deswegen auch keine Inflation verursachen." Anlass ist das Ergebnis einer Untersuchung, die gerade Paul Sheard, Chefökonom von Standard & Poor’s, veröffentlicht hat: "Repeat After Me: Banks Cannot And Do Not Lend Out Reserves" (hier). In Deutschland werden diese Tatsachen kein Gehör finden, zu tief verwurzelt ist die Angst vor einer Inflation, die von vielen Experten weiter fleißig geschürt wird. Das geht sehr leicht und funktioniert prima. Dazu George Soros: "Aufgrund seiner Geschichte fürchtet Deutschland sich mehr vor der Inflation als vor der Rezession. Im Rest der Welt ist das genau umgekehrt." 


Irreführende Austeritätsdebatte
(fuw.ch) Es geht in der Eurozone nicht um die Frage "Austerität ja oder nein", sondern nur um Timing und Umsetzung. Nur der Weg über graduelle Stabilisierung der Staatsfinanzen ist realistisch. "Austerität sollte über längere Zeit verteilt werden und die konjunkturelle Lage berücksichtigen." Mehr...

Kommentar: Noch ein Beitrag unserer Schweizer Nachbarn zur Nützlichkeit der europäischen Krisenpolitik. Der Autor, Aymo Brunetti, ist Wirtschaftsprofessor an der Universität Bern. Das soll unsere LeserInnen aber nicht abschrecken. Nur haben wir den Eindruck, er möchte es beiden Seiten recht machen: Austerität ja, unbedingt, aber... 


Milliardengrab Bankenrettung
(faz.net) Die Zahlen erschrecken: Deutsche Banken brauchten 646 Milliarden Euro als Hilfsrahmen in der Finanzkrise. 259 Milliarden Euro nahmen sie in Anspruch. Davon dürften 50 Milliarden Euro beim Steuerzahler hängen bleiben. Mehr...

Kommentar: Die deutsche Bankenrettung ist bisher eine Lappalie. Das sind Peanuts, gemessen an dem was noch kommt. Die Vertreter der Landesbanken sollten sich nicht so aufplustern, die sind bis über beide Ohren mit dabei. Es liest sich wie ein schlechter Scherz, aber am Schluss geht es um die eine oder andere Billion, die fällig wird, nicht mehr nur um ein paar Hundert Milliarden. Wohlgemerkt: Nicht der Euro ist dafür die Ursache, sondern die kriminellen Geschäfte der Banken. Die damit einfach nicht aufhören, sondern immer noch weitermachen. Vor den Augen der Politiker und Kontrolleure. 


SNB zieht Schlussstrich unter UBS-Rettung
(tagesanzeiger.ch) Das Kapitel UBS-Rettung wird geschlossen: Der Weg ist nun für die Grossbank frei, die verbliebenen, inzwischen harmlos gewordenen Schrottpapiere von der Nationalbank zurückzukaufen. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Die ganz große Show, die uns die Schweizer da liefern. Die UBS gehört zu den Big Playern im Derivatehandel. Knallt es dort, dann knallt es bei der UBS und für die Schweiz. Die Eidgenossen haben bei der UBS vielleicht eine Schlacht gewonnen, den Krieg gewinnen sie nicht. Wer unserem Hinweis in der Vergangenheit noch nicht gefolgt ist, der sollte jetzt den Beitrag "Die schweizerische Schuldenbombe" bei HEISE/TELEPOLIS lesen. Danach haben die beiden Schweizer Großbanken "jeden Schweizer potentiell mit einem Risiko von 4.500.000 CHF exponiert." Mehr hier.
  

Der Absturz des mächtigsten Finanzkonzerns der Welt
(welt.de) Strafen wie im Alten Testament forderte der Chef von JP Morgan Chase für die Skandalbanken der Finanzkrise. Denn sein Institut galt als Musterschüler in Zeiten der Verkommenheit. Bis vor einem Jahr. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Was für ein Humbug, dieser Beitrag. 1. Der mächtigste Finanzkonzern ist Goldman Sachs, keine hat so viele Nieten an den wichtigsten Stellen in Politik und Wirtschaft rund um den Globus. 2. Natürlich mischen die USA JPMorgan jetzt wegen der vielen Skandale auf, an denen die Bank an vorderster Front beteiligt ist. Die Strafen werden moderat ausfallen, verglichen mit den erzielten Gewinnen. Es werden auch ein paar minderwertige Banker angeklagt und sogar verurteilt. Na und? JPMorgan ist systemrelevant und deshalb vor harten Strafen geschützt. Deshalb muss Dimon auch keine Reue zeigen. Wofür? Er macht nur, was alle anderen in seiner Position auch machen. "Bail not Jail" (hier) ist oberste Prämisse der Politik. Falls zur Beschwichtigung der öffentlichen Meinung notwendig, werden einfach ein paar Bauern geopfert. 

Zum Thema passend empfehlen wir noch den Beitrag "The Government Lied When It Said It Only Bailed Out Healthy Banks … 12 of the 13 Big Banks Were Going Bust" von WASHINGTONSBLOG (hier). Sehr aktuell beschreibt er sehr ausführlich (unzählige weiterführende Links!) ein völlig krankes System. JPMorgan ist felsenfester Teil davon. Die folgende Grafik unterstreicht das noch: 


Quelle: thenation

JPMorgan ist allerbestens vernetzt.


Ein Wachstum von 7% in China ist keine Krise
(fuw.ch) "Es wird in China keine harte Landung der Wirtschaft geben", ist Andrew Rothman überzeugt. Der Markrostratege für China des unabhängigen asiatischen Brokerhauses CLSA erläutert im Interview mit "Finanz und Wirtschaft" den aktuellen Zustand der chinesischen Wirtschaft und welche Reformen bis Ende Jahr zu erwarten sind. Zudem erklärt er, weshalb es in China keine Schattenbanken gibt. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Ein Beitrag von "Friede, Freude, Eierkuchen" in China. Alles prima, die Wirtschaft funktioniert, das Finanzsystem sowieso und die Regierung hat alles im Griff. Ach so, und irgendwelche Blasen gibt es in China natürlich auch keine. Zum Schluss haut Rothman noch so richtig einen Hammer raus: "Anleger sollten sich auch bewusst sein, dass einige Medien von einer Krise in China schreiben, um Zeitungen zu verkaufen." Aha, so ist das also. 

Wir können diesen Beitrag nicht so stehen lassen und haben uns deshalb ein bisschen umgesehen. Dabei sind wir auf folgende Fundstücke gestoßen: 

Bei NEUE WIRTSCHAFTSWUNDER sucht David Milleker Antworten auf die Frage "Chinas Export: eine Basarökonomie?". In der Einleitung schreibt er dazu: "Noch zählen Optimisten auf die anhaltende Zugkraft der chinesischen Wirtschaft für die globale Konjunktur. Die Frage ist, ob diese Hoffnung nicht längst überholt ist." Seine Antwort fällt für unsere Begriffe eindeutig aus: "Die Hoffnung auf einen durchgreifenden Wandel und eine eigenständigere Rolle der Schwellenländer im Allgemeinen und Chinas im Speziellen erfüllt sich in einer genaueren Analyse des chinesischen Außenhandels bislang noch nicht. Ohne Frage wachsen die Schwellenländer dynamischer, solange die Industrieländer zumindest langsam und stetig wachsen. Dass die Schwellenländer aber zu dem Zeitpunkt an Dynamik verloren haben, als mit der Rezession im Euro-Raum ein Industrieländermotor ausfiel, ist kein Zufall. Mit seiner zentralen Rolle als Lieferant in Richtung Industrieländer und starker Importeur aus anderen Schwellenländern ist China eine wichtige Verteilstation, aber kein eigenständiger Treiber der Weltwirtschaft." Mehr hier

"Chinas Banken brauchen Milliarden" meldet n-tv und schreibt im Vorspann: "In Chinas Geldhäusern klafft eine gigantische Finanzlücke: Nach dem Beinahe-Crash im Juni müssen die Staatsbanken den Kapitalmarkt anzapfen, um sich frisches Geld zu besorgen. Ob die Operation gelingt ist fraglich: In kaum einem anderen Land der Welt sind Geldhäuser so wacklig finanziert wie im Reich der Mitte." Mehr hier. Stimmt alles nicht, das haben wir bei Andrew Rothman gelernt, die Partei hat alles im Griff. Daran haben wir aus diesem Grund unsere Zweifel: "Politische Macht vermag das ökonomische Gesetz niemals außer Kraft zu setzen" (Eugen Böhm Ritter von Bawerk, 1851 - 1914, österreichischer Ökonom). 

"Easy Credit Dries Up, Choking Growth in China" meldet die NEW YORK TIMES. Eine kleine Kostprobe aus dem Beitrag: "As the Chinese economy boomed, few cities soared faster or higher than Shenmu, a community of nearly 500,000 in northwestern China. Top luxury clothing stores in this city’s downtown were recording as much as $500,000 a day in sales. Tables at the best restaurants had to be reserved weeks in advance. The new Fortune Garden Club for the city’s business elite made headlines by paying $1 million for a king-size mahogany bed, to be used by members and their companions. But a painful credit crisis is now spreading across Shenmu and cities nearby, as thousands of businesses have closed, fleets of BMWs and Audis have been repossessed and street protests have erupted. Now the leading purveyors of Western fashions are deserted, monthly sales at restaurants are down as much as 97 percent and the marble entrance to the Fortune Garden Club is shuttered. All but one of the city’s car dealerships have failed. The owner of the city’s largest jewelry store was detained by the authorities a week ago after creditors found him secretly packing millions of dollars’ worth of gold and jewels into cases and accused him of preparing to flee the city without settling his debts. A top restaurant closed a day earlier, and its owner left town, as have the founder of the Fortune Garden and many other executives. 'It’s an economic crisis just like the United States has had; just like it,' said Wang Ting, an operator of an illegal casino in Fugu, near Shenmu. 'There’s no cash, everyone stays home without a job, there’s no way the economy can recover.' Shenmu, and nearby cities like Ordos and Fugu, are at the leading edge of broader troubles that are beginning to afflict the entire Chinese economy. Across China, growth has slowed. With the slowdown have come rising defaults on loans made outside the conventional banking system, chronic overcapacity in many industries like coal mining and steel production and, in particularly troubled cities like Shenmu, a sharp decline in previously debt-fueled prices for real estate and other assets." Mehr hier. Nicht vergessen: Es gibt keine Krise in China, sagt Rothman. Man muss nur fest daran glauben.


"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen."
(Karl Farkas, österreichischer Kabarettist) Stimmt. Es kostet sehr viel Überwindung, sich von den eingefahrenen, ererbten Anlagegewohnheiten zu trennen. Aber nur so geht es. Nur so ist es möglich, Ersparnisse und Vermögen vor den Folgen der weltweit schwelenden Krisen abzusichern. 

Die Finanzkrise von 2008 geht weiter. Die Krise in Europa auch. Ein Ende ist nicht in Sicht. Wir erwarten einen Kollaps des weltweiten Finanzsystems, der nicht beherrscht werden kann. 

Deutschland ist bisher gut weggekommen. Die Fassade bröckelt, zeigt schon tiefe Risse, hält aber bis zur Bundestagswahl. Die Bundesregierung hat sich, mit deutscher Gründlichkeit, auf die Zeit danach bestens vorbereitet. Ihre Planungen für die Enteignung der Bürger (noch einmal hier, inkl. pdf-Datei für das eigene Archiv) sind abgeschlossen. Wer sich vor diesen Maßnahmen erfolgreich in Sicherheit bringen will, muss jetzt handeln.