Mittwoch, 27. November 2013

Standpunkt 819 - Nachrichten-Ticker, 26.11.


Täglich stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir bemühen uns darum, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance... 

Fragen, Anregungen und Kritik einfach an der-oekonomiker@email.de schicken.

Für "Neuankömmlinge" und "Auffrischer" haben wir hier und hier unsere wichtigsten Blog-Beiträge zusammengestellt. Die "Gastbeiträge" gibt es hier.


Tagesthemen: Deutschland: "Sozialreport" 2013 (4 Beiträge) – "Working Poor" in Deutschland – Suppenküchenstaat Deutschland – Spanien   Portugal (2 Beiträge)  Griechenland ohne Sparwillen?  Schottland-Separation (3 Beiträge)  Nouriel Roubini: EZB und QE  Fed-Stimulus  China bringt die Welt Not 


Top-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht"
Es ist mittlerweile schon mehr als ein Jahr her, daß wir ein Update zu diesem wichtigen Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben. Wir arbeiten schon längere Zeit an einem Upgrade. Unmittelbar nach der Bundestagswahl haben wir unseren Arbeitseinsatz erhöht, um unser neues Dossier kurzfristig zur Verfügung stellen zu können. Die lahmen Verhandlungen zur Bildung der Großen Koalition haben uns einen Strich durch diese Rechnung gemacht. Das Upgrade ist nach unserer Ansicht nur dann vollständig, wenn wir auch die Pläne der neuen schwarz-roten Bundesregierung berücksichtigen. Sicherlich werden die schlimmsten Vorhaben nicht öffentlich gemacht, trotzdem wird es eine Menge Indizien dafür geben, wo die politische Reise in der kommenden Berliner Regierungszeit in Deutschland und Europa hingeht. Außerdem beschäftigen wir uns, neben den zahllosen Methoden der Enteignung aus der deutschen Geschichte, mit den Vorschlägen von IWF, DIW und Boston Consulting Group zur Lösung der Krise in Europa, der virtuellen Währung Bitcoin, dem Zypern-Modell, den Plänen der EU zur Bankenrettung, außerdem mit Bargeldverbot, Kapitalverkehrskontrollen, Goldverbot und den Folgen der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismus.


Reiches Deutschland, armes Deutschland
(sueddeutsche.de) So viele Erwerbstätige wie nie, aber auch ein höheres Armutsrisiko als in den vergangenen Jahren: Zu diesem beunruhigenden Ergebnis kommt der Datenreport 2013. Die Armut wirkt sich auch auf die Gesundheit der Menschen aus. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Der Datenreport 2013 (hier) des Statistischen Bundesamtes, Destatis, hat in diesen Tagen das Licht der Welt erblickt. Dieser Beitrag liefert einen ersten Überblick. Destatis meldet dazu "Mehr Jobs, aber auch mehr Armut". Weiter heißt es:  "Deutschland erlebt seit Jahren einen Beschäftigungsboom, nie zuvor gab es so viele Erwerbstätige. Trotzdem sind heute mehr Menschen von Armut bedroht und mehr Menschen dauerhaft arm. Frauen trifft Armut häufiger als Männer. Deutlich gestiegen ist das Armutsrisiko der 55- bis 64-Jährigen. Unter den jungen Erwachsenen (18 bis 24 Jahre) gilt jeder fünfte als armutsgefährdet." Mehr dazu hier. Die ZEIT schreibt dazu:  "Mehr Jobs, mehr Armut". Und schreibt im Vorspann: "Wem hilft der Jobboom? Der Datenreport des Statistischen Bundesamtes zeigt: Das Armutsrisiko für Ältere ist gestiegen, Geringverdiener sterben früher." Mehr dazu hier. Noch ein erstaunliches Ergebnis aus dem Report: "Arbeitsmarkt: Der Irrtum mit den Arbeitsstunden" titelt ebenfalls die ZEIT und schreibt einleitend: "Von wegen Arbeitsmarktwunder: In Wahrheit werde heute gar nicht mehr gearbeitet, behauptet ein Report. Stimmt das? Nein, und es verdeckt die Sicht auf das wahre Problem." Mehr dazu hier. Am Ende des Beitrags wird das "wahre Problem" so beschrieben: "Entscheidend ist aber ohnehin weniger die Summe der Stunden als ihre Verteilung: Ist der Wohlstandszuwachs – also das Mehr an Gütern und Freizeit – fair verteilt? Hat jeder die Chance, wenigstens annähernd selbst mit darüber zu bestimmen, ob er seine Arbeitszeit verringert oder erhöht? Ganz sicher ist das nicht so. Auch darüber gibt der Datenreport 2013 Auskunft. Ein zuletzt sogar gestiegener Anteil der Bevölkerung verfügt über deutlich weniger Einkommen als der Durchschnitt und gilt deshalb als armutsgefährdet. Obwohl wir in jüngster Zeit mehr arbeiten und auch die Summe aller Löhne zuletzt stark gestiegen ist (seit 2008 um 21 Prozent laut Statistischem Bundesamt), gibt es Verlierer, die an diesem Wohlstandszuwachs zu wenig teilhaben. Das ist die Kehrseite des Jobwunders. Es geht also darum, Wohlstand und Arbeit besser zu verteilen – und nicht um mehr Arbeit um jeden Preis."

Deutschland ist reich, Deutschland hält sich für erfolgreich. Da sind diese beschämenden Ergebnisse des "Sozialreports" 2013 den Menschen kaum vermittelbar. 


"Working Poor": Jeder zehnte Hauptverdiener von Armut bedroht, im Gastgewerbe sogar jeder dritte
(boeckler.de) Erwerbstätige tragen generell ein geringeres Armutsrisiko als Nichterwerbstätige oder Arbeitslose. In den vergangen Jahren ist in Deutschland jedoch auch die Quote der "Working Poor" deutlich gewachsen. Atypisch Beschäftigte wie Leiharbeiter tragen ein besonders hohes Armutsrisiko, allerdings stehen sie damit keineswegs allein. Von Arbeitsarmut sind auch Beschäftigte in so genannten Normalarbeitsverhältnissen betroffen - je nach Branche sogar ein erheblicher Anteil. Das ergibt eine aktuelle Analyse von Dr. Eric Seils, Sozialforscher am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung.
Die von manchen Ökonomen aufgestellte These, niedrige Löhne seien kein Problem, weil sie überwiegend auf "Zuverdiener" entfallen, die ohnehin nur einen kleineren Beitrag zum Haushaltseinkommen leisteten, trifft nicht zu, zeigt Seils. Auf der Basis des Mikrozensus ergebe sich vielmehr, dass 2012 fast jeder zehnte Hauptverdiener (9,5 Prozent) von Armut bedroht war. Das heißt, diesen Beschäftigten und ihren Familien stehen weniger als 60 Prozent des mittleren bedarfsgewichteten Nettoeinkommens zur Verfügung - die gängige wissenschaftliche Schwelle der "Armutsgefährdung". "Die Zahlen legen nahe, dass Arbeitsarmut auch unter Familienernährern und ihren Familien ein Problem ist", sagt der Forscher.
Seils´ Untersuchung, die im aktuellen WSI-Verteilungsbericht erschienen ist, zeigt auch: Wie groß das Armutsrisiko von Haushalts-Hauptverdienern ist, hängt meist stark vom Lohnniveau der Branche ab, in der sie arbeiten. Der Forscher bietet dazu einen Überblick über mehr als 30 Wirtschaftszweige.
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Kommentar: Diese Untersuchung (hier) ergänzt trefflich den oben vorgestellten "Sozialreport" 2013. Und stützt die Forderung nach einem Mindestlohn: "'Angesichts dieser Situation ist ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Man sollte ihn aber in dem Bewusstsein gehen, dass er allein nicht das Problem der Arbeitsarmut lösen wird', sagt WSI-Experte Seils. Notwendig seien darüber hinaus Reallohnsteigerungen im unteren Lohnsegment, die die Lohnungleichheit in der unteren Hälfte der Verteilung mindern. Dazu kann nach Analyse des WSI eine Stärkung des Systems der Flächentarifverträge einen weiteren wichtigen Beitrag liefern." Der Mindestlohn soll, wenn überhaupt, erst 2015 kommen.


Der Suppenküchenstaat wächst
(taz.de) Der Armutsforscher Christoph Butterwegge erzählt von der Umwandlung des Sozialstaats. Er malt ein beunruhigendes Bild unserer gespaltenen Gesellschaft. Mehr...

Kommentar: Das Erbe der rot-grünen Bundesregierung unter Gerhard Schröder: Der finale Abbau des Sozialstaates, einem vorbildlichen und wichtigen Teil der sozialen Marktwirtschaft deutscher Prägung nach dem 2. Weltkrieg. Eine Pflichtlektüre, die reichlich Gedankenfutter bietet. Für alle, die der täglichen Propagandaoffensive zutiefst misstrauen.


Teurer Strom: Spanier zittern vor kaltem Winter
(derstandard.at) Andalusiens linke Regierung will für Ärmste Energie und Wasser kostenlos liefern. Während die Strompreise steigen, sinken die Einkommen der Spanier. Mehr...

Kommentar: Es ist verwunderlich, wie lange die Spanier dem Treiben der Regierung Rajoy zuschauen und immer noch friedlich gegen ihre Spardiktate demonstrieren. Offensichtlich ist es ein leidensfähiges Volk.


Portugal: Der Schmerz, der nie aufhört
(derstandard.at) Die Portugiesen müssen erneut 3,9 Milliarden Euro einsparen. Die Hauptlast tragen Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes. Deren Wochenarbeitszeit wird erhöht. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Eine anschauliche Überschrift. Und noch ein Volk, das bisher sein Schicksal mehr oder weniger klaglos erträgt und seinen Unmut lediglich in friedlichen Demonstrationen äußert. Erstaunlich wenn  man bedenkt, was Österreichs DIE PRESSE so zusammenfasst: "Portugal verabschiedet strengstes Sparpaket seit fast 40 Jahren". Besonders hart von  diesen Maßnahmen betroffen sind auch "die Pensionisten, die Kürzungen von bis zu zehn Prozent in Kauf nehmen müssen", wie die Zeitung hier berichtet. Die Regierungen der südeuropäischen Krisenstaaten schaffen auf diese Weise ein riesiges Pulverfass, dessen Lunte längst brennt. Wir halten massive Unruhen für unausweichlich.


Schuldenkrise : Keine Lust mehr auf Sparen
(presseurop.eu) Seit dem Ausbruch der Finanzkrise hat sich Athen, wenn auch widerwillig, an die von der Troika empfohlenen Sparmaßnahmen gehalten. Wegen der unerbittlich schrumpfenden parlamentarischen Mehrheit und des Grundbilanzüberschusses überdenkt die griechischen Regierung ihre Bereitschaft, sich dem Diktat der Retter zu beugen. Mehr...

Kommentar: Ein Beitrag der FINANCIAL TIMES, der sich mit den Folgen einer "Befehlsverweigerung" gegenüber den Spardiktaten der europäischen Solidargemeinschaft beschäftigt. Der vom deutschen "BILD"-ungsbürgertum und seinen Vertretern immer wieder gerne geforderte "Grexit" wird dabei mit keinem Wort erwähnt. 


Quelle: presseurop.eu


Schotten arbeiten an einer Zukunft ohne Briten
(faz.net)  Eine Abspaltung Schottlands wäre für die Briten schlimmer als ein EU-Austritt, warnen Ökonomen. Was passiert, wenn das Vereinigte Königreich nach mehr als drei Jahrhunderten zerbricht? Mehr...

Kommentar/Ergänzung: 2014 ist es soweit: Im kommenden September stimmen die Schotten über ihre Trennung von Großbritannien ab. Je nach Standpunkt reklamieren Befürworter und Gegner eine Mehrheit für sich. In den deutschprachigen Leitmedien findet das Thema bisher nur wenig Beachtung. Allenfalls wird es nicht besonders Ernst genommen. Der FOCUS titelt aktuell "Dieser Mann will Schottland in die Unabhängigkeit führen" und stellt Schottlands Ministerpräsidenten Alex Salmond und sein rund 670 Seiten starkes Konzept zur Unabhängigkeit seines Landes vor (hier). In diesem Beitrag ist nachzulesen, was wir in diesem Zusammenhang bereits festgestellt haben: "Milliardeneinnahmen aus der Ölindustrie würden wegfallen". Noch besser bringt es der F.A.Z.-Beitrag auf den Punkt: "Das Öl ist eines der Hauptargumente Salmonds: Großbritannien ist hinter Norwegen der zweitgrößte Ölförderer in Europa und 90 Prozent des schwarzen Goldes wird vor Schottlands Küsten gefördert. Aber von den Steuereinnahmen aus dem Ölschatz von zuletzt rund 11 Milliarden Pfund im Jahr erhalten die Schotten bisher nur einen Anteil von gut 8 Prozent, entsprechend ihres Bevölkerungsanteils. Das Öl werde nach der Abspaltung Schottland allein gehören und nicht mehr Großbritannien, bekräftigte Salmond am Dienstag (...)."  DIE WELT geht in ihrem Beitrag "Bye-bye Britain – 670 Seiten für die Unabhängigkeit" sehr leichtfüßig mit dem Thema um, zieht die Bestrebungen ins Lächerliche, was bereits im Vorspann anklingt: "Mit großem Getöse verkünden die Edinburgher Nationalisten schon den Tag der Unabhängigkeit. Schottlands Premier präsentiert ein Weißbuch über die Vorzüge der Loslösung von Großbritannien.." Mehr dazu hier. Hauptsächlich kommen die Gegner mit ihren Argumenten zu Wort. Bis September wird die Auseinandersetzung sicherlich noch an Härte zunehmen. Wetten, dass sich Brüssel und Berlin zu gegebener Zeit auf die Seite Londons schlagen werden? 


Nouriel Roubini: "Die EZB wird nächstes Jahr ein QE starten"
(fuw.ch) Der US-Ökonom Nouriel Roubini geht davon aus, dass die Europäische Zentralbank ein Quantitative-Easing-Programm starten wird. Die Bundesbank werde sich gegen EZB-Präsident Draghi nicht durchsetzen. Mehr...

Kommentar: Ein aufschlussreiches Interview. Bietet einiges an Hintergrundinformationen zu den drängenden Problemen der kommenden Monate. Gutes Gedankenfutter.


Stimulusprogramm für US-Aktien
(fuw.ch) Die Analysten von Barclays vergleichen die Performance des S&P 500 (hellblaue Kurve) mit einem Portfolio bestehend aus globalen Risikowerten (z.B. Rohstoffen, Schwellenländeraktien; dunkelblaue Kurve) über den Zeitraum der insgesamt drei Stimulusprogramme (Quantitative Easing, QE), die die US-Notenbank seit Anfang 2009 beschlossen hat.
Der Chart zeigt, dass der amerikanische Leitindex sowie das globale Portfolio stark von QE1 und QE2 profitiert haben. Das jüngste Anleihenkaufprogramm verleiht dagegen hauptsächlich US-Aktien Schwung, während globale Risikowerte kaum reagieren. Mehr...


Kommentar: Das kommt heraus, wenn sich das Fed um neue Jobs kümmert... wie der folgende Chart aus dem Beitrag zeigt: 




Consumer Confidence Misses (Again), Tumbles To Lowest In 7 Months
(zerohedge.com) No matter what measure of confidence, sentiment, or animal spirits one uses, the consumer is not encouraged by the record-er and record-er highs in the US equity market. The Conference Board's consumer confidence data missed for the 2nd month in a row - its biggest miss in 8 months - as it seems in October consumers were un-confident due to the government shutdown... but in November they are un-confident-er due to its reopening. As we have noted in the past a 10 point drop in confidence has historically led to a 2x multiple compression in stocks (which suggests the Fed will need to un-Taper some more to keep the dream alive). Ironically, more respondents believe stocks will rise of stay the same over the next 12 months even as the 'expectations' sub-index collapsed to its lowest in 8 months. Read more...

Kommentar: Noch ein Ausfall - trotz der Maßnahmen des Fed. Von den zahlreichen Charts zeigen wir einen:



Es ist noch ein sehr, sehr weiter Weg zu Amerikas Erholung. Bernanke und Obama werden dafür nicht mehr verantwortlich sein. 


Chinas Wirtschaftsdaten: Alles erstunken und erlogen?
(finanzen100.de)  Chinas Bruttoinlandsprodukt stieg zuletzt wieder um 7,8 Prozent. Damit setzt das Land sein rasantes Wachstum fort. Die Frage ist nur: Kann man den chinesischen Behörden noch trauen? Mehr...

Kommentar: Bei uns mit Hilfe von ZERO HEDGE schon lange thematisiert, gewinnt die Wahrhaftigkeit chinesischer Wirtschaftsdaten jetzt auch hierzulande ein klein wenig an Bedeutung. Anlass sind die angekündigten Reformen bei den Statistiken. Wir bleiben skeptisch.


Chart Of The Day: How In Five Short Years, China Humiliated The World's Central Banks
(zerohedge.com) The short story: In order to offset the lack of loan creation by commercial banks, the "Big 4" central banks - Fed, ECB, BOJ and BOE - have had no choice but the open the liquidity spigots to the max. This has resulted in a total developed world "Big 4" central bank balance of just under $10 trillion, of which the bulk of asset additions has taken place since the Lehman collapse. How does this compare to what China has done? As can be seen on the chart below, in just the past 5 years alone, Chinese bank assets (and by implication liabilities) have grown by an astounding $15 trillion, bringing the total to over $24 trillion, as we showed yesterday [10] . In other words, China has expanded its financial balance sheet by 50% more than the assets of all global central banks combined! And that is how - in a global centrally-planned regime which is where everyone now is, DM or EM - your flood your economy with liquidity. Perhaps the Fed, ECB or BOJ should hire some PBOC consultants to show them how it's really done. Read more...

Kommentar: Statt dessen die Grafik aus dem Beitrag. Da bleibt uns der Mund offen - vor Entsetzen: