Dienstag, 21. Januar 2014

Standpunkt 861 - Nachrichten-Ticker, 20.01.


Regelmäßig stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir bemühen uns darum, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance... 

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich.  

Für "Neuankömmlinge" und "Auffrischer" haben wir hier und hier unsere wichtigsten Blog-Beiträge zusammengestellt. Die "Gastbeiträge" gibt es hier.


Unser Dauer-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht"
Es ist mittlerweile schon mehr als ein Jahr her, dass wir ein Update zu diesem wichtigen Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben. Nachdem nun die Große Koalition unter Dach und Fach ist, werden wir in den kommenden Wochen, die Feiertage eingeschlossen, unser Arbeitspensum erhöhen, um unser neues Dossier im Januar 2014 zur Verfügung stellen zu können.  Sicher ist bereits, dass der Koalitionsvertrag die schlimmsten Vorhaben nicht öffentlich macht. Trotzdem gibt es eine Menge Indizien dafür, wo die politische Reise der neuen Berliner Regierung unter der alten Chefin, der Eisernen Lady Kanzlerin Angela Merkel, rund um die Krise in Deutschland und Europa hingeht. Schwerpunkte unseres neuen Dossiers bilden, neben den zahllosen Methoden der Enteignung aus der deutschen Geschichte, die Vorschläge von IWF, DIW und Boston Consulting Group zur Lösung der Krise in Europa, die virtuelle Währung Bitcoin, das Zypern-Modell, die Pläne der EU zur Bankenrettung (Stichwort Bankenunion). Außerdem Bargeldverbot, Kapitalverkehrskontrollen, Goldverbot und die Folgen der angeblichen Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismus.


Tagesthemen: In eigener Sache – Auf ein Wort: US-Konjunktur, US-Arbeitsmarktdaten (7 Beiträge)  Vermögensentwicklung in der Krise, Teil 3 – Risiko Deutschland - Großbritannien auf der Überholspur? - Kanada - China


In eigener Sache
Nicht erst seit dem neuerlichen Vorstoß des IWF (hier) ist klar, dass Politik, Finanzindustrie und Leitmedien ein falsches Spiel treiben. Seit 2011 weisen wir an dieser Stelle immer wieder daraufhin.

Zu unserem großen Erstaunen stellen wir in diesen Tagen aber fest, dass die Zeit, den Kopf in den Sand zu stecken, bei den Betroffenen scheinbar zu Ende geht. Jedenfalls deuten die Wortmeldungen auf unseren Beitrag zur Enteignung (hier), zum Derivate-Desaster (hier) und zu unserem jüngsten Kommentar (hier) zu dem Working Paper von Rogoff und Reinhart für den IWF (hier) darauf hin. 

Wir haben bis in den Spätsommer 2013 hinein, über Monate hinweg, eine persönliche Beratung angeboten, um sich durch geeignete Maßnahmen gegen die vielen Formen der Financial Repression und der Enteignung abzusichern. Kurz - seine Ersparnisse/Zukunftsvorsorge krisenfest zu machen. 

Dieses Angebot mussten wir Anfang September 2013 leider aussetzen, weil die Nachfragen für unser kleines Team überhand genommen haben. 

Rechtzeitig zur nächsten "Entwicklungsstufe" der Diskussion rund um die Lösung der (Bank-)Schuldenkrise mittels der Sparer/Steuerzahler/Bürger haben wir uns verstärkt und bieten deshalb ab sofort wieder eine persönliche Beratung an. Wir betonen an dieser Stelle ausdrücklich: Die Beratung ist kostenpflichtig - wir berechnen eine einmalige, pauschale Aufwandsentschädigung.  Aus diesem Grund erwarten wir nur ernsthafte Anfragen von Interessenten die auch bereit sind, für diese Leistung zu bezahlen.   

Eingehendes Briefing vorausgesetzt, erstellen wir in jedem Fall eine individuelle Analyse und detaillierte Vorschläge zur Krisensicherung. Zur optimalen Absicherung verfolgen wir ein eigenes Konzept, das wir bei dieser Gelegenheit ausführlich vorstellen. Interesse? E-mail genügt. 


Auf ein Wort: US-Konjunktur, US-Arbeitsmarktdaten
Sicherlich, es ist schon manchmal ein Kreuz mit uns. Weil wir uns immer mal wieder an einem bestimmten Thema festbeißen und einfach nicht loslassen wollen. Die Sache hat nur zwei Gründe: 1. Wir halten das Thema für wichtig; 2. Der Informationsgehalt der deutschsprachigen Leitmedien dazu ist grottenschlecht/peinlich/beschissen (nur eine kleine Auswahl). So ist es auch bei den Themen Konjunktur/Wachstum und Arbeitsmarktdaten in den USA. Wir bitten dafür um Verständnis.

Die Entwicklung in den USA ist von einschneidender Bedeutung für die weltweiten Krisen- ausgenommen nur die Probleme in China. Die kann, so befürchten wir, auch ein nachhaltiger Aufschwung in den USA, d. h. endlich Jobs, Wirtschaftswachstum und Konsum, den Chinesen nicht bei allen Schwierigkeiten aus der Bredouille helfen (Es wird gemunkelt, dass zur Rettung des chinesischen Finanzsektors 3 Billionen USD nötig wären). 

Für den Westen ist Amerika für die Beendigung der Krise immer noch der "Nabel der Welt". Daran wird sich vorläufig auch nichts ändern. Europas Spitzenfunktionäre aus Politik, Finanz- und Real-Wirtschaft sind einfach nicht fähig die Trümpfe auszuspielen, die ihnen die Gemeinschaftswährung und der stärkere Wirtschaftsraum ohne jeden Zweifel in die Hand geben. Deshalb müssen es die USA richten. Vorläufig sind sie dazu noch nicht in der Lage: Eine starke Wall Street, angeführt von Goldman Sachs, trifft auf einen sehr, sehr schwachen, in Wirtschaftsfragen offensichtlich hoffnungslos überforderten, Präsidenten Barack Obama. Hinzu kommt eine US-Notenbank, die sich ebenfalls nach den Interessen ihrer Eigentümer, der Banken, richtet und nicht ihrem gesetzlichen Auftrag folgt, neue Jobs zu schaffen. 

Natürlich sprechen die offiziellen Statistiken eine andere Sprache. Sie bescheinigen Regierung und Fed eine hervorragende Arbeit. Die sind es auch, die in den deutschsprachigen Medien ständig kommuniziert werden. Wider besseren Wissens. Deshalb halten wir dagegen und verschaffen unseren LeserInnen mit jedem erreichbaren Informationsfitzelchen aus den USA den unverstellten Blick auf die Wirklichkeit. Mit unseren kleinen Kommentaren dazu möchten wir zum Nachdenken anregen und außerdem dabei helfen, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Wir haben auch heute wieder eine kleine Auswahl solcher Beiträge im Angebot: 

Die Amtszeit des US-Präsidenten jährt sich erneut. Für einige Kritiker Anlass, sich mit seiner bisherigen Arbeit zu beschäftigen. "President Obama On Inequality - Rhetoric Vs. Reality" meldet z. B. ZERO HEDGE zu "Obama's "middle-out" policies - higher tax rates, more intrusive regulations, more targeted fiscal policies - will not revive the economy." Mehr hier. Der Beitrag nimmt Bezug auf die Rede des Präsidenten Anfang Dezember 2013: "Remarks by the President on Economic Mobility". Eine lohnende Lektüre die beweist, dass Obama in seiner Finanz- und Wirtschaftspolitik für die Mehrheit der Amerikaner leider nur mit heißer Luft regiert. In dem Beitrag heißt es gleich zu Anfang: "The last time the top 10% of the US income distribution had such a large proportion of the entire nation's income was the 1920s - a period that culminated in the Great Depression and a collapse in that exuberance." Belegt mittels der folgenden Grafik: 



Bei dieser Gelegenheit haben wir den folgenden Beitrag aus unserem Archiv ausgegraben, der sich sehr ausführlich mit dem US-Arbeitsmarkt beschäftigt, dem Bereich also, wo Obama während seiner gesamten bisherigen Amtszeit vollkommen versagt hat: "The Born-Again Jobs Scam and the Fed's Terminal Incoharence", erschienen im Juli 2013 u. a. bei ZERO HEDGE. Einleitend heißt es dort: "No, last week’s jobs report was not 'strong'. It was just another edition of the 'born again' jobs scam that has been fueling the illusion of recovery during the entire post-crisis Bernanke Bubble. (...) Altogether, the government has reported 2.8 million of these part-time job gains since the Great Recession officially ended in June 2009, accounting for a predominant share of the ballyhooed pick-up of 5.3 million total jobs. It goes without saying, however, that the principal of one-job-one-vote does not apply in economics. What matters are aggregate dollar earnings. On that front, the Commerce Department figures for total private wage and salary income are just plain punk. Nearly six years on from the December 2007 peak, real payroll disbursements are still down by nearly 1 percent. What kind of “recovery” is that about?" Mehr hier. 9 Seiten geballte Analyse, die zwei Präsidenten entzaubern: Den im Weißen Haus und den der US-Notenbank. Und die liefert, was in diesen unruhigen Zeiten großer Krisen so wichtig ist: Gedankenfutter. Für die Augen gibt es auch was: Zuerst die Entwicklung der LFPR seit dem Beginn der Finanzkrise in den USA 2007: 



Nach der Lehman-Pleite 2008 ging es steil bergab - nahezu deckungsgleich mit der Amtszeit von Barack Obama. ZERO HEDGE liefert die passende Karikatur dazu: "American Jobs (In One Cartoon)", hier



Abgeleitet ist die Zeichnung von einem politischen Skandal um Chris Christie, Gouverneur des Bundesstaates New Jersey (hier).

Ein anderes Problem des angeblichen US-Aufschwungs thematisiert Michael Snyder in seinem Beitrag "How Will The Economy Improve In 2014 If Almost Everyone Has Less Money To Spend?". Einleitend schreibt er: "Is the U.S. consumer tapped out? If so, how in the world will the U.S. economy possibly improve in 2014? Most Americans know that the U.S. economy is heavily dependent on consumer spending. If average Americans are not out there spending money, the economy tends not to do very well. Unfortunately, retail sales during the holiday season appear to be quite disappointing and the middle class  continues to deeply struggle. And for a whole bunch of reasons things are likely going to be even tougher in 2014. Families are going to have less money in their pockets to spend thanks to much higher health insurance premiums under Obamacare, a wide variety of tax increases, higher interest rates on debt, and cuts in government welfare programs. The short-lived bubble of false prosperity that we have been enjoying for the last couple of years is rapidly coming to an end, and 2014 certainly promises to be a very 'interesting year'." Mehr hier. Randvoll mit Links.  

Wie es um den US-Aufschwung steht, zeigt auch dieser Beitrag von Michael Snyder: "What Recovery? Sears And J.C. Penney Are Dying". Der Tenor ist eindeutig: "Two of the largest retailers in America are steamrolling toward bankruptcy. Sears and J.C. Penney are both losing hundreds of millions of dollars each quarter, and both of them appear to be caught in the grip of a death spiral from which it will be impossible to escape. Once upon a time, Sears was actually the largest retailer in the United States, and even today Sears and J.C. Penney are "anchor stores" in malls all over the country. When I was growing up, my mother would take me to the mall when it was time to go clothes shopping, and there were usually just two options: Sears or J.C. Penney. When I got older, I actually worked for Sears for a little while. At the time, nobody would have ever imagined that Sears or J.C. Penney could go out of business someday. But that is precisely what is happening. They are both shutting down unprofitable stores and laying off employees in a desperate attempt to avoid bankruptcy, but everyone knows that they are just delaying the inevitable. These two great retail giants are dying, and they certainly won't be the last to fall. This is just the beginning." Mehr hier. Wieder mit vielen weiterführenden Links. 

Oder noch einmal bei ZERO HEDGE: "The Retail Death Rattle". Dort heißt es u. a.:  "November and December retail sales account for 20% to 40% of annual retail sales for most retailers. The number of visits to retail stores has plummeted by 50% since 2010. Please note this was during a supposed economic recovery. Also note consumer spending accounts for 70% of GDP. Also note credit card debt outstanding is 7% lower than its level in 2010 and 16% below its peak in 2008. Retailers like J.C. Penney, Best Buy, Sears, Radio Shack and Barnes & Noble continue to report appalling sales and profit results, along with listings of store closings. Even the heavyweights like Wal-Mart and Target continue to report negative comp store sales. How can the government and mainstream media be reporting an economic recovery when the industry that accounts for 70% of GDP is in free fall? The answer is that 99% of America has not had an economic recovery. Only Bernanke’s 1% owner class have benefited from his QE/ZIRP induced stock market levitation." Es geht noch weiter: "The entire economic recovery storyline is a sham built upon easy money funneled by the Fed to the Too Big To Trust Wall Street banks so they can use their HFT supercomputers to drive the stock market higher, buy up the millions of homes they foreclosed upon to artificially drive up home prices, and generate profits through rigging commodity, currency, and bond markets, while reducing loan loss reserves because they are free to value their toxic assets at anything they please – compliments of the spineless nerds at the FASB. (...) The absolute collapse in retail visitor counts is the warning siren that this country is about to collide with the reality Americans have run out of time, money, jobs, and illusions." Mehr hier. Gut beschrieben. Es gibt auch mehrere anschauliche Grafiken, von denen wir eine an dieser Stelle schon zeigen: 




Der US-Meinungsforscher GALLUP hat gerade eine aufschlussreiche Untersuchung veröffentlicht. Das Ergebnis: "More Americans Worse Off Financially Than a Year Ago". Mehr hier: "More Americans, 42%, say they are financially worse off now than they were a year ago, reversing the lower levels found over the past two years. Just more than a third of Americans say their financial situation has improved from a year ago." Natürlich gibt es auch eine grafische Darstellung dazu:



Aber, auch in den USA stirbt die Hoffnung zuletzt: "Most Americans Have High Economic Hopes for Year Ahead" schreibt GALLUP. Weiter: "While many Americans say the past year was a financial dud, a majority (55%) predict that at this time next year they will be financially better off." Auch dazu eine grafische Darstellung:  



Gefühlt sieht es gar nicht so schlecht aus. 

Die folgende Grafik rundet diesen Beitrag ab: 





Unsere heutige Übersicht der Beiträge zu den "amerikanischen Verhältnissen" möchten wir gerne so beenden, wie wir sie begonnen haben; mit einer Bewertung der Obama'schen Amtszeit. Mit Hilfe der folgenden Karikatur, die wir kürzlich im Internet entdeckt haben: 

Quelle: fellowshipofminds.com

Dieses Urteil ist zu hart? Das festzustellen überlassen wir unseren LeserInnen. Wir haben unsere Meinung schon während seiner ersten Amtszeit gebildet. Wer unseren Blog aufmerksam liest, der kennt sie. 


Die "restlichen" Beiträge des Tages: 

Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 3: Krisengewinner und -verlierer nach Weltregionen: Transatlantische "Partnerschaft"
(querschuesse.de) Nachdem in Teil 2 der Aufsatzreihe abschließend die Krisengewinner und –verlierer unter den Top-19-Ländern beim Privatvermögen und beiden Anteilen am globalen Privatvermögen herausgearbeitet worden sind, soll dieser Aspekt zu Beginn von Teil 3 noch einmal kurz aufgegriffen werden. Daran anknüpfend wird es zunächst um die Entwicklung der Privatvermögen und die Verschiebungen in bei der Vermögenszusammensetzung auf der Ebene von Weltregionen gehen bevor dann in Teil 4 die Veränderungen in der Zusammensetzung des Privatvermögens in ausgewählten reichen Ländern in den Blick genommen wird, um aufzuzeigen, wie sich die Krise in dieser Hinsicht ausgewirkt hat. Mehr...

Kommentar: SLE macht sich für diese Beiträge eine Menge Arbeit. Die sollte unbedingt durch gebührende Aufmerksamkeit belohnt werden. Sehr informativ, bereichert durch anschauliche Grafiken.

Der Ausblick auf Teil 4:  "Nach diesem abschließenden Blick auf die Verschiebungen in der Vermögenszusammensetzung im Zuge der Krise auf der Ebene der Weltregionen steht dieser Aspekt in Teil 4 bei der Betrachtung der Länder-Ebene im Vordergrund. Speziell wird es dabei auch um die Komposition des finanziellen Privatvermögens gehen, wobei zwischen liquiden Mitteln, Aktien und sonstigen Finanzanlagen unterschieden werden wird."  


Finanzstabilität - Risiko: Deutschland
(sueddeutsche.de) Nicht die Südeuropäer bedrohen die Finanzstabilität - sondern die großen EU-Staaten. Die Banken in Deutschland und Frankreich benötigen einer Untersuchung zufolge zusätzliches Kapital von bis zu 485 Milliarden Euro, um gegen künftige Finanzkrisen gewappnet zu sein. Mehr...

Kommentar: Ein netter Versuch, das Risiko herunterzuspielen. Was ist mit der "Massenvernichtungswaffe" Derivatehandel? Die kommt nirgends vor. Oder die Risiken der Schattenbanken? Wer kann die zuverlässig bewerten? Niemand. Oder was geschieht mit den 40% Vermögensschrott in den Bilanzen der europäischen Banken, immerhin 18,2 Billionen Euro? Sollen die sich einfach nur in Luft auflösen, ohne Schaden anzurichten? Auf die drängenden, wirklich wichtigen Fragen gibt es von den selbsternannten Krisenmanagern keine Antworten. 


Der Chart des Tages: Grossbritannien auf der Überholspur
(fuw.ch) Die Konjunkturdaten aus Grossbritannien bessern sich – nach Meinung einiger Experten sogar dramatisch. Der jüngst äusserst robust ausgefallene Detailhandelsumsatz im Weihnachtsgeschäft bestätigt immer mehr Ökonomen in ihrer Vermutung, dass die britische Wirtschaft im vierten Quartal 2013 beachtlich gewachsen ist. Tatsächlich hat in den vergangenen Monaten ein Umdenken unter den Konjunkturauguren stattgefunden: Sie haben ihre Wachstumsprognosen für 2014 laufend nach oben korrigiert, wie der oben aufgeführte Chart zeigt. Inzwischen rechnet der sogenannte Marktkonsens damit, dass sich Grossbritanniens Bruttoinlandprodukt 2014 um 2,6% steigert. Das ist rund 1 Prozentpunkt mehr, also noch im Mai veranschlagt wurde.
Der Chart zeigt auch, dass nur für Japan die Beobachter ebenfalls zuversichtlicher geworden sind. Sie revidierten ihre Vorhersagen nach oben, als die Bank of Japan eine aggressive Lockerungspolitik zur Bekämpfung der Deflation im Frühjahr 2013 verkündete. Von Euphorie kann trotzdem keine Rede sein.
In den USA ist ein leichter Optimismusschub gegen Ende 2013 zu verzeichnen. Und Euroland? Hier bleiben die Meinungen sehr zurückhaltend: Für 2014 wird ein unterdurchschnittliches Wirtschaftswachstum erwartet – aber immerhin auch keine Rezession.
Mehr...

Kommentar: Wohlgemerkt, das sind Prognosen. Warten wir einfach ein paar Wochen und Monate ab, dann werden diese auf eine ziemlich harte Probe gestellt - und der Ausgang ist offen. 




Americans
(greaterfool.ca) Wow. Those Americans are sure worried about us. Isn’t it touching?
As I told you some weeks ago, the first hard-landing, you-guys-are-so-screwed hedge fund is set to be launched shortly by Spartan Fund Management. It’s called the Libertas Real Asset Opportunities Fund, and it’s making a bet F and his social engineers will fail miserably in pulling off a soft landing, with house prices drifting casually back to a more sane level.
"I think it’s a tough slog going forward," says portfolio manager Michael Brown. "I don’t know what rabbits the government is going to be able to pull out of their hat. It may not be a fall of 50%, but it’s got to be a fall of 30%."
Yikes. That would mean almost everyone who bought real estate in Canada since 2009 with a small downpayment would lose 100% of their equity or end up with an air tank and flippers. By the way, the new fund is open only to accredited investors – rich people with a million in (non-real estate) assets who can afford to bet wrong.
Meanwhile Time magazine has joined the growing list of Yanks looking north, amazed to see we’ve essentially repeated all of the mistakes that led Oakies to buy McMansions and greedy bankers to fund them. And the story’s no longer just that the Canadian housing market will be pooched, but the scope of the economic damage when it occurs.
There are three things everyone points to as they wait for Canada to blow up. Read more...


Kommentar: Ein wunderbarer Beitrag zu den nicht sehr rosigen Verhältnissen in Kanada. Der Autor, Garth Turner ist jetzt "unser Mann" für Kanada. Erfrischend schreibt er auf den Punkt und bieten uns so die tolle Gelegenheit, regelmäßig über den wahren Zustand des internationalen Musterknaben zu berichten. Bereits jetzt sind die Artikel der deutschsprachigen Medien über Kanada als Schund entlarvt. Das genügt uns - fürs Erste. Ach so, hätten wir fast vergessen, einen (er)nüchtern(d)en Chart bietet dieser Beitrag auch noch:




China Liquidity Fears Ease As PBOC Injects 255 Billion CNY - Most Since Feb 2013
(zerohedge.com) Despite all the reform policy imperatives to constrict credit and normalize and liberalize policy and rates, the PBOC just provided the largest liquidity injection to its banking system in a year - 255bn CNY. While this is not entirely unusual for a year-end, when Chinese banks have to confess their illiquidity sins and cover mismatches (and are always helped by the PBOC); this year, short-term money-market rates are triple that of last year and there is a very real chance of a very real default within the shadow banking system. Of course, the sell-side are desperately writing cover that this is all priced in and even if the PBOC "lets some Trusts go" then they will come to the rescue and any crisis will be "contained." Read more...

Kommentar: Noch so ein Dauer Thema bei uns: China. Wir können nicht davon lassen. Leider können wir nützliche Informationen nur in den USA auftreiben, der deutschsprachige Raum bietet nichts. Es gibt brisante Neuigkeiten. 

"This is China Today" (zerohedge.com)