Samstag, 25. Januar 2014

Standpunkt 865 - Nachrichten-Ticker, 24.01.


Regelmäßig stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir bemühen uns darum, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance... 

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich.  

Für "Neuankömmlinge" und "Auffrischer" haben wir hier und hier unsere wichtigsten Blog-Beiträge zusammengestellt. Die "Gastbeiträge" gibt es hier.


Unser Dauer-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht"
Es ist mittlerweile schon mehr als ein Jahr her, dass wir ein Update zu diesem wichtigen Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben. Nachdem nun die Große Koalition unter Dach und Fach ist, werden wir in den kommenden Wochen, die Feiertage eingeschlossen, unser Arbeitspensum erhöhen, um unser neues Dossier im Januar 2014 zur Verfügung stellen zu können.  Sicher ist bereits, dass der Koalitionsvertrag die schlimmsten Vorhaben nicht öffentlich macht. Trotzdem gibt es eine Menge Indizien dafür, wo die politische Reise der neuen Berliner Regierung unter der alten Chefin, der Eisernen Lady Kanzlerin Angela Merkel, rund um die Krise in Deutschland und Europa hingeht. Schwerpunkte unseres neuen Dossiers bilden, neben den zahllosen Methoden der Enteignung aus der deutschen Geschichte, die Vorschläge von IWF, DIW und Boston Consulting Group zur Lösung der Krise in Europa, die virtuelle Währung Bitcoin, das Zypern-Modell, die Pläne der EU zur Bankenrettung (Stichwort Bankenunion). Außerdem Bargeldverbot, Kapitalverkehrskontrollen, Goldverbot und die Folgen der angeblichen Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismus.


Tagesthemen: In eigener Sache – Nachtrag: Reichtum einseitig verteilt (2 Beiträge aus dem Archiv) US-Unternehmensgewinne 2013 (2Beiträge) – Global Economic Meltdown - Griechenland, Portugal, Irland, Spanien (2 Beiträge) - Bank of England – Lehrmeister China (3 Beiträge) Southeast Asia's Boom an Illusion


In eigener Sache
Nicht erst seit dem neuerlichen Vorstoß des IWF (hier) ist klar, dass Politik, Finanzindustrie und Leitmedien ein falsches Spiel treiben. Seit 2011 weisen wir an dieser Stelle immer wieder daraufhin.

Zu unserem großen Erstaunen stellen wir in diesen Tagen aber fest, dass die Zeit, den Kopf in den Sand zu stecken, bei den Betroffenen scheinbar zu Ende geht. Jedenfalls deuten die Wortmeldungen auf unseren Beitrag zur Enteignung (hier), zum Derivate-Desaster (hier) und zu unserem jüngsten Kommentar (hier) zu dem Working Paper von Rogoff und Reinhart für den IWF (hier) darauf hin. 

Wir haben bis in den Spätsommer 2013 hinein, über Monate hinweg, eine persönliche Beratung angeboten, um sich durch geeignete Maßnahmen gegen die vielen Formen der Financial Repression und der Enteignung abzusichern. Kurz - seine Ersparnisse/Zukunftsvorsorge krisenfest zu machen. 

Dieses Angebot mussten wir Anfang September 2013 leider aussetzen, weil die Nachfragen für unser kleines Team überhand genommen haben. 

Rechtzeitig zur nächsten "Entwicklungsstufe" der Diskussion rund um die Lösung der (Bank-)Schuldenkrise mittels der Sparer/Steuerzahler/Bürger haben wir uns verstärkt und bieten deshalb ab sofort wieder eine persönliche Beratung an. Wir betonen an dieser Stelle ausdrücklich: Die Beratung ist kostenpflichtig - wir berechnen eine einmalige, pauschale Aufwandsentschädigung.  Aus diesem Grund erwarten wir nur ernsthafte Anfragen von Interessenten die auch bereit sind, für diese Leistung zu bezahlen.   

Eingehendes Briefing vorausgesetzt, erstellen wir in jedem Fall eine individuelle Analyse und detaillierte Vorschläge zur Krisensicherung. Zur optimalen Absicherung verfolgen wir ein eigenes Konzept, das wir bei dieser Gelegenheit ausführlich vorstellen. Interesse? E-mail genügt.


Wie man Vermögensungleichheit schmackhaft machen kann
(heise-telepolis) Nach einer psychologischen Studie führt in den USA der Glaube an die Entscheidungsfreiheit der Einzelnen dazu, die Kluft zwischen Arm und Reich zu akzeptieren.
Wenn die Ungleichheit in der Gesellschaft zu groß wird, wachsen die Kritik und der politische Druck nach Umverteilung des Reichtums. Das ist nicht schön für die Reichen, aber sie finden womöglich Strategien, wie sie die Menschen mit dem Ist-Zustand versöhnen können. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: In dieser Woche haben wir uns hier und hier ausgiebig mit diesem Thema beschäftigt. Heute legen wir noch mit zwei älteren Beiträgen nach, die wir in diesem Zusammenhang für sehr bemerkenswert halten. Liest man den ersten Beitrag bis zum Schluss, dann wird der zweite Beitrag nachvollziehbar: "In den USA gibt es die höchste Einkommensungleichheit unter den Industrieländern" stellt HEISE-TELEPOLIS fest. Im Vorspann dazu heißt es: "Die Kluft zwischen Arm und Reich ist in den USA besonders hoch. Ein Bericht des Congressional Research Service (CRS) macht deutlich, dass die Einkommensungleichheit in den USA höher als in den anderen Industriestaaten ist, vor allem aber auch, dass ökonomische Mobilität weitgehend verschlossen ist. Die Aussicht, vom Tellerwäscher zum Millionär werden zu können, einer der zentralen Bestandteile des "Amerikanischen Traums", bleibt also in aller Regel ein schöner, aber leerer Traum." Mehr hier. Die Amerikaner leben nach dem Motto "Der Glaube versetzt Berge". Längst hätten sie merken müssen, dass das nicht reicht und andere Gründe eine wichtige Rolle spielen: "In den USA habe lange Zeit eine Kultur geherrscht, in der Umverteilung - als sozialistisches oder kommunistisches Machwerk - abgelehnt wurde, weil man eben an die Möglichkeit geglaubt, dass jeder die Einkommensleiter hinaufklettern kann, wenn er es nur will. In den USA werden aber beispielsweise 50 Prozent der Vor- bzw. Nachteile, in einer reichen bzw. armen Familie aufzuwachsen, "vererbt", d.h. letztlich, man kann machen, was man will, man bleibt oben oder unten. Nach Studien hat sich die soziale Mobilität bis zu den 1980er Jahren vergrößert, seitdem ist es aber bergab gegangen, also mit dem Beginn des Neoliberalismus und in den USA mit Reagonomics. Wenig mobil sind neben den USA auch Großbritannien und Frankreich. Am offensten sollen Kanada, Finnland, Dänemark und Norwegen sein. Deutschland und Schweden befinden sich in der Mitte." Diese Haltung ist Teil des "American Way of Life" und deshalb unausrottbar. Selbst wenn sich anderswo auf der Welt, z. B. in Europa, Einsichten gegen diese schizophrene Systematik durchsetzen, ohne die Amerikaner geht es nicht. Die, so unsere Überzeugung, benötigen erst eine Mega-Krise, bevor sie die Leere ihres Traums erkennen. 



Goldman: Corporate Profits Grew Five Times Faster Than Wages in 2013
(businessweek.com) Corporate profits had every reason to disappoint in 2013. Weak economic growth in the U.S and abroad, minimal gains in productivity, and low inflation (which kept companies from raising prices) should have all combined to drag down earnings. But according to estimates by Goldman Sachs (GS) chief economist Jan Hatzius, after-tax corporate earnings grew by as much as 11 percent per share last year. A “remarkably strong performance,” Hatzius wrote in a Jan. 22 note to clients. Read more...

Kommentar/Ergänzung: Vor dem Hintergrund solcher Nachrichten sind die Besorgnisse der Herrschaften in Davos bloße Lippenbekenntnisse. Ein bisschen Chichi fürs Publikum draußen in der realen Welt. "Seht her, wir Reiche kümmern uns geradezu vorbildlich um euch Arme", könnte das Motto lauten. Letztlich geht es aber doch nur darum, was Markus Gärtner sehr drastisch so beschreibt: "Aufschlitzen, ausbluten, zerlegen, verspeisen – Die Metzgergilde hat unsere Weltwirtschaft fest im Griff". Er schreibt in seiner Einleitung: "Wir leben in einer Zeit, in der sich immer mehr Institutionen und Zeitgenossen scham- und skrupellos das nehmen, was sie kriegen können. In dieser Beute-Ära werden die Opfer immer zahlreicher und der Schaden immer größer. Hier kommt die Beweisführung." Gegen Ende seines Beitrags hat M. G. die passende Erklärung für die von Goldman Sachs beschriebene Entwicklung: "(...) aus Firmen sind längst Geldautomaten geworden, aus Märkten Jagdgründe und aus Konsumenten reine Beute. In diesem Umfeld bedarf es nur noch eines Krieges, wenn die nationale Notenbank nicht mehr schnell genug Geld druckt. Und Notenbankchefs werden – wie wir oft genug gesehen haben – mit Bedacht eingesetzt." Mehr hier.


Die wahren Wachstumsherausforderungen
(project-syndicate.org) Die Erfahrungen der Industrieländer seit der Finanzkrise des Jahres 2008 haben eine rasch an Intensität zunehmende Diskussion über Wachstum, Beschäftigung und Einkommensungleichheit angestoßen. Das sollte keine Überraschung sein. Für diejenigen, die mit einer relativ raschen Erholung nach der Krise rechneten, gilt: je mehr alles beim Alten bleibt, desto mehr ändert sich.
Bald nach dem Beinahe-Zusammenbruch des Finanzsystems schwand der allgemeine Glaube an eine einigermaßen normale zyklische Erholung, als das Ausmaß der Bilanzschäden - und die Auswirkungen des Schuldenabbaus auf die Binnennachfrage - offenkundig wurden. Aber obwohl der Schuldenabbau mittlerweile gut vorankommt, ist die positive Wirkung auf Wachstum und Beschäftigung enttäuschend. In den Vereinigten Staaten liegt das BIP-Wachstum immer noch unter jenem Wert, der bis vor kurzem als potenzielle Wachstumsrate betrachtet wurde und in Europa ist das Wirtschaftswachstum vernachlässigbar.
Die Beschäftigung bleibt weiterhin niedrig und hinkt hinter dem BIP-Wachstum hinterher. Dieses Muster stellte sich bereits vor zumindest drei Rezessionen ein und wurde mit jeder Erholung deutlicher. In den am höchsten entwickelten Ökonomien hat der handelbare Sektor nur sehr beschränkt für Beschäftigungswachstum gesorgt - ein Problem, das bis 2008 durch Binnennachfrage „gelöst“ wurde, indem man massenhaft Menschen im nicht-handelbaren Sektor beschäftigte (staatliche Stellen, Gesundheitswesen, Bauwirtschaft und Einzelhandel).
Die ungünstigen Trends in der Einkommensverteilung waren indes bereits vor der Krise da und haben sie auch überdauert. In den USA ist die Kluft zwischen den (Pro-Kopf-) Durchschnittseinkommen und den Medianeinkommen auf über 20.000 Dollar angewachsen. Die Einkommenszuwächse aus dem BIP-Wachstum konzentrieren sich größtenteils auf das obere Quartil der Einkommensverteilung. Vor der Krise linderte der durch hohe Vermögenspreise bedingte Wohlstandseffekt den Abwärtsdruck auf den Verbrauch, ebenso wie niedrige Zinsen und die Politik der quantitativen Lockerung seit 2008 zu enormen Zuwächsen bei Vermögenspreisen führten, die aber angesichts der schwachen Wirtschaftsleistung wahrscheinlich keinen Bestand haben werden.



Kommentar: Klassisch-akademisch nähert sich der US-Ökonom Michael Spence dem Problem. Er stellt keine unangenehmen Fragen in Richtung Davos und bleibt im Schutz der Wissenschaft verborgen. Seine Idee ist es, die einseitige Einkommensverteilung mittels eines neuen Wachstums-Modells zu lösen. Dabei taugt ihm die USA bereits heute als leuchtendes Vorbild. Nach unserer Auffassung ist sie noch weit davon entfernt. Natürlich muss sie den Karren aus dem Dreck ziehen, nur ist es bis dahin noch ein weiter Weg. Unter Barack Obama werden wir da keine Fortschritte mehr erleben. Entscheidend wird auch sein, welche Rolle die neue Fed-Chefin Janet Yellen spielen will. Da gibt es noch keine klare Richtung. Der erste Schritt wäre auf jeden Fall, die offiziellen Zahlen der diversen Statistiken der Wirklichkeit anzupassen. Der zweite Schritte sollte sein, die Liquidität mittels geeigneter Programme im Stile eines New Deal 2.0 in die Realwirtschaft zu lenken. Das Problem: Die Finanzindustrie weltweit benötigt dringend das Geld der US-Notenbank und kann davon keinen Cent abgeben. Sonst platzt die Lüge von den gesunden Bilanzen und den Milliarden-Gewinnen (pro Quartal, wohlgemerkt) auf der Stelle. Die US-Notenbank wäre also gezwungen ihren Einsatz noch weiter zu erhöhen, statt ihn um monatlich 10 Milliarden $ zu reduzieren. 


20 Early Warning Signs That We Are Approaching A Global Economic Meltdown
(theeconomiccollapseblog.com) Have you been paying attention to what has been happening in Argentina, Venezuela, Brazil, Ukraine, Turkey and China?  If you are like most Americans, you have not been. Most Americans don't seem to really care too much about what is happening in the rest of the world, but they should.  In major cities all over the globe right now, there is looting, violence, shortages of basic supplies, and runs on the banks.  We are not at a "global crisis" stage yet, but things are getting worse with each passing day. For a while, I have felt that 2014 would turn out to be a major "turning point" for the global economy, and so far that is exactly what it is turning out to be. The following are 20 early warning signs that we are rapidly approaching a global economic meltdown... Read more...

Kommentar: Ein Beitrag, der eine lange Reihe von Risiken beschreibt die sich außerhalb Europas entwickeln und gedeihen. In den deutschsprachigen Medien spielt diese Entwicklung, wenn überhaupt, nur eine sehr untergeordnete Rolle. Nur keine schlafenden Hunde wecken. Dummerweise sind da einige Länder dabei, die für Europa eine wichtige Rolle als Handelspartner spielen. Wegsehen nützt da wenig. Leute wie Michael Snyder helfen da weiter. Sein Beitrag ist wieder randvoll mit weiterführenden Links. Es lohnt sich. 


"Das griechische Glas ist mehr als halb voll" 
(sueddeutsche.de) Positive Konjunkturdaten, günstige Zinsen, weniger Neuverschuldung - in Portugal, Spanien und Irland bessert sich die Lage. Und sogar aus Griechenland gebe es positive Signale, sagt Finanzminister Schäuble, auch wenn das Land noch längst nicht über den Berg ist. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Unseren LeserInnen können wir nur dringend empfehlen, dieses propagandistische Geschwafel nicht zu glauben, selbst wenn es von der SZ kommt. Es ist die reinste Schönschreibung. Ein Beispiel: Spanien. ZERO HEDGE meldet gerade "Seven Shocking Statistics On Spain's Surging Joblessness" und schreibt: "Spain's unemployment rate hit 26% again this week. Despite Rajoy's please for people to believe things are getting better, that the crisis is over (even as Draghi proclaims it otherwise and Axel Weber warns it is still festering), Spanish local ex-pat newspaper "The Local" has uncovered seven statistics that will help you understand just how serious the situation is. What is perhaps even more surreal is that in a year in which the economy supposedly grew, they depleted their pension reserve fund by 15%...

  • *SPAIN WITHDREW EU11.6B FROM PENSION RESERVE FUND IN 2013
  • Spain pension reserve fund ends 2013 With EU53.7 bln
So apart from that, here is how bad it really is in Spain..." Read more here. An dem wahren Zustand Spaniens gibt es keinen Zweifel, an den Fähigkeiten von Europas Krisenmanagern, wie einem Wolfgang Schäuble, schon. Wer will, der findet auch zu Portugal, Irland und Griechenland Nachrichten, die sich mit den Aussagen in der SZ nicht decken werden. 


Bank of England in der Zwickmühle
(diepresse.com) Die fallende Arbeitslosenrate und das gute Wirtschaftswachstum heben die Stimmung. Aber die positiven Nachrichten verstärken den Druck auf eine baldige Zinserhöhung. Mehr...

Kommentar: Noch so eine Meldung zum "aus der Haut fahren". Der britische Aufschwung ist ein Fake. Nur heiße Luft: "Vereinigtes Blasenreich" titelt im Dezember der SPIEGEL (hier). Dazu prügelt die Regierung ihre Bürger mit immer neuen Sparprogrammen tiefer in die 1920er Jahre. 


China Considers "Teaching Investors A Lesson" In Moral Hazard With Trust Default
(zerohedge.com) China faces a very significant test of its reform policy pursuit rhetoric. With China's Bank regulator set to issue an alert on coal-industry loans - "as a result of outout cuts, they don't have much cash flow and thus they can't repay loans and debt," the massive growth in wealth products such as the CEG#1 (which offered a 10% yield for a 3 year term) based on these loans leaves the Chinese with a moral hazard dilemma - bailout or no bailout. ICBC has made it clear it wil not bailout investors since reputational damage would be "well manageable," and former-PBOC adviser Li Daokui adds that "a controlled default is much better than no default," noting critically that trust defaults "will teach future investors a very important lesson." Belief that contagion can be "contained" brings back memories of 2008 in the US but a total (or even partial) bailout will merely increase the leverage and risk-taking problem and signal government talk of policy reform is not real. Read more...

Kommentar/Ergänzung: China spuckt große Töne. Wahrscheinlich wird es auch gleich noch den Kapitalismus neu erfinden. Dann mal los. Bis dahin halten wir uns an die halbwegs gesicherten Fakten/Indizien. Von denen legen wir an dieser Stelle gleich noch nach: "The $23 Trillion Credit Bubble In China Is Starting To Collapse – Global Financial Crisis Next?" fragt nämlich zur gleichen Zeit Michael Snyder von THE ECONOMIC COLLAPSE BLOG: "Did you know that financial institutions all over the world are warning that we could see a 'mega default' on a very prominent high-yield investment product in China on January 31st? We are being told that this could lead to a cascading collapse of the shadow banking system in China which could potentially result in 'sky-high interest rates' and 'a precipitous plunge in credit'. In other words, it could be a 'Lehman Brothers moment' for Asia. And since the global financial system is more interconnected today than ever before, that would be very bad news for the United States as well. Since Lehman Brothers collapsed in 2008, the level of private domestic credit in China has risen from $9 trillion to an astounding $23 trillion. That is an increase of $14 trillion in just a little bit more than 5 years. Much of that 'hot money' has flowed into stocks, bonds and real estate in the United States. So what do you think is going to happen when that bubble collapses? 
The bubble of private debt that we have seen inflate in China since the Lehman crisis is unlike anything that the world has ever seen.  Never before has so much private debt been accumulated in such a short period of time. All of this debt has helped fuel tremendous economic growth in China, but now a whole bunch of Chinese companies are realizing that they have gotten in way, way over their heads. In fact, it is being projected that Chinese companies will pay out the equivalent of approximately a trillion dollars in interest payments this year alone. That is more than twice the amount that the U.S. government will pay in interest in 2014.
Over the past several years, the U.S. Federal Reserve, the European Central Bank, the Bank of Japan and the Bank of England have all been criticized for creating too much money.  But the truth is that what has been happening in China surpasses all of their efforts combined.  You can see an incredible chart which graphically illustrates this point right here. As the Telegraph pointed out a while back , the Chinese have essentially 'replicated the entire U.S. commercial banking system' in just five years..."
Read more here. Bei ZERO HEDGE haben wir eine anschauliche Grafik dazu gefunden: 


An dieser Stelle fügen wir einen Beitrag des britischen TELEGRAPH ein, der aus dem vergangenen Sommer stammt: "Fitch says China credit bubble unprecedented in modern world history". Und weiter: "China's shadow banking system is out of control and under mounting stress as borrowers struggle to roll over short-term debts, Fitch Ratings has warned." Read more here

Spannendes kommt aktuell auch von ZERO HEDGE: "Bank-Run Fears Continue; HSBC Restricts Large Cash Withdrawals" heißt es dort. "Following research last week suggesting that HSBC has a major capital shortfall, the fact that several farmer's co-ops were unable to pay back depositors in China, and, of course, the liquidity crisis in China itself, news from The BBC that HSBC is imposing restrictions on large cash withdrawals raising a number of red flags. The BBC reports that some HSBC customers have been prevented from withdrawing large amounts of cash because they could not provide evidence of why they wanted it. HSBC admitted it has not informed customers of the change in policy, which was implemented in November for their own good: 'We ask our customers about the purpose of large cash withdrawals when they are unusual... the reason being we have an obligation to protect our customers, and to minimise the opportunity for financial crime.' As one customer responded: 'you shouldn't have to explain to your bank why you want that money. It's not theirs, it's yours.'" Read more here.


Why Southeast Asia's Boom Is A Bubble-Driven Illusion
(forbes.com) Since the Global Financial Crisis, Southeast Asia has been one of the world’s few bright spots for economic growth and investment returns. With its relatively young population of 600 million and its growing middle class, Southeast Asia has been the scene of a modern-day gold rush as international companies clamor to get a piece of the action. Unfortunately, my research has found that much of this region’s growth in recent years has been driven by ballooning credit and asset bubbles – a pattern that is also occurring in numerous emerging economies across the globe. Read more...

Kommentar: Es sieht nicht gut aus, vor Chinas Haustür. Dieser Beitrag erklärt warum. Dazu bietet er viel Anschauungsmaterial. Wir haben einen Chart ausgewählt, den wir an dieser Stelle stellvertretend zeigen: 


Sehr wahrscheinlich stecken dort auch viele deutsche Sparguthaben...