Freitag, 31. Januar 2014

Standpunkt 870 - Nachrichten-Ticker, 29.01.


Regelmäßig stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir bemühen uns darum, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance... 

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich.  

Für "Neuankömmlinge" und "Auffrischer" haben wir hier und hier unsere wichtigsten Blog-Beiträge zusammengestellt. Die "Gastbeiträge" gibt es hier.


Unser Dauer-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht"
Es ist mittlerweile schon mehr als ein Jahr her, dass wir ein Update zu diesem wichtigen Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben. Nachdem nun die Große Koalition unter Dach und Fach ist, werden wir in den kommenden Wochen, die Feiertage eingeschlossen, unser Arbeitspensum erhöhen, um unser neues Dossier im Januar 2014 zur Verfügung stellen zu können.  Sicher ist bereits, dass der Koalitionsvertrag die schlimmsten Vorhaben nicht öffentlich macht. Trotzdem gibt es eine Menge Indizien dafür, wo die politische Reise der neuen Berliner Regierung unter der alten Chefin, der Eisernen Lady Kanzlerin Angela Merkel, rund um die Krise in Deutschland und Europa hingeht. Schwerpunkte unseres neuen Dossiers bilden, neben den zahllosen Methoden der Enteignung aus der deutschen Geschichte, die Vorschläge von IWF, DIW und Boston Consulting Group zur Lösung der Krise in Europa, die virtuelle Währung Bitcoin, das Zypern-Modell, die Pläne der EU zur Bankenrettung (Stichwort Bankenunion). Außerdem Bargeldverbot, Kapitalverkehrskontrollen, Goldverbot und die Folgen der angeblichen Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismus.


Tagesthemen: In eigener Sache – Europas Krise zu Ende Stiglitz fürchtet um die Demokratie – Zwangsabgabe  - EU-Finanzreform (2 Beiträge) Hartz nicht bei Hollande Ben Bernankes Vermächtnis Barack Obama (5 Beiträge) USA (2 Beiträge) – China (2 Beiträge) 

Achtung: Gestern war das Inhaltsverzeichnis vom Vortag. Wir bitten dafür um Entschuldigung und haben die Korrektur mittlerweile nachgeholt. 


In eigener Sache
Nicht erst seit dem neuerlichen Vorstoß des IWF (hier) ist klar, dass Politik, Finanzindustrie und Leitmedien ein falsches Spiel treiben. Seit 2011 weisen wir an dieser Stelle immer wieder daraufhin. Heute hat offensichtlich auch die Bundesbank, in der Heimat fälschlicherweise als Hüter deutscher Sparer-Interessen wahrgenommen, dem IWF-Vorschlag zugestimmt (hier).

Wer jetzt immer noch nicht aufwacht, dem ist nicht zu helfen. Die Zeit, den Kopf in den Sand zu stecken ist definitiv vorüber. Jetzt gilt es, dem Feind in die Augen zu schauen. Die Betroffenen scheinen das langsam zu begreifen. Jedenfalls deuten die Wortmeldungen auf unseren Beitrag zur Enteignung (hier), zum Derivate-Desaster (hier) und zu unserem jüngsten Kommentar (hier) zu dem Working Paper von Rogoff und Reinhart für den IWF (hier) darauf hin. 

Wir haben bis in den Spätsommer 2013 hinein, über Monate hinweg, eine persönliche Beratung angeboten, um sich durch geeignete Maßnahmen gegen die vielen Formen der Financial Repression und der Enteignung abzusichern. Kurz - seine Ersparnisse/Zukunftsvorsorge krisenfest zu machen.

Dieses Angebot mussten wir Anfang September 2013 leider aussetzen, weil die Nachfragen für unser kleines Team überhand genommen haben.

Rechtzeitig zur nächsten "Entwicklungsstufe" der Diskussion rund um die Lösung der (Bank-)Schuldenkrise mittels der Sparer/Steuerzahler/Bürger haben wir uns verstärkt und bieten deshalb ab sofort wieder eine persönliche Beratung an. Wir betonen an dieser Stelle ausdrücklich: Die Beratung ist kostenpflichtig - wir berechnen eine einmalige, pauschale Aufwandsentschädigung.  Aus diesem Grund erwarten wir nur ernsthafte Anfragen von Interessenten die auch bereit sind, für diese Leistung zu bezahlen.

Eingehendes Briefing vorausgesetzt, erstellen wir in jedem Fall eine individuelle Analyse und detaillierte Vorschläge zur Krisensicherung. Zur optimalen Absicherung verfolgen wir ein eigenes Konzept, das wir bei dieser Gelegenheit ausführlich vorstellen. Interesse? E-mail genügt. 


Analyst: "Europa hat die Krise hinter sich"
(derstandard.at) Die Zinsen Spaniens sind auf dem niedrigsten Stand seit langem, die PIIGS-Länder sind an der Börse gefragt. Unsicherheiten bleiben.
An Europas Finanzmärkten findet aktuell eine Party statt. Seit Jahresbeginn sind die zehnjährigen Zinsen für Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien im Schnitt um 0,3 Prozentpunkte gefallen, seit dem Jahresbeginn 2013 sogar um mehr als zwei Prozentpunkte. Die Fieberkurve zeigt damit eine Besserung des Patienten an, die ehemaligen Krisenländer haben das Vertrauen der Investoren zurückerobert. Tatsächlich können sich ehemalige Wackelkandidaten plötzlich günstig und ohne Probleme finanzieren. Die zehnjährigen Zinsen für Spanien sind am Mittwoch auf den niedrigsten Stand seit 2006 gefallen, die Regierung konnte zudem vergangene Woche eine zehn Milliarden Euro große Anleihe platzieren. Das Orderbuch von willigen Investoren, die dem noch vor einem Jahr wankenden Staat Geld borgen wollten, war so gut gefüllt wie fast noch nie bei einer europäischen Anleihenauktion. "Die Märkte sagen uns, dass Europa die Krise hinter sich hat", sagt Timothy Hayes, Chefstratege bei Ned Davis Research, einem unabhängigen US-Analyseunternehmen. Die stark gefallenen Zinsen und die zuletzt stark gestiegenen Aktienkurse in Ländern wie Spanien könnten sich kaum anders interpretieren lassen. Mehr...


Kommentar/Ergänzung: Wir sind immer froh, wenn wir in diesen schwierigen Krisenzeiten auch eine gute Nachrichten an unsere Leserinnen weitergeben können. Aber leider ist es nichts Neues: Die Krise in Europa wird zum X-ten Mal für beendet erklärt. Und ausgerechnet die manipulierten Zinsen und die Einkaufsmanagerindizes sollen dafür die Begründung liefern. Das wird auch anderswo behauptet: "Der deutsche Konsument wird zum Zugpferd" schreibt die Schweizer FINANZ UND WIRTSCHAFT. Die Zeitung schreibt: "Das Konsumentenvertrauen in Deutschland liegt nun so hoch wie seit 2007 nicht mehr, das hat die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) bekanntgegeben. Erwartet wurde am Markt eine leichte Verschlechterung, tatsächlich hat der Index noch einmal richtig angezogen. Die Deutschen sehen besonders ihre Einkommenssituation als so gut an wie seit dreizehn Jahren nicht mehr." Dazu gibt es auch einen anschaulichen Chart: 


Mehr hier. Das ist total deppert. Wer will, der kann fest daran glauben. Alle anderen bleiben bitte sehr, sehr wachsam.  


"Ich bin sehr pessimistisch"
(tagesanzeiger.ch) Ökonomie-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz warnt vor dem Zerfall der Eurozone und der wachsenden Ungleichheit in Europa und den USA, die eine Gefahr für die Demokratie ist. Mehr...

Kommentar: Ein bemerkenswertes Interview. Das Lesen lohnt sich. Einer von den wenigen Experten, der ernsthaft aufklären will, der erst nachdenkt und dann redet. Das macht Stiglitz so wertvoll in einer Welt voll Trickser und Täuscher. Obwohl nicht alles durchführbar ist, was er vorschlägt. 


Zwangsabgabe: Sparguthaben über 100.000 Euro werden betroffen sein
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Die von der Bundesbank vorgeschlagene Zwangsabgabe zum Schuldenabbau dürfte nach Ansicht des Ökonomen Daniel Stelter alle Vermögen über 100.000 Euro betreffen. In vielen südeuropäischen Staaten sind auch die privaten Haushalte so überschuldet, dass die Last für die deutschen Vermögen am Ende höher ausfallen könnten - um die völlig aus dem Ruder gelaufenen Schulden zu tilgen. Mehr...

Kommentar: Daniel Stelter war Co-Autor der Studie von Boston Consulting Group (BCG) über die Durchsetzung einer Zwangsabgabe zur Schuldenreduktion und ist sicherlich intimer Kenner einer wie auch immer gearteten Financial Repression. Vor diesem Hintergrund sicherlich ein informatives Interview. Obwohl es sich auch Stelter nicht verkneifen kann, im Zusammenhang mit Target 2 und den selbstfinanzierten deutschen Exportüberschüssen (die es sonst nicht gegeben hätte!), wie viele andere Experten auch, knapp vorbei zu argumentieren. Davon abgesehen aber ein beachtlicher Beitrag mit einigen unangenehmen Wahrheiten. Da fällt schon nicht mehr auf, dass Stelter bei der Höhe der "nicht bedienbaren Schulden" mit "3 bis 5 Billionen Euro" mächtig daneben liegt. Wie üblich spielen die Verluste der Schattenbanken und Risiken aus dem Derivatehandel keine Rolle bei seinen Überlegungen. Insofern ist seine Einschränkung, nur "Sparguthaben über 100.000 Euro werden betroffen sein" wertlos. 


So will die EU die großen Banken sicherer machen
(faz.net) Binnenmarktkommissar Barnier will vor allem etwa 30 Großbanken einschränken. Die dürften dann nicht mehr Aktien kaufen oder riskante Derivate handeln. Aber es gibt viel Kritik an dem Vorschlag. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Die WELT geht gleich noch einen Schritt weiter und meldet "EU droht Großbanken mit Zwangsaufspaltung" (hier). Klingt grimmiger als es gemeint ist: "EU-Finanzmarktkommissar Barnier hat sich nun dazu positioniert, wie die EU künftig mit Großbanken umgehen will. Demnach soll die Bankenaufsicht von Fall zu Fall entscheiden – ein riskanter Entwurf." Unsere Ansicht ist kurz und bündig: Viel Lärm um nichts. Die europäische Finanzreform bleibt eine Null-Nummer. 


Élysée-Palast dementiert Gerüchte um Hartz-Engagement 
(sueddeutsche.de) Die nach ihm benannten Arbeitsmarktreformen waren in Deutschland heftig umstritten. Nun meldet eine Zeitung, der frühere VW-Personalvorstand Peter Hartz werde auch Frankreichs Präsidenten Hollande beraten. Der Élysée-Palast dementiert, Hartz selbst gibt sich bedeckt. Mehr...

Kommentar: Das Theater passt zu dem französischen Präsidenten. Offensichtlich scheut er mit dieser Idee die Öffentlichkeit. 


Ben Bernankes Vermächtnis 
(fuw.ch) Der wichtigste Notenbanker der Welt tritt ab. Nach acht Jahren Dienstzeit übergibt Ben Bernanke diesen Freitag den Vorsitz der amerikanischen Notenbank (Fed) an seine Nachfolgerin Janet Yellen. Sie ist der 15. Chairman – eine weibliche Form ist in der Amtsbezeichnung nicht vorgesehen – in der Geschichte des Ende 1913 gegründeten Federal Reserve System.
Das Schicksal wollte es, dass Bernanke während eines Jahrhundertsturms das Kommando auf der Brücke des Fed hatte. Unter seiner Führung ist die Notenbank auf Terra incognita vorgedrungen und hat eine Politik betrieben, die noch nie zuvor in auch nur annähernd ähnlichem Umfang erprobt worden war.
Wie wird die Historie dereinst über Bernanke richten? Ist er ein Held, der die Finanzwelt vor dem Kollaps gerettet hat? Oder ist er die moderne Version von Rudolf Havenstein, jener tragischen Figur des Reichsbankpräsidenten, der in der Weimarer Republik die Hyperinflation von 1922 und 1923 zu verantworten hatte?
Ben Bernankes Amtszeit im Fed lässt sich in drei Abschnitte einteilen: Phase eins dauerte von 2002 bis 2007, bis Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise. Phase zwei umfasst die Krisenjahre 2008 und 2009 sowie deren unmittelbaren Nachgang. Phase drei schliesslich erstreckt sich von 2011 bis zur Gegenwart. Für jede dieser Zeitperioden hat er höchst unterschiedliche Noten verdient.
Ein Versuch einer Würdigung in drei Akten. Mehr...


Kommentar: Lesen. Bis zum Schluss. Es gibt ein zukunftsweisendes Fazit. Und der ECONOMIST steuert eine schöne Karikatur bei, die wir passend finden: 



Obama verkündet "Jahr des Handelns" - ohne neue Idee
(welt.de) Ein gespaltener Kongress und eine sinkende Zahl von Fernsehzuschauern verfolgten die Rede des Präsidenten zur Lage der Nation. Obama rief zum "Jahr des Handelns" auf, ohne Visionen und neue Ideen. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Große Worte, nichts dahinter. Unsere Erinnerung an die Amtszeit von Barack Obama. National und international ein Zauderer. Bestenfalls ein begabter Redner. Das ist viel zu wenig in diesen Zeiten, in denen die Welt auf dem Zahnfleisch geht. Das Fazit dieses Beitrags:  "Obama bleibt ein außergewöhnlicher Redner, und auch diesmal wusste er rhetorisch zu überzeugen. Auch die TV-Inszenierung war perfekt und die Begleitmusik im Internet und in sozialen Netzwerken geradezu enthusiastisch. Aber der Präsident ist nach einer insgesamt ernüchternden Bilanz seiner bisherigen Amtszeit zweieinhalb Jahre vor den Präsidentschaftswahlen eben doch in den Niederungen der Ebene angelangt. Seine Landsleute erwarten keine Großtaten mehr von ihrem Präsidenten." Anderswo ist der Ton ebenfalls kritisch: "Eine Rede ist noch keine Wende" schreibt die ZEIT. Und schreibt im Vorspann: "Die Wähler sind genervt und gelangweilt von ihrem Präsidenten – zu viel misslang. Die Rede von Barack Obama war ein Versuch, das Land aus der Lethargie zu befreien." Mehr hier. Die SZ interpretiert die Rede des US-Präsidenten so: "Volle Kraft nach links". Im Vorspann heißt es: "Barack Obama will 2014 zu einem "Jahr des Handelns" machen. Innenpolitisch könnte es seine letzte Möglichkeit sein, Spuren zu hinterlassen. Sein postuliertes Ziel? Er will Amerika gerechter machen. Das haben die Vereinigten Staaten auch bitter nötig." Mehr hier. Am Schluss heißt es: "Eine erste Umfrage im Auftrag von CNN ergab: 44 Prozent der Fernsehzuschauer hatten einen "sehr positiven" Eindruck von Obamas Rede, 32 Prozent beschrieben sie als "einigermaßen positiv", 22 Prozent gefiel die Rede hingegen nicht. Ein überragender Erfolg ist das nicht." Obama wird damit zufrieden sein, es hätte schlimmer kommen können. N-TV will dem Präsidenten den Rücken stärken: "Obama kündigt Alleingänge an", bleibt aber dann doch realistisch: "Die Amerikaner finden Barack Obama nicht viel besser als seinen Vorgänger George W. Bush. Will der Präsident bei den Kongresswahlen im November keine Niederlage erleben, muss er etwas tun. In seiner Rede zur Lage der Nation spart er nicht mit wohlklingenden Versprechen." Mehr hier. Auch der SPIEGEL titelt "Obama lässt Kongress links liegen" und schreibt: "Schluss mit Schmusekurs: In seiner "State of the Union Address" zeigt sich Barack Obama genervt vom blockierten Parlament. Im Alleingang will der US-Präsident jetzt Teile seiner sozialen Agenda durchdrücken. Viel Zeit bleibt nicht mehr." Mehr hier. Barack Obama hat's vermasselt. 


Amerikas trügerische Hoffnung
(project-syndicate.org) Die Finanzmärkte und der sogenannte Davoser Konsens stimmen weitgehend überein, dass in den USA endlich so etwas wie eine klassische zyklische Erholung ansteht. Aber stimmt das? Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Kritik von Stephen S. Roach an der US-amerikanischen Stimmungsmache, der uns sonst eigentlich nur durch seine wohlwollenden Analysen und Kommentare zu China auffällt. Nicht schlecht.  Dazu passen der "Chart Of The Day" von ZERO HEDGE: "Orders Of Computers And Electronic Products Plunge To 1993 Levels" (hier). Und den Chart dazu: 




JPMorgan Warns "Avoiding China Defaults Now Will Amplify The Future Problem"
(zerohedge.com) Investors in China have been running scared of a default on a high risk trust product; but, as Bloomberg's Tom Orlik notes, they should embrace it. The implicit guarantee that no investments will go sour is one of the key problems with China’s financial system as Orlik adds it encourages reckless lending often to borrowers whose only merit lies in backing from a deep-pocketed government. Crucially, as JPMorgan warns in a recent note, "avoiding defaults is not the right answer, as it will only delay or even amplify the problem in the future."
A default that encourages lenders to price in risk would be a positive development and the CEG#1 was an ideal product to 'fail' with its 11% yield and clear idiosyncratic company problems. However, regulators won't have to wait long for a second chance as JPM warns "There will be a default in China’s shadow banking industry this year as economic growth momentum slows." Read more...


Kommentar: Die Analysten geben keine Ruhe, ständig kritteln sie an den Problemen im chinesischen Finanzsektor rum.  Zu Recht. 


China's Households "Massively" Exposed To Housing Bubble "That Has To Burst" 
(zerohedge.com) The topic of China's real estate bubble, its ghost cities, and its emerging middle class - who now have enough money to invest and have piled into houses not stocks - and have been dubbed "fang nu" or housing slaves (a reference to the lifetime of work needed to pay off their debts); is not a new one here but, as Bloomberg reports, the latest report from economist Gan Li shows China’s households are massively exposed to an oversupplied property market. Read more...

Kommentar: Neu ist das nicht, aber es kann nicht schaden daran erinnert zu werden, dass auch China billionenschwere Risiken vor sich her schiebt. Einen Chart aus dem Beitrag: