Montag, 10. März 2014

Standpunkt 894 - Nachrichten-Ticker, 06. & 07.03.


Regelmäßig stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir bemühen uns darum, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance... 

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich.  

Für "Neuankömmlinge" und "Auffrischer" haben wir hier und hier wichtige Blog-Beiträge aus der Vergangenheit zusammengestellt. Die "Gastbeiträge" gibt es hier.


Unser Dauer-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht"
Es ist mittlerweile schon mehr als ein Jahr her, dass wir ein Update zu diesem wichtigen Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben. In wenigen Tagen ist unser Update fertig! Dabei machen wir weiter Fortschritte. Das neue Dossier ist so aktuell wie möglich und so vollständig wie nötig, außerdem leicht verständlich geschrieben (hoffen wir jedenfalls). Es platzt aus allen Nähten: Wir haben ausgiebig recherchiert und reingepackt, was irgendwie reingeht. Gefühlt wird es ein "Jahrhundert-Werk". Vor der Europa-Wahl im Mai werden "unsere" Regierungspolitiker den Ball flach halten. Zu groß ist die Angst vor den europafeindlichen Gruppierungen. Es bleibt also ein bisschen Zeit, um sich gründlich mit dem Update zu beschäftigen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. 


Tagesthemen: In eigener SacheDas größte Missverständnis der Ökonomie -  Angela Merkel lobt Irland aus der Krise – Bank of England gehört zu den Wegelagerern Ukraine-Krise (3 Beiträge) – Österreich in Angst (2 Beiträge) Griechenland (3 Beiträge) – USA in der Krise (4 Beiträge)  – China


In eigener Sache 
Rechtzeitig zur nächsten "Entwicklungsstufe" der Diskussion rund um die Lösung der (Bank-)Schuldenkrise mittels der Sparer/Steuerzahler/Bürger haben wir uns verstärkt.  Deshalb bieten wir wieder eine persönliche Beratung an, um sich durch geeignete Maßnahmen gegen die vielen Formen der Financial Repression und der Enteignung abzusichern. Kurz - die Ersparnisse/Zukunftsvorsorge krisenfest zu machen. Wir betonen an dieser Stelle ausdrücklich: Diese Beratung ist kostenpflichtig - wir berechnen eine einmalige, pauschale Aufwandsentschädigung.  Aus diesem Grund erwarten wir nur ernsthafte Anfragen von Interessenten die auch bereit sind, für diese Leistung zu bezahlen.

Eingehendes Briefing vorausgesetzt, erstellen wir in jedem Fall eine individuelle Analyse und detaillierte Vorschläge zur Krisensicherung. Zur optimalen Absicherung verfolgen wir ein eigenes Konzept, das wir bei dieser Gelegenheit ausführlich vorstellen. Für Einzelheiten schicken Sie uns eine E-mail.


Das grösste Missverständnis in der Ökonomie
(blog.fuw.ch) Beginnen wir mit einer kleinen Liste:
  • Ungenutzte Einfamilienhäuser in Phoenix, Arizona
  • Topmoderne Provinzflughäfen in Spanien, auf denen kein Flugzeug landet
  • Leerstehende Bürotürme in Dublin, Irland
  • Reihenweise Apartmenthäuser in chinesischen Geisterstädten, in denen kaum jemand wohnt
Was haben diese Bauten gemeinsam?
 
Es sind alles unproduktive, ökonomisch betrachtet weitgehend nutzlose Investitionen. Und: Sie sind das Resultat zu hoher Ersparnisse in der Wirtschaft.

Wie kam es dazu?
 
Um diese Frage zu beantworten, befassen wir uns in diesem Beitrag mit drei grossen Themen in der Ökonomie: Sparen, Investieren und Ungleichheit.

Wir werden sehen, dass diese drei Themen zu einem grossen Teil die Finanz- und Wirtschaftskrise erklären, die uns in wechselnder Form seit mehr als fünf Jahren beschäftigt.

Und wir werden dabei auf das wohl grösste Missverständnis stossen, das vor allem im deutschsprachigen Europa allgegenwärtig ist – nämlich das Missverständnis, wonach Sparen für eine Volkswirtschaft eine löbliche, erstrebenswerte Tugend ist. Mehr...

Kommentar: Die Schweizer legen nach. Endlich wieder ein Beitrag von den "Welterklärern" (im besten Sinne des Wortes) der FINANZ UND WIRTSCHAFT. Seit einiger Zeit war es realtiv ruhig um sie geworden... 

Quasi die Ergänzung zu dem von uns im letzten Ticker vorgestellten  und kommentierten Beitrag "Eine neue Sicht auf Ungleichheit und Umverteilung" (hier). Grundlage bildet der in der gleichen Ausgabe von uns vorgestellte Beitrag von Michael Pettis "Woran die globale Nachfrage krankt". Erfreulich ist, dass der Autor, Mark Dittli, die Zusammenhänge selbst für einen Laien verständlich erklärt und jeder bis zum Schluss dabeibleiben kann. Dittli schließt sich vorbehaltlos dem Fazit von Pettis an: "Wie kann der Trend gebrochen, wie kann verhindert werden, dass immer noch mehr Ersparnisse in unnütze, unproduktive Investitionen fliessen? Für den an der Universität Peking lehrenden Ökonomen Michael Pettis führt nur ein Weg zu diesem Ziel: Die unteren bis mittleren Einkommensschichten müssen in zahlreichen Ländern wieder einen grösseren Teil der Früchte ihrer eigenen Produktion erhalten. Das bedeutet, dass Länder wie die USA und Grossbritannien die wachsende Ungleichheit bekämpfen müssen. Und in Deutschland und China müssen die Löhne steigen, damit die Arbeitnehmer wieder in grösserem Ausmass am Erfolg ihrer Volkswirtschaft partizipieren." 


Angela Merkel: Irlands Weg aus Finanzkrise ist "große Erfolgsgeschichte"
(wirtschaftsblatt.at) Der Erfolg sei "vor allem auch den Menschen in Irland zu verdanken", so Angela Merkel und unterstreicht, dass die geplante Bankenüberwachung und der Abwicklungsmechanismus kommen werden.
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Irlands Weg aus der Finanzkrise als "große Erfolgsgeschichte" gelobt und dem Land Hilfe für eine Normalisierung der Kreditvergabe zugesagt. Irland verdiene "Anerkennung und Respekt", sagte Merkel am Freitag nach einem Treffen mit Irlands Premierminister Enda Kenny in Dublin. Die Erfolge müssten sich nun auch bei der Kreditvergabe niederschlagen. Mehr...

Kommentar: Es ist nur eins - eine große Lüge! Wer daran zweifelt, der sollte sich den Film "Staatsgeheimnis Bankenrettung" von Harald Schumann (noch) einmal ansehen (hier). Die schriftliche Zusammenfassung gibt es im TAGESSPIEGEL (hier). Dort heißt es einleitend: "Rettet Deutschland wirklich Spanien, Irland und die anderen Krisenländer? Eine Recherchereise durch Europa offenbart: Die vielen Milliarden an Steuergeldern schützen vor allem wohlhabende Anleger vor Verlusten – meist sind es Deutsche. Die Regierungen und Zentralbanker wollen das am liebsten verschleiern." Es ist eine Geschichte von Lug und Trug, Tricksern und Täuschern. In der vordersten Reihe: die Politiker. Angela Merkel treibt es noch auf die Spitze. Eine wahre Baronin von Münchhausen.  


Willkommen im "Banditenclub"
(sueddeutsche.de) Sie ist eine der angesehensten Notenbanken der Welt, doch nun könnte die Bank of England in den vielleicht größten Skandal der Finanzwelt verwickelt sein: Manipulationen am Devisenmarkt, durch die sich Banker Geld in die eigenen Taschen schaufelten. Ein Mitarbeiter wurde jetzt suspendiert - das Institut muss sich erklären. Mehr...

Kommentar: Jetzt darf es keine Zweifel mehr geben: Die Notenbanken sind ausschließlich den Interessen der Finanzindustrie verpflichtet. Es ist natürlich heute reine Spekulation, aber wir warten nur auf den Tag, an dem auch die "märchenhaft verklärte" Bundesbank auffällig wird. Welch eine Enttäuschung wäre das in der Heimat. 


Ukrainisches "Great Game"
(heise/telepolis) Wer will was erreichen beim geopolitischen Machtkampf um die Ukraine?
Diesmal war es die US-Politikern Hillary Clinton, die mit ihrer Gleichsetzung Wladimir Putins mit Adolf Hitler mal wieder Godwins Gesetz bestätigte. Die vom Sachbuchautor Mike Godwin entdeckte Gesetzmäßigkeit besagt, dass mit fortschreitender Dauer einer Diskussion oder Auseinandersetzung eine Streitpartei zwangsläufig einen Nazi-Vergleich zur Diskreditierung der Gegenseite heranführen wird. In diesem Fall weist Clintons Hitleranalogie eine besondere tragigkomische Komponente auf, da gerade innerhalb der westlich gestützten Opposition starke rechtsextremistische Strömungen aktiv sind.

Den bislang peinlichsten Ausrutscher im Propagandakrieg um die Ukraine - der noch absurder erscheint als die russischen Behauptungen, eine Menschenrechtsintervention nach westlichem Muster durchführen zu wollen, leistete sich der amerikanische Außenminister Kerry, der in einer klassische Projektion Russland vorwarf, sich wie eine imperialistische Großmacht des 19. Jahrhunderts zu benehmen und "unter einem erfundenen Vorwand" in ein anders anderes Land einzumarschieren - dies rund ein Jahrzehnt, nachdem die Vereinigten Staaten unter frei erfundenen Vorwänden in den Irak einmarschierten (Peinliche Rhetorik von Putin und Kerry).
Doch selbst in den Bemerkungen Kerrys findet sich ein Körnchen Wahrheit. Die
"Großmächte" - der Westen wie auch Russland und China - scheinen tatsächlich immer rücksichtsloser, offensiver und auch offener ihre macht- und geopolitischen Interessen zu vertreten, was durchaus den Eindruck erwecken lässt, das kapitalistische Weltsystem befinde sich auf einer Zeitreise zurück ins 19. Jahrhundert, als die imperialistischen Staaten bei ihrem Expansionsstreben in duzenden von Konflikten und Krisen aneinandergerieten. Mehr...


Kommentar/Ergänzung: Nach wie vor halten wir uns damit zurück. Andererseits möchten wir unseren LeserInnen die Möglichkeit geben, sich jenseits des Mainstreams zu informieren. Deshalb werden wir entsprechende Beiträge in unserem Blog vorstellen. 

Die SZ bietet einen weiteren lesenswerten Beitrag an: "Vereint wie nie zuvor". Er stammt von einem Ukrainer: "Der ukrainische Student Orest Franchuk war von Anfang an bei den Maidan-Protesten in Kiew dabei. Welche Ängste die Menschen nach dem Machtwechsel umtreibt, wieso die Wut auf die EU groß ist und warum Russland das Land nicht spalten kann - eine Binnensicht." Mehr hier.

Wolfram Weimer schreibt im HANDELSBLATT "Die Abtrennung der Krim ist das kleinere Übel". Er tut gerade so, als ginge ihn oder Europa das etwas an: "Der Staatszerfall der Ukraine wird nicht dadurch geheilt, dass man nur Wladimir Putin verteufelt. Der ist zwar ein imperialer Despot. Trotzdem sollte sich Europa zu Kompromissen und einer Teilung der Ukraine durchringen." Unerträglich, wie Weimer sich einmischt und Europa eine entscheidende Rolle in dieser Frage ganz selbstverständlich unterstellt. In Wahrheit betreibt Weimar ein Rückzugsgefecht: Während Putin militärisch Fakten schafft, rasselt der Westen bestenfalls mit einem Spielzeug-Säbel. Könnte gut sein, dass sich die pro-westlichen Ukrainer auf Europa und die USA verlassen haben. Ein verhängnisvoller Fehler, der möglicherweise noch viel Leid über das Land bringen wird.    


Österreichische Banken fürchten um ihre Geldmaschine
(derstandard.at) Weil das Geschäft in Osteuropa lahmte, setzten Raiffeisen und Bank Austria auf volle Expansion in Russland. Das könnte sich rächen. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Es zeichnet sich immer mehr ab: Die Geschäftsmodelle österreichischer Banken sind keinen Deut besser wie die der anderen Banken in West-Europa. Das wird sich rächen und den Sparern und Steuerzahlern in Österreich noch viele schlaflose Nächte bereiten. Die folgende Grafik stammt aus dem Beitrag:




Das HANDELSBLATT hat gerade einen Beitrag veröffentlicht, in dem einige Risiken Österreichs beschrieben werden. Komplett ist er nicht, da sind wir uns sicher. Der Titel ist bezeichnend: "Der letzte Tanz". Im Vorspann heißt es: "Die Ukraine-Krise könnte für die geschwächten österreichischen Banken böse Folgen haben. Ohnehin schlittert die Alpenrepublik immer tiefer in eine wirtschaftliche und politische Krise. Die Eliten ducken sich dabei weg." Mehr hier


Papandreou: "Wir haben alle Macht an die Troika abgegeben"
(derstandard.at) Wie funktioniert Demokratie, wenn Märkte einbrechen? Griechenlands Expremier muss es wissen. Mehr...

Kommentar: Wir waren damals enttäuscht, als Papandreou dem Druck aus Berlin, Brüssel und Paris nachgegeben hat. Nach diesem Interview ist er ein bisschen rehabilitiert. Lesenswert. 


Daniel Gros: Was macht Griechenland zum Sonderfall?
(project-syndicate.org)  Die Eurokrise scheint im Wesentlichen vorbei zu sein. Die Risikoaufschläge fallen weiter auf breiter Front, und zwei Länder – Irland und Portugal – haben ihre Anpassungsprogramme bereits abgeschlossen. Sie können sich nun selbst am Markt finanzieren, und ihre Volkswirtschaften scheinen wieder zu wachsen. Griechenland dagegen hat nach wie vor Probleme, die Ziele seines Anpassungsprogramms zu erfüllen, und steht in scheinbar endlosen Verhandlungen über ein neuerliches multilaterales Finanzierungspaket. Das Problem lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: Exporte (oder vielmehr, Mangel an Exportwachstum). Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Wer finanziert eigentlich seinen Think Tank Center for European Policy Studies (CEPS)? Damit muss zusammenhängen, was Gros jüngst an Beiträgen zur Krise beisteuert. Oder hat er sich gar von Jeffrey D. Sachs inspirieren lassen (hier)? Jedenfalls finden wir es reichlich dämlich mehr Exporte von einem Land zu fordern, dessen Haupteinnahmequelle der Tourismus ist (hier). Es ist erstaunlich, mit welchen wachsweichen Behauptungen Gros argumentiert, um seine Thesen zu stützen. Da ist es nur logisch, dass auch sein Fazit schwach bleibt. 


Der Sklavenmarkt in Perama in Griechenland
(griechenland-blog.gr) In der Rederei-Zone von Perama bei Piräus in Griechenland  verdingen verzweifelte Arbeitslose sich zu Tagelöhnen von nur 15 Euro, ohne Vertrag, ohne Rechte. Mehr...

Kommentar: In diesem Fall entbehrlich.


Was eine Schwellenländerkrise für den Westen bedeuten würde
(fuw.ch) Die Folgen eines Chinaschocks oder Sudden Stops wären für die Industrienationen schlimmer als in den EmMa-Krisen der Neunzigerjahre, meint Morgan Stanley. Mehr...

Kommentar: Diese Einschätzung ist nachvollziehbar. Weit vorne unter den Betroffenen: Österreich. Warum zeigt diese Übersicht aus dem Beitrag: 


Wahnsinn, Österreichs Banken waren von allen guten Geistern verlassen...


Die Schwellenländer werden allein gelassen
(project-syndicate.org) Es gab bemerkenswerte Ähnlichkeiten zwischen der Erklärung, die der Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi nach der jüngsten Sitzung des EZB-Rates abgegeben hat und der ersten Anhörung im Kongress der Chefin der US-Notenbank Fed, Janet Yellen: Beide versicherten, dass sich ihre geldpolitischen Entscheidungen lediglich an der Entwicklung im Inland orientieren würden. Mit anderen Worten sind Schwellenländer, obwohl sie erheblichen Ausstrahlungseffekten der Geldpolitik von Industrieländern unterworfen sind, auf sich allein gestellt. Mehr...

Kommentar: Der Grund ist schnell gefunden: Niemand weiß wie es geht, keiner hat einen Plan. Und die alten kapitalistischen Rezepte funktionieren schon lange nicht mehr. Da ist schnell "Schicht im Schacht".


U.S.: Five Years Of "Progress" 
(zerohedge.com) Presented with no comment...



Source...

Kommentar/Ergänzung: Diese Übersicht müssen wir nicht mehr kommentieren, wir ergänzen sie lieber. 

Einen üppigen Beitrag liefert ebenfalls noch ZERO HEDGE: "An In Depth Look At The US Labor Markets" (hier). Eine eingehende Analyse des US-Arbeitsmarkt. Randvoll mit vielen anschaulichen Grafiken, von denen wir unseren LeserInnen einige vorab präsentieren: 










Mehr dazu hier

Absolut lesenswert ist in diesem Zusammenhang auch der Beitrag "The US Has Not Created ONE Breadwinner Type Job in Over 10 Years" aus der SAN DIEGO FREE PRESS, vom 26.07.2013. Der Autor schreibt dazu einleitend: "A breadwinner job is a job that is sufficient to support a family, including rent or mortgage, car payment, adequate food and nutrition, health care, education and savings for retirement. That meant a job paying $50,000 a year in 2007 when the US economy peaked. At that time there were 71.8 million 'breadwinner' jobs in construction, manufacturing, white-collar professions, government and the like. These jobs accounted for more than half of the nation’s 138 million total payroll.
Breadwinner jobs are the foundation of the Main Street economy. But after losing 5.6 million of these jobs during the Great Recession, less than 4 percent of these jobs have been recovered. The 3 million jobs recovered since the recession ended in 2009 have been mainly in part-time work, temp jobs and in health, education and social services (the HES complex).
More than half of the recovery (1.6 million jobs) occurred in the part-time economy which presently includes 36.4 million jobs in retail, hotels, restaurants, shoe-shine stands, barista kiosks and temporary help agencies where the average annualized compensation was only $19,000. The balance consisting of 1.1 million jobs was in the HES complex which consists of 30.7 million jobs in health, education and social services. Average compensation in these jobs was about $35,000. annually. These jobs are almost entirely dependent on government spending and as such are subject to being eliminated at the whims of a deficit cutting Congress. That leaves only approximately 300,000 breadwinner jobs created since the Great Recession!"
Read more here.
  


An dieser Stelle darf auch nicht der aktuelle Chart zur US-Arbeitslosenquote von SHADOWSTATS fehlen. Here it is:



U.S.: Alternate Gross Domestic Product Chart
(shadowstats.com) The SGS-Alternate GDP reflects the inflation-adjusted, or real, year-to-year GDP change, adjusted for distortions in government inflation usage and methodological changes that have resulted in a built-in upside bias to official reporting.


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Kommentar: Der Unterschied ist enorm. Für uns sehr viel glaubwürdiger, als die offizielle Statistik. 


China droht Pleitewelle: Firmenanleihe geplatzt
(derstandard.at) In China ist die erste große Anleihe geplatzt, staatliche und
kommunale Behörden haben ihre Strategie geändert. Mehr...


Kommentar/Ergänzung: Ein Ereignis, das vereinzelte deutschsprachige Leitmedien nicht ignorieren. DIE PRESSE titelt "China: Staat lässt erstmals Unternehmensanleihe platzen" und fasst zusammen: "Im riesigen Markt für Fimenanleihen setzten Anleger bisher stets auf eine faktische Staatsgarantie. Das könnte sich nun ändern." Mehr hier. Beiden gemeinsam ist es jedoch nur wenige Zeilen wert. Anders ZERO HEDGE. "Tyler Durden" liefert  in dem Beitrag "China Credit Markets Tumble Most In 3 Months As Default Spooks Lenders, Deals Pulled" ungleich mehr Material. Mehr hier


Chinese Exports Collapse Leading To 2nd Largest Trade Deficit On Record 
(zerohedge.com) Plenty of excuses out there for this evening's collosal miss in Chinese exports (-18.1% YoY vs an expectation of a 7.5% rise) mainly based on timing issues over the Lunar New Year (but didn't the 45 economists who forecast this data know the dates before they forecast?) This is a 6-sigma miss and plunges China's trade balance to its biggest miss on record and 2nd largest deficit on record. Combining Jan and Feb data (i.e. smoothing over the holiday), exports are still down 1.6% YoY - not good for the much-heralded global recovery. Exports to the rest of the BRICs were all down over 20% but no there is no contagion from an emerging market crisis. Read more...

Kommentar: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Der Chart stammt aus dem Beitrag: 

  
 Wir glauben weiter an eine harte Landung Chinas.