Sonntag, 6. April 2014

Standpunkt 907 - Nachrichten-Ticker, 30. & 31.03.


Regelmäßig stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir bemühen uns darum, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance... 

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich.  

Für "Neuankömmlinge" und "Auffrischer" haben wir hier und hier wichtige Blog-Beiträge aus der Vergangenheit zusammengestellt. Die "Gastbeiträge" gibt es hier.


Unser Dauer-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht"
Es ist mittlerweile schon mehr als ein Jahr her, dass wir ein Update zu diesem wichtigen Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben. In wenigen Tagen ist das Update fertig! Wir machen Fortschritte, gerade sind wir auf die Zielgerade eingebogen. Das neue Dossier ist so aktuell wie möglich und so vollständig wie nötig, außerdem leicht verständlich geschrieben (hoffen wir jedenfalls). Eigentlich ist es mehr als nur ein Update. Es platzt aus allen Nähten: Wir haben ausgiebig recherchiert und reingepackt, was irgendwie reingeht. Gefühlt wird es ein "Jahrhundert-Werk". Wir erwarten mehr als 80 Seiten. Zu viel für diesen Blog. Deshalb gibt es eine Änderung: Das Thema bekommt eine eigene Website, die wir parallel zum Dossier vorbereiten. 

Vor der Europa-Wahl im Mai werden "unsere" Regierungspolitiker den Ball flach halten. Zu groß ist die Angst vor den europafeindlichen Gruppierungen. Es bleibt also ein bisschen Zeit, um sich gründlich mit dem Update zu beschäftigen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Die sind dringend geboten, dass werden wir beweisen. 

Aus dem Inhalt: 
  • Wir besprechen die Krisenherde in Europa, den USA, China und Japan. 
  • Wir informieren über die Geschichte der Finanzkrise, die sich nicht nur in wenigen Jahren entwickelt hat. 
  • Wir beschreiben die weitere Entwicklung dieser Krisen. 
  • Wir stellen das europäische Land vor, in dem seit November 2012 eine Bankeninsolvenzordnung in Kraft ist, mit der es die Enteignung seiner Sparer und Steuerzahler regelt. 
  • Wir erläutern ausführlich, warum die Krise in Europa nicht gelöst wird - ebenso alle anderen Krisen in der Welt. 
  • Wir stellen sehr detailliert die einzelnen Vorschläge der Boston Consulting Group, des DIW in Berlin und des IWF für eine einmalige Vermögensabgabe vor. 
  • Wir erklären, warum keiner dieser Ratschläge ausreicht, um die gewünschten Effekte zu erzielen. 
  • Wir beleuchten das "Zypern-Modell" und seine Auswirkungen.
  • Wir berichten darüber, wie Sparer und Gläubiger bei der Not-Verstaatlichung einer Bank über Nacht enteignet wurden - im Herzen der Eurozone, nicht an der Peripherie. 
Natürlich kümmern wir uns intensiv um die zahllosen staatlichen Werkzeuge der Enteignung, beschreiben ihre Geschichte und ihre modernen Nachfolger, klären auf über deren Wirkung, erklären ihre geradezu zwanghafte Notwendigkeit. 
Da ist für jeden etwas dabei. Das Warten lohnt sich! 

Täglich erreichen uns noch Anregungen zu diesem Thema, die wir so weit wie möglich berücksichtigt haben. Dafür bedanken wir uns auf diesem Weg ausdrücklich. Gleichzeitig bitten aber auch um Verständnis dafür, dass wir neue Vorschläge, die ab sofort bei uns eingehen, nicht mehr verarbeiten können. Wir stoßen an unsere Grenze und das Dossier soll endlich fertig werden.  
  

Tagesthemen: In eigener SacheFinancial Repression brutal TBTF-Propaganda – Nouriel Roubini und die globalen Risiken – Spanien (2 Beiträge)  Osteuropa-Krise (5 Beiträge) USA (3 Beiträge) – Janet Yellen –  Abenomics (2 Beiträge)


In eigener Sache 
Rechtzeitig zur nächsten "Entwicklungsstufe" der Diskussion rund um die Lösung der (Bank-)Schuldenkrise mittels der Sparer/Steuerzahler/Bürger haben wir uns verstärkt.  Deshalb bieten wir wieder eine persönliche Beratung an, um sich durch geeignete Maßnahmen gegen die vielen Formen der Financial Repression und der Enteignung abzusichern. Kurz - die Ersparnisse/Zukunftsvorsorge krisenfest zu machen. Wir betonen an dieser Stelle ausdrücklich: Diese Beratung ist kostenpflichtig - wir berechnen eine einmalige, pauschale Aufwandsentschädigung.  Aus diesem Grund erwarten wir nur ernsthafte Anfragen von Interessenten.

Ausführliches Briefing vorausgesetzt, erstellen wir in jedem Fall eine individuelle Analyse und detaillierte Vorschläge zur Krisensicherung. Zur optimalen Absicherung verfolgen wir ein eigenes Konzept, das wir bei dieser Gelegenheit ausführlich vorstellen. Für Einzelheiten schicken Sie uns eine E-mail


EU will Renten in gefährliche Finanzprodukte stecken
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Nach Ansicht der EU sollten die Pensions-Fonds künftig verstärkt in Asset Backed Securities investieren. Dazu sollen die Kapitalanforderungen für diese gefährlichen Derivate gesenkt werden, die als Auslöser der Finanzkrise gelten. Mehr...

Kommentar: Das ist Financial Repression der brutalsten Art - und gleichzeitig ein genialer Schachzug, um auch in Zukunft bei der Rettung der Banken "bis zur bitteren Neige" freie Hand zu haben. Jetzt dürfen/müssen die TBTF-Banken auch dann noch gerettet werden, wenn ihnen irgendwann der Derivatehandel sprichwörtlich um die Ohren fliegt. Sonst werden - nach offizieller Lesart - Millionen Menschen, ganz oder teilweise, ihre Rentenansprüche verlieren. Auf diese Weise entwickelt sich ein gigantischer Taschendiebstahl, wie Bill Gross einmal die Financial Repression griffig beschrieben hat. Zum alleinigen Nutzen der Finanzindustrie. Die Politik pervertiert damit endgültig ihr Versprechen eine tiefgreifenden Finanzreform. Und macht ohne Skrupel den Weg frei für eine hemmungslose Enteignung der Menschen. Den vorgeblich "geretteten" Rentenansprüchen geht es am Ende trotzdem an den Kragen, soviel ist heute schon sicher. 


IWF: Too-big-to-fail-Problem noch nicht gelöst
(fuw.ch) Die EU und die USA haben Grossbanken 2012 mit 370 Mrd. $ gestützt, hat der Internationale Währungsfonds berechnet. Er fordert weitere Schritte zur Lösung der Too-big-to-fail-Problematik. Mehr...

Kommentar: Natürlich nicht, warum auch? Daran hat niemand wirklich Interesse. Was in diese Richtung bisher gemacht worden ist, und noch passieren wird, ist reine Show. Die wird, mit tatkräftiger Hilfe der Medien, öffentlichkeitswirksam als große Lösung verkauft. Eine propagandistische Meisterleistung. 


Nouriel Roubini: Globale Risiken im Wandel
(project-syndicate.org) Gegenwärtig erfolgt eine Verlagerung der weltweiten wirtschaftlichen, finanziellen und geopolitischen Risiken. Einige Risiken weisen inzwischen eine geringere Wahrscheinlichkeit auf – auch wenn sie nicht völlig erloschen sind. Bei anderen steigt die Wahrscheinlichkeit und sie gewinnen an Bedeutung. Mehr...

Kommentar: Solche Beiträge gehören nach unserer Einschätzung ebenfalls zur weit verbreiteten Propaganda dazu. Da werden Dauer-Krisen für beendet oder auf dem Weg der Besserung erklärt und neue Krisenherde eröffnet, die jedoch noch in der Zukunft liegen und wo immer noch eine kleine Chance besteht, dass sie sich in Luft auflösen. Kompletter Nonsens. Die bestehenden Krisen bleiben, neue kommen hinzu. So einfach ist das. Die Welt, die uns Roubini erklären will, gibt es gar nicht.   


Krise in Spanien: Jetzt auch noch Deflation
(taz.de) In Spanien fallen die Preise. Und immer neue faule Kredite werden bekannt: Jetzt sind die privaten Autobahnen pleite und müssen vom Staat übernommen werden. Mehr...

Kommentar: Während Weidmann noch abwiegelt (hier), hält die Deflation weiter Einzug in Europa. Wirkungsvolle Gegenmaßnahmen sind nicht geplant. Deshalb wird das Problem kleingeredet, ignoriert oder gar denunziert (hier). 


Spanien: 1004,464 Mrd. Euro Nettoauslandsschulden!
(querschuesse.de) Wie die spanische Zentralbank (Banco de Espana) heute mitteilte, stiegen die Nettoauslandsschulden aller Sektoren der Volkswirtschaft (NIIP) in Spanien in Q4 2013 auf -1004,464 Mrd. Euro, nach -994,475 Mrd. Euro im Vorquartal und nach -954,503 Mrd. Euro im Vorjahresquartal. Dies entspricht einem neuen Rekord-Nettoauslandsschuldenstand. Im Verhältnis zum nominalen BIP dokumentieren sich nun -98,2% Nettoauslandsschulden, ebenfalls ein Rekordniveau. Mit -98,2% Nettoauslandschulden, gemessen am nominalen BIP, dokumentiert sich weiter eine de facto insolvente Volkswirtschaft. Es gibt eigentlich kein realistisches Szenario, wie Spanien unter dem Status Quo, mittels realwirtschaftlicher Leistungskraft diese enormen Nettoauslandsschulden abbauen könnte. Mehr...

Kommentar: Wie immer bei Steffen Bogs ein hervorragender Beitrag, unterstützt mit zahlreichen, leicht verständlichen Charts. Einen zeigen wir gleich hier: 


Es ist geradezu dumm-dreist, wenn Politik, Ökonomen und die Journaille Spanien für gerettet und "auf dem richtigen Weg" erklären. Die Spanier selbst erleben das Gegenteil und demonstrieren deshalb täglich gegen die irrsinnige Krisenpolitik. 


Diffamiert als "Russlandversteher"
(sueddeutsche.de) Wie kann der Versuch falsch sein, Russlands Motive in der Ukraine-Krise zu berücksichtigen? Wer den Konflikt verstehen will, muss zurückschauen bis in die Zeit von Boris Jelzin, als die EU ihre große Chance in Russland verspielte. Die heutige Selbstgefälligkeit der Politik des Westens ist deshalb ärgerlich und gefährlich. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Ein sehr guter Beitrag, wie wir finden. Wer immer noch mit Informationslücken zu den Hintergründen der Osteuropa-Krise kämpft, der erhält mit diesem Beitrag die Gelegenheit, einige endgültig zu schließen. 

Die Bewertung der Krise bleibt extrem, wie der Beitrag "Strategisch falsches Verständnis" der SZ zeigt: "Russlands Annexion der Krim hat gezeigt, dass sich Präsident Putin für die Rolle des Blut-und-Boden-Präsidenten entschieden hat. Doch wie sieht eine angemessene politische Reaktion des Westens auf dieses Verhalten aus? Eines steht fest: Die Demutsbezeugungen der Industrie in Richtung Moskau sind beschämend." Mehr hier. Zum Schluss schwingt der Autor die politisch-moralische Keule: "Europa lebt dieses föderale Modell, die hoch entwickelte EU ist ein föderaler Staatenbund, der stets um das rechte Maß an Zuständigkeiten und Autonomien seiner Regionen ringt - ohne dabei die Truppen marschieren zu lassen. Europa und die USA müssen Putin diese Erwartungshaltung klarmachen. Ein modernes politisches Modell für die Ukraine kommt auch Russlands Interessen entgegen - für die Annektierung der Krim gibt es darin keinen Platz." Und geht voll daneben. 

Für in diesem Zusammenhang aufschlussreich, halten wir den Beitrag "Stärkt Wladimir Putin die Eurozone?" von Jean Pisani-Ferry für PROJECT SYNDICATE. Der Autor gibt einen hintergründigen Eindruck von der mangelnden Solidarität innerhalb der Eurozone und Europas. Und lässt die Antwort auf die in der Überschrift gestellte Frage weitgehend offen. Mehr hier.

Noch einen Beitrag aus den USA, von ALTERNET: "Why the US Turned Vladimir Putin into a Villain". Die Einleitung fällt knapp, aber treffend aus: "If you don't play ball with the West, they'll turn you into a villain in no time flat." Mehr hier. Lesen. 

Heiner Flassbeck meldet sich zur westlichen Wirtschaftshilfe für die Region zu Wort und titelt folgerichtig: "Ukraine: Achtung, es kommt genau die falsche Hilfe". Er schreibt u. a.: "Schon vor einigen Wochen haben wir davor gewarnt, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) die Ukraine-Hilfe zu überlassen. Aber es sieht so aus, als ob der Westen in seiner Verblendung genau das tun wird. Ein  'Austeritätsprogramm' kündigt der amtierende Ministerpräsident laut Medienberichten an. Das klingt schon so, dass man die wirtschaftlichen und politischen Ergebnisse ohne weiteres vorhersagen kann. Südeuropa lässt grüßen." Mehr hier. Eine anschauliche Grafik haben wir auch dazu:

Quelle: maskenfall.de

USA: Unternehmensgewinne in Q4 auf Allzeithoch
(querschuesse.de) Das Bureau of Economic Analysis berichtete mit der dritten Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt der USA für Q4 2013 auch die Daten zu den Unternehmensgewinnen (Corporate Profits by Industry). Zuletzt in Q4 2013 stieg das reale BIP mit einer annualisierten Rate (auf das Jahr hochgerechnet) von saisonbereinigten +2,6%, nach noch +4,1% in Q3 2013. Nach herkömmlicher europäischer Lesart entsprach das Wachstum in Q4 2013 einem saisonbereinigtem Wachstum von +0,65% zum Vorquartal. Die US-Unternehmensgewinne lieferten hierbei einen Rekordbeitrag, ebenso die Gewinne, welche nur der Finanzsektor generierte. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Den überlassen wir Steffen Bogs mit seinem Fazit: "Diese Daten präsentieren primär eine Voodoo-Ökonomie, in Teilen abseits realwirtschaftlich erbrachter Leistungen der US-Volkswirtschaft und implizit der Tatsache, dass gut 90% der Bevölkerung nicht an dem ausgewiesenen Wachstum der Gewinne und der Vermögenswerte partizipieren." Zwei seiner hervorragenden Charts zeigen wir schon hier:




Dieser Beitrag von LIBERTY BLITZKRIEG beschäftigt sich mit den Folgen der von Steffen Bogs beschriebenen Entwicklung: "Where Does the Real Problem Reside? Two Charts Showing the 0.01% vs. the 1%". Michael Krieger schreibt dazu einleitend: "While I always supported the overall message and energy that encompassed the Occupy Wall Street movement, I never backed the slogan of the 1% vs. the 99%. From my own personal experience, it is entirely clear that the actual problem is a far smaller group within the 1%, the 0.1% or the 0.01% (although I recognize “We Are the 99.9%” isn’t catchy). (...) Thanks to The Atlantic, we now have two charts that show what I have been writing about for many years now. It is not the 1% that is the problem, it’s actually a much smaller slice within that group that is thieving and pillaging at will from the rest of American society." 





Mehr hier. Direkt zu dem zitierten Beitrag von THE ATLANTIC geht es hier.

Ergänzend dazu noch ein Beitrag von ALTERNET: "The United States Is Cruel, Inhuman and Degrading to the Poor, U.N. Report Charges": "The UN Human Rights Committee says the U.S. should stop criminalizing homeless people for being homeless." Mehr hier

Wir möchten noch eine vielsagende Grafik beisteuern, die wir kürzlich bei ZERO HEDGE entdeckt haben. Sie zeigt die jährlichen Militärausgaben der USA im Vergleich zu den nächstplatzierten Ländern: 

   

Chaotischer als bei den Muppets: Fed-Kapriolen unter Janet Yellen 
(blog.markusgaertner.com) Sie residiert über eine Bilanz, die so groß ist wie das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands. Die Märkte starren auf jedes Wort, das sie spricht. Und die QE-Eskapaden ihres Vorgängers Ben Bernanke haben die Finanzmärkte der Welt immer wieder durcheinander gewirbelt. Mindestens jeder zweite Dollar im Umlauf auf diesem Planeten ist schwer gedopt. Angesichts der brisanten und wichtigen Stellung, die die US-Notenbank genießt, ist es zunehmend skuril, wie ihre Chefs auftreten. Mehr...

Kommentar: Der Autor kritisiert heftig die Notenbank-Chefin. Aus seiner Richtung sicherlich berechtigt. Die Finanzindustrie sieht die Sache sicherlich anders. In deren Augen macht Yellen für den Anfang ihre Sache ganz passabel. Sie macht da weiter, wo Bernanke aufgehört hat; ohne aber die Interessen der Eigner der US-Notenbank zu vernachlässigen. 


Double Data Whammy For Japan As PMI Tumbles & Industrial Production Misses By Most Since Abenomics 
(zerohedge.com) "It's always darkest before the dawn," we are sure will be the next idiotic (and wholly unsupported) bullshit line from various Japanese leaders about yet another round of disastrous Japanese data. Aside from June 2013, this is the biggest monthly drop in Industrial Production since the Tsunami - and biggest miss since Abenomics began. Good news right? More stimulus right? Not with inflation surging thanks to the collapsed currency. But wait, there's more 'great' news, Markit PMI just had its biggest 2-month drop in 20 months and is at its lowest in 6 months. For now, JPY is confused (and so is the Nikkei) but US futures aren't, they are rallying; because, well - why not, the casino is still open for now."



Is it any wonder the Japanese are increasingly scrambling to prepare for the failure of Abenomics and are buying gold in size... that and the pending rise in Japan's consumption tax for gold from 5% to 8% (a retail consumption tax that Japan imposes unlike most countries)... Read more...

Kommentar/Ergänzung: Nouriel Roubini lobt in dem oben zitierten Beitrag (hier) Japans Finanz- und Wirtschaftspolitik: "In Japan haben die ersten beiden 'Pfeile' der Wirtschaftsstrategie von Ministerpräsident Shinzo Abe – geldpolitische Lockerung und expansive Fiskalpolitik – das Wachstum angekurbelt und die Deflation gestoppt. Jetzt könnte der dritte Pfeil der 'Abenomics' – Strukturreformen – zusammen mit dem Beginn einer langfristigen Haushaltskonsolidierung zur Schuldenstabilisierung führen (wenngleich die wirtschaftlichen Auswirkungen der bevorstehenden Erhöhung der Konsumsteuer ungewiss sind)." Wir hegen allergrößte Zweifel, rechnen eigentlich mit einem Misserfolg. 

ACTING MAN titelt gerade: "‘Abe Bliss’ or Getting Poorer and Liking It". Die Einleitung: "No-one can accuse the Japanese of not having done everything the Keynesian playbook said they should do, and in spades. Today, the government is burdened with the by far biggest debt of any industrialized nation and the central bank is printing money with gay abandon, while threatening to do even more of the same if it somehow fails to impoverish Japanese wage slaves by saddling them with rising consumer goods prices. Well, the verdict so far must be that at least in this latter respect, the latest campaign dubbed 'Abenomics' has already been quite a smashing success. Of course, 'Abenomics' is the same warmed over inflationism that has been tried since the times of John Law. It can, for a while, create an illusion of growing prosperity, but in order to realize that printing money and pumping water from one end of the pool into the other (=deficit spending) cannot possibly create one iota of wealth, one only needs a tiny modicum of common sense. This in turn proves beyond a shadow of doubt that our monetary and economic affairs are run by what Bill Bonner referred to as 'high IQ morons'. In Japan an especially virulent strain of same has infested the policy making landscape." Mehr hier.