Sonntag, 13. April 2014

Standpunkt 912 - Nachrichten-Ticker, 07. & 08.04.


Regelmäßig stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir bemühen uns darum, ausgewogen zu sein. Gegensätzliche Meinungen bekommen bei uns eine Chance... 

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich.  

Für "Neuankömmlinge" und "Auffrischer" haben wir hier und hier wichtige Blog-Beiträge aus der Vergangenheit zusammengestellt. Die "Gastbeiträge" gibt es hier.


Unser Dauer-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht"
Es ist mittlerweile schon mehr als ein Jahr her, dass wir ein Update zu diesem wichtigen Thema hier für unsere LeserInnen zur Verfügung gestellt haben. In wenigen Tagen ist das Update fertig! Wir machen Fortschritte, gerade sind wir auf die Zielgerade eingebogen. Das neue Dossier ist so aktuell wie möglich und so vollständig wie nötig, außerdem leicht verständlich geschrieben (hoffen wir jedenfalls). Eigentlich ist es mehr als nur ein Update. Es platzt aus allen Nähten: Wir haben ausgiebig recherchiert und reingepackt, was irgendwie reingeht. Gefühlt wird es ein "Jahrhundert-Werk". Wir erwarten mehr als 80 Seiten. Zu viel für diesen Blog. Deshalb gibt es eine Änderung: Das Thema bekommt eine eigene Website, die wir parallel zum Dossier vorbereiten. 

Vor der Europa-Wahl im Mai werden "unsere" Regierungspolitiker den Ball flach halten. Zu groß ist die Angst vor den europafeindlichen Gruppierungen. Es bleibt also ein bisschen Zeit, um sich gründlich mit dem Update zu beschäftigen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Die sind dringend geboten, dass werden wir beweisen. 

Aus dem Inhalt: 
  • Wir besprechen die Krisenherde in Europa, den USA, China und Japan. 
  • Wir informieren über die Geschichte der Finanzkrise, die sich nicht nur in wenigen Jahren entwickelt hat. 
  • Wir beschreiben die weitere Entwicklung dieser Krisen. 
  • Wir stellen das europäische Land vor, in dem seit November 2012 eine Bankeninsolvenzordnung in Kraft ist, mit der es die Enteignung seiner Sparer und Steuerzahler regelt. 
  • Wir erläutern ausführlich, warum die Krise in Europa nicht gelöst wird - ebenso alle anderen Krisen in der Welt. 
  • Wir stellen sehr detailliert die einzelnen Vorschläge der Boston Consulting Group, des DIW in Berlin und des IWF für eine einmalige Vermögensabgabe vor. 
  • Wir erklären, warum keiner dieser Ratschläge ausreicht, um die gewünschten Effekte zu erzielen. 
  • Wir beleuchten das "Zypern-Modell" und seine Auswirkungen.
  • Wir berichten darüber, wie Sparer und Gläubiger bei der Not-Verstaatlichung einer Bank über Nacht enteignet wurden - im Herzen der Eurozone, nicht an der Peripherie. 
Natürlich kümmern wir uns intensiv um die zahllosen staatlichen Werkzeuge der Enteignung, beschreiben ihre Geschichte und ihre modernen Nachfolger, klären auf über deren Wirkung, erklären ihre geradezu zwanghafte Notwendigkeit. 
Da ist für jeden etwas dabei. Das Warten lohnt sich! 

Täglich erreichen uns noch Anregungen zu diesem Thema, die wir so weit wie möglich berücksichtigt haben. Dafür bedanken wir uns auf diesem Weg ausdrücklich. Gleichzeitig bitten aber auch um Verständnis dafür, dass wir neue Vorschläge, die ab sofort bei uns eingehen, nicht mehr verarbeiten können. Wir stoßen an unsere Grenze und das Dossier soll endlich fertig werden.  
  

Tagesthemen: In eigener SacheUS-Notenbank im Casino Kapitalismus-Alternativen? – Währungspolitik in der Diskussion – Landraub mit Hilfe der Weltbank Austeritätspolitik und die Folgen – Lobby-Unwesen – Vermögensverteilung in Deutschland – Deflation? Lowflation! – Griechenland (2 Beiträge) – Spanien: Mafia-Staat? Mohamed A. El-Erian zur wirtschaftlichen Erholung in Europa –Osteuropa-Krise (7 Beiträge) – USA: Pseudo-Aufschwung, Armut  


In eigener Sache 
Rechtzeitig zur nächsten "Entwicklungsstufe" rund um die Lösung der (Bank-)Schuldenkrise mit Hilfe der Sparer/Steuerzahler/Bürger haben wir uns verstärkt.  Deshalb bieten wir wieder eine persönliche Beratung an, um sich durch geeignete Maßnahmen gegen die vielen Formen der Financial Repression und der Enteignung abzusichern. Kurz - die Ersparnisse/Zukunftsvorsorge krisenfest zu machen. Wir betonen an dieser Stelle ausdrücklich: Diese Beratung ist kostenpflichtig - wir berechnen eine einmalige, pauschale Aufwandsentschädigung.  Aus diesem Grund erwarten wir nur ernsthafte Anfragen von Interessenten.

Ausführliches Briefing vorausgesetzt, erstellen wir in jedem Fall eine individuelle Analyse und detaillierte Vorschläge zur Krisensicherung. Zur optimalen Absicherung verfolgen wir ein eigenes Konzept, das wir bei dieser Gelegenheit ausführlich vorstellen. Für Einzelheiten schicken Sie uns eine E-mail


Welcome To The Casino
(zerohedge.com) Fundamentals are always important over the long term. That said, it has become quite clear that company financials are not what’s moving this market. As you’ll see in the following chart, QE has been boosting the S&P 500 since 2009. 



If fundamentals mattered then the words and decisions of central bankers wouldn’t be the most important headlines. We’ve all seen the charts that compare the S&P 500 and the fed’s balance sheet. Since 2009, the correlation is almost perfect



QE and zero interest rate policies are forcing people to chase for yield. It’s completely unfair to repress interest rates because it punishes savers. Right now, it’s expensive to hold cash because of inflation and low interest rates. By holding down rates, the fed is masking the risk of financial assets. People who would otherwise keep their money in a savings account are buying high yield bonds and stocks because they want to maintain their purchasing power. The following chart shows that the spread between high yield bonds and treasuries has been in decline since the financial crisis. This is a result of a high demand for income generating assets. (...)  Real median household income has been in decline since the late 90s. In contrast, stock prices have rallied dramatically since the financial crisis in 07-08. 



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Kommentar: Eine lesenswerte Analyse. Sie zeigt einmal mehr den Schwindel hinter der Geldpolitik der US-Notenbank.


In Each Other We Trust: Coining Alternatives To Capitalism
(popularresistance.org) Beyond God and state, it’s money that rules. Can we still imagine alternatives? And what role will recent innovations like Bitcoin play in the struggle? Read more...

Kommentar:  Nachdenkfutter...


A New World Tax Regime
(thenewamerican.com) To anyone who even casually monitors international agencies — such as the UN, the OECD, and the IMF — it will come as no surprise that those agencies have long wanted stable sources of funding that they could count on, rather than relying on handouts from governments around the world. But it would likely come as a surprise to most that we will likely see the initial operation of a world tax regime to fund international entities by 2015.
The Organization for Economic Cooperation and Development (OECD) — a 34-member (presently) international economic organization that works to influence world financial operations — openly announced plans to advance the longtime socialist-backed dream of a planetary taxation regime. The plans call for legitimate governments and dictatorships worldwide to share all private financial data on citizens. It is all openly inspired by, and modeled on, Obama’s Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA) aimed at coercing banks and governments around the world into reporting all accounts and assets held by "U.S. persons" to the IRS. (Click here to see related FATCA article.)  And that, experts say, in conjunction with other related machinations, such as an emerging plan to force businesses to pay equally high corporate taxes in all jurisdictions of the world rather than setting up shop in lower-tax nations, will lay the foundation upon which to build a "World Tax Organization." Read more...


Kommentar: Da braut sich was zusammen. Dieser Beitrag bietet unseren LeserInnen Gelegenheit, sich mit einem Thema näher zu beschäftigen, das bisher in der Mitte Europas sicherlich noch nicht angekommen ist. 


Are Countries Better Off with Their Own Monetary Regimes?
(blogs.piie.com) The continuing economic and financial challenges facing members of the euro area, combined with more recent pressures on some emerging market and developing countries, raise a familiar question. What is the best monetary regime for countries facing such stresses? The answer is that no monetary regime is best for all countries, at all times, in all circumstances, including times of stress. The more rigid the monetary regime a country chooses - for example, involving a hard peg or (in the extreme) participation in a monetary area - the greater the importance of finding the right macroeconomic policy tools to achieve economic and financial stability. But a full toolbox does not guarantee policy success. Read more...

Kommentar: Eine Analyse für unsere tiefschürfenden LeserInnen, die sich einfach nicht mit den inhaltsleeren Sprechblasen der sogenannten Experten zufrieden geben wollen. 


World Bank Accused Of Destroying Small Farms for Land Grabs 
(popularresistance.org) Today, the Oakland Institute and /The Rules, along with other NGOs, farmer and consumer organizations from around the world launch a campaign, Our Land Our Business, to hold the World Bank accountable for its role in the rampant theft of land and resources from some of the world’s poorest people–farmers, pastoralists, and indigenous communities, many of whom are essential food producers for the entire planet.
"The World Bank is facilitating land grabs and sowing poverty by putting the interests of foreign investors before those of locals," said Anuradha Mittal, Executive Director of the Oakland Institute.
"Smallholder farmers and herders are currently feeding 80 percent of the developing world. Casting them aside in favor of industrial farming corporations from the West betrays the World Bank’s reckless and short termapproach to development," said Alnoor Ladha, Executive Director of /The Rules. 
The Bank’s "Doing Business" rankings, which score countries according to how Washington officials perceive the "ease of doing business" there, have caused many developing-country leaders to deregulate their economies in hopes of attracting foreign investment. But what the World Bank considers beneficial for foreign business is very often the exact opposite for existing farmers and herders. Read more...

Kommentar: Wir beobachten auch die Welt jenseits von Finanzkrise und der Krise in Europa. Wichtige Themen stellen wir vor. Dieser Beitrag beschreibt eine ganz andere Krise: Das weit verbreitete Land Grabbing. Offenbar mit massiver Unterstützung durch die Weltbank

Wer sich mit Land Grabbing näher beschäftigen möchte, dem empfehlen wir das Oxfam Briefing Paper "LAND AND POWER - The growing scandal surrounding the new wave of investments in land" (hier). Eine Zusammenfassung steht hier. Eine animierte Einführung in das Thema Landraub gibt es hier

Quelle: popularresistance.org


IMF Demands For Austerity Make Debt-Based Economy Worse
(popularresistance,org) Loans from the International Monetary Fund (IMF) largely come with policy change conditions attached – conditions that the IMF has played a significant role in developing. Criticisms of the excessive burden and politically sensitive nature of these conditions led to significant reviews at the IMF and the introduction of some conditionality-free facilities, although these are limited in scope. The IMF claims to have limited its conditions to critical reforms agreed by recipient governments. However, the worrying findings of this research suggest that the IMF is going backwards – increasing the number of structural conditions that mandate policy changes per loan, and remaining heavily engaged in highly sensitive and political policy areas. Read more...

Kommentar: Der Beitrag stellt eine aufschlussreiche Studie des EUROPEAN NETWORK ON DEBT AND DEVELOPMENT (Eurodad) vor, die gerade erst erschienen ist: "Conditionally yours - An analysis of the policy conditions attached to IMF loans". Aus der Zusammenfassung: "Loans from the International Monetary Fund (IMF) largely come with policy change conditions attached – conditions that the IMF has played a significant role in developing. Criticisms of the excessive burden and politically sensitive nature of these conditions led to significant reviews at the IMF and the introduction of some conditionality-free facilities, although these are limited in scope. The IMF claims to have limited its conditions to critical reforms agreed by recipient governments. However, the worrying findings of this research suggest that the IMF is going backwards – increasing the number of structural conditions that mandate policy changes per loan, and remaining heavily engaged in highly sensitive and political policy areas." Mehr hier.  

Quelle: popularresistance.org

Nationale Wirtschaftslobbys behindern europäischen Fortschritt
(theeuropean.eu) Europa hat drei tiefgreifende ökonomische Strukturprobleme: Die Polarisierung des Standortwettbewerbs, die Unfähigkeit zur Restrukturierung der Finanzwirtschaft und der Unwille, die Energiewende voranzutreiben. Die deutsche Exportindustrie, der britische Finanzsektor und die französischen Energiekonzerne torpedieren derlei Reformvorhaben. Diesen nationalen Interessen kann nur mit europäischen Lösungen entgegengetreten werden. Die aktuelle wirtschaftliche Misere in Europa ist ein politisches Desaster, weil sie einer falschen Antwort auf die Krise geschuldet und somit selbst verschuldet ist. Besonders pikant ist der Umstand, dass das konjunkturelle Tief mit einer europaweiten öffentlichen Investitionsoffensive verhältnismäßig einfach in den Griff zu bekommen wäre. Doch abseits dieser akuten konjunkturellen Probleme gibt es strukturelle ökonomische Herausforderungen in Europa, die tiefer reichen. Probleme, die nicht mit einem
großen Konjunkturpaket zu lösen sind, sondern nur mit der Restrukturierung ganzer Wirtschaftsbereiche. Probleme, deren Lösungen vermeintliche nationale Interessen von großen Mitgliedstaaten tangieren. Probleme, deren Lösung an den mächtigsten Lobbys Europas scheitern: der deutschen Exportlobby, der britischen Finanzlobby und der französischen Energielobby. Mehr...


Kommentar: Was dieser Beitrag schreibt ist nicht wirklich neu. Vorteilhaft ist aber seine übersichtliche Darstellung. Klar auch das Fazit: "Leider haben die drei Lobbys ihre Wirtschaftssektoren in der öffentlichen Wahrnehmung ihrer jeweiligen Ländern bereits zum Nationalheiligtum erheben lassen. Sie werden von der Politik geschützt und als Mythen beschworen. Die drei wichtigsten strukturellen ökonomischen Fragen unserer Zeit bleiben dadurch auf der Strecke. Die einzige Chance besteht wohl in der Herausbildung einer europäischen Autorität, der diese nationalen Interessen untergeordnet werden."  

Den Erfolg der deutschen Exportlobby manifestiert diese Grafik aus dem Beitrag: 




Sieben Wege zu einer Korrektur der Vermögensverteilung in Deutschland
(gegenblende.de) Deutschlands Einkommens- und Vermögensverteilung hat sich in den letzten zwanzig Jahren systematisch verschlechtert. Die untersten zwanzig Prozent der Einkommensbezieher bestehen aus Rentnern, Minijobbern und Beschäftigten, die trotz Vollzeitarbeit unter der Armutsgrenze leben. Der Armut am untersten Einkommensende steht ein zunehmender Reichtum der obersten zehn Prozent gegenüber, dem politisch noch nachgeholfen wurde mit Steuererleichterungen, Möglichkeiten der Steuerumgehung und -hinterziehung, der Abschaffung der Vermögensteuer im Jahr 1997 und einer geringen Erbschaftssteuer. So konnten die Reichen nicht nur höhere Einkommen erzielen, sondern auch immer mehr Vermögen anhäufen. Dadurch hat sich die soziale Ungleichheit noch weiter verschärft. Zugleich haben die Steuersenkungen der letzten 14 Jahre die Staatsfinanzen sehr stark strapaziert. Ein weiteres Auseinanderklaffen der Vermögensverteilung wäre sowohl sozial als auch wirtschaftlich äußerst bedenklich. Eine Korrektur der Vermögensverteilung ist daher dringend nötig. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Eines unserer Dauer-Themen. Weil wir darin eine der Ursachen für die verfehlte Krisenpolitik in Europa sehen. Das Erbe der rot-grünen Koalition unter Gerhard Schröder, dem Anwalt der Wirtschaft in der ehemaligen Partei der Arbeit(nehm)er. Trotz reichlich Fürsprecher und vieler guter Ideen: die (Um-)Verteilung von unten nach oben wird erst aufhören, wenn unten nichts mehr zu holen ist. Die Finanzkrise und ihre Folgen bieten die ideale Basis für das finale Endspiel der "Reichen und Schönen" gegen den Rest. Für alle, die sich ihr Gehirn noch nicht von der Propaganda der Medien vernebeln lassen, sind Beiträge wie dieser aber lebenswichtig. Sie schützen vor der um sich greifenden (medialen) Verdummung und helfen bei der eigenen Meinungsbildung. Die folgende Grafik stammt aus dem Beitrag:




Eines der erfolgreichen Werkzeuge der Umverteilung ist Hartz IV, wie der Beitrag "Lohnentwicklung ab 1970 – Teil 1: Seit Hartz IV bricht die Ausbeutungsrate Rekorde"  bei MASKENFALL leicht verständlich beschreibt. Die folgende Grafik aus der Analyse macht die Entwicklung augenfällig:



Die Erklärung: "Die Löhne (rote Kurve) steigen in den 70ern im Einklang mit der Produktivität (schwarze Kurve) an, was man auch als verteilungsneutrale Entwicklung bezeichnet. Während  der 2. Ölkrise (1979/80) kommt es kurzzeitig zur Verlangsamung der Produktivitätsentwicklung und die Löhne stagnieren aufgrund der verschlechterten Verhandlungsposition der Arbeitnehmer (starker Anstieg der Arbeitslosigkeit) sogar innerhalb der gesamten 1. Hälfte der Dekade. In der 2. Hälfte der 80er erholt sich das Lohnniveau wieder und die Produktivitätsentwicklung nimmt wieder Fahrt auf wie in den 70ern. Nach der Wende beginnen die Kurven bei einem neuen durchschnittlich Lohn- und Produktivitätsniveau Gesamtdeutschlands. Während der Konsolidierungsphase der neuen BRD stagniert die Produktivitätsentwicklung und das Lohnnivau steigt, wenn auch deutlich weniger als noch in den 70ern und 80ern. Ab 1995 legt die Produktivität wieder deutlich zu und nimmt danach bis heute etwas geringer, aber kontinuierlich und stärker zu als die Lohnsteigerungen. Als die Löhne von 2003 – 2008 im Zuge der Agenda 2010 zum ersten Mal in der Geschichte der BRD spürbar abfallen,  entwickeln sich Löhne und Produktivität stark  scherenartig auseinander.  Die darauffolgende leichte Erholung der Löhne kann diesen Trend   zwar etwas verringern, ist aber nicht annäherungsweise stark genug, um die Schere – auch nicht in naher Zukunft – wieder zu schließen." Mehr hier.


Peter Schiff: Meet "Lowflation" - Deflation's Scary Pal 
(zerohedge.com) In recent years a good part of the monetary debate has become a simple war of words, with much of the conflict focused on the definition for the word "inflation." Whereas economists up until the 1960's or 1970's mostly defined inflation as an expansion of the money supply, the vast majority now see it as simply rising prices. Since then the "experts" have gone further and devised variations on the word "inflation" (such as "deflation," "disinflation," and "stagflation"). And while past central banking policy usually focused on "inflation fighting," now bankers talk about "inflation ceilings" and more recently "inflation targets".  The latest front in this campaign came this week when Bloomberg News unveiled a brand new word: "lowflation" which it defines as a situation where prices are rising, but not fast enough to offer the economic benefits that are apparently delivered by higher inflation. Although the article was printed on April Fool's Day, sadly I do not believe it was meant as a joke.
Up until now, the inflation advocates have focused their arguments almost exclusively on the apparent dangers of "deflation," which they define as falling prices. Despite reams of evidence that show how an economy can thrive when prices fall, there is now a nearly universal belief that deflation is an economic poison that works its mischief by convincing consumers to delay purchases. For example, in a scenario of 1% deflation, a consumer who wants a $1,000 refrigerator will postpone her purchase if she expects it will cost only $990 in a year. Presumably she will just make do with her old fridge, or simply refrain from buying perishable items for a year to lock in that $10 savings. If she expects the cost of the refrigerator to decline another 1% in the following year, the purchase will be again put off. If deflation persists indefinitely they argue that she will put off the purchase indefinitely, perhaps living exclusively on dried foods while waiting for refrigerator prices to hit zero.
Economists extrapolate this to conclude that deflation will destroy aggregate demand and force the economy into recession. Despite the absurdity of this argument (people actually tend to buy more when prices fall), at least there is a phantom bogeyman for which to conjure phony terror. Low inflation (below 2%) is even harder to demonize. Few have argued that it has the same demand killing dynamics as deflation, but many say that it should be avoided simply because it is too close to deflation. Given their feeling that even a brief bout of minor deflation could lead to a catastrophic negative spiral, they argue for a prudent buffer of 2% inflation or more. But the writer of the Bloomberg piece, the London-based Simon Kennedy, quotes people in high positions in the financial establishment who offer new arguments as to why "lowflation" (as he calls it) is a "threat" in and of itself. And although the article was primarily concerned with Europe, you can be sure that these arguments will be applied soon to the situation in the United States. Read more...


Kommentar: Im deutschsprachigen Europa findet diese Entwicklung entweder nur eine sehr stiefmütterliche Beachtung, oder wird gleich ganz ignoriert. Wir möchten unseren LeserInnen die Gelegenheit geben, sich eine eigene Meinung zu diesem, wie wir finden, brisanten Thema zu bilden. Deshalb verweisen wir an dieser Stelle so gut es geht auf Beiträge, die sich damit beschäftigen. 

Peter Schiff ist ein US-Ökonom, der zu Hause einen guten Ruf genießt. Er gehörte zu den wenigen Experten, die die Finanzkrise in den USA 2007 vorhergesagt haben. 


Griechenland: Polizei ist Staat im Staat 
(griechenland-blog.gr) Ein vernichtender Bericht der AI über die Polizei in Griechenland stellt Straflosigkeit, übertriebene Gewaltanwendung und enge Verbindungen zur Chrysi Avgi fest.
Straffreiheit,  übertriebene  Gewaltanwendung und Verbindungen zu der  rechtsradikalen Chrysi Avgi geißeln die griechische Polizei (ELAS) laut einem Bericht der Amnesty International (AI) mit   dem   Titel   “Staat   im   Staat: Misshandlungs-   und  Straffreiheits-Kultur   bei   der   griechischen Polizei“. Mehr...


Kommentar/Ergänzung: Wir haben wieder üble Neuigkeiten aus dem "Feldversuchslabor" der europäischen Krisenmanager. Den Report von Amnesty International, "A law unto themselves: a culture of abuse and impunity in the greek police" gibt es hier. Bei dieser Gelegenheit haben wir noch einen anderen Bericht von AI entdeckt, der bereits 2012 erschienen ist: "Police Violence In Greece - not just 'isolated incidents'" (hier). 

Anderswo bleibt diese Entwicklung nicht unbeachtet. Ergänzend dazu noch einmal der GRIECHENLAND-BLOG: "Explosion rassistischer Gewalt in Griechenland 2013". In der Einleitung heisst es: "Das Komitee für Menschenrechte spricht von einer Explosion der rassistischen Gewalt in Griechenland und bei den Sicherheitskräften herrschenden Kultur der Straflosigkeit." Mehr hier


Another Day, Another Political Corruption Scandal In Spain’s ‘Mafia State’
(nakedcapitalism.com) Political corruption has become synonymous with political leadership in Spain. After 16 long months of the Bárcenas affair, it is common knowledge that senior members of the current governing party operated a highly lucrative political slush fund for well over 20 years.
Everyone also knows that no matter what shady backroom shenanigans their senior political representatives get up to, they will pay no price. All crime, no punishment - that’s the new modus operandi at the top of Spain’s political establishment. As if to drill this point home, the country was treated this week to a spectacle of political hubris and impunity so farcical and obscene that it leaves no doubt in one’s mind: Spain is now run by a mafia state! 

By Don Quijones, a freelance writer and translator based in Barcelona, Spain. Read more...

Kommentar: So what... Spanien wird gebraucht, als neues Vorbild in Europa. Das ist die Fassade. Alles andere spielt keine Rolle. Jedenfalls nicht bei den Krisenmanagern.


Mohamed A. El-Erian: Festigung der europäischen Erholung 
(project-syndicate.org)  Bei meinem derzeitigen Besuch in Europa habe ich ein Gefühl der Ermutigung empfunden angesichts der Hoffnung und des zunehmenden Gefühls wirtschaftlicher und finanzieller Ruhe, das sich in diesem Frühjahr eingestellt hat. Angesichts deutlich schrumpfender Risikoaufschläge wurde die Finanzkrise der Region an ihren Platz in den Geschichtsbüchern verwiesen, und die Region weckt einmal mehr das Interesse ausländischer Investoren. Auch das Verbrauchervertrauen erholt sich, und die Unternehmen planen erneut für eine, wenn auch vorsichtige, Expansion. Das Wirtschaftswachstum hat sich erholt, und die Arbeitslosigkeit ist zwar nach wie vor alarmierend hoch, aber sie nimmt in den meisten Ländern nicht mehr zu.
Bemerkenswerterweise passiert all dies im Kontext einer bedeutenden geopolitischen Krise im Osten nach der, wie die Financial Times zu Recht feststellte, "ersten Annexion von Gebieten eines anderen europäischen Landes seit dem Zweiten Weltkrieg". Gleichermaßen verstörend ist, dass die russische Annexion der Krim mit verblüffender Leichtigkeit ablief – tatsächlich, so die Formulierung der FT, einfach "mit einem Federstrich". Und weder Westeuropa noch die USA können auch nur so tun, als böten sie dem russischen Handeln in der Ukraine nur annähernd militärisch Paroli.
Doch statt die wachsende Zuversicht und Gelassenheit zu stören, war die Krise in der Ukraine ein Katalysator für neuerliche politische Kooperation und Solidarität in Westeuropa. Sie hat zugleich engere Beziehungen zu den USA gefördert, und dies zu einer Zeit, in der den politischen Führern unweigerlich Gegenwind entgegenschlägt: nämlich beim Abschluss der historischen Verhandlungen über die geplante Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP), die auf eine mit einem gestärkten multilateralen System im Einklang stehende Stärkung der wirtschaftlichen Verbindungen abzielen.
Europa kann alle diese guten Wirtschafts- und Finanznachrichten dringend brauchen. Die Region ist gerade erst aus einer Rezession hervorgegangen, die die Existenzgrundlage vieler Menschen verheert hat. Noch immer sind viele zu viele Bürger in langfristiger Arbeitslosigkeit gefangen, während zugleich eine bedrückende Zahl junger Leute sich schwer tut, überhaupt eine Arbeit zu finden – irgendeine Arbeit.
Die anhaltende Erholung in der Region ist zugleich eine gute Nachricht für die Weltwirtschaft, die erst noch wieder zu einem Gleichgewicht finden muss und bislang noch nicht aus allen verfügbaren Wachstumszylindern feuert. Das Wachstum in den USA nimmt zwar zu, liegt jedoch nach wie vor unter seinem Potenzial und ist noch lange nicht hoch genug, um die früheren Ausfälle auszugleichen. Nach einem kurzen Feuerwerk ist das Wachstum in Japan ins Stottern geraten. Und in einer Reihe systemisch wichtiger Schwellenländer (darunter Brasilien, China und der Türkei) hat es sich verlangsamt, während deren Übergang zu neuen Wachstumsmodellen noch nicht abgeschlossen ist.
Doch Europas neuerliches Gefühl der Hoffnung und Zuversicht reicht – trotz der
ermutigenden Signale – zumindest derzeit noch nicht aus, um spürbare Wohlstandsgewinne für die jetzige und künftige Generationen hervorzurufen. Ein paar Dinge müssen recht schnell passieren – konkreter: im Verlaufe der nächsten Wochen und Monate –, wenn der Kontinent das Risiko einer neuerlichen längeren Phase unterdurchschnittlichen Wachstums und zusätzlicher asymmetrischer Finanzrisiken vermeiden will. Mehr...


Kommentar: Aufgrund der vielen von uns bisher schon vorgestellten und kommentierten Beiträge zur Krise in Europa, können unsere LeserInnen die Thesen von Mohamed A. El-Erian auf ihre Stichhaltigkeit bewerten. Uns fehlen bei seinen Vorschlägen praktische Lösungen zur Bankenkrise, der Ursache allen Übels. Erstaunlich finden wir auch seine Behauptungen zur Erholung des Verbrauchervertrauens, der zunehmenden Investitionsbereitschaft der Unternehmen und die Feststellung, Europa habe die Rezession verlassen. Wir glauben da schon eher, den Mann haben alle guten Geister verlassen. 


Für den heutigen Nachrichten-Ticker haben wir wieder eine Reihe lesenswerter Beiträge zur Krise in Osteuropa zusammengestellt: 

Europas Ukraine-Krisenpolitik gefährdet den Zusammenhalt der Europäischen Union 
(querschuesse.de) Seit Wochen, das heißt genauer gesagt seit den Morden auf dem Maidan und dem von den Protesten in Kiew erzwungenen politischen Umbruch in der Ukraine, dem die Abspaltung der Krim folgte, ist es der Übergangsregierung, den USA, der Europäischen Union und Russland nicht gelungen, die starken, ethnisch-kulturell bedingten Spannungen abzubauen und das Land in ein ruhigeres Fahrwasser zu steuern.
Im Gegenteil, die Spannungen wurden in unverantwortlicher Weise weiter geschürt und das ist in erster Linie nichts anderes als die logische Quittung für eine die Fakten ignorierende Diplomatie, deren Informationsbasis an Oberflächlichkeit kaum mehr zu überbieten ist. Mehr...


Kommentar: Wir mögen die Beiträge von SLE. Sie sind fundiert, verständlich geschrieben und deshalb bestens als Gedankenfutter geeignet. Wegen der immer noch äußerst einseitig westlich geprägten Meinungsmache in den deutschsprachigen Medien, verdient dieser Beitrag die ungeteilte Aufmerksamkeit unserer LeserInnen. 


Ukraine-Krise: Europa ist ein geopolitischer Zwerg 
(cicero.de)  Seit Beginn der Ukraine-Krise gibt sich die EU-Diplomatie aktiver und selbstbewusster denn je. Doch die Realität sieht anders aus. Europa ist mehr denn je von den USA abhängig. Selbst Deutschland ist in die Defensive geraten. Mehr...

Kommentar: Toller Beitrag, dessen Kernaussage in der Überschrift nicht nur in Bezug auf die Krise in Osteuropa Bestand hat.


"Res publica von Donezk" 
(heise-telepolis) Die prorussische oder Anti-Kiew-Bewegung in der Ostukraine imitiert den Euromaidan und die Krim - Die westliche Politik im Spiegel. Mehr...

Kommentar: Sehen wir als Ergänzung der beiden vorangegangenen Beiträge. Ebenso diesen Beitrag von GLOBAL RESEARCH: "It is not Russia that is Destabilising Ukraine. 'The West has been needlessly Whipping up Tension', Lavrov" (hier). Lavrov (englische Schreibweise) ist russischer Außenminister.


Krim: Kühle Ironie der Geschichte
(faz.net)  Russland hat völkerrechtliche Ansprüche der Ukraine verletzt. Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen. Wer am lautesten nach Sanktionen schreit, lenkt nur ab von der eigenen Blamage. Mehr...
Kommentar: Bisher ist die F.A.Z. in dieser Krise eher durch eine unkritische, pro-westliche Berichterstattung aufgefallen. Ihr Feuilleton macht endlich eine Ausnahme. Und den Beitrag bis zum Schluss lesenswert. 
 Für eine Annexion der Ost-Ukraine fehlt Putin das Geld
(focus.de) Pro-Russische Demonstranten, Soldaten ohne Hoheitsabzeichen, Forderungen nach Volksabstimmungen: Was derzeit in Donezk passiert, gleicht dem Vorgehen auf der Krim – doch nur auf den ersten Blick. Denn es gibt entscheidende Unterschiede zwischen der Ostukraine und der durch Russland annektierten Halbinsel. Mehr...

Kommentar: Was für ein Nonsens. Aktuell sieht es doch so aus, als dass die Ost-Ukraine Russland wie eine reife Frucht in den Schoß fallen wird. Diejenigen, die mehr Autonomie statt Annexion wollen, sollten sie denn in der Mehrzahl sein, werden von der gewaltbereiten Minderheit "handgreiflich überzeugt". Der Westen sieht diesem Treiben tatenlos zu. Seine Sanktionen sind bestenfalls großes Theater, mehr nicht. 


Ukraine-Krise: Vorbereitung auf den Ernstfall 
(heise-telepolis) Situation in Moskau, NATO-Lageführung und Kriegsplan GUARDIAN EAGLE.
Zunächst protestierten die ukrainischen Bürger auf dem Maidan-Platz gegen das diktatorische Regime, aber seit Ende Februar sind die Bürgerrechtler durch die "professionellen" Politiker marginalisiert worden. Nun reisen hochverdiente Regierungsvertreter in Regierungsjets um die Welt, um sich in 5-Sterne-Hotels mediengerecht als Krisenmanagement-Macher darzustellen. Währenddessen üben sich die Geheimdienstler in ihrer Rolle als "Herr der Lage". Im Hintergrund bereiten sich die Militärs auf beiden Seiten auf den "worst case" vor. Der Osteuropa-Kriegsplan der NATO für einen Krieg gegen Russland trägt den Codenamen GIANT EAGLE. Die Konflikte innerhalb der Ukraine haben sich innerhalb eines Monats zur vielleicht schwersten Krise in den NATO-Russland-Beziehungen seit der Nuklearkrise vom November 1983 ausgewachsen. Dennoch glauben die Politiker, sie könnten einen Krieg wieder einmal verhindern. Mehr...

Kommentar: Zugegeben, der Beitrag ist schwere Kost. Inhaltlich und gemessen am Umfang. 22 randvolle Seiten (ohne Anhang) wollen beackert sein. Wir finden aber, dass sich der Zeitaufwand lohnt. Jedenfalls für diejenigen unter unseren LeserInnen, die über einen maximalen Wissensstand verfügen möchten. Der Autor, Gerhard Piper, ist Mitarbeit des Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit (BITS). 


Mit der folgenden Karikatur über die Pläne des Westens möchten wir heute die Beiträge zur Krise in Osteuropa abschließen:
Quelle: cicero.de
      
98% Of All Consumer Credit In Past Year Was Student And Car Loans
(zerohedge.com) Same shit, different month. If last month total consumer credit increased by $13.8 billion, of which $14.0 billion went into student and car loans meaning consumers continued deleveraging on their credit card statements (some expectation for a recovery there), then February was even worse. The headline number was great: $16.5 billion, well above the $14.0 billion expected. The problem is that of this number well more than 100%, or $18.9 billion was once again slated for car purchases and paying down "student bills" (not really - as has been reported numerous times before Americans increasingly use student loans as a means to pay for everything else but tuition).
In other words, anyone suggesting that the "surge" in household lending is in any way remotely indicative of consumer hope in a recovery is i) an idiot or ii) clueless and won't even be bothered to read the fine print which once again suggests that the only credit Americans will take on is whatever comes implicitly free, and is certainly not meant to be repaid, courtesy of Uncle Sam. Unlike credit cards. 



And putting this in context, in the past 12 months, a record 98% of all credit - $162 billion - has gone into non-revolving debt, i.e., student and car loans. How much has been added to credit card balances? An absolutely meaningless $4 billion, or 2% of total. Shown below, the "consumer recovery" is the bar chart on the left.


Source, here.

Kommentar: Wir haben schon darüber berichtet, beispielsweise hier und hier. Trotzdem auch noch dieser Beitrag. Er macht nach unserer Ansicht den Irrsinn überdeutlich, der sich hinter dem offiziellen amerikanischen Wirtschaftswunder abspielt. Da ist nur heiße Luft. 


More Americans Go Hungry Than All But 2 European Nations
(zerohedge.com) Since 2007, when the financial crisis touched down across the world, the proportion of people going hungry in Europe has soared, according to the OECD. As Bloomberg's Niraj Shah notes, the number has doubled in Greece alone from 8.9% in 2007 to almost 18% currently unable to afford food. Across the European Union, the proportion of people going hungry ranges from 4.6% in Germany to over 30% in (ironically) Hungary. However, before one gloats at the weakness in Europe and the cleanest dirty shirt the US pretends to be, at 21.1% of Americans unable to afford food, only Hungary and Estonia are in worst shape... USA USA USA... 


Source, here

Kommentar: Bis heute scheitern die USA an der Krise. Die Supermacht leistet sich im Vergleich zur restlichen Welt einen gigantischen Verteidigungsetat, zahllose kleine und große Kriege in der Welt und die Entwicklung neuer Waffensysteme. Auf der anderen Seite herrschen Armut und Not auf viel zu hohem Niveau. 

Noch einmal den Vergleich der Verteidigungsausgaben in einer Grafik von ZERO HEDGE:



Natürlich ist es eine Schande, dass zwei Mitgliedsstaaten der EU noch schlechter dastehen. Dahinter verbirgt sich die Frage, wem der Beitritt dieser Länder in die EU eigentlich genutzt hat... Wir haben da einen Verdacht...