Freitag, 9. Mai 2014

Standpunkt 921 - Nachrichten-Ticker, 25. & 26.04.


Regelmäßig stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. Wir bemühen uns sehr darum, ausgewogen zu sein. 

Leider müssen wir mittlerweile häufig auf englischsprachige Beiträge zurückgreifen, die deutschsprachigen Medien lassen einfach zu viele Themen unbeachtet. Eine Übersetzung der englischen Texte können wir nicht bewerkstelligen. Dafür fehlt uns einfach die Zeit.

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich.  

Hinweis: Für "Neuankömmlinge" und "Auffrischer" haben wir hier und hier wichtige Blog-Beiträge aus der Vergangenheit zusammengestellt. Die "Gastbeiträge" gibt es hier.


Unser Dauer-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht" 
Leider können wir immer noch nicht unser neues Dossier zu diesem Thema vorstellen. Wir bedauern das sehr. Die persönlichen Beratungen haben jedoch oberste Priorität. Aus diesem Grund gilt nach wie vor unser letztes Update aus dem September 2012, das hier unseren  LeserInnen zur Verfügung gestellt haben. 

Das neue Dossier ist so aktuell wie möglich und so vollständig wie nötig, außerdem leicht verständlich geschrieben (hoffen wir jedenfalls). Es ist mehr als nur ein Update. Und platzt aus allen Nähten: Wir haben ausgiebig recherchiert und reingepackt, was irgendwie reingeht. Gefühlt wird es ein "Jahrhundert-Werk". Wir erwarten mehr als 80 Seiten. Zu viel für diesen Blog. Deshalb gibt es eine Änderung: Das Thema bekommt eine eigene Website, die wir parallel zum Dossier vorbereiten. 

Vor der Europa-Wahl im Mai werden "unsere" Regierungspolitiker den Ball flach halten. Zu groß ist die Angst vor den europafeindlichen Gruppierungen. Es bleibt also ein bisschen Zeit, um sich gründlich mit dem Dossier zu beschäftigen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Die sind dringend geboten, dass werden wir beweisen. 

Aus dem Inhalt: 
  • Wir besprechen die Krisenherde in Europa, den USA, China und Japan. 
  • Wir informieren über die Geschichte der Finanzkrise, die sich nicht nur in wenigen Jahren entwickelt hat. 
  • Wir beschreiben die weitere Entwicklung dieser Krisen. 
  • Wir stellen das europäische Land vor, in dem seit November 2012 eine Bankeninsolvenzordnung in Kraft ist, mit der es die Enteignung seiner Sparer und Steuerzahler regelt. 
  • Wir erläutern ausführlich, warum die Krise in Europa nicht gelöst wird - ebenso alle anderen Krisen in der Welt. 
  • Wir stellen sehr detailliert die einzelnen Vorschläge der Boston Consulting Group, des DIW in Berlin und des IWF für eine einmalige Vermögensabgabe vor. 
  • Wir erklären, warum keiner dieser Ratschläge ausreicht, um die gewünschten Effekte zu erzielen. 
  • Wir beleuchten das "Zypern-Modell" und seine Auswirkungen.
  • Wir berichten darüber, wie Sparer und Gläubiger bei der Not-Verstaatlichung einer Bank über Nacht enteignet wurden - im Herzen der Eurozone, nicht an der Peripherie. 
Natürlich kümmern wir uns intensiv um die zahlreichen staatlichen Werkzeuge der Enteignung, beschreiben ihre Geschichte und ihre modernen Nachfolger, klären auf über deren Wirkung, erklären ihre geradezu zwanghafte Notwendigkeit. Da ist für jeden etwas dabei. Das Warten lohnt sich! 


Tagesthemen: In eigener Sache – Großbanken: Sodom und Gomorrha? Hans-Werner Sinn erklärt die Krise – Portugal vs. Austeritätspolitik Griechenland (6 Beiträge) – Rechtspopulismus in Deutschland – Osteuropa-Krise (2 Beiträge) –  Zukunft des US-Dollar uam.  


In eigener Sache 
Wir haben uns verstärkt. Deshalb können wir wieder eine persönliche Beratung anbieten, um sich durch geeignete Maßnahmen gegen die vielen Formen der Financial Repression und der Enteignung abzusichern. Kurz - die Ersparnisse/Zukunftsvorsorge krisenfest zu machen. Wir betonen an dieser Stelle ausdrücklich: Diese Beratung ist kostenpflichtig - wir berechnen eine einmalige, pauschale Aufwandsentschädigung. Aus diesem Grund erwarten wir nur ernsthafte Anfragen von Interessenten.

Ausführliches Briefing vorausgesetzt, erstellen wir in jedem Fall eine individuelle Analyse und detaillierte Vorschläge zur Krisensicherung. Zur optimalen Absicherung verfolgen wir ein eigenes Konzept, das wir bei dieser Gelegenheit ausführlich vorstellen. Für Einzelheiten schicken Sie uns eine E-mail


Großbanken: Sodom und Gomorrha?
(fuw.ch)  "Die alte Welt des Banking ist mit dem Fanal des Untergangs von Lehman Brothers gestorben."
In der Grossbankbranche folgt anscheinend ein Skandal dem anderen. Zementierte Marktstrukturen und schädliche Anreizsysteme verhindern einen Neubeginn. Mehr...

Kommentar: Ein sehr informativer Beitrag, aber mit einem aus unserer Sicht äußerst denkwürdigen Fazit: "Das wohl effektivste Mittel, um die Banken in die neue Welt zu hieven, wäre die Macht des freien Marktes: mehr Wettbewerb von branchenfremden Neueinsteigern, die den Status quo angreifen. So gesehen dürfte keine neue Regulierung auch nur annähernd eine so transformative Wirkung entfalten, als wenn sich Unternehmen wie Google entschieden, ins Banking einzusteigen. Es wird – hoffentlich – nur eine Frage der Zeit sein." Uns fällt dazu das folgende Zitat ein: "Die Probleme, die es in der Welt gibt, sind nicht mit der gleichen Denkweise zu lösen, die sie erzeugt hat." Es stammt von Albert Einstein. Der sogenannte "freie Markt" war es doch, der die kriminellen Machenschaften der gesamten Finanzindustrie überhaupt erst zur vollen Blüte gebracht hat. Es ist nicht einsichtig, warum eine größere Zahl von Teilnehmern an diesem Spiel etwas ändert. Außerdem: In diesem Zusammenhang gerade auf Google als "weißen Ritter" zu hoffen halten wir für reichlich zynisch. Big brother is watching you: Das ist dann so, als würde man die Kontoauszüge direkt ins Weiße Haus schicken. 


Weiter in den Schuldensumpf
(fuw.ch) "Wie gefährlich, ja unhaltbar der Weg der Eurozone ist, zeigt ein Blick auf die USA."  
Die Rettungsarchitektur in der Eurozone schafft bloss für einige Jahre Ruhe – vor dem Sturm. Ein Kommentar von Hans-Werner Sinn. Mehr...

Kommentar: Ein typischer Sinn-Beitrag: Viel Kritik, aber keinen einzigen Lösungsvorschlag. Natürlich bleibt der deutsche "Nr. 1 Ökonom" Anhänger der längst gescheiterten, von Deutschland erzwungenen Austeritätspolitik in Europa. Deren Scheitern ist eine wesentliche Ursache des weiteren Schuldenanstiegs in den bisherigen Krisenstaaten. Normalsterbliche können das aus der folgenden Grafik durch den Vergleich von 2008 mit 2013 problemlos erkennen:

Quelle: wirtschaftlichefreiheit.de


Sinn ignoriert das einfach. Genauso die Tatsache, dass in den USA zwischen den Bundesstaaten ein Finanzausgleich stattfindet. Oder den Umstand, dass die US-Notenbank direkt eingreift, um die TBTF-Banken am Leben zu erhalten, während in Europa grundsätzlich zuerst die Staaten ran müssen. Da wundert es nicht, dass sein Vergleich mit Kalifornien, Illinois oder Minnesota kräftig hinkt: Alle drei Bundesstaaten sind nicht wegen hemmungsloser Ausgabenwut in Not geraten, sondern weil ihnen von den Banken mit kriminellen Machenschaften das Fell über die Ohren gezogen worden ist. Kein Wunder, die Rolle der Banken war für Hans-Werner Sinn noch nie ein Thema. Wir sind schon gespannt darauf, wie uns Sinn die Krise erklärt, wenn am Ende auch Deutschland davon bis ins Mark getroffen ist... 

Was Sinn treibt, wird mit einem Zitat des österreichischen Schauspielers und Kabarettisten Helmut Qualtinger sehr gut beschrieben: "Demagogen sind Leute, die in den Wind sprechen, den sie selbst gemacht haben."


"Neuer Eiserner Vorhang, der Nord- und Südeuropa trennt"
(heise-telepolis) Portugal: Proteste am 40.Jahrestag der Nelkenrevolution. Der Troika-Politik werden schwere Vorwürfe gemacht. Revolutionäre fordern einen Aufstand der Würde.
Tief gespalten haben die Portugiesen den 40. Jahrestag der Nelkenrevolution begangen. Statt zu feiern standen vor allem Proteste gegen die Troika-Politik im Vordergrund, die von der konservativen Regierung exekutiert wird. Mehr...


Kommentar: Was dieser Beitrag am Beispiel Portugals beschreibt, ist das Ergebnis der von Hans-Werner Sinn weiter unverdrossen propagierten Austeritätspolitik. Und ein Ende ist immer noch nicht in Sicht: "Doch noch immer fordert die Troika weitere Reformen von dem Land, deren Vertreter diese Woche zur Prüfung im Land waren. Gefordert wurde eine weitere Lockerung des Kündigungsschutzes, um 'Neueinstellungen zu erleichtern'. Das ist aus dem Nachbarland Spanien bekannt. Die Arbeitsmarktreform dort führte aber dazu, dass die Arbeitslosigkeit sogar auf den Rekordwert von über 26% stieg." Es ist keine Minderheit, die ein Ende dieser Politik fordert. Einer Politik, die das Land "in ein Pulverfass verwandelt" hat. Wie lange die Portugiesen sich noch mit Demonstrationen begnügen, bleibt ungewiß: "Gründe zum Aufbegehren werden den Portugiesen weiter geliefert. So sieht die Regierung im gerade beschlossenen Haushalt weitere Einsparungen in Höhe von 1,4 Milliarden Euro vor. Angehoben wurden vor allem die Ausgaben für steigende Staatsschulden. Für Zinszahlungen sind 7,3 Milliarden Euro vorgesehen, die nun Bildungsausgaben übersteigen und fast so hoch wie Ausgaben für das Gesundheitssystem sind." 

Wer macht diesem nutzlosen Treiben in Europa endlich ein Ende? Wer reformiert die Finanzindustrie und den Euro, wer beendet die Sparpolitik, wer verschafft dem Grundsatz "alle Macht geht vom Volke aus" wieder Geltung, statt ihn regelmäßig für die Interessen Weniger zu mißbrauchen? Weit und breit ist niemand in Sicht. Was wir heute haben, klingt ähnlich, bedeutet aber das genaue Gegenteil: "Alle Macht geht dem Volke aus".


"Noch nie war Athen so bankrott wie heute"
(derstandard.at) Die EU lüge die Menschen in Europa an, sagt Yanis Varoufakis. Die Bankenunion sei ein Witz, die Situation in Griechenland verheerend. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Ein Interview, das am Beispiel Griechenland einmal mehr die Scheinheiligkeit der europäischen Krisenpolitik offenlegt. Im Unterschied zu Deutschlands "Nr. 1 Ökonomen" Hans-Werner Sinn liefert der griechische Ökonom Yanis Varoufakis gleich brauchbare und diskussionswürdige Ideen mit, wie die Krise in Europa gelöst werden kann. Vor dem Hintergrund der angeblichen griechischen Fortschritte und der Rückkehr des Landes an den Kapitalmarkt sind die von Varoufakis angeführten Fakten allerdings ernüchternd. 

Offensichtlich ist der primäre Haushaltsüberschuss Griechenlands auch nur eine Erfindung der europäischen Technokraten und Wunderheiler. Die NEUE ZÜRICHER ZEITUNG meldet eine "Konfusion um Griechenlands Primärsaldo" (hier). Der GRIECHENLAND-BLOG versucht sich mit Hilfe von Yanis Varoufakis in dem Beitrag "Greek Statistics – Primärer Haushaltsüberschuss in Griechenland" an der Aufklärung: Laut der griechischen Statistikbehörde ELSTAT und der europäischen Eurostat "existiert kein realer Überschuss". Peng. Schon wieder wurde nur getrickst und getäuscht. Da überrascht auch nicht wirklich, wer daran beteiligt war: "Leider handelt es sich um eine neu Episode in der Serie der Greek Statistics, die ein weiteres Mal (wie es auch 2001/2001 mit der empörenden Beteiligung der Goldman Sachs an dem Spiel der Verbergung der tatsächlichen Defizite geschehen war) die Eurostat bestätigt, und zwar zufälligerweise kurz vor der Europawahl … ." Mehr hier. Andernorts wird unverdrossen auf dieser Grundlage analysiert, wie der Beitrag "Griechenlands Rückkehr an den Kapitalmarkt" von Dieter Smeets bei WIRTSCHAFTLICHE FREIHEIT zeigt (hier). Daraus stammt die folgende Grafik: 


Eine tolle Prognose für 2014/15, jedoch wenig plausibel. Genauso verhält es sich übrigens mit den Wachstumsraten, die Smeets in seinem Beitrag zu folgender Übersicht verarbeitet hat: 


Das ist der politischen Notwendigkeit geschuldet, mit der Wirklichkeit hat das nichts zu tun. 

Die F.A.Z. übt in dem Beitrag "Die Tücken der griechischen Haushaltsrechnung" verhaltene Kritik an der Berechnungsmethode. Und liefert dazu eine aktuelle Übersicht der Staatsschulden in der Eurozone, sowie der Haushaltsdefizite in den Krisenländern, wozu aus deutscher Sicht auch schon Frankreich gehört: 


Mehr hier. Der Druck auf Griechenland bleibt hoch: "EU-Kommission zweifelt wieder an Griechenland" schlagzeilt die F.A.Z. Einleitend heißt es: "Griechenland hat viele gute Nachrichten geliefert. Doch ein neuer Bericht der Europäischen Kommission zeigt: Die Schulden steigen weiter. Schon rückt der Schuldenschnitt wieder ins Gespräch." Mehr hier. Klar steigen die Schulden weiter. Das Wie und Warum hat Yanis Varoufakis in seinem Interview für den österreichischen STANDARD (siehe oben) erklärt.      


"Wir sind die Lohndeppen Europas!" – Die Bild-Zeitung als Türöffner des Rechtspopulismus 
(nachdenkseiten.de) Mit den Schlagzeilen "Wir sind die Lohndeppen Europas!" und "Die bittere Lohnabrechnung" machte die Printausgabe der Bild-Zeitung auf der Seite 1 und 2 ihre gestrige Ausgabe auf. Unter Verweis auf Daten der EU-Kommission wird berichtet, dass die Reallöhne in Deutschland seit 1995 "nur um gerade mal 2 Prozent gestiegen" sind und das sei der niedrigste Wert in der EU. Die anderen Länder lebten auf "unsere" Kosten und eine Staatsbürokratie, die das Volk schröpft, das seien die Ursachen für die "mickrigen" Reallohnsteigerungen. Diese Schuldverlagerungen sind zwei der Angelpunkte rechtspopulistischer Agitation. In der Pose des Verteidigers der Interessen der deutschen Arbeitnehmer wird hier der braune Boden für rechtsradikale Propaganda bereitet. Mehr...

Kommentar: Unbedingt lesen. Schade nur, dass dieser Beitrag nicht das "BILD"-ungsbürgertum erreicht und deren Reste von Hirn zum Nachdenken anregt. Der Autor, Wolfgang Lieb, schreibt leicht verständlich und liefert reichlich Fakten und Anschauungsmaterial. Natürlich ist es ganz anders, als von der Bild-Zeitung dargestellt. 


Heute nur zwei Beiträge zur Osteuropa-Krise, die für sich selbst sprechen. Da ist jeder Kommentar entbehrlich. Sie stammen beide von GLOBAL RESEARCH

Den Anfang macht "'Global Society Destruction' and The Ukraine Crisis: Decoding its Deep Structural Meaning". In der Einleitung heißt es: "The 'Ukraine crisis' repeats a script as old as the Cold War. The narrative features rising attacks by corporate states and media on the traditional whipping boy of Russia. As usual, 'escalating the crisis' is US-led. As usual, alarm about 'increasing lawless aggression' is projection of US policy itself. In fact, one more US-directed violent overthrow of an elected government has carved off the biggest country of Europe from next-door Russia." Mehr hier

Der zweite Beitrag trägt die vielsagende Überschrift "Ukraine Fact Checking: Kerry Bullying, Bluster and Big Lies". Der Vorspann: "A previous article called Russian Foreign Minister Sergey Lavrov a world class diplomat. John Kerry is polar opposite. He represents the worst of America’s dark side. He’s vying for Washington’s worst ever Secretary of State top dishonor. He’s what Paul Craig Roberts calls a 'two-bit punk'. He’s a war criminal multiple times over. Demagoguery punctuates his comments. It exceeds the worst of Cold War rhetoric. He’s been caught red-handed numerous times in bald-faced lies. He disdains rule of law principles. He supports war. He deplores peace. He’s indifferent to human suffering. He’s a monument to wrong over right. He disgraces his country, position and humanity. He belongs in prison, not high office. On April 24, he bashed Russia irresponsibly. He did so recklessly. He did maliciously. Big Lies infested his rhetoric. He turned truth on its head." Mehr hier. Zum Abschluss noch eine Karikatur, gefunden bei CICERO:




Dirk Aufderheide: "Die globale Dollar-Liquidität ist zu groß und allmächtig"
(wirtschaftsblatt.at) Ein Euro, der stabiler ist als Gold. Ein russischer Präsident, der angeblich den Dollar angreifen will. Und ein chinesischer Yuan, der ein 14 Monats-Tief erreicht. Dirk Aufderheide, "Head of Currencies" bei der Deutschen Bank-Tochter Deutsche Asset & Wealth Management schlüsselt das komplizierte Währungsgefüge auf. Mehr...

Kommentar: Wer sich und seine Ersparnisse/sein Vermögen erfolgreich gegen die finale Krise schützen will, der kommt nicht um eine geopolitische Entscheidung herum. Konsequenterweise führt die raus aus Europa und rein in den Dollar-Raum. Nach unserer festen Überzeugung führt daran absolut kein Weg vorbei. In diesem Interview finden sich einige ernstzunehmende Gründe dafür. Unabhängig davon lohnt es sich, den Beitrag bis zum Ende zu lesen. Aufderheide versäumt es nicht, die Übernahme des Bilanzmülls der europäischen Banken durch die EZB als besonders gute Idee zu verkaufen. Aus seiner Sicht verständlich, schließlich hat die Deutsche Bank davon mehr als genug.