Dienstag, 20. Mai 2014

Standpunkt 926 - Nachrichten-Ticker, 06.05.


Regelmäßig stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. 

Leider müssen wir mittlerweile häufig auf englischsprachige Beiträge zurückgreifen, die deutschsprachigen Medien lassen einfach zu viele Themen unbeachtet. Eine Übersetzung der englischen Texte können wir nicht bereitstellen. Dafür fehlt uns einfach die Zeit.

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich.  

Hinweis: Für "Neuankömmlinge" und "Auffrischer" haben wir hier und hier wichtige Blog-Beiträge aus der Vergangenheit zusammengestellt. Die "Gastbeiträge" gibt es hier.


Unser Dauer-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht" 
Leider können wir immer noch nicht unser neues Dossier zu diesem Thema vorstellen. Wir bedauern das sehr. Die persönlichen Beratungen haben jedoch oberste Priorität. Aus diesem Grund gilt nach wie vor unser letztes Update aus dem September 2012, das hier unseren  LeserInnen zur Verfügung gestellt haben. 

Das neue Dossier ist so aktuell wie möglich und so vollständig wie nötig, außerdem leicht verständlich geschrieben (hoffen wir jedenfalls). Es ist mehr als nur ein Update. Und platzt aus allen Nähten: Wir haben ausgiebig recherchiert und reingepackt, was irgendwie reingeht. Gefühlt wird es ein "Jahrhundert-Werk". Wir erwarten mehr als 80 Seiten. Zu viel für diesen Blog. Deshalb gibt es eine Änderung: Das Thema bekommt eine eigene Website, die wir parallel zum Dossier vorbereiten. 

Vor der Europa-Wahl im Mai werden "unsere" Regierungspolitiker den Ball flach halten. Zu groß ist die Angst vor den europafeindlichen Gruppierungen. Es bleibt also ein bisschen Zeit, um sich gründlich mit dem Dossier zu beschäftigen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Die sind dringend geboten, dass werden wir beweisen. 

Aus dem Inhalt: 
  • Wir besprechen die Krisenherde in Europa, den USA, China und Japan. 
  • Wir informieren über die Geschichte der Finanzkrise, die sich nicht nur in wenigen Jahren entwickelt hat. 
  • Wir beschreiben die weitere Entwicklung dieser Krisen. 
  • Wir stellen das europäische Land vor, in dem seit November 2012 eine Bankeninsolvenzordnung in Kraft ist, mit der es die Enteignung seiner Sparer und Steuerzahler regelt. 
  • Wir erläutern ausführlich, warum die Krise in Europa nicht gelöst wird - ebenso alle anderen Krisen in der Welt. 
  • Wir stellen sehr detailliert die einzelnen Vorschläge der Boston Consulting Group, des DIW in Berlin und des IWF für eine einmalige Vermögensabgabe vor. 
  • Wir erklären, warum keiner dieser Ratschläge ausreicht, um die gewünschten Effekte zu erzielen. 
  • Wir beleuchten das "Zypern-Modell" und seine Auswirkungen.
  • Wir berichten darüber, wie Sparer und Gläubiger bei der Not-Verstaatlichung einer Bank über Nacht enteignet wurden - im Herzen der Eurozone, nicht an der Peripherie. 
Natürlich kümmern wir uns intensiv um die zahlreichen staatlichen Werkzeuge der Enteignung, beschreiben ihre Geschichte und ihre modernen Nachfolger, klären auf über deren Wirkung, erklären ihre geradezu zwanghafte Notwendigkeit. Da ist für jeden etwas dabei. Das Warten lohnt sich! 


Tagesthemen: In eigener Sache – Auf ein Wort: US-Arbeitsmarkt Finanzblasenentzündung OECD vs. EZB – Deutscher Arbeitsmarkt vs. Europa – Kritik an der F.A.Z. – Griechenland – Osteuropa-Krise (5 Beiträge) – USA 


In eigener Sache 
Wer möchte, der kann sich von uns persönlich beraten lassen. Es gibt geeignete Maßnahmen, um sich gegen die vielen Formen der Finanziellen Repression und der staatlichen Enteignung abzusichern. Kurz - die Ersparnisse/Zukunftsvorsorge krisenfest zu machen. Wir betonen an dieser Stelle ausdrücklich: Diese Beratung ist kostenpflichtig - wir berechnen eine vergleichsweise geringe, einmalige, pauschale Aufwandsentschädigung. Aus diesem Grund erwarten wir nur ernsthafte Anfragen von Interessenten.

Ausführliches Briefing vorausgesetzt, erstellen wir in jedem Fall eine individuelle Analyse und detaillierte Vorschläge zur Krisensicherung. Zur optimalen Absicherung verfolgen wir ein eigenes Konzept, das wir bei dieser Gelegenheit ausführlich vorstellen. Für Einzelheiten schicken Sie uns eine E-mail.


Auf ein Wort: US-Arbeitsmarkt
Jeden Monat das gleiche Spiel: In den USA werden die offiziellen Zahlen veröffentlicht und hierzulande werden sie von den Referenzmedien aufgeschnappt und sofort bejubelt. So schlagzeilt beispielsweise das deutsche MANAGER MAGAZIN folgerichtig "US-Arbeitsmarkt kommt richtig in Schwung". Im Vorspann heißt es: "Nach dem harten Winter nimmt der US-Arbeitsmarkt jetzt richtig Fahrt auf: Die Zahl der Arbeitslosen ist im April auf den niedrigsten Stand seit 2008 gefallen. Das ermutigt die US-Notenbank - und setzt den Euro unter Druck." Mehr hier. Die F.A.Z. erkennt "Überraschend viele neue Stellen in Amerika" und schreibt dazu in der Einleitung: "Amerikas Arbeitsmarkt erholt sich rasch. Beinahe dreihunderttausend neue Stellen sind im April entstanden. Die Arbeitslosenquote fällt stark auf 6,3 Prozent - wegen eines Sondereffektes." Mehr hier. Immerhin berichtet dieser Beitrag über eine Veränderung der Bezugsgröße, die sich günstig auf die Arbeitslosenquote auswirkt: "Der ungewöhnlich große Fall der Arbeitslosenquote um 0,4 Prozentpunkte gründet zudem nach Meinung vieler Kommentatoren auch darin, dass die Erwerbsquote analog auf 62,8 Prozent sank. Das spiegelt wider, dass sich Arbeitslose enttäuscht vom Arbeitsmarkt zurückgezogen haben. Analysten sehen hier für April einen Sondereffekt, weil auf Einspardruck der Republikaner fast 1,4 Millionen Langzeitarbeitslosen seit Januar keine Arbeitslosenhilfe mehr gezahlt wird." Die SZ lässt es so richtig krachen: "Arbeitslosenquote fällt auf Niveau zur Lehman-Pleite". Gestützt auf einen Bericht der NEW YORK TIMES ("Jump in Payrolls Is Seen as a Sign of New Optimism", hier) heißt es einleitend: "Im September 2008 explodierte die Wall Street, die Finanzkrise vernichtete viele Jobs. Nun sinkt die Arbeitslosenquote in den USA wieder auf den damaligen Wert." Mehr hier

Eine(!) Ausnahme haben wir entdeckt. Ausgerechnet die ZEIT (hin und wieder noch für eine Überraschung gut) liefert eine kritische Analyse. Der Autor, Thorsten Schröder, berichtet aus New York "Amerikas Jobkrise ist längst nicht überstanden". Schon in seiner Einleitung kommt er auf den Punkt: "Die Arbeitslosenquote in den USA fällt seit Monaten. Viele werten das als Zeichen des Aufschwungs. Doch die Zahlen täuschen über die großen Probleme des Landes hinweg." Mehr hier. Schröder hat die schlechte Erwerbsquote, die hohe Jugendarbeitslosigkeit und die Langzeitarbeitslosen für seinen Beitrag entdeckt.

In den USA geht man gewohnt zurückhaltend mit der offiziellen Statistik um. Dort werden die Zahlen auseinandergenommen, sauber recherchiert und wieder neu zusammengesetzt. Mit erstaunlichen Ergebnissen. Einen sehr guten Überblick liefert einmal mehr ZERO HEDGE

Zuerst mit dem Beitrag "Workers Younger Than 55 Lost 259K Jobs In April". Dort heißt es: "Taking another peek beneath the only headline that vacuum tubes and algos care about, namely the headline establishment survey print, reveals another mockery of a 'recovery', because in addition to the farce that 1 million Americans were added to the "not in labor force" number, a breakdown of jobs added by age group reveals more of the same. Namely, in the one most important age group for jobs, those workers aged 25-54 which represent the bulk of the US labor force and are also the best and most productive group, the total number of jobs tumbled from 95,360K to 95,151K, a drop of 209K! But wait, because it wasn't just the most important age group bucket: it was all younger workers who got the shaft: jobs in the 16-19 age group dropped by 24K, while those in the 20-24 age group declined by another 26K, which means that in the "young" workers category, those under 55, some 259K jobs were lost. So did anyone gain jobs in April? Why yes: according to the establishment survey, the only beneficiary of whatever this 'recovery' is, were workers aged 55-69, who gained 174K jobs." 


"In fact, while the total number of jobs lost since the great depression may have been recovered, looking at this data set broken down by age groups reveals something very different: a recovery which continues to favor the old, those 55 and older, at the expense of the young, or those below 55, who stillhave 2.8 million jobs to go before recouping losses." 


Source: here

"As America Recovers The Jobs Lost During The Depression, Here Is What Sticks Out" betitelt ZERO HEDGE einen weiteren Beitrag und deckt auf: "While we expect much media coverage of the fact that as of the end of April, total jobs have risen to 138,252K or just 98,000 jobs shy of the December 2007 highs when the depression started (which means that the next jobs report will finally show a full recovery of the jobs lost in the past 6 years), another fact which will not receive nearly as much attention is that the cumulative increase in Americans who have, over the same period, dropped out of the labor force has more than 'made up' for the job gains. In fact, it may come as a surprise to most, that since the peak of the depression in February 2010, when the job number dropped to 129.7 million and has been rising ever since, the average monthly number of job adds is 172K. And what about the average monthly number of people who drop out of the labor force since February 2010? 175K, or a virtually perfect mirror image."


Source: here

Die dritte Schlagzeile geht so: "One Million People Dropped Out Of Labor Force In April: Participation Rate Plummets To Lowest Since 1978". Die Analyse dazu: "And so the BLS is back to its old data fudging, because while the Establishment Survey job number was a whopper, and the biggest monthly addition since January 2012, the Household Survey showed an actual decline of 73K jobs. What is much worse, is that the reason the unemployment rate tumbled is well-known: it was entirely due to the number of Americans dropping out of the labor force. To wit, the labor force participation rate crashed from 63.2% to 62.8%, trying for lowest since January 1978! And why did it crash so much - because the number of people not in the labor force soared to 92 million, the second highest monthly increase ever, or 988K, only 'better' than January 2012 which curiously was the one month when the establishment survey reported a 360K 'increase' in jobs. End result: the number out of the labor force is now an all time high 92 million, and the labor force tumbled by 800K to 155.4 million from 156.2 million as the delayed effect of the extended jobless benefits ending finally hits. What is most amusing is that the 'persons who currently want a job' was unchanged at 6,146K - even the BLS said it was 'puzzled why so many unemployed people are not looking for jobs'. We have some ideas, and no, they don't include the addition of 234K 'birth/death adjustment' jobs."




Source: here

CNS NEWS schlagzeilt: "Women Not in Labor Force Hits Record High". Der Vorspann: "The number of women 16 and older not in the labor force climbed to a record high of 55,116,000 in April, according to data from the Bureau of Labor Statistics (BLS)." Einen anschaulichen Chart gibt es auch dazu: 



Mehr hier

Einsichtsvoll zeigt sich dann auch die NEW YORK TIMES: "The Jobs Report Isn’t as Good as It Looks" (hier).

NAKED CAPITALISM bietet unter der Überschrift "The BLS Jobs Report Covering April 2014: A Tale of Two Contradictory Reports And Deeply Mixed Messages" eine feine Analyse der BLS-Zahlen. Auszug aus der Einleitung: "This is a very schizophrenic jobs report. In the seasonally adjusted 'official' data, the unemployment rate dropped an amazing four-tenths of a percent to 6.3% but this was accomplished completely by contraction in the labor force (-806,000) and employment actually fell slightly. On the seasonally unadjusted side, the contraction in the labor force was of  a similar magnitude (782,000). Employment grew by 677,000 but unemployment decreased by 1.458 million, again signaling a large scale exit or definition of  workers out of  the labor force. Signs of recovery among the unemployed were mostly absent. The number of workers confident enough of the job market to quit their job to look for a better or different one remained small, while those entering the labor force for the first time or rejoining it decreased. Nevertheless, there were a few positive indications. The number of full time workers increased seasonally adjusted 412,000 and unadjusted 1.088 million. My calculation of the BLS undercount, workers the BLS refuses to include in the labor force, is now at or higher than the number of the unemployed. That is the BLS is missing something like half  of  the unemployed in its measures." Read more here

Österreichs DIE PRESSE hat zwei Tage nach der Veröffentlichung durch die BLS ebenfalls den Braten gerochen und schlagzeilt "Amerikas Jobwunder ist eine Illusion". Weiter heißt es: "Zeitungen jubeln das Ende der US-Jobkrise herbei. Dabei sinkt die Arbeitslosigkeit nur, weil so viele Amerikaner wie nie komplett aufgegeben haben - und gar keine Arbeit mehr suchen." Mehr hier.  

An diesem Tag meldet sich auch Michael Snyder auf seinem THE ECONOMIC COLLAPSE BLOG zu Wort und liefert weitere hintergründige Informationen zum Thema: "The Number Of Working Age Americans Without A Job Has Risen By 27 MILLION Since 2000". Snyder schreibt in seiner Einleitung: "Did you know that there are nearly 102 million working age Americans that do not have a job right now?  And 20 percent of all families in the United States do not have a single member that is employed. So how in the world can the government claim that the unemployment rate has 'dropped' to '6.3 percent'?  Well, it all comes down to how you define who is 'unemployed'. For example, last month the government moved another 988,000 Americans into the 'not in the labor force' category. According to the government, at this moment there are 9.75 million Americans that are 'unemployed' and there are 92.02 million Americans that are 'not in the labor force' for a grand total of 101.77 million working age Americans that do not have a job. Back in April 2000, only 5.48 million Americans were unemployed and only 69.27 million Americans were 'not in the labor force' for a grand total of 74.75 million Americans without a job. That means that the number of working age Americans without a job has risen by 27 million since the year 2000. Any way that you want to slice that, it is bad news." Mehr hier

ZERO HEDGE legt mit "The Good, And Bad News About US Jobs In One Chart" nach: "While we are tired of seeing various numbers and charts 'explaining' the US employment situation as much as the next guy, here is just one final, and decidedly simple chart, ummarizing precisely where the US job market stands. The good news: in April, 118.4 million Americans had a full-time job, the most since November 2008. The bad news: in April 9.8 million Americans were unemployed, 92 million people were out of the labor force, and 27.3 million people had part-time jobs. A total of 129.1 million, the most since ever. Shown in context:   




Source: here.

Die miese Struktur der Jobs ist nicht die einzige schlechte Nachricht. Ende April berichtet ZERO HEDGE: "The Real Unemployment Rate: In 20% Of American Families, Everyone Is Unemployed". Der Beitrag stammt von Michael Snyder (THE ECONOMIC COLLAPSE BLOG). Einleitend schreibt er: "According to shocking new numbers that were just released by the Bureau of Labor Statistics, 20 percent of American families do not have a single person that is working. So when someone tries to tell you that the unemployment rate in the United States is about 7 percent, you should just laugh. One-fifth of the families in the entire country do not have a single member with a job.  That is absolutely astonishing. How can a family survive if nobody is making any money? Well, the answer to that question is actually quite easy. There is a reason why government dependence has reached epidemic levels in the United States. Without enough jobs, tens of millions of additional Americans have been forced to reach out to the government for help. At this point, if you can believe it, the number of Americans getting money or benefits from the federal government each month exceeds the number of full-time workers in the private sector by more than 60 million." Sein Fazit ist unmißverständlich: "The American Dream is rapidly becoming an American nightmare. When I was growing up, I lived in a pretty typical middle class neighborhood. Everyone had a nice home, a couple of cars and could go on vacation during the summer. I don’t remember ever hearing of anyone using food stamps or going to a food bank. In fact, I can’t even remember anyone having a parent that was unemployed. If someone did leave a job, it was usually quite easy to find another one. But today, the middle class is being ripped to shreds and according to one new report there are 49 million Americans that are dealing with food insecurity in 2014. How can anyone not see what is happening to us? America is in the midst of a long-term economic decline, but the mainstream media and most of our politicians seem to think that things are better than ever. They continue to try to convince us that 'business as usual' is the right path to take. But one-fifth of the families in the entire nation are already totally unemployed. At what point will we finally admit that what we are doing right now is simply not working? 30 percent of all families unemployed? 40 percent? 50 percent? If we stay on the road that we are on now, things are going to continue to get worse. Millions more jobs will be shipped overseas, millions more jobs will be replaced by technology and crippling government regulations will kill millions more jobs. The middle class will continue to shrink and government dependence will continue to rise. Most people just want to work hard, put food on the table, pay their mortgages and provide a nice life for their families. But the percentage of Americans that are successfully able to do that just keeps getting smaller. Wake up America. Your middle class is dying." Mehr hier

Anmerkung: Es wäre ein unverzeihlicher Fehler anzunehmen, dass Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien, um nur die größten europäischen Industriestandorte zu nennen, von einem Export der Arbeitsplätze verschont bleiben. Diese Zukunft hat längst begonnen, es wird von der Politik und den Medien wohlweislich nicht thematisiert. Der Neoliberalismus in Europa folgt den Vorgaben aus den USA. Während sich dort die Dinge (unter einer neuen Präsidentschaft; eine geeignete Fed-Spitze ist mit Janet Yellen wahrscheinlich schon gefunden) bald ändern werden, läuft Europa mit weitem Abstand hinterher. Statt aber aus den amerikanischen Fehlern zu lernen, werden sie hierzulande konsequent nachgeahmt. Orchestriert wird das Ganze in der Wall Street, umgesetzt mit Hilfe korrupter Politiker, zahlloser Lobbyisten und den europäischen TBTF-Banken, unter Führung ihrer "too-big-to-jail"-Banker. Teile dieser Aufführung gehören zu dem Währungskrieg gegen den Euro und dem Ziel, Europa wirtschaftlich und politisch weiter zu schwächen. Zu den Hintergründen bitte unsere Beiträge "Europa im Währungskrieg!" (hier) und "Europa im Währungskrieg auf verlorenem Posten!" (hier), beide aus dem Dezember 2011, lesen. 

Zurück zum desolaten US-Arbeitsmarkt. Dessen Entwicklung war absehbar. Die US-Notenbank hatte in der Vergangenheit aus ihrer Sicht sehr viel Wichtigeres zu tun, als ihrem gesetzlichen Auftrag zu folgen, neue Jobs zu schaffen. Der Fed unter Ben Bernanke sah seine Aufgabe in den vergangenen Jahren ausschließlich darin, mit billigem Geld die in- und ausländischen TBTF-Banken am Leben zu halten. 

Bereits Ende November 2010(!) schlägt WASHINGTON'S BLOG Alarm. "Federal Reserve Policy IS Working … Just Not For America" heißt es dort zutreffend und zitiert hier aus einer Reihe von Beiträgen.

Im folgenden Sommer 2011 schlagzeilt WASHINGTON'S BLOG "Confirmed: Federal Reserve Policy is Killing Lending, Employment and the Economy". Der Beitrag ist randvoll mit Fakten. Wer sich hier durcharbeitet, der ist bestens informiert. Lesenswert aber auch der Beitrag "Deepening crisis traps America's have-nots" von Ambrose Evans-Pritchard im britischen THE TELEGRAPH (hier). 

Zwei Jahre später, im März 2013, blickt auch die altehrwürdige NEW YORK TIMES durch. Sie titelt "Recovery in U.S. Is Lifting Profits, but Not Adding Jobs". Ein Auszug: "The Federal Reserve has also played a crucial role in propelling the stock market higher, economists and strategists say, even if that was not the intent of policy makers. The Fed has made reducing unemployment a top priority, but in practice its policy of keeping rates very low and buying up the safest assets to stimulate the economy means investors are willing to take on more risk in search of better returns, hence the buoyancy on Wall Street amid the austerity in Washington and gloom on Main Street." Die NYT zitiert "Ethan Harris, co-head of global economics at Bank of America Merrill Lynch" u. a. wie folgt: "'The Federal Reserve has done a good job stimulating financial conditions and lifting the market,' he said. 'It’s been less successful in stimulating job growth.'"  

Im Oktober 2013 meldet sich auch WASHINGTON'S BLOG wieder zu Wort und sichert seine kritische Haltung gegenüber der Fed-Geldpolitik akademisch ab: "3 Academic Studies Show that Quantitative Easing Doesn’t Help the Economy". Es gibt keine Zweifel: "Quantitative easing doesn’t help Main Street or the average American. It only helps big banks, giant corporations, and big investors. (In reality, Federal Reserve policy works … just not for the average American. And a lot of the money goes abroad)." Mehr hier. Dieser Beitrag ist eine echte Fundgrube! Vergleichbares kennen wir nicht. 

Einen Monat später veröffentlicht der Congressional Research Service (CRS), die Denkfabrik des US-amerikanischen Kongress', den Report "Poverty in the United States: 2012". Wir übernehmen nur einen Satz aus dem 85-seitigen Werk: "In 2012, 46.5 million people were counted as poor in the United States—the number, statistically unchanged over the past three years, is the largest recorded in the measure’s 54-year history." Den Rest gibt es hier. Ein weiterer Beweis für das bisherige Scheitern der US-amerikanischen Wirtschafts- und Finanzpolitik. 

Die deutschsprachigen Führungsmedien ficht das alles nicht an. Die berichten beinahe unkritisch, was den Regierungen am angenehmsten ist. Sie haben sich ohne Not zum Handlanger gegen die Interessen derer gemacht, die sie eigentlich als 4. Gewalt verteidigen sollen. Damit überlassen sie der 5. Gewalt, dem Lobbyismus, kampflos das Feld. Bedauerlich, dass diese schändliche Haltung einfach nicht in den Köpfen einer breiten Öffentlichkeit ankommt. 


Tomasz Konicz: Finanzblasenentzündung
(exit-online.org) Sie wollen wissen, was die derzeitige globale Krisendynamik im Innersten antreibt? Dann sollten Sie mehr Cartoons ansehen.
Wir alle kennen und lieben unseren Road Runner, den pfeilschnellen Laufvogel, der in den gleichnamigen Cartoons von Warner Bros. immer wieder den Fallen und Nachstellungen seines Fressfeindes, des Kojoten Wile E. Coyote, entkommt. Die allerwenigsten Liebhaber dieser Zeichentrickserie sind sich aber dessen bewusst, dass eine immer wiederkehrende Schlüsselszene der Road Runner Cartoons – der zentrale "Running Gag" der Serie – eigentlich die perfekte allegorische Darstellung des bisherigen Krisenverlaufs darstellt.
Immer wieder rennt der Kojote bei seinen Verfolgungsjagden nach dem Road Runner über die Klippen eines tiefen Abgrunds, stürzt aber nicht sofort in die Tiefe, sondern läuft zunächst in der Luft weiter, bis er sich plötzlich der Tatsache bewusst wird, dass da kein Boden unter seinen Füßen ist. Erst dann folgt der tiefe Fall.
In einer solchen geschichtlichen Krisenphase befindet sich das kapitalistische Weltsystem. Der Kapitalismus ist längst über die Klippen hinausgestürmt, das System hängt in der Luft – nur hat sich diese Tatsache bislang noch nicht herumgesprochen. Die Grundlage, auf der der Kapitalismus dem Maximalprofit seit seinen frühsten Anfängen vor rund 500 Jahren hinterherjagt, ist die Verwertung von Arbeitskraft in der Warenproduktion. Seit rund drei Jahrzehnten geht das Kapitalverhältnis aufgrund eskalierender innerer Widersprüche eben dieser seiner Substanz verlustig.
Dieser Grundwiderspruch der kapitalistischen Produktionsweise entfaltet sich so: Die Lohnarbeit bildet die Substanz des Kapitals, doch zugleich ist das Kapital bemüht, durch konkurrenzbedingte Rationalisierungsmaßnahmen die Lohnarbeit aus dem Produktionsprozess zu verdrängen. Derjenige Kapitalist, der als erster eine Rationalisierungsmaßnahme erfolgreich einführt, kann auf Extraprofite hoffen, solange diese Innovation noch nicht in dem betreffenden Industriezweig verallgemeinert wurde. Zugleich nimmt aber die in dem betroffenen Industriezweig generierte Wertmasse dadurch absolut ab. Marx hat für diesen autodestruktiven Prozess die geniale Bezeichnung des "prozessierenden Widerspruchs" eingeführt. Dieser Widerspruch kapitalistischer Warenproduktion, bei dem das Kapital mit der Lohnarbeit seine eigene Substanz durch konkurrenzvermittelte Rationalisierungsschübe minimiert, ist nur im "Prozessieren", in fortlaufender Expansion und Weiterentwicklung neuer Verwertungsfelder der Warenproduktion aufrechtzuerhalten. Derselbe wissenschaftlich-technische Fortschritt, der zum Abschmelzen der Masse verausgabter Lohnarbeit in etablierten Industriezweigen führt, ließ auch neue Industriezweige oder Fertigungsmethoden entstehen.
Aus diesem prozessierenden Widerspruch resultiert somit der berühmte industrielle Strukturwandel – die Fähigkeit des Kapitals, sich immer wieder "neu zu erfinden" –, auf den die bürgerliche Kapitalismusapologetik so stolz ist. Seit dem Beginn der Industrialisierung im  18. Jahrhundert ist die kapitalistische Wirtschaftsweise von einem Strukturwandel gekennzeichnet, bei dem die Textilbranche, die Schwerindustrie, die Chemiebranche, die Elektroindustrie und zuletzt der fordistische Fahrzeugbau als Leitsektoren dienten, die massenhaft Lohnarbeit verwerteten. Mit dem Aufkommen der mikroelektronischen Revolution scheiterte der industrielle Strukturwandel ab den achtziger Jahren. Diese neuen Technologien schufen weitaus weniger Arbeitsplätze, als durch deren gesamtwirtschaftliche Anwendung wegrationalisiert wurden. Die Produktivkräfte sprengen somit "die Fesseln der Produktionsverhältnisse" (Marx) und das Kapital stößt an eine "innere Schranke" (Robert Kurz) seiner Entwicklungsfähigkeit.
Um nicht an den eigenen Widersprüchen zu kollabieren, musste der Kapitalismus während der neoliberalen Revolution der achtziger Jahre den Boden der Arbeitskraftverwertung verlassen und sich in die luftigen Höhen einer finanzmarktdominierten Wirtschaftsstruktur  begeben. Auf das Scheitern des industriellen Strukturwandels reagierte das System mit der Etablierung des Finanzsystems als "Leitsektor". Kapitalverwertung wird somit im zunehmenden Ausmaß auf den Finanzmärkten simuliert. Da innerhalb der Finanzsphäre dauerhaft keine reelle Kapitalverwertung betrieben werden kann (deswegen spricht ja seit einigen Jahren alle Welt von einer notwendigen "Reindustrialisierung"), wurde das Wachstum in den vergangenen drei Jahrzehnten im Endeffekt durch einen historisch einmaligen Boom der wichtigsten Ware befeuert, die der Finanzsektor anzubieten hat: des Kredits. Das kapitalistische Weltsystem läuft somit auf Pump, auf dem durch Kreditvergabe immer weiter in die Zukunft verlegten Vorgriff künftiger Verwertung. Der Kredit generiert die Nachfrage, die eine an ihrer Produktivität erstickende kapitalistische Warenproduktion überhaupt noch aufrechterhält. Mehr...


Kommentar: Ein "must read". Tomasz Konicz erklärt uns die (kapitalistische) Welt. Die Links in diesem Vorspann stammen von uns und sollen den weniger kundigen LeserInnen den Einstieg erleichtern. Für die ist es sicherlich keine leichte Kost, aber jede Mühe wert.


OECD empfiehlt der EZB – Geld muss billiger werden
(wirtschaftsblatt.at) Die Industriestaaten-Organisation OECD legt der EZB wegen der sehr niedrigen Inflation eine Zinssenkung nahe.
"Der Europäischen Zentralbank raten wir, neue Maßnahmen zu ergreifen", sagte der stellvertretende Generalsekretär Rintaro Tamaki am Dienstag bei der Vorstellung des Wirtschaftsausblicks. Auch große Konjunkturrisiken, hohe Arbeitslosigkeit und enorme Staatschulden machten dies notwendig, so die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Mehr... 


Kommentar/Ergänzung: Das ist systembedingter Schwachsinn. Den hat gerade Konicz erklärt. Um den wenigstens ein bisschen zu kaschieren, rechnet die OECD mit einem Aufschwung. Einfältig. ZERO HEDGE macht sich die Mühe, das Scheitern sinnvoll zu erklären: "Why European QE Will Not Help (In 2 Simple Charts)". Die beiden Grafiken: 





Den Beitrag gibt es hier. Tatsächlich sind es nämlich ein paar mehr geworden...


"Der Arbeitsmarkt ist kein Kartoffelmarkt" 
(heise.de/telepolis) Heiner Flassbeck erklärt im Telepolis-Gespräch, warum das von Schäuble praktizierte Wirtschaftsmodell die deutsche und die europäische Ökonomie an die Wand fahren wird. Mehr...

Kommentar: Ein Interview, reich an nützlichen und verwertbaren Informationen. Gedankenfutter eben. Das Fazit gefällt uns ganz besonders, es ist eine Punktlandung: "'Deutschland hat seine Arbeitslosigkeit exportiert', spitzte Flassbeck diese Beobachtung zu. Verschuldet haben sich die anderen Länder, in Deutschland werde gespart. 'Die Defizite der anderen' können allerdings nur bezahlt werden, wenn diese auch Geld haben, um die Schulden zu bezahlen. Folge Deutschland weiter seiner Lohnpolitik nach dem 'falschen Dogma der neoklassischen Ökonomie: 'Werden die Löhne gesenkt, gibt es mehr Arbeitsplätze',' dann gebe es keine Zukunft für die europäische Währungsunion."   


Die Logik der flash boys und warum die FAZ schon wieder daneben liegt
(faz.net) Was man vom Wirtschaftsteil der FAZ zu halten hat, ist bekannt. Dass diese Zeitung, um welches Thema es auch immer geht, sogar gegen jede Logik das Dogma des immer effizienten Marktes verteidigt, ist seit Langem klar. Dass in dieser Zeitung aber nicht einmal  bei  einem  neuen,  in  seinen Auswirkungen  wirklich  noch  nicht  voll verstandenen Phänomen reflexartig wieder das Marktergebnis als effizient angesehen und entsprechend verteidigt wird, ist eigentlich nur noch lächerlich.
Ich beschäftige mich trotzdem erneut damit, weil es immens wichtig ist, dass viele Leute verstehen lernen, was da gespielt wird, wer profitiert und wer verliert unter den gegenwärtigen  Spielregeln.  Denn  nur  wer  die  Logik  der Spielregeln und  ihre Ergebnisse  begreift,  kann  begründen,  warum  er diese Spielregeln für unsere Gesellschaft als schädlich ansieht und welche Änderungen er deshalb konkret fordert. Je mehr Menschen sich nicht durch das Fachchinesisch der Finanzbranche an der Nase herumführen oder gleich vom Mitdenken abhalten lassen, desto eher besteht die Chance, Mehrheiten für sinnvolle Regulierungen zu organisieren.
Doch zurück zur FAZ. Sie verteidigt das Marktergebnis aktuell beim Thema Hochfrequenzhandel, der in einem gerade erschienenen Buch ("Flash Boys" von dem amerikanischen Reporter Michael Lewis) für massenhafte Manipulation des Marktes verantwortlich gemacht wird. Und wie fast immer hat die FAZ einen deutschen Professor zur Hand (meist von der verdächtig einseitigen Frankfurt School of Finance), der das wissenschaftliche Plazet für das Vorurteil der FAZ erteilt. Dieses Mal tut das Martin Hellmich, Professor für Financial Risk Management an dem besagten Institut. Mehr...


Kommentar: Da können wir uns nur Flassbeck anschließen: "Wenn man den Sumpf trocken legen will, darf man nicht die Frösche fragen." Im Übrigen sehen wir durch den von ihm kritisierten Artikel der F.A.Z. unsere oben geäußerte Meinung zur 4. Gewalt mehr als bestätigt. 


Gerangel um Infrastrukturen in Griechenland
(griechenland-blog.gr) In Griechenland zeichnen sich Rangeleien um die Infrastrukturen des Landes zwischen Chinesen und Russen ab, da beide Seiten zum Teil gleichartige Interessen verfolgen. Mehr...

Kommentar: Sollte das in diesem Beitrag gezeichnete Szenario Wirklichkeit werden, dann erwarten wir zukünftig politisch und wirtschaftlich eine (noch) stärkere Einflußnahme von außen auf Europa. Das würde der Idiotie der europäischen Krisenpolitik die Krone aufsetzen. Leider sehen wir niemanden an verantwortlicher Stelle mit der nötigen Vernunft. Scheinbar verfolgt in der politischen Spitze Europas jeder nur kurzsichtige, machtpolitische und pekuniäre Interessen. Möglicherweise ist Griechenland nicht nur für die europäischen Krisenmanager, sondern auch für die machtpolitischen Strategen aus dem Ausland, das Feldversuchslabor. Längst werden beispielsweise den Chinesen schon ähnliche Interessen in Portugal nachgesagt. 


Unseren "Osteuropa-Krise-Block" bestreiten wir heute vollständig mit ausländischen Beiträgen. Sie sind alle lesenswert. Besonders als Alternative zu den Informationen der heimischen Stimmungsmacher-Medien. Von uns kommentiert werden sie aber nicht. Es reicht uns völlig aus, wenn die LeserInnen ihre eigenen Schlüsse ziehen. 

GLOBAL RESEARCH ist der spannenden Frage nachgegangen "Is German Chancellor Angela Merkel Authorized to Rule Europe?" und schreibt einleitend: "The foreign chiefs of 28 EU member-states are going to get together in the capital of Belgium on May 5 to discuss more sanctions against Russia. Meeting President Obama Angela Merkel already said the EU is ready to introduce a new package of anti-Russian sanctions. The German Chancellor appears to take the reins into her hands and rule Europe without asking for partners’ consent. At least that’s the way she spoke with the US President. It looked like she was the one to call the shots in the Old World…" Mehr hier. Damit nicht genug, beschäftigt sich GLOBAL RESEARCH auch noch mit den deutschen Referenz-Medien: "The German Media and the Massacre in Odessa". Im Vorspann heißt es: "A politically conformist media has long been considered a characteristic of dictatorships. Not any more. One can also speak of such a conformist press in the coverage of Ukraine in the German media." Mehr hier. Und es gibt heute noch einen Beitrag von GLOBAL RESEARCH: "Ukraine: America In Search of a Good War". Die Einleitung ist denkbar knapp: "The U.S. public is not longing for a U.S. war in Ukraine." Mehr hier. Einen Beitrag liefert in diesem Zusammenhang die NEUE ZÜRICHER ZEITUNG: "Die Ostukraine im Bann der Kriegslogik". Worum es geht: "Die Angriffe der ukrainischen Regierungstruppen in Kramatorsk und Slowjansk haben die Fronten verhärtet. Die Feinde Kiews rechnen mit baldigen weiteren Attacken. Etliche von ihnen hoffen auf Putins Hilfe." Mehr hier. Zum Schluss des heutigen Blocks möchten wir noch auf einen Beitrag von ALTERNET hinweisen: "Fascism Is Rearing Its Ugly Head in Ukraine". Dort heißt es einleitend: "The fire in Odessa, killing dozens of ethnic Russians, has disrupted the US media’s efforts to deny the existence of neo-Nazis." Mehr hier


The Death Cross Of American Business
(zerohedge.com) So much for the recovery... As Washington Post reports, the American economy is less entrepreneurial now than at any point in the last three decades. A rather damning new Brookings Institution report shows that US businesses are being destroyed faster than they're being created. As the authors of the report ominously explain: If the decline persists, "it implies a continuation of slow growth for the indefinite future," as new business creation has been cut in half since 1978. This is the death cross of American Business!!



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Kommentar: Der Beitrag zeigt einmal mehr, wie wenig die Äußerungen von Präsident und Fed mit der Wirklichkeit zu tun haben. In keiner anderen Krise in den vergangenen mehr als 30 Jahren hat Mutlosigkeit in den USA offensichtlich die Oberhand gewonnen.