Donnerstag, 5. Juni 2014

Standpunkt 936 - Nachrichten-Ticker, 22.05.


Regelmäßig stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. 

Leider müssen wir mittlerweile häufig auf englischsprachige Beiträge zurückgreifen, die deutschsprachigen Medien lassen einfach zu viele Themen unbeachtet. Eine Übersetzung der englischen Texte können wir nicht bereitstellen. Dafür fehlt uns einfach die Zeit.

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich.  

Hinweis: Für "Neuankömmlinge" und "Auffrischer" haben wir hier und hier wichtige Blog-Beiträge aus der Vergangenheit zusammengestellt. Die "Gastbeiträge" gibt es hier.


Unser Dauer-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht" 
Leider haben wir mit den persönlichen Beratungen immer noch alle Hände voll zu tun. Wir bedauern es sehr, dass aus diesem Grund unser bereits seit langer Zeit angekündigtes Update weiter auf sich warten lässt. Nach wie vor gilt unser letztes Update aus dem September 2012, das hier unseren LeserInnen zur Verfügung steht. Bereits damals waren wir extrem aktuell, wie die neueste Entwicklung zeigt, mit der sich die DEUTSCHE WIRTSCHAFTS-NACHRICHTEN in dem Beitrag "Blitz-Enteignung: Regierung kürzt Lebens-Versicherungen" (hier) eingehend beschäftigen. Während die Referenzmedien lieber die Klappe halten. Oder, wie das HANDELSBLATT, mit pseudo-nützlichen Ratschlägen nerven (hier). Die sind vollkommen wertlos, solange immer noch der Hinweis auf § 89 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) fehlt. Diese Vorschrift regelt Zahlungsverbot und Herabsetzung von Leistungen bei Lebensversicherungen. Geregelt ist auch die fortlaufende Zahlung der Beiträge: "Die Pflicht der Versicherungsnehmer, die Versicherungsentgelte in der bisherigen Höhe weiterzuzahlen, wird durch die Herabsetzung nicht berührt." Das ist eine kompromisslose Enteignung. Die Folgen daraus, sowie weitere Methoden der Enteignung, haben wir ausführlich schon im September 2012 beschrieben. 

Trotzdem gilt: "Das Bessere ist der Feind des Guten" (Voltaire, 1694 - 1778). Das neue Dossier wird so aktuell wie möglich und so vollständig wie nötig, außerdem ist es leicht verständlich geschrieben (hoffen wir jedenfalls). Deshalb ist es mehr als nur ein Update. Und platzt aus allen Nähten: Wir haben ausgiebig recherchiert und reingepackt, was irgendwie reingeht. Gefühlt wird es ein "Jahrhundert-Werk". Wir erwarten mehr als 80 Seiten. Zu viel für diesen Blog. Deshalb gibt es eine Änderung: Das Thema bekommt eine eigene Website, die wir parallel zum Dossier vorbereiten. 

Wir werden eindeutig beweisen, dass an einer wirkungsvollen Enteignung kein Weg vorbeiführt und, dass es dringend geboten ist, sich davor zu schützen. 

Aus dem Inhalt: 
  • Wir besprechen die Krisenherde in Europa, den USA, China und Japan. 
  • Wir informieren über die Geschichte der Finanzkrise, die sich nicht nur in wenigen Jahren entwickelt hat. 
  • Wir beschreiben die weitere Entwicklung dieser Krisen. 
  • Wir stellen das europäische Land vor, in dem seit November 2012 eine Bankeninsolvenzordnung in Kraft ist, mit der es die Enteignung seiner Sparer und Steuerzahler regelt. 
  • Wir erläutern ausführlich, warum die Krise in Europa nicht gelöst wird - ebenso alle anderen Krisen in der Welt. 
  • Wir stellen sehr detailliert die einzelnen Vorschläge der Boston Consulting Group, des DIW in Berlin und des IWF für eine einmalige Vermögensabgabe vor. 
  • Wir erklären, warum keiner dieser Ratschläge ausreicht, um die gewünschten Effekte zu erzielen. 
  • Wir beleuchten das "Zypern-Modell" und seine Auswirkungen.
  • Wir berichten darüber, wie Sparer und Gläubiger bei der Not-Verstaatlichung einer Bank über Nacht enteignet wurden - im Herzen der Eurozone, nicht an der Peripherie. 
Natürlich kümmern wir uns intensiv um die zahlreichen staatlichen Werkzeuge der Enteignung, beschreiben ihre Geschichte und ihre modernen Nachfolger; erklären deren Wirkung und ihre geradezu zwanghafte Notwendigkeit. Das wird vielen LeserInnen schlaflose Nächte bereiten, da sind wir uns sicher.


Tagesthemen:  Nachtrag zu "Auf ein Wort: Too Big To Jail": Obama und die Banker Finanzmarktreform in den Wahlprogrammen zur Europa-Wahl - Vor der Europa-Wahl (2 Beiträge) Euro – Diskussion um Thomas Piketty – US-Notenbank – Afrika: USA vs. China China – In eigener Sache 


"Obama geht mit den Bankern Golf spielen"
(tagesanzeiger.ch) Die Ex-Bankerin Nomi Prins kritisiert die enge Verbundenheit des Weissen Hauses mit den US-Finanzinstituten. Mehr...

Kommentar: Dieses Interview mit N. P. ergänzt auf ideale Weise unser "Auf ein Wort: Too Big To Jail" (hier). Es sind die ganz besonderen Beziehungen, die die Bankster vor dem Zugriff der Justiz schützen. Schon immer. In Europa ist das garantiert nicht anders. Sehr aufschlussreich: die Reform der Finanzindustrie ist vom Tisch. N. P. erklärt dazu: "Niemand wird behaupten können, dass er (gemeint ist Barack Obama, eig. Anm.) eine wirkliche Re-Regulierung der Wallstreet durchgesetzt hat. Präsident Obama will das Boot ruhig halten, in dem er mit den Bankern sitzt." Es muss jedem klar sein, dass ohne die US-Regierung eine Finanzreform, die diesen Namen verdient, auch in Europa nicht möglich ist. Wer diesen Eindruck vermittelt - und davon gibt es reichlich - der ist unaufrichtig (oder abgrundtief naiv). Wer sich vor dieser und anderen Wahrheit(en) nicht fürchtet, für den ist dieser Beitrag voller Erkenntnisse - oder Bestätigungen für bisherige Vermutungen. 


Die Parteien brauchen mehr Mut für eine Finanzmarktreform 
(euractiv.de) Angesichts der zentralen Rolle eines gesunden Finanzsystems für die Gesamtwirtschaft bleiben die Parteienvorschläge für Finanzmarktreformen in wichtigen Punkten schwach. Zu diesem Schluss kommen die Stiftung World Future Council (WFC) und die NGO Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung (WEED) in einer Auswertung der Europawahlprogramme von CDU/CSU, SPD, Linken, Grünen, FDP und Piraten. Mehr... 

Kommentar: Nette Vorschläge - unter normalen Bedingungen. 18,2 Billionen Müll in den Bilanzen der europäischen Banken und viele Hundert Billionen schwere Verstrickungen im Derivatehandel - alleine die Deutsche Bank ist mit mehr als 70 Billionen $ betroffen und weltweit, noch vor JP Morgan, die Nr. 1 - lassen sich nicht durch eine noch so mutige Finanzmarktreform in Luft auflösen oder wenigstens in den Griff nehmen. Die Politiker wissen das längst und lassen deshalb die Finger davon. Europäische Bankenunion und Finanztransaktionssteuer sind purer Aktionismus, weil völlig wirkungslos. Die Politiker hängen tief mit drin im Schlamassel, den sie durch lasche Gesetze und fehlende Aufsicht und Kontrolle in erheblichem Umfang mit verursacht haben. Wirtschaftshistoriker werden dieser bandenmäßigen Vereinigung "Banken-Politik" irgendwann auf die Schliche kommen. Wer von unseren LeserInnen daran zweifelt, der muss sich nur näher mit der Rettungsaktion für die bankrotte Hypo Real Estate (HRE) beschäftigen. Das Ziel dieser Aktion war es, alle Banken zu retten (die Bundesbank inklusive) die milliardenschwere Geschäfte mit der HRE am Laufen hatten. Zu diesem Zweck wurde unter Anleitung von Josef "Joe" Ackermann und Jörg Asmussen Recht gebeugt und sogar gebrochen in einem Ausmaß, das sich Normalsterbliche kaum vorstellen können. 

Unser Fazit: Eine solche Reform wird es erst dann geben nachdem das System endgültig kollabiert ist. 


Europawahl-Crash: Wenn eine Wahl, die eigentlich keine sein sollte, ein Misstrauensvotum wird 
(querschuesse.de) Alternativlos – das ist das Wort, das im Verlaufe der Euro-Krise von Regierungspolitikern und hohen Vertretern der europäischen Ebene am häufigsten verwendet wurde, um den Menschen in Europa eine Krisenpolitik zu verkaufen, die von Beginn an aus durchaus sehr verschiedenen Gründen höchst umstritten war. Mehr...

Kommentar: Schon klar, die Wahl ist vorbei, die (Selbst-)Darsteller der etablierten Parteien lecken sich immer noch die Wunden und um die Besetzung des EU-Parlaments-Präsidenten ist ein wüstes Geschacher entbrannt. Insofern ist alles unverändert geblieben - nach der Wahl ist vor der Wahl. Trotzdem halten wir diesen Beitrag von SLE für lesenswert. Er offenbart mit seiner Analyse teilweise hellseherische Fähigkeiten und liefert zukunftsweisende Einsichten. 


Der Umbau der Europapolitik
(fuw.ch) Die Europawahlen könnten der Weckruf für die proeuropäischen Parteien sein. Grund- und Vermögenssteuern dürften zum Fundament einer neuen politischen Ausrichtung werden. Mehr...

Kommentar: Noch ein Vor-Wahl-Beitrag. Harold James beschäftigt sich in seinem Beitrag mit den zahllosen Versäumnissen der vergangenen Jahre, verantwortet von den "alten europäischen Parteien", gibt einen Ausblick auf das Wahlergebnis und macht Vorschläge für eine Erneuerung der Politik. Reichlich Gedankenfutter also, könnte man meinen. Leider ist aber nichts Neues dabei. Politische Visionen und eine Vermögenssteuer gegen die Schuldenkrise fordern auch schon andere. Das ist viel zu wenig. 


Warum brauchen wir in Europa eine souveräne Währung?
(gegenblende.de) Bundesbankpräsident Jens Weidmann kam in seiner Einführungsrede auf Goethe zu sprechen. Er verwendete einige Strophen aus Faust II zur Gefahr von Papiergeld, und sagte gegen Ende seiner Rede: "Für das Vertrauen ist aber wichtig, daß sich Notenbanker, die ein öffentliches Gut verwalten – stabiles Geld – auch öffentlich rechtfertigen. Der beste Schutz gegen die Versuchungen in der Geldpolitik [gemeint ist die Ausweitung der Staatsausgaben finanziert durch die Zentralbank] ist eine aufgeklärte und stabilitätsorientierte Gesellschaft". Ich stimme Herrn Weidmann zu, stabiles Geld ist ein öffentliches Gut, und eine aufgeklärte und stabilitätsorientierte Gesellschaft ist das beste Mittel gegen die Versuchungen der Geldpolitik. Allerdings bezweifele ich die innere Logik seiner Aussage. Weidmann stellt es so dar, daß stabiles Geld – also niedrige Inflationsraten – nur zu erreichen wären, wenn der Staat sich in seinen Ausgaben beschränkt. Im Folgenden argumentiere ich, daß diese Sichtweise zwar jahrzehntelang praktisch ganz gut funktioniert hat, dies aber keine Rückschlüsse auf eine – ungewisse – Zukunft zulässt.
Verkürzt gesagt argumentiere ich, daß im Fall einer zu geringen gesamtwirtschaftlichen Nachfrage der Staat durch die Ausweitung seiner Ausgaben die Wohlfahrt der Gesellschaft verbessern kann. Allerdings ist hierfür ein Geldsystem nötig, welches institutionell dafür sorgt, daß die demokratisch gewählte Regierung zusätzliches Geld ausgeben kann, wenn sie es beschließt. Nur ein solches Geldsystem schafft eine souveräne Währung, und nur dadurch wird ein Staat zu einem souveränen Staat. Eine Nation ohne souveräne Währung, wie die Mitgliedstaaten der Eurozone, hat weder Geld- noch Fiskalpolitik zur Verfügung, um damit Wirtschaftskrisen zu bekämpfen. Ein kurzer Ausflug in die Lehrbücher der Makroökonomie zeigt uns, wie dies normalerweise abläuft. Mehr...


Kommentar: Aus unserer Sicht ein hervorragender Beitrag, mit einigen unangenehmen Wahrheiten für die Austeritätsfanatiker und Euro-Gegner. Außerdem gut verständlich geschrieben. Viel mehr kann man nicht erwarten. Unbedingt lesen, schafft Vorsprung durch Wissen.   


Die schwachen Argumente des Kapitalismuskritikers 
(welt.de) Thomas Piketty warnt in seinem Bestseller "Kapital" vor wachsender Ungleichheit und will Einkommenssteuern von bis zu 80 Prozent. Doch mit seinen steilen Thesen verstrickt er sich in Widersprüche. Mehr...

Kommentar: Die deutschen Top-Ökonomen dürfen dazu natürlich nicht schweigen, wenn ausgerechnet ein Franzose quasi über Nacht weltweit zum "Rock-Star" ihrer Zunft wird. Da ist Widerspruch geradezu vorprogrammiert. In diesem Beitrag nimmt sich Stefan Homburg der Sache an. Das ist einfach, schließlich hat sich schon die renommierte FINANCIAL TIMES sehr kritisch (herablassend?) mit Piketty beschäftigt: "Thomas Piketty’s exhaustive inequality data turn out to be flawed" (hier). Davon gedeckt, holt Homburg zum großen Schlag aus. So wie in den vergangenen Jahren schon vielfach. Wir haben einige Kostproben seiner Thesen. Die ZEIT stellt im Juni 2010 "führenden Ökonomen" die Frage "Wird die Euro-Zone überleben?". Homburg ist einer von ihnen. Er erklärt damals, "die Geschichte wird über ihn (den Euro) hinweggehen" (hier). In den folgenden Jahren lässt er nicht locker: "Top-Ökonom Homburg: 'Das ist ein verbrecherisches Spiel!'" betiteln am 12.10.2011 die DEUTSCHE MITTELSTANDS-NACHRICHTEN ein Interview. Wir ersparen uns die Einzelheiten, wer will, der kann hier nachlesen. "Verbrecherisch" sind nur seine Behauptungen und Argumente. Er speist damit bewußt das BILDungsbürgertum. So auch im Sommer 2012, in einem Interview mit dem FOCUS: "Der Euro hat keine Überlebenschance" (hier). Und er legt Anfang 2013 noch einmal nach: "Stefan Homburg: Währungsunion wird zerbrechen" titelt die HANNOVERSCHE ALLGEMEINE (hier). Der redet Humbug, der Herr Homburg, trotzdem wird ihm das Prädikat "Top" verliehen. Das muss System haben und von langer Hand geplant sein. Vermutlich Teil einer groß angelegten Volksverdummungskampagne. Da wird getrickst, getäuscht und auch gelogen, der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel. Die Chancen stehen schlecht für Homburg, dass sich seine Prophezeiung erfüllen wird. Natürlich lässt sich der Zusammenbruch der Gemeinschaftswährung nicht gänzlich ausschließen. Die Gründe wären aber andere, als die von Homburg beschriebenen.

Erfreulicherweise gibt es einen deutschsprachigen Beitrag, der sich sachlich mit der Kritik der FINANCIAL TIMES beschäftigt. HEISE-TELEPOLIS titelt "Financial Times gegen Thomas Piketty". Weiter heißt es: "Die Aussagen Pikettys seien von den Zahlen nicht gedeckt, allerdings sind auch die Vergleichszahlen der FT systematisch falsch". Mehr hier

Wir haben auf Beiträge zu dem Buch von Thomas Piketty hier, hier und hier hingewiesen.

            
Thursday (Non?) Humor: A Look Inside The Real Fed Balance Sheet
(zerohedge.com) Sometimes one just needs a little translation to see the big picture for the trees...

Source: here.

Kommentar/Ergänzung: Das ist total irre, die Entwicklung seit 2008. Offensichtlich folgt die US-Notenbank einem bestimmten Plan, der anderswo erdacht worden ist. Die Nutznießer sitzen in der Finanzindustrie, nur bedingt in der Realwirtschaft. Verlierer ist die Mainstreet. Die Zusammenhänge erklärt einfach und verständlich der US-Ökonom Michael Hudson in einem Interview für den US-Online-Nachrichtensender THE REAL NEWS NETWORK (TRNN): "QE reduction in time for next speculative kickoff". Die Einleitung: "It’s been about four years since the financial crash, and the Federal Reserve has been scaling back its program of monthly purchases of government and mortgage bonds. Each month, they’ve tapered off their purchases by $10 billion, and they’re on track for spending $45 billion this year, which is a big dip, considering they spent $85 billion last year. There are certainly a lot of numbers there and financial terms that we need to break down. And now joining us is our guest to give us that bottom line, Michael Hudson. He’s a distinguished research professor of economics at the University of Missouri-Kansas City." Mehr hier. Fed und Wall Street bestimmen auch über die Entwicklung der Krise in Europa. Die Zerstörung seiner Mittelklasse steht auch Europa bevor, bereits gut zu beobachten in den PIIGS-Staaten. Unmöglich, dass einzelne Länder davon verschont bleiben. Irgendwann geht auch die letzte Insel der Glückseligkeit unter. Allerhöchste Zeit, sich darauf einzustellen.

Quelle: project-syndicate.org


The Battle For Africa: Chinese Investments Vs US Military
(zerohedge.com) We have been vociferously following the 'battle for Africa' - the last untapped Keynesian credit growth economic region of the world - for a few years. One common theme has emerged China and the US are aggressively chasing down 'assets' - especially in the equatorial region. However, as the following two charts indicate, the two nations are engaged in very difference tactics for that 'takeover' - China's investment versus US brute force and military intimidation (and fake vaccination programs).
 

Africa is huge...


China - via Investment...


and The USA - by brute force and intimidation...

This map shows what sub-Saharan nations currently have a U.S. military presence engaged in actual military operations.


Read more here

Kommentar: Wer geht geschickter bei der Eroberung Afrikas vor? Die Chinesen oder die Amerikaner? Das zu entscheiden, überlassen wir unseren LeserInnen. Aber es liegt auf der Hand, oder? 


Chart des Tages: Böse Überraschung aus China
(fuw.ch) 


Aus dem Reich der Mitte kommen immer mehr Schwächesignale. Der Häusermarkt kühlt sich ab, im Bankensystem nehmen die Anzeichen von Stress zu, und die Industrie ächzt. Noch hoffen die Finanzmärkte auf eine sanfte Landung.
Was in der zweitgrössten Wirtschaft der Welt derzeit wirklich passiert, lässt sich allerdings nur schwer abschätzen. Es ist kein Geheimnis, dass die offiziellen Daten aus Peking "politisch frisiert" und deshalb nur bedingt aussagekräftig sind.
Umso beunruhigender ist der Einbruch des Citigroup Economic Surprise Index. Das Barometer misst, wie stark Konjunkturdaten von den Prognosen der Ökonomen abweichen. Positive Überraschungen lassen den Index steigen, wogegen ihn schwächere Zahlen als erwartet nach unten drücken.
Wenn also selbst die vom chinesischen Regime manipulierten Daten derart deutlich hinter den Schätzungen zurückbleiben, heisst das nichts Gutes. "Es gibt keinen Zweifel daran: Chinas Wirtschaft ist in der Bredouille", meint dazu Marktstratege Jim Bianco. Mehr...


Kommentar: Hoffentlich haben die chinagläubigen Unternehmenslenker diese Entwicklung schon "eingepreist". Der Beitrag bietet noch einen Link zu einer Analyse, die sich ausführlich mit den Folgen der Rezession in den Industrieländern für China auseinandersetzt.

 
In eigener Sache 
Wer sich gegen die vielen Formen der Finanziellen Repression und der staatlichen Enteignung absichern möchte, der kann sich von uns persönlich beraten lassen. Es gibt ein paar sehr nützliche Maßnahmen, um Ersparnisse/Zukunftssicherung/Vermögen krisenfest zu machen. Wir betonen aber an dieser Stelle ausdrücklich: Diese Beratung ist kostenpflichtig - wir berechnen eine vergleichsweise geringe, einmalige, pauschale Aufwandsentschädigung. Aus diesem Grund erwarten wir nur ernsthafte Anfragen von Interessenten. Eine E-mail genügt, wir informieren anschliessend über die Einzelheiten der Beratung. 

"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen." (Karl Farkas, österr. Schauspieler und Kabarettist)

Ausführliches Briefing vorausgesetzt, erstellen wir in jedem Fall eine individuelle Analyse und detaillierte Vorschläge zur Krisensicherung. Zur optimalen Absicherung verfolgen wir ein eigenes Konzept, das wir bei dieser Gelegenheit ausführlich vorstellen.