Montag, 30. Juni 2014

Standpunkt 944 - Nachrichten-Ticker, 10. - 15.06.


Regelmäßig stellen wir für unsere LeserInnen aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die wir mehr oder weniger kommentieren und ergänzen. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. 

Leider müssen wir mittlerweile häufig auf englischsprachige Beiträge zurückgreifen, die deutschsprachigen Medien lassen einfach zu viele wichtige Themen unbeachtet. Eine Übersetzung der englischen Texte können wir nicht bereitstellen. Dafür fehlt uns einfach die Zeit.

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich.  

Hinweis: Für "Neuankömmlinge" und "Auffrischer" haben wir hier und hier wichtige Blog-Beiträge aus der Vergangenheit zusammengestellt. Die "Gastbeiträge" gibt es hier.


Unser Dauer-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht" 
Leider haben wir mit den persönlichen Beratungen immer noch alle Hände voll zu tun. Wir bedauern es sehr, dass aus diesem Grund unser bereits seit langer Zeit angekündigtes Update weiter auf sich warten lässt. Nach wie vor gilt unser letztes Update aus dem September 2012, das hier unseren LeserInnen zur Verfügung steht. Bereits damals waren wir extrem aktuell, wie die neueste Entwicklung zeigt, mit der sich die DEUTSCHE WIRTSCHAFTS-NACHRICHTEN in dem Beitrag "Blitz-Enteignung: Regierung kürzt Lebens-Versicherungen" (hier) eingehend beschäftigen. Während die Referenzmedien lieber die Klappe halten. Oder, wie das HANDELSBLATT, mit pseudo-nützlichen Ratschlägen nerven (hier). Die sind vollkommen wertlos, solange immer noch der Hinweis auf § 89 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) fehlt. Diese Vorschrift regelt Zahlungsverbot und Herabsetzung von Leistungen bei Lebensversicherungen. Geregelt ist auch die fortlaufende Zahlung der Beiträge: "Die Pflicht der Versicherungsnehmer, die Versicherungsentgelte in der bisherigen Höhe weiterzuzahlen, wird durch die Herabsetzung nicht berührt." Das ist eine kompromisslose Enteignung. Die Folgen daraus, sowie weitere Methoden der Enteignung, haben wir ausführlich schon im September 2012 beschrieben. 

Trotzdem gilt: "Das Bessere ist der Feind des Guten" (Voltaire, 1694 - 1778). Das neue Dossier wird so aktuell wie möglich und so vollständig wie nötig, außerdem ist es leicht verständlich geschrieben (hoffen wir jedenfalls). Deshalb ist es mehr als nur ein Update. Und platzt aus allen Nähten: Wir haben ausgiebig recherchiert und reingepackt, was irgendwie reingeht. Gefühlt wird es ein "Jahrhundert-Werk". Wir erwarten mehr als 80 Seiten. Zu viel für diesen Blog. Deshalb gibt es eine Änderung: Das Thema bekommt eine eigene Website, die wir parallel zum Dossier vorbereiten. 

Wir werden eindeutig beweisen, dass an einer wirkungsvollen Enteignung kein Weg vorbeiführt und, dass es dringend geboten ist, sich davor zu schützen. 

Aus dem Inhalt: 
  • Wir besprechen die Krisenherde in Europa, den USA, China und Japan. 
  • Wir informieren über die Geschichte der Finanzkrise, die sich nicht nur in wenigen Jahren entwickelt hat. 
  • Wir beschreiben die weitere Entwicklung dieser Krisen. 
  • Wir stellen das europäische Land vor, in dem seit November 2012 eine Bankeninsolvenzordnung in Kraft ist, mit der es die Enteignung seiner Sparer und Steuerzahler regelt. 
  • Wir erläutern ausführlich, warum die Krise in Europa nicht gelöst wird - ebenso alle anderen Krisen in der Welt. 
  • Wir stellen sehr detailliert die einzelnen Vorschläge der Boston Consulting Group, des DIW in Berlin und des IWF für eine einmalige Vermögensabgabe vor. 
  • Wir erklären, warum keiner dieser Ratschläge ausreicht, um die gewünschten Effekte zu erzielen. 
  • Wir beleuchten das "Zypern-Modell" und seine Auswirkungen.
  • Wir berichten darüber, wie Sparer und Gläubiger bei der Not-Verstaatlichung einer Bank über Nacht enteignet wurden - im Herzen der Eurozone, nicht an der Peripherie. 
Natürlich kümmern wir uns intensiv um die zahlreichen staatlichen Werkzeuge der Enteignung, beschreiben ihre Geschichte und ihre modernen Nachfolger; erklären deren Wirkung und ihre geradezu zwanghafte Notwendigkeit. Das wird vielen LeserInnen schlaflose Nächte bereiten, da sind wir uns sicher.


Tagesthemen:  Bankenrettung auf österreichisch Kapitalismus oder Demokratie! – Global Ponzi Scheme Welt-Finanzvermögen vs. Armut und Arbeitslosigkeit Italien Portugal – Nachtrag zur Europa-Wahl: Frankreich – Nachtrag zu "Belgien - Fed's neuer bester Freund" – USA (2 Beiträge) China (3 Beiträge) In eigener Sache


Das Land, das seine Gläubiger nicht bezahlt
(handelsblatt.com) Das malerische Kärnten ist der Alptraum für Anleger. Die mit einer Landeshaftung versehenen Anleihen der Bank Hypo Alpe Adria sind wertlos. Österreich kann zahlen, will aber nicht. Das trifft vor allem deutsche Anleger. Mehr...

Kommentar: Das ist natürlich eine Steilvorlage für die Piefkes vom HANDELSBLATT. Die nutzen die Gunst der Stunde und lamentieren ausgiebig über einen für die Krise in Europa zukunftsweisenden Präzedenzfall. Setzt sich Österreich damit durch, wird dieses Modell Teil der "staatlichen Werkzeuge der Enteignung" und sich europaweit durchsetzen - auch in Deutschland. 

Nüchtern betrachtet hat Österreich keine Alternative. Der Fall Hypo Alpe Adria ist nur der Vorbote einer absehbaren Entwicklung, die alle Banken Österreichs demnächst treffen wird. Wie lange wird es wohl noch dauern, bis ihnen die Krise in Osteuropa und den Schwellenländern endgültig vor die Füsse fällt? Wochen, Monate? Ganz egal, entscheidend ist nur, dass dieses Ereignis definitiv eintreten wird. In der Folgen sind die österreichischen Banken schlagartig bankrott: Das Eigenkapital ist weg und riesige Wertberichtigungen nötig. In diesem Fall hängt der österreichische Staat mit drin. Die Hypo Alpe Adria ist für ihn die ideale Gelegenheit, um die Voraussetzung dafür zu schaffen, sich in Zukunft aus jeder Verantwortung zu stehlen. Für alle Kritiker gilt: "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen..." 


Wir müssen wählen: Kapitalismus oder Demokratie
(isw-muenchen.de) Die "bürgerliche Demokratie" war von Beginn an ein System der Klassenherrschaft des Kapitals. Den Anspruch dieser Demokratie hat der damalige US-Präsident Abraham Lincoln in seiner Rede in Gettysburg 1863 hingegen so beschrieben: Demokratie, sagte er, sei "Regierung des Volkes, durch das Volk, für das Volk". Im Grundgesetz, der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland, heißt es dementsprechend (Artikel 20, Abs. 2): "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus." Bert Brecht hat diesen hohen Anspruch so in Frage gestellt: "Die Staatsgewalt geht vom Volke aus. Doch wo geht sie hin?" 
Sie geht schon immer zu den Eliten der bürgerlichen Gesellschaft. Dies war seit der Beerdigung der bürgerlichen Revolution in Frankreich durch Napoleon so. Joseph Schumpeter, einer der Pioniere der modernen kapitalistischen Volkswirtschafts- und Staatstheorie, nennt die Demokratie dann bloß noch ein Verfahren der Mehrheitsfindung, nämlich "diejenige Ordnung der Institutionen zur Erreichung politischer Entscheidungen, bei welcher einzelne die Entscheidungsbefugnisse vermittels eines Konkurrenzkampfes um die Stimmen erwerben".
Wer entscheidet diesen Konkurrenzkampf um die Stimmen für sich? Das Regime der Eliten, das durch die Kooperation von Big Business, Government, Think Tanks und Medien bestimmt ist. Sie prägen die Zustimmung zum System und zu den einzelnen Gesetzen, wie Walter Lippmann, ein weiterer der neoliberalen Vordenker und Berater vieler US-Präsidenten, es genannt hat: "the manufactoring consent", die Fabrikation von gesellschaftlicher Zustimmung durch die darauf spezialisierten Eliten der herrschenden Klasse.
Diese Eliten haben sich in Wissenschaft und Verwaltung, in Unternehmen und Gerichten, in Medien und Bildungssystemen bis zu dem Punkt durchgesetzt, dass die Kanzlerin Merkel ihr Ideal nicht anders beschreiben kann, als dass es um eine "marktkonforme Demokratie" ginge. Demokratie nur so weit noch, als sie sich mit den Imperativen der Märkte, mit Höchstprofit und erbarmungslosem Wettbewerb verträgt. Mehr...


Kommentar/Ergänzung: Ein denkwürdiger Beitrag. Zu einem Thema, das in einer sich verschärfenden Krise zunehmend an Bedeutung gewinnen muss. Natürlich kommen in diesem frühen Stadium die Ideen dazu aus der linken politischen Ecke. Trotzdem schadet es nichts, sich jetzt schon damit zu beschäftigen und die eigene Meinungsbildung voranzutreiben. Zur Unterstützung möchten wir noch auf zwei weitere sehr aktuelle Beiträge hinweisen: Der eine stammt vom LE MONDE DIPLOMATIQUE und trägt die Überschrift "Zwei Stunden Realsonnenschein - Visionen vom Alltagsleben im Kapitalismus der Zukunft" (hier). Der andere stammt von GLOBAL RESEARCH und hat den vielsagenden Titel "The Economic-Corporate Oligarchy of the World". Der Vorspann: "Today’s world is ruled by a myriad of multinational corporations and financial institutions that belong to a network of private round table organisations that stretch across the planet. There exists an international ruling elite that has been building an economic-corporate empire for over a century, which oppresses any dissent to their agenda." Mehr hier. Der Beitrag liefert mögliche Antworten auf die elementare Frage "Wer regiert die Welt... und mit welchen Mitteln?" 


12 Numbers About The Global Financial Ponzi Scheme That Should Be Burned Into Your Brain 
(theeconomiccollapseblog.com) The numbers that you are about to see are likely to shock you. They prove that the global financial Ponzi scheme is far more extensive than most people would ever dare to imagine. As you will see below, the total amount of debt in the world is now more than three times greater than global GDP. In other words, you could take every single good and service produced on the entire planet this year, next year and the year after that and it still would not be enough to pay off all the debt. But even that number pales in comparison to the exposure that big global banks have to derivatives contracts. It is hard to put into words how reckless they have been. At the low end of the estimates, the total exposure that global banks have to derivatives contracts is 710 trillion dollars. That is an amount of money that is almost unimaginable. And the reality of the matter is that there is really not all that much actual "money" in circulation today. In fact, as you will read about below, there is only a little bit more than a trillion dollars of U.S. currency that you can actually hold in your hands in existence. If we all went out and tried to close our bank accounts and investment portfolios all at once, that would create a major league crisis. The truth is that our financial system is little more than a giant pyramid scheme that is based on debt and paper promises. It is literally a miracle that it has survived for so long without collapsing already. Read more...

Kommentar: Der Beitrag stammt aus den USA und richtet sich in erster Linie an US-amerikanische LeserInnen. Weil sich die Dinge anderswo ähneln (Europa), oder sogar noch schlimmer sind (China), lohnt schon ein Blick auf die massive Sprengkraft der US-Risiken, um die Hoffnungslosigkeit der bisherigen zahllosen Lösungsversuche wenigstens halbwegs zu erahnen. Das ist aber anderseits kein Grund, sich diesem Schicksal - genauso hilflos - zu ergeben...


Spiralling Global Private Financial Wealth amidst Poverty and Unemployment (Sinngemäß: "In die Höhe schießendes weltweites privates Finanzvermögen inmitten Armut und Arbeitslosigkeit") 
(globalresearch.ca) Global financial private wealth grew by 14.6 percent in 2013, according to a new report by The Boston Consulting Group. The surge, concentrated in the hands of the billionaires and millionaires of the world, has been driven by the policy of the Obama administration and other governments to pump cheap cash into the hands of the major banks and stock markets. Read more...

Kommentar: Der Slogan "Yes, we can" des damaligen Wahlkämpfers Barack Obama hat in seinen Amtszeiten als Präsident eine ganz neue, erstaunliche Wendung genommen, wie der zitierte Report belegt. Offensichtlich hat Obama denen in den Hintern getreten, die ihn gewählt haben, um denen gefällig zu sein, die seine Wahlkämpfe finanziert haben. Der US-Künstler Victor Juhasz hat diese Tatsache schon früh für die US-Ausgabe des ROLLING STONE in einer Karikatur verewigt: 

Quelle: rollingstone.com
Gelungen, oder?


Portugal’s Financial Situation Summarized In One Graph
(zerohedge.com) Portuguese bond yields reached historical lows this week – unimaginable only a few short months ago. Surely this must be a vindication of the prevailing orthodox policies of reducing government expenditures and raising taxes as part of the government’s austerity program in order to secure external funding. Right?
As proponents of a comprehensive and, as much as possible, orderly debt restructuring program for the weakest Eurozone economies, we beg to differ. The following graph seldom makes the news, but in our view is critical to understand what has been happening in the Portuguese economy in recent years and gauge the sustainability of the current situation. 


Indebtedness Ratios as % of GDP: Dec-09 to Present        


Let’s see what is going on here. The level of indebtedness as % of GDP has steadily increased since the end of the great financial crisis in 2009. If debt was ever a cause for the bust, we now have much more of it. But the driver of that increase is what concerns us, as a euro spent by the government typically has a very different economic outcome of a euro invested by a company.
Small and medium enterprises (SMEs) are the engine of economic growth in a modern developed economy. If these are doing well, the economy is doing well. But in Portugal SMEs have been caught between the country’s need to delever and securing funds to remain in business. As a result, their indebtedness as % of GDP has flatlined since 2009, meaning a reduction in absolute terms given the decline in nominal GDP. In other words, society’s wealth generators have steadily shrunk in recent years.
What accounts for this? A combination of credit becoming more selective – which more or less continued to flow to large corporations during this period – bankruptcies, restructurings and fixing balance sheets as a result of the most severe recession in years. Managers of Portuguese SMEs are nothing short of heroes, having to make payroll in circumstances like these. Many have even managed to gain market share abroad.
But as deleveraging goes, it’s private individuals who took one for the team, with their indebtedness shrinking from 106% of GDP in 2009 to 95% now. Rising unemployment, a reduction in wages and government transfers, tax increases as well as an uncertain economic environment, all took their toll on the Portuguese consumer. The steep rise in emigration recently should also be noted, meaning that the local demand curve, tax and demographics bases, productivity and entrepreneurial spirit may all suffer as a consequence for many years to come.
This curtailment of liquidity growth in the private sector would have undoubtedly pushed the economy into a deep depression. But the Portuguese government intervened and put its balance sheet on the line, with the support of the now departed (in agreement, not in practice) “Troyka” – the IMF, the ECB and the EU.
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Kommentar: Eine ernüchternde Analyse. Leider nur auf Englisch verfügbar. Sie straft die Macher der öffentlichen Propaganda in den hiesigen Referenzmedien Lügen.


Italien: Bruttostaatsschulden im April 2014 
(querschuesse.de) Wie die italienische Zentralbank (Banca d’Italia) am Freitag mitteilte, stieg im April 2014 die Bruttoverschuldung des italienischen Staates (General Government) um +26,246 Mrd. Euro zum Vormonat und um +103,521 Mrd. Euro zum Vorjahresmonat, auf 2,146389 Billionen Euro und damit erneut auf ein neues Allzeithoch. Der Bruttostaatsschuldenstand liegt damit im April 2014 bei rund 137,0% des nominalen BIPs. “Fortschritte”, ja, ….aber ohne Ende. Mehr...

Kommentar: Statt vieler Worte, lieber zwei der anschaulichen Charts, die Steffen Bogs zu diesem Beitrag zur Verfügung stellt:

  
Er schreibt dazu: "Die Entwicklung der monatlichen Bruttostaatsverschuldung in Mrd. Euro seit Januar 1960 bis April 2014. Im April 2014 ging es um +26,246 Mrd. Euro zum Vormonat und um +103,521 Mrd. Euro zum Vorjahresmonat aufwärts, auf 2,146389 Billionen Euro." 


S. B. erklärt: "Die Entwicklung der gesamten Nettoanlageinvestitionen aller Sektoren von 1960 bis 2013 in Mrd. Euro im Jahreschart. Zuletzt 2013 lagen die Nettoanlageinvestitionen bei -11,421 Mrd. Euro. Der Kapitalstock der italienischen Volkswirtschaft schrumpft!" 


Frankreich ist das Problem
(cicero.de) Die politische Klasse Frankreichs steht dem Front National ratlos gegenüber. Statt sich zu wehren, demontieren sich die traditionellen Parteien weiter munter selbst. In einem der Gründungsländer der Union stehen die proeuropäischen Kräfte mit dem Rücken zur Wand. Mehr...

Kommentar: Ausnahmsweise geht es in diesem Beitrag einmal nicht um Frankreichs Wirtschaft und Finanzen. Sondern um die Nachwirkungen der Europa-Wahl in einem Land ohne funktionierende politische Führung. Hollande führt nicht schlecht, nein es ist viel schlimmer: er führt gar nicht. Darin ist er kaum noch zu überbieten. Und seine Partei unterstützt ihn tatkräftig dabei. 

Der Beitrag ist ein weiterer Nachtrag zu unserem "Auf ein Wort: Zur Europa-Wahl 2014" (hier, hier).


Belgium: Money-Laundering Toilet For Unwanted Treasuries
(bullionbullscanada.com) Yet another, massive fraud was uncovered in the U.S. Treasuries market recently, this time through the diligence of the ever-astute, Paul Craig Roberts (along with Dave Kranzler). While this clumsy money-laundering operation was briefly mentioned in a recent commentary which further exposed the fraud/lies associated with the Federal Reserve’s (phony) "tapering", there is much more which needs to be said here.
As Roberts and Kranzler note in their original piece, the simple numbers involved make it clear we are dealing with a pathetically transparent money-laundering operation:
From November 2013 through January 2014, Belgium with a GDP of $480 billion [supposedly] purchased $141.2 billion of U.S. Treasury bonds. Somehow Belgium came up with enough money to allocate during a three-month period 29 percent of its annual GDP to the purchase of U.S. Treasury bonds.
As Roberts also notes; Belgium is another one of the West’s Deadbeat Debtors, with a (large) national debt, a budget deficit, a trade deficit, and a current account deficit. It didn’t have any money to allocate to the purchase of U.S. debt – let along forking-over 29% of its GDP in a mere three-month period. The supposed "purchase" is not only (economically) impossible for this debtor-government, there could be no possible legitimate purpose for such a (relatively) massive accumulation of any foreign debt.
It is a prima facie fraud, and thus (inevitably) a money-laundering operation. “Somebody” gave the Belgian government the currency to fund this sham-transaction. However, many notable questions remained unanswered in that original piece. Read more...

Kommentar: Ein Nachtrag zu unserem "Auf ein Wort: Belgien - Fed's neuer bester Freund" (hier). Da wird eine riesige Show abgezogen... und die Leitmedien hierzulande schweigen eisern. 


UMich Consumer Confidence Drops (Again); Misses By Most In 18 Months 
(zerohedge.com) Following last month's drop and disappointing miss, University of Michigan Consumer Confidence just got even worse. Despite record high stock prices and near record high car purchasing exuberance, consumer confidence tumbled for the 2nd month in a row (just when the pent-up demand of Q1 is supposed to kick in). This is the biggest miss of expectations since Dec 2012 and appears to confirm the lack of exuberance seen in the government's survey data. Inflation expectations dropped to the lowest in 2014 as hopes for the economic outlook dropped to 3-month lows.


Source: here.

Kommentar: Der Chart sagt mehr als 1000 Worte... 


The Subprime Auto-Lending Credit Bubble Is Bursting
(zerohedge.com) We have commented a few times on the slightly diffuse character of the echo bubble, which has infected a great many nooks and crannies of the economy. One of the areas which has experienced an enormous boom was the sub-prime auto loan sector. It seems however that the party in this sub-sector of the bubble economy is in the process of ending. Read more...

Kommentar: Der vielgepriesene Erfolg der US-Wirtschaft: eine "bubble economy". Holy shit. It's a fake, folks.  


China's Trilemma
(project-syndicate.org) The Nobel laureate economist Robert Mundell showed that an economy can maintain two – but only two – of three key features: monetary-policy independence, a fixed exchange rate, and free cross-border capital flows. But China is currently juggling all three – an act that is becoming increasingly diffcult to sustain. 
At first glance, this may not seem to be the case. Given that the People’s Bank of China (PBOC) has largely maintained its monetary-policy independence over the last three decades, and actively manages the renminbi’s exchange rate, it is natural to conclude that China imposes strict controls on capital flows. In fact, China liberalized inward foreign direct investment more than 20 years ago, and eased controls for much of the capital account thereafter.
China’s efforts to regulate cross-border capital flows have never been very effective. During the Asian financial crisis of the 1990s, China had to implement draconian measures to prevent capital flight. In the early 2000s, short-term capital began to flow into China, with investors betting on the renminbi’s appreciation and, from 2004-2006, on rising asset prices. Since renminbi internationalization was launched in 2009, exchange-rate arbitrage and the carry trade have surged.
Certainly, China’s capital controls, though porous, increase the transaction costs of moving short-term capital to and from China, thereby reducing upward pressure on the renminbi’s exchange rate; in extreme circumstances, this could play a decisive role in China’s financial security. But capital continues to flow – if not entirely freely – across China’s borders. 
This raises an obvious question: How has China managed to defy the Mundell trilemma by maintaining all three policy objectives simultaneously? The answer lies in China’s sterilization policy. Read more...

Kommentar: Wir können es nur immer wiederholen: Die Entwicklung rund um China gilt es zu beobachten. Zu groß ist sind die Risiken einer harten Landung. Das Land steckt bis über beide Ohren in Schwierigkeiten. Leider stehen nur wenige deutschsprachige Beiträge zur Verfügung. Chinas Schwierigkeiten passen nicht zu den gängigen Erfolgsmeldungen, die pflichtbewußt verbreitet werden. Deshalb sind wir gezwungen auszuweichen. Viele hegen noch die Hoffnung, die zahllosen Probleme werden sich mit der Zeit in Luft auflösen. Wir glauben nicht daran. Für uns stehen die Zeichen auf Sturm...


Mindblowing Fact Of The Day: China Has Over 52 Million Vacant Homes
(zerohedge.com) Over 1 in 5 homes (with $674 billion of mortgages) in China stand empty... and if you think that urbanization will fix that, as WSJ reports, a 10 percentage point rise in the urbanization rate (already at 54%) would result in only a 2.6% drop in vacancy rates. China has a major over-supply issue thanks to property developers who had rushed into the market to build homes, which have been a popular investment as prices seemed bound to keep rising. But now, as Vanke recently warned, things are changing and "the golden era" of China's property market are over. The vacancy rate of sold residential homes in urban areas reached 22.4% in 2013 and as new home prices are slashed to move product, a 30% drop would leave 11.2% of Chinese homes underwater on their mortgages... 52.5 million homes stand vacant in China... for context, there are 112 million total occupied housing units in the US and 18.7 million vacant... Read more...

Kommentar: Man muss kein Prophet sein, um den Irrsinn hinter dieser Entwicklung zu erkennen. Der Betrag liefert die Hintergründe und Charts dazu. 


No Money Down Mortgages Another Sign of Gigantic Credit Bubble in China
(globaleconomicanalysis) China bulls point out that that home prices in China are based on fundamentals and 30% down payments are proof there is no real estate bubble.
In reality, much of those "cash" down payments are borrowed in various ways in China's shadow banking system, now estimated at $7 trillion.
Bloomberg reports "China No-Money-Down Housing Echoes U.S. Subprime Loan Risks". Read more...
Kommentar: Wie schon seit Monaten von uns erklärt: Probleme über Probleme bei Deutschlands wichtigstem Handelspartner der Zukunft, China. 

Zum Abschluss noch eine Grafik zu China: 

Quelle: economist.com
    
In eigener Sache 
Wer sich gegen die vielen Formen der Finanziellen Repression und der staatlichen Enteignung absichern möchte, der kann sich von uns persönlich beraten lassen. Es gibt ein paar sehr nützliche Maßnahmen, um Ersparnisse/Zukunftssicherung/Vermögen krisenfest zu machen. Wir betonen aber an dieser Stelle ausdrücklich: Diese Beratung ist kostenpflichtig - wir berechnen eine vergleichsweise geringe, einmalige, pauschale Aufwandsentschädigung. Aus diesem Grund erwarten wir nur ernsthafte Anfragen von Interessenten. Eine E-mail genügt, wir informieren anschließend über die Einzelheiten der Beratung. 

"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen." (Karl Farkas, österr. Schauspieler und Kabarettist)

Ausführliches Briefing vorausgesetzt, erstellen wir in jedem Fall eine individuelle Analyse und detaillierte Vorschläge zur Krisensicherung. Zur optimalen Absicherung verfolgen wir erfolgreich ein eigenes Konzept, das wir bei dieser Gelegenheit ausführlich vorstellen.