Donnerstag, 25. Dezember 2014

Standpunkt 952 - Nachrichten-Ticker, Weihnachten 2014


Ein erstes Lebenszeichen von uns: Wir kommen zurück. Die informelle Durststrecke geht zu Ende. Für unsere LeserInnen stellen wir wieder regelmäßig aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen, die von uns - mehr oder weniger - kommentiert und ergänzt werden. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen. 

Leider müssen wir mittlerweile häufig auf englischsprachige Beiträge zurückgreifen, die deutschsprachigen Medien lassen einfach zu viele wichtige Themen unbeachtet. Unsere LeserInnen bitten wir um Verständnis, dass wir eine Übersetzung der englischen Texte nicht bereitstellen können. Dafür fehlt uns einfach die Zeit.

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich.  

Bevor wir mit dieser Weihnachtsausgabe beginnen, möchten wir uns bei allen LeserInnen bedanken, die uns in den vergangenen Monaten die Treue gehalten haben. Die weiter mehr oder weniger regelmäßig unseren Blog besucht haben, um nach dem Rechten zu sehen, in vergangenen Posts zu stöbern, oder um uns einfach nur den Rücken zu stärken. Vor allem Dank auch für das Verständnis, dass wir den Blog zu Gunsten anderer Tätigkeiten für eine unbestimmte Zeit haben ruhen lassen (müssen). Das hat gut getan. Diese LeserInnen haben ganz offensichtlich verstanden, dass dieser Blog keine Bringschuld ist, sondern ein Service, der dann zurückstehen muss, wenn uns die persönlichen Beratungen über Gebühr in Anspruch nehmen. So wie in den vergangenen Monaten.

Andererseits fanden wir in den vergangenen Wochen die Forderung einiger LeserInnen absurd, den Blog "gefälligst" unverzüglich wieder aufzunehmen. Für uns ist dieser Blog eine freiwillige Leistung und nicht verpflichtend. Anders als andere verdienen wir kein Geld mit Werbung, betteln nicht um Spenden oder stellen die Informationen nur über einen kostenpflichtigen Zugang zur Verfügung. 

Trotzdem sind unsere Kommentare zu den Beiträgen fundiert, sie sollen zum Nachdenken anregen, mutig den eigenen Kopf einzusetzen und mithelfen, sich eine unabhängige Meinung zu bilden. Das ist uns in der Vergangenheit ganz gut gelungen, wie die überwiegenden Reaktionen zeigen. Daran werden wir jetzt wieder anknüpfen. Wir bleiben unabhängig, bewahren uns einen klaren Verstand und sind nur den Fakten verpflichtet die wir zusammentragen, um an dieser Stelle die maßlose Volksverdummung zu kommentieren und zu entlarven, die weltweit offensichtlich unaufhaltsam um sich greift. Kein Kontinent, kein Wirtschaftssystem, keine Kultur, bleibt davon verschont. Soweit diese Entwicklung Folgen für die Menschen in Europa hat, ist es unser Thema.  

Alle liegengebliebenen Beiträge aus den vergangenen Monaten werden von uns zusammengefaßt und in den kommenden Wochen akribisch abgearbeitet. Versprochen. Außerdem behandeln wir demnächst die folgenden Schwerpunktthemen in separaten Beiträgen: Austeritätspolitik in der Krise; Blasen-Ökonomie - die unendliche Geschichte; das Missverständnis Keynes; die neuen Kriegsspiele; die Sanktionen gegen Russland vor dem Hintergrund von Flug MH17; die EZB in der Krise; die Dramedy "Jean-Claude Juncker for President"; die Separationsbestrebungen in Europa; die Zerstörungswut der "too big to fail"-Banken, den Trickbetrug Bankenunion und die Debatte um den Mindestlohn in Deutschland. Ergänzungen sind sehr wahrscheinlich.



Unser Dauer-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht" 
Daran hat sich nichts geändert. Leider wissen wir noch nicht, wann die bereits seit ewigen Zeiten angekündigte Aktualisierung zur Veröffentlichung kommt.  Auch Oktober 2014 war nicht haltbar. Selbstverständlich sind wir gerne bereit, Fragen zu diesem Thema zu beantworten. E-mail genügt! Nach wie vor behält unser letztes Update aus dem September 2012 Gültigkeit, das hier unseren LeserInnen zur Verfügung steht. Bereits damals waren wir höchst aktuell, wie die neuesten Entwicklungen des G20-Gipfels in Brisbane zeigen, mit denen sich die deutschsprachigen Führungsmedien erwartungsgemäß nicht beschäftigt haben.

Wir sind aber fündig geworden und können darüber berichten. Ellen Brown bringt es am 01.12.2014 so auf den Punkt: "New G20 Rules: Cyprus-style Bail-ins to Take Deposits AND Pensions". Wir zitieren aus der Einleitung: "On the weekend of November 16th, the G20 leaders whisked into Brisbane, posed for their photo ops, approved some proposals, made a show of roundly disapproving of Russian President Vladimir Putin, and whisked out again. It was all so fast, they may not have known what they were endorsing when they rubber-stamped the Financial Stability Board’s 'Adequacy of Loss-Absorbing Capacity of Global Systemically Important Banks in Resolution', which completely changes the rules of banking." Mehr hier. Unbedingt auch den Links folgen! Es lohnt sich. Wer seine sieben Sinne beisammen hat, dem sollten diese Beiträge langsam aber sicher den Schlaf rauben. 

Ganz besonders wenn man die Rolle richtig bewertet, die Deutschland beim Bail-in Zyperns, einem unglaublichen Akt europäischer Solidarität, gespielt hat. Die Hintergründe dazu liefern die folgenden beiden Beiträge. Der erste stammt von der FINANCIAL TIMES, die am 17.03.2013 titelte "Cyprus depositors’ fate sealed in Berlin" (hier, die Anmeldung ist kostenlos). Der zweite vom britischen THE GUARDIAN, der einen Tag später die Ereignisse so auf den Punkt bringt: "Cyprus bailout: how Nicos walked straight into a German sucker punch". In der Einleitung heißt es: "Greek Cypriot president's disastrous first EU summit ended with a €5.8bn bill for savers as troika demanded payback." Mehr hier. Eine Pflichtlektüre. 

Mitte des Monats noch eine Wortmeldung von dem australischen Ökonomen Bill Mitchell zum Thema. Mit einer klaren Aussage: "The Cyprus confiscation becomes the model for bank insolvency". Ein kleiner Auszug: "I am still sifting through the documents from the recent G20 Summit in Brisbane to see what our esteemed leaders (not!) have planned as their next brilliant move to reinforce neo-liberal principles. One of the least talked about outcomes from the recently concluded G20 Summit in Brisbane were the agreed changes to the banking systems operating in the G20 nations. The dialogue started in the G20 Finance Ministers’ and Central Bank Governors’ Meeting in Washington in April 2014. Clause 8 in the official Communiqué covered the aim of the G20 'to end the problem of too-big-to-fail' and signalled the 'development of  proposals  by the Brisbane Summit on the adequacy of gone-concern loss absorbing capacity of global systemically important banks (G-SIBs) if they fail'. The Brisbane Summit would consider these proposals. The aim was to 'give home and host authorities and markets confidence that an orderly resolution of a G-SIB without exposing taxpayers to loss can be implemented'. You won’t believe what they came up with." Deutlich auch sein Fazit: "The FSB proposed was approved by the G20 Brisbane meeting with little discussion. Cyprus is now the bankruptcy model. It is unlikely that small depositors will be implicated. But as we learned from the Cyprus scandal, the life savings of people were above the threshold that the Troika confiscated. Certainly, if you have largish deposits (as part of your life saving, for example), these new rules provide a massive incentive to transfer them into a more protected form of assets. With interest rates very low, holding cash in safe boxes becomes attractive. Once again the world leaders come up with solutions that are not in the interests of the common folk." Mehr hier.  

Wer noch tiefer in das Thema einsteigen möchte, der ist auch mit dem Beitrag "The Greatest Crash in History Revisited" von "acting-man" Pater Tenebrarum bestens bedient: "Sometimes It Doesn’t Pay to Catch a Falling Knife …" Mehr hier

In diesem Zusammenhang von Bedeutung ist die Entwicklung in den USA. Michael Snyder schlagzeilt dazu: "New Law Would Make Taxpayers Potentially Liable For TRILLIONS In Derivatives Losses". In seiner Einleitung schreibt er: "If the quadrillion dollar derivatives bubble implodes, who should be stuck with the bill?  Well, if the 'too big to fail' banks have their way it will be you and I.  Right now, lobbyists for the big Wall Street banks are pushing really hard to include an extremely insidious provision in a bill that would keep the federal government funded past the upcoming December 11th deadline.  This provision would allow these big banks to trade derivatives through subsidiaries that are federally insured by the FDIC. What this would mean is that the big banks would be able to continue their incredibly reckless derivatives trading without having to worry about the downside.  If they win on their bets, the big banks would keep all of the profits.  If they lose on their bets, the federal government would come in and bail them out using taxpayer money.  In other words, it would essentially be a “heads I win, tails you lose” proposition." Mehr hier. Zum gleichen Thema auch noch Mike Krieger vom Liberty Blitzkrieg blog via Washingtons Blog: "Wall Street Moves to Put Taxpayers on the Hook for Derivatives Trades"(hier). Trefflich sein Fazit: "Remember what Wall Street wants, Wall Street gets."  Noch einmal Ellen Brown: "Bail-In and the Financial Stability Board: The Global Bankers’ Coup" betitelt sie am 12.12.2014 ihren Beitrag (hier). Das passende Weihnachtsgeschenk legt Lew Rockwell in den USA seinen LeserInnen unter den Weihnachtsbaum: "It’s Official: The Worldwide Bail-ins Are Coming". Auch er nimmt Bezug auf das G20-treffen in Brisbane: "In case you missed the announcement, Cyprus-style bail-ins are coming to a bank near you. On November 16, leaders of the G20 Group of Nations – the 20 largest economies – made an important decision. The world’s megabanks now have official permission to pledge depositor accounts as collateral to make leveraged derivative bets. And if they lose a bet, the counterparty to the contract has first dibs on your money. The governments of these 20 countries are now supposed to put these arrangements into law. Most, including the US, have already done so." Mehr hier.  

Wir dürfen unsere LeserInnen aus Deutschland und der Schweiz daran erinnern: Deutsche Bank, Commerzbank, UBS und Credit Suisse sind ganz weit vorne dabei, im weltweiten "Bombengeschäft" Derivatehandel. Die Deutsche Bank ist sogar die No. 1 der Welt.  Selbst in den USA dominieren lediglich 4 Banken den Derivatehandel, wie die folgende Grafik von Zero Hedge zeigt: 




Vor diesem Hintergrund sind natürlich die folgenden Gedankenspiele durchaus zwingend notwendig: "Vermögen: Ökonomen mit Enteignungsfantasie" meldet kürzlich Österreichs DIE PRESSE. Im Vorspann heißt es: "35 Prozent Erbschaftssteuer? Ökonomen haben noch ganz andere Kaliber zur Geldaufbringung für Pleitestaaten im Köcher. Die Enteignungsfantasie erlebt eine enorme Blüte." Mehr hier. Natürlich muss man zukünftig den Begriff der "Pleitestaaten" sehr viel weiter ziehen als bisher - und auch den der "Vermögenden". Plötzlich gehören alle dazu. Auch dazu bieten wir unseren LeserInnen "weiterführende" Lektüre. ZERO HEDGE titelt am 03.12.2014 "We Are All In A Ponzi-World Right Now, Hoping To Get Bailed-Out By The Next Person" (hier). Bereits aus 2011 stammt der Beitrag "The 'Muddle Through' Has Failed: BCG Says 'There May Be Only Painful Ways Out Of The Crisis'" (hier). Empfehlenswert auch "Paying the Price for Financial Ignorance" (hier), mit einer eindrucksvollen Grafik: 




Es gilt: Die flächendeckende Enteignung ist "amtlich". Die Bestseller-Autoren  Marc Friedrich und Matthias Weik haben es aktuell in einem FOCUS-Interview auf den Punkt gebracht. Das Magazin titelt dazu: "Crash-Propheten warnen: 'Anleger werden 90 Prozent ihres Vermögens verlieren'". Mehr hier. Sicher ist, dass der Staat sich an den Ersparnissen seiner Bürger vergreifen wird. 

Wir werden in unserem neuen Dossier eindeutig beweisen, dass an einer wirkungsvollen Enteignung kein Weg vorbeiführt und es dringend geboten ist, sich davor zu schützen.  


Zur Einstimmung auf unseren wieder aufgenommenen Kampf gegen die flächendeckende Volksverdummung beschäftigen wir uns heute mit der Top-Nachricht in den Wirtschaftsteilen der heimischen Qualitätsmedien, die uns stellvertretend vom deutschen HANDELSBLATT bereitgestellt wird: "US-Konjunktur startet nach langer 'Reha' durch". Der Vorspann: "Die Daten sehen gut aus: Die US-Verbraucher kaufen, denn die Arbeitslosigkeit ist niedrig. Nach einer langen Zeit des Strauchelns nach der Finanzkrise 2008 hebt die US-Konjunktur zu einem rekordverdächtigen Höhenflug an." Mehr hier. Aber auch das MANAGER MAGAZIN hält sich nicht zurück: "Amerikaner in Kauflaune - US-Wirtschaft wächst so stark wie seit elf Jahren nicht". Dort heißt es: "5 Prozent Wachstum: Die US-Wirtschaft ist zuletzt deutlich stärker gewachsen als erwartet. Grund war die Kauflaune der Amerikaner. Auch Unternehmen investierten mehr." Mehr hier. Da wollen uns fast Freudentränen in die Augen schießen. Wir können sie gerade noch zurückhalten. Das MANAGER MAGAZIN selbst lieferte nämlich kürzlich in dem lesenswerten Beitrag "Der gekaufte Aufschwung - American Dreamer" hintergründiges: "Die US-Wirtschaft boomt, doch viele Amerikaner bekommen davon nichts ab. Dem Aufschwung fehlt ein solider Unterbau, er ist ein Mix aus höchst ungesunden Zutaten. Erleben die USA nur eine kurze Scheinblüte?" Mehr hier. Erstaunt, aber auch naseweis wie immer die F.A.Z.: "Amerikas Wirtschaft legt überraschend kräftig zu". Und sie weiss mehr: "Es hat lange gedauert, bis die Wirtschaft der Vereinigten Staaten wieder in Schwung kam - jetzt brummt sie wie seit seit 11 Jahren nicht mehr. Die Europäer können nur vor Neid erblassen - und die Fed dürfte bald zur Zinsschraube greifen." Mehr hier. Nicht schlecht auch DIE WELT. Sie meldet: "Amerikas Wirtschaft reitet auf der Öl-Welle". Und schreibt im Vorspann: "Die US-Wirtschaft wächst so schnell wie lange nicht. Das Land profitiert doppelt vom Ölpreis. Als er hoch war, jubelte man über den Boom in der Branche. Jetzt ist Öl billig, das bringt Traumwachstum." Mehr hier. Zur Bekräftigung gibt auch gleich eine passende Grafik dazu: 



Diesen Ritt auf der Öl-Welle relativiert der deutsche Ökonom Heiner Flassbeck am 11.12.2014 in seinem Beitrag "Billiges Öl: Konjunkturprogramm für die Welt?". Flassbeck verweist noch auf andere, dem Beitrag der WELT ähnliche und beschreibt es sehr treffend als "Ratlosigkeit der herrschenden Lehre". Er erklärt in diesem Beitrag für jeden Laien verständlich: "Das Gerede, hier handele es sich um ein 'Konjunkturprogramm', noch dazu um eines 'für die Welt', ist verantwortungslos und belegt hauptsächlich die Unkenntnis derer, die sich so äußern." An anderer Stelle schreibt er richtig: "Man staunt angesichts der Sachlage aber auch, dass kaum jemand fragt, wieso der Ölpreis in so kurzer Zeit so tief fallen kann und wieso fast alle 'fachkundigen' Beobachter bis vor Kurzem davon ausgingen, es gebe eine langfristige Knappheit von fast allen natürlichen Ressourcen, so dass Änderungen von deren Preisen praktisch nur eine Richtung kennten, nämlich nach oben. (...)  Dass aber niemand auf die Idee kommt zu fragen, wie innerhalb kurzer Zeit die Nachfrage nach Öl bei kaum veränderter weltwirtschaftlicher Lage soweit sinken kann, dass man damit einen Rückgang des Ölpreises um 40 Prozent in den letzten drei bis vier
Monaten  erklären  könnte,  ist  schon  kurios."
Mehr hier.


Unser eigenes Fazit: Der Schwachsinn in den heimischen Führungsmedien kennt wieder einmal keine Grenze. 

Das festzustellen, genügt ein bisschen Recherche im früheren "Land der unbegrenzten Möglichkeiten". Wir haben eine Auswahl von Beiträgen zusammengetragen, die die Wirklichkeit abbilden. 

ZERO HEDGE meldet "Here Is The Reason For The "Surge" In Q3 GDP". Einleitend dazu heißt es: "Back in June, when we were looking at the final Q1 GDP print, we discovered something very surprising: after the BEA had first reported that absent for Obamacare, Q1 GDP would have been negative in its first Q1 GDP report, subsequent GDP prints imploded as a result of what is now believed to be the polar vortex. But the real surprise was that the Obamacare boost was, in the final print, revised massively lower to actually reduce GDP!" Mehr hier. Sehenswert die folgende Grafik aus dem Beitrag:

In diesem Zusammenhang auch aussagekräftig: "US Factory Orders Tumble, Miss By Most Since January" (hier). Eine Grafik gibt es auch dazu: 



Noch einmal ZERO HEDGE mit einem äußerst erhellenden Beitrag: "Exposing The Deception: How The US Economy "Grew" By $140 Billion As Americans Became Poorer". Der Autor schreibt einleitend: "Regular readers will recall that last month, at the same time as the US Bureau of Economic Analysis reported was a far better than expected 3.9% GDP (since revised to 5.0% on the back of the previously noted Obamacare spending surge), it also released its Personal Spending and Income numbers for the month of October, or rather revised numbers, because as we explained exactly one month ago 'Americans Are Suddenly $80 Billion 'Poorer'' thanks to (upward) revised spending data and (downward) revised income. What this meant a month ago is that as a result of a plunge in the imputed US savings rate, some $80 billion in personal savings was revised away from the average American household and right into the US economy. After all, something had to grow the US GDP by a massive amount in order to give the Fed the green light it needs to hike rates eventually, just so it can then ease when the global dry powders from all the other central banks is used up." Mehr hier. Sehenswert die Grafiken in dem Beitrag. 

Lesenswertes liefert auch ALHAMBRA INVESTMENT PARTNERS: "It’s Not What You Think When They Have to Totally Reconfigure The Savings Rate" (hier). Angereichert mit reichlich Chartmaterial, von dem wir 3 an dieser Stelle zeigen: 




Oder: "No GDP Resonance In New Home Sales Either". Dort heißt es in der Einleitung: "Perhaps the BEA should have moved the GDP release up a few days to allow mainstream commentary its unbridled and unstained euphoria. Almost as soon as the GDP revisions were released, the upward appearance of economic growth was seriously undermined by income results and the nature of spending 'gains'. That was soon followed by a rather dire look into business investment through capital goods. And the pre-holiday data dump took one more leg out of the fun with new home sales that continued the trend of the growing and prior real estate funk." Mehr hier. Wir haben eine aussagefähige Grafik ausgewählt: 


Ebenfalls ein Blick auf die rauhe US-Wirklichkeit: Der Beitrag "Durable & Capital Goods Tank In November" von ALHAMBRA INVESTMENT PARTNERS: "The 'other' part to the GDP euphoria of the tax-like increase in non-discretionary spending was the apparent increase in business optimism. The latest durable goods figures, which includes capital goods, show that like the PCE revisions for health insurance spending there were relative changes that may account for better 'investment' results in Q3. However, October and November more than suggest another temporary mid-year expansion seriously waning." Mehr hier. Tolle, aussagefähige Charts.

Noch ein Blick auf die Wirklichkeit in "A Matter, It Seems, Of Faith" (hier), randvoll mit hervorragenden Charts, von denen wir einen an dieser Stelle beispielhaft zeigen: 




Abschließen möchten wir für heute die Fakten zum hierzulande hochgelobten US-Wirtschaftswachstum noch mit zwei Beiträgen von ZERO HEDGE. Echte Augenöffner, wie wir finden. Der erste beschäftigt sich mit Amerikas Rückgrat, der Mittelklasse: "The Destruction Of The Middle Class Is Nearing The Final Stages" (hier). Dieses Foto sagt mehr als 1000 Worte: 

Quelle: zerohedge.com

Ebenfalls sehenswert: "'Peak' American Dream?": "More than 80% of Americans do not believe today's youth will have a better life than their parents..." Die Grafik dazu:

Source: here.


Statt überschwenglicher Weihnachtsgrüße beschließen wir diesen Nachrichten-Ticker mit einer Karikatur, die kaum besser die vorherrschende Stimmung beschreibt...

"Depressing Santa Claus" (Source: zerohedge.com)

Auch in 2015: Persönliche Beratung
Wer sich gegen die vielen Formen der Finanziellen Repression und der staatlichen Enteignung absichern möchte, der kann sich von uns persönlich beraten lassen. Es gibt ein paar sehr nützliche Maßnahmen, um Ersparnisse/Zukunftssicherung/Vermögen krisenfest zu machen. Wir betonen aber an dieser Stelle ausdrücklich: Diese Beratung ist kostenpflichtig - wir berechnen eine vergleichsweise geringe, einmalige, pauschale Aufwandsentschädigung. Aus diesem Grund erwarten wir nur ernsthafte Anfragen von Interessenten. Eine E-mail genügt, wir informieren anschließend über die Einzelheiten der Beratung. Ausführliches Briefing vorausgesetzt, erstellen wir in jedem Fall eine individuelle Analyse und detaillierte Vorschläge zur Krisensicherung. Zur optimalen Absicherung verfolgen wir erfolgreich ein eigenes Konzept, das wir bei dieser Gelegenheit ausführlich vorstellen.

"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen." (Karl Farkas, österr. Schauspieler und Kabarettist)