Mittwoch, 29. April 2015

Standpunkt 985 - Nachrichten-Ticker, 22. & 23.04.


Wir sind zurück. Ohne Wenn und Aber. Für unsere LeserInnen stellen wir an dieser Stelle wieder regelmäßig aktuelle und interessante Beiträge zusammen, die von uns - mehr oder weniger - kommentiert und ergänzt werden. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen.  

Leider müssen wir immer häufiger auf englischsprachige Beiträge zurückgreifen, die deutschsprachigen Medien lassen einfach zu viele wichtige Themen unbeachtet. Unsere LeserInnen bitten wir um Verständnis, dass wir eine Übersetzung der englischen Texte nicht bereitstellen können. Dafür fehlt uns einfach die Zeit. 

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich. 

"In Demokratien erfüllen Medien grundlegende Funktionen: Sie sollen das Volk informieren, durch Kritik und Diskussion zur Meinungsbildung beitragen und damit Partizipation ermöglichen. Oftmals werden Medien auch als 'vierte Gewalt' bezeichnet." So bringt es hier die Bundeszentrale für politische Bildung auf den Punkt. Weil die "vierte Gewalt" überall längst zu einer regierungsfreundlichen Propagandamaschinerie verkommen ist, versuchen wir mit unserem Blog diesen Mangel so weit wie möglich auszugleichen: Wir bleiben unabhängig, bewahren uns einen klaren Verstand und sind nur den Fakten verpflichtet die wir zusammentragen, um an dieser Stelle die maßlose Volksverdummung zu kommentieren und zu entlarven, die weltweit offensichtlich unaufhaltsam um sich greift. Kein Kontinent, kein Wirtschaftssystem, keine Kultur, bleibt davon verschont. Soweit diese Entwicklung Folgen für die Menschen in Europa hat, ist es unser Thema.  

An dieser Stelle erneuern wir noch einmal unser Versprechen: Alle liegengebliebenen Beiträge aus den vergangenen Monaten werden von uns zusammengefasst und in den kommenden Wochen akribisch abgearbeitet. Außerdem behandeln wir demnächst die folgenden Schwerpunktthemen in separaten Beiträgen: Bauernopfer Griechenland; Austeritätspolitik und steigende Staatsschulden; Wirtschaftswachstum und Arbeitsmarkt in den USA - die Statistik lügt; Blasen-Ökonomie - die unendliche Geschichte; das Missverständnis Keynes; die neuen Kriegsspiele des Westens; die Sanktionen gegen Russland vor dem Hintergrund von Flug MH17; die EZB in der Krise; die Dramedy "Jean-Claude Juncker for President"; die Separationsbestrebungen in Europa; die Zerstörungswut der "too big to fail"-Banken, den Trickbetrug Bankenunion und die Debatte um den Mindestlohn in Deutschland. Änderungen und Ergänzungen behalten wir uns vor.


Unser Dauer-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht" 
Daran hat sich nichts geändert. Leider wissen wir noch nicht, wann die bereits seit ewigen Zeiten angekündigte Aktualisierung zur Veröffentlichung kommt. Auch Oktober 2014 war nicht haltbar. Selbstverständlich sind wir gerne bereit, Fragen zu diesem Thema zu beantworten. E-mail genügt! Nach wie vor behält unser letztes Update aus dem September 2012 Gültigkeit, das hier unseren LeserInnen zur Verfügung steht. Bereits damals waren wir höchst aktuell, wie die neuesten Ergebnisse des G20-Gipfels in Brisbane zeigen, mit denen sich die deutschsprachigen Führungsmedien erwartungsgemäß nicht beschäftigt haben.

Wir sind aber fündig geworden und können darüber berichten. Ellen Brown bringt es am 01.12.2014 so auf den Punkt: "New G20 Rules: Cyprus-style Bail-ins to Take Deposits AND Pensions". Wir zitieren aus der Einleitung: "On the weekend of November 16th, the G20 leaders whisked into Brisbane, posed for their photo ops, approved some proposals, made a show of roundly disapproving of Russian President Vladimir Putin, and whisked out again. It was all so fast, they may not have known what they were endorsing when they rubber-stamped the Financial Stability Board’s 'Adequacy of Loss-Absorbing Capacity of Global Systemically Important Banks in Resolution', which completely changes the rules of banking." Mehr hier. Unbedingt auch den Links folgen! Es lohnt sich. Wer seine sieben Sinne beisammen hat, dem müssen diese Beiträge langsam aber sicher den Schlaf rauben! 


Ticker-Themen: Bargeldverbot, Bail-Ins und Bank-Runs: Die Vorzeichen der Enteignung - Yanis Varoufakis  - Griechenland: Fortsetzung von Pleite, Pech und Panne (4 Beiträge) - Spanien im Aufschwung? - Deutschlands Finanzindustrie: Der Versuch eine Sanierung mit dubiosen Methoden - USA: Existenzangst - Japan: Potemkin'sche Dörfer - China - Weltwirtschaftskrise - In eigener Sache: Persönliche Beratung 


Chef-Ökonom der Citigroup fordert die Abschaffung von Bargeld
(deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) Die Diskussion um die Abschaffung von Bargeld gewinnt an Fahrt. Die Finanzbranche sondiert Wege, um den Bank-Kunden den Fluchtweg gegen Strafzinsen für Sparguthaben abzuschneiden. Der neueste Vorschlag: Es sollen künftig nur noch 5-Dollar (Euro)-Scheine ausgegeben werden, um den Zahlungsverkehr bei kleinen Einkäufen zu erleichtern. Mehr...

Kommentar: Die Zeichen stehen klar auf Sturm. Und der Handlungsspielraum wird immer enger. Sich dagegen zu wappnen muss gut vorbereitet sein und das kostet natürlich Zeit. Bitte daran denken: Schweden und Norwegen haben bereits mit der Abschaffung begonnen. Die lassen sich dabei Zeit. Als Folge der Krise genügt andernorts aber auch ein (verlängertes) Wochenende. Wir möchten an Hand von entsprechenden Beiträgen weiter die Sinne unserer LeserInnen schärfen. 

 
Bail-Ins and Bank-Runs: The Coming Threat
(bullionbullscanada.com) As the Greece crisis worsens, and "Grexit" (Greece’s exit from the EU) appears increasingly inevitable, the end result of this scenario could be a series of unintended consequences, which will (once again) come as an unpleasant surprise for the architect of this crisis – the One Bank. "Follow the bouncing ball" here, as the chain of events has now grown quite long.
We begin with Debt Slavery, the economic rape of Europe (and North America) by which the One Bank has buried all these nations under literal mountains of public and private debt, and then blood-sucks all the wealth out of these economies via (so-called) "interest payments". With all these nations well past the point of insolvency; the corrupt, puppet governments of these nations have been colluding with the banksters, in theatrical sham-rescues.
Dubbed "bail-outs" by the deceitful Corporate media, politicians and bankers; with these so-called "bail-outs" in the EU, the ECB simply piles more debt onto nations which were already far past the point of insolvency. It is the precise, metaphorical equivalent of tossing an anchor to a person drowning in water. With these puppet governments now accomplices of the banksters in the rape of their own nations; none of them have been willing to denounce these cynical acts of economic self-destruction.
Then one of these nations finally elected a legitimate, independent government – Greece – and that government "called out" these liars with respect to this entire, corrupt farce. It has stated bluntly and unequivocally that it refuses to be a party to any further economic rape of its own population. It has insisted that the EU negotiate a real bail-out – i.e. a deal where the debt-load of this bankrupt nation goes down rather than up.
The corrupt Vampires of the EU have feigned ignorance and incomprehension, pretending they can’t understand why a bankrupt nation would want to reduce its debts. They have dubbed Greece’s bargaining position "unreasonable" (and thus refused to negotiate), and labeled Greece’s government "radical".
This is simply more perversity, what we have all become accustomed to in the Wonderland Matrix. In reality, it is the Vampires who have been totally "unreasonable", by refusing to engage in good-faith negotiations, and it is the
Vampires who are "radical" (or corrupt, or simply evil) by insisting on piling more and more and more debt onto hopelessly insolvent nations, and thus onto the backs of the peoples of these nations.
The Vampires who control the currency of Greece’s nation ("Give me control of a nation’s money, and I care not who makes the laws") have resorted to starving-out Greece’s government, and the nation itself, as they continue to stonewall Greece at the bargaining table. It was a process which could have only one ending (the capitulation or destruction of Greece’s governments), until a "wild card" entered the picture: Russia.
Already a target of another one of the One Bank’s campaigns of economic terrorism; Russia (with the staunch assistance of China) has now declared that "the worst is over" with respect to the economic attack by these banksters against its own nation. Now it is reaching out to another of their targets: Greece. It has already fast-tracked negotiations for a natural gas pipeline to pump Russia’s vast stockpiles of natural gas to Europe. This would cut-out the new, (Western) puppet regime in Ukraine, thus ‘killing two birds with one stone’.
However, while Russia endeavours to put together this economic "pipeline" to Greece; the nation is being starved of the cash necessary to meet its day-to-day operating expenses. Most notably, this means pension-cheques to retirees and wages to public sector employees. With no other options; Greece’s government has succumbed to a different form of banker-fraud: the "bail-in". Read more... (Falls der Link nicht funktioniert: hier gibt es den gesamten Text in unserem Online-Archiv)

Kommentar: Ein starker Beitrag von Jeff Nielson. Er zeigt am Beispiel Griechenlands, wo die Reise hingeht: Geradewegs in die Enteignung. Es ist kein Versehen, sondern von langer Hand geplant. Spätestens seit dem 23. Dezember 1913, dem Gründungstag des Fed, der US-Notenbank (hier). Die Zentralbank der größten Wirtschaftsmacht der Welt befindet sich von Anfang an im Eigentum der Finanzindustrie (siehe: "Who Owns The Federal Reserve?", Beitrag von Ellen Brown, GLOBAL RESEARCH, hier; eine deutsche Übersetzung gibt es hier). Und ist ihrerseits eng verknüpft mit den Notenbanken in den wichtigsten Ländern rund um den Globus. Das ist ein höchst gefährliches Kartell. Den Leitgedanken für die Gründung der US-Notenbank "stiftete" der Bankier Mayer Amschel Rothschild (1744 - 1812): "Geben Sie mir die Kontrolle über das Geld, und es spielt keine Rolle, wer die Gesetze macht." Frühe Warnungen gab es genug. Beispielsweise von Thomas Jefferson, dem 3. Präsidenten der USA: "Falls das amerikanische Volk jemals die Kontrolle über die Herausgabe ihrer Währung auf Banken übertragen sollte, werden diese und die Firmen, die sich um sie bilden, unter dem Einsatz von Inflation und Deflation, dem Volk solange ihr Eigentum wegnehmen, bis die Kinder obdachlos auf dem Kontinent, den ihre Väter einst in Besitz nahmen, aufwachen. Die Herausgabe von Geld soll von den Banken weggenommen werden, und zurück auf den Kongress und das Volk übertragen werden. Ich glaube aufrichtig, dass Banken, mit dem Recht Geld herauszugeben, gefährlicher für die individuellen Freiheitsrechte sind als eine stehende Armee." Mary Elizabeth Lease (1850 - 1933) ist der Zeit weit voraus, als sie bereits ca. 1890(!) erklärt: "Wall Street owns the country. It is no longer a government of the people, by the people, and for the people, but a government of Wall Street, by Wall Street, and for Wall Street. The great common people of this country are slaves, and monopoly is the master." Sehr viel später, 1932, hat es der US-Politiker Louis T. McFadden ebenfalls sehr anschaulich auf den Punkt gebracht: "Every effort has been made by the Federal Reserve Board to conceal its powers, but the truth is the FED has usurped the government. It controls everything here (in Congress) and controls all our foreign relations. It makes and breaks governments at will… When the FED was passed, the people of the United States did not perceive that a world system was being set up here… A super-state controlled by international bankers, and international industrialists acting together to enslave the world for their own pleasure!" Das Werk ist vollbracht. Nicht erst in 2015, sondern schon viele Jahre vorher, wie der österreichische Ökonom Erich Streissler im Jahr 2004 erkennt: "Heute sind die internationalen Finanzmärkte wohl die erste Weltmacht, mächtiger als selbst die USA." Steigbügelhalter dieses Systems: Die Politik.


Yanis Varoufakis: Ein neuer Deal für Griechenland
(project-syndicate.org) Die inzwischen dreimonatigen Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und unseren europäischen und internationalen Partnern haben in weiten Teilen eine Annäherung über die zur Bewältigung der jahrelangen Wirtschaftskrise und zur Herbeiführung einer nachhaltigen Erholung in Griechenland erforderlichen Schritte gebracht. Aber sie haben noch nicht zu einer Einigung geführt. Warum ist das so? Was für Schritte sind erforderlich, um eine praktikable, im gegenseitigen Einvernehmen beschlossene Reformagenda zu produzieren?
Wir und unsere Partner sind uns bereits über vieles einig. Griechenlands Steuersystem muss grundlegend überholt und die Finanzbehörden von politischer und unternehmerischer Einflussnahme befreit werden. Das Rentensystem  ist marode. Die Kreditkreisläufe der Volkswirtschaft wurden unterbrochen. Der Arbeitsmarkt wurde durch die Krise verheert und ist stark segmentiert, und das Produktivitätswachstum ist zum Erliegen gekommen. Die öffentliche Verwaltung bedarf dringend der Modernisierung, und die öffentlichen Ressourcen müssen effizienter eingesetzt werden. Neue Unternehmensgründungen werden durch enorme Hindernisse blockiert. Der Wettbewerb in den Produktmärkten ist viel zu begrenzt. Und die Ungleichheit hat ein empörendes Niveau erreicht, was verhindert, dass sich die Gesellschaft geeint hinter unverzichtbare Reformen stellt.
Soweit besteht Einigkeit. Zusätzlich jedoch erfordert die Einigung auf ein neues Entwicklungsmodell für Griechenland die Überwindung von zwei Hürden. Zunächst einmal müssen wir uns darüber einigen, wie wir die Haushaltskonsolidierung Griechenlands angehen. Und zweitens brauchen wir eine umfassende, allgemein akzeptierte Reformagenda, die den Weg hin zu dieser Konsolidierung unterfüttert und Vertrauen innerhalb der griechischen Gesellschaft schafft. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Die heutigen Griechenland-Beiträge beginnen wir mit Yanis Varoufakis, der in diesem Artikel die Dinge beim Namen nennt, die seit 2010 bei der vermeintlichen Griechenland-Rettung danebengehen. Aber auch, anders als die Top-Ökonomen hierzulande, allen voran die angebliche deutsche Nr. 1, Hans-Werner Sinn (der kann nach unserer Auffassung Varoufakis nicht das Wasser reichen), Lösungen aufzeigt, die notwendig und machbar sind, das Wohl und Wehe der Menschen in seinem Land berücksichtigen, ohne den Gläubigern Unmögliches abzuverlangen. Natürlich wird Varoufakis bei den europäischen Krisenmangern in Berlin, Brüssel und Frankfurt damit auf Granit beißen. Die brauchen Griechenland unbedingt als Feldversuchslabor für ihre mörderische (das meinen wir wörtlich!) Austeritätspolitik und deren Folgen, bis hin zur Enteignung von Millionen Menschen. Zypern war das Lehrstück, Griechenland wird das Gesellenstück für diesen Diebstahl. Varoufakis hat diese Pläne durchschaut und stellt sich diesen Maßnahmen in den Weg. Dabei ist er nicht zimperlich: "Greek finance minister tells magazine: Grexit no bluff if more austerity imposed" meldet REUTERS. Aus der Einleitung: "The risk that Greece would have to leave the euro if it has to accept more austerity is no bluff, Greek Finance Minister Yanis Varoufakis told a French magazine, saying that no one could predict what the consequences of such an exit would be." Mehr hier. Die EU sucht deshalb nicht ernsthaft einen Kompromiss in den Verhandlungen, sondern verlangt nach einem neuen griechischen Finanzminster. Viel lieber wäre Berlin und Brüssel gleich eine neue Regierung in Athen, natürlich ohne Beteiligung der Syriza

Beharrlich irgnoriert die heimische Qualitätspresse die griechischen Vorschläge. Beispiel die ZEIT in dem Beitrag "Alle verlieren", vom 22.04.2015. In der Einleitung zu diesem Kommentar heißt es: "Die Planlosigkeit der Tsipras-Regierung macht es Europa leicht, Athen die Verantwortung für die Misere zuzuschieben. Das aber blendet die verfehlte Rettungspolitik aus." Mehr hier. Da verwechselt einer Ursache und Wirkung: Die EU ist es, die sich beharrlich weigert, über den Murks zu diskutieren, den sie seit 2010 Griechenland-Rettung nennt. Genauso auch über die nützlichen Vorschläge der griechischen Regierung. Vieles davon kann bei Yanis Varoufakis nachgelesen werden. Man muss es nur wollen.


Europe's Collision Course With Greece
(bloombergview.com) The brinkmanship over Greece and its debts continues. A meeting of finance ministers in Riga on Friday is likely to pass, like many previous make-or-break moments, without resolution. The European Union isn't deviating, and neither is Athens. Before much longer, though, something really will have to give -- and it seems ever more probable that, when it does, the news will be bad.
Confidence has firmed across Europe that a Greek default won't much harm any other country -- indeed, that the rest of the EU might actually be stronger if the Greeks are taught a lesson. This theory is wrong. If it's pressed into action, Europe will come to repent its biggest miscalculation since the creation of the euro.
EU governments are hardening their insistence on an overt Greek surrender. The terms of the existing bailout program, they say, must be honored in full before talks on a new one can start -- and meanwhile, there'll be no more money. In plain terms, the Syriza government led by Prime Minister Alexis Tsipras must not only break its promise to voters but be seen by all to have broken it.
Tsipras, to be sure, commands little sympathy. He has served his country poorly. His government's initial take-it-or-leave-it posture looked calculated to offend. Having started badly, how to make matters worse? Press for war reparations from Germany --  an altogether strange way for a distressed borrower seeking new debt relief to approach its creditors. Athens thought it was negotiating from a position of strength -- that Europe wouldn't dare call its bluff. This now looks like a losing bet. Read more...

Kommentar: Andernorts sieht man die Dinge offensichtlich sehr viel differenzierter. Und kommt dabei zu einem bemerkenswerten Schluss: "Tsipras has done a terrible job. Compared with the rest of Europe's leaders, he looks like a statesman." Das gefällt uns. 


IWF-Veteran wirft dem Fonds Reden mit gespaltener Zunge vor
(manager-magazin.de) Das größte Risiko für Griechenland Zahlungsfähigkeit ist in diesem Jahr der Internationale Währungsfonds. Fast zehn Milliarden Euro seiner Schulden muss das Land dem IWF 2015 zurückzahlen. Allein bis Mitte Juni werden fast 2,5 Milliarden Euro fällig. Schon die kleineren Raten bisher waren stets ein Ereignis: Bis hierhin schaffte die Athener Regierung es noch, pünktlich und vollständig zu zahlen.
IWF-Chefin Christine Lagarde drängt die Euro-Staaten zu einem Kompromiss mit Griechenland, um die Geldnot des Landes zu überbrücken. Sie sollte allerdings selbst mit gutem Beispiel vorangehen, fordert nun in einem Beitrag für "Bloomberg View" Ashoka Mody.
Den Gastprofessor für internationale Wirtschaftspolitik der US-Eliteuni Princeton könnte man zwar als einen von vielen akademischen Besserwissern abtun. Doch Mody ist auch ein Insider. Zuvor war er beim IWF stellvertretender Leiter der Forschungs- und der Europa-Abteilung. Deshalb hat es Gewicht, wenn er sagt, der Fonds solle seinen "großen griechischen Fehler" korrigieren.
Die Erkenntnis, dass das bisherige Programm ein Fehler war, ist nicht neu für den IWF. Mody verweist auf eine Reihe entsprechender Schriften seiner Ex-Kollegen. Der italienische Ökonom Francesco Saraceno fügt noch einige hinzu: Praktisch alle Krisenrezepte des früheren "Washington consensus" - Staatsausgaben kürzen, Arbeitsmarkt flexibilisieren, unter allen Umständen freier Kapitalverkehr - haben die Experten in Washington inzwischen in der Luft zerrissen. Mehr...


Kommentar: Ashoka Mody stützt seine Aussagen auf Fakten, nicht auf Mutmaßungen. Die sind nicht zu widerlegen. Also werden sie ignoriert. Unsere LeserInnen sollten diese Gelegenheit nutzen und die Propaganda der heimischen Führungsmedien entlarven. 


Wohin mit den Griechen, Herr Prof. Otte?
(n-tv.de) Die Rettung scheint gescheitert. Die Eliten weiterhin korrupt. Die Mittelschicht verarmt. Die Milliarden futsch. Das kleine Griechenland sorgt nach wie vor für große Unruhe in Europa. Dabei gäbe es einem Weg, Land und Leuten wirklich zu helfen, meint der Ökonom, Buchautor und Fondsmanager Professor Dr. Max Otte. Mehr...

Kommentar: Noch so ein Scharlatan im Kreis der deutschen Ökonomen. Wir können uns aber auch vorstellen, dass der Ökonom Max Otte mit dem Buchautor und Fondsmanager Max Otte in einem Interessenskonflikt steht. In diesem Interview jedenfalls verbreitet Otte ein bisschen Licht ("Merkel erzählt Quatsch"), aber sehr viel mehr Schatten (Grexit). Wir glauben uns zu erinnern, dass es auch schon andersherum war. Liegt aber schon eine Weile zurück. 


Mythen blockieren Fortschritt der Verhandlungen Griechenlands 
(griechenland-blog.gr) Der Ökonom, Journalist und Publizist Martin Wolf führt 7 Mythen über Griechenland an, die eine Einigung zwischen Athen und seinen Gläubigern blockieren.
Martin Wolf vertritt in einem Artikel in der Financial Times "'Das griechische Epos' geht weiter" und unterstreicht, "es wird keinen erfreulichen Schluss haben, wenn die involvierten Mensch nicht erkennen, dass sie an Mythen kleben". Mehr...


Kommentar: Bemerkenswert. Martin Wolf räumt mit den schlimmsten deutschen Talkshow-Weisheiten zu Griechenland auf. 


Ireland's Lessons for Greece
(project-syndicate.org) Greece’s government, led by the left-wing Syriza party, is demanding a new deal from its European creditors, claiming that the bailout program provided by the "troika" (the International Monetary Fund, the European Central Bank, and the European Commission) has plunged their country into a spiral of deflation and austerity. But, while no one disputes that things have gone wrong in Greece, the argument that fiscal consolidation necessarily leads to never-ending recession is not borne out by the facts.
Consider Ireland, which was among the countries hardest hit by the global economic crisis. Having become exceptionally bloated during the pre-2008 boom years, Ireland’s banks buckled under huge losses when the property bubble burst. To avert a  devastating bank run, the government guaranteed the entire outstanding stock of deposits and liabilities.
As a result, government debt soared from 25% of GDP in 2007 to more than 120% in 2013. Add private debt, and the Irish sit on a debt mountain worth nearly 400% of GDP. In Greece, where private debt is much lower, total debt amounts to around 300% of GDP.
Nonetheless, Ireland regained access to capital markets in early 2013, and Investors have few qualms about the country’s prospects. Indeed, the economy is growing briskly, unemployment is below the eurozone average, and the government’s borrowing cost is one percentage point lower than the US Treasury’s. Read more...

Kommentar/Ergänzung: Der Autor, Michael Heise, Chef-Volkswirt der Allianz, stellt einen unsinnigen Vergleich an. Das MANAGER MAGAZIN macht daraus unter der Überschrift "Der Deutsche, der den Griechen das irische Beispiel vorhält" einen kleinen Beitrag. Die Kernaussage: "Selbst in einer ernsten Krise könnten resolute Konsolidierung und Reformen ein Land schnell stabilisieren und die Fundament für ein erneutes Wachstum legen". Mehr hier. Da kann einer einfach nicht aus seiner Haut: Heise war früher Generalsekretär des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Eine Truppe, die sich seit ihrem Bestehen (gegründet 1963) auch noch nicht mit Ruhm bekleckert hat. 

Was diesen Beitrag aber für uns so wichtig macht: Am Beispiel Irland erklärt Michael Heise überraschend ehrlich, dass der Staatsschuldenkrise eine dramatische Bankenkrise vorausgegangen ist. 25% Staatsschuldenquote 2007 im Vergleich zu 120% 2013 sprechen eine klare Sprache. Erst die Rettung der Banken, als Folge der Lehman-Pleite 2008, hat die irischen Staatsschulden in astronomische Höhen getrieben. In Griechenland war das nicht anders. Dort hat aber die im Vergleich zu Irland sehr viel strengere Austeritätspolitik, durch den Verlust von 25% der Wirtschaftsleistung, die Staatsschulden noch sehr viel höher ansteigen lassen. 


Einschub: In Deutschland sehr beliebt ist es nach wie vor, den Griechen Faulheit vorzuwerfen. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) räumt gerade mit diesem Vorurteil wieder einmal auf. Das wollen wir unseren LeserInnen nicht vorenthalten:




Is The Crisis Now History In Spain?
(spaineconomy.blogspot.de) Mariano Rajoy is a man who is not shy when it comes to being controversial, as the storm surrounding his stance over the recent Greek bailout negotiations clearly illustrates (and here). So it is perhaps not surprising that he did not notably blush when he informed a Madrid audience recently that "In many ways, the crisis is history." Such was the storm that followed that he was forced to at least partially retract the offending phrase after a meeting with union officials some four days later. "In many ways the crisis is history, but its consequences are not," he clarified.
Of course all of this is mainly political rhetoric at the start of what is set to be an election year, but still, it does raise interesting questions. Where exactly is Spain? What is the outlook for the future? Is the country still in crisis, or is it, as Rajoy 2.0 suggests simply suffering from the legacy of an earlier one? These questions are not as easy to answer as they seem at first sight, nonetheless in what follows I will take a shot at it. Read more...


Kommentar/Ergänzung: Edward Hugh glaubt Spanien auf einem guten Weg. Uns überzeugt er nicht. Wir halten ihn für eine Stimmungskanone, die der konservativen Regierung unter Mariano Rajoy den Rücken stärken will. Hugh macht aus wirtschaftlicher Stagnation einen Aufschwung: "Spain’s Recovery Is Real". Natürlich kann man darüber streiten, ob ein Wachstum von 0,8% schon als Aufschwung gewertet werden kann. Aber nicht mit uns, dafür ist es zu wenig. Als Chart sieht es natürlich toll aus:


Aus der Krise kommt Spanien damit nicht.

Hugh sieht zwangsläufig auch Erholung auf dem Arbeitsmarkt: "Employment Growth Is Strong As Unemployment Falls". Er schreibt: "The second area where it is possible to see a strong positive side to Spain’s recent performance is on the employment front." Und liefert eine passende Grafik gleich dazu: 

Wir haben keine Ahnung, woher diese Daten stammen. Deshalb bleiben wir bei ihrer Bewertung zurückhaltend. Nicht zuletzt, weil wir bei WOLF STREET zur gleichen Zeit den folgenden Beitrag gefunden haben: "The EU’s 5 Worst Unemployment-Fiasco Regions?". Grundlage dort sind die Zahlen von Eurostat. Ein Auszug: "Spain’s crisis is 'in many ways over.' At least according to Mariano Rajoy, Spain’s disaster-prone Prime Minister. As for the country’s 5.5 million unemployed, the ordeal continues – in many ways. Indeed, so fierce was the ensuing backlash that Rajoy was forced to at least partially retract the offending phrase. 'In many ways the crisis is history, but its consequences are not,' he clarified.
With a new political scandal erupting just about every other day and his party’s credibility at an all-time low, Spain’s fragile economic recovery is the only silver lining Rajoy’s government has left. Hence, every time a journalist brings up the government’s growing rap sheet, Rajoy’s knee-jerk response is straight out of the politician’s elementary handbook of distractionary methods."Look over there, a beautiful economy," he seems to gush as his eyes glaze over dreamily and his mouth launches into a well-versed tale of economic happiness.
Like most good tales, the storyline contains a great deal more fiction than truth – demonstrated by two separate but closely linked data points. The first is a report by Eurostat  on unemployment. Spain still has the second-highest unemployment rate in the EU, at 23.2% way worse than third-place Hungary (18.5%) but not quite as terrible as Greece (26%). That would be bad enough. But the report also shows that Spain is proud home to the five European regions with the worst levels of unemployment.
At the top of the medal positions is the southern province of Andalusia, currently sans government after recent regional elections returned a deeply divided hung parliament. It’s unemployment rate is closing in on a disastrous 35%! The next five worst regions are also in Spain. Even fifth place, Castilla-la Mancha, has an unemployment rate of 29%. In fact, six of the worst 10 regions in the EU are in Spain, the rest are in Greece." Mehr hier. Die folgende Übersicht belegt die Situation eindrücklich: 



Noch Fragen? Lesen Sie ruhig beide Beiträge bis zum Ende, es lohnt sich auf jeden Fall. Nachdenkfutter gibt es reichlich. 

Spaniens Probleme liegen, abgesehen von Korruption und Mißwirtschaft, nach wie vor im Bankensektor: der ist schlicht pleite. Kapitalbedarf nach unserer Schätzung: mindestens 300 Milliarden Euro alleine im Bereich notleidender Hypotheken. Dazu kommen hohe Ausleihungen an die Schwellenländer, die in erheblichem Umfang risikogefährdet sind. Außerdem vermuten wir eine hohe Dunkelziffer, da Spaniens Banken, wie alle anderen, über kreative Buchhalter verfügen. Ihr Engagement im Derivatehandel ist uns nicht bekannt, aber darf trotzdem nicht ausgeschlossen werden. Deshalb ist es nur eine Frage der Zeit, wann auch Spanien von der "griechischen Krankheit" Austeritätspolitik befallen wird. 


So will Schäuble die Autobahnen sanieren
(wiwo.de) Deutschland muss dringend seine marode Infrastruktur auf Vordermann bringen. Geht es nach Bundesfinanzminister Schäuble, werden die Autobahnen künftig von einer neuen Infrastrukturgesellschaft finanziert - auch mit Hilfe der Privatwirtschaft. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: In Deutschland soll der Staat dauerhaft entmachtet werden. Dieser Plan ist ein wichtiger Teil davon. Im Gegenzug werden die Steuerzahler in eine dauerhafte Schuldenknechtschaft gezwungen. Das ist nicht akzeptabel. 

Klaus Ernst nennt es richtig "Ein Rettungsprogramm für die Finanzindustrie". Mehr hier. Daran gearbeitet hat eine Investitionskommission. Fabian Lindner nennt das Ergebnis in der ZEIT "viel heiße Luft". Statt die Einleitung, zitieren wir gleich sein Fazit: "Was bleibt nun vom Bericht der Experten? Im günstigsten Fall ist es medial inszenierte heiße Luft: Man beschäftigt sich mit dem Investitionsstau, der Minister kann zeigen, dass er denken lässt, aber es wird nichts dabei herauskommen. Im ungünstigsten Fall wird der Bericht eine Blaupause für die schrittweise Gebührenfinanzierung der öffentlichen Infrastruktur sein, von Kommunalmaut bis Schulgebühren. So mancher hatte ja schon vor solchen Folgen der Schuldenbremse gewarnt ..." Mehr hier. Recht hat er. Wer auch noch lesen möchte was diese Kommission vorschlägt, der findet den Bericht zur "Stärkung der Investitionen in Deutschland" hier.


In den USA geht die Existenzangst um
(wirtschaftsblatt.at) Rekordgewinne bei den Firmen gehen nicht notwendigerweise mit prosperierenden Haushaltseinkommen einher. Derzeit notieren viele Aktienindizes auf Rekordständen, dennoch haben nicht wenige Menschen das Gefühl, dass es um ihre eigenen Finanzen eher schlecht bestellt ist. WirtschaftsBlatt-Leser B. S. schrieb uns kürzlich: "Meine Kontakte zu US-Bürgern beschränken sich auf den Mittelstand, beziehungsweise was davon noch übrig geblieben ist. Die Menschen haben erhebliche Existenzängste." Dies ist zwar nur eine subjektive Aussage, die sich aber durch Fakten objektiv belegen lässt. Mehr...

Kommentar: Insgesamt ein nur mäßiger Beitrag: Die Probleme in den USA sind vielschichtiger als beschrieben. Andererseits sind wir froh, dass überhaupt darüber berichtet wird. Schön, dass dem Autor diesbezüglich ein Licht aufgeht: "Wichtig ist es daher, dass die Medien auch über diese unerfreulichen Entwicklungen häufiger berichten. Nur eine gut informierte Bevölkerung kann von der Politik jene Reformen einfordern, die unsere Gesellschaft zum Wohl von uns allen voranbringt." 

Wir haben da wenig Hoffnung und greifen deshalb regelmäßig auf englischsprachige Beiträge zurück, um unsere LeserInnen informieren zu können. 


Potemkin on the Pacific
(alhambrapartners.com) For the first time since June 2012 Japan has attained a trade surplus. It is, however, premature to interpret that as an end to the impoverishment the island has undertaken these past three years, the last two under QQE. There are various reasons for the end of the negative trade imbalance, but the most significant surround the Chinese New Year.
China’s annual holiday plays havoc with any number of economic accounts of its own, but it should not be surprising to see its closest trade partners under the same difficulties in measurement. Unfortunately for Japan, as QQE was intended to foster trade in the other direction, China remains the most visible and deepest supplier for Japanese industry. As such, the level of activity from China is the largest single source in variability – with crude oil imports now a distant second, contrary to expectations. Read more...


Kommentar: Alles sehr sachlich und fundiert. Außerdem mit anschaulichem Charts...


Wer sich für die Entwicklung in Japan interessiert wird sich über diesen Beitrag freuen. 


"China Has A Massive Debt Problem", And Why It Is About Get Much Massiver
(zerohedge.com) We’ve spent quite a bit of time recently discussing the fact that China faces tough choices as Beijing attempts to counter decelerating economic growth while maintaining a peg to what has lately been one of the world’s strongest currencies. With pressure coming from four consecutive quarters of capital outflows totaling some $300 billion, devaluation is a somewhat risky (if inevitable) proposition and so the PBoC has opted for interest rate and RRR cuts to keep liquidity flowing into the economy.
But even as the reserve requirement cut freed up more than a trillion yuan, policymakers must also grapple with competing agendas such as deleveraging a system that, as we exposed more than two years ago, and as Bloomberg now reports, is weighed down by a veritable mountain of debt. Read more...


Kommentar: Die Regierung in Peking und die chinesische Zentralbank machen keinen besonders guten Job. Sie haben das westliche Kapitalismus-Modell übernommen und treiben es noch weiter auf die Spitze. So entsteht im Reich der Mitte eine gigantische Blase. Platzt die, wird der Welt Hören und Sehen vergehen. 


11 Signs That We Are Entering The Next Phase Of The Global Economic Crisis
(theeconomiccollapseblog.com) Well, the Nasdaq finally did it. It has climbed all the way back to where it was at the peak of the dotcom bubble. Back in March 2000, the Nasdaq set an all-time record high of 5,048.62. On Thursday, after all these years, that all-time record was finally eclipsed. The Nasdaq closed at 5056.06, and Wall Street greatly rejoiced. So if you invested in the Nasdaq at the peak of the dotcom bubble, you are just finally breaking even 15 years later. Unfortunately, the truth is that stocks have not been soaring because the U.S. economy is fundamentally strong. Just like the last two times, what we are witnessing is an Sometimes these irrational bubbles can last for a surprisingly long time, but in the end they always burst. And even now there are signs of economic trouble bubbling to the surface all around us.  The following are 11 signs that we are entering the next phase of the global economic crisis… Read more...

Kommentar/Ergänzung: Michael Snyder ist ein genauer Beobachter. Hin und wieder hört er sogar schon mal die Flöhe husten. Denkanstöße gibt es aber bei ihm immer wieder. Es lohnt sich außerdem, den Links zu folgen. 

Ein Gradmesser für die Entwicklung der Weltwirtschaft ist der weltgrößte Baumaschinenkonzern Caterpillar. Deshalb werfen wir in regelmäßigen Abständen einen Blick auf seine Geschäfte, um einen Trend auszumachen. Sehen Sie selbst, wie es aktuell aussieht:  




Persönliche Beratung
Wer sich gegen die vielen Formen der finanziellen Repression und der staatlichen Enteignung absichern möchte, der kann sich von uns persönlich beraten lassen. Es gibt ein paar sehr nützliche Maßnahmen, um Ersparnisse/Zukunftssicherung/Vermögen krisenfest zu machen. Wir betonen aber an dieser Stelle ausdrücklich: Diese Beratung ist kostenpflichtig - wir berechnen eine vergleichsweise geringe, einmalige, pauschale Aufwandsentschädigung. Aus diesem Grund erwarten wir nur ernsthafte Anfragen von Interessenten. Eine E-mail genügt, wir informieren anschließend über die Einzelheiten der Beratung. Ausführliches Briefing vorausgesetzt, erstellen wir in jedem Fall eine individuelle Analyse und detaillierte Vorschläge zur Krisensicherung. Zur optimalen Absicherung verfolgen wir erfolgreich ein eigenes Konzept, das wir bei dieser Gelegenheit ausführlich vorstellen.  

"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen." (Karl Farkas, österr. Schauspieler und Kabarettist)