Freitag, 8. Mai 2015

Standpunkt 990 - Nachrichten-Ticker, 30.04. & 01.05.


Wir sind zurück. Ohne Wenn und Aber. Für unsere LeserInnen stellen wir an dieser Stelle wieder regelmäßig aktuelle und interessante Beiträge zusammen, die von uns - mehr oder weniger - kommentiert und ergänzt werden. Ideal für alle, die sich schnell informieren wollen.  

Leider müssen wir immer häufiger auf englischsprachige Beiträge zurückgreifen, die deutschsprachigen Medien lassen einfach zu viele wichtige Themen unbeachtet. Unsere LeserInnen bitten wir um Verständnis, dass wir eine Übersetzung der englischen Texte nicht bereitstellen können. Dafür fehlt uns einfach die Zeit. 

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich. 

"In Demokratien erfüllen Medien grundlegende Funktionen: Sie sollen das Volk informieren, durch Kritik und Diskussion zur Meinungsbildung beitragen und damit Partizipation ermöglichen. Oftmals werden Medien auch als 'vierte Gewalt' bezeichnet." So bringt es hier die Bundeszentrale für politische Bildung auf den Punkt. Weil die "vierte Gewalt" überall längst zu einer regierungsfreundlichen Propagandamaschinerie verkommen ist, versuchen wir mit unserem Blog diesen Mangel so weit wie möglich auszugleichen: Wir bleiben unabhängig, bewahren uns einen klaren Verstand und sind nur den Fakten verpflichtet die wir zusammentragen, um an dieser Stelle die maßlose Volksverdummung zu kommentieren und zu entlarven, die weltweit offensichtlich unaufhaltsam um sich greift. Kein Kontinent, kein Wirtschaftssystem, keine Kultur, bleibt davon verschont. Soweit diese Entwicklung Folgen für die Menschen in Europa hat, ist es unser Thema.  

An dieser Stelle erneuern wir noch einmal unser Versprechen: Alle liegengebliebenen Beiträge aus den vergangenen Monaten werden von uns zusammengefasst und in den kommenden Wochen akribisch abgearbeitet. Außerdem behandeln wir demnächst die folgenden Schwerpunktthemen in separaten Beiträgen: Bauernopfer Griechenland; Austeritätspolitik und steigende Staatsschulden; Wirtschaftswachstum und Arbeitsmarkt in den USA - die Statistik lügt; Blasen-Ökonomie - die unendliche Geschichte; das Missverständnis Keynes; die neuen Kriegsspiele des Westens; die Sanktionen gegen Russland vor dem Hintergrund von Flug MH17; die EZB in der Krise; die Dramedy "Jean-Claude Juncker for President"; die Separationsbestrebungen in Europa; die Zerstörungswut der "too big to fail"-Banken, den Trickbetrug Bankenunion und die Debatte um den Mindestlohn in Deutschland. Änderungen und Ergänzungen behalten wir uns vor.


Unser Dauer-Thema: "Die staatlichen Werkzeuge der Enteignung - eine Übersicht" 
Daran hat sich nichts geändert. Leider wissen wir noch nicht, wann die bereits seit ewigen Zeiten angekündigte Aktualisierung zur Veröffentlichung kommt. Auch Oktober 2014 war nicht haltbar. Selbstverständlich sind wir gerne bereit, Fragen zu diesem Thema zu beantworten. E-mail genügt! Nach wie vor behält unser letztes Update aus dem September 2012 Gültigkeit, das hier unseren LeserInnen zur Verfügung steht. Bereits damals waren wir höchst aktuell, wie die neuesten Ergebnisse des G20-Gipfels in Brisbane zeigen, mit denen sich die deutschsprachigen Führungsmedien erwartungsgemäß nicht beschäftigt haben.

Wir sind aber fündig geworden und können darüber berichten. Ellen Brown bringt es am 01.12.2014 so auf den Punkt: "New G20 Rules: Cyprus-style Bail-ins to Take Deposits AND Pensions". Wir zitieren aus der Einleitung: "On the weekend of November 16th, the G20 leaders whisked into Brisbane, posed for their photo ops, approved some proposals, made a show of roundly disapproving of Russian President Vladimir Putin, and whisked out again. It was all so fast, they may not have known what they were endorsing when they rubber-stamped the Financial Stability Board’s 'Adequacy of Loss-Absorbing Capacity of Global Systemically Important Banks in Resolution', which completely changes the rules of banking." Mehr hier. Unbedingt auch den Links folgen! Es lohnt sich. Wer seine sieben Sinne beisammen hat, dem müssen diese Beiträge langsam aber sicher den Schlaf rauben! 


Ticker-Themen: Krieg gegen das Bargeld - Deutsche Bundesbank vs. Athen - Joschka Fischer vs. Alexis Tsipras - Varoufakis vs. Gläubiger - Daimler-Schmiergeld für Rüstungsaufträge - Im rechtsfreien Raum: Nikolaus Blome fordert Grexit - Die Rechenkünstler vom Ifo-Institut - Griechenland-Krise: Hoffnungslos - Griechenland-Krise: Weißer Ritter China? - Chinesische Wirklichkeit - USA-Wirtschaft - Verfehlte Wirtschaftspolitik - In eigener Sache: Persönliche Beratung 


The War on Cash: Transparently Totalitarian
(lewrockwell.com) When asked what he thought the future might look like, George Orwell said "imagine a boot stamping on a human face - forever."
Not exactly a cheery thought, and one I don’t agree with.
While the forces pushing for centralization of power have been prevailing for decades, they haven’t won a total victory yet. Technologies that empower the individual and that tend toward decentralization - including the Internet, encryption, 3D printing, and cryptocurrencies - offer a powerful ray of hope, reasons to be optimistic about the future.
So the tug of war between the collectivists and the rest of us continues.
One thing that would tip the scales heavily in favor of the collectivists would be victory in the War on Cash. Their goal is to eliminate the use of hand-to-hand currency, so that governments can document, control, and tax everything. Read more...

Kommentar/Ergänzung: Das Thema gewinnt Tag für Tag an Aufmerksamkeit. Zu Recht. Solange die Abschaffung des Bargelds auf die Länder Schweden und Norwegen begrenzt war, hat niemand davon sonderlich Notiz genommen. Mittlerweile macht diese Idee jedoch die Runde und gewinnt immer mehr Anhänger und namhafte Verfechter. 

Soviel steht fest: Die westlichen Regierungen bereiten eine Massenenteignung vor. Da ist ein Bargeldverbot, bzw. die Abschaffung des Bargelds, neben anderen Maßnahmen zwingende Voraussetzung. Das bedeutet höchste Gefahr für die z. T. phantasievoll versteckten Barschaften. Die sind dort nicht mehr sicher. Es besteht Handlungsbedarf. 

Viele Problemländer haben bereits damit begonnen, den Umgang mit Bargeld einzuschränken. So macht beispielsweise das europäische Feldversuchslabor Griechenland einen weiteren großen Schritt in diese Richtung: "Nur noch 70 Euro: Griechenland will Nutzung von Bargeld drastisch beschränken" melden gerade die DEUTSCHE WIRTSCHAFTS-NACHRICHTEN. Im Vorspann heißt es dazu: "Griechenland kommt der EU weiter entgegen und beschließt, die Nutzung von Bargeld-Nutzung auf 70 Euro einzuschränken. EU-Kommissar Pierre Moscovici erkennt Fortschritte in der Haltung der Syriza-Regierung und schließt einen Staatsbankrott Griechenlands kategorisch aus." Mehr hier


Weidmann gefällt Griechenlands Regierung nicht
(griechenland-blog.gr) Brüssels   Hardliner   wollen   wenn   nicht   gar   die  Kapitulation,   so   zumindest   die exemplarische Erniedrigung der SYRIZA-Regierung Griechenlands.
Sie "strukturierten" den "unfreundlichen" Varoufakis um, verbrannten die Vereinbarung vom 20 Februar 2015, und nun verlangen sie "höflich" auch die … Regierungsführung des Landes.
Oder anders gesagt, Brüssels und Frankfurts "Hardliner" testen inzwischen in einem offensichtlich nach Schäuble riechenden Crescendo der Provokationen gefährliche Grenzen zwischen Zynismus und Entgleisung aus.
Der Vorsitzende der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloen, und der Leiter der Bundesbank, also der deutschen Zentralbank, Jens Weismann, erweisen sich in diesem neuen Zyklus der Provokationen als Protagonisten. Und erheben nicht zuletzt die Frage, ob und wer in Europa eine Einigung oder einen Bruch will. Mehr...

Kommentar: Es ist infam, was die europäischen Krisenmanager und ihre Unterstützer, Leute wie Jens Weidmann, mit der griechischen Regierung treiben. Der Beitrag nennt sie "Geier Europas", nicht der schlechteste Vergleich. Uns ist dazu ein Zitat des französischen Philosophen Jean Jaques Rousseau eingefallen: "Es hat nie eine wirkliche Demokratie gegeben und es wird nie eine geben." Ein Mann mit Weitsicht; Rousseau lebte im 18. Jahrhundert. 


Joschka Fischer schimpft mit Alexis Tsipras
(faz.net)  Der frühere Bundesaußenminister geht mit der Führung in Athen hart ins Gericht: Ministerpräsident Tsipras und seine Leute sollten endlich aufhören, sich wie eine Oppositionspartei aufzuführen. Nicht nur das ist bemerkenswert an seiner Wortmeldung. Mehr...

Kommentar/Ergänzung: Das gefällt der ehemals seriösen F.A.Z.: Der Ex-Sponti Fischer, heute beflissener Steigbügelhalter der Kanzlerin, teilt gegen den griechischen Regierungschef aus. Warum kann der Mann nicht endlich die Klappe halten? Für den Mist, den er an der Seite von Gerhard Schröder in der rot-grünen Regierung verzapft hat, sollte er sich längst ein Büßergewand überziehen und ein Schweigegelübde ablegen. Stattdessen sieht er sich in der Rolle des besserwissenden Oberlehrers. Das hätte sich Holger Börner sicher nicht träumen lassen, als er Fischer 1985 als hessischer Umweltminister den Weg zu seiner politischen Karriere ebnete.

Die F.A.Z. nimmt Bezug auf den Beitrag "Griechenlands doppelte Tragödie" (im Original "Tsipras in Dreamland") bei PROJECT SYNDICATE. Aus der Einleitung: "Griechenland muss einem wirklich leidtun. Zuerst, nach 2009, wurde es zum Experimentierfeld für eine die Krise der Wirtschaft des Landes noch verstärkenden Austeritätspolitik der Troika (EU, EZB, IWF) gemacht. Und dann haben die Griechen eine Regierung gewählt, die offensichtlich wild entschlossen ist, das Land endgültig in den Abgrund zu stürzen." Mehr hier (zur englischen Originalversion geht es hier). Der Beitrag eines gealterten Polit-Clowns. Unglaubwürdig. 


Varoufakis wirft Gläubigern "Erstickung" Athens vor
(welt.de) Der griechische Finanzminister Varoufakis geht die Kreditgeber erneut scharf an: Sie würden Griechenland einem "technischen Erstickungstod" aussetzen, weil sie dringend benötigtes Geld zurückhielten. Mehr...

Kommentar: Wir sehen das genauso. Das Verhalten der EU und, mit kleinen Abstrichen, des IWF lässt keinen anderen Schluss zu.


Anklagen wegen Daimler-Schmiergeldern in Griechenland
(griechenland-blog.gr) In Griechenland müssen sich in einem neuen Korruptions-Prozess 7 Angeklagte wegen Schmiergelder der deutschen Daimler für Rüstungsaufträge verantworten. Mehr...

Kommentar: Ständig behauptet die deutsche Industrie, es sei die Qualität ihrer Produkte, die ihr einen Wettbewerbsvorteil in der Welt verschaffe. Das Beispiel Griechenland zeigt, dass dieser Wettbewerbsvorteil in Wahrheit einen höchst kriminellen Hintergrund hat. Selbstverständlich unterstützt von der jeweiligen Bundesregierung. Da ist es nicht verwunderlich, dass die griechischen Rüstungsausgaben bisher nicht dem Rotstift der Troika zum Opfer gefallen sind. 


Griechenland vor dem Euro-Aus: Fünf Jahre sind genug
(spiegel.de) Griechenland steht unmittelbar vor dem Staatsbankrott - so wie vor fast genau fünf Jahren. Es ist an der Zeit, ehrlich zu sein: Das wird nichts mehr. Mehr...

Kommentar: Nikolaus Blome hat völlig recht: "Das wird nichts mehr" mit seiner Wandlung zu einem ernstzunehmenden Journalisten. Blome kommt aus der Schmuddelecke seiner Vergangenheit einfach nicht heraus. Dieser Beitrag ist nur ein weiteres Beispiel in einer endlosen Kette. Mit seiner Sprache, seiner einseitigen Sicht der Dinge, seinem Desinteresse an der Wahrheit, die fehlenden Fakten und die vielen Täuschungen der LeserInnen, bleibt Blome ganz bewußt im BILD-haften. 

Es ist erbärmlich, dass der SPIEGEL an exponierter Stelle diesen Schmierfink beschäftigt.


Ifo-Institut revidiert seine Zahlen: Griechen-Pleite im Euro ist besser als Grexit
(n-tv.de) Monatelang verbreitete das Ifo-Institut: Ein Euro-Austritt Athens ist besser als die Pleite im Euro. Dumm nur: inzwischen zeigen die Zahlen das Gegenteil. Berichtet hat das keiner. Es widerspicht dem Wunsch vieler Deutscher: Schmeißt die Griechen endlich raus. Mehr...

Kommentar: Das ist aber blöd, Sinn: An den Rechenkünsten des Ifo-Instituts darf weiter gezweifelt werden. Auch nach der neuen Berechnung ist klar, die Risiken einer Pleite oder eines Euro-Austritts bleiben weiter unkalkulierbar. Daran ändert auch die neue Aufstellung nichts, die das Ifo-Institut herumreicht: 


Die ist albern. 

Wir haben eine andere Übersicht anzubieten:


Die geht über den engstirnigen Blick auf Griechenland weit hinaus. Danach sind die Folgen so gravierend, dass die Studie, 2012 erstellt von Prognos, nicht öffentlich diskutiert wird: "Euro-Austritt Griechenlands könnte weltweite Wirtschaftskrise auslösen" (hier). Stattdessen wird mit lächerlich geringen Zahlen operiert, um die Öffentlichkeit an der Nase herumzuführen. So wird der Eindruck vermittelt, Pleite oder Austritt Griechenlands seien zwar recht teuer, aber trotzdem überschaubar und zu verkraften. 

Der Ordnung halber möchten wir darauf hinweisen, dass diese Studie bis heute nicht widerlegt worden ist. Offensichtlich ist sie nur schwer angreifbar. 


The hopelessness of the Greek situation
(bilbo.economicoutlook.net) Every day now, the Euro news is dominated with the machinations regarding Greece. As it should be I suppose, given the scale of the tragedy in place. It might have escaped the attention of some but Eurostat released its latest labour force report yesterday (April 30, 2015) – Euro area unemployment rate at 11.3% – which told us that despite all this talk of a Eurozone recovery, the unemployment remains at 11.3 per cent in March 2015 (no change on February 2015) and only 0.4 per cent lower than a year ago (March 2014). The Greek unemployment rate remains at 25.7 per cent (as at January 2015) and more than 50 per cent of 15-24 year olds are unemployed. But the worst news I saw this week related to the results of a survey of Greek people about the current situation. It tells me that things are very desperate indeed. Read more...

Kommentar: Eine entmutigende Analyse von Bill Mitchell, Ökonom am anderen Ende der Welt, zur aussichtslosen Lage Griechenlands. Die EU, orchestriert von Berlin, zerstört dieses Land nachhaltig und die griechische Regierung ist bewegungsunfähig zum Zuschauen verdammt.


China’s new silk road might save Greece   
(politico.eu) But only if Syriza lets Chinese investments revitalize the country's infrastructure. Read more...

Kommentar: Anderswo versucht man sich daran, Zuversicht zu verbreiten. Sie suchen nach dem Licht am Ende des Tunnels. Wir befürchten, vergebens. China als Helfer in der Not? Eher nicht. 


Der erste Zahlungsausfall einer chinesischen Staatsfirma hat massive Folgen
(finanzen100.de) Die Schulden der chinesischen Kommunen sind in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Das bringt viele Staatsfirmen mächtig in die Bredouille. Die Antwort der Zentralregierung auf die Probleme dürfte viele Anleger überraschen. Mehr...

Kommentar: Blasen-Ökonomie. 


US economy slows down sharply, government undermining growth
(bilbo.economicoutlook.net) On Tuesday, the British National Accounts data was published and the preliminary estimates revealed that the British economy was slowing and there would return to recession if the Government was re-elected and put in place its plans for the next three years. Please read my blog – The slowest recovery in modern history just slowed down again. Yesterday, the US Bureau of Economic data release – Gross Domestic Product, 1st quarter 2015 (advance estimate) – showed that the US economy took a turn to the South and "increased at an annual rate of 0.2 percent in the first quarter of 2015" after having increased by 2.2 per cent in the fourth-quarter 2014. It is a preliminary ("advance") estimate and revisions will be published on May 29, 2015. But don’t expect too much to change. The reason for the slowdown is down to a slowdown in personal consumption, exports and non-residential investment and state and local government spending. Federal government spending helped keep the economy in positive growth. Households have lifted their saving ratio a bit (5.5 per cent of disposable personal income compared to 4.6 per cent last quarter). Read more...

Kommentar: Noch ein Beitrag des Australiers Bill Mitchell. Dieses Mal nimmt er sich die Entwicklung in den USA vor. Und bringt es so auf den Punkt: "Overall, not a rosy picture." Die deutschsprachigen Leitmedien sehen das bekanntlich anders. Sie betrachten die US-Wirtschaft lieber durch die rosarote Brille. Wohl wissend, dass Europa das Schlimmste immer noch vor sich hat, solange die US-Regierung nicht endlich einen New Deal 2.0 auf den Weg bringt und die Finanzindustrie an die Kandare nimmt. So weit ist es aber noch nicht. Stattdessen rutschen die USA weiter in Richtung "point of no return". An dieser Stelle möchten wir wieder einmal an ein Zitat von Winston Churchill erinnern: "Amerika wird es immer richtig machen, aber erst nachdem alle anderen Optionen ausgeschöpft sind." Ein Ausspruch, gemacht für die Ewigkeit.


The Real Financial Crisis That Is Looming
(streettalklive.com) There is a financial crisis on the horizon. It is a crisis that all the Central Bank interventions in the world cannot cure. It is a financial crisis that will continue to change the economic landscape of America for decades to come.
No, I am not talking about the next Lehman event or the next financial market meltdown. Although something akin to both will happen in the not-so-distant future. It is the lack of financial stability of the current, and next, generation that will shape the American landscape in the future.

The nonprofit National Institute on Retirement Security released a study in March stating that nearly 40 million working-age households (about 45 percent of the U.S. total) have no retirement savings at all. And those that do have retirement savings don't have enough. As I discussed recently, the Federal Reserve's 2013 Survey of consumer finances found that the mean holdings for families with retirement accounts was only $201,000.


Such levels of financial "savings" are hardly sufficient to support individuals through retirement. This is particularly the case as life expectancy has grown, and healthcare costs skyrocket in the latter stages of life due historically high levels of obesity and poor physical health. The lack of financial stability will ultimately shift almost entirely onto the already grossly underfunded welfare system. Read more...

Kommentar: Shocking...


Verkehrte Welt in der Wirtschaftspolitik
(project-syndicate.org) Eine gefährliche Täuschung hält die Weltwirtschaft im Griff. Als der große Boom, der in den 1990er Jahren begann, einer noch größeren Pleite Platz machte, verlegte sich die Politik in dem Versuch, die Magie neu zu beleben, auf die abgenutzten Tricks des Financial Engineerings. Damit verwandelte sie eine im Ungleichgewicht befindliche Weltwirtschaft in die Petrischale des größten Experiments in der modernen Geschichte der Wirtschaftspolitik. Die Politiker waren überzeugt, dass es ein kontrolliertes Experiment sei. Davon kann überhaupt keine Rede sein. Mehr...

Kommentar: Verfasser dieses Beitrags ist der Ökonom Stephen S. Roach. Es ist völliger Nonsens, die Politik für die Fehler der vergangenen Jahre verantwortlich zu machen. Die Fäden ziehen andere, Merkel, Obama, Cameron und wie sie alle heißen, sind nur Hampelfrau und -mann. Roach weiß das sehr genau. Also legt er ganz bewußt diese falsche Spur. 

Womit wir es heute in Wahrheit zu tun haben, wurde bereits von Napoleon Bonaparte aufgrund eigener, leidvoller Erfahrung äußerst treffend formuliert: "Wenn eine Regierung hinsichtlich des Geldes von den Banken abhängt, dann kontrollieren diese und nicht die Führer der Regierung die Situation, da die Hand, die gibt, immer über der Hand steht, die nimmt." 

Diesem Beitrag von Stephen S. Roach ist deshalb mit allergrößter Vorsicht zu begegnen.


Persönliche Beratung
Wer sich gegen die vielen Formen der finanziellen Repression und der staatlichen Enteignung absichern möchte, der kann sich von uns persönlich beraten lassen. Es gibt ein paar sehr nützliche Maßnahmen, um Ersparnisse/Zukunftssicherung/Vermögen krisenfest zu machen. Wir betonen aber an dieser Stelle ausdrücklich: Diese Beratung ist kostenpflichtig - wir berechnen eine vergleichsweise geringe, einmalige, pauschale Aufwandsentschädigung. Aus diesem Grund erwarten wir nur ernsthafte Anfragen von Interessenten. Eine E-mail genügt, wir informieren anschließend über die Einzelheiten der Beratung. Ausführliches Briefing vorausgesetzt, erstellen wir in jedem Fall eine individuelle Analyse und detaillierte Vorschläge zur Krisensicherung. Zur optimalen Absicherung verfolgen wir erfolgreich ein eigenes Konzept, das wir bei dieser Gelegenheit ausführlich vorstellen.   

"Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen." (Karl Farkas, österr. Schauspieler und Kabarettist)