Dienstag, 3. Januar 2017

Standpunkt 1050: Nachrichten-Ticker, 29. - 31.12.2016 (1)


Im November 2016 sind wir wieder zu unserer alten Gewohnheit zurückgekehrt: Regelmäßig stellen wir in diesem Blog aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen; von uns mehr oder weniger kommentiert und ergänzt. Ideal für alle, die sich schnell und umfassend informieren wollen. Weit weg von den propagandaverseuchten Medien und als Unterstützung einer eigenen Meinung.

Leider müssen wir dafür häufig auf englischsprachige Beiträge zurückgreifen; die deutschsprachigen Medien schenken wichtigen Themen zu wenig Beachtung. Wir bitten dafür um Verständnis, dass von uns eine Übersetzung dieser Texte nicht bereitgestellt werden kann. Dafür fehlt uns schlicht die Zeit. 

Im Zuge der Wiederbelebung unseres Blogs werden wir zu den wichtigsten Themen der vergangenen Monate noch Stellung nehmen. Gewohnt ausführlich und mit zahlreichen Fakten unterlegt.

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich.


Unsere Themen heute: Terror in Berlin (3) - Bankenkrise in Europa - US-Wahl: Die bösen Buben aus Russland - D. T. treibt Politik 



Quelle: truthdig.com

Terror in Berlin (3)
Die jüngsten Informationen rund um den Anschlag in Berlin über die Hintergründe und Verantwortungen lassen bei uns einen ungeheuerlichen Verdacht sehr viel konkreter werden: Der Anschlag wurde von den Sicherheitsbehörden nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern aktiv unterstützt. Die Belege für diese Annahme sind erdrückend, entlastendes gibt es bis heute dazu offenbar nicht. Die Leitmedien tun sich wie erwartet schwer damit, sich klar zu positionieren. Wir haben deshalb für unsere Leserschaft einige Beiträge zusammengetragen, um sich an Hand von Informationen aus alternativen Nachrichtenquellen sehr viel besser eine eigene, unabhängige Meinung über den Anschlag bilden zu können.

Anschlag von Berlin: Wollen Teile des Sicherheitsapparats die Regierung Merkel destabilisieren?
(wsws.org) In Berlin ist am Mittwoch ein möglicher Verbindungsmann des mutmaßlichen Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri verhaftet worden. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen 40-jährigen Tunesier, der in Berlin lebt. Das will der Spiegel aus Sicherheitskreisen erfahren haben.
Die Umstände der Festnahme sind dabei genauso unklar wie die von Amris Tat am 19. Dezember. Alle Informationen, die von den Behörden bekannt gegeben und über die in den Medien berichtet wird, sind höchst widersprüchlich und erhärten den Verdacht, dass Teile des Staatsapparats über den Anschlag informiert waren, diesen zuließen oder ihn vielleicht sogar indirekt unterstützten.
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Vielleicht eine sehr gewagte These. Jedoch nachvollziehbar, wenn man über den Tellerrand der offiziellen Nachrichtenlage hinausdenkt.  

Berlin: Sicherheitsbehörden überwachten Attentäter bis kurz vor dem Anschlag
(wsws.org) Eineinhalb Wochen nach dem verheerenden Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin werden immer mehr Informationen über die engen Verbindungen der Sicherheitsbehörden zum mutmaßlichen Täter bekannt. Mittlerweile ist klar, dass der auf der Flucht in Italien erschossene Anis Amri seine Tat buchstäblich unter den Augen von Polizei und Geheimdienst durchführte. Er wurde intensiv überwacht und noch wenige Tage vor der Tat in einem Profil als ungewöhnlich gefährlich eingestuft. Mehr...

Terroranschlag auf Weihnachtsmarkt: "Super-GAU für die beteiligten deutschen Sicherheitsbehörden"
(heise.de/telepolis) "Das ist ein offensichtliches Desaster, ein Super-GAU der beteiligten deutschen Sicherheitsbehörden." Das sagt der ehemalige Richter am Bundesverwaltungsgericht, Dieter Deiseroth, im Interview mit Telepolis zum Verhalten der Behörden im Hinblick auf den Attentäter, der am 19. Dezember mutmaßlich einen Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt verübt hat. Mehr...

"Für mich handelt sich um einen schlimmen Fall von 'Staatsversagen', genauer gesagt um ein Versagen der zuständigen staatlichen Stellen des Bundes und der Länder bei der Erfüllung ihrer Schutzverpflichtungen gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern. Auf fehlende rechtliche Befugnisse und Verpflichtungen können sie sich dabei nicht berufen. Im Gegenteil, diese hatten und haben sie zur Genüge. Möglicherweise gibt es aber auch Abläufe und Zusammenhänge im Hintergrund des Anschlags, die bisher nicht aufgedeckt worden sind. Hoffen wir, dass die kritischen Medien und auch die parlamentarischen Kontrollgremien baldmöglichst für Aufklärung sorgen können." Diese Aussage von Deiseroth am Ende des Interviews ist für einen Richter am Bundesverwaltungsgericht eine klare und unmissverständliche Formulierung. Solche Leute verstecken sich für gewöhnlich hinter nichtssagenden Worthülsen.

Berlin attack: Using "Islamic Terror " to undermine Democracy?
(defenddemocracy.press) On Friday night, Anis Amri was shot and killed by police in Milan. There is growing evidence that the 24-year-old Tunisian drove the truck that killed twelve people on Monday and injured 50 at a Christmas market in Berlin.
Investigators report that they found Amri’s ID papers, mobile phone and fingerprints inside the truck that was used in the horrific attack. The Islamic State press agency has published a video, probably recorded a few weeks ago, in which Amri swears allegiance to the organization and calls for "attacks on unbelievers".
Amri may well have been responsible for the attack. However, the event itself remains obscure, and the extraordinary circumstances behind the attack raise many questions. It is now clear that security services were well aware that Amri was planning terrorist attacks. He had been in prison in Italy, was arrested in Germany and put under surveillance for months. Although the legal basis existed, the security and judicial authorities refused to detain him.
Morevoer, given the manner in which the event is being used to weaken the government of Chancellor Angela Merkel and shift German politics even further to the right, it would be a mistake not to consider the possibility that sections of the state were involved in some manner—if not in directing the attack, then in creating the conditions in which Amri was allowed to proceed.
There is a long tradition in Germany of organizing state provocations for political purposes. In 1933, the Nazis organized the Reichstag fire and declared a semi-blind Dutch communist to be the sole perpetrator in order to crush the Communist Party and pass the Enabling Act, which sanctioned Hitler’s dictatorship.
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Why Politicians Are To Blame For Most Terrorist Attacks
(zerohedge.com) European political leaders are making the same mistake in reacting to the massacre at the Christmas fair in Berlin, in which 12 died, as they did during previous terrorist attacks in Paris and Brussels. There is an over-concentration on the failings of the security services in not identifying and neutralising the Tunisian petty criminal, Anis Amri, as the threat he turned out to be. There is too little focus on bringing to an end the wars in Syria and Iraq which make this type of atrocity unstoppable.
In the aftermath of the killings the visibility of Amri, who was shot dead in Milan this morning, as a potential threat looks misleadingly obvious, and the culpability of those who did not see this appears more glaring than it really was. The number of possible suspects – suspected before they have done anything – is too great to police them effectively.
No politician or security official wishing to retain their job can tell a frightened and enraged public that it is impossible to defend them. Those in charge become an easy target for critics who opportunistically exploit terrorism to blame government incompetence or demand communal punishment of asylum seekers, immigrants or Muslims. At such times, the media is at its self-righteous worst, whipping up hysteria and portraying horrifying but small-scale incidents as if they were existential threats. This has always been true, but 24/7 news coverage makes it worse as reporters run out of things to say and lose all sense of proportion. As the old American newspaper nostrum has it: “if it bleeds, it leads.”
But in over-reacting, governments and media play into the hands of the terrorists who want to create fear and demonstrate their strength, but whose greatest gains come when they provoke an exaggerated self-destructive response. 9/11 was the most successful terrorist attack in history, not just because it destroyed the Twin Towers but because it lured the Bush administration into invading Afghanistan and Iraq. Subsequently, Guantanamo, Abu Ghraib, rendition, torture and “targeted killings” (otherwise known as assassination campaigns), all justified by 9/11, have acted as recruiting sergeants for al-Qaeda type organisations.
The war on terror has failed more demonstrably than most wars: al-Qaeda numbered in the hundreds in 2001, but today – along with Isis – it has tens of thousands of fighters and supporters spread across dozens of countries.
Political leaders are not blameless, but they tend to be blamed for the wrong thing. Contrary to talk about “lone wolf” terrorism, most people like Amri turn out to have had sympathetic or supportive connections. In his case, US officials say he had communicated with Isis and was in contact with a Salafi preacher. He would have needed little more than inspiration and encouragement, since driving a truck into a crowd of people celebrating Christmas requires no special expertise. Read more...


Bankenkrise in Europa
Die älteste Bank der Welt, Banca Monte dei Paschi di Siena in Italien, wird gerettet - vorläufig. Bereits im vergangenen Sommer geisterte diese Meldung durch die Gazetten, substantiell war die Sache nicht. Der freie Journalist Ernst Wolff hat damals einen lesenswerten Beitrag dazu verfasst: "Die 'Rettung' der Monte dei Paschi: Augenwischerei für Ahnungslose" (hier). Geradezu hellseherisch sein Fazit: "Es dürfte kein Zufall sein, dass EZB-Chef Draghi in der letzten Woche ein 'öffentliches Auffangnetz' für faule Kredite ins Gespräch brachte, das allerdings noch mit der EU-Kommission abgestimmt werden müsse. Im Klartext heißt das: Die Verantwortlichen an der Spitze von EZB und EU arbeiten angesichts der in Italien aufgetretenen und für ganz Europa erwarteten Probleme bereits an einem Plan B, mit dem sie sich über alle Versprechungen und gesetzlichen Regelungen der Vergangenheit hinwegsetzen und kriselnde Banken in Zukunft wieder mit dem Geld der Steuerzahler zu retten gedenken - ein politischer Offenbarungseid, wie er deutlicher nicht hätte ausfallen können." 

Die geballte Fachkompetenz der Wirtschaftsjournalisten - oder diejenigen, die sich dafür halten - hat bis zum heutigen Tage nicht ausgereicht, dieses abgekartete Spiel öffentlich zu machen. Durchschauen tun sie es natürlich längst, die meisten von ihnen haben in den vergangenen Wochen sogar tatkräftig dabei mitgeholfen, die Öffentlichkeit auf diesen Schritt durch reichlich Desinformation vorbereitet. Heute herrscht Entrüstung - an Scheinheiligkeit kaum noch zu überbieten. 

Allen Beteiligten ist von Anfang an klar gewesen, dass es zu einer vorläufigen Rettung der drittgrößten italienischen Bank, bestens vernetzt mit den weltgrößten TBTF-Banken, keine ernstzunehmende Alternative gegeben hat. Diese Rettung ist, nach jahrelangen politischen Versäumnissen zur Reform des Finanzsystems, tatsächlich "alternativlos". Eine Verweigerung der Staatshilfe hätte sich innerhalb von Stunden wie ein Tsunami im weltweiten Finanzcasinosystem ausgebreitet. Mit verheerenden Folgen. 

Politik und Finanzindustrie wollen einen geordneten Crash des Systems. Damit ist ein momentaner Zusammenbruch von Monte dei Paschi nicht vereinbar.

Der angenehme Nebeneffekt für das Finanzcasino: Die US-amerikanischen "Geier"-Fonds und -Banken verdienen an dieser Rettung kräftig mit.

EU erlaubt Italien Staatshilfe für Krisenbanken
(diepresse.com) Der italienische Staat darf der Monte dei Paschi di Siena, der ältesten Bank der Welt, mit weiteren Milliarden unter die Arme greifen. Mehr...

Pleitebank Monte dei Paschi: Milliarden für einen Zombie
(spiegel.de)  Europa hat aus der Bankenkrise kaum gelernt, das zeigt die Rettung der italienischen Monte dei Paschi. Wieder einmal springt der Staat mit frischem Kapital ein - und gibt milliardenschwere Garantien für den gesamten Sektor. Mehr...

Die ungekrönten Könige der Desinformation lassen in diesem Beitrag wieder ihr Können aufblitzen. 

Monte dei Paschi als Zombie zu bezeichnen, ist blanker Populismus und definitiv zuviel der zweifelhaften Ehre. Die Untoten sitzen eindeutig im Kreise der global systemrelevanten Banken (hier), zu diesem gehört die italienische Großbank nicht. Bei denen geht es dann auch gleich um andere Größenordnungen als ein paar Milliarden. 

Who Exactly Benefits from Italy’s Ballooning Bank Bailout?
(wolfstreet.com) Italy’s third largest bank, Monte dei Paschi di Siena, is not insolvent, according to the ECB; it just has “serious liquidity issues.” It’s a line that has already been heard a thousand times, in countless tongues, since some of the world’s largest banks became the world’s biggest public welfare recipients.
In order to address its “liquidity” issues, Monte dei Paschi (MPS) is about to receive a bailout. The Italian Treasury has said it may have to put up around €6.6 billion of taxpayer funds (current or future) to salvage the lender, including €2 billion to compensate around 40,000 retail bond holders.
The rest will come from the forced conversion of the bank’s subordinated bonds into shares. According to the ECB, the total amount needed could reach €8.8 billion, 75% more than the balance sheet shortfall originally estimated by MPS and its thwarted (but nonetheless handsomely rewarded) private-sector rescuers, JP Morgan Chase and Mediobanca.
All these events conform to a well established script. The moment the “competent” authorities (in this case, the ECB and the European Commission) agree that public funds will be needed to prop up an ostensibly private financial institution that is not too big to fail but nonetheless cannot be allowed to fail, the bailout costs inevitably soar. Read more...

Nicht wirklich eine Überraschung, trotzdem eine erstaunliche Liste.


US-Wahl: Die bösen Buben aus Russland
Ein lächerliches Schauspiel und die nächste Blamage für Barack Obama, den scheidenden demokratischen US-Präsidenten. Wir fühlen uns erinnert an den Lug und Trug im Zusammenhang mit den Vorbereitungen im "Kampf gegen den Terror"-Krieg gegen den Irak 2003 (hier). Ausnahmslos alle Gründe, mit denen die USA und Großbritannien für den Krieg international geworben haben, stellten sich später als völlig haltlos, weil frei erfunden, heraus. Längst sind Stimmen laut geworden die fordern, dass die politisch Verantwortlichen für diesen Krieg, George W. Bush und Tony Blair, vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag angeklagt werden (hier). Sie sind verantworlich für den Tod von mehr als 500.000 Kindern im Irak. 2012 bestätigt die damalige US-Außenministerin Madeleine Albright: "Wir glauben, es ist den Preis wert" (hier).Das ist in unseren Augen fraglos ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Leider nimmt es die Politik weltweit immer noch nicht besonders genau mit diesem Straftatbestand. "Wo kein Kläger, da kein Richter"


Quelle: usnews.com


Hackerangriffe: USA verhängen Sanktionen gegen Russland
(zeit.de) Der scheidende US-Präsident Barack Obama bestraft Russland für Hackerangriffe während des Wahlkampfes: 35 Diplomaten werden ausgewiesen. Moskau kündigt Gegenmaßnahmen an. Mehr...

What The Russian Hacking Report DOESN’T Say
(globalresearch.ca) Today, the Department of Homeland Security and FBI released a report alleging Russian hacking. 
It’s important to note what the report does NOT say …

It does NOT allege any of the following:
  • It doesn’t claim that it’s accurate. Instead, the report starts with a disclaimer, and uses the same type of weasel words – “as is”, “does not provide any warranties of any kind regarding any information” – that someone selling a lemon uses when he doesn’t want to talk about the fact that the blasted thing won’t run and doesn’t want to get sued for false misrepresentation: 

  • It doesn’t mention Wikileaks … not even once.  In other words, the report does not allege that the Russians gave any Democratic Party or Podesta emails to Wikileaks


  • It doesn’t address the fact that Russia would not have used widely known  hacking methods (and wouldn’t have paid tribute within the code to a famous Russian intelligence officer), and that anyone could have copied these methods and names


  • It doesn’t address American intelligence services’ less-than-stellar history of truthfulness, and routinely skew intelligence to justify preordained policy outcomes


In other words, the report really doesn’t say much of anything … Read more...

John McAfee: 'I Can Guarantee You, It Was Not the Russians'
(zerohedge.com) In case some of you were duped into believing this was evidence that proved Russia hacked the US elections, John McAfee would like to remind you that you're probably a high tier retard and would believe virtually anything your government told you.
Crazy, but brilliant, John said "if it looks like the Russians did it, then I can guarantee you it was not the Russians". Read more...

Nur der Ordnung halber: John McAfee war der Kopf hinter der gleichnamigen Antiviren-Software. Das Unternehmen McAfee gehört mittlerweile Intel.

Quelle: cagle.com


Washington Post Published Fake News Story About a Vermont Utility Getting Hacked by Russians
(zerohedge.com) The propaganda coming out of the Washington Post isn't even creative or convincing. It's the type of nonsense that one instantly dismisses as the work of a lazy employee of the state. Look at this sensationalist headline posted by Washpo last night. 


Ooh, sounds menacing right? By the looks of it, the Russians were quickly working their vodka driven ways towards shutting down all of our lights, Christmas tree included. The only problem with this narrative is that it's a complete fabrication. Read more...

Kein Kommentar...


D. T. treibt Politik
Die Auseinandersetzung mit den politischen Zielen Donald Trump's nimmt täglich zu. Es überwiegt die Sorge. Auch bei uns. Trotzdem beschränken wir uns weiter darauf, die Beiträge zu sammeln und an dieser Stelle vorzustellen. Alle liefern wieder reichlich Gedankenfutter...

The Dangerous Deception Called The Trump Presidency
(defenddemocracy.press) The project called the Trump Presidency has just two months before its formal beginning. Yet already the hopes and fantasies of much of the world are making him into something and someone Donald Trump most definitely is not. Donald Trump is yet another project of the same boring old patriarchs who try again and again to create a one world order that they control absolutely, a New World Order that one close Trump backer once referred to as universal fascism. Ignore the sometimes fine rhetoric in some of his speeches. Talk is cheap. If we consider rather the agenda that’s taking form even in these very early days of cabinet naming, we can see that Donald Trump is the same agenda of war and global empire as Obama, as Bush before him, as Bill Clinton and Clinton’s “tutor”, George H.W. Bush before him. There is no good side to what the world is about to experience with President Trump
‘Ladies and gentlemen, It’s Showtime!’ Today we give you Donald Trump. He will tell you just what many of you want to hear. Trump the showman will tell you he will make America great again; Trump will say he will ship at least 3 million illegals back across the Rio Grande; Trump will introduce a bill to declare the Muslim Brotherhood a terrorist organization; Trump will bring jobs back to America from China and other low wage countries; Trump will sit down with Putin and work out some kind of a deal to calm things down; Trump will scrap the Iran nuclear deal of Obama…
Often during this election campaign, which was more a Hollywood “D” grade movie than any honest debate of policies and ideas candidate Trump made statements that resonated with the “silent majority” of not only so-called blue collar workers, but also the disenfranchised middle class whose earnings have been declining in real terms since the 1970’s. Trump, like an earlier actor-President named Ronald Reagan, has a talent to make himself sound sincere. Read more...

Trump's Extreme Oligarchy
(project-syndicate.org) US President-elect Donald Trump is filling his cabinet with rich people. According to the latest count, his nominees include five billionaires and six multimillionaires. This is what is known as oligarchy: direct control of the state by people with substantial private economic power. Given that the Republicans also control both houses of Congress – and will soon make many judicial appointments – there is virtually no effective constraint on the executive branch.
In many instances – including the United States today – the initial reaction to such a government includes the hope that perhaps rich people will be good at creating jobs. They made themselves rich, goes the logic, so maybe they can do the same for the rest of us.

Hope usually dies last, but the incoming administration’s proposed economic policies are not encouraging. The organizing principle seems to be to discard pragmatism entirely and advance an extreme and discredited ideology.

The central theme of Trumponomics so far has been swift and sharp tax cuts. But Mick Mulvaney, Trump’s pick to run the Office of Management and Budget (OMB) is a prominent and articulate deficit hawk; he will have a hard time supporting measures that increase the national debt.

To some extent, tax cuts will be justified with overly optimistic projections regarding their impact on economic growth, as was done under President George W. Bush, with generally disastrous effects. But there is a limit to how much pressure can be put on the Congressional Budget Office, which is responsible for providing credible assessments of the fiscal impact of new policies. Red more...

Der Autor, US-Ökonom Simon Johnson, gehört zu den ausgewiesenen Kritikern des neuen US-Präsidenten. Dazu passt sein Fazit aus diesem Beitrag: "Trump’s election has not changed the core House Republican agenda – in fact, it has brought that agenda’s architects into government, at OMB, at the Department of Health and Human Services, the CIA, and other prominent positions, with more likely to follow. As my colleague James Kwak explains in his new book Economism, their pro-market thinking has gone too far and is unlikely to lead to good outcomes. Selling Trump’s signature issue – protectionism – to the House Republicans was not easy. But now they have started to think about an import tariff as part of their tax 'reform' package, they will all start to get on board. And they will offer various strange justifications that deflect attention from the essentials of their policy: lower taxes for the oligarchs and people like them, and higher taxes – not to mention significant losses of high-paying jobs – for almost everyone else." 

Die Steuerrevolution des Donald Trump
(handelsblatt.com) Trumps Pläne zur Entlastung der Unternehmen dürften weitreichende Folgen für die Kapitalmärkte haben. Das neue Steuersystem wirkt auf den ersten Blick ziemlich verrückt, da es ungewohnt ist. Mehr... 

Das HANDELSBLATT feiert bereits überschwenglich, was Simon Johnson kritisiert. Es bleibt abzuwarten, was von dieser Revolution am Ende übrig bleibt. Natürlich ist D. T. zuzutrauen, dass er die globale Steuer- und Handelswelt auf den Kopf stellt. Eine günstige Gelegenheit, um sich ein Denkmal zu setzen. Aber nur solange, wie ihm die Folgen nicht auf die eigenen Füsse fallen und seinen Ruf als genialer "Troubleshooter" ruinieren.

Der Beitrag bezieht sich auf einen früheren Bericht bei dem US-Finanzportal ZEROHEDGE: 

Why Trump's "Border Tax Proposal" Is The "Most Important Thing Nobody Is Talking About"  
(zerohedge.com) While the market, and various pundits and economists have been mostly focused on the still to be disclosed details of Trump's infrastructure spending aspects of his fiscal plan, "one of the least talked about but possibly most important tax shifts in the history of the United States" is, according to DB, House Speaker Paul Ryan’s and President-elect Trump’s “border tax adjustment” proposal.
This is part of the “Better Way” reform package and also figures prominently in the writings of senior Trump administration officials.
What is it?
Put simply, the proposal would tax US imports at the corporate income tax rate, while exempting income earned from exports from any taxation. The reform would closely mirror tax border adjustments in economies with consumption-based VAT tax systems. If enacted, the plan will likely be extremely bullish for the US dollar. What’s more, it would have a transformational impact on the US trade relationship with the rest of the world. Read more...
Wir werden die Entwicklung weiter beobachten und zu gegebener Zeit wieder darauf zurückkommen.

Warum Trumps Politik gegenüber China gefährlich ist
(tagesanzeiger.ch) Der neue Präsident hat recht. Chinas Wirtschaftspolitik hat in den USA Jobs vernichtet. Trotzdem ist seine geplante Antwort darauf fehlgeleitet. Mehr...

Trump Is Exactly Where The Elites Want Him
(zerohedge.com) Cognitive dissonance is a powerful drug. It makes otherwise-very-intelligent people goofy and incoherent in their thinking and blinds them to certain realities that they should normally see right in front of their noses. I witness it all the time in the field of economics — a key piece of logic, a key fact that certain people absolutely refuse to take into account simply because they have a singular idea of how the world works and they cannot allow that idea to ever come into question. They would rather leap into a mental gymnastics routine worthy of an Olympic gold medal than examine the truth. And if you confront them on it, they’ll accuse YOU of being the one in denial. This is how we ended up with the credit crisis and market crash of 2008/2009. This is how very few people saw the writing on the wall with Syria and ISIS and the fact that the funding and training of Islamic extremists by Western governments for the purpose of proxy insurgency might not be such a great concept. It is the reason why it took years for the mainstream to acknowledge the advent of the East/West paradigm, the same paradigm that alternative analysts warned about years in advance. This is why most mainstream AND alternative analysts completely discounted a successful Brexit referendum.  And, it is why the vast majority of pundits could not even conceive of a Trump victory in 2016.  I could write a list 20 pages long on all the geopolitical and fiscal developments most people missed because they were clinging to assumptions rather than evidence.
Unfortunately, the liberty movement is also sometimes vulnerable to such assumptions. The most dangerous of which revolve around the rise of President-elect Donald Trump.
I have seen endless theories over the past several months on all the ways in which the global elites would sabotage the Trump campaign. I believe the phrase “they will never allow him to win” was repeated in nearly every discussion on the election. The assumption in this instance was that Trump is “anti-establishment” and, therefore, a threat to the globalists. These are the same globalists that people also claimed would “rig the election,” or initiate a “coup” in the electoral college to stop a Trump presidency. Read more... 

Sehr aufschlussreich, dieser Beitrag!

Trumps politische Freakshow
(heise.de/telepolis) Milliardäre, Finanzmarktlobbyisten, Rechtsextremisten, Klimaleugner und Rassisten - das künftige Kabinett des Donald Trump macht klar, wohin rechte Politik führt. Mehr...

Dieser Beitrag von Tomasz Konicz ist schon drei Wochen alt, aber höchst aktuell. Er erleichtert es unseren Lesern (m/w), ein "Gefühl" für die zukünftige Politik des 45. US-Präsidenten zu entwickeln. 

Quelle: truthdig.com

So, das war's für heute...