Dienstag, 24. Januar 2017

Standpunkt 1058: Nachrichten-Ticker, 18.01.2017


Im vergangenen November sind wir wieder zu unserer alten Gewohnheit zurückgekehrt: Regelmäßig stellen wir in diesem Blog aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen; von uns mehr oder weniger kommentiert und ergänzt. Ideal für alle, die sich schnell und umfassend informieren wollen. Weit weg von den propagandaverseuchten Medien und als Unterstützung einer eigenen Meinung.

Leider müssen wir dafür häufig auf englischsprachige Beiträge zurückgreifen; die deutschsprachigen Medien schenken wichtigen Themen zu wenig Beachtung. Wir bitten dafür um Verständnis, dass von uns eine Übersetzung dieser Texte nicht bereitgestellt werden kann. Dafür fehlt uns schlicht die Zeit. 

Im Zuge der Wiederbelebung unseres Blogs werden wir zu den wichtigsten Themen der vergangenen Monate noch Stellung nehmen. Gewohnt ausführlich und mit zahlreichen Fakten unterlegt.

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich.


Unsere Themen heute: Terror in Berlin - Europa - Rekordstrafe: Deutsche Bank gerettet? - Schluss mit "too big to fail"! - The "Russian Election Hack" Story - "President" Donald Trump - Neus aus dem Reich der Mitte

Inauguration Day

Terror in Berlin
Eigentlich haben wir mit diesem Thema abgeschlossen. Was aus unserer Sicht dazu gesagt werden muss, haben wir hier, hier, hier, hier und hier erläutert. Auf den folgenden Beitrag, gerade erst erschienen, möchten wir unsere Leser aber trotzdem noch hinweisen:

Der Anschlag in Berlin mit vielen Fragezeichen
(hintergrund.de) Nachdem er 12 Menschen getötet und weitere 50 verletzte, steigt er aus dem LKW und verschwindet. Nur, dieses Szenario ist kein Drehbuch, sondern grausame Wirklichkeit. Mehr...


Europa
Alle, die unseren Blog schon lange verfolgen, wissen, dass wir glühende Verfechter eines einigen, politisch und wirtschaftlich starken Europas sind. Die Chancen dafür stehen mittlerweile schlecht, so viel ist auch uns klar. Besonders eine völlig verfehlte Krisenpolitik sorgt seit 2008 dafür, dass nationalistische Bewegungen starken Zulauf haben. Es besteht die Gefahr eines Rückfalls in die Kleinstaaterei vergangener Jahrhunderte. Eine durch und durch dämliche Idee. Washington, Moskau und Peking werden sich die Hände reiben, wenn Europa zerfällt, statt sich enger zusammen zu schließen. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung freuen wir uns über jeden Befürworter eines geeinten Europas. Es sind einsame Rufer in der Wüste.

Europa ist die Lösung, nicht das Problem
(heise.de/telepolis) Die Neo-Nationalisten sind weltweit auf dem Vormarsch. Ein erkennbar erstrebenswertes Ziel haben sie nirgendwo, aber sie drängen die Welt in eine gefährliche Vorkriegssituation, die an die unstabilen Verhältnisse zur Zeit der Weimarer Republik erinnert.
Die Lehre der Geschichte wird dabei verdrängt. Diese heißt: "Nationalismus bedeutet Krieg." So hat es Winston Churchill in seiner berühmten Rede in Zürich 1946 kurz und richtig formuliert. Aus dieser Erkenntnis hatten wir in der Europäischen Union 70 Jahre Frieden und Wohlstand auf unserem zuvor so unfriedlichen, von Hass, Krieg, Rache, Elend, und Armut geplagten Kontinent.
Die Neo-Nationalisten tun heute so als sei Europa das Problem, doch Europa ist die Lösung. Europa ist gerade heute zum Sehnsuchtsort für Millionen Menschen in der ganzen Welt geworden und zum Beispiel dafür, dass 500 Millionen Menschen friedlich zusammen leben können.
Ein solches Friedensprojekt hat es in der Geschichte noch nie gegeben. Frieden ist möglich. Doch die Neo-Nationalisten sind zukunftsvergessen und vergangenheitsbesessen.
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Rekordstrafe: Deutsche Bank gerettet?
Die Nachricht löste bei den einheimischen Führungsmedien große Freude aus: Die Strafe gegen die Deutsche Bank in den USA ist von 15 auf 7 Milliarden reduziert worden. Außerdem darf die Bank diese Summe abstottern. Trotz einer Rekordstrafe dürfte Deutschlands Bankenprimus vorläufig nicht pleitebedroht sein. Daran haben alle großes Interesse, ganz besonders die US-Banken. Andererseits ist die Deutsche Bank hervorragend geeignet, um Druck auf Berlin zu machen. Jede neue Milliardenstrafe erhöht, neben den Risiken des Derivatehandels, die Pleitegefahr und den Zwang, die Deutsche Bank mit Steuergeldern zu stabilisieren; dauerhaft zu retten ist sie sowieso nicht mehr. Das ist sicher.

Rekordstrafe für Hypothekenbetrug: Deutsche Bank hat Crash "mitausgelöst"
(n-tv.de) Mehr als sieben Milliarden Dollar zahlt die Deutsche Bank für den Verkauf windiger Immobilienpapiere. Es ist die größte Strafe, die eine Bank je für die Zockerdeals zahlen musste: Sie habe die Finanzkrise maßgeblich mitverursacht, urteilen die Ermittler. Mehr...

Ermittlungen, Strafverfahren, Verurteilungen der Verantwortlichen in Deutschland? Fehlanzeige.


Schluss mit "too big to fail"!
Die Problematik der "tbtf"-Banken wird schon lange nicht mehr öffentlich diskutiert, sondern von den Leitmedien mit aller Macht totgeschwiegen. Selbst jetzt, im Zusammenhang mit der Milliardenstrafe für die Deutsche Bank, wird dieses Netzwerk und seine enorme Gefährlichkeit mit keiner Silbe erwähnt. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass vor diesen Gefahren und den Folgen unmißverständlich gewarnt worden ist. Wir haben als Beleg einige Beiträge aus unserem Archiv hervorgeholt:

Big banks 'more dangerous than ever', IMF's Christine Lagarde says
(telegraph.co.uk) Europe needs to recapitalise, restructure or shut down its banks as part of a vital clean-up of the industry, International Monetary Fund managing director Christine Lagarde said as she warned that the threat from world’s biggest lenders was "more dangerous than ever". Read more...

Financial Armageddon is Building in the Shadows, And You Bear the Risk
(alternet.org) Banking policies are perversely pushing self-destruction in the financial sector. Read more...

IWF beklagt, die "Saat für die nächste Krise" werde gesät
(heise.de/telepolis) Der Internationale Währungsfonds (IWF) kritisiert mit ungewöhnlich klaren Worten, dass das Finanzsystem jetzt noch anfälliger sei als vor der Finanzkrise. Mehr...

'Too big to fail' is too big to ignore
(ft.com) The problem is not only the subsidy for bank risk-taking, it is also the likelihood of disasters



IWF kritisiert: "Bankenlobby verhindert Reformen"
(heise.de/telepolis) Der Internationale Währungsfonds ist scheinbar alarmiert über das "noch immer ungelöste Too-big-to-fail Problem", das aber auch er zuspitzt. Mehr...

The Shadow Banking System is a Great Big Ticking Time Bomb
(alternet.org) The rules of money and banking have changed every 20 or 30 years — now is the time for an overhaul. Read more...

Noch immer zu groß zum Scheitern
(project-syndicate.org) Fast sieben Jahren nach Ausbruch der Finanzkrise und mehr als fünf  Jahre nach Verabschiedung des so genannten Dodd-Frank-Gesetzes  zur Reform des  Finanzsystems in den USA ist  die eigentliche Ursache  der  Krise - die Existenz systemrelevanter Banken - noch immer nicht behoben. So lange, wie es Banken gibt, die zu groß sind, um zu scheitern, ist  eine weitere Katastrophe lediglich eine Frage der Zeit. Mehr...
Hinweis: Der Beitrag ist nicht barrierefrei zu erreichen. Die Anmeldung bei PROJECT SYNDICATE lohnt sich auf jeden Fall.

Das sonderbare Verhalten der Grossbanken
(fuw.ch) Kaum ein Ökonom wird von den Befürwortern freier Märkte höher geschätzt als Eugene Fama. Der an der University of Chicago lehrende Professor und Wirtschaftsnobelpreisträger des Jahres 2013 ist der Vater der Markteffizienzhypothese. Diese besagt, stark vereinfacht ausgedrückt, dass alle verfügbaren Informationen immer schon in den Preisen enthalten sind.
Fama ist auch einer der einflussreichsten Architekten der modernen Finanztheorie; er hat zusammen mit Kenneth French eine wichtige Erweiterung des Capital Asset Pricing Model definiert.
Ein Grossteil der Arbeiten und der Philosophie Famas bildet heute ein Herzstück in Risikomodellen von Banken.
Kurzum: Eugene Fama, genauso wie «seine» University of Chicago, steht nicht im Verdacht, ein Linker zu sein und marktfeindliche Ansichten zu vertreten, um beispielsweise mit mehr und strengerer Regulierung das Geschehen an den Finanzmärkten einzudämmen.
Umso mehr muss erstaunen, wenn Fama in diesem Interview, das mein Kollege Christoph Gisiger kürzlich mit ihm geführt hat, folgende Aussagen macht: Das "Too big to fail"-Problem ist nach wie vor ungelöst. Man hätte die Grossbanken damals verstaatlichen und später zurück an den Markt bringen sollen. Das wäre ein klares Signal für Investoren gewesen, dass sie in der nächsten Krise nicht gerettet werden. Ist eine Bank so relevant für das System, dass sie nicht untergehen darf, bürgt der Staat letztlich für ihre Schulden. Das ist nichts anderes als eine Subvention, die grosse Institute gegenüber kleineren bevorteilt. "Too big to fail" ist deshalb eine grosse Perversion des Kapitalismus.
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Allesamt klare Positionen, die in den Beiträgen vertreten werden. 

Vor wenigen Tagen haben wir eine aktuelle Analyse entdeckt, die ebenfalls sehr klar Stellung bezieht und die wir unseren Lesern deshalb an dieser Stelle unbedingt vorstellen möchten:

Ending too big to fail
(voxeu.org) 'Too big to fail' is an enduring problem for financial authorities and regulators. While forbidding government bailouts may be a popular move, the strategy lacks credibility. This column examines the proposals of the Minneapolis Plan to End Too Big to Fail. The plan has many virtues that tackle systemic problems and that build on the Dodd-Frank Act’s crisis prevention and management tools. However, further analysis of the plan is still needed to ensure that its measures aren’t circumvented. Read more...

Bitte auch diesen Links aus dem Beitrag folgen: Federal Reserve Bank of Minneapolis (2016) The Minneapolis Plan to end too big to fail; Financial Stability Board (2015) Global shadow banking monitoring report 2015

Unser abschließender Kommentar: Say not to "too big to fail"...

 Quelle: sprottmoney.com


The "Russian Election Hack" Story
Noch so ein Thema, mit dem wir abgeschlossen haben. Als allerletztes "Schmankerl" möchten wir unseren Lesern aber noch den jüngsten Beitrag dazu liefern. Das genügt, um sich eine endgültige Meinung zu diesem medialen Schauspiel bilden zu können.

Obama's Chelsea Manning 'Pardon' Proves The "Russian Election Hack" Story Was One Big Lie
(zerohedge.com) Russian "election hack" narrative falls apart in light of Chelsea Manning clemency. Read more...


"President" Donald Trump 
Erst wenige Stunden im Amt und der neue US-Präsident glänzt durch Aktionismus. Für uns wirkt sein Treiben eher wie eine gigantische Muppet Show, bei der D. T. als Überraschungsgast mitwirkt. Wir sind gespannt, wie lange ihn die Mächtigen der Wall Street machen lassen. 

"Der Bürger wird schrittweise entmachtet"
(zeit.de) Donald Trump wird den Sumpf nicht trockenlegen, sagt der Nobelpreisträger Angus Deaton. Mit ihm könnten Lobbyismus und Vermachtung in Washington sogar noch zunehmen. Mehr...

Ein ernüchterndes Interview - für Trump's Wähler. Behält Angus Deaton recht, was nicht besonders abwegig ist, sind Nutznießer des Präsidenten Donald Trump wieder nur das oberste 1%, die Restlichen 99% schauen in die Röhre. Und müssen wohl oder übel mit den Folgen leben.

Goldman Sachs und Donald Trump: Wie viel Macht hat die Investmentbank?
(nzz.ch) Donald Trump schart seiner Wahlkampf-Rhetorik zum Trotz Ex-Banker von Goldman Sachs um sich. Die Reaktionen sind heftig. Während die Aktie der Investmentbank im Höhenrausch ist, wird vor der Zentrale in Manhattan gegen die Macht von "Government Sachs" demonstriert. Mehr...  

Ein erstaunlich kritischer Beitrag der NEUEN ZÜRICHER ZEITUNG, die sonst sehr sparsam mit Kritik am herrschenden (Kapitalismus-)System umgeht. Das gibt zu denken. 

An dieser Stelle haben wir uns bereits eine Meinung gebildet: D. T. ist ein Hampelmann der Wall Street, der sich während des Wahlkampfes, im Vergleich zu seiner Konkurrentin Hillary Clinton, nur sehr viel besser getarnt hat. Nicht ohne Grund haben wir hier die Frage gestellt: "Donald Trump: Bank(st)ers President?".

Trumps extreme Oligarchie
(fuw.ch) Die wirtschaftspolitischen Vorschläge der neuen Regierung sind nicht ermutigend. Der bestimmende Grundsatz scheint zu sein, jeden Pragmatismus aufzugeben. Ein Kommentar von Simon Johnson. Mehr...

Der US-Ökonom Simon Johnson ist ein streitbarer Geist, der beispielsweise schon seit Jahren gegen den Kult um die "tbtf"-Banken ankämpft. Nur verständlich, dass er auch der Wirtschaftspolitik des neuen US-Präsidenten wenig abgewinnen kann: "Ein Zoll ist lediglich eine andere Bezeichnung für eine Steuer, die die Kosten aller  importierten Waren erhöht." Bemerkenswert auch sein Fazit:  

"Trumps Wahl hat die zentrale Agenda der Republikaner im Repräsentantenhaus nicht verändert. Tatsächlich hat er viele der Architekten dieser Agenda an die Regierung gebracht: im OMB, im Gesundheitsministerium, bei der CIA und an anderen herausgehobenen Stellen. Weitere dürften folgen. Und wie mein Kollege James Kwak in seinem neuen Buch 'Economism' erläutert, ist ihr marktorientiertes Denken inzwischen aus dem Ruder gelaufen und dürfte nichts Gutes bewirken.
Den Republikanern im Repräsentantenhaus Trumps zentrales Thema – den Protektionismus – zu verkaufen, war nicht einfach. Doch nun, da sie angefangen haben, über einen Einfuhrzoll als Bestandteil ihres Steuerpakets nachzudenken, werden sie alle beginnen, auf diesen Zug aufzuspringen. Und sie werden verschiedene seltsame Begründungen dafür anbieten, die die Aufmerksamkeit von den Kernpunkten ihrer Politik ablenken: niedrigere Steuern für die Oligarchen und Menschen wie sie und höhere Steuern – von erheblichen Verlusten gut bezahlter Arbeitsplätze gar nicht zu reden – für beinahe alle übrigen." 

Wir alle werden uns schon bald daran erinnern

Die beste Wirtschaftspolitik für Trump
(project-syndicate.org) Im Vorfeld der US-Präsidentschaft Donald Trumps setzt sich eine Gruppe von 35 prominenten internationalen Unternehmensführern unter der Leitung des Unilever-Vorstandsvorsitzenden Paul Polman gemeinsam mit mir dafür ein, die offenen Märkte zu verteidigen, den Kampf gegen den Klimawandel fortzuführen und die globale Ungleichheit massiv zu bekämpfen. Dies sind die Kernpunkte dessen, was unserer Ansicht nach für die USA und die ganze Welt die einzige vernünftige Wirtschaftsstrategie ist. Mehr...

Allemal besser als das, was D. T. und seine Mannschaft bisher anbieten. Jedoch haben wir wenig Hoffnung auf Nachbesserungen. Einerseits halten wir Trump's Einsichtsfähigkeit für wenig ausgeprägt, andererseits richtet sich seine Wirtschaftspolitik nach den Vorgaben der Wall Street. Deshalb sind wir überzeugt, dass Washington unter Donald Trump dem neuerlich Geltung verschafft, was der britische Premier Winston Churchill einmal so "packend" auf den Punkt gebracht hat: "Amerika wird es immer richtig machen, aber erst nachdem alle anderen Optionen ausgeschöpft sind." Dem ist nichts hinzuzufügen. 

Wie immer: Kontrollfreaks finden den englischen Originalbeitrag hier.

Deutschland droht ein Währungskrieg
(makroskop.eu) Fassungslosigkeit herrscht hierzulande nach dem Trump-Interview der Bild-Zeitung. Ist man darüber erschrocken, dass der neue amerikanische Präsident versteht, was im internationalen Handel schiefläuft? Mehr...

Wir sind einigermaßen überrascht, dass Heiner Flassbeck dem neuen US-Präsidenten am Beispiel der deutschen Exportüberschüsse Verständnis über wirtschaftliche Zusammenhänge attestiert. Worum es geht pfeifen die Spatzen eigentlich schon seit Jahren von den Dächern, das kann selbst ein interessierter Laie nicht mehr überhören. Weshalb also so viel Brimbamborium um diese einfache Wahrheit? Eine mögliche Antwort: Der ständige deutsche Exportüberschuss und seine Folgen sind ein besonderes Steckenpferd Flassbecks. Da kann es sein, dass er sich über so viel präsidiale Unterstützung seiner über weite Strecken richtigen Ansichten ganz besonders freut. Nur reicht das aus, um  Donald Trump gleich aufs Schild zu heben? 

Zum Schluss dieses Abschnitts noch eine "erfrischende" Karikatur:

Quelle: cicero.de


Neues aus dem Reich der Mitte 
Für uns gilt China als primärer Krisenherd. Gemessen an den Einschätzungen der hiesigen Experten eine Minderheitenmeinung. Damit können wir gut leben. Die (nahe) Zukunft wird zeigen, wer näher dran war, am Geschehen. 

China Housing bubble Finally Pops: First Slowdown After 19 Months Of Acceleration 
(zerohedge.com) After several months of slowing price growth across China's housing market, if mostly in the lower-tiered cities, China's National Bureau of Statistics reported that average mothly property prices growth in December continued to slow from November across the 70 cities tracked by the NBS, and this time impacted even the formerly untouchable, "Tier 1" cities.
Housing prices in the primary market increased 0.4% month-over-month after seasonal adjustment (weighted by population) in December, lower than the growth rate in November. Out of 70 cities monitored, 61 saw housing prices increase in December from the previous month, the same number as November.
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So, das war's für heute...