Sonntag, 29. Januar 2017

Standpunkt 1060: Nachrichten-Ticker, 21. & 22.01.2017


Im vergangenen November sind wir wieder zu unserer alten Gewohnheit zurückgekehrt: Regelmäßig stellen wir in diesem Blog aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen; von uns mehr oder weniger kommentiert und ergänzt. Ideal für alle, die sich schnell und umfassend informieren wollen. Weit weg von den propagandaverseuchten Medien und als Unterstützung einer eigenen Meinung.

Leider müssen wir dafür häufig auf englischsprachige Beiträge zurückgreifen; die deutschsprachigen Medien schenken wichtigen Themen zu wenig Beachtung. Wir bitten dafür um Verständnis, dass von uns eine Übersetzung dieser Texte nicht bereitgestellt werden kann. Dafür fehlt uns schlicht die Zeit. 

Im Zuge der Wiederbelebung unseres Blogs werden wir zu den wichtigsten Themen der vergangenen Monate noch Stellung nehmen. Gewohnt ausführlich und mit zahlreichen Fakten unterlegt.

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich.


Unsere Themen heute: Welthandel in der Krise - Exportweltmeister Deutschland vor Problemen - Weltenretter Deutschland - Bundeswehr gegen Terrorismus - Bankenrettung in Deutschland - Bargeldverbot - Donald Trump: Scharlatan oder Wunderheiler? - Feldversuchslabor Griechenland - Philosophie heute

"Sonnenfinsternis" (Quelle: cicero.de)

Welthandel in der Krise
Während Donald Trump in den USA damit begonnen hat sein Unwesen zu treiben, lohnt sich zwischendurch ein Blick auf die Entwicklung der Weltwirtschaft. Die befindet sich in einer Rezession und Trumps protektionistische Pläne werden diesen Zustand nur noch verschlimmern.

Bleibt nur zu hoffen, dass D. T. seinen Anhängern in Europa ("Koblenzer Kreis", hier) einen Bärendienst erweist und die Wähler in Frankreich und den Niederlanden den Rechtspopulisten nicht zur Regierung verhelfen.

Globalization's Reality - World Trade Has Increased By Less Than 1% Annually In The Last Decade
(zerohedge.com) There are fears that the world is on the precipice of turning back the clock on globalization. In some ways, the case can be made globalization has been retreating since the financial crisis. Read more...

An diese Stelle passt auch ein Vergleich zwischen den 1930er Jahren und Heute, den Doug Casey von Casey Research in den USA gerade angestellt hat:

Comparing the 1930s and Today 
(theburningplatform.com) You’ve heard the axiom "History repeats itself." It does, but never in exactly the same way. To apply the lessons of the past, we must understand the differences of the present.
During the American Revolution, the British came prepared to fight a successful war—but against a European army. Their formations, which gave them devastating firepower, and their red coats, which emphasized their numbers, proved the exact opposite of the tactics needed to fight a guerrilla war.
Before World War I, generals still saw the cavalry as the flower of their armies. Of course, the horse soldiers proved worse than useless in the trenches.
Before World War II, in anticipation of a German attack, the French built the “impenetrable” Maginot Line. History repeated itself and the attack came, but not in the way they expected. Their preparations were useless because the Germans didn’t attempt to penetrate it; they simply went around it, and France was defeated.
The generals don’t prepare for the last war out of perversity or stupidity, but rather because past experience is all they have to go by. Most of them simply don’t know how to interpret that experience. They are correct in preparing for another war but wrong in relying upon what worked in the last one.
Investors, unfortunately, seem to make the same mistakes in marshaling their resources as do the generals. If the last 30 years have been prosperous, they base their actions on more prosperity. Talk of a depression isn’t real to them because things are, in fact, so different from the 1930s. To most people, a depression means ’30s-style conditions, and since they don’t see that, they can’t imagine a depression. That’s because they know what the last depression was like, but they don’t know what one is. It’s hard to visualize something you don’t understand.
Some of them who are a bit more clever might see an end to prosperity and the start of a depression but—al­though they’re going to be a lot better off than most—they’re probably looking for this depression to be like the last one.
Although nobody can predict with absolute certainty what this depression will be like, you can be fairly well-assured it won’t be an instant replay of the last one. But just because things will be different doesn’t mean you have to be taken by surprise.
To define the likely differences between this depres­sion and the last one, it’s helpful to compare the situa­tion today to that in the early 1930s. The results aren’t very reassuring. Read more...


Exportweltmeister Deutschland vor Problemen
Die deutschen Leistungsbilanzüberschüsse sind für die Handelspartner auf Dauer natürlich untragbar. Diese Tatsache ist schon seit Jahren bekannt und wird im Ausland regelmäßig angeprangert. Bisher ohne Erfolg. Das dürfte sich durch die Pläne des neuen US-Präsidenten zur wirtschaftlichen Stärkung Amerikas ändern. Die Argumente der Bundesregierung für die Verteidigung des heimischen Exportmodells waren bisher schon dürftig, deshalb wird es Trump bei bloßen Ermahnungen nicht belassen. Er will Taten sehen - und zwar schnell. Mindestens 100 Milliarden Euro Investitionsrückstand der öffentlichen Hand sind eine günstige Gelegenheit gegenzusteuern. Ob Wolfgang Schäuble, die schwäbische Hausfrau, da wohl mitmacht? 

Thomas Fricke: Deutsches Exportmodell – Wer nicht hört, kriegt Trump
(spiegel.de) Über Jahre haben unsere Großökonomen die Kritik aus dem Ausland am deutschen Exportüberschuss verspottet. Jetzt droht Amerikas neuer Präsident, das Problem zu erledigen –  ein deutsches Drama. Mehr... 

Ergänzend dazu einen lesenswerten Beitrag des australischen Ökonomen Bill Mitchell:

The stupidity of the German ideology will comeback to haunt them
(bibo.economoicoutlook.net) There was an interesting article in the Financial Times last week (August 29, 2013) – The German miracle is now running out of road – about the myopia of policy settings in Germany. The FT author was Sebastian Dullien, who has been consistently presenting the case that Germany is not a role model for the rest of Europe to follow. For example, see – A German model for Europe?. He notes that by targetting a budget surplus in a period of fiscal austerity, the Germans are undermining the very factors which made their manufacturing sector some strong. Their public investment in education and infrastructure is now lagging so much that the costs of business are rising in Germany and the long-term consequences of this are likely to be very damaging. The stupidity of the German ideology will come back to haunt them. Read more...


Weltenretter Deutschland
Noch nicht einmal daran denken! Deutschland fehlen dafür Erfahrung, Reife und das geeignete politische Personal. Gut zu beobachten im Umgang mit der Krise in Europa. Da fehlt es an allem. Deshalb verbietet es sich von ganz alleine, nach dieser Krone zu greifen.

Deutschland soll die Welt retten? Lächerlich
(wiwo.de) Seit Trumps Wahlsieg wird Deutschland und Angela Merkel von manchen Übereifrigen die Rettung des Westens überantwortet. Das ist ein schlechter Witz der Weltgeschichte. Mehr...

Selbst wenn dieser Beitrag an der einen oder anderen Stelle in der Argumentation schwächelt, an seinem Tenor gibt es nichts auszusetzen.


Bundeswehr gegen Terrorismus
Die Bundesregierung plant akribisch den Einsatz der Bundeswehr im Innern. Unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung wird nicht nur die Polizei aufgerüstet, sondern auch gleich das Militär in Stellung gebracht. Endlich gelingt, was viele Regierungen vorher ohne Erfolg versucht haben. Die Öffentlichkeit spielt mit, da die jüngsten Terrorakte in Frankreich, Belgien oder Berlin die passenden Gründe zur Rechtfertigung liefern. Den Rest besorgen die regierungstreuen Leitmedien. Kritik ist Mangelware. Die Aussichten trübe. Demnächst, so steht zu befürchten, wird aus einem Ostermarsch der Friedensbewegung, oder Demonstrationen wie gegen Stuttgart 21, ein terroristischer Anschlag. Und die Bundeswehr erhält den Marschbefehl. 

Der Ernstfall wird geprobt
(stuttgarter-zeitung.de) Bundeswehr und Polizei werden Anfang März gemeinsam den Ernstfall eines Terroranschlags in mehreren Ländern üben. Beteiligt sind sechs Bundesländer. Darunter auch Baden-Württemberg. Die Kritik am gemeinsamen Planspiel ist inzwischen verstummt. Mehr...


Bankenrettung in Deutschland
Es gibt sie längst, die milliardenschwere Rettung deutscher Banken mit Steuergeldern. HRE, WestLB, heute Portigon, NordLB und Commerzbank sind dafür nur einige Beispiel, die Liste ist größer. Selbst die Deutsche Bank ist, über den Umweg Postbank, in den Genuss von Staatshilfen aus Steuergeldern gekommen! Während der heimische Mainstream sich über die Rettungsmaßnahmen in Italien oder Spanien das Maul zerreißt, werden in Deutschland, gut versteckt vor der Öffentlichkeit, ohne jede Kontrolle und Prüfung, Milliarden an Steuergeldern für vergleichbare Maßnahmen verwendet.

Rettung deutscher Banken: Die Rechnung wird immer höher
(tagesschau.de) Alle reden über die italienische Bank Monte dei Paschi. Dabei werden derzeit auch in Deutschland wieder groteske Milliardenbeträge für die Rettung von Banken aufgerufen. Warum regt sich darüber eigentlich niemand mehr auf? Mehr...

Richtig teuer wird es für die Steuerzahler aber erst, wenn die Deutsche Bank staatliche Obhut benötigt. In diesem Fall sorgen die Risiken aus dem Derivatehandel wahrscheinlich für unvorstellbare Summen. Da werden die Ersparnisse der Deutschen radikal zusammenschrumpfen. Gut, wer sich vorher noch in Sicherheit gebracht hat. 

Wir werden erleben, dass für die angebliche Rettung dieser TBTF-Bank auch ausländische Sparer ihr Scherflein beitragen müssen. Die Deutsche Bank hat ihre Risiken weltweit über das gesamte Finanzcasinosystem verteilt. 


Bargeldverbot
Die eben vorgestellten Bankenrettungen sind eine der Ursachen für den "war on cash", der in einem vollständigen Verbot von Bargeld enden wird. Hierzulande wird diese Gefahr ignoriert, andernorts dafür intensiv diskutiert. Das ist gut so.

Visualizing The Global War On Cash
(zerohedge.com) There is a global push by lawmakers to eliminate the use of physical cash around the world. This movement is often referred to as "The War on Cash", and there are three major players involved: (...) 



Eine treffliche Übersicht! 


Donald Trump: Scharlatan oder Wunderheiler?
Der 45. US-Präsident geriert sich als Retter Amerikas. Für seine Losungen "Amerika first" und "make America great again" legt er sich von Anfang an mit der ganzen Welt an - von wenigen Ausnahmen, wie Großbritannien oder Russland, abgesehen. Aber auch das kann sich stündlich ändern, D. T. regiert per Dekret und mit Allmachtsfantasien. Seine bisherigen Maßnahmen erinnern uns eher an einen Scharlatan, weniger an einen Wunderheiler, wie er selbst sich sicherlich gerne sieht. Trump's Regierungsstil erinnert uns an den Faschisten Benito Mussolini, von 1925 bis zu seinem Tod in 1945 Diktator in Italien. Wir stehen damit nicht alleine. Den US-Ökonomen und Wirtschaftsnobelpreisträger Edmund Phelps erinnert die Wirtschaftspolitik Donald Trump's an den Faschismus (hier). Diese Einschätzung können wir nachvollziehen. 

Trumps Schutzzollpolitik: Amerikas Problem ist nicht der Import 
(faz.net) Für Donald Trump ist klar: Die Chinesen und Mexikaner sind schuld. Importzölle sollen Amerika wieder groß machen. Experten halten dagegen: Das Problem ist der Export. Mehr...

Ein bedenkswertes Schlusswort: "Trumps Wähler zahlen die Zeche"

Trumps Haushaltsdefizite: Der Untergang des US-Dollars?
(goldseiten.de) In Bezug auf Donald Trumps Präsidentschaft gibt es vieles, was wir nicht wissen. Wird die Mauer an der Grenze zu Mexiko gebaut? Wer wird sie bezahlen? Wird man zumindest einen Zaun errichten? Wird der neue Präsident Obamacare abschaffen und gleichzeitig durch Trumpcare ersetzen? Wird er statt eines Hutes zu Feier des Tages ein künstliches Haarteil in die Luft werfen? Wird es in Sotschi einen nationalen Trump-Golfplatz geben?
So viele Unbekannte. Eines ist jedoch ziemlich sicher: Unter Trump wird es zur größten Ausweitung des Haushaltsdefizits in der Geschichte der Vereinigten Staaten kommen. Trump hat seine Unternehmen mit Hilfe von Schulden aufgebaut und ich bin mir sicher, dass er denkt, er könne mit dem Land das gleiche tun. Im Staatshaushalt werden Jahr für Jahr gewaltige Löcher klaffen. Diese Entwicklung wird das Umfeld der Investitionsbranche stärker beeinflussen als die meisten an der Wall Street sich das vorstellen können.
Mehr...

Eine der wenigen Analysen, die in Deutsch erhältlich sind. Alleine deshalb findet dieser Beitrag des US-Ökonomen Peter Schiff einen Platz in unserer heutigen Ausgabe. Er liefert reichlich Nachdenkfutter.

Keine Angst vor Trump!
(nordbayern.de) Die Ära Obama begann mit ähnlichen Emotionen. Mehr...

Das ist hanebüchen, Trump mit Obama zu vergleichen. Bereits die ersten Dekrete zeigen, dass die Angst vor der Trump'schen Politik nicht groß genug sein kann. Noch hält sich D. T. mit Äußerungen, die in militärischen Auseinandersetzungen münden können, zurück. Nur an dieser Stelle ist ein Vergleich mit Obama zulässig. Heute wissen wir, dass Obama diese Lektion jedoch sehr schnell gelernt hat. Stichwort "militärisch-politsicher Komplex" (hier). Nur Träumer können hoffen, dass Trump davon auf Dauer die Finger lässt.

President Trump – bedingungslose Opposition, vom ersten Tag an
(diefreiheitsliebe.de) Trump und sein Kabinett der rassistischen, religiösen Rechten verdienen keinen unvorbelasteten Neuanfang, sondern bedingungslose, unbestechliche Opposition vom ersten Tage an. Mehr...

Nur ein frommer Wunsch. Wer soll diese "bedingungslose, unbestechliche" Opposition sein? Irgendeine Idee? In dieser Hinsicht schweigt sich der Beitrag leider aus.




Millionen protestieren bei Frauenmärschen gegen Trump
(diefreiheitsliebe.de) Am Tag nach der Amtseinführung zeigte sich wie sehr der neue amerikanische Präsident Trump polarisiert, denn Millionen gingen weltweit gegen ihn auf die Straße. Die Proteste waren dabei ein weltweites Phänomen und Ausdruck des Kampfs gegen Nationalismus und Rechtsruck, deswegen fanden sich von Sydney bis Los Angels und von Washington bis Wien mehr als 4 Millionen Menschen ein um ihre Ablehnung von Trumps Politik zu verdeutlichen. Mehr...

Das ist ein Zeichen, mehr nicht. Eine Oppositionsbewegung ist es aber noch lange nicht. Trump wird deshalb keinen Millimeter von seinen Plänen abrücken.


"Ein schrecklicher, aber erzwungener Reflex"
(deutschlandfunk.de) Den Kabarettisten Werner Schneyder wundert es nicht, dass sich viele Menschen von Populisten angezogen fühlen. Wer das Gefühl habe, vom System alleingelassen zu werden, suche Hilfe bei scheinbar starken Figuren. "Man darf Dürstenden nicht bös sein, wenn sie verschlammtes Wasser saufen", so Schneyder im DLF. 
Der neue US-Präsident Trump hat bereits für viele negative Schlagzeilen gesorgt. Zum Beispiel als er über einen behinderten Journalisten spottete oder darüber witzelte, Frauen in den Schritt zu greifen. Dieser Mann sei eine Tretmine, so der Kabarettist Werner Schneyder. "Man kann den nicht mit einfachen Witzen abspeisen, dazu ist es viel zu gefährlich. Was er Regierung nennt, ist ja ein elitäres Gangster-Syndikat." Mafia-Bosse würden blass vor Neid, wenn sie über die einzelnen Regierungsmitglieder lesen würden. Mehr... 

"Meanwhile, in the oval office" (Quelle: zerohedge.com)



Feldversuchslabor Griechenland
Echte Neuigkeiten gibt es keine, alles geht seinen gewohnten Gang: Berlin und Brüssel stellen immer neue Forderungen, Alexis Tsipras knickt ein, aber Land und Leute können sie nicht erfüllen. Neue, noch schärfere Forderungen werden gestellt, usw., usw. Always the same procedure. Statt Solidarität erfahren die Griechen nur Häme, Schimpf und Schande. Schade, dass die Leitmedien hierzulande diese öffentliche Meinung tatkräftig mitformen. Wer sich einigermaßen sachlich informieren möchte, ist auf ausländische Quellen angewiesen.

Wie viel kann das Volk in Griechenland ertragen?
(griechenland-blog.gr) Angesichts der andauernden Tragödie Griechenlands erhebt die Financial Times die Frage, wieviel ein Volk noch zu ertragen vermag. Mehr...

Genau um die Antwort auf diese Frage geht es seit 2009 in Berlin, Brüssel und Frankfurt. Der IWF in Washington hat sich mittlerweile entschieden und hält die Belastungen nicht länger für tragbar. Einerseits. Andererseits stellt auch er unerfüllbare Forderungen in der Steuer- und Sozialpolitik des Landes und bleibt weiter unverbrüchlich an der Seite des Spardiktators in Berlin. 

Für uns sieht es so aus, als haben sich die Griechen ihrem Schicksal als Schuldenknechte ergeben, der Widerstand ist im Sommer 2015 zusammengebrochen, als Tsipras sein Volk endgültig an die "Institutionen" verraten hat.


Philosophie heute
Der Beitrag, mit dem wir den heutigen Standpunkt beschließen, setzt sich mit einem Thema auseinander, das uns schon lange beschäftigt: Dem Schweigen der "Dichter und Denker".  

Bis Ende der 1970er Jahre war es Usus, dass sich diese Leute regelmäßig zu Wort gemeldet haben. Kritisiert oder gefördert wurde die Entwicklung im Land, je nach politischer Ausrichtung. In den 1980er Jahren war damit Schluss und deshalb weiß heute kaum noch jemand, wie es damals war. An eine Neuauflage ist gar nicht zu denken. Die modernen "Dichter und Denker" ducken sich weg oder werden von den Durchschnittsbürgern nicht verstanden.

Denker in der Krise
(sueddeutsche.de) Trump, Fake-News, Flüchtlingskrise: Es gibt derzeit genug Gründe, das Weltgeschehen zu hinterfragen und einzuordnen. Doch warum schweigen die meisten Philosophen? Mehr...

Ein lesenswerter Erklärungsversuch.  

So, das war's für heute!