Donnerstag, 2. Februar 2017

Standpunkt 1063: Nachrichten-Ticker, 27.01.2017


Im vergangenen November sind wir wieder zu unserer alten Gewohnheit zurückgekehrt: Regelmäßig stellen wir in diesem Blog aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen; von uns mehr oder weniger kommentiert und ergänzt. Ideal für alle, die sich schnell und umfassend informieren wollen. Weit weg von den propagandaverseuchten Medien und als Unterstützung einer eigenen Meinung.

Leider müssen wir dafür häufig auf englischsprachige Beiträge zurückgreifen; die deutschsprachigen Medien schenken wichtigen Themen zu wenig Beachtung. Wir bitten dafür um Verständnis, dass von uns eine Übersetzung dieser Texte nicht bereitgestellt werden kann. Dafür fehlt uns schlicht die Zeit. 

Im Zuge der Wiederbelebung unseres Blogs werden wir zu den wichtigsten Themen der vergangenen Monate noch Stellung nehmen. Gewohnt ausführlich und mit zahlreichen Fakten unterlegt.

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich.


Unsere Themen heute: Kapitalismus im 21. Jahrhundert: 8 = 3,6 Milliarden - Griechenland - Türkei - Brexit, who knows? - Lahme US-Wirtschaft - Der "wirtschaftsweise" Donald Trump 




Quelle: zerohedge.com


Kapitalismus im 21. Jahrhundert: 8 = 3,6 Milliarden
Offensichtlicher kann der Unterschied zwischen Arm und Reich nicht sein. Besserung ist  nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil, diese Entwicklung geht unaufhaltsam weiter. Die Politik, die solche Exzesse eigentlich verhindern soll, unternimmt alles, um dem reichsten 1% in den nächsten Jahren auch noch die andere Hälfte des Vermögens in die Hände zu geben. Daran ändern auch scheinbar demokratische Gesellschaften nichts. Den Grund dafür hat der Thatcher-Biograf Charles Moore in einem griffigen Satz zusammengefaßt, der die heutigen Verhältnisse widerspiegelt: "Die Demokratie ist in der Hand der Banker und Medienmogule." Ausführlicher hat es der Franzose Romain Rolland, Schriftsteller und Pazifist, beschrieben: "Demokratie, das ist die Kunst, sich an die Stelle des Volkes zu setzen und ihm feierlich in seinem Namen, aber zum Vorteil einiger guter Hirten, die Wolle abzuscheren." 

Das nötige Instrumentarium liefert das kapitalistische Wirtschaftssystem, dem die Menschheit geradezu verfallen ist. Daher rührt, dass Kritik daran nicht erlaubt ist. Wer sie trotzdem wagt, der wird kompromisslos niedergemacht. Wir erinnern an dieser Stelle gerne daran, dass es John Maynard Keynes war, der schon früh auf die Schwächen des Systems hingewiesen hat: "Die hervorstechenden Fehler der Wirtschaftsgesellschaft, in der wir leben, bestehen in ihrem Versagen, für Vollbeschäftigung zu sorgen und ihre willkürliche und ungerechte Verteilung von Vermögen und Einkommen." Bis heute hat niemand aus Politik und Wissenschaft einen ernstzunehmenden Versuch unternommen, diese Fehler zu korrigieren. Die Folgen sind mittlerweile dramatisch, die weitere Entwicklung auch: Das System kommt in absehbarer Zeit an sein Ende, es kollabiert. Dieser Kollaps wird von den "Reichen und Mächtigen" und ihren zahllosen Erfüllungsgehilfen bestens organisiert werden und in der finalen Umverteilung enden: 1% hat alles, 99% nichts. Trotzdem macht uns diese Gewissheit nicht mutlos: Es gibt Lösungen, um sich den Folgen dieser Entwicklung so weit wie möglich zu entziehen. 

Der Albtraum vom Kapitalismus ist wahr geworden
(heise.de/telepolis) Acht Milliardäre sind so reich wie die Hälfte der Weltbevölkerung
Das Bekannte ist nicht erkannt. So sprach Hegel. Es ist nicht erkannt, weil wir es, dank der Massenablenkung, die auf allen Breitengraden vorherrscht, für selbstverständlich halten oder weil wir aufgeben, ruhig darüber nachzudenken. Wir wissen dies seit Jahren. Noch bevor Thomas Piketty uns in seiner Studie über den Kapitalismus im 21. Jahrhundert daran erinnert hat.
Die Welt nach 1989 ist nicht die Welt der Freiheit, wie ihre dithyrambischen Lobsänger immer wieder behaupten: Es sei denn, man versteht unter Freiheit, die des Kapitals und seiner Agenten. Für 99% der Weltbevölkerung ist und bleibt die Zeit nach dem Jahr 1989 ein Alptraum: ein Alptraum von Ungleichheit und Armut.
Vor kurzem hat Forbes, die Bibel der Priester des Monotheismus des deregulierten Marktes, daran erinnert. Acht Super-Milliardäre - sorgfältig von Forbes gezählt und registriert - verfügen über das gleiche Vermögen, das die Hälfte der ärmsten Bevölkerungen der Welt anhäufen konnte: 3,6 Milliarden Menschen. 1% hat im Jahr 2016 ebenso viel angehäuft, wie in den Taschen der restlichen 99% bleibt.
Kurzum, zum Wohle derer, die es nicht bemerkt haben sollten oder einfach hartnäckig vorgeben, es nicht zu bemerken, sei uns gewährt daran zu erinnern: Immer deutlicher wird ersichtlich, dass die Welt gezweiteilt ist in eine riesige Masse von Verdammten - den von der Globalisierung Betroffenen - und eine sehr begrenzte Gruppe staatenloser Herrschaften aus der transnationalen, postmodernen, post-bürgerlichen und post-proletarischen Finanzoligarchie.
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Für jeden verständlich auch der Schluss: "Die Masse der Globalisierungsverlierer besteht aus dem ehemaligen Proletariat und dem ehemaligen Bürgertum: die ehemalige Arbeiterklasse ist eine Masse von Anbietern unterbezahlter, extrem ausgenutzter und abrufbarer Arbeitskraft ohne Bewusstsein geworden. Das ehemalige Bürgertum der kleinen Geschäftsleute ist ebenfalls durch Finanzdiebstähle, Bankbetrug und transnationale Konkurrenz von der Finanzoligarchie pauperisiert worden. Die immer kleiner werdende Oligarchie regiert die Welt nach der exklusiven Logik des unbegrenzten Wachstums ihres individuellen Gewinns, was zu Lasten der restlichen 99% der leidenden Menschheit geht." Wie gesagt, die Pauperisierung (= "jemandes Verarmung bewirken oder in Kauf nehmen"; Quelle: duden.de) ist noch nicht zu Ende!


Griechenland
Neues aus dem Feldversuchslabor Europas. D. h., wirklich neu ist es nicht, was der IWF gerade wieder verkündet. Schon wer die vier Grundrechenarten einigermaßen beherrscht, weiß, dass Griechenland seine Schulden aus den diversen Rettungspaketen nie zurückzahlen kann. Darum geht es den europäischen Krisenmanagern letztendlich auch gar nicht. Sie wollen einerseits ein Exempel statuieren und andererseits testen, wie weit Spardiktate und Schuldenknechtschaft gehen können, ohne dass ein Volk dagegen rebelliert. Dinge, die demnächst in Europa noch von besonderer Bedeutung sein werden. Die nächste Bankenkrise kommt bestimmt, irgendwann erreicht sie endgültig auch den Kern der EU/Eurozone, Frankreich, die Niederlande, Österreich und Deutschland. Das wird schmerzhaft für die Menschen in diesen Ländern und es ist von Vorteil, dass es schon diverse Musterfälle gibt.

Bericht des IWF: Griechische Schuldenlast langfristig "explosiv"
(faz.net)  Laut einem bisher unveröffentlichten Bericht des Internationalen Währungsfonds ist Griechenlands Schuldenlast langfristig ein gefährliches Pulverfass. Aus der Misere gebe es demnach trotzdem einen Ausweg. Mehr...

Wetten, dass Berlin, Frankfurt und Brüssel dazu eine völlig andere Meinung haben? 


Türkei
Es ist an der Zeit, zwischendurch wieder mal einen Blick auf das Land zu werfen. Nahezu unbeobachtet und unkommentiert von unseren Leitmedien formt sich "Sultan" Recep Erdogan sein Sultanat. Dabei räumt er unerbittlich alles aus dem Weg, was ihm in die Quere kommt. Die EU vermeidet jeden politischen Druck, von Wirtschaftssanktionen ganz zu schweigen. Das Gegenteil ist der Fall: Die britische Premierministerin Theresa May sucht händeringend nach Partnern für ein (Frei-)Handelsabkommen nach dem Brexit. Da kommt ihr Erdogan gerade recht, um sich ihm anzubiedern. 

Meine traurige Türkei
(zeit.de) Hass, Verrohung, Gleichschaltung: Entsetzt sehe ich, was die Regierung aus meinem Land gemacht hat. Vielleicht hilft nur, dass die EU den Handel mit der Türkei aussetzt. Mehr...

Das Land steht am Abgrund, politisch und wirtschaftlich.

Quelle: toonpool.com


Brexit, who knows?
Theresa May, die Verzweifelnde. Bisher ohne erkennbaren Plan agiert die britische Premierministerin in Sachen EU-Austritt Großbritanniens. Ratlosigkeit maskiert sie mit starken Worten und ebensolchen Auftritten. Ihre Wirkung bleibt überschaubar. Immerhin meldet sich jetzt der neue US-Präsident zu Wort und macht May in seiner unnachahmlichen Weise Mut für den Austritt. Früher oder später wird sich Trump auch mit der EU anlegen, da kommt ihm die britische Regierungschefin gerade zur rechten Zeit, um sie vor seinen Karren zu spannen. Als Noch-EU-Mitglied kann Großbritannien, sehr im Sinne von Trump, noch für einige Unruhe in der Gemeinschaft sorgen.

"Theresa visits Donald"

"Ich denke, der Brexit wird fantastisch"
(zeit.de) Theresa May hat als erster Staatsgast Donald Trump besucht. Die britische Regierungschefin betonte den Handel, der Gastgeber lobte den geplanten EU-Austritt der Briten. Mehr... 

... das finden wir auch! Schade, dass schon so viel Zeit nutzlos verstrichen ist. Da drängt sich der Verdacht auf, es ist den Briten nicht mehr sehr Ernst mit dem Austritt.

"Trump plays Theresa May"

Make Britain Great Again!
(zeit.de) Gegensätze ziehen sich an: Die britische Regierungschefin Theresa May hat beim Treffen mit dem neuen US-Präsidenten Trump erreicht, was sie wollte. Vorerst jedenfalls. Mehr...

Bitte! Gerne! Fangt endlich an!


Lahme US-Wirtschaft
Wie sehr hat sich Barack Obama in seiner Abschiedsrede für seine Wirtschaftspolitik gefeiert. Natürlich, dem Anlass entsprechend, ist er belastbare Fakten schuldig geblieben. So wie er in den beiden Amtszeiten die meisten seiner Versprechungen schuldig geblieben ist. Selbst als Friedensnobelpreisträger hat Obama in dieser Zeit nur eine erbärmliche Figur abgegeben. 

Wirtschaftspolitik war nicht seins. Die hat er der Wall Street überlassen. Das Ergebnis: Theorie (= offizielle Statistiken) und Wirklichkeit klaffen weit auseinander. Einer der Gründe, warum Donald Trump US-Präsident geworden ist. 

US-Wirtschaft wächst so schwach wie seit Jahren nicht mehr
(derstandard.at) Die US-Wirtschaft ist 2016 so schwach gewachsen wie seit fünf Jahren nicht mehr. Vor allem der starke Dollar bremst die Exporteure aus. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte nur um 1,6 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Freitag mitteilte. Rund um die Wahl von Präsident Donald Trump verlor die Konjunktur jenseits des Atlantiks zum Jahresende weiter an Schwung. Mehr...

Erstaunlich, dass ausgerechnet zur Trump's Amtsantritt die Statistik näher an der Wirklichkeit liegt...

US Auto Industry In Cisis Amid "Inventory Bubble"
(zerohedge.com) Despite record U.S. auto sales last year, the number of vehicles on car-dealer lots remains near record highs, and, as J.D.Power analyst Thomas King warned this week, 2016 ended with an inventory "bubble" that will require less production or more incentives to clear.

With near record high inventories of 3.9 million vehicles...


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Diese Situation ist mindestens so alt wie die Beinahepleiten der US-Autokonzerne unmittelbar nach der Finanzkrise. Wir haben an dieser Stelle immer wieder daraufhingewiesen: Die Absatzzahlen der Hersteller glänzen, weil sie seit Jahren ihren Händlern den Hof bis in die letzte Ecke vollstellen. Was dort steht gilt für ihre Bilanzen als verkauft. 
 
US-Wachstum liegt 2016 nur bei 1,6 Prozent – Starker Dollar: Export bremst Wachstum – Deutsche und britische Wirtschaft 2016 stärker im Plus – Daten bieten US-Präsident Trump Angriffsfläche - derstandard.at/2000051645408/US-Wirtschaft-waechst-so-schwach-wie-seit-Jahren-nicht-mehr
Back Below "Stall Speed": 2016 Economy Matches Worst Year since Great Recession
(wolfstreet.com) The consensus forecast by economists predicted that the US economy would grow at an rate of 2.2% in the fourth quarter, as measured by inflation-adjusted GDP. The forecasts ranged from 1.5% to 2.8%. The New York Fed’s “Nowcast” pegged it at 2.1%, and the Atlanta Fed’s “GDPNow” at 2.9%. And today, the Bureau of Economic Analysis reported that growth in the fourth quarter was a measly 1.9%.
That was down from 3.5% in the third quarter, a spurt that had once again given rise to the now gutted hopes that the US economy would finally emerge from its stall speed. But instead it has slowed down.
For the year 2016, the growth rate dropped to 1.6%. It was worse even than 2013, when GDP growth tottered along at 1.7%. And it matched the growth rate in 2011. Both 2016 and 2011 were the worst since 2009 when the US was in the middle of the Great Recession:


In fact, over the past 50 years, anytime the economy grew less than 2% in a year, it was either already in a recession for part of the year, or there’d be a recession the following year. Hence “stall speed” – a speed that is too slow to keep the economy from stalling altogether. Read more...

Consumer Confidence Is The Highest In 13 Years
(zerohedge.com) The final UMichigan consumer confidence print is in, and it was even higher, printing at 98.5, up from 98.2 in December, and above the 98.1 consensus estimate. This was the highest print since January 2014, or as the survey emphatically notes, "consumers expressed a higher level of confidence January than any other time in the last dozen years." 


The reason for this ongoing surge in US consumer confidence, once again, continues to be Trump: (...) Read more...


Der "wirtschaftsweise" Donald Trump
Der neue US-Präsident hat die Ärmel hochgekrempelt und macht in Politik. Präsidial ist sie nicht, Trump gebärdet sich als "Haudrauf". Manch einer reibt sich verwundert die Augen, weil er genau das macht was er bereits im Wahlkampf, und seit dem 9. November mit Nachdruck, angekündigt hat. Anders als viele seiner Vorgänger will er offensichtlich die Versprechungen an seine Wähler umsetzen. Grund zur Freude ist das nicht. Jedenfalls nicht für diejenigen, denen Trump schon mal per Dekret oder auch vorläufig nur verbal kräftig gegen das Schienbein getreten hat. Andere stellen sich die Frage, wie lange darf der das noch? Wann wirft einer mit dem Lasso, um den Stier Trump endlich an die Leine zu nehmen? Vermutlich wird das noch einige Zeit dauern. Auf jeden Fall ist Geduld gefragt. So lange dürfen wir noch Trump's hemdsärmelige Politik bestaunen. 
Quelle: truthdig.com

Trump gegen China
(ipg-journal.de) Das gefährliche Kalkül hinter der geplanten Annäherung an Russland.
Die aktuellen Einlassungen Donald Trumps erhärten den Verdacht, dass es die Welt nunmehr mit einem US-Präsidenten zu tun hat, dessen Handeln gänzlich von Geltungsdrang und Bestätigungssucht bestimmt wird. Doch der mediale Fokus auf Trumps Persönlichkeit lenkt von der geopolitischen Dimension seiner
geplanten Außenpolitik ab – und wird in ihren strategischen Risiken bei weitem unterschätzt.
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Trade War Threat Grows
(nakedcapitalism.com) New American President Donald Trump has long insisted that the United States has been suffering from poor trade deals made by his predecessors. Renegotiating or withdrawing from these deals will be top priority for his administration which views trade policy as key to US economic revival under Trump. What will that mean? 
The new administration promises 'tough and fair agreements' on trade, ostensibly to revive the US economy and to create millions of mainly manufacturing jobs. The POTUS is committed to renegotiating the North American Free Trade Agreement (NAFTA), signed in 1994 by the United States, Canada and Mexico. And if NAFTA partners refuse what the White House deems to be a 'fair' renegotiated agreement, "the President will give notice of the United States’ intent to withdraw from NAFTA". Read more...

Trumps Denkfehler
(fuw.ch) Nun ist es also so weit. Seit wenigen Tagen ist Donald Trump der 45. Präsident der USA.
Diese Woche hat er bereits erste Wahlversprechen umgesetzt – und dabei besonders in der Handelspolitik radikale Töne angeschlagen: Per präsidialem Erlass hat Trump den Ausstieg der USA aus der Transpazifischen Freihandelspartnerschaft TPP (Trans-Pacific Partnership) angeordnet. Zudem hat er angekündigt, das Abkommen zur Nordamerikanischen Freihandelszone (Nafta) neu zu verhandeln.
Beschlüsse wie die Abkehr von TPP oder auch die scharfe Rhetorik Trumps gegen China haben weitreichende geostrategische Konsequenzen, was wir in diesem und in diesem Kommentar beleuchtet haben – und worauf wir in diesem Blog in den kommenden Monaten sicher noch zurückkommen werden.
In diesem Beitrag soll es jedoch nicht um die Geopolitik gehen, sondern um eine engere Betrachtung der Ideen, von denen sich Trump beim Thema Handel leiten lässt. Denn diese Ideen unterliegen einem groben Denkfehler. Mehr...

Ein hervorragender Beitrag unserer Schweizer Nachbarn, den wir nur dringend empfehlen können. Die "Welterklärer" von der FINANZ UND WIRTSCHAFT entzaubern D. T. und seine "hochkarätigen" Wirtschaftsberater. Danke dafür. Leider werden die Herrschaften viel Schaden anrichten.

Trump's financial de-regulation agenda makes another devastating crash almost certain & sooner rather than later
(bettermarkets.com) If the Trump administration does just half of what it says it's going to do in economic policy and financial regulation, another financial crash is almost certain and sooner rather than later. Worse yet, if they do that, the next crash will be much worse than the last one. Read more...

Regieren per Erlass: Was kann, was darf Präsident Trump?
(spiegel.de) Donald Trump regiert bislang per Erlass: Seit Wochenanfang hat er präsidiale Anordnungen für eine Mauer, zwei Ölpipelines und gegen Abtreibung unterschrieben. Darf er das überhaupt? Mehr...
 
US-Präsidenten: Mit der Lizenz zum Dekret
(cicero.de) Donald Trump hat gleich in der ersten Woche seiner Amtszeit eine Reihe von Dekreten erlassen und damit die Albträume seiner Kritiker wahr gemacht. Aber der Fehler liegt im System, das diese Art zu regieren erst möglich macht. Mehr...
 


Als Abschluss dieser Standpunkt-Ausgabe haben wir uns für einen Beitrag entschieden, der einen sehr guten Kontrast zu dem Theater liefert, das der neue US-Präsident gerade aufführt. Lesen lohnt sich... 

Soziale Gerechtigkeit: Die Illusion vom amerikanischen Traum
(sueddeutsche.de) 
  • In zwei Studien wurde untersucht, wie sich der Lebensstandard von Familien in den USA entwickelt hat.
  • Sie zeigen: Das Versprechen vom sozialen Aufstieg gilt längst nicht mehr für jeden, und auch die Umverteilung durch den Staat bleibt weitgehend wirkungslos.
Mehr...

So, das war's für heute!