Samstag, 18. Februar 2017

Standpunkt 1068: Nachrichten-Ticker, 07. & 08.02.2017


Im vergangenen November sind wir wieder zu unserer alten Gewohnheit zurückgekehrt: Regelmäßig stellen wir in diesem Blog aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen; von uns mehr oder weniger kommentiert und ergänzt. Ideal für alle, die sich schnell und umfassend informieren wollen. Weit weg von den propagandaverseuchten Medien und als Unterstützung einer eigenen Meinung.

Leider müssen wir dafür häufig auf englischsprachige Beiträge zurückgreifen; die deutschsprachigen Medien schenken wichtigen Themen zu wenig Beachtung. Wir bitten dafür um Verständnis, dass von uns eine Übersetzung dieser Texte nicht bereitgestellt werden kann. Dafür fehlt uns schlicht die Zeit. 

Im Zuge der Wiederbelebung unseres Blogs werden wir zu den wichtigsten Themen der vergangenen Monate noch Stellung nehmen. Gewohnt ausführlich und mit zahlreichen Fakten unterlegt.

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich.


Unsere Themen heute: Donald Trump und die dunkle Macht - Neues aus der US-Wirtschaft - Griechenland: Drohkulisse "Grexit" - Welt im Umbruch



Donald Trump und die dunkle Macht
Nach dem ersten Schwung hektischer Betriebsamkeit ist es mittlerweile ein wenig ruhiger geworden im Weißen Haus. Trump's Tatendrang hat nachgelassen. Vielleicht leckt sich der neue US-Präsident die ersten Wunden, die ihm das Amt, seine Dekrete und einige aufrechte Richter zugefügt haben. Sehr wahrscheinlich ist es aber nicht. Vielmehr steht zu befürchten, dass D. T. diese ersten Rückschläge sehr persönlich nimmt und wutentbrannt neue Streiche ausheckt mit denen er "Freund und Feind" das Leben schwermachen kann. Die sollten für alle Fälle mit dem Schlimmsten rechnen. 

Timothy Snyder über Donald Trump: "Wir haben maximal ein Jahr Zeit, um Amerikas Demokratie zu verteidigen" 
(sueddeutsche.de) Kann man die Ära Donald Trump mit den Dreißigerjahren vergleichen? Der Historiker Timothy Snyder über Lehren aus der Geschichte und darüber, was jetzt zu tun ist. Mehr...

Ein bemerkenswertes Interview mit T. Snyder, sachlich, ernüchternd, aber auch ein Mutmacher, trotz unterschwelliger Verzweiflung. Auf jeden Fall reich an Nachdenkfutter. 

The Great God Trump and the White Working Class
(jacobinmag.com) The political and social war that is now inevitable in the United States could shape the character of the rest of the century.
History has been hacked. Trump’s "impossible" victories in June and November, together with the stunning challenge of Sanders’s primary campaign, have demolished much of elite political wisdom as well as destroying the two dynasties, the Clintons and Bushes, that have dominated national politics for thirty years. Not since Watergate has so much uncertainty and potential disorder infected every institution, network, and power relationship, including the Trump camp itself. Read more...

Unbedingt lesen. Aber Vorsicht, diese aufschlussreiche Analyse ist nichts für schwache Nerven. 

Trump’s Gifts to Wall Street and the Pentagon: New US President Intensifies War Drive and the Supremacy of Finance Capital
(globalresearch.ca) Since the Great Recession of 2007-2010, cited as the worst capitalist economic downturn since the Depression in the 1930s, the United States financial system has been "stabilized" by the massive intervention of the Government and the Federal Reserve Bank. Estimates of at least $10 trillion in bailouts to the leading banks since 2008 have ensured the maintenance of the world capitalist system.
In addition to the massive subsidies to the banks, two of the leading U.S. automotive firms, Chrysler and General Motors, were also given hundreds of millions of dollars from the tax revenues of working people to guarantee their existence despite decades of large-scale downsizing and restructuring extending back to the 1970s.
When former President Barack Obama took office in January 2009, he was given a mandate along with the majority Democratic House of Representatives and Senate, to institute sweeping reforms of the financial system; create substantive employment and business opportunities for the African American community and workers in general; as well as ending the imperialist wars raging in Iraq, Afghanistan and Haiti. Nonetheless, after two consecutive terms, U.S. militarism was expanded into broader areas of Africa, Latin America, the Middle East and the Asia-Pacific.
Although it is reported at the beginning of every month that the unemployment rate is hovering around 5 percent, the labor participation rate, which is a more accurate measure of gauging the actual strength of the economy in relationship to the situation of working people, remains at approximately 62 percent, leaving over one-third of the eligible labor force outside the formal market. Millions of people in the U.S. have fallen deeper into poverty and deprivation over the last decade through monumental and unprecedented home foreclosures and evictions, job losses, utility shut-offs and mass incarceration. Read more...

So viel ist heute bereits absehbar: Trump ist keine Wundertüte, sondern eine Mogelpackung. Keinen Deut besser als Hillary Clinton: Wie wir schon immer vermutet haben ein Büttel der Wall Street und jetzt auch noch ein Kriegstreiber. Er gibt sich wenig Mühe, diese Übereinstimmungen noch länger zu verbergen.  

The World According to Bannon
(jacobinmag.com) Steve Bannon’s vision of civilizational crisis and violent renewal has deep roots in the American political tradition.
The chaos unleashed by President Trump’s executive order selectively barring Muslim entry into the United States has stoked an urgent debate about the man behind it, Stephen K. Bannon. Bannon, we now know, had a direct hand in both drafting the travel ban and directing the Department of Homeland Security to bar lawful residents and green card holders from entering the country. Read more...


President Bannon?
(nytimes.com) Plenty of presidents have had prominent political advisers, and some of those advisers have been suspected of quietly setting policy behind the scenes (recall Karl Rove or, if your memory stretches back far enough, Dick Morris). But we’ve never witnessed a political aide move as brazenly to consolidate power as Stephen Bannon — nor have we seen one do quite so much damage so quickly to his putative boss’s popular standing or pretenses of competence. Read more... 

"Steve" Bannon, der Mastermind hinter Donald Trump? Sehr wahrscheinlich. Dem Mann wird ein sehr großer Einfluß auf den neuen US-Präsidenten nachgesagt. Uns ist das unheimlich. Bannon steht für eine extrem rechte Politik. Verfassung und Gesetze betrachtet er eher als hinderlich. Die Demokratie, in den USA sowieso nur (noch) in geringer Konzentration vorhanden, ist für Bannon bedeutungslos. Sein Einfluß hat gravierende Auswirkungen, wie die folgende Karikatur sehr anschaulich zeigt:

"Die dunkle Macht hinter Trump" (Quelle: cicero.de)


Hedgefonds-Milliardär schreibt Brandbrief: Stiller Börsenstar öffnet Anlegern die Augen über Trump
(manager-magazin.de) Es gibt nicht viele Autoren, deren Bücher bei Amazon für mehr als 2000 Euro gehandelt werden. Und es gibt auch nicht viele Hedgefonds-Manager, die schon einmal von Investmentlegende Warren Buffett gelobt wurden. Seth Klarman kann beides von sich behaupten.
Klarman ist Chef der in Boston ansässigen Baupost Group mit einem verwalteten Vermögen von etwa 30 Milliarden Dollar. Der Mann, dessen Privatvermögen "Forbes" auf rund zwei Milliarden Dollar schätzt, gehört gewöhnlich nicht zu jenen Vertretern seines Fachs, die das Licht der Öffentlichkeit suchen. Doch in Investmentkreisen gilt er als echtes Schwergewicht. Der "Economist" nannte ihn einmal das "Orakel von Boston", und für die "New York Times" ist er schlicht "der erfolgreichste und einflussreichste Investor, von dem Sie vermutlich nie gehört haben".

Angesichts der aktuellen Situation an den Finanzmärkten, an denen die Versprechungen des neuen US-Präsidenten Donald Trump in den vergangenen Monaten eine wahre Euphorie ausgelöst haben, hat Klarman nun seine gewohnte Zurückhaltung ein Stück weit aufgegeben. In einem Brief an seine Investoren äußert er sich zu Trumps Wirtschaftspolitik und zum gegenwärtigen Stand der Finanzindustrie. Laut "New York Times" ist das Schreiben binnen wenigen Tagen zur meistgesuchten Lektüre an der Wall Street avanciert. Mehr... 

Amerikas Abkehr vom Kapitalismus: Planwirtschaft per Twitter
(manager-magazin.de) Bereits vor 20 Jahren hatten die Produzenten der US-Zeichentrickserie "Die Simpsons" vorhergesehen, dass Donald Trump einmal US-Präsident werden würde. Damals schien das undenkbar, heute ist es Realität. Ebenso real ist die Gefahr, dass auch die zweite Prophezeiung aus der damaligen Fernsehserie real wird: Dass sich Trumps Präsidentschaft zu einer Katastrophe für die Weltwirtschaft entwickelt. Wenn man alle ungerechtfertigten Hoffnungen, es werde schon nicht so schlimm kommen, außer Acht lässt, bleibt nichts, das für eine erfolgreiche Präsidentschaft Donald Trumps spricht. Mehr...

Trumps Deregulierungsplan: Ifo-Chef warnt vor "Finanzmarktcrash"
(manager-magazin.de) Der Chef des Münchener ifo-Instituts, Clemens Fuest, hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Überprüfung der Regelungen zur Bankenregulierung kritisiert. Mehr...

Fuest sollte sich nicht in die Hose machen. Niemand, der seine sieben Sinne zusammen hat, kann die seit 2009 umgesetzten Bankenregulierungen als gelungen oder gar nützlich bezeichnen. Keine dieser "Reförmchen" kann einen neuen Crash verhindern. Sie dienen lediglich als öffentliches Feigenblatt für das von der Finanzindustrie weiter hemmungslos betriebene Finanzcasinosystem. Die US-Banken stehen dabei an vorderster Linie, direkt an den Spieltischen. Der Ifo-Chef weiß das sehr genau. Leider gehört er zu den hochbezahlten Propagandisten unter den sogenannten Experten, die der Öffentlichkeit zur Beruhigung dauernd "ein X für ein U vormachen". Trump's Ankündigung ist ebenfalls nur Teil dieses perfiden Spiels mit der öffentlichen Meinung. 

Ein wenig Aufklärung tut gut...

Der neue Protektionismus und der Blick auf die Vorleistungsketten
(neuewirtschaftswunder.de) Mit Präsident Trump in den USA scheint die Ära der zunehmenden Globalisierung zumindest unterbrochen, wenn nicht gar beendet. Jetzt geht es erstmals wieder darum, die Wirkung der Einführung dauerhafter Zollschranken ernsthaft zu analysieren. Die traditionelle Handelstheorie aus dem Lehrbuch ist hier freilich nur bedingt hilfreich. Denn faktisch reden wir beim internationalen Handel eigentlich nicht (mehr) darüber, dass ein Land besser Autos und ein anderes besser Computer herstellen kann. Vielmehr sind heute verschiedene Fertigungsstufen über viele verschiedene Länder verteilt. Hans-Werner Sinn hat hierfür einmal den Begriff der Basarökonomie eingeführt. Und eigentlich sind inzwischen die meisten Volkswirtschaften auf der Welt davon geprägt. Mehr...

Top Ten: Trumps gruseligste Tweets
(spiegel.de) Donald Trump regiert per Twitter. Über den Dienst offenbart er seine Pläne und verbreitet seine Weltsicht. Unser Autor erklärt die seiner Ansicht nach gruseligsten Tweets des US-Präsidenten. Eine Kolumne von Sascha Lobo. Mehr...

"Twitterman"

Neues aus der US-Wirtschaft
Die deutschsprachigen Referenzmedien halten sich mit fundierten Informationen über den Zustand der Wirtschaft in den USA gerne zurück. Außer Lobpreisungen war in den vergangenen Jahren, während der Präsidentschaft von Barack Obama, nichts zu lesen/hören. Da tut ein bisschen Realität gut.

At Over $2.5 Trillion, US Student And Auto Loans Hit New All Time High
(zerohedge.com) Following a burst in consumer credit growth in the past few months, driven by both revolving, or credit card, debt as well as non-revolving auto and student loans, in December the US consumer took a breather, and total consumer credit grew by only $14.2 billion, nearly half of last month's $25.2 billion, and lowest monthly increase since February. Read more...

Amerikas Wirtschaftswachtumsmotor sind zwei gigantische Blasen: 

Quelle: zerohedge.com

US Economic Confidence Index Hit New High in January
(gallup.com) Americans' confidence in the U.S. economy remained strong in January. Gallup's U.S. Economic Confidence Index averaged +11, the highest monthly average in Gallup's nine-year trend. However, the index has been slightly lower so far in February.


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Wenigstens die Stimmung ist gut.

Recession 2017? Things Are Happening That Usually Never Happen Unless A New Recession Is Beginning
(theeconomiccollapseblog.com) Is the U.S. economy about to get slammed by a major recession?  According to Gallup, U.S. economic confidence has soared to the highest level ever recorded, but meanwhile a whole host of key economic indicators are absolutely screaming that a new recession is beginning.  And if the U.S. economy does officially enter recession territory in 2017, it certainly won’t be a shock, because the truth is that we are well overdue for one.  Donald Trump has inherited quite an economic mess from Barack Obama, and it was probably inevitable that we were headed for a significant economic downturn no matter who won the election. Read more...


Griechenland: Drohkulisse "Grexit"
Es war absehbar: Berlin droht Athen zum x-ten Mal mit dem Rauswurf aus der Eurozone. Das ist dämlich. Eine bessere Methode zur Schwächung der Eurozone kann es kaum geben. Die Hardliner um Donald Trump stellen bereits vorsorglich den Champagner kalt. Ein Zerfall der europäischen Gemeinschaftswährung käme den neuen US-Interessen nämlich nur entgegen. Dafür müssen sie keinen Finger krümmen, sondern nur ein paar Strippen ziehen. 

Griechenland ist beim Sparen auf Kurs
(tagesanzeiger.ch) Der Internationale Währungsfonds sieht das Wachstum in Griechenland langfristig unter einem Prozent. Dennoch muss das Land keine zusätzlichen Sparmassnahmen ergreifen. Mehr...

Momentan ist der IWF in dieser Posse an Scheinheiligkeit kaum zu überbieten. Während Wolfgang Schäuble dauerhaft den "Bad guy" gibt, wechselt der IWF ständig die Fronten.
 
Will Trump Administration Let the IMF Escape from the Next Greek Bailout? 
(nakedcapitalism.com) Greece continues to suffer horribly on the austerity rack as its European creditors pretend that its unsustainable debts can be paid. The IMF wrote in its latest Greek debt sustainability memo, released this month, that even if Greece does everything asked of it, its growth will be too low for it to be able to manage its debt burden in the long term. That means the IMF under its own rules should not provide further funds unless some of the debt is written off. However, as we explain below, that is something the European lenders, which constitute the bulk of the funding, will never accept.
Normally, regardless of the degree of IMF unhappiness, one would expect, as in the past, the organization would eventually fall into line and participate. But with Trump in, the IMF may be able to wriggle free. Read more...

Schäuble: Müssen Druck auf Griechenland aufrecht halten
(derstandard.at) Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble will im Streit über die Griechenland-Rettung nicht locker lassen. Das Land sei noch nicht überm Berg, sagte er in der ARD-Sendung "Maischberger", die am Mittwochabend gesendet werden sollte. "Deswegen muss der Druck auf Griechenland aufrechterhalten bleiben, die Reformen zu machen und wettbewerbsfähig zu sein."
Ansonsten könnte Griechenland nicht in der Währungsunion bleiben. Er rechne nicht mit dem "Grexit", dem Euro-Austritt Griechenlands, sagte Schäuble weiter. Wenn Griechenland die Vereinbarungen mit den Euro-Geldgebern erfülle, werde das bis 2018 ausgehandelte dritte Hilfsprogramm erfolgreich umgesetzt.
Schäuble verwies darauf, dass es keinen Schuldenschnitt für ein Euro-Mitgliedsland geben könne. Kein Land der Währungsunion dürfe für ein anderes Euro-Land haften. Für einen Schuldenschnitt müsste Griechenland aus der Währungsunion austreten. Sollten die Reformen nicht gelingen, gebe es das Instrument einer Währungsabwertung. Dies sei aber Sache Griechenlands.
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Wie immer sehr hinterfotzig, der Herr Schäuble. Das wird selbst in den USA so zur Kenntnis genommen...

Germany Rules Out Greek Debt Cut: "For That It Would Have To Exit The Currency Area" 
(zerohedge.com) With the IMF and Germany again at each other's throats over the neverending drama that is Greece, German Finance Minister Wolfgang Schaeuble repeated the same line he has used since the third Greek bailout from the summer of 2015, and in response to the IMF's demands for a reduction in Greek debt and fiscal surplus, the German ruled out a debt cut for Athens "as a violation of European rules", adding that "the country would have to leave the euro area to do so."
"We can’t undertake a debt haircut for a member of the European single currency, it’s ruled out by the Lisbon Treaty", Schaeuble told German broadcaster ARD. "For that, Greece would have to exit the currency area."
The German minister added that Greece will be able to complete the current bailout program if the country meets the conditions set by creditors, who must keep up the pressure on the government in Athens. Greece’s main problem isn’t debt, but rather competitiveness, he said, which of course would mean that the Greek currency would need to devalue... if only said currency wasn't the euro, from whose clutches it can only escape if Greek citizens are willing to lose all their savings as the fireworks of 2015 showed.
“The pressure on Greece to undertake reforms must be maintained so that it becomes competitive, otherwise they can’t remain in the currency area,” Schaeuble told the German people. And since external competitiveness, i.e. devaluation, is impossible, Greece will have to achieve it by other means, namely even lower wages. Read more...

What Would it Cost a Country to Leave the Euro? That’s What Everyone Suddenly Wants to Know
(wolfstreet.com) Marine Le Pen, the leader of the National Front, will get enough votes in April during the first round of the French presidential election but will be defeated in the second-round runoff in May, according to the polls. So at least hopes the French political class, and by extension the European establishment.
They’re hoping Le Pen would be defeated because she is campaigning on taking France out of the euro (after holding a referendum) and re-denominating the entire €2.4 trillion pile of French government debt into new franc. Then the government can just print the money it wants to spend.
There are some complications with her plan, including that the diverse and bickering French political class will unite into a slick monolithic bloc against her during the second round. And if she still wins, her government will face that bloc in parliament. But hey. And now people are seriously thinking about it.
Greece was on the verge of leaving the euro, but then within a millimeter of actually taking the step, it blinked and inched back from the precipice in the hot summer of 2015. And so for now still no one knows what the cost would be to leave… they can only grapple with the costs of staying.
In Italy, the Five Star Movement, which has been gaining momentum, is making noises about a referendum on euro membership. Italy has a special set of problems: It wants to bail out its banks but doesn’t have the money to do it; and it needs to devalue its currency as it had done so many times before it joined the euro, but has no currency it can devalue.Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble will im Streit über die Griechenland-Rettung nicht locker lassen. Das Land sei noch nicht überm Berg, sagte er in der ARD-Sendung "Maischberger", die am Mittwochabend gesendet werden sollte. "Deswegen muss der Druck auf Griechenland aufrechterhalten bleiben, die Reformen zu machen und wettbewerbsfähig zu sein." Ansonsten könnten Griechenland nicht in der Währungsunion bleiben. Er rechne nicht mit dem "Grexit", dem Euro-Austritt Griechenlands, sagte Schäuble weiter. Wenn Griechenland die Vereinbarungen mit den Euro-Geldgebern erfülle, werde das bis 2018 ausgehandelte dritte Hilfsprogramm erfolgreich umgesetzt. Schäuble verwies darauf, dass es keinen Schuldenschnitt für ein Euro-Mitgliedsland geben könne. Kein Land der Währungsunion dürfe für ein anderes Euro-Land haften. Für einen Schuldenschnitt müsste Griechenland aus der Währungsunion austreten. Sollten die Reformen nicht gelingen, gebe es das Instrument einer Währungsabwertung. Dies sei aber Sache Griechenlands. - derstandard.at/2000052339642/Schaeuble-Muessen-Druck-auf-Griechenland-aufrecht-haltSo the question of what it would cost to leave the euro is uncomfortably on everyone’s mind and lips – that’s how far this has gone. Read more... 


Welt im Umbruch
Unseren heutigen Standpunkt beschließen wir mit einem bemerkenswerten Beitrag des Schweizer Hedgefonds-Managers Felix W. Zulauf. Der beleuchtet im Zusammenhang mit dem Brexit und der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten die Ursachen und Folgen dieser Ereignisse. Sein Fazit: "Wer genauer hinschaut, sieht das dünne Eis, auf dem sich die Welt bewegt." Die Überschrift des Beitrags scheint mit Bedacht gewählt: 

Zeitenwende
(fuw.ch) Der Brexit und die Wahl Trumps sind Ausdruck einer Welt im Umbruch. Die Weltwirtschaft ist geschwächt, die geopolitischen Risiken steigen. Das stellt die Anleger vor hohe Anforderungen. Mehr...

So, das war's für heute!